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Full text: Festrede zur Feier des 25jährigen Regierungs-Jubiläums Sr. Majestät des Kaisers und Königs Wilhelm I. / Maybaum, S. (Public Domain)

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unserer jungen Kaiserstadt, wo neue Schöpfungen mannigfacher 
Art, wo Kunstbauten und Denkmäler noch den spätesten 
Geschlechtern künden werden von dieser großen Zeit des 
Aufschwunges und von dem ruhmgekrönten Kaiser und König, 
an deni sich erfüllte der Segen unseres Textes: „Groß wurde 
sein Ruhm durch Deine Hülfe, Glanz und Majestät legtest Du 
ans ihn. Denn Du machtest ihn zur Segnung für ewig, 
verklärtest ihn mit Freude vor Deinem Angesichte." 
TI. 
Meine Andächtigen! Die Ursache dieser göttlichen Gnaden- 
wirkung — ich deutete bereits an, daß sie in der Persönlichkeit 
unseres allverehrten Herrschers liegt. Ich verkenne gewiß nicht 
die tüchtige Kraft des preußischen Volkes, seinen Opfermuth und 
seine Vaterlandsliebe, seine Treue und Ausdauer in der Er- 
strebung idealer Ziele. Aber wessen Schöpfung ist denn dieses 
Volk, wenn nicht der HohenzollerN'schen Fürsten? rvn oyn n: 
„Dieses Volk bestand ja nicht," es mußte erst aus verschieden 
artigen Theilen zusammengeschmiedet werden zu einem Ganzen; 
es mußte ans kleinen Anfängen zu einer auch in sittlicher 
Beziehung bedeutenden Macht erstarken, um die sich vertrauens 
voll schaaren durften alle Stämme unseres deutschen Vaterlandes. 
Das ist aber das WerkunseresFürstengeschlechtes, dessen würdiger 
Nachkomme den deutschen Kaiserthron wieder aufgerichtet hat. 
Auf diese persönliche Würdigkeit des Königs weist das Schluß 
wort unseres Textes als auf die Ursache der göttlichen Gnaden- 
wirknng hin: Liv' p2 p'Sy norm '"2 “^on '2 „Denn der 
König, der auf Gott vertrant und ans die Gnade des Höchsten, 
wanket nimmer." M. A.! Das Gottvertrauen unseres Königs 
ist die Wurzel aller seiner Erfolge. Ihr kennt ja den frommen 
Sinn unseres Königs, der nach jeder großen Waffenthat den: 
Ewigen die Ehre gab und auf's Nachdrücklichste betonte: 
‘rn nu’jj " pe' „Daß die Rechte des Ewigen allein den Sieg 
verleiht." Wie viele haben für diese an einem Könige so er-
	        
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