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Die Neisechaise war angespannt- die Koffer aufgepackt,
und man trank noch eben eine Schaalc Kaffe, da trat mit
einem male der Seminarist ein, und bat mit' fast bebender
Stimme um eine kurze Unterredung mit'dem Baron. Ralph
nahm ihn in ein Seitenzi'mmer und frug nach: seinem Be
gehr. Der junge Mensch pumpte mit Gewalt Lust in seine
beengte Brust, und eröffnete ihm, wie er längst gewünscht
eine Jnformatorstelle auf-deM-Lande zu erringen, und wenn
der Baron eine Prüfung seiner Fähigkeiten veranlassen
wollte, würde er die'Ueberzeugung: gewinnen, -daß er ihm
bei seinen Kindern, vorzüglich im Studium der Geographie
und Geschichte nützlich werden könne, der' Doctor hätte ihm
zwar gesagt, daß der Herr Bremont bereits zum Erzieher
der jungen Herrschaften ernannt worden,"-allein er wolle
sich ihm gerne -in allen Stücken subordiNiren Und Hülfs-
lchrer sein, wenn der Baron -sein Anerbieten gütigst anneh
men Möchte». — ^ .:,v; Ml;
Nachdem Ralph einen Moment nachgedacht sagte er:
„Mn wohl mein junger Herr,' ich will es mit Ihnen ver
suchen,-doch will ich aus meinen Kindern und Zöglingen
keine moralischen Stubenhocker, keine bockstcifcn Bücherklauber
gezogen haben, im Gegentheil, sie sollen die Welt wie sie
wirklich ist kennen kernen, sich nicht mit idealen Popanzen
anfüllen lassen, um dann von jeden Schurken Lbcrdümpclt
zu werden, sie sollen lernen ihre Gefühle-verbergen, und
wenn auch innerlich glühend, nach außen, zü, die feinste Be
sonnenheit in ihren Handlungsweisen geltend machen. —
Mit - einem Wort?, sie sollen bfcr Menschenbrut List und
Verschlagenheit entgegen stellen, und ihre Kenntnisse so.ver-