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Full text: Epi-Info Issue 2016,35

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Epi -Info

Wochenbericht
Epidemiologischer Wochenbericht für die Meldewoche 35/2016
über die im Land Berlin gemäß IfSG erfassten Infektionskrankheiten
herausgegeben am 08. September 2016 (Datenstand: 07.09.2016 - 10:00 Uhr)
Inhalt
1. Allgemeine Lage
2. Besondere Fälle
3. Ausbrüche
3.1. Ausbrüche durch meldepflichtige Erreger / Krankheiten übermittelt gemäß §11(1) IfSG
3.2. Nosokomiale Ausbrüche übermittelt gemäß §11(2) IfSG
3.3. Besondere Ausbrüche

4. Besondere Hinweise
4.1. Epidemiologisches Bulletin 35/2016
4.2. Zikavirus: Verlängerung der gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite
4.3. Zikavirus: aktualisiertes Rapid Risk Assessment des ECDC
4.4. Krim-Kongo-Hämorrhagisches-Fieber: erster autochthoner Fall in Spanien

5. Spezial
Wer mehr verdient, lebt meist umweltschädlicher

6. Tabellen
6.1. Übersicht der Berichtswoche im Vergleich zum Vorjahr (Fallzahlen / Inzidenzen)
6.2. Bezirksübersicht kumulativ bis einschließlich der Berichtswoche
6.3. Übersicht Salmonellenserovare bzw. -gruppen bis zur Berichtswoche (Fallzahlen und Anteile)

7. Abbildungen ausgewählter wöchentlicher Fallzahlen im Berichtsjahr mit Vorjahresvergleich
Campylobacter-Erkrankung, Hepatitis C, Listeriose, Norovirus-Gastroenteritis, Rotavirus-Erkrankung,
Salmonellose

Landesamt für Gesundheit und Soziales Berlin (LAGeSo)
Fachgruppe Infektionsepidemiologie und umweltbezogener Gesundheitsschutz (I C 2)
Hr. Schubert / Fr. Dr. Bitzegeio / Fr. Hoffmann / Fr. Wendt / Fr. Dr. Simon / Hr. PD Dr. Werber
Darwinstraße 15, 10589 Berlin (Charlottenburg), Tel. 90229-2427/-2428/-2420/-2432/-2430/-2421, Fax: (030) 90229-2096
Groupmail: infektionsschutz@lageso.berlin.de, Groupfax-IfSG: (030) 90283385, www.berlin.de/lageso/gesundheit/index.html
Neben dem statistischen Teil enthalten die Berichte im Textteil auch allgemeine und weiterführende Informationen, deren
Interpretation infektiologischen und epidemiologischen Sachverstand und Kenntnisse über die Datengrundlagen erfordern.
Eine Weitergabe sowie Be- und/oder Verarbeitung der Daten zu kommerziellen Zwecken ist ohne Genehmigung des
Herausgebers nicht zulässig.
© 2016

Link zum Download
der Wochenberichte
des LAGeSo

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Epi-Info Wochenbericht Berlin Nr. 35/2016

Abb.: Deutsche Leberhilfe e.V.

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1. Allgemeine Lage
In der Berichtswoche wurden keine Infektionsereignisse von gesamtstädtischer Bedeutung
festgestellt.
Bei der Betrachtung der einzelnen Meldekategorien fällt auf, dass dem LAGeSo in dieser
Berichtswoche drei und im aktuellen Jahr bereits 84 Hepatitis-E-Erkrankungen übermittelt
wurden; eine Verdopplung zum Vergleichsraum des Vorjahres (n=42). Folglich hält der
steigende Trend der letzten Jahre weiter an (siehe unter 6.). Er kann auch bundesweit
beobachtet werden, wenngleich nicht so ausgeprägt wie im Land Berlin.
Im Berichtszeitraum wurden sieben Ausbrüche, darunter je zwei durch Keuchhusten bzw.
Norovirus, übermittelt. Neue nosokomial bedingte Ausbrüche wurden nicht übermittelt
(siehe unter 3.).

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Epi-Info Wochenbericht Berlin Nr. 35/2016

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2. Besondere Fälle
EHEC/STEC
GA Steglitz-Zehlendorf
Erkrankung einer 60-jährigen Frau mit Durchfall. Aus der Mischkultur erfolgte mittels
PCR der Nachweis des Gens für Shiga-Toxin-2 (stx2).
Haemophilus influenzae
GA Marzahn-Hellersdorf
Lungenentzündung bei einem 59-jährigen Mann, der hospitalisiert wurde. Aus Blut
erfolgte ein kultureller Erreger-Nachweis. Der Erkrankte hielt sich nur in seinem Heimatbezirk auf.
Hepatitis E
GA Friedrichshain-Kreuzberg
Ikterus bei einer 40-jährigen Frau, die hospitalisiert wurde. Aus Blut erfolgten IgG- und
IgM-Antikörper-Nachweise.
GA Lichtenberg
Fieber bei einer 34-jährigen Frau, die im Winter 2015 eine Nierentransplantation hatte.
Aus Blut erfolgte ein IgM-Antikörper-Nachweis. Das Gesundheitsamt ermittelte als Infektionsort einen zweiwöchigen Aufenthalt in der Russischen Föderation.
Ikterus bei einem 67-jährigen Mann, der hospitalisiert wurde. Aus Blut erfolgten
IgG- und IgM-Antikörper-Nachweise.
Meningokokken
GA Charlottenburg-Wilmersdorf
Fieber und makulopapulöses Exanthem bei einer 51-jährigen Frau, die hospitalisiert
wurde. Aus Blut erfolgte die kulturelle Erregerisolierung.
Zikavirus (WBK)
GA Reinickendorf
Erkrankungen einer 54- jährigen Frau und eines 66-jährigen Mannes mit jeweils
Hautausschlag. Die Erkrankungen begannen kurz nach Rückkehr von einer Rundreise
Mexiko, Yukatan-Halbinsel und Guatemala. Bei beiden Erkrankten erfolgten aus Blut
IgM-Antikörper-Nachweise (siehe auch unter 3.3.).

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Epi-Info Wochenbericht Berlin Nr. 35/2016

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3. Ausbrüche
3.1. Ausbrüche durch meldepflichtige Erreger / Krankheiten übermittelt gemäß §11(1) IfSG
Gesamtzahl der Häufungen nach Erreger / Krankheit und Fallzahlen, Fallzahlspannen
und Gesamtfallzahl in der Berichtswoche
Zahl der
Ausbrüche

Erreger / Krankheit

Fallzahl pro
Ausbruch

Gesamtfallzahl

Giardiasis lamblia

1

2

2

Keuchhusten

2

2

4

Kryptosporidiose

1

2

2

Norovirus

2

2

4

Zikavirus (WBK)

1

2

2

7

2

14

Summe / Spanne

3.2. Nosokomiale Ausbrüche übermittelt gemäß §11(2) IfSG
Kumulative Übersicht 2016 bis einschließlich der Berichtswoche (ohne Norovirus)
Zahl der
Ausbrüche

Erreger

1

3

3

Citrobacter freundii 4MRGN

1

2

2

Clostridium difficile

4

2-4

12

Enterobacter cloacae

1

2

2

Influenza

4

2 - 22

35

Klebsiella pneumoniae (3MRGN)

1

4

4

Klebsiella pneumoniae (4MRGN)

2

2-3

5

6

2-6

19

24

2 - 24

168

3

8 - 21

38

47

2 - 24

288

1

Rotavirus
VRE

2

Summe / Spanne
2

Gesamtfallzahl

Acinetobacter baumannii, 4MRGN

MRSA

1

Fallzahl pro
Ausbruch

Methicillin-resistente Staphylococcus aureus
Vancomycin resistente Enterokokken

3.3. Besondere Ausbrüche
Kryptosporidiose
Das Gesundheitsamt Tempelhof-Schöneberg übermittelte einen familiären Ausbruch
mit zwei labordiagnostisch bestätigten Erkrankungen (Antigen-Nachweise). Bei zwei
weiteren erkrankten Familienmitgliedern sind die Untersuchungen noch nicht abgeschlossen. Die Ermittlungen des Gesundheitsamtes erbrachten keine Hinweise auf die
gemeinsame Infektionsquelle (siehe auch unter 3.1.).
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Epi-Info Wochenbericht Berlin Nr. 35/2016

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Zikavirus (WBK)
Das Gesundheitsamt Reinickendorf übermittelte eine familiäre Häufung mit zwei Infektionen. Die beiden Erkrankten infizierten sich mutmaßlich während einer Rundreise in
Nord- und Zentralamerika. Symptomatisch traten nur Hautausschläge auf.
Labordiagnostisch wurden jeweils IgM-Antikörper-Nachweise aus Blut geführt (siehe
auch unter 2. und 3.1.).

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Epi-Info Wochenbericht Berlin Nr. 35/2016

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4. Besondere Hinweise
4.1. Epidemiologisches Bulletin 35/2016
Die STIKO hatte im Epidemiologischen Bulletin 34/2016 ihre aktualisierten Impfempfehlungen für 2016/2017 veröffentlicht. In der aktuellen Ausgabe 35/2016 vom 05.09.2016
gibt die Geschäftsstelle der STIKO einen Überblick über die wichtigsten Änderungen in den
STIKO-Empfehlungen. Die ausführlichen wissenschaftlichen Begründungen zu den geänderten Empfehlungen werden in den beiden folgenden Ausgaben des Epid. Bull. (36 und
37/2016) publiziert
Download-Link:

www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2016/35/Tabelle.html
Quelle: RKI

4.2. Zikavirus: Verlängerung der gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite
Die WHO-Generaldirektorin erklärte im Anschluss an die 4. Sitzung des IGV-Notfallausschusses am 01.09.2016, dass Zikavirus und damit zusammenhängende kongenitale
und neurologische Störungen insbesondere aufgrund der weiteren geografischen Ausbreitung und der noch bestehenden Wissenslücken weiterhin eine gesundheitliche Notlage
von internationaler Tragweite darstellen. Die zeitlich befristeten Empfehlungen bleiben
für weitere 3 Monate bestehen.
Quelle: WHO/RKI

4.3. Zikavirus: aktualisiertes Rapid Risk Assessment des ECDC
Das ECDC hat die achte Aktualisierung des Rapid Risk Assessments zum ZikavirusAusbruch veröffentlicht.
Wesentliche Neuerungen beinhalten die weitere geografische Ausbreitung (z. B. Ausdehnung auf Florida, jedoch Rückgang der Fälle in Martinique, Guadeloupe, Saint Martin und
Französisch-Guyana seit Juli 2016; in der EU/EEA bisher keine lokale Übertragung über
Mückenstiche) und eine Übersicht neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse (z. B. Studien
zur Tenazität von Zikavirus: das Virus verliert seine Infektiosität bei ≥ 60°C, wird durch
klassische Desinfektionsmittel und Inaktivierungsmethoden inaktiviert). Die allgemeine
Risikoeinschätzung bleibt unverändert.
Download-Link (PDF):

http://ecdc.europa.eu/en/publications/_layouts/forms/Publication_DispForm.aspx?List=4f55ad514aed-4d32-b960-af70113dbb90&ID=1565

Eine Übersicht des momentanen Wissensstandes zu Zikavirus bietet folgende Übersicht
des ECDC:
http://ecdc.europa.eu/en/activities/sciadvice/_layouts/forms/Review_DispForm.aspx?
List=a3216f4c-f040-4f51-9f77-a96046dbfd72&ID=800

Quelle: WHO/ECDC/RKl

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Epi-Info Wochenbericht Berlin Nr. 35/2016

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4.4. Krim-Kongo-Hämorrhagisches-Fieber: erster autochthoner Fall in Spanien
Spanien berichtete den ersten beobachteten Fall
einer Infektion mit Krim-Kongo - Hämorrhagischem-Fieber (CCHF) in Spanien - autochthon
durch Zeckenstich auf einer Wanderung erworben und tödlich verlaufen, mit einem Sekundärfall bei einer Pflegekraft im Krankenhaus. Das
hohe nosokomiale Potential von CCHF ist bekannt, insbesondere im Kontext eines Patienten
mit hoher Viruslast.
Die Überträgerzecke (Hyalomma marginatum)
wird in ganz Süd- und Südosteuropa gefunden
Zecke: Hyalomma marginatum
Quelle: wikimedia.org
(inkl. Spanien); oft ist auch das Virus in den
Zecken nachweisbar. Deutschlands Nachbarländer sind bis auf Frankreich frei von Hyalomma marginatum; in Frankreich, kommt sie
vermutlich aber nur im Süden vor. Nach Deutschland kann Hyalomma marginatum durch
Zugvögel importiert werden und wird sehr selten gefunden.
Fälle von CCHF werden regelmäßig in Bulgarien und der Türkei diagnostiziert, vereinzelt
auch in Ostgriechenland. Wenn Zecke und Virus vorhanden sind, stellt für eine effektive
Übertragung auf den Menschen auch der Kontakt zu Nutztieren einen Risikofaktor dar.
Durch infizierte Nutztiere können auch Mitarbeiter in der Fleischindustrie, traditionelle
Schlachter etc., gefährdet sein.
Bei dem verstorbenen Primärfall ist momentan noch unklar, ob der Mann auf seiner
Wanderung Kontakt zu Nutztieren hatte - Fälle ohne Kontakt mit Nutztieren oder nosokomialen Kontakt sind z. B. in der Türkei eher die Ausnahme. Natürlich können Zecken
aber auch z. B. bei einer Rast einen Wanderer erreichen.
Quelle: PM/RKI

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5. Spezial
Wer mehr verdient, lebt meist umweltschädlicher
Wer mehr Geld hat, verbraucht meist mehr Energie und Ressourcen – und zwar unabhängig
davon, ob sich jemand als umweltbewusst einschätzt oder nicht. Das zeigt eine neue Studie
des Umweltbundesamts (UBA). ‚Big Points‘, wie schwerere Autos, größere Wohnungen und
häufigere Flugreisen beeinflussen die Ökobilanz des Menschen am stärksten - auch wenn die
Menschen sich ansonsten im Alltag umweltbewusst verhalten. Der Kauf von Bio-Lebensmitteln
oder eine gute Mülltrennung wiegen das nicht auf.
Vor allem Fernflüge, das Auto, der Dämmstandard der Wohnung und deren Größe und der
Konsum von Fleisch entscheiden darüber, ob jemand über oder unter dem CO2-Durchschnittsverbrauch liegt. Daher haben Menschen mit hohem Umweltbewusstsein laut Studie nicht
zwangsläufig eine gute persönliche Ökobilanz. Menschen aus einfacheren Milieus, die sich
selbst am wenigsten sparsam beim Ressourcenschutz einschätzen und die ein eher geringeres
Umweltbewusstsein haben, belasten die Umwelt hingegen am wenigsten.
Die „Umweltbewussten“ besitzen zwar mehr energieeffiziente Haushaltsgeräte, kaufen mehr
Bio-Produkte und essen oft weniger Fleisch. Außerdem stimmen sie umweltpolitischen Maßnahmen eher zu als weniger umweltbewusste Menschen. Aber: Andere Aspekte ihres (nicht-)
nachhaltigen Konsums wie Fernreisen werden häufig von ihnen unterschätzt oder bei der
Bewertung des eigenen Verhaltens nicht berücksichtigt, so dass sie in Summe deutlich mehr
CO2-Ausstoß verursachen als Menschen mit niedrigerem Einkommen.

Gesamtenergieverbrauch pro Kopf nach Alter
Quelle: Umweltbundesamt

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Epi-Info Wochenbericht Berlin Nr. 35/2016

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Die Studie zeigt aber auch: Höheres Einkommen und hohes Umweltbewusstsein können
durchaus auch zu einer guten Ökobilanz führen. Ein Beispiel hierfür ist die Gruppe der
„Bewussten Durchschnittsverbraucher“, die neben anderen Energieverbrauchstypen in der
Studie identifiziert wurde. Hier gehen höheres Einkommen und höheres Umweltbewusstsein
tatsächlich auch mit einem durchschnittlichen bis niedrigeren Gesamtenergieverbrauch einher. Dies liegt daran, dass diese Personen bei den Big Points entsprechend umweltfreundliche
Verhaltensmuster an den Tag legen. Ein großes Potenzial, Klima und Ressourcen zu schonen,
liegt in Maßnahmen wie energetischer Sanierung in Gebäuden und Quartieren, dem Kauf von
Autos mit geringem CO2-Wert, Car-Sharing oder einem geringeren Fleischkonsum. Aber auch
mit Investitionen in erneuerbare Energien und freiwilligen Kompensationszahlungen für Fernflüge können Verbraucherinnen und Verbraucher tonnenweise CO2 einsparen.
Mit der vorliegenden Studie wurde erstmals ein repräsentativer Datensatz für Deutschland
geschaffen, der beim Konsum anfallende Ressourcen- und Energieverbräuche sowie den CO2Ausstoß über Konsumfelder und gesellschaftliche Gruppen hinweg analysiert. Insbesondere
die Rolle des Einkommens als wichtiger Einflussfaktor für den Umweltverbrauch durch Konsum wurde umfassend belegt.
Die Studie "Repräsentative Erhebung von Pro-Kopf- Verbräuchen natürlicher Ressourcen in
Deutschland (nach Bevölkerungsgruppen)" zum Download:
https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/378/publikationen/
texte_39_2016_repraesentative_erhebung_von_pro-kopf-verbraeuchen_natuerlicher_ressourcen.pdf
Quelle: Umweltbundesamt
Abb.: Umweltbundesamt

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6. Tabellen

6.1. Übersicht der Berichtswoche im Vergleich zum Vorjahr (Fallzahlen1 und Inzidenzen2)
1 2 3 4 5

/ / / / Erläuterungen am Ende der folgenden Seite

Krankheit bzw. Infektionserreger
Adenovirus-K(eratok)onjunktivitis
3

Berichtswoche
Fallzahl

0

Inzidenz

0,0

kumul.
2015

kumulativ 2016

Todesfälle

Fallzahl

Inzidenz

0

13

0,4

Todesfälle

Fallzahl

0

2
389

Borreliose

22

0,6

0

471

13,4

0

Botulismus

0

0,0

0

1

0,0

0

1

Brucellose

0

0,0

0

3

0,1

0

0

Campylobacter-Enteritis

34

1,0

0

2.064

58,7

0

2.129

CJK (Creutzfeldt-Jakob-Krankheit)

0

0,0

0

1

0,0

0

5

Clostridium difficile

2

0,1

0

99

2,8

25

101

Denguefieber

0

0,0

0

68

1,9

0

35

Diphtherie

0

0,0

0

0

0,0

0

1
52

EHEC-Erkrankung

2

0,1

0

60

1,7

0

FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis)

0

0,0

0

2

0,1

0

0

Giardiasis

4

0,1

0

255

7,2

0

221

Haemophilus influenzae, inv. Erkrankung

1

0,0

0

19

0,5

0

18

Hantavirus-Erkrankung

0

0,0

0

1

0,0

0

0

Hepatitis A

0

0,0

0

37

1,1

0

24

Hepatitis B

1

0,0

0

51

1,4

0

42
281

Hepatitis C

17

0,5

0

259

7,4

0

Hepatitis D

0

0,0

0

0

0,0

0

2

Hepatitis E

3

0,1

0

84

2,4

0

42

HUS (Hämolytisch-urämisches Syndrom)

0

0,0

0

3

0,1

2

2

Influenza

0

0,0

0

4.244

120,7

6

3.121

Keuchhusten4

14

0,4

0

702

20,0

0

440

Kryptosporidiose

3

0,1

0

75

2,1

0

88

Legionellose

0

0,0

0

61

1,7

3

71

Leptospirose

0

0,0

0

2

0,1

0

4

Listeriose

0

0,0

0

21

0,6

1

10

Masern

0

0,0

0

65

1,8

0

1.238

Meningokokken, invasive Erkrankung

1

0,0

0

25

0,7

1

9

MRSA, invasive Infektion

Mumps4

5

Norovirus-Gastroenteritis

3

0,1

0

196

5,6

15

200

5

0,1

0

39

1,1

0

30

24

0,7

0

1.833

52,1

0

1.963

Paratyphus

0

0,0

0

3

0,1

0

2

Q-Fieber

0

0,0

0

3

0,1

0

4

Rotavirus-Gastroenteritis

8

0,2

0

1.230

35,0

0

1.267

0

0,0

0

3

0,1

0

5

Röteln, postnatal4

Salmonellose

12

0,3

0

310

8,8

0

324

Shigellose

0

0,0

0

41

1,2

0

46

Trichinellose

0

0,0

0

1

0,0

0

0

Tuberkulose

2

0,1

0

272

7,7

5

244

Tularämie

0

0,0

0

0

0,0

0

1

Typhus abdominalis

0

0,0

0

6

0,2

0

7

VHF (Chikungunya)

0

0,0

0

5

0,1

0

13

2

0,1

0

63

1,8

Yersiniose
Summe

160

0 12.691

0

44

58

12.478

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Epi-Info Wochenbericht Berlin Nr. 35/2016

11
18.

6.2. Bezirksübersicht kumulativ bis einschließlich der Berichtswoche (Fallzahlen1)
Summe

Reinickendorf

Lichtenberg

Marzahn-

TreptowKöpenick

Neukölln

TempelhofSchöneberg

SteglitzZehlendorf

Spandau

Charlottenburg-

Pankow

FriedrichshainKreuzberg

Mitte

Krankheit bzw. Infektionserreger
1

1

2

2

1

3

1

1

0

1

0

0

13

Borreliose1

33

51

89

19

11

58

38

36

22

71

22

21

471

Botulismus

0

1

0

0

0

0

0

0

0

0

0

0

1

Brucellose

0

0

0

0

2

0

0

0

0

0

1

0

3

153

168

245

187 111

189

218

141

144

164

174

170

2.064

Adenovirus- (Kerato-) Konjunktivitis

Campylobacter-Enteritis

0

0

0

0

0

0

1

0

0

0

0

0

1

10

8

16

3

5

12

4

6

10

3

12

10

99

Denguefieber

9

17

16

3

1

4

4

6

2

0

3

3

68

EHEC-Erkrankung

8

5

3

6

6

8

10

3

1

2

3

5

60

Clostridium difficile
CJK (Creutzfeldt-Jakob-Krankheit)

FSME (Frühsommer-Meningoenz.)
Giardiasis

0

0

0

0

1

1

0

0

0

0

0

0

2

27

43

34

21

10

13

31

27

15

13

10

11

255

Haemophilus influenzae, inv. Erkr.

1

1

1

1

1

2

2

2

1

3

2

2

19

Hantavirus-Erkrankung

1

0

0

0

0

0

0

0

0

0

0

0

1

Hepatitis A

7

0

2

4

3

2

14

2

0

2

0

1

37

Hepatitis B

11

9

4

3

5

3

4

1

1

2

3

5

51

Hepatitis C

24

25

30

17

27

28

20

19

22

13

0

34

259

Hepatitis E

8

8

12

5

5

4

8

5

3

5

8

13

84

HUS (Hämol.-urämisches Syndrom)

1

0

1

0

0

0

0

0

0

0

0

1

3

316

355

752

516 193

446

494

273

190

318

148

243

4.244

56

44

107

62

44

116

82

40

50

48

31

22

702

Influenza
Keuchhusten4
Kryptosporidiose

9

7

21

5

2

3

9

7

4

3

0

5

75

Legionellose

4

2

4

2

5

12

11

5

1

0

3

12

61

Leptospirose

1

0

0

0

0

0

0

0

0

0

1

0

2

Listeriose

2

1

3

0

1

0

5

3

0

2

3

1

21

Masern

7

8

3

1

3

2

6

17

3

2

8

5

65

Meningokokken, inv. Erkrankung
MRSA, invasive Infektion
Mumps4
Norovirus-Gastroenteritis5

5

2

1

1

4

0

4

3

1

2

1

1

25

17

12

23

14

14

24

13

26

6

20

8

19

196

0

5

2

8

3

1

2

2

2

39

140 136

209

215

112

180

131

164

153

1.833

4

2

8

105

73

215

Paratyphus

0

2

0

0

0

0

0

1

0

0

0

0

3

Q-Fieber

1

0

0

0

0

0

0

0

1

1

0

0

3

36

59

69

40

50

84

158

298

148

71

117

100

1.230

Rotavirus-Gastroenteritis

0

0

1

1

0

0

0

0

1

0

0

0

3

Salmonellose

22

30

29

23

18

23

31

24

15

18

32

45

310

Shigellose

10

6

5

7

0

1

5

0

2

0

4

1

41

Röteln

Trichinellose

0

0

0

0

0

0

0

0

0

1

0

0

1

Tuberkulose

30

14

12

15

19

12

25

23

7

14

89

12

272

2

1

1

0

0

0

1

0

0

0

1

0

6

Typhus abdominalis
Virale hämorrhagische Fieber

1

1

0

0

0

0

2

1

0

0

0

0

5

Yersiniose

8

6

6

7

3

9

7

6

1

3

3

4

63

962 1.715 1.105 686 1.270 1.431 1.091

832

915

853

Summe

930

901 12.691

1

Veröffentlichung der Fälle entspr. Referenzdefinition des RKI (U. a. weichen wegen noch nicht erfolgter Freigabe durch das RKI die Fallzahlen von den beschriebenen Einzelfällen ab) / 2 Die angegebenen Inzidenzen sind berechnet als Fallzahl pro 100.000 Einw. Dabei wird die Einwohnerzahl Berlins von 3.517.424 mit Stand vom 31.12.2013
zugrunde gelegt. (Datenquelle: Amt für Statistik Berlin Brandenburg) / 3 Arzt- und Labormeldepflicht in Berlin seit 07.04.2013 (vorher nur Arztmeldepflicht) / 4 Meldepflicht
seit 29.03.2013 / 5 Angabe nur lab. best. Fälle (o. aggregierte Daten)

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Epi-Info Wochenbericht Berlin Nr. 35/2016

12

6.3. Übersicht Salmonellenserovare bzw. -gruppen bis zur Berichtswoche
(Fallzahlen und Anteile)
Rangfolge der in 2016 gemäß IfSG übermittelten Salmonellenserovare bzw. Serogruppen,
kumuliert bis einschließlich der Berichtswoche im Vergleich zum Vorjahreszeitraum
Rang

Serovar bzw. Gruppe ohne weitere
Differenzierung

Gruppe

n
2016

Anteil
%

n
2015

Anteil
%

. D1

74

23,9

80

24,7

B

55

17,7

65

20,1

1

S.Enteritidis

2

S.Typhimurium

3

Salmonella der Gruppe B

47

15,2

46

14,2

4

Salmonella der Gruppe D1

34

11,0

21

6,5

5

Salmonella der Gruppe C1

12

3,9

18

5,6

6

S.Derby

B

9

2,9

10

3,1

7

S.Infantis

C1

7

2,3

14

4,3

8

S.Agona

B

4

1,3

5

1,5

9

S.Braenderup

C1

2

0,6

0

0,0

2

0,6

0

0,0

2

0,6

0

0,0

S.Livingstone

2

0,6

1

0,3

S.Bovismorbificans

2

0,6

3

0,9

S.Muenchen

1

0,3

0

0,0

28

9,0

41

12,7

6

1,9

1

0,3

23

7,4

19

5,9

310

100,0

324

100,0

Salmonella der Gruppe B O:4,5,12 H1:- H2:S.Brandenburg

10

B

andere Serovare
ohne Angabe
nicht ermittelbar
gesamt

Rangfolge der gemäß IfSG übermittelten Salmonellenserovare bzw. -gruppen
der Berichtswoche
Rang

Serovar bzw. Gruppe ohne weitere Differenzierung

Fallzahl

1

Salmonella der Gruppe B

4

2

S.Enteritidis

2

3

S.Derby

1

S.Typhimurium

1

Salmonella der Gruppe D1

1
gesamt

9

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Epi-Info Wochenbericht Berlin Nr. 35/2016

13

7. Abbildungen ausgewählter wöchentlicher Fallzahlen 2016 mit Vorjahresvergleich
Campylobacter
120
2016
2015

100

Anzahl Fälle

80

60

40

20

0
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53

Wochen

Hepatitis C
18
2016

16

2015

14

Anzahl Fälle

12
10
8
6
4
2
0
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53

Wochen

Listeriose
3
2016
2015

Anzahl Fälle

2

1

0
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53

Wochen

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Epi-Info Wochenbericht Berlin Nr. 35/2016

14

Norovirus-Gastroenteritis
(nur klinisch-labordiagnostisch bestätigte Fälle)
2016

150

2015

125

Anzahl Fälle

100

75

50

25

0
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53

Wochen

Rotavirus-Erkrankung
120
2016
2015

100

Anzahl Fälle

80

60

40

20

0
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53

Wochen

Salmonellose
25
2016
2015

Anzahl Fälle

20

15

10

5

0
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53

Wochen

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