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Full text: Tonkünstler-Lexicon Berlin's / Ledebur, Karl, Freiherr von

6 Alsleben. - Amalia Anna. Jenx des fec~, Hond. p. pf. Kapelll!J. Tiigligsbcek ded. o p. 3. ßerl. Trautw. Marche funebre. op. 4. ehen. Des Polen Abschied und "'icdersehen, 2 Lieder für Uar. od, A. op. 13. Leipz. Whi~tling-. Clavicrstiieke. 4 CharakterstÜcke f. pf. op. 3, Berlin . . JAnaadow·l~ (Gio,·annl). eigentlich 'l'edeschi, Siingcr d. K. ital. Oper zu Berlin, Hindir te den Gc~nng in der \'Oll Bemacc ld erriclttctcn Gesang~chule, begab sich hierauf in die Dienste des IGiuigs von Nent>el, und erril'htete dann nach dem l\luster seines Lehrcrs ei1rc Gcsm,gsrlmle. Im ,lnhrc 1754 ward er a11 Cnrestini', Stelle bei der Oper in Berlin t•trgngirt nud tlt·biitirte dasell1st als l\lontcznma in d. Up. gl. N. Gerber giebt a11, dass '!'t•tlt'sc hi in Berlin nnc h in dl'r Oper Ezio nnfgetretrn sei; nach einem V erzeich- ni,sc der in llcrlin nnfp~fiihrten Opem mit deren Besetzung von Fasch's Hand wird da- gegen nit·ltt Amadori od. Tedeschi, sondern Paoliuo od. Hedeschi in clcr Oper Ezio nls Siiugcr genmmt. Er ist nicht mit dem Compouistcn Gins. Amn.t!ori zu verwechseln, ltri,st iiberh:mpt eigentlich Tc. ()_ Nov. 1723 zu Bcrlin, ward 17·14 zur Coadjutorin des Stiftes QncÜ1st. Sie verband nach der An.•ieht ihrer Zeitgcno"en mit grossen Ken11tnissen in der Compositio11, zugleich in früheren Jahren eine ansscronlcJJtliclw Ku IIstfertigkeit auf dem Clavierc. Gerber sagt von ihr: "Die gro~sen Geistesgaben dit•öer Dame, ihre Ei11sieltten in Künste und "\\'iRsensclmftcn "entsprachen vollkommen ihrer hohen Gehurt. SiL~ studirte den Contrapunkt bei ihrem "llof-C?mponistcn, dem berühmten Kimhcrger, uud brachte es darin so '':'cit, dass si?, "nach 1hren abgelegten Proben iu Llcr Composition, mit allem Rechte verd!Cnt, unter diC ":\lcistcr der Kunst gcziihlt zn werden. Ich brauche, dies zu beweisen, nur zn erinnern, "dass sie es war, welche mit dem g-rossen Graun um den Lorbeer streiten konnte, indem "sie den Hamler'selten Tod Jcsn durchaus in Musik setzte. \Vi e viel sie bei dieser Arbeit "geleistet, in welchem miinnliehcn Style sie genrbeitct, wie sehr ihr jedes Geheinmiss de, "doppelten Contrnpnnkts tllld der Fngc und jedes Iliilfsmittel gelehrter Musik-Professoren "zu Gebote stand, hcwciset das Chor aus t!iesrr Cantate, so uns Kimberger in seiner "Kunst des reinen ~atzC's mitgdhC'ilet hnt. Noch ein Satz von einem Violin-Trio am "nehmlirhcn Orte, beweist sllwohl ihre tiefe Einsielden in die ]"ehren des Contrapunkts, "als auch in den Instrumentalsatz'' - Bei nllen dic~cn LobeRerbebungen, die Gerber der PrinzcRs in zollt., muss er doch cinriinmen 1
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