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Berlin-Buch

Full text: Berlin-Buch

STADTUMBAu
1 Grundschule "Am Sandhaus", Wiltbergstraße 37-39 6 Jugendfreizeiteinrichtung Karower Chaussee 169 c 8 Wissenschafts- und Biotechnologiecampus Berlin-Buch 10 Kita "Kleine Raupe Nimmersatt", Lindenberger Weg 25
Reinickendorf

© Grundschule Am Sandhaus

-Buc n Berli
Pankow

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Lichtenberg

Mitte

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Liebe Bewohnerinnen und Bewohner, liebe Besucherinnen und Besucher, ein wichtiger Baustein für die Aufwertung sozialer Infrastruktur und Grünflächen ist das Bund-Länder-Programm "Stadtumbau Ost". Dieses städtebauliche Förderprogramm wird auch in Buch eingesetzt. Die soziale Infrastruktur in Buch entsprach zu Beginn der Förderung nicht den aktuellen Erfordernissen. Vieles war stark sanierungsbedürftig. Vor allem das Wegenetz, das die Großsiedlung mit dem Campus Buch und dem Ortskern verbinden soll, ist ausbaufähig. Sowohl räumlich als auch funktional bestehen nur sehr wenige Querbezüge, so dass Synergieeffekte, die durch eine Vernetzung der Akteure entstehen könnten, bisher kaum auftreten. Die bisher durchgeführten und laufenden Maßnahmen bedeuten für die Bewohnerinnen und Bewohner aller Altersgruppen eine Verbesserung der Lebensqualität. Mit der erfolgten Aufwertung öffentlicher Einrichtungen wie Kitas, Schulen und Spielplätzen konnten Bereiche geschaffen werden, die nun wieder zum Aufenthalt einladen, an denen man sich treffen und aktiv sein kann. Ein weiterer Schwerpunkt des Stadtumbaus war der Umbau einer nicht mehr erforderlichen Kita in das Bucher Bürgerhaus. Gerne lade ich Sie daher mit diesem Faltblatt ein, sich selber ein Bild zu machen, was sich in Buch durch das Förderprogramm bereits verändert hat und noch verändern wird. Die hierin vorgestellten Projekte zeigen sehr deutlich, dass es sich lohnt, dieses Förderprogramm fortzusetzen. Weitere nachhaltige Projekte können dadurch angestoßen und gemeinsam mit Ihnen, den Bewohnerinnen und Bewohnern verstetigt werden. Ihnen wünsche ich eine interessante Entdeckungstour auf dem hier vorgeschlagenen Pfad.
© Bezirksamt Pankow von Berlih

Jugendfreizeiteinrichtung "Der Alte", Wiltbergstraße 28

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Hufeland Oberschule, Walter-Friedrich-Straße 16-18

© Planergemeinschaft

für Die hosen TASche

Nach längerem Leerstand ist auf dem Doppelschulstandort seit 2011 nach einer Teilsanierung die Hufeland-Schule beheimatet. Derzeit laufen die Planungen für eine energetische Sanierung des Gebäudes Walter-Friedrich-Straße 16. Die beiden Schulhöfe werden bereits seit Herbst 2012 in zwei Bauabschnitten aufgewertet. Zusammen mit Schülern und Lehrern gestaltete die Landschaftsarchitektin Christiane Gottwald den Entwurf und übernahm auch die Bauleitung. Beim ersten Bauabschnitt im Herbst 2012 wurde die Liege-

Das Gebäude stammt aus den 60er Jahren und ist stark sanierungsbedürftig. Für die Sanierung des Gebäudes sind im Programm Stadtumbau Ost insgesamt 704.000 € vorgesehen. Angebote des Clubs findet ihr unter: www.sjc-buch.de wiese an der Walter-Friedrich-Straße 18 teilweise neu angelegt. Von der Mensa führt ein Weg quer über den Rasen an Sitzobjekten aus Holz vorbei, die von SchülerInnen selbst hergestellt wurden. Weitere Sitzmöglichkeiten bieten Sitzstufen und -steine, die in die Böschung eingearbeitet wurden. Baumgruben entlang des Schulgebäudes bieten Platz für Bäume, die von jedem Abschlussjahrgang gepflanzt werden. Entlang des Haupteingangs wurden Fahrradständer gebaut. Im zweiten Bauabschnitt wurden die beiden Freiflächen Walter-Friedrich-Straße 16 und 18 miteinander verbunden. Auf der Fläche entlang der Panke wurde ein Bolzplatz mit Kunststoffbelag und Ballfangzaun gebaut. Farbenfrohe Hocker und Rundbänke sollen das Pausenangebot auf beiden Flächen ergänzen. Insgesamt wurden für die Maßnahmen 300.000 € aus dem Programm Stadtumbau Ost aufgewendet.

Die frühere Gaststätte wird bereits seit den 1960er Jahren als Jugendfreizeiteinrichtung genutzt. Mit Mitteln aus dem Stadtumbau Ost wurde das Gesamtgebäude bei laufendem Betrieb energetisch saniert. Mit dem Ausbau des Kellergeschosses, dem Einbau eines Aufzuges, neuer sanitärer Anlagen, wurde ein barrierefreies Angebot geschaffen. Durch die enge Kooperation der Jugendeinrichtung mit Senioren im Stadtteil finden hier sowohl Angebote für Junge als auch Ältere ihren Platz. Eine vollständige Wiedereröffnung der Einrichtung soll nach den Hochbauarbeiten und der Herstellung von Vorgarten und Wegen Anfang 2014 erfolgen. Insgesamt wurden dann ca. 1,5 Mio. € aus dem Förderprogramm Stadtumbau Ost investiert. Die Arbeiten dauerten vom September 2010 bis Sommer 2013. Die hintere Freifläche soll ab 2014 erneuert werden. Eine Außenbühne soll den wegen Baufälligkeit abgerissenen Saal ersetzen. Hierfür sind bereits Mittel aus dem Programm Stadtumbau Ost beantragt worden.

Der Wissenschafts- und Biotechnologiecampus Berlin wurde aufgrund der Lage innerhalb der Stadtumbaukulisse in den Spaziergang integriert. Auf dem international renommierten Campus Berlin-Buch arbeiten rund 3.000 Menschen aus 70 Ländern in der medizinischen Grundlagenforschung, in der klinischen Forschung und in Biotechnologie-Unternehmen. Forscher, Ärzte und Unternehmer entwickeln hier gemeinsam neue Therapien und Diagnoseverfahren für Krebs-, Herz-Kreislauf- und Nervenerkrankungen. Patienten in Buch können davon bereits im Stadium der klinischen Erprobung profitieren. Täglich kommen Schulklassen ins Gläserne Labor auf dem Campus. Angeleitet von Wissenschaftlern experimentieren sie dort unter authentischen Laborbedingungen zu Themen wie Gentechnik, Neurobiologie oder Chemie. Mit Wäldchen, Skulpturen und Kunstwerken, wie den Leuchttürmen von Olafur Eliasson, lädt der Campus Anwohner und Besucher ein, über das parkartige Gelände zu spazieren und anschließend im Café im Torhaus einzukehren. Zur Langen Nacht der Wissenschaften öffnen das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin, das Leibniz-Institut für Molekulare Pharmakologie und das Experimental and Clinical Research Center ihre Labore für Besucher. Führungen, Shows und MitmachExperimente für Kinder und Erwachsene veranschaulichen Forschungsinhalte und geben einen Ausblick auf mögliche neue Therapieansätze.

© Planergemeinschaft

© BBB Management GmbH

Die sportbetonte Grundschule mit ökologischer Orientierung steht mit seinem Klinkerbau seit 1997 unter Denkmalschutz. Bereits seit den 1990er Jahren wurde der Gebäudekomplex schrittweise saniert und für den Ganztagsbetrieb ausgebaut. Mit Stadtumbau-Mitteln wurde die Sporthalle auf den heutigen Standard der technischen, akustischen und sicherheitstechnischen Anforderungen gebracht. Mit ballwurfsicheren Holzisolierglasfenstern, Prallschutzwänden sowie neuer Akustikdecke und Heizungsanlage wurde eine zeitgemäße Sporteinrichtung geschaffen. Nach den Arbeiten an der Sporthalle wurde das Schulgebäude wegen Feuchtigkeitsschäden trockengelegt und abgedichtet. Die bisherigen Investitionen aus dem Stadtumbau belaufen sich auf 1.040.000 €. Die Arbeiten dauerten bis zum Ende des Sommers 2013.

Im Jahr 1993 wurde der SportJugendClub-Buch in den Räumen der Karower Chaussee 169 c auf Initiative der Sportjugend Berlin im Rahmen des Senatsprogramms "Jugend mit Zukunft" eröffnet. Mit der sportorientierten Jugendarbeit wird Alltags- und Lebenshilfe geleistet und die soziale Integration gefördert. Den Kindern und Jugendlichen werden von den Sport- Sozial- und Erziehungspädagoge kontinuierliche Wochenkurse im sportlichen und kreativen Bereich angeboten.

Der Kindergarten "Kleine Raupe Nimmersatt" wird unter energetischen und brandschutztechnischen Erfordernissen mit Mitteln des Stadtumbau Ost saniert und in Teilen umgebaut. Derzeit werden 115 Kinder im Alter von 0 bis 6 Jahren betreut. Nach der Modernisierung sollen in dem Eigenbetrieb des Landes Berlin bis zu 200 Kinder Platz finden. Das dreigeschossige Gebäude wurde 1978 als Kinderkrippen- bzw. Kindergarten-Typenbau errichtet. Der Modernisierungs- und Instandsetzungsbedarf ist umfassend. Neben der Sanierung des Daches und der Fassaden wird das Gebäude gedämmt und erhält neue Fenster und Außentüren sowie einen notwendigen Sonnenschutz. Das Gebäude erhält eine komplett neue Heizungs-, Sanitär- und Elektrotechnik. Neue Innentüren und das Verlegen neuer Fußbodenbeläge sowie der Neuanstrich der Wand- und Deckenflächen runden die Sanierung und Modernisierung ab. Die Sanierung erfolgt bei laufendem Betrieb und ist deshalb in drei Bauabschnitte gegliedert. Mitte April 2013 war der 1. Bauabschnitt komplett fertiggestellt. Die Kinder zogen in die sanierten Räumlichkeiten um. Anfang Mai 2013 begann der 2. Bauabschnitt. Im Dezember 2014 soll der Umbau abgeschlossen sein. Vorgesehen ist eine Fördersummme von ca. 1,6 Mio. €.

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Jugendfreizeitstätte "Der Würfel", Wolfgang-Heinz-Straße 45

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Kita Karower Chaussee 169 b

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Kindertagesstätte "Kita im Grünen", Robert-Rössler-Straße 1

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Spielplatz Walter-Friedrich-Straße

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Kita "Kleine Schlaufüchse", Walter-Friedrich-Straße 20-22

© Planergemeinschaft

Jens-Holger Kirchner
stellvertretender Bezirksbürgermeister, Bezirksstadtrat und Leiter der Abteilung Stadtentwicklung

Impressum
Herausgeber: Bezirksamt Pankow von Berlin, Abt.Stadtentwicklung, Stadterneuerung Storkower Straße 97, 10407 Berlin
Pankow

Ansprechpartner: André Kima, Tel. 030/90295-3138, andre.kima@ba-pankow.berlin.de Winfried Pichierri, Tel. 030/885914-32, w.pichierri@planergemeinschaft.de Sebastian Holtkamp, Tel. 030/885914-33, s.holtkamp@planergemeinschaft.de Ilse Pape-Thiam, Tel. 030/90139-4866, ilse.pape-thiam@senstadt.de Redaktion & Layout: Planergemeinschaft Kohlbrenner eG, Lietzenburgerstr. 44, 10789 Berlin Winfried Pichierri, Thomas Wenzl, Annika Meyer Weitere Informationen: http://www.berlin.de/ba-pankow/verwaltung/stadt/index.html http://www.stadtentwicklung.berlin.de/staedtebau/foerderprogramme/stadtumbau/ Buch.5366.0.html

Im November 2010 begannen bei laufendem Betrieb die Sanierung und der Umbau des Kindergartens "Kleine Schlaufüchse". Der städtische Eigenbetrieb betreut hier bis zu 175 Kinder im Alter von 0 bis 6 Jahren. Vor allem die Wärmedämmung, die Heizungsanlage sowie die sanitäre Ausstattung hatten einen hohen Modernisierungsbedarf. Erneuert wurden daher schadhafte Böden der Gruppenräume, der Eingangsbereich, die Bäder und die Heizungsanlage. Die gesamte Fassade wurde mit einem Wärmedämmverbundsystem versehen, das Flachdach komplett erneuert und gedämmt. In Zusammenarbeit mit der Kita-Leitung wurde durch den Umbau die Umsetzung des pädagogischen Konzeptes verbessert. Zusätzliche Gänge erleichtern nun die Erreichbarkeit der Themenräume - wie Bauraum, Kunstraum und Rollenspielraum. Teilverglaste Türen bieten den Eltern mehr Einblick in die pädagogische Arbeit. Neue Lampen garantieren an düsteren Tagen eine freundliche Atmosphäre und die Verkleinerung der Balkone schafft zusätzlich Platz in den Gruppenräumen. Am 17. April 2013 wurde der Bauabschluss gefeiert. Die Fördersumme beträgt ca. 900.000 €.

© Planergemeinschaft

"Der Würfel" ist ein unsaniertes, ungedämmtes Gebäude in schlechtem Erhaltungszustand. Fenster und Türen aus Metall sind mehrheitlich defekt und ohne Zugluftabdichtung. Die Außentüren sind teilweise stillgelegt. Die sanitären Einrichtungen und die Küche entsprechen nicht den Erfordernissen einer Jugendeinrichtung. Einbrüche und Vandalismus haben ihre Spuren hinterlassen. Die Bauarbeiten für die energetische Sanierung haben im Sommer 2013 begonnen und sollen 2014 abgeschlossen sein. Die Sanierung erfolgt bei laufendem Betrieb. Für die Sanierung sind Fördermittel aus dem Programm Stadtumbau Ost in Höhe von 540.000 € vorgesehen.

Anstelle der Außentreppen soll zukünftig die Erschließung über eine ebenerdige Eingangshalle mit Mehrzweckraum erfolgen. Im ehemaligen Wirtschaftsflügel ist ein neuer Gruppentrakt geplant. Das Gelände wird an der Gartenseite drei Meter tief abgegraben, um die natürliche Belichtung des Kellers zu ermöglichen. Hier werden Personal- und Wirtschaftsräume, ein Mehrzweckraum als Elterntreff und ein Bewegungsraum für die Kinder eingerichtet. Die neue Verteilerküche und das Kinderrestaurant haben einen direkten Zugang zum Garten. Über der Abgrabung wird eine balkonartige Terrasse als direkter Gartenzugang für die Kleinkinder im Erdgeschoss angebaut. Sanitär- und Garderobenbereiche werden neu organisiert. Die Fassade erhält ein Wärmedämmverbundsystem und soll mit einer matt glasierten Mosaikkeramik einen besonderen Akzent setzen. Das Gebäude wird mit neuen Fenstern ausgestattet. Der Kulturverein Prenzlauer Berg e.V. wird das sanierte Gebäude wieder als Kindergarten in Betrieb nehmen. Insgesamt wird eine Fördersumme von ca. 1,5 Mio. € aufgewendet.

Der ca. 4000 Quadratmeter große Spielplatz liegt zwischen einem Fünf- und einem Elf-Geschosser in der Walter-Friedrich-Straße und dient unterschiedlichen Altersgruppen. Im Norden grenzt die Freifläche an das 2012 eröffnete Bucher Bürgerhaus. Unter Beteiligung unterschiedlicher Kindergruppen aus Kindergarten, Grundschule, Kinderclub und Streetwork und unter Einbeziehung der Ideen interessierter Anwohner wurde der Spielplatz Ende 2012 an die heutigen Interessen und Sicherheitserfordernisse angepasst. Die Planung und Bauleitung hatte nach einer Ausschreibung das Büro Jörg Hollricher übernommen. Vorhandene Sitzmöglichkeiten in den ruhigeren Abschnitten wurden ergänzt und neu platziert. Zudem kamen weitere Abfallbehälter und einige Fahrradbügel hinzu. Der vorhandene Baumbestand wurde bis auf wenige Ausnahmen erhalten und durch punktuelle Neupflanzungen erweitert. Der Spielplatz wurde von Oktober bis Dezember 2012 mit Mitteln des Stadtumbaus saniert (250.000 €), umgestaltet und neu ausgestattet. Bezirksstadtrat Jens-Holger Kirchner eröffnete den neu gestalteten Spielplatz am 13. Juni 2013.

© Planergemeinschaft

© Planergemeinschaft

© Planergemeinschaft

"Die Jugendfreizeiteinrichtung "Der Würfel", in den 1970er Jahren als Komplexgaststätte entworfen, wurde Ende 1987 an die Abt. Kultur beim Rat des Stadtbezirks Pankow übergeben. Die Mittel für die jugendclubgemäße Nachrüstung wurde vom Hauptauftraggeber Wohnungsbau bereitgestellt. Aufgrund einer neuen inhaltlichen und räumlichen Konzeption im Jahr 1990 wurde die Einrichtung wegen fehlenden Bedarfes als Schulspeise-Mehrzweckgebäude durch Magistratsbeschluss offiziell in einen Jugendclub umgewandelt. Heute steht die Einrichtung des freien Trägers Netzwerk Spiel/Kultur Prenzlauer Berg e.V. Kindern von sechs bis vierzehn Jahren offen, am Wochenende gibt es Familienangebote.

Das Gebäude von 1968 wurde bis 2005 als Kita genutzt. Das Dach wurde in den 1990er Jahren erneuert, Fassade, Fenster und der gesamte Innenbereich sind aber noch im Erbauungszustand.

Die Kita im Grünen wird von der Vielfarb gGmbH betrieben und ist mit Eigenmitteln bereits weitgehend modernisiert worden. An der Fassade, an Teilen des Daches und im Keller waren jedoch weitere Sanierungs- sowie Dämmmaßnahmen erforderlich, um Feuchteschäden zu verhindern oder zu beseitigen. Die Barrierefreiheit im Erdgeschoss der Kita soll über eine Rampe gewährleistet werden. Aus dem Förderprogramm Stadtumbau Ost stehen seit 2012 Fördermittel von ca. 530.000 € für die Modernisierung der Gebäudehülle sowie für die Nachrüstung einer Lüftungsanlage zur Verfügung. Die architektonische Qualität des Gebäudes soll dabei in ihrem Grundcharakter so weit wie möglich beibehalten werden. Die Architekten Wilke und Weber-Klüver achten darauf, die baulichen Besonderheiten nicht durch die Dämmung zu beeinträchtigen. So werden alle Fenster der Nordfassade nach außen versetzt, um die ursprüngliche Leibungstiefe zu erhalten. Ein Teil der Südfassade wird von innen gedämmt, um das dort angebrachte Mosaik zu erhalten. Das Markisengestänge im Obergeschoss wird aufgearbeitet und neu bespannt. Durch das Farbkonzept der Fassaden, das sich a dem Farbspektrum des Mosaiks orientiert, erhält das Gebäude einen insgesamt hellen und freundlichen Charakter. Die Arbeiten begannen im November 2012 und wurden 2013 fortgesetzt.

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Berlin - Buch
Bucher Bürgerhaus, Franz-Schmidt-Straße 8-10
Das Bucher Bürgerhaus ist ein multifunktionales Beratungshaus. Das Gebäude eines nicht mehr benötigten Kindergartens konnte durch die Mittel des Förderprogramms Stadtumbau Ost zu dem öffentlichen Bürgerhaus umgebaut werden. Hier finden sich kommunale Einrichtungen sowie Angebote freier Träger unter einem Dach. Im Erdgeschoss befindet sich ein Café und ein Veranstaltungsraum (kann gemietet werden) mit Terrasse. Neben dem Bürgeramt befinden sich hier zahlreiche Beratungsstellen und Selbsthilfevereine. Projekte der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe sowie Bildungsangebote und Seniorentreffs ergänzen das Angebot. Auch der "Bucher Bote", die erste Lokalzeitung für Buch, Karow, Panketal und Umgebung hat hier seine Redaktion. Mit mehr als 1,8 Mio. € Fördermitteln wurde dieses Vorzeigeprojekt baulich gefördert.

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Kindertagesstätte "Kita im Grünen" Kindertagesstätte "Kleine Raupe Nimmersatt" Spielplatz Walter-Friedrich-Straße Bucher Bürgerhaus Parkpflegewerk Schlosspark Buch 10 4 3 12 11

Der dazugehörige Außenbereich entstand von Oktober 2011 bis Juli 2012. Er besteht aus einem großzügigen Vorplatz, einer Terrassenfläche am rückwärtigen Gebäude und einem Garten mit diversen Freizeitangeboten, wie Großschach, einem Sandkasten für Kleinkinder, einer Kletterspinne, Tischtennisplatten und einem Grillplatz. Jugendlichen steht eine Boxanlage mit Sandsack zur Verfügung. Außerdem stehen Gartenflächen zur Selbstnutzung bereit.

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Parkpflegewerk Schlosspark Buch

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Der an den Gutshof angrenzende Schlosspark Buch, AltBuch 41, gehört mit den Relikten des 1670/72 unter Gerhard Bernhard Freiherr von Pölnitz angelegten Holländischen Gartens zu den ältesten barocken Anlagen Berlins und der Mark Brandenburg.

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Nach einer Vielzahl von Überformungen und Veränderungen soll nun ein denkmalgerechtes Parkpflegewerk erarbeitet werden. Hierbei ist es das Ziel, den gartendenkmalpflegerischen Leitzustand auf der Grundlage zu formulieren, wie das bis heute überlieferte Denkmal als möglichst authentischer Zeuge seiner Geschichte bewahrt werden kann. Neben der Dokumentation zur Geschichte des Gartendenkmals von der Entstehung bis zur Gegenwart soll mit einer detaillierten Bestandsanalyse der derzeitige Zustand des Schlossparks dargestellt werden. Auf Grundlage der Analyse soll dann in einem weiteren Schritt das denkmalpflegerische Leitbild für Wege- und Platzflächen mit den Oberflächenbelägen, den Vegetationsflächen in ihrer Zusammensetzung, der Bäume mit Stamm-/Kronendurchmesser, Wasserflächen, Gebäude usw. erarbeitet werden. Das zukünftige Pflegekonzept soll in Form eines Katalogs die Pflege- und Restaurierungsmaßnahmen für kurz-, mittel- und langfristige Zeiträume benennen. Das gesamte Parkpflegewerk soll dann in drei öffentlichen Veranstaltungen vorgestellt und diskutiert werden.

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Wissenschafts- und Biotechnologiecampus Berlin-Buch
        
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