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II. Reserve-Lazarethe, stationaire Krankenhäuser, Vereins- und Privat-Lazarethe, Privatpflege und das Barackenlager

Full text: Die Kriegslazarethe und Baracken von Berlin / Steinberg, A.

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Durchmesser und 18 Fuss Tiefe, und beFonders f�r den Zweck 
bestimmt, die bereits erw�hnten Effluvien, welche aus 
den Baracken mitte1st der Wasserleitung weiter gesp�lt 
waren, aufzunehmen. Hier wurden sie unsch�(llieh gemacht, 
resp. in der spiiter ausf�hrlich angegebenen WeiFe desinficirt un(l 
alsdann aus dem Ba~sin mitte1st Kreiselpumpen, welche 
durch Locomobilen getrieben wurden, nach tlem Ab-
zugs-Canale von "Wilhelmsll�he" und durch diesen nach dem 
Canale in der Belle-Ailiance-Stra~se gedr�ckt. Das L�ngen- und 
Vertical-Protil der Haupt-Entw�sserung~-Linie (:-iehe punktirte Linie 
auf Blatt I. zw�;chen dem Wort: Bahnw�rter und dem Etablisse-
ment Wilhelmsh�he) i~t in der anliegenden Zeichnung Blatt IV. IV. 
dargestellt. 
Die::e Entw�~serung erwarb sic:h durch ihre zweckm�ssige 
AnlagP- die allgemeinste Anerkennung um so mehr, al:> sie bis jetzt 
die einzige auf dem Contincnt war und wohl mit Recht als ein 
Muster f�r die Canali~irung von Berlin aufgestellt werden kann. 
Zur Be I euchtun g der Baracken und ihrer V crwaltungsgc- Beleuchtung. 
b�ucle wurden vori Tivoli aus Gasr�hren geleitet und von der stiidti-
schen Gas-Anstalt das erforderliche Gas geliefert. F�r die Be-
leuchtung des ganzen Barackenlagcrs und seiner W cge war eine 
reichliche Anzahl Candelaher aufgestellt. 
Die �aracken. 
Die Baracken aller drei Gruppen waren im Princip gleich 
gebaut und zwar bildeten sie einst�ckige, h�lzerne Pavillons mit 
First-Ventilation naeh dem .l\Iuster der amcrikanisehen Baracken; 
sie unterschieden sich jedoch von einander in mehreren baulichen 
Einrichtungen. Die vom Kriegsministerium und die vom 
Berliner H�lfs- Verein erbauten, waren mit geringer Abwei-
chung, nach den von der 1\lilitair-l\Iedicinal-Abt.heilung gegebenen 
Zeichnungen re~p. "Vorschriften, betreffend Krankenzelte, 
Baracken und Desinfectionsverfahren in den Lazare-
t h e n" durch die Herren Bnuinspector Steuer und Baumeister 
Ende und Boeckmann erbaut, w�hrend die Ht�dtischen Ba-
        
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