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Wenn der Vater mit dem Sohne ... Von Willi und Peter Schaeffers

Full text: Erich Carow / Georg, Manfred (Rights reserved - Rights managed by VG Wort (§ 51 VGG))

bring doch den Sege einmal mit, vielleicht kann man 
ein Geschäft mit ihm machen.“ 
Willi Schaeffers: „Herr Carow, der Sege bin ich.“ 
Carow: „Mensch, halt Dir feste. Ober, zwei Mollen 
und einen Topf weißen Käse, Warum sitzt denn der 
Junge nicht bei Ihnen? Hol’ mir mal jemand den 
Blonden von der Rampe herüber. Sagen Sie Ihm, sein 
Erzeuger wäre da.“ (Peter Schaeffers erscheint. All- 
gemeine Begrüßung, eine Molle nach der anderen steigt, 
Carow zieht sich zurück, um sich für seine Rolle zurecht 
zu machen.) 
Der Vater: „Sage mal, Peter, warum hast Du mir nie 
etwas gesagt von hier draußen, dann wäre ich doch schon 
viel öfters mitgekommen.“‘“ 
Der Sohn: „Du bist doch auch allein hergegangen, 
ohne mir etwas zu sagen.“ 
Der Vater: „Ich hatte keine Ahnung, daß Du für diese 
Art Vergnügen Interesse hast. Du klingelst mich ja 
nur manchmal aus einem Lokal im Westen an.‘ 
Der Sohn: „Das Gegenteil ist der Fall, wenn man 
nur die Kabaretts und Tanzpaläste im Westen kennt 
und man entdeckt eines Tages eine Stätte, die einen als 
Berliner Kind tausendmal mehr angeht, dann kann man 
dieses Versäumnis nur dadurch nachholen, daß man so 
oft wie möglich zu Carow herausfährt.“ 
Der Vater: „Das freut mich sehr. Denn in Carow 
lebt ein Mensch und eine Begabung, die sich variiert 
in allen Teilen der Viermillionenstadt wiederfindet. 
In ihm findest Du den Berliner Menschen in allen 
Varietionen wieder gespiegelt, mir wird ganz weh ums
	        
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