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II. Baldower und Flatterfahrer

Full text: Schwere Jungen / Hyan, Hans

II. Baldorver und Flatterfahrer. 17 
Schließlich einigten sie sich trotzdem und gingen 
umer die Müllerstraße hinaus, hinaus nach Tegel. 
Dort in einer Seitenstraße stand eine freundliche 
keine Villa, und auf diese zeigten die beiden Gauner 
M ferne: „Der Mann hat das Haus verkooft," sagte 
ottenwilhelm, „und Du, Pritzel, Du mußt nu rauskriegen, 
>o det Jeld liegt. . 
„Na, woher weeßt Du denn det," fragte der Kleine. 
!det a vakooft hat?" 
„Bon meine Braut. . . Ihr kennt se doch, die dicke 
nune... wie sie ihr aus Fürsorge 22) entlassen haben, 
!lt se da ’n Dienst gekriegt, und vorgestern is se 
türmt23) und natürlich gleich bei mich hin! . . . Ick 
nke, mir laust der Affe, wie ick so bei't Frühstück sitzen 
he und mein Emmeken kommt rin. . . Also natürlich 
b et zuerst 'u Süßen und denn noch 'n paar, und denn 
j 'te sie mich, et wäre da wat zu schieben. Der Olle 
Nte jerade den Tag, wo se wegging, den Kies^) gekriegt, 
jtV' nu jing det Gesabbere immerzu, wo se mit Hin 
täten... Aber heute müßt' et noch sind, Heute abend!... 
ernt morgen, da is' sicher zu spät... Wenn die Emme 
ich so dusselig gewesen wäre, denn wär se wenigstens 
ch so lange geblieben, det se gesehen Hätte, wo der 
' le die Asche vergraben Hat26). . 
„Am Ende Hat er sie doch schon ins Geideck^) 
tragen," sagte Frettchen. 
Aber Bottenwilhelm versicherte, daß dies nach der 
t der beiden sehr vorsichtigen und bedächtigen Leute 
1 hl ganz ausgeschlossen sei. 
Und so wurde bettn der Kleine abgeschickt und machte 
auch sofort seelenruhig auf den Weg 
Die beiden andern gingen wieder in die Kneipe und 
tkett dort ’n Schnaps. 
Der Kleine hatte unterdessen an dem Zaun der von 
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