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Full text: Tonkünstler-Lexicon Berlin's / Ledebur, Karl, Freiherr von

Fehringer. - Feska. 151 Feitringer ( .. ~ngnste), geborne Witthuhn. Geb. 1823 zu Berlin, zeigte früh musikalische Anlagen, und erhielt zuerst durch Lecerf Unterricht im Gesange. Nachdem sie sich 1837 in einem Alter von 14 Jahren in einem Concerte hatte öffentlich hören lassen, ward sie auf V erwcndung Spontini's auf K. Kosten weiter ausgebildet, und als Choristin bei der K. Oper angestellt; erhielt um 1839 auch kleine Sologesangpartiecn, und ging 1840 als erste :iängerin zum Stcttincr Stadt- Theater. Im .J. 1841 ging sie nach Frankfurt a. 1\I., später nach Hamburg, und gab als erste Sängcrin dieses Theaters 1846 in Bcrliu bei der K. Oper Gastrollen als Agatbc (Freischütz): Desdemona (Othcllo ), Gräfin (Figarro ), Julia (Vestalin). - Von ihrem Gatten, dem Schauspieler Fehringer, mit dem sie sich in ihrem 1!J. Jahre vcrheirathct hatte, ward sie schon nach ciuigen Jahren wieder geschieden. Im l\Iärz 18·18 verlicss sie Harnburg und machte eine Kunst- reise über Cöln, Königsberg und Riga, und ward dann in l'rag engagirt, wo sie sich nm 1850 mit dem Schauspieler Knopp vcrhcirathctc. Im J. 1851 ward sie beim Grosshcrz. Theater in W cimar cngagirt, wo sie 1858 noch war. F .. latz od. Felaz ({~hristlnn :t'rledr.), Bassist in der K Kapelle zu Berlin, ward 1703 d. 2. Aug. als solcher angestellt. L. Seimeider (Gcsch. d. Op., 5. Kapelle p.) nennt ihn Lcctz, dagegen wird in dem Bcrl. Adrcss-Kalendcr von 170,!, und in Küster's ,altes und ncues Bcrlin" er Christ. Fr. Fchtz geschrieben. Feh•enh .. hn (Chnrlotte), Altsängerin beim Königsst. Theater zu llerlin von 1825-35,, debütirtc dort als Catharina (D. Tausch). Ferl1er (ll~tll'irtte ), K. Slingerin d. Op. zu Berlin, Schiilerin A. Benelli's, licss sich 1826 zum erstenmale in einem Conccrte hören , ward bald darauf bei der K. Oper cngagirt und in zweiten Gcsangparticcn beschäftigt. Im J. 1849 ward sie pensionirt. Fet•dhanaado ( ), Sänger der K. italienischen Oper zu Bcrlin, debütirtc d. 13. December daselbst als Flavio (Hodelinde), ging jedoch bald wieder ab. Fet•lel!li (Aibt"l'tn), Sängerin der K. Oper cngagirt, debütirtc im Sept. 5!J als Irma (i.\Iaurer). Schülerin des Prager Conservatoriums. zu Bcrlin, ward 1859 bei derselben Sie ist dem V ernehrneu nach eine Ferlotti (Ciandlnn), Sängerin der italienischen Oper des Königsst. Tb. zu Berlin, debütirtc d. ß. l\Iai 1841 dasclbst als Gemma di V crgy. Feska (Ern"'t Alexnnder)*)• Geh. d. 22 . .1\Iai 1820 zn Carlsruhe. Er war der 2te Sohn des rUhmliehst bekannten Componisten F. E. Fcska, und erhielt in seinem 7. Jahre den ersten Unterricht im Clavicrspicle, liess sich in ~einem 11. .Jahre zuerst in seiner Vaterstadt öffentlich hören und begau sich in seinem 14. Jahre zu seiner weitcrn Ausbildung nach Berlin. llier w~rd er Schüler der K. Akademie der l\Iusik unter Lei- tung Rungenhageu's und A. \V. Bach's, uci denen er die Composition und Harmonie, so- wie bei G. A. Schneider die Instrumentirung studirtc. Im Clavierspicl setzte er seine Studien unter Lcitunh W. Taubcrt's fort. Am 13. Aug. 1837 erhielt er bei der öffent- lichen Sitzung der Akademie eine Prämie und liess sich in demselben Jahre als Clavicr- spicler mit Beifall liÖrcn. Nach Vollendung seiner Studien verliess er 1838 Berlin, und kehrte Anfangs in seine Vaterstadt zurück, wo er seine erste Oper "1\Iariettc" znr Auf- führung brachte. Spiiter unternahm er Kunstrcisen, brachte uach seiner Hüekkehr seine Oper: "Die Franzosen in Spanien" 1841 zur Aufführung und ward hierauf von dem Fürsten Carl Egon von Fürstenberg zum Kammer-Virtuosen ernannt. Ausser den ge- nannten Opern, und den unten augegeh enen 'V crken hat er noch die dreiaktige Oper: ------ *) Obgleich derselbe nur kurze Zeit iu Bcrlin verweilte, so möge er doch, weil er seine Musikstudien hier vollendete, angegeben werden.
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