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III. Geldschrankknacker

Full text: Schwere Jungen / Hyan, Hans

30 Großstadt-Dokumente Bd. 28. Schwere Jungen.

anbetn den schußfertigen Revolver. kam die Treppe herunter.	-m

Narbenemil drückte sich hinter die Treppe, fest entschlossen, dem Herabkommenden einen Denkzettel zu geben, der ihm das Schießen ein für allemal verleiden sollte.

Und der Mann, der da in dem zitternden und ungewissen Lichtschein, der ihn selber blendete, die Stufen herunterlief, der wollte eben ahnungslos und ganz von der Gewißheit erfüllt, die Spitzbuben befänden sich im Kontor, gerade die letzte Stufe hinabsteigen, als ihn ein furchtbarer Schlag mit dem Eisenstück traf, der ihn der Länge nach niederwarf.

Das Licht in seiner Hand verlosch, der Revolver fiel klappernd zu Boden, und die Diebe, die im Kontor eben mit ihrer Arbeit fertig waren, traten, vor Aufregung und Angst zitternd, heraus.

Droben öffnete sich jetzt die Tür abermals, uti ine Frauenstimme rief:

„Karl, Karl, wo bist Du. . .? Was ist denn, Karl. . .?"

Und als ihr Mann nicht antwortete, fing die Frau an, laut und heftig zu schreien.

Die Diebe waren schon hinaus. Und Narbenemil. der schnellste von ihnen, war eben oben auf dem Zaun angelangt und wollte hinüber, als ein Arm aus der Dunkelheit herauf nach ihm langte und ihn, ehe er sich zurückwerfen konnte, hinüberriß.

Auf seinen Schrei waren Revolverfred und Schiefneese, die sich die Taschen mit Geld und Scheinen vollgestopft hatten, zurückgelaufen; aber der Hof schien jetzt von dunklen Gestalten zu wimmeln, die, wie aus der Erde gewachsen, vor ihnen standen und hinter den Flüchtlingen Herrasten durch die Nacht . . .
        
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