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Full text: Tonkünstler-Lexicon Berlin's / Ledebur, Karl, Freiherr von

Delaconr. - Detroit. 109 4. Liber missarum, 4 et 5 voc. (von 0. Lassus). Noribergae typis Gerlachianis MD:XXCI. (Jndex: sin nom. a 4 voc. Beschaffend Glück a 4 voc.; La mai8tre Pierre a 4 voc.; Super entre vous filles a 5 voc.; veni in hortum a 5 voc.). 5. Teutsche Lieder mit 5 St. Nürnberg .:\IDLXXXIII. ( euthiilt 42 Lit>rler). 6. Bcatissima deipara vh·go 1\Iaria. cantieuro Magnif. 4, 5, 6 voc . .:\Ionachj, Ad. Berg. 1\IDXXXVII. (enthält 13 Musikstücke von 0. Lassus). 7. Ncwe vnd ctl. franz. Gcs. mit 6 St. comp. von 0. Lassns, von dem seihen selbst mit Fleiss corrig l\liinchen, Ad. B~rg. l\IDXC. (enthält 12 Gcs.). 8. La- grimc di S. Pietro. Monachj., Ad. Berg 1594 (meist 7 stimmig). 9. Magnum opns l\Iusic. 0. Lassus. Monachj., N. Hcnrici ~IDCIV. (enthält 148 Ges.). 10. Hundert und ein und zwintig Lieder (davon 20 von Aru. de Bruck, 82 von Senfi1, 15 von Breiten- gasser). 11. Schöne auserlesene Lieder des berühmten H. Finkens (darunter 30 Lieuer von Fink, 3 do. von Bruck, 9 do. von Mahn). 12. Musica Teuseh auf die Instrument der grossen und kleinen Geygen, auch Lauten ( enth. 37 Lieder, deren ursprüngliche Melodie in der Tenorstimme liegt; sie sind von dem Lautenisten Hans Gerle 1532 für Violine etc. bearueitet und insofern merkwürdig, alR eR die ältesten Musikstücke für Violinen sind, die überhaupt e:x.istircn.). DPIR«!Onr ( ), K. Kammcrmusiku" um! Harfenist der Opern- Kapelle zu Berlin seit 1829, verliess 1832 dieselbe. Dere.-e ('I'IIPOIIor), Componist zu Potsdam um 1830. Von ihm erschienen: 3 Lieder \"On A. v. Mühlbach f. 1 !::lgst. m. Pf. op. 1. Berl. Cranz 1836. De8nr~ttllil (Xa,·le;oo), K. Kammermusikus und Harfenist der Opern-Kapelle zu Berlin, geb. zu Paris, war ein ausgezeichneter Virtuose auf seinem Instrumente. Anfangs Harfenist der Opera comique zu Paris, ward er 1822 bei der K. Kapelle zu Berlin an- gestellt und liess sich 1823 znm ersten .l\lale mit grosscm Beifall in Berlin hören. Im J. 1829 verliess er die K. Kapelle und starb wahrscheiulich bald darauf zu Paris, kaum 30 Jahre alt. Man rühmte bei seinem Spiele den schönen vollen Ton, die zarte Be- handlung der Saiten, die Präcision, Rundung und Deutlichkeit der Arpeggien und Octaven- läufe, so wie den vollkommenen Triller. In Berlin verheiratbete er sich mit der K. Tän- zerin Dlle, Lemiere. Y on seinen Compositioncn können genannt werden : Sou. p. 1. Harpe op. 1. Paris, Plcyel. Fant. et Var. sur l'air: Au clair de Ia lune. Paris, Benoit. Duo p. Harpc et Piano E. l'air: Au clair de Ia lunc cbend. Fant. s. I'air de Lodoiska de Cherubini p. Harpe op. 6. Paris, Pleyel. Solo p. Harpe op. 7. ebcnd. 4mc. Potp. p. Harpe (la Tempete) op. 8. ebend. Potp.-Solo p. Harpe op. 9. u. 10. ebend. Gr. Son. p. Harpe av. V. obl. ou fl. ou Vlle. ad lib. 6 Var. p. Harpe s. l'air du bon Roi Dago- bert op 14. Paris, Pleyel. Gr. Duo p. Harpc et Pf. s. d. themes 'de l'Op.: d. Frei· schütz. Fant. av. 10 Var. s. un air Hougrois p Harpe et V. op. 19. Paris, Dufaut et Dubois. Etudes etc. Cours complet dc Harpc ou dictionaire de le<;ons arr. p. Harpe et choisies dans ce que les meillcnrs anteurs on fait dc plus agreable. Paris, Frey. 24 Etudes sur les folies d'Espagne pour e:x.ercer lcs deux mains dc toutes les manieres possibles. Paris, Dufaut et Dubois. Fant. (Nel. cor ph1.) p. Harpe op. 63. Mailand, Rirordi. *U•troU (f'arl .l'riPdrlek), K. Kammermusikus und Harfenist, so wie Cla- vierspieler bei der K. Opcru-Kapelle zu Uerlin , geh. dase\bst 1. August 1794 *) , Sohn eines lnstrumentenmachers, der zur französischen K o 1 o nie gehörte, erhielt den ersten Klavierunterricht von dem rühmliehst bekannten Franz Lauska. In seinem 16. Jahre reiste der Vater mit ihm, eines Instrumentenhandels· wegen, nach Petcrsburg und hier erhielt der Jüngling den Unterricht eines vortrefflichen Klavierspielcrs Namens Lodi. Nach Berlin zurückgekehrt, ward er bei den damals sehr beliebten Gropius'schen Bildern mit beweglichen Figuren als Klavierspieler angestellt. Er musste hierbei hinter der *) Sicher ist diese Angabe des Geburtsj~tbrs nicht, da die Kirche la Chapelle, wo Detroit getauft ward, abbrannte und dabei die Kirebenbücher mit vernichtet wurden
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