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Full text: Gutachten betreffend die Zuschüttung des Königsgrabens

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Wenn sie aber zur Expropriation schreitet, dann erfolgt 
dieselbe und die Ermittelung der desfallsigen Entsch�digung nach 
:M:assgabe des Gesetzes vom 11. .Juni 1874 zum Zwecke des 
Eisenbahnbaues und in R�cksicht auf denselben gegen die Eigen-
thiimer der anliegenden Grundst�cke und des ihrem Eigenth�mer 
zugewachsenen Antheils an dem Flussbette. 
Abgesehen von der, lediglich durch die Zusch�ttung des 
Flussbettes, dritten Personen wegen gekr�nkter wohlerworbener 
Rechte zustehenden Entsch�digungen, werden dann die entsch�-
digungsfahigen Nachtheile der Eigenth�mer in dem Expropriations-
verfahren beriick~ich tigt. 
Schliesslich mag noch bemerkt werden, dass was den sogen. 
Sackgraben betrifft, mit den anliegenden Grundeigenth�mern im 
Jahre 1874 Seitens des Kgl. Polizei-Pr�sidiums Verhandlungen 
stattgefunden haben, �ber die Zuschiittung desselben, bei welchem 
davon ausgegangen wurde, dass das gewonnene Terrain den Adja-
centen antheilweise gegen Tragung der Zusch�ttungskosten �ber-
lassen werden sollte. Man ging hierbei von ganz richtigen Grund-
s�tzen aus. 
Der Sackgraben theilt aber mit dem K�nigsgraben dieselben 
rechtlichen Verh�ltnisse als �ffentliches Gew�sser. 
Berlin, im Juni 1879. 
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