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Periodical volume

Full text: Zu lesen fängt man in der Mitte an Issue 2016,3

03/2016
Zu lesen fängt man in der Mitte an Der Newsletter der Stadtbibliothek Berlin-Mitte
Vom 25.03.- 26.03.2016 bleiben die Häuser der Stadtbibliothek Berlin-Mitte
geschlossen

Berlin Crime – die dunklen Seiten der
Stadt
Am 10.3.2016 um 19.00 Uhr führen im Krimisalon der Bruno-Lösche-Bibliothek vier Autorinnen die dunklen Perspektiven Berlins vor
Augen.
Zu hören ist von einem Schönberger Nachbarn, der längst verschwunden sein sollte. In
Moabit läuft ein ganz normaler Polizeieinsatz
völlig aus dem Ruder. Die geheimnisvolle Hüterin bettelnder Kinder ist unterwegs quer
durch die Innenstadt vom KaDeWe bis zum
Grunewald. In Neukölln explodiert der gefährliche Mix der Kulturen zwischen östlicher Weisheit und westlichem Größenwahn.
Literarisch vielfältig, lauert das Böse in vielen
Facetten – gelegentlich tödlich aber immer
faszinierend .
Der Eintritt ist frei.

„Unser Wissen ist ein kritisches
Raten, ein Netz von Hypothesen,
ein Gewebe von Vermutungen.“
Karl Raimund Popper
österreichisch-britischer Philosoph
(* 28. Juli 1902 in Wien;
† 17. September 1994 in London)

©Cindigo / Privat

©Albertine Lukilian

Albertine Lukilian
wurde in Kanada
geboren, wuchs in
Ostfriesland auf und
verbrachte ein paar
Monate in Ägypten
bevor sie zum Studium nach Berlin
kam – und blieb. Sie
schreibt für Erwachsene und Kinder.
Zahlreiche
ihrer
Kurzgeschichten
wurden in Antholo-

gien veröffentlicht.

©Katrin Deibert

Katrin Deibert ist
in Berlin geboren
und aufgewachsen,
die Stadt prägte
ihre Sicht auf die
Welt und ihr Lebensgefühl. Regelmäßig veröffentlicht
sie in Anthologien.
Für ihre Krimigeschichte „Dunkles
Moabit“ orientierte
sie sich am Alltag
von
Polizeibeamten.

Bea Kremer, geboren in Bochum, studierte sie Jura und
Soziologie in Marburg. Als langjährige
Richterin, Mediatorin,
Familientherapeutin,
Vorsitzende des
Autorenforums Berlin und Moderatorin
von Leseabenden in
einer offenen Lesebühne, veröffentlichte sie 2012 den Er©Bea Kremer
zählband „Starke
Bande“. 2014 erschien ihr Mosaikro
man„Brandschatz“.
Alexandra Lüthen,
gebürtig aus Westfalen, schreibt ihre
Texte gerne dicht an
den
Charakteren
und ihren Beziehungen entlang. Für die
Geschichte
“Unter
Runas
Umhang”,
bekam sie so viel
Zuspruch, dass sie
gerade das Romanmanuskript
dazu
erarbeitet.
©Alexandra Lüthen

03/2016

2016 gibt es Reprodukt 25 Jahre
Vom 7.3.-29.4.2016 wird in der Bibliothek am Luisenbad
die Jubiläumspräsentation „Reprodukt 25“ zu sehen sein. Der
in der Nachbarschaft der Bibliothek ansässige Comic-Verlag
will den 25. Geburtstag mit seinen Autoren und ihren Büchern
feiern. Mit den Letterern, freien Redakteuren, Grafikern und
Übersetzern. Und natürlich mit seinen Lesern, mit Buch- und
Comichändlern sowie all den Menschen, die Reprodukt über
die Jahre freundschaftlich begleitet haben.
Gezeigt werden Neuheiten, aber auch die besten Bücher aus
den 25 Jahren Verlagsgeschichte. Parallel ist eine Auswahl
von Arbeiten des flämischen Zeichners Olivier Schrauwen
zu sehen, der seit einigen Jahren in Berlin lebt und arbeitet.
Seine neue Graphic Novel „Arsène Schrauwen“ ist sein drittes Buch, das bei Reprodukt erscheint.

©Reprodukt

Am 7. April um 19.30 Uhr findet die Buchvorstellung von
„Arsène Schrauwen“ im Puttensaal der Bibliothek statt. Dann
wird mit den Gästen auf das neue Buch und auf den Verlags-

©Craig Thompson

geburtstag angestoßen.
Der US-Zeichner und Autor Craig Thompson ist einer der Stargäste im Rahmen der Verlagspräsentation. Er stellt am 11. März
um 18.00 Uhr sein aktuelles Buch „Weltraumkrümel“ für ein Publikum ab 12 Jahren vor.
Schließlich lesen am 28. April um 19.30 Uhr Aisha Franz und Sascha Hommer aus ihren neuen Graphic Novels: “Shit is real”
und “In China”.
Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei.

August und Clärchen - ein Spaziergang durch die Auguststraße
Die Philipp-Schaeffer-Bibliothek lädt ein zu einem Spaziergang durch die
Auguststraße in Bildern und Geschichten am Dienstag, dem 15.03.2016 um
20 Uhr.
Marion Kiesow, Klaus Bädicker und Octavia Wolle präsentieren eine Collage aus Erzählungen, gelesenen Texten und vielen Bildern über diese interessante Straße in der Spandauer Vorstadt. Mit ihren 950 Metern bietet sie
eine Fülle an Ereignissen und Geschichten über Menschen, die hier lebten
und deren Schicksale bewegen.
Die Straße beginnt gegenüber dem ehemaligen „Tacheles“ und endet am
Garnisonfriedhof von 1706. Nahe der Ecke zur Tucholskystraße steht das
heute 20jährige Kunsthaus „KuLe“, gleich daneben die Jüdische Mädchenschule und das einstige jüdische Krankenhaus von Eduard Knoblauch. Die
Nr.9 ist Durchgang zur großen Wohnanlage „Heckmann- Höfe“ mit der verschwundenen Filmkneipe „Zur unterirdischen Tante“. In der Nähe befand sich
das jüdische Kinderheim “Ahawah”, dessen Name noch heute im AHAWAHVillage im israelischen Kiriat Bialik fortlebt. “Clärchens Ballhaus“ in der Mitte
der Straße – seit 100 Jahren erste Adresse für Berliner Nachtschwärmer –
wurde lange flankiert von der Druckwerkstatt Graetz, in der schon Käthe Kollwitz drucken ließ.
1991 fand in der Auguststraße die Kunstaktion “37 Räume” statt, in deren
Ergebnis nach und nach die heutige Galeriemeile mit etwa 25 Kneipen,
Cafés und 27 Galerien entstand.
Klaus Bädicker hat über einen langen Zeitraum die Entwicklung der Spandauer Vorstadt fotografisch festgehalten. Durch seine Arbeit bei der Kommunalen Wohnungsverwaltung Berlin Mitte hatte er einen besonderen Einblick
in die Häuser und Blick auf die darin lebenden Menschen. Viele seiner Fotos
©Klaus Bädicker
wurden u. a. in seinem Buch »Gerade zur Krummen zieht’s ihn – die
Sophienstraße und ihre Umgebung 1984-91« veröffentlicht. Er bereichert den Abend durch Erzählungen zu den gezeigten Bildern.
Marion Kiesow hat für ihr Buch »Berlin tanzt in Clärchens Ballhaus« auch die Geschichte der Straße und ihrer Anwohner recherchiert. Dabei lag ihr die Heimatkunde besonders am Herzen. So veranstaltet sie auch Kulturspaziergänge durch die Auguststraße. An diesem Abend führt sie durch das Programm und liest Passagen aus ihrem Buch.
Octavia Wolle wuchs in den Heckmann-Höfen auf. Sie hat ihre Kindheitserinnerungen aufgeschrieben und liest aus dem Manuskript ihres Buches »Oranienburger Straße 32 oder Zur Unterirdischen Tante«.
Der Eintritt ist frei.
IMPRESSUM
Amt für Weiterbildung und Kultur
Mathilde-Jacob-Platz 1
10551 Berlin

Redaktion: Katrin Rosemann
Tel.: 9018 24412
Katrin.Rosemann@ba-mitte.berlin.de
Ditmar Sorrer
Tel.: 9018 24416
Ditmar.Sorrer@ba-mitte.berlin.de

Newsletter bestellen/abbestellen unter:
http://www.berlin.de/stadtbibliothek-mitte/
aktuelles/newsletter/

03/2016

ES SIND MENSCHEN, DIE KOMMEN
Vom 18.02.2016 bis 07.04.2016 ist in der Schiller-Bibliothek eine Ausstellung mit Arbeiten aus der Theodor-Heuss-Schule zu sehen. In der
„Bunte Welt Galerie“ werden gelungene Projekte, Ergebnisse und Arbeiten aus dem Fachunterricht, aus fächerübergreifenden Unterrichtsreihen
bzw. aus dem „Dualen Lernen“ ausgestellt und gewürdigt. Die Arbeiten
zeigen die vielfältigen Sichtweisen der Schüler und Schülerinnen auf
unsere bewegenden Zeiten. Sie haben sich natürlich auch, aber nicht
nur, mit dem aktuellen Thema Flucht und Migration auseinander gesetzt.
Die I. Bunte Welt Galerie©Theodor-Heuss-Schule

Länder - Reisen – Bildung
Vom 29.2.-22.4.2016 präsentiert der MANA-Verlag in der SchillerBibliothek Bücher aus und über Neuseeland, Australien und Kanada.
Der MANA-Verlag ist Spezialist für Bücher zu den Themen Länder, Reisen
und Bildung.
Seit der Gründung um die Jahrtausendwende veröffentlicht das in Berlin
ansässige Verlagshaus Titel aus und über Neuseeland. Neben Reiseführern
und -berichten werden auch Belletristik und Lyrik von neuseeländischen
Autoren wie Philip Temple und Robert Sullivan herausgegeben.
Seit 2006 hat sich das thematische und geografische Spektrum des Verlagsprogramms um Länderporträts und Reise-Spezialtitel über Australien,
©MANA-Verlag
Kanada und die USA erweitert. Es folgten Ratgeber über Schul-, Studienund Work & Travel-Aufenthalte weltweit. Seit 2015 sind viele Titel auch als E-Book erhältlich.
In der Sprache der Maori steht das Wort mana für „geistige Kraft, Stolz und Ansehen“, aber auch für „Nachhaltigkeit“: verantwortungsbewusstes Umgehen mit der eigenen Existenz. In diesem Sinne will der MANA-Verlag die Länder angemessen, in sämtlichen Facetten und literarisch in bester Manier präsentieren. Daher werden die MANA-Bücher von Autoren geschrieben, die über
Jahre mit dem Thema des Buches verbunden sind und aktuelle Fakten, Daten sowie Tipps direkt vor Ort recherchieren. Eine
große Praxisnähe sowie ein differenzierter und zugleich unterhaltsamer Stil prägen das Profil aller MANA-Bücher.
Neben diesem Verlagsprogramm bietet der MANA-Verlag auch kostenlose und aktuelle Länder-, Reise- und Hintergrundinformationen auf den Websites www.die-australienreise.de und www.die-neuseelandreise.de und in Form von Newslettern an.
www.mana-verlag.de

Hochspannung aus dem Hunsrück
… unter diesem Motto präsentieren vom 29. Februar bis 22. April 2016 im Krimisalon in der Bruno-Lösche-Bibliothek der Pandion Verlag und der Kontrast ©
Verlag eine Auswahl von Krimis und Thrillern. Beide Verlage sind im Hunsrück
ansässig, der vor allem aus den Edgar-Reitz-Verfilmungen mit der „Heimat“Trilologie und „Die andere Heimat“ bekannt ist.
Der Pandion Verlag, der 2016 sein 60-jähriges Bestehen feiert, sieht seinen Programm-Schwerpunkt in der Regionalliteratur. Animiert durch die Eifel-Krimi-Welle
konnte Verlegerin Ulrike Schmoll 1999 den Autor Heinz-Peter Baecker dazu gewinnen, „Verbrechen“ zukünftig auch im Hunsrück anzusiedeln. Mit „Herzflimmern in
Simmern“ wurde die erste erfolgreiche Krimireihe des Verlages aus der Taufe gehoben, die zwölf Bände umfasst. Besonderheit dieser Reihe ist der realexistierende Kommissar Fuß, der im Nebenberuf Winzer ist. Weitere Krimis unterschiedlicher Autoren folgten wie die Okkult-Krimis von Thomas Ruhk oder die Reihe von Stefan Nick, deren Protagonisten auch in Metropolen wie Wien – oder wie
im aktuellen Band „Mörderjagd“ – in Berlin skrupellosen Mördern auf der Spur sind.
Auch wenn die Krimis überwiegend im Hunsrück-Nahe-Gebiet angesiedelt sind,
und damit Eigenheiten dieser Region und ihrer Menschen transportieren, so haben
sie in den meisten Fällen durch das Thema einen überregionalen oft aktuellen Bezug, wie z. B. Kindesmissbrauch, Verwahrlosung, Drogen- und Bandenkriminalität,
Prostitution, politischen Extremismus oder Mobbing. www.pandion-verlag.de/
Den Namen Kontrast Verlag wählte die Verlegerin Barbara Jost bei Verlagsgründung 2001, da sie sich mit ihrem Verlagsprogramm nicht auf eine bestimmte Richtung festlegen wollte. Vielmehr sollte das Programm alle Kontraste abdecken. Im
©Pandion Verlag, Kontrast Verlag
Laufe der Jahre hat sich der Schwerpunkt Krimi herauskristallisiert. Dabei sind ein
wichtiger Bestandteil des Verlagsprogramms sogenannte Faction-Thriller, in denen
gut recherchierte Fakten mit der Fantasie des Autors (Fiktion) zu einer spannenden Lektüre verarbeitet werden. In den ausgestellten Faction-Thrillern geht es unter anderem um den Tod von Lady Diana, die Machenschaften der Fleisch-Mafia, die Energiewende, Investmentbanking oder Religionen und Sekten. Viele Kriminalromane des Kontrast Verlags basieren aber auch auf reiner Fantasie und sind teilweise gewürzt mit Erotik oder Humor. Großer Beliebtheit erfreuen sich die Krimis von Heinz-Peter
Baecker oder die Kommissar-Petzold-Reihe von Wolfgang Burger. Die Berliner Autorin Jutta Riemann ist mit „Moonlight Club”
vertreten.
www.kontrast-verlag.de
        
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