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III. Geldschrankknacker

Full text: Schwere Jungen / Hyan, Hans

24	Großstadt-Dokumente	Bd.	28.	Schwere	Jungen.

sale, feit sie einander mcht gesehen hatten, und als Schief neese hörte, daß Revolverfred gimel Schoof Ertast47) ge habt hätte, da meinte er bedauernd:

„Uff eene Backe sitzt man bet nich ab, da muß man weeß Gott schon mal wechseln. Aber laß man," setzte er dann hinzu:

„Wir wer'n es jetzt schon wieder jut machen, und so leichte sollst Du nich wieder in de Kühle48) kommen."

„Na, und weißte, was wir jetzt vorhaben?"

„Natürlich bei leile gehen49)?" meinte Schiefnees?. fragend.

„Ja bet schon, aber vor allen Dingen wollen nir bloß noch Moskuppen-Masematten schieben50). ... Du verstehst doch wat davon, Wilhelm, von die BlkH-fostens51), wie?"

„Ja, bet heeßt, die olle Sorte, die kriegt man \i, uff, aber wat die neuen sind, wo nmn Zaaf^) nennt, da is nifcht zu machen!"

„Na, dafür wird ja jedes Ding erst richtig ausgeblendet," sagte Revolverfred. „Wir gehen doch nich aus ’n blauen Schein, und die Hauptsache ist ja, bet jeder sein Dessin68) kennt; wenn er bet kennt, bemt klappt's nachher ooch!"

„Na, unb Ihr habt natürlich schon ’ne Winde?" meinte Wilhelm Müller, der nicht mit Unrecht Schiefneest-genannt wurde.

„Woll," nickte Narbenemil, dessen an sich nicht bt sonders schönes Gesicht offenbar durch Messerstiche zi einer schauerlichen Fratze verunstaltet war.

„Wir wissen schon eenen, draußen in Schlorrendorf (Charlottenburg), ant Salzufer. ... Da hat ’n juter Bekannter von mir ’ne Lackfabrik, und bei den wollen wir mal nachsehen, ob er ooch seine Bücher in Ordnung hat."
        
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