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Beilagen C. Instruction für die Frauen-Abtheilung des Berliner Hülfsvereins etc.

Full text: Die Kriegslazarethe und Baracken von Berlin / Steinberg, A.

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W�sche- Magazins gegen Quittung in dem erw�hnten Buche zuriicklo:u-
liefern. Nach der Zur�cklieferung haben die Damen des W�sche-Magazins 
die einzelnen St�cke .zu untersuchen und je nach Umst�nden f�r die Aus-
besserung oder Ausrangirung derselben Sorge zu tragen. !Jer Abgang 
ist im Jnyentar zu verzeichnen. 
Verbandsgegenst�nde sind auf Bestellzettel der Abtheilungs-Aerzte an 
die Heilgeh�lfen der einzelnen Abtheilungen zu verabfolgen und in ein 
von denselben zu f�hrendes Buch Yon den Damen einzutragen. 
�. 8. 
Das Erfrischungs -Magazin stcbt unter Jer dauerndPn Leitung zweier 
Damen, welche sich andere Mitglieder der Frauen- Abt!Jeilung zu H�lfe 
nehmen k�nnen. 
Sie er!Jalten einen eisern�~n Bestand von 100 Flaschen Selterwasser, 
50 Flaschen Rothwein, zO Flaschen Wcisswein, dPr nach Umst�nden erh�ht 
werden kann. Sie erg�nzen die"sen Bestand tiiglich, oder, wenn es n�thig 
ist, !Jiiufiger durch Requisitionen von dem !llatt�rialien-Verwalter, der auf 
die Bestellzettel cinPr der lwideu Darneu das Geforderte zu verabreichen 
hat. Fr�c!Jte und Fruchts�fte, Ein~emachtes, Chokolade, Thee u. dgl. 
werden \"On dem Ober-lnspeclor in dem Yollen Bestande, wie sie einge~ 
liefert werden, an die genannten Damen geg1~11 Quittung ausge!J�ndigt. 
Letztere haben �ber Zu- uud Abgang Buch zu f�!Jren. � 
Die grauen Schwestern k�nnen YOn den Damen Erfrischungen aller 
Art gegen einfacj:le Quittung in einem Lieferungsbuche empfangen, die 
W�rter dagegen haben besondere, Yon den Abtheilungs- Aerzten unter-
zeichnete Bestellzettel Yorzulegen. Letztere werden als Belege zu dem 
Ausgabebuche gesammelt. 
�. 9. 
Den Damen des Erfrisehungs-l\lagazins wird zugleich die Verwaltung 
der Bibliothek und der Zeitungen �bertragen. Sie haben �ber beide Ver-
zeichnisse zu f�hren und f�r R�cklieferung der B�cher an die Bibliothek 
Sorge zu tragen. 
�. 10. 
Die Aufsicht �ber die K�c!Je wird dauernd einer Dame �bertragen, 
welche sich durch andere dem Vorstande anzuzeigende Damen vertreten 
lassen kann. Ihr werden ausserdem Damen zur H�lfe beigegeben, ins-
besondere haben die Inspeerions-Damen (�. 11) die Austbeilung des Essens 
f�r ihre Abtbeilungen zu beaufsichtigen. 
Diejenige Dame, welche die K�c!Je beaufsic!Jtigt, bat insbesondere das 
Inventarium der K�che, die Beschaffenheit der zur Zubereitung der Speisen 
zu Yerwendenden Gegenst�nde, die Verwendung derselben zu dem vorge-
zeichneten Zweck, die schmackhafte Bereitung der Nahrungsmittel, die 
Sauberkeit und den Fleiss des K�chenpersonals, sowie die Einhaltung der 
festgesetzten Stunden der Mahlzeiten zu �berwachen. 
�. 11. 
Alle �brigen, insbesondere die in �. 6. sub 5. 6. erw�hnten Th�tig-
keiten, sowie die Aufsicht �ber die Vertheilung des Essens an die einzelnen 
Kranken, wird den Inspcctions- Damen �bertragen. Aus der Zahl der
        
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