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Überblick relevanter Nützlinge

Full text: Überblick relevanter Nützlinge

8.
Stadtgrün

Nützlinge

Berliner Pflanzen – Obstanbau im Garten Teil 8 – Überblick relevanter Nützlinge

4. Überblick relevanter Nützlinge
4.1 Obstbaum – Lebensraum wichtiger Gegenspieler der Schädlinge
In allen Obstbäumen sind Gegenspieler der Schädlinge (natürliche Feinde) anzutreffen. Aufgrund ihrer Lebensweise vertilgen sie Pflanzenschädlinge (Räuber) oder nutzen sie als Parasiten u.a. auch zur Vermehrung. Damit wird auf natürliche Art eine Populationsentwicklung von pflanzenfressenden Schadorganismen eingeschränkt.

Rotkehlchen	
  

Buchfink	
   Kohlmeise	
  

Vögel Eine unumstrittene Rolle als räuberische Gegenspieler in Obstbäumen haben die heimischen Vögel bei der Schädlingsregulierung. Gefördert werden kann ihre Ansiedlung durch Bereitstellung von Nistkästen, Wasser- und einer jahreszeitlich abhängigen Futterversorgung. Nicht immer ist der große Nutzen bei der natürlichen Schädlingsregulierung auch durch die 6- bzw. 8- beinigen Tiere bekannt. Vertreter unterschiedlicher Insektengruppen sowie der Spinnentiere verzehren bzw. nutzen bekannte Schädlingsgruppen wie Blattläuse, Schmetterlingsraupen u.a. zur Vermehrung. Der Lebensraum dieser manchmal fast unsichtbaren Helfer liegt in allen Bereichen des Gartens, in der Baumkrone, am Stamm, in der Krautschicht oder auch am und im Boden.

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Echte Spinnen (Araneae) Spinnen gehören zu den wichtigsten räuberischen Gliederfüßlern (Arthropoden). Im Obstbaum sind unterschiedliche Arten von der Krone bis zur obersten Bodenschicht in größeren Mengen zu finden. Sie ernähren sich meist von lebenden Insekten. Die Beute wird unterschiedlich gefangen, mit sehr variablen Spinnennetzen oder direkt. Sie überwintern artspezifisch als Ei, im Jugendstadium oder auch als Adulte. Sie sind in Obstbäumen vom Frühjahr bis zum Herbst aktiv, es gibt tag- oder nachtaktive Arten.

Spinne	
  mit	
  Beute	
  

Gartenkreuzspinne	
  

Krabbenspinne	
  

Gartenkreuzspinne	
  mit	
  Beute	
  

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Räuberische Milben (Acari)

Vertreter unterschiedlicher Milbenfamilien (Phytoseiidae, Anystirae, Stigmaeidae, Trombidiidae) fressen u. a. schädliche Spinnmilben-, Blattlaus-, Blattsauger- oder Thripsarten. Zusätzlich sind sie auf Pollen angewiesen. Aber auch im Boden sind räuberische Milben aktiv. Die meisten räuberischen Milben ernähren sich nicht ausschließlich nur von einer Schädlingsart. Ihre Beute ist vielfältig und wird häufig ausgesaugt. Die Milben sind sehr klein und mit bloßem Auge nicht immer erkennbar. Sie überwintern am Obstbaum hinter Rindenschuppen, in Knospen oder am und im Boden.

Raubmilbe	
  an	
  Bohnenblattlaus	
  

Samtmilbe	
  

Raubmilbe	
  

Raubmilben	
  Zetzellia	
  mali	
  im	
  Obstbaum	
  

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Ohrwürmer (Dermaptera)

Ohrwurm	
  

Versteckmöglichkeit	
  für	
  den	
  Ohrwurm	
  

Als Allesfresser sind Ohrmürmer wegen ihrer Vertilgung von Blattläusen, Blattsaugern sowie Raupen und besonders der Blutlaus nützlich, bei Massenauftreten können sie aber besonders an Weichobst und Wein Schäden hervorrufen. Die Fraßaktivität findet in der Dämmerung statt. Ohrmürmer halten sich tagsüber in unterschiedlichen Verstecken auf. Das können Rindenrisse, lose Borkenschuppen oder auch künstlich am Stamm angelegte Pappund Geweberinge sein.

Räuberische Wanzen (Heteroptera) Aus der Gruppe der Wanzen leben Blumenwanzen, Sichelwanzen, Weichwanzen, Raubwanzen oder auch Baumwanzen teilweise räuberisch. Sie ernähren sich durch Aussaugen der Beutetiere mit Hilfe ihres auffallenden Stechorgans. Bereits junge Wanzenlarven nehmen tierische Nahrung auf. Zusätzlich benötigen sie Pollen und Nektar bzw. Pflanzensaft. Sie leben vorwiegend in der Baumkrone. Sie sind sehr aktiv, die erwachsenen Tiere sind gute Flieger und können sich damit gut ausbreiten. Warmes und sonniges Wetter begünstigt ihre Vermehrung.

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Netzflügler (Neuropteroidae)

Blattlauslöwe-­‐	
  Larve	
  der	
  Florfliege	
  

Florfliege	
  

Kamelhalsfliege

Die Larven der Netzflügler leben räuberisch. Bekannteste Vertreter dieser Nützlingsgruppe sind die Larven der Florfliege (auch Blattlauslöwe genannt), einem besonders effektiven Blattlausvertilger. Auch Larven der Kamelhalsfliege verzehren neben Blattläusen, Blattsauger, Thripse oder Spinnmilben. Zusätzlich wird Honigtau, Pollen und Nektar als Nahrung aufgenommen. Erwachsene Flor- und Kamelhalsfliegen leben ausschließlich von pflanzlicher Nahrung. Adulte Florfliegen legen ihre Stieleier direkt in die Blattlauskolonien ab, nach dem Schlupf beginnen die Junglarven mit ihren beiden Hohlzangen Blattläuse Larve	
  der	
  Kamelhalsfliege auszusaugen. Blattlauskolonien werden in wenigen Tagen eliminiert.

Käfer (Coleoptera)

Laufkäfer	
  

Weichkäfer	
  

Kurzflügler	
  

22-­‐Punkt-­‐Marienkäfer	
  

In dieser größten Insektengruppe gibt es sehr wichtige natürliche Feinde der Pflanzenschädlinge, z.B. Laufkäfer, Weichkäfer, Kurzflügler und die bekannten Marienkäfer. Laufkäfer zeichnen sich durch ihre schnellen Laufbewegungen und durch ihre glänzenden Flügeldecken aus. Sie kommen in sehr unterschiedlichen Größen vor und treten meist nur in wenigen Exemplaren auf. Häufig sind sie am Boden zu finden. Die erwachsenen Tiere und ihre Larven leben räuberisch von kleinen Schnecken, Würmern, Raupen, Maden oder Läusen. Sie sind dämmerungs- und nachtaktiv. Am Tag halten sie sich in Verstecken wie Baumritzen, unter Steinen oder in Stauden auf.

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Kurzflügler, auch Raubkäfer genannt, haben ihre Flügel unter den „kurzen Flügeln“ versteckt. Auch in dieser Käfergruppe sind Larven und Adulte räuberisch und verzehren Fliegenpuppen, Raupen, kleine Schnecken und auch Läuse. Weichkäfer, auch als Soldaten- oder Franzosenkäfer bezeichnet, leben als Larven und Imago räuberisch von verschiedenen Insektenlarven, Blattläusen. Die am Boden lebenden Larven fressen zusätzlich kleine Schnecken.

Heimische	
  Marienkäfer	
  

Eier	
  des	
  Marienkäfers	
  

Marienkäferlarve	
  

Puppe	
  eines	
  Marienkäfers	
  

Marienkäfer sind sicher die bekanntesten Blattlausräuber und kommen bei uns in sehr unterschiedlichen Arten vor. Nicht alle Arten fressen nur Blattläuse, der Kugelmarienkäfer (Stethorus punctillum) z. B. ist auf Spinnmilben spezialisiert. Auch der 22 - Punkt Marienkäfer (Thea vigintiduopunctata) mit gelben Flügeldecken und 22 schwarzen Punkten kommt häufig in Obstbäumen vor, Larven und Käfer fressen bevorzugt Echte Mehltaupilze. Der in den letzten Jahren im Berliner Raum neu aufgetretene Asiatische Marienkäfer Harmonia axyrides ist ebenfalls ein effizienter Blattlausräuber. Er variiert sehr stark in seinem Aussehen, neben orangeroten Käfern mit 19 schwarzen Punkten gibt es diverse schwarz-rote/orange, nur schwarze oder orange Tiere. Marienkäfer überwintern in Gruppen im Laub, im Schutz von Stauden, verstecken sich auch in Gebäuden. Im Frühjahr legen sie nach einer intensiven Fraßaktivität ihre gelben Eier in der Nähe der Beute ab, so dass die frisch geschlüpften Larven sofort mit Futter versorgt sind (Brutpflege). Die Larven diese Marienkäferart unterscheiden sich in Größe und Färbung deutlich von den einheimischen Arten und werden deshalb nicht gleich den Marienkäfern zugeordnet. Sie ernähren sich mehrere Wochen lang von Blattläusen.

Fliegen- und Mückenarten (Diptera)

Schwebfliegenlarve	
  

Schwebfliege	
  

Larven	
  einer	
  räuberischen	
  Gallmücke	
  

Nur die Larven der Schwebfliegen leben räuberisch. Viele unterschiedliche Arten sind bei uns heimisch. Die erwachsenen Tiere benötigen für die Vermehrung und Eibildung energiereichen Pollen, Nektar bzw. Honigtau. Die gut erkennbaren Fliegen legen ihre Eier immer in der Nähe von Blattlauskolonien ab. Die typischen Fliegenmaden beginnen sofort in

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der Blattlauskolonie zu räubern und gehören in unserer Region zu den effektivsten Blattlausjägern. Die Larven der räuberischen Gallmücken sind sehr unscheinbare und recht unbekannte Gegenspieler von Blattläusen und Spinnmilben. Die einzelnen Arten sind auf ihre Beute spezialisiert. In dichten Blattlauskolonien findet man orangerote Maden (3 mm), die direkt Blattläuse aussaugen. Adulte sind im Garten kaum wahrzunehmen.

Hautflügler (Hymenoptera) - Schlupfwespen

Brackwespe	
  auf	
  Kokon	
  

Parasitierte	
  Blattläuse	
  –	
   Blattlausmumien	
  

Schlupfwespe	
  zwischen	
   Blattäusen	
  

Diese artenreiche Insektengruppe ist hochspezialisiert in der Auswahl ihrer Beutetiere. Sie sind nur wenige Millimeter klein und leben fast alle parasitisch. Sie nutzen ihren Wirt zur Vermehrung. Mittels Legestachel werden die Eier in den Wirt abgelegt. Dabei ist nicht nur die Art des Wirtes entscheidend, sondern auch das Entwicklungsstadium. Die Parasitierung der Beutetiere erfolgt je nach Art der Schlupfwespen im Ei-, Larven- oder Puppenstadium, aber auch das erwachsene Beutetier kann parasitiert werden. So werden u. a. lebende, erwachsene Blattläuse mit einem Parasitenei belegt, nach einem kurzen Zeitraum entstehen die Blattlausmumien und wenige Tage später schlüpft aus der ehemaligen Blattlaus die Schlupfwespe. Trichogramma-Schlupfwespen legen ihre Eier in die des Apfel- bzw. Pflaumenwicklers, auch hier schlüpfen dann nach wenigen Tagen die erwachsenen Schlupfwespen aus den Schädlingseiern. Erwachsene Schlupfwespen benötigen zur Aufrechterhaltung ihres Energiebedarfes Nektar, Pollen und Honigtau, einige Arten stechen ihre Wirte auch an und benutzen den Körpersaft des Wirtes als Nahrungsgrundlage (Hostfeeding). Einige dieser Schlupfwespenarten sind im Handel erhältlich und können zur direkten Bekämpfung eingesetzt werden, z. B. Trichogramma-Arten zur Regulierung der Population von Apfel- und Pflaumenwickler.

Raupenfliegen (Tachinidae)

Raupenfliege	
  

Von	
  Raupenfliegen	
  parasitierte	
   Schwammspinnerraupe	
  mit	
  Eihülle	
  

Tönnchenpuppen	
  von	
  Raupenfliegen	
  

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Alle Raupenfliegen sind Parasiten vieler Schadschmetterlingsraupen. Sie sind im Vergleich zu den Stubenfliegen behaart und etwas größer. Sie legen die Eier direkt auf den Wirt (Raupe) ab, die geschlüpften Larven dringen anschließend in den Wirt ein und verzehren ihn. Andere Arten legen ihre Eier auf den Blättern ab, diese werden dann vom Wirt mitgefressen, die Larve der Raupenfliege schlüpft anschließend im Körper des Wirtes und ernährt sich auf seine Kosten bis er abstirbt. Die zu den sehr nachhaltigen Nützlingen zählenden Raupenfliegen haben mehrere Generationen im Jahr.

Natürlich vorkommende Krankheitserreger an Schadorganismen

insektenpathogener	
  Pilz	
  am	
  Engerling	
  

durch	
  insektenparasitische	
  Nematoden	
   abgetöteter	
  Engerling	
  (unten)	
  

durch	
  Viren	
  abgetötete	
   Raupe	
  

Viren, Bakterien, Pilze und Nematoden können auf natürliche Art Schädlingspopulationen dezimieren, dies tritt insbesondere dann ein, wenn hohe Populationsdichten auftreten. Oftmals sind typische Zeichen für einen natürlichen Krankheitsbefall der Schädlinge im Freiland nicht erkennbar. Hier wären labordiagnostische Untersuchungen zum Nachweis erforderlich. Inzwischen werden einige dieser natürlich Erreger kommerziell hergestellt. Sollen sie im Fachhandel oder von Spezialfirmen angeboten werden, müssen sie zugelassen sein und dürfen dann erst gehandelt und appliziert werden. So kann z. B. der Apfelwickler mit Viruspräparaten bekämpft werden. Auch insektenparasitische (insektenkrankmachende) Nematoden können zur Eindämmung von Bodenschädlingen gekauft und eingesetzt werden. Förderung heimischer Nützlinge Die aktive Förderung der Nützlinge im Obstgarten ist ein Schwerpunkt bei der Regulierung von Schädlingspopulationen. Nur in wenigen Fällen ist der gezielte Einsatz von Nützlingen im Garten effizient und empfehlenswert, nicht zuletzt wegen des Flugvermögens vieler Nützlinge. Auch wirkt sich die Witterung nach dem Ausbringen der Nützlinge im Garten nicht immer förderlich auf das Überleben der Tiere aus. Nützlinge und deren Lebensweise kennen Nur wenn man die im Garten vorkommenden Nützlinge erkennt, ihre Lebensweise versteht, kann man sie in ihrer Entwicklung auch fördern. So erfolgt die Entwicklung von Schädlingen und Gegenspielern in der Natur nicht geradlinig, sondern folgt meist einer sehr eigenen Dynamik, die u.a. vom Wetter, dem Nahrungsangebot für Nützlinge und Schädlinge und vom ganz speziellen Wechselspiel zwischen Beutetier und Gegenspieler abhängt. 100	
  

Neben Beobachtungen im eigenen Garten helfen auch Informationen aus Fachliteratur oder im Internet. Blattläuse und andere Beutetiere dulden Ein großer Teil der natürlichen Gegenspieler ernährt sich von Blattläusen. Sie sind damit ein wichtiges Bindeglied in der natürlichen Nahrungskette und bilden die Voraussetzung für die Entwicklung und Ansiedlung der unterschiedlichen Gegenspielergruppen. Die Gegenspieler kommen erst intensiv zur Vermehrung und zur vollen Ausschöpfung ihrer Aktivität, wenn Beute- bzw. Wirtstiere in ausreichendem Maß vorhanden sind. Deshalb müssen Blattläuse und auch andere Beutetiere toleriert werden und punktuell im Garten vorhanden sein, bevor die Nützlinge in Aktion treten. Nützlinge schonen Sind die Gegenspieler im Garten vorhanden bzw. erkennt man in Schädlingspopulationen Nützlinge, sollten in diesem Bereich auf keinen Fall Pflanzenschutzmittel angewendet werden. Auch als nützlingsschonend eingestufte Mittel, wie z. B. Präparate auf Ölbasis, schädigen beim direkten Benetzen durch Ersticken und Verkleben und schränken die Wirkung der Gegenspieler ein. Kann auf die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln nicht verzichtet werden, sollte die Anwendungsfläche begrenzt bzw. der Anwendungszeitpunkt so gewählt werden, dass möglichst wenige Gegenspieler aktiv sind. Dabei haben fliegende Nützlinge Vorteile, Larvenstadien können sich kaum der Behandlung entziehen. Nahrungsquellen wie Nektar und Pollen über das gesamte Jahr anbieten

Apfelblüte	
  als	
  Nahrungsquelle	
  im	
   Frühjahr	
  

Blüten	
  als	
  Nahrungsquellen	
  

Nahrungsaufnahme	
  von	
  adulten	
   Schwebfliegen	
  

Aufgrund ihrer Lebensweise ist tierische Nahrung eine Grundvorausetzung für eine erfolgreiche Ansiedlung der natürlichen Gegenspieler. Erwachsene Stadien der Florfliegen und Schwebfliegen könnten nur Nachkommen bilden, wenn ihnen auf der Fläche während der gesamten Vegetationsperiode pflanzliche Nahrungsquellen zur Verfügung stehen. Deshalb sind Blütenpflanzen beginnnend vom zeitigen Frühjahr bis hinein in den Herbst eine grundlegende Voraussetzung für das Etablieren der vorgestellten Nützlingsarten. Entscheidend sind offene, ungefüllte Blüten, wo direkt Pollen und Nektar erreichbar sind, wie z. B. Dolden- oder Rosengewächse.

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Versteck-, Rückzugs- und Überwinterungsmöglichkeiten schaffen

Steinmauer	
  als	
  Rückzugsmöglichkeit	
  für	
   Nützlinge	
  

Stauden	
  im	
  Winter	
  als	
   Überwinterungsmöglichkeit	
   Blumentopf	
  mit	
  Stroh	
  

Viele der beschriebenen Nützlinge sind nur zu bestimmten Tageszeiten als	
  Rückzugsmöglichkeit	
   aktiv, sie benötigen deshalb Verstecke und Rückzugsgebiete, auch um für	
  dämmerungsaktive	
   sich vor nicht optimalen unbelebten Bedingungen (z.B. kritische Witterungsverhältnisse) oder auch vor Fressfeinden zu schützen, die die Nützlinge auch haben. Im Garten existieren viele natürliche Rückzugsgebiete wie Stauden- und Steingärten, Borke und Höhlungen alter Obstbäume, Holz- und Steinansammlungen. In das Laub unter Hecken ziehen sich besonders Käfer gern zurück. Eine schonende Bodenbearbeitung schützt ebenfalls viele im Boden lebende Gegenspieler. Es ist auch möglich, z.B. mit „Insektenhotels“ oder mit Stroh bestückten Töpfen den Nützlingen direkt Versteckmöglichkeiten anzubieten.
Nützlinge	
  

Insektenhotel	
  aus	
   diversen	
  Materialien	
  

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www.stadtentwicklung.berlin.de/pflanzenschutz/obst/

| Impressum

Impressum
Herausgeber Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Kommunikation Württembergische Straße 6 10707 Berlin www.stadtentwicklung.berlin.de Inhalte und Bearbeitung Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Pflanzenschutzamt Berlin Gestaltung Runze & Casper Werbeagentur GmbH www.runze-casper.de

Berlin, April 2014 ISBN 978-3-88961-342-4
        
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