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Marzahn-NordWest

Full text: Marzahn-NordWest

Ausgewählte Städtebauförderungsmaßnahmen
1 Seelgraben mit urbaner Landwirtschaft Abenteuerspielplatz Jugendclub „Wurzel“ Schwarzwurzelplatz Ahrensfelder Terrassen Selma-Lagerlöf-Schule Kulturhochhaus / Pension 11. Himmel Marcana-Schule Ebereschen-Schule Interkultureller Garten Wohnumfeld Schorfheideviertel Paavo-Nurmi-Schule Umweltstation „Alpha“ / Abenteuerspielplatz

Besondere Ziele
A B C D E F G H I J K L M Kieztreff West Grünzug Geraer Ring mit Plantsche Sportplätze 1. FC Marzahn Barnimplatz Niedrigenergiehaus Minigolf Jugendclub „Betonia“ Wasserspielplatz Kletterfelsen des Alpenvereins Familienzentrum „Haus Windspiel“ Quartiersmanagement Marzahn NordWest Kiek in - Stadtteilzentrum Tschechow-Theater

Stadtumbau
Mit Mitteln des Förderprogramms „Stadtumbau Ost“ sind seit dem Jahr 2002 zahlreiche Projekte zur Umgestaltung und Aufwertung des Stadtteils MarzahnNordwest durchgeführt worden. Seit 2009 ist die Fortführung des Stadtumbaus sowie der anderen Städtebauförderungsprogramme in den integrierten Handlungsansatz des Aktionsraumsplus eingebunden, der innovative Projekte für die Entwicklung der Stadtquartiere fördert. Auch in Zukunft ist im Stadtumbau die energetische Sanierung von Schulen erforderlich, deren behindertengerechter Umbau – insbesondere hinsichtlich der neuen Anforderungen im Zuge der Inklusion von Kindern mit Förderbedarf sowie die Öffnung und Vernetzung der Schulen mit ihrem Umfeld. Der Rückbau von Wohnraum und leer stehender Infrastruktur Mitte der 90er Jahre hat den Weg für eine Reihe aufwertender Maßnahmen im Stadtteil geebnet. Ein gelungenes Beispiel für eine Qualitätsverbesserung durch Teilrückbau sind die Ahrensfelder Terrassen, heute ein beliebtes Wohnquartier in Marzahn-Nordwest.

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für die Hosentasche
Neben den Maßnahmen des städtischen Wohnungsunternehmens sind die seit Beginn des Programms Stadtumbau eingesetzten Mittel in Höhe von ca. 10 Mio. € in folgenden Bereichen eingesetzt worden: erforderlicher Infrastrukturrückbau mit ca. 1 Mio. €, Aufwertung des öffentlichen Raums und des Wohnumfelds mit ca. 2,2 Mio. €, energetische Sanierung und Umgestaltung von Jugendeinrichtungen mit ca. 500.000 €. Schulen und Sporteinrichtungen wurden mit 5,5 Mio. € attraktiv umgestaltet. Bereits seit 1999 ist im Rahmen der Förderung durch das Programm „Soziale Stadt“ ein Quartiersmanagement im Stadtteil Marzahn-Nordwest tätig. Seit seiner Einsetzung hat es jährliche Stadtteilkonferenzen durchgeführt sowie zahlreiche bauliche und soziokulturelle Projekte mit intensiver Einbindung der Bewohnerschaft begleitet (Finanzierungsvolumen seit 1999 insgesamt ca. 12 Mio. €).
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Weitere Aufwertungsprojekte

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Marzahn-NordWest

Stadtumbau

für die Hosentasche

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, Marzahn-NordWest mit seinen 22.500 Einwohnern hat sich verändert. Nach dem erheblichen Bevölkerungsrückgang in den 90er Jahren mit den bekannten Leerstandsfolgen steigt die Bevölkerungszahl seit 2006 wieder leicht an. Mit der Zunahme von Kindern und Jugendlichen und dem gleichzeitigen Anstieg des Durchschnittsalters verändern sich die Anforderungen an den Stadtteil. Wir arbeiten aktiv an seiner weiteren Entwicklung zu einem attraktiven Wohnstandort für alle Altersgruppen. Der Stadtteil Marzahn-NordWest wird seit 2002 mit Mitteln des Bund-Länder-Programms „Stadtumbau Ost“ aufgewertet und umstrukturiert. Insgesamt wurden hierfür rund 10 Mio. € an Programmmitteln bereit gestellt, davon fast 9 Mio. € für die Bestandserneuerung und -entwicklung. Nach dem Rückbau von Infrastruktur und nicht mehr benötigtem Wohnraum liegt der Fokus des Stadtumbaus nun in der Quartiersaufwertung und der Bestandsanpassung an veränderte Bedarfe. Bewohnerschaft und Besucher des Stadtteils können in Marzahn NordWest interessante Orte entdecken: urbane Landwirtschaft im Seelgraben mit schottischen Hochlandrindern und über die Grenzen des Bezirks bekannte Abenteuerspielplätze, das Kulturhochhaus mit der Pension 11. Himmel oder das deutsch-russische Tschechow-Theater. Dazu die städtebaulich interessanten Ahrensfelder Terrassen, das Schorfheideviertel mit seiner innovativen Freiraumgestaltung und das zukunftsweisende Niedrigenergiehaus, das als ökologisches Modellvorhaben gefördert wurde. Mit diesem Faltplan möchte ich Ihnen eine Auswahl der im Rahmen der Städtebauförderprogramme von EU, Bund und Land realisierten Projekte vorstellen und Sie zu einem Spaziergang durch den Stadtteil ermuntern. Christian Gräff Bezirksstadtrat für Wirtschaft und Stadtentwicklung

Seelgraben mit urbaner Landwirtschaft, 2 Abenteuerspielplatz und 3 Jugendclub „Wurzel“
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Der Landschaftsraum Seelgraben bietet Platz für vielerlei Nutzungen. So vereint das Konzept der urbanen Landwirtschaft die Produktion von biologischen Agrargütern innerhalb Marzahns mit einer naturschutzgerechten Landschaftspflege. Der Seelgraben ist außerdem Standort von drei Spielplätzen: den „Marzahner Sandbänken“ an der Kemberger Straße, an deren Gestaltung Kinder aus dem Kiez und den anliegenden Schulen beteiligt waren, der „Burgruine“ mit interessanten Klettermöglichkeiten und Turngeräten sowie dem 1991 eröffneten Abenteuerspielplatz Marzahn-West. Dort können Kinder u. a. alte Handwerkstechnicken erlernen, Hütten bauen, Stockbrot backen und mehr. Ganz in der Nähe befindet sich der 1987 gegründete Jugendclub „Wurzel“. Ursprünglich eine kommunale Einrichtung, wurde die Wurzel Anfang der 90er Jahre einer freien Trägerschaft übergeben und richtet sich seitdem an Jugendliche im Alter von 14 - 22 Jahren. Bedürfnisorientierte Freizeitangebote im sportlichen Bereich und Einzelfallbegleitung in den unterschiedlichen Lebensabschnitten gehören zu den Angeboten des Jugendclubs.

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Neugestaltung Schwarzwurzelplatz
Der Schwarzwurzelplatz liegt inmitten eines Wohnquartiers in Marzahn-West und ist heute ein attraktiver Freiraum innerhalb des Quartiers. Er entstand Ende 2004, nachdem zuvor eine nicht mehr benötigte Kita abgerissen worden war. Schon bald wurde – gemeinsam mit den Anwohnern – ein neues Nutzungskonzept für die freigewordene Fläche entwickelt und eine nicht notwendige Straße gleich in das Platzkonzept integriert. Entstanden ist eine Anlage für verschiedene Altersgruppen: Ruhebereiche mit modellierten Rasenflächen und eigens angefertigten Sitz- und Lümmelmöbeln, Spiel- und Freizeitbereiche für Schach, Tischtennis und Streetball / Basketball. Für Kinder gibt es Klettergeräte im Sandkasten. Eine Schwarzwurzel-Skulptur stellt einen Bezug zum Namen des Platzes her. Der Schwarzwurzelplatz hat keine Vandalismusprobleme und ist ein gelungenes Beispiel für einen mit intensiver Beteiligung neu angelegten Quartiersplatz in Marzahn-Hellersdorf.

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Ahrensfelder Terrassen
Anfang der 2000er Jahre gab es in Marzahn-Hellersdorf erheblichen Wohnungsleerstand und sehr schlechte Prognosen für die zukünftige Bevölkerungsentwicklung. Daher haben sich Senat, Bezirk und Wohnungsbaugesellschaft unter breit angelegten Beteiligungsprozessen verständigt, Marzahn-Nord am Stadtumbau teilnehmen zu lassen. So entstand durch Rückbau und Umbau von 1.670 Wohnungen (in damals 11-geschossigen Gebäuden) ein attraktives Stadtquartier mit 409 Miet- und 38 Eigentumswohnungen in 3 - 6 Geschossen, die „Ahrensfelder Terrassen“. Die Terrassenlandschaft ist das größte Stadtumbau-Projekt Berlins. Entstanden sind baulich interessante Wohnungen in den Größen von 48 bis 102 Quadratmetern. Balkone und Dachterrassen, Mietergärten, moderne Küchen und Bäder, einladende Hauseingänge und farblich abwechslungsreiche Hausfassaden sorgen für eine neue Wohnatmosphäre in Marzahn.

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Sanierung Selma-Lagerlöf-Schule
Das Schulgebäude und die Sporthalle der Selma-LagerlöfGrundschule wurden ab 2006 nach Fertigstellung der nahen Ahrensfelder Terrassen sowie nach dem Rückbau weiterer Gebäude neu gestaltet. Dabei wurden die umliegenden Freiflächen, die durch den Abriss einer nicht mehr benötigten Kita entstanden, in die Umgestaltung integriert. In mehreren Bauabschnitten wurde der Eingangsbereich des Schulgebäudes umgestaltet. Ein Glasdach ermöglicht nun einen witterungsunabhängigen Übergang von der Schule zur Turnhalle. Beleuchtung macht die Nutzung der Wege sicherer. Das 20 Jahre alte Schulgebäude wurde ebenso wie die Sporthalle baulich aufgewertet. Der zu Beginn des Projekts noch versiegelte Schulhof wurde verschönert und mit einem Spielplatz ausgestattet. Auf der Schulfreifläche wurde außerdem ein Kleinsportfeld angelegt.

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Kulturhochhaus / Pension 11. Himmel
Die Pension 11. Himmel im obersten Stockwerk eines elfgeschossigen Plattenbaus entstand aus einer Kunstaktion, die vom Kinderkeller & Hochhauscafé des Kinderring Berlin e.V. organisiert wurde. Kinder und Jugendliche haben die Räume nach eigenen Ideen eingerichtet und betreiben die Pension, die heute Besucher aus der ganzen Welt beherbergt. Die Gäste können zum Beispiel im „Prinzessinnenzimmer“ in einem riesigen Himmelbett schlafen oder sich „im Kornfeld“ in eine Hängematte legen. Zur Ausstattung der Pension gehören zwei Wohnungen mit Lesezimmer, Esszimmer und voll ausgestatteten Küchen. Bis 2004 wurde die Maßnahme aus dem Bundesprogramm „wir hier und jetzt“ als Modellprojekt geführt. Um sie kontinuierlich weiter zu betreiben, war die Unterstützung des Eigentümers (degewo) und des Programms Soziale Stadt notwendig. Mit Stadtumbau-Mitteln konnte die Innenausstattung erweitert sowie das Wohnumfeld der Pension aufgewertet werden.

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Interkultureller Garten
Viele BewohnerInnen des Marzahner Nordens, besonders Zugezogene aus Kasachstan, der Ukraine, Russland und Vietnam wünschen sich einen eigenen Garten. Die Vorbereitungen für den Interkulturellen Garten Marzahn starteten im Januar 2005 unter Bezugnahme auf ein 1996 in Göttingen entwickeltes Konzept. Damals wurde damit begonnen, zukünftige NutzerInnen zu finden. Gleichzeitig wurde Platz für die Gärten geschaffen. Ein ungenutztes Kita-Gebäude wurde abgerissen. Zudem wurden ein Nutzungskonzept erarbeitet, weitere zukünftige NutzerInnen gewonnen und die Gründung eines Vereins vorbereitet. Ab Mai 2005 wurde die 5.630 m2 große Freifläche umgestaltet und in Parzellen untergliedert. Eine Gemeinschaftsfläche mit einem Gemeinschaftshaus und einem Grillplatz wurde angelegt. Hier können z.B. zu Festen auch AnwohnerInnen in den Garten eingeladen werden. Seit November 2005 ist der Interkulturelle Garten Marzahn fertig gestellt. Mit dem Interkulturellen Garten Marzahn hat der Bezirk Marzahn-Hellersdorf einen Ort geschaffen, an dem sich Menschen verschiedenster Kulturen und Religionen treffen können, den sie selbstständig nutzen, gestalten und verwalten können.

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Wohnumfeldgestaltung Schorfheideviertel
Im Zuge des Rückbaus von 262 Wohnungen wurde 2007 damit begonnen, das Wohnumfeld des Schorfheideviertels in zwei Bauabschnitten so umzugestalten, dass sich die Nachnutzung wirtschaftlich selbst trägt. Von großer Bedeutung für das Gelingen dieses Projekts war ein besonderes Beteiligungsinstrument, das über mehrere Tage angelegte Charretteverfahren. Bewohnerschaft, LandschaftsplanerInnen, VertreterInnen des Bezirks, des Quartiersmanagements und des Eigentümers entwickelten so gemeinsam ein innovatives Freiraumkonzept. Angelehnt an die namensgebende Schorfheide entstand ein in das Wohnumfeld integrierter naturnaher Freiraum mit typischen Elementen dieser Naturlandschaft im Norden Berlins. In zwei Bauabschnitten wurden zwischen 2007 und 2008 bis zu drei Meter hohe Erdhügel modelliert und mit ausgewachsenen Waldkiefern und typischen Gräsern bepflanzt. So genannte Multifunktionsboxen, die „Mufus“, ergänzen das Konzept. Die Mufus stehen den Anwohnern als Hobbyraum oder als Garage zur Verfügung. Mit der Ergänzung durch vier Hirschskulpturen, die der Künstler Jörg Schlinke gemeinsam mit BewohnerInnen gestaltet hat, wurden die Arbeiten im Herbst 2009 abgeschlossen. Die Gestaltung und der Beteiligungsprozess wurden 2011 vom Bund Deutscher Landschaftsarchitekten prämiert.

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Umweltstation „Alpha“ Abenteuerspielplatz
Die Umweltstation Alpha ist Bestandteil des bereits 1992 eröffneten Abenteuer-Umweltspielplatzes „Wicke“ in Marzahn-Nord an der Schorfheidenstraße 52. Kinder und Jugendliche haben hier die Möglichkeit, den unmittelbaren Umgang mit der Natur zu erlernen. Angebote, wie das Bauen mit Lehm, Gartenarbeit und das Erlernen alter Handwerkstechniken, wie Filzen, Korbflechten und Papierschöpfen, machen den Abenteuerspielplatz attraktiv. 1994 wurde die Umweltstation Alpha II in ökologischer Bauweise errichtet. Sie ist ein Ort, der Besuchern tagsüber und abends für unterschiedliche Nutzungen offen steht. Die Umweltstation kann vormittags von Schulen und Hortgruppen für Projektarbeiten genutzt werden. Am Nachmittag finden auf dem Gelände freie Angebote für Kinder und Jugendliche statt. Die Projektarbeit der Spielplatzinitiative Berlin wird immer wieder durch Mittel aus dem Programm „Soziale Stadt“ unterstützt. Abends und am Wochenende steht die Umweltstation für kulturelle Veranstaltungen, Kurse und private Feiern zur Verfügung.

Impressum
Herausgeber: Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf von Berlin, Abteilung Wirtschaft und Stadtentwicklung Alice-Salomon-Platz 3, 12627 Berlin I Stand: 2013 Ansprechpartner: Sabine Antony, sabine.antony@ba-mh.verwalt-berlin.de Beate Heinrich, beate.heinrich@ba-mh.verwalt-berlin.de Redaktion & Layout UrbanPlan GmbH, 10785 Berlin Bildnachweis 2/13 UrbanPlan, 4/12 Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf, 5/6/7 Friedrich, 8 Matthies, 10 IRS, 11 Freyer/gruppe F

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Sanierung Marcana-Schule
Die Marcana-Gemeinschaftsschule, in der Kinder von der ersten bis zur zehnten Klasse lernen, ist in einem Doppelschulgebäude beheimatet. Ein Gebäude der Schule wurde aus Mitteln des Schul- und Sportanlagen-Sanierungsprogramms bereits energetisch saniert. Aus Mitteln des Programms „Stadtumbau Ost“ erfolgt nun die nötige Innensanierung mit Aufzugsanbau sowie Einbau von behindertengerechten Sanitäranlagen. Das zweite Schulgebäude wird im Anschluss aus Investitionsmitteln des Bezirks saniert. Es ist vorgesehen, diesen Schulstandort so zu qualifizieren, dass sich die Schule in das Quartier öffnet und Angebote für die Bewohnerschaft aller Altersgruppen macht. Auch der Inklusionsanforderung wird Rechnung getragen: Neben temporären Kleinklassen soll es in Zukunft Regelklassen geben, in denen Kinder mit und ohne Förderbedarf gemeinsam lernen.

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Schulhofgestaltung Ebereschen- / Paavo-Nurmi-Schule
Der Schulhof der Ebereschen-Grundschule ist durch den Abriss eines Schulgebäudes vergrößert und neu gestaltet worden. Die SchülerInnen helfen beim Pflanzen der Gehölze und bei der Pflege. Das fördert Verantwortungsbewusstsein und Kreativität und erhöht die Identifikation mit der Schule. Die Gebäude der Paavo-Nurmi-Schule, werden seit 2009 saniert und durch die Erneuerung der Sanitäranlagen aufgewertet. Auch die gesamten Freiflächen werden nach ökologischen Gesichtspunkten umgestaltet. Dies geschieht in sechs Bauabschnitten: 1. Neuer Entspannungsbereich und Trampoline, 2. Wasserspielplatz, 3. Neugestaltung der Freifläche am Westgiebel, 4. bespielbare Buchstaben auf dem Schulhof und Entsiegelung, 5. Erneuerung der Sportanlagen und 6. Neugestaltung der Fläche am Ostgiebel.

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