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Periodical volume

Full text: Zu lesen fängt man in der Mitte an Issue 2016,4

04/2016
Zu lesen fängt man in der Mitte an Der Newsletter der Stadtbibliothek Berlin-Mitte

Besser vorlesen lassen!

HörGut Berlin-Mitte 2016 startet
Vom 11.04.-03.06.2016 findet in der Philipp-Schaeffer-Bibliothek wieder die traditionelle Hörbuch-Präsentation „HörGut Berlin-Mitte“ statt. Bereits zum 15. Mal können sich die Besucherinnen und Besucher unter dem Motto „Gestern auf der Messe - heute in Berlin“ einen umfassenden
Überblick über die neusten Produktionen zahlreicher Verlage verschaffen.
Es sind sowohl bekannte Verlage wie Der Audioverlag (DAV), Der Hörverlag oder Hoffmann und
Campe als auch zahlreiche kleine und experimentierfreudige Label zu entdecken.
„Als ich vierzehn war, war mein
Vater so unwissend. Ich konnte
den alten Mann kaum in meiner
Nähe ertragen. Aber mit einundzwanzig war ich verblüfft, wie viel
er in sieben Jahren dazugelernt
hatte.“
Samuel Langhorne Clemens
,
besser bekannt unter seinem
Pseudonym
Mark Twain
(US-amerikanischer Schriftsteller)
1835-1910

HörGut Berlin-Mitte 2016©Stadtbibliothek Berlin-Mitte

Neben allen Gewinnern des Deutschen Hörbuchpreises 2016 sind bei den Hörspielen und Lesungen viele aktuelle Bestseller wie die Psychothriller-Trilogie von Erik Axl Sund Schattenschrei,
Narbenkind, Krähenmädchen dabei.
Hörbuchfreunde können sich mit Nina Hoss auf besondere Sprecher freuen, die Gehe hin, stelle
einen Wächter von Harper Lee eingelesen hat und für den Deutschen Hörbuchpreis 2016 in der
Kategorie Beste Interpretin nominiert war.
Weitere aktuelle Belletristik-Hörbücher sind z.B. Die Unglückseligen von Thea Dorn, gelesen von
Bibiana Beglau, An einem klaren, eiskalten Januarmorgen zu Beginn des 21. Jahrhunderts, der
erste Roman von Deutschlands meistgespielten Dramatiker Roland Schimmelpfennig und der
Bestseller Und was hat das mit mir zu tun? Ein Verbrechen im März 1945. Die Geschichte meiner Familie von Sacha Batthyany, erzählt von Barnaby Metschurat und Dagmar Manzel.
Das Angebot an Sachhörbüchern kann mit aktuellen Themen und großer Vielfalt punkten wie
zum Beispiel mit Titeln zu Ernährungstrends wie Ich bin dann mal vegan: Glücklich und fit und
nebenbei die Welt retten von Bettina Hennig.
Die ausgestellten Titel können parallel ab 11.04.2016 entliehen oder vorbestellt werden.
Zwei Veranstaltungen mit besonderen Gästen und eine Lesung für Kinder
runden die Hörbuch-Messe 2016 ab.
Mit freundlicher Unterstützung
von:
©aufbau audio & speaklow

04/2016

Auerhaus
Robert Stadlober liest in der Stadtbibliothek Berlin-Mitte
Am Montag, dem 11.04.2016 um 20.00 Uhr liest der Sprecher und Schauspieler Robert Stadlober, der das Hörbuch Auerhaus eingelesen hat, live in
der Philipp-Schaeffer-Bibliothek aus dem Bestseller von Bov Bjerg.
Sechs Freunde und ein Versprechen: Ihr Leben soll nicht in Ordnern mit der
Aufschrift Birth – School – Work – Death abgeheftet werden. Deshalb ziehen
sie gemeinsam ins Auerhaus. Eine Schüler-WG auf dem Dorf – unerhört.
Aber sie wollen nicht nur ihr Leben retten, sondern vor allem das ihres besten
Freundes Frieder. Denn der ist sich nicht so sicher, warum er überhaupt leben soll.
Bov Bjerg erzählt mitreißend und einfühlsam von Liebe, Freundschaft und
sechs Idealisten, deren Einfallsreichtum nichts weniger ist als Notwehr gegen
Robert Stadlober ©Stefan Pabst
das Vorgefundene. Denn ihr Ringen um das Glück ist auch ein Kampf um
Leben und Tod.
Bov Bjerg, geboren 1965, Studium in Berlin, Amsterdam und am deutschen Literaturinstitut in Leipzig: Linguistik, Politik, Literatur. Er lebt heute in Berlin. Er gründete mehrere Lesebühnen, u.a. Dr. Seltsams Frühshoppen, Mittwochsfazit, Reformbühne Heim
und Welt. Arbeitete als Schauspieler und Autor beim Kabarett und schrieb für verschiedene Zeitungen. Die Kurzgeschichte
Howyadoin erhielt 2004 den MDR-Literaturpreis. 2008 erschien sein Debütroman Deadline
im Mitteldeutschen Verlag.
Robert Stadlober, geboren 1982 in Österreich, ist einer der bekanntesten deutschsprachigen Schauspieler der jüngeren Generation. Besondere Aufmerksamkeit erregte er mit Kinofilmen wie Sonnenallee und Crazy, und zuletzt mit der Verfilmung des Kinderbuchklassikers
Krabat. Für seine schauspielerische Leistung wurde er unter anderem mit dem Bayerischen
Filmpreis als Bester Nachwuchsschauspieler für Crazy ausgezeichnet. Außerdem ist er als
Theaterschauspieler, Musiker und Hörbuchsprecher erfolgreich. Robert Stadlober lebt in
Berlin.
“Gelegentlich, sehr selten, gibt es Bücher die sind wie Songs. Man möchte das Auge, ähnlich wie man die Nadel bei Singles wieder auf den Anfang der Rille setzt, sofort wieder auf
den Beginn der ersten Seite setzen. Und Auerhaus ist genauso ein Buch.” Robert Stadlober
Eintritt frei

Auerhaus©aufbau audio

Versuche, dein Leben zu machen
Lesung mit Margot Friedlander in der Stadtbibliothek Berlin-Mitte
Am Donnerstag, dem 21.04.2016, um 20.00 Uhr liest Margot Friedlander in der
Philipp-Schaeffer-Bibliothek aus ihrem Buch Versuche, dein Leben zu machen,
das sie selbst als Hörbuch eingelesen hat. Im Gespräch mit ihr ist der Verleger
des Hörbuchs Harald Krewer.
Margot Bendheim war zwölf Jahre alt, als die Nationalsozialisten 1933 an die
Macht kamen. Nach einer schönen Kindheit erlebt sie eine Jugend voller Einschränkungen und Verbote.
Sie ist 21, als ihre Familie deportiert wird. „Versuche, dein Leben zu machen“
lautet die letzte Botschaft, die ihre Mutter ihr hinterlässt. Zum ersten Mal ganz auf
sich allein gestellt, gelingt es ihr unter abenteuerlichen Umständen, fünfzehn Monate lang der Verhaftung zu entgehen und in Berlin als „U-Boot“ zu überleben . Im
April 1944 wird sie bei einer Ausweiskontrolle festgenommen und nach Theresienstadt deportiert.
Sie überlebt und emigriert nach Kriegsende in die USA. Gemeinsam mit ihrem
„Versuche, dein Leben zu machen Ehemann Adolf Friedlander, den sie noch in Theresienstadt geheiratet hat, baut
©speaklow sie sich in New York eine neue Existenz auf. Ihrer Neigung und ihrer Ausbildung
entsprechend, arbeitet sie viele Jahre in der Modebranche und später als Reiseagentin; ihr Mann wird kaufmännischer Direktor der jüdischen Kulturinstitution „Y“. Das, was hinter ihnen liegt, teilen sie schweigend miteinander, darüber sprechen können sie nicht. Erst nach dem Tod ihres Ehemanns im Jahr 1997 kehrt Margot Friedlander gedanklich in die Vergangenheit zurück. Im Rahmen eines Schreibkurses verfasst sie eine Geschichte über ihre beiden
Großmütter. Das wird der Anfang ihres Buches, das 2008 unter dem Titel „Versuche, dein Leben zu machen“ im Rowohlt Verlag
erscheint.
Margot Friedlander ist 89, als sie sich zu einem Umzug entschließt und in ihre ehemalige Heimatstadt zurückkehrt. Seither leistet
sie wertvolle Erinnerungsarbeit, wofür ihr das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen wurde. Als eine der letzten noch lebenden Zeitzeuginnen war es ihr ein großes Anliegen, ihre Geschichte auch mündlich zu überliefern. Deshalb kam sie im Sommer
2015 über mehrere Wochen hinweg jeden Tag für eine Stunde ins Tonstudio. Mit großer Klarheit erzählt sie
auf diesem Hörbuch von der Zivilcourage ihrer Helfer, der Kleinlichkeit derjenigen, die jede Hilfe versagten, von Gefahr, Hoffnung
und Verrat – und von ihrem unbedingten Willen zu überleben. Das Hörbuch, das im Verlag speaklow erschienen ist, war für den
Deutschen Hörbuchpreis 2016 in der Kategorie “Beste verlegerische Leistung” nominiert.
Eintritt frei

04/2016

Weitere Lesungen

Oliver Schrauwen liest in der Stadtbibliothek Berlin-Mitte
Am Donnerstag, dem 07.04.2016 um 19.30 Uhr feiert REPRODUKT im Rahmen dieser Veranstaltung in der Bibliothek am Luisenbad mit Autoren und Lesern sein 25-jähriges Verlagsjubiläum.
1947 reist Olivier Schrauwens Großvater Arsène in eine afrikanische Kolonie. Dort plant sein
Cousin die Stadt von morgen, eine moderne Utopie inmitten der Wildnis. Arsène ist überwältigt
von der geheimnisvollen neuen Umgebung; gleichzeitig quälen ihn Dschungelfieber, Trinksucht und die Liebe zu Marieke, der Frau seines Cousins. Eine betäubende Welle aus surrealen Albträumen und hemmungslosen Sexfantasien bricht über ihn herein. Ist dieses bizarre
Land noch Realität oder längst unberechenbare Wahnvorstellung?
Oliver Schrauwen©privat

Olivier Schrauwens neues Buch ist eine rauschhafte Reise in das Bewusstsein seines Großvaters. In der Tradition von Joseph Conrad erforscht er die Abgründe einer ihm verwandten
Seele und setzt sie um als halluzinatorisches Formenspiel.
Olivier Schrauwen wurde 1977 in Brügge geboren und hat an der Hochschule Saint Luc in
Brüssel studiert. Mit Veröffentlichungen in verschiedenen Anthologien – unter anderem in
“Spirou” – verfeinerte er seinen an klassischen amerikanischen Comicstrips geschulten Zeichenstil.
Mein Junge erschien 2006 zunächst in Frankreich und liegt inzwischen in englischer, finnischer und spanischer Sprache vor. Schrauwens Buch gehörte in Angoulême 2007 in die engere Auswahl für das Beste Album und gewann auf dem Comicfestival in Turnhout den Preis für
das beste Debut.
Eintritt frei.

Schrauwen©REPRODUKT

Jutta Riemann liest in der Stadtbibliothek Berlin-Mitte
Am Freitag, dem 15.04.2016, um 19.00 Uhr lädt die Bruno Lösche-Bibliothek zu einer
Lesung mit der Autorin Jutta Riemann in den Krimisalon ein.

©Kontrast

Moonlight Club©REPRODUKT

Das zweite Buch Moonlight Club der Autorin Jutta Riemann nach ihrem großen Erfolg von
Scar Blues ist erneut ein USA-Thriller mit einer besonders prickelnden Note. Die Autorin
nimmt uns mit auf eine Reise in die New Yorker Gesellschaft, in der reife Ladys der High
Society in ihrem eigenen Club die Gesellschaft einiger handverlesener junger Männer
genießen und diese lustvoll als erotisches Praliné vernaschen. Gier, Neid und Eifersucht
gehören bei diesen Damen von der Upper East Side trotz des zur Schau gestellten Reichtums zur Tagesordnung.
Ihre Dekadenz und die zugleich damit einhergehende Einsamkeit entpuppen sich zu einer
entlarvenden
Geschichte
einer
sich
selbst
betrügenden
Gesellschaft.
Freunde einer leidenschaftlichen, fesselnden Sprache kommen bei diesem Thriller bis zur
letzten Sekunde voll auf ihre Kosten.
Jutta Riemann, 1949 in Caputh bei Potsdam geboren, verbrachte ihre Kindheit in
Deutschland und Norwegen. Nach einer Schauspielausbildung an der Studio-Bühne Berlin
und beim Sender Freies Berlin arbeitete sie für das Theater und das Fernsehen. In den
Siebzigern begann sie zu malen und wurde durch zahlreiche Ausstellungen bekannt. Seit
etwas zwanzig Jahren reist sie mehrmals im Jahr in die USA, wo sie zu fotografieren und
zu schreiben begann. Auch als Fotografin kann sie inzwischen auf viele erfolgreiche Ausstellungen zurückblicken.
Die Veranstaltung findet im Rahmen der Verlagspräsentation des Kontrast Verlages statt.
Eintritt frei.

04/2016

Am Donnerstag, den 28.04.2016, um 19.30 Uhr lesen Aisha Franz und Sascha Hommer in der Bibliothek am Luisenbad.
aus ihren neuen Comics Shit is real und In China.
Aisha Franz
Aisha Franz wurde
1984 als Tochter kolumbianischchilenischer Einwanderer in Fürth geboren
und ist in der Nähe von
Regensburg und Kassel aufgewachsen. Von
2004 bis 2010 hat sie
an der Kunsthochschule Kassel bei Hendrik
Dorgathen
Visuelle
Kommunikation
studiert – mit Schwerpunkt Comic und Illustration.

Sascha Hommer
Sascha Hommer, geboren 1979, lebt als
Comiczeichner
und
Illustrator in Hamburg,
wo er an der Hochschule für Angewandte
Wissenschaften
bei
Anke Feuchtenberger
und ATAK Illustration
und Kommunikationsdesign studiert hat.

Im Frühjahr 2016 erschien seine Graphic
Sascha Hommer©privat
Novel “In China”, ein
gezeichneter Reisebericht über die westchiVon heute auf morgen nesische
Millionenwird Selma von ihrem stadt Chengdu.
Freund verlassen. Eine
gute Gelegenheit für 2011 reist Sascha
einen
Neuanfang, Hommer nach China,
denkt sie, zieht in eine es ist seine zweite
eigene Wohnung, kün- Reise ins Reich der
digt den Job und Mitte. Vier Monate lang
macht sich auf die Su- lebt er in der westchiche nach sich selbst. nesischen
MillionenAber wie geht das ei- stadt Chengdu, wo ein
gentlich? Anders als befreundetes Paar ein
geplant lebt Selma Stadtmagazin heraus„In China“©Reprodukt
„Shit is real“©Reprodukt
ziellos in den Tag hin- gibt.
ein und findet einfach keinen Platz in der Welt. Die Anschaffung Mit 14 Millionen Einwohnern ist die Hauptstadt Sichuans eine
einer Waschmaschine scheint genauso unmöglich wie die Boomtown des 21. Jahrhunderts, die hemmungslos wächst und
Kommunikation mit ihrer Freundin Yumi, die fest im Leben steht wächst. In seinem Reisetagebuch “In China” widmet sich Saund von der sie sich immer mehr entfremdet. Zunehmend ver- scha Hommer den absurden und abgründigen Alltagsgeschichliert Selma den Bezug zur Realität und landet in einem Alb- ten, die eine Stadt wie Chengdu hervorbringt. Auch fernab der
prosperierenden Ballungszentren der Ostküste hat das chinesitraum des Scheiterns…
sche Wirtschaftswachstum seine unübersehbaren Spuren hinMit “Shit is real” legt Aisha Franz einen existenziellen Comic- terlassen: Aus dem einstigen Aussteigermekka Chengdu ist
Entwicklungsroman vor, der Unsichtbares sichtbar macht und eine Metropole der chinesischen Gegenwart geworden, die
dabei nicht an Sex, Action und dystopischen Fantasien spart. dem westlichen Blick fremd und unzugänglich bleibt.
Aisha Franz©privat

(Quelle:Reprodukt)

(Quelle:Reprodukt)

Am Donnerstag, den 28.04.2016, um 19.00 Uhr liest
Christoph Peters aus seinem neuen Roman „Der Arm des
Kraken“ in der Bruno-Lösche-Bibliothek
Der Arm des Kraken ist ein fulminanter Großstadtroman und
actiongeladener literarischer Thriller zugleich. Und er ist in dem
Katz-und-Maus-Spiel zwischen der deutschen Kommissarin
und dem japanischen Killer das bestechende Psychogramm
zweier vielfach gebrochener Menschen, die gefangen sind in
den Zwängen und Absurditäten ihres jeweiligen Lebensentwurfs.
Mit freundlicher Unterstützung des Berliner Autorenlesefonds
©Berliner Autorenlesefonds

Christoph Peters©privat

04/2016

Mit dem Grüffelo unterwegs

V.l.n.r.: Frau Wildeisen (Leiterin der Fahrbibliothek), Frau Benslama , Herr Stefan Rogge (Leiter
der Stadtbibliothek Berlin-Mitte), Frau Sabine Weißler (Bezirksstadträtin für Weiterbildung,
Kultur, Umwelt und Naturschutz) und Thomas Pommert (Fahrzeugbau- und Entwicklungswerk
Paul Deckwerth GmbH & Co.)

©Stadtbibliothek Berlin-Mitte

IMPRESSUM
Amt für Weiterbildung und Kultur
Mathilde-Jacob-Platz 1
10551 Berlin

©Stadtbibliothek Berlin-Mitte

Redaktion: Katrin Rosemann
Tel.: 9018 24412
Katrin.Rosemann@ba-mitte.berlin.de
Ditmar Sorrer
Tel.: 9018 24416
Ditmar.Sorrer@ba-mitte.berlin.de

Am 8. Februar 2016 konnte Sabine Weißler, Bezirksstadträtin für Weiterbildung, Kultur, Umwelt und
Naturschutz, offiziell einen neuen Bücherbus übergeben. Damit ist die Flotte unserer rollenden Grundschulbibliotheken wieder komplett.
Der neue Bus hat bis zu 3.500 Bücher, CD, DVD,
CD-ROMs und Konsolenspiele an Bord. Er verfügt
über einen barrierefreien Zugang und wird die
Grundschulen im Bezirk Mitte, die nicht über eine
eigene Schulbibliothek verfügen, anfahren. Vor allem Kinder der Klassenstufen 1-3, die noch wenig
mobil sind, werden über die Fahrbibliothek mit Medien versorgt und an die Nutzung von Bibliotheken
herangeführt.
Durch den Anschluss an den Verbund der Öffentlichen Bibliotheken Berlins (VÖBB) können die Kinder auf das Berlinweite Netz der Bibliotheken zurückgreifen.
Der zur Fahrbibliothek umgebaute Transporter vom
Typ IVECO ersetzt den alten Bücherbus. Dieser
war mit einem aktuellen Kilometerstand von
104.000 km fast 30 Jahre auf den Straßen unterwegs gewesen und fiel immer häufiger wegen technischer Probleme aus. In der Umweltzone der Innenstadt konnte er nur noch mit Sondergenehmigung fahren, da eine Umrüstung aufgrund des Alters nicht mehr möglich war.
Auch äußerlich sah man dem alten Gefährt die Jahre an, die er auf dem Blech hatte. Der Neue zieht
trotz seiner geringeren Größe (Länge 8,54 m, Breite
2,55 m) inzwischen alle Blicke auf sich. Das ist besonders zwei bekannten Figuren aus dem Programm des Beltz Verlags - dem Löwen und dem
Grüffelo – zu danken, die auf dem Heck und einer
Seitenfläche prangen.
Der Bus wird von einer Bibliothekarin gefahren, die
auch die Ausleihe organisiert, die Kinder in die Benutzung einführt, thematische Medienkisten für die
Pädagogen liefert und Veranstaltungen zur Sprachund Leseförderung anbietet. Da eine Leinwand und
ein Beamer integriert sind, können auch die bei den
Kindern so beliebten Bilderbuchkinos gezeigt werden.
Die Fahrbibliothek Mitte kann auf eine überdurchschnittlich gute Nutzung verweisen. Im vergangenen Jahr wurden während 2.200 Öffnungsstunden
58.000 Besuche und 131.000 Entleihungen gezählt.
5.700 Kinder nahmen an Bibliotheksunterricht und
Veranstaltungen teil.

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