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Periodical volume

Full text: Soldiner Issue 2014,3

Das Magazin vom Kiez an der Panke

Ausgabe September 2014

I

n Bewegung – etwas, sich oder
auch jemanden bewegen? Einen Weg von A nach B gehen?
Bewegung ist Änderung – einer
Situation, des Standortes, des
Gemüts. So sehr der Mensch
seine Routinen braucht, braucht
er genauso auch Änderung, also
Bewegung im Leben.
Bewegung ist auch Vorankommen, etwas erreichen, ein Ziel
beim Kiezspaziergang oder einer Radtour, eine Lösung, eine
Verbesserung sogar.
In der Natur ist es ja nicht anders,
sie ist ständig in Bewegung. Etwas wächst, verändert die Farbe,
schaukelt im Wind, im frischen
Wind. Bewegung ist wie frischer
Wind, wenn es sehr warm ist
oder wenn alles stillsteht. Bewegung tut gut.
Die Redaktion des Soldiner hat
sich für dieses Heft zusammengesetzt und über Bewegung
im Kiez nachgedacht. Ein weites Feld! Und Feld ist schon das
erste Stichwort, denn auf einem
Handball-, Fußball- oder Basketballfeld bewegen sich die Spieler
doch recht rasant von A nach B.
Etwas ruhigeren Schrittes geht
es dann auf Schachbrettern zu,
die wir genauso aufgetan haben
wie schwungvolle Bewegungen
in einem verwunschenen Tanzsaal. Vielleicht wurden Sie auch
vom Team des bwgt e. V. angesprochen auf Ihre Bewegungswünsche?

In Bewegung

Nun ist es an Ihnen! Lassen Sie
sich bewegen, bleiben Sie am
Ball, blättern Sie um. Finden
Sie die Seite, die Sie verändert,
Sie inspiriert, die frischen Wind
	
Simone Lindow
bringt! 	

Zweite Seite

Simone Lindow

Reinhard (Unkas) Wodrich

Susanne Bürger

Benjamin Renter

Liebe Leser und Leserinnen,
jetzt kommt Bewegung in die Sache. Das ist eine Redewendung, bei der die Redaktion sich nicht recht einigen konnte,
was diese eigentlich ganz genau bedeutet. Am Ende blieb als
kleinster gemeinsamer Nenner aller möglichen Bedeutungen,
dass sich irgendwie Dinge ändern. Und siehe da, es ändern
sich auch beim Soldiner ein paar Dinge:

Alexandra Resch

Tilo Kempfer

Wir
haben
bei dieser

Ausgabe
des

Soldiner
mitgemacht.

Ab September richtet die Chefin mit dem Hut eine Sprechstunde ein. Interessierte können auf diese Weise unverbindlich mit dem Soldiner Kontakt aufnehmen. Anders ist auch,
dass es zusätzlich einen Blog im Internet geben wird. Dort
werden die Texte aus der gedruckten Ausgabe, aber auch die
Termine der Sprechstunde und der Redaktionssitzungen veröffentlicht. Der Blog wird eine Art Guckloch sein, durch das
man der Redaktion über die Schulter sehen kann. Die Adresse
ist www.dersoldiner.wordpress.com.
Ein klein wenig abgeändert wurde die Zweite Seite; es findet
sich nun immer eine E-Mail-Adresse unter dem Editorial. Wer
gern in die Redaktion einsteigen möchte, hat hier den ersten
Anlaufpunkt. Das nächste Heft wird das Thema Sprache haben. Wer hierzu Ideen hat, ist willkommen.
Das letzte Redaktionstreffen im August fand im Park bei Sonne und mit Limo statt. Ort und Termin für das nächste Treffen
stehen noch nicht fest, werden aber bald auf dem neuen Blog
veröffentlicht. Da müssen wir einfach beweglich bleiben …
Für die Redaktion
Andrei Schnell

Kontakt zur Redaktion: kiezreporterin@gmx.de
Redaktionsblog: www.dersoldiner.wordpress.com
Andrei Schnell

Dominique Hensel

Impressum
V.i.S.d.P.: Dominique Hensel (kiezreporterin@gmx.de)
Autoren und Fotografen: Alexandra Resch, Andrei Schnell,
Benjamin Renter, Dominique Hensel, Reinhard (Unkas) Wodrich, Simone Lindow, Susanne Bürger, Tilo Kempfer
Titelfoto: Benjamin Renter
Grafik Zeitungstitel: Christina Resch

Layout: Dominique Hensel
Auflage: 2000
Berlin, im September 2014
Das Projekt „Quartierszeitung für das QM-Gebiet Soldiner
Straße“ wird gefördert aus Mitteln des Landes Berlin im Rahmen des Programms „Zukunftsinitiative Stadtteil“, Teilprogramm „Soziale Stadt – Investition in Ihre Zukunft!“

Schach

Der König
hält den Geist
auf Trab
In der Wriezener Straße gibt es seit 2009 eine
Schachschule für Anfänger und Fortgeschrittene. Text: Simone Lindow, Fotos: Benjamin Renter

D

ie Eröffnung seines Tages sei eine Schachtaktikübung am Computer, sagt Harald Fietz, das sei
wie Frühsport am offenen Fenster. Der 54-Jährige sitzt an einem der beiden langen Tische in der
„Schach Kultur Wedding“, der Schachschule im Soldiner Kiez. Der Schachjournalist nutzte im Jahr 2009 die
Gunst der Stunde und entschied sich für das Ladenlokal in der Wriezener Straße 35, zusammen mit Partnerin Swantje Munser. „SCHACHSCHULE“ verkündet das
Schild an der Wand des Hauses, darauf auch das Logo,
blauer König und rote Dame.
In dem hellen Raum mit großem Fenster wird seither
Schach für Jung und Alt gelehrt. Senioren wie Kinder
nehmen am breitgefächerten Kursangebot teil. Bevor
der erste Schachzug beginnt, gibt es zunächst ein
Vorgespräch, in dem die Kenntnisse eingeordnet werden. „Blutige Anfänger“ werden in den monatlichen
Abendkursen à 3 Stunden ebenso bedacht wie Fortgeschrittene, die sich zu speziellen Themen einfinden, darunter „Grundlagen des Endspiels“. Spieler, die
sich abends unter der Woche zu matt fühlen, können
auch Samstagskurse besuchen. Jetzt, nach der Sommerpause, geht es im September wieder los.

In Gesellschaft lernen
Fietz und Munser betonen den vielfältigen Einfluss des
Schachspiels auf soziale Kompetenzen wie auch auf
geistige. „Das Gehirn wird rundherum beansprucht,
strukturelles Denken wird gefördert, aber auch Konzentration und Geduld“, fasst Munser zusammen. „Viele unserer Teilnehmer
höheren Alters kommen
genau aus diesen Gründen zu uns – sie suchen
Ein wichtiger Termin für
eine Beschäftigung, die
Schachliebhaber ist das
den Geist auf Trab hält.
Schachfest am 19. SeptemDas tut zwar auch ein
ber, zu dem passionierte
Kreuzworträtsel, doch
Spieler und Interessierte
zusammen mit anderen
in die NachbarschaftsEtaMenschen ein Hobby
ge in der Osloer Straße 12
zu pflegen, ist nicht nur
eingeladen sind: ab 15 Uhr
Kinder, ab 19 Uhr dann Erwachsene.

Harald Fietz und Swantje Munser spielen Schach.

schön, sondern auch wichtig“, sind sich beide Schachlehrer einig. Sehr junge Schachkünstler legen beim Erlernen und Spielen auf den 64 quadratischen Feldern
einen Grundstein für Spaß an Mathematik, aber auch
für Fairness und Höflichkeit – vor und nach einer Partie
geben sich die Spieler die Hand.
Internationaler Sport
Das Lehren ist die eine Seite des Brettes, das aktive Spielen die andere. In der NachbarschaftsEtage der Fabrik
in der Osloer Straße 12 findet sich dienstags ab 19 Uhr
der Schachklub International 2010 e. V. in der vierten
Etage ein. „Wir haben den Klub bewusst ‚International‘
genannt, acht Nationen sind mit den 25 Mitgliedern
im Klub bereits vertreten“, freut sich Fietz. Schule und
Klub vereinen Generationen in allen Variationen von
den Grundzügen „Wie bewegt sich ein Springer“ bis zu
einem galanten „Schachmatt“.
Schachschule Schach Kultur Wedding, Wriezener Straße
35, Informationen im Internet unter www.wissen-im-wedding.de

Basketball
ein ist ausschließlich im Wedding und im Gesundbrunnen
aktiv. Seinen Vereinssitz haben die Weddinger Wiesel im
Brunnenviertel.
Etwas mehr als 16 Jahre ist der
Weddinger Basketballverein
jetzt alt. Vereinsvorsitzende
Susanne Bürger ist zufrieden
mit der Entwicklung des Vereins: „Es geht uns gut, auch
wenn die Fluktuation bei den
Mitgliedern recht hoch ist. Bei
uns ist eine gute Stimmung.
Es ist schon ein bisschen eine
Gemeinschaft, insbesondere
auch unter den Trainern“. Als
der Verein als Abspaltung der
Jugendliche beim letzten Mitternachtsturnier im Mai in der Halle Koloniestraße 17. Foto: Gangway e. V.
Reinickendorfer Füchse gegründet wurde, spielten nur
Kinder- und Jugendmannschaften mit. „Inzwischen ist
der Erwachsenenbereich größer geworden. Die Mitglieder
sind mit uns mitgewachsen,
Mitternachtsturniere und Basketball-AGs. Text: Dominique Hensel
ganz nach dem Motto: einmal ein Wiesel, immer ein
m Soldiner Kiez sind sie seit langem heimisch, die Wiesel“, sagt Susanne Bürger.
Wiesel. Doch sind nicht die kleinen Raubtiere aus der
Familie der Marder gemeint, die sich rechts und links Einen großen Erfolg konnte der Verein 2013 feiern:
der Panke wohlfühlen. Es handelt sich um Sportler, ge- Die 1. Damen-Mannschaft ist in die 2. Regionalliga Ost
nauer gesagt um Basketballer, die hier teils tags, teils aufgestiegen und hat 2014 den Klassenerhalt souvenachts aktiv sind. An der Wilhelm-Hauff-Grundschule rän geschafft. Diese Saison gehen die Wiesel mit eibietet der Verein Weddinger Wiesel eine Basketball- nigen neuen Mannschaften in den Spielbetrieb: Bei
AG für Mädchen an. Außerdem führen die Wiesel in den Erwachsenen wurde eine 2. Herren-Mannschaft
Kooperation mit den Vereinen Gangway und dem Frei- gegründet. Bei den Mädchen sind ab dieser Saison
beuter 2010 e. V. in der Sporthalle Koloniestraße die so zwei neue Teams am Start (U11 und U15) und bei den
genannten HoopNights durch. Das sind Mitternachts- jungen Männern gibt es nun auch eine U20. Damit
Streetballturniere, die zweimal im Jahr stattfinden. Mit hat der Verein 13 Teams im Spielbetrieb.
der Carl-Kraemer-Grundschule gibt es ebenfalls gute
Kontakte: Die Schule beteiligt sich an der ALBA-Grund- Die Geschäftsstelle der Weddinger Wiesel befindet
schulliga, die die Weddinger Wiesel als Kiezpartner im sich im „Time Out“ im Brunnenviertel, Putbusser Straße 28. Der Verein ist unter ☎(030) 70 08 94 63 oder
Wedding mitorganisieren.
basketball@weddinger-wiesel.de erreichbar.
Der Basketballverein Weddinger Wiesel wurde 1998
gegründet. Heute trainieren 300 Sportler bei den Wieseln, 140 davon sind Kinder und Jugendliche. 70 Prozent der Wiesel haben einen Migrationshintergrund.
30 verschiedene Flaggen wehen auf
der Website des Vereins, der
damit stolz seinen Multikulti-Mix präsentiert. Es gibt
Die
nächste
Trainingsgruppen
für
HoopNight findet am
Mädchen und Jungen
14. November ab 22 Uhr
ab fünf Jahren, Teams
in der Sporthalle des Oberfür Damen und Herren
stufenzentrums Kommunisowie den Freizeitkations-, Informations- und
Nachtaktiv: Die Hoop Nights beginnen immer erst um 22 Uhr.
sportbereich. Der VerMedientechnik (OSZ KIM)
in der Koloniestraße
17 statt.

Wie ein Wiesel

I

Tanzen

Ein Tanz
mit der Zeit
Der Ballsaal in der Wriezener Straße ist ein verwunschener Ort. Text: Alexandra Resch, Fotos: Ballsaal

I

m Eingangsbereich türmen sich Geschenke und Blumenschmuck: Die gestrige Hochzeit war ein voller
Erfolg. Mit müden Augen räumt das frischgebackene Brautpaar nach und nach die Überreste des Festes
ins Auto. Bis spät in die Nacht haben sie getanzt. Kein
Wunder, bei dem Ambiente. Stolz zeigt Sabine Atzberger-Göbel den prunkvollen Ort des Geschehens: der
Ballsaal. Es ist, als ob man eine andere Welt betritt –
auch wenn eine junge Frau mit Mop gerade eifrig über
den Parkettboden wischt, um diese Welt wieder zum
Glänzen zu bringen.
Sofort hat man rauschende Feste um die Jahrhundertwende vor Augen oder elegante Partys der Zwanzigerjahre, mit Kurzhaarfrisuren und langen Zigarettenhaltern. Ein großer Lüster erhellt die mintgrün getünchten
Wände. Schwere, cremefarbene Vorhänge umrahmen
die hohen Fenster, durch die der Sonntagnachmittag
hereinblinzelt.
Über den kleinen Wintergarten erreicht man einen
grünen, überraschend stillen Innenhof. Dort fängt die
Herrin des Hauses an zu erzählen: 1989 hat die Kostümbildnerin aus München die Immobilie erstanden. „Ich
hatte gerade etwas Geld geerbt und wollte sowieso
nach Berlin. Und dann ist auch noch die Mauer gefallen.“ Ideale Bedingungen also. Bei der Besichtigung
des Gebäudes zog die junge Frau einen Architekten zu
Rate. Dieser fand Räumlichkeiten und neue Besitzerin
so gut, dass er sie dort nur wenig später heiratete. Es

war die erste Hochzeit, die der Saal unter der Leitung
von Sabine Atzberger-Göbel erlebte – und es folgten
noch zahlreiche.
Neben Trauungen, Weihnachts- und Geburtstagsfeiern
wählten auch verschiedene Veranstalter den Ort als
Kulisse. Eine Modenschau hüllte den Raum mal ganz
in Spinnweben. Beim Dreh für ein Musikvideo flogen
Spaghetti und Tomatensauce so wild durch die Gegend, dass der Hausmeister sich ernsthaft Sorgen um
die schönen Wände machte. Sogar einige Szenen von
Till Schweigers „Zweiohrküken“ wurden im Ballsaal gedreht. Der spezielle Schwingboden eignet sich zudem
ausgezeichnet zum Tanzen: Von Tango bis Hiphop wurden hier schon viele heiße Sohlen aufs Parkett gelegt.
Ein Highlight sind auch die Kiez-Konzerte des Berliner
Konzerthauses. Diese finden regelmäßig statt, ein Blick
ins Programm lohnt sich. Außerdem findet einmal im
Jahr ein Yoga-Wochenende statt. „Dann ist alles so
still … Ganz anders als sonst!“, lacht Atzberger-Göbel.
Inzwischen haben Braut, Bräutigam und Schwiegereltern die Aufräumarbeiten beinahe hinter sich gebracht.
Die beiden Frischvermählten sind selbst Weddinger
und freuten sich riesig, als der Trauzeuge einen Festsaal im eigenen Bezirk aufspürte. Nur wenige können
glauben, dass es ausgerechnet im Soldiner Kiez so einen magischen Ort gibt – umso besser für die, die ihn
tatsächlich finden.
Informationen im Internet: www.ballsaal-studio.com

Handball

Reinhard Wodrich –
Die meisten kennen
ihn unter seinem
Spitznamen Unkas.

Der letzte Mohikaner
Reinhard Wodrich ist der dienstälteste Handballtrainer beim Berliner Turnsport-Verein.Text und Fotos: Alexandra Resch

N

ur wenige kennen Reinhard Wodrich unter seinem richtigen Namen. Freunde und Kollegen
nennen ihn stets Unkas – nach einer indianischen Kämpfernatur aus den Lederstrumpfbüchern,
der der langjährige Handballtrainer des Berliner
Turnsport-Vereins 1911 in nichts nachsteht.
Unkas ist jetzt 79 Jahre alt. Erst vor zehn Jahren war er
zum letzten Mal bei einem Handballspiel im Einsatz.
Am Spielfeldrand ist er auch heute noch höchst aktiv:
etwa beim „Dinosaurier-Training“, der Rückengymnastik für ältere Kaliber, oder beim jährlichen Männersingen am zweiten Weihnachtsfeiertag. „Da kommt dann
immer ein bisschen Geld in die Kasse, damit man sein
Team auch mal auf ein Eis einladen kann“, erzählt der
Dienstälteste des Vereins auf seiner gemütlichen Terrasse. Im Wohnzimmer jubelt seine Frau währenddessen dem deutschen Leichtathletik-Team zu: Die Wodrichs sind Sportfans von ganzem Herzen.
Nach jahrelangen Indianerspielen in den Rehbergen,
schickte ein Sportlehrer Unkas und seine Kumpels
zum Handball - der Spitzname aus der MohikanerZeit blieb dem damals Fünfzehnjährigen auch dort
erhalten. Die Begeisterung für den Sport war sofort
entfacht. Wodrich entdeckte aber bald, dass ihm besonders das „Dirigieren“ lag. Der junge Mann war einer
der ersten in Berlin, die einen Trainerschein machten.
Beim Berliner Turnsportverein 1911 e.  V. trainierte er

zahlreiche Jugend-, Männer- und Frauenteams. Ein
dickes Vereinsalbum zeugt von den vielen Einsätzen
und Erinnerungen: Zum Beispiel von den Trainings der
Damenmannschaft auf der Schillerwiese, bei denen sie
die Torpfosten selbst in die Erde rammen mussten und
wo sie bei bis zu minus fünf Grad trainierten: „Mann,
haben wir uns gefreut, wenn sie im Radio minus sechs
Grad angesagt haben! Erst dann durften wir in die Halle“, erzählt Unkas lachend.
Eine dieser taffen Damen hat es dem Trainer besonders
angetan: Er heiratete seine Torfrau, die ihm bis heute
tatkräftig zur Seite steht – unter anderem als Kassenwartin des Vereins. Und man merkt gleich: Noch heute
haben die beiden viel Spaß zusammen. Davon scheint
es sowieso im ganzen Verein immer genug gegeben zu
haben. Da gibt es Fotos von einem 30-stündigen Aufenthalt an der deutsch-deutschen Grenze, bei dem die
Mannschaft mit Verkehrshütchen auf dem Kopf eine
Kongaschlange tanzt. Egal ob Fasching, Urlaub oder
Geburtstage: „Gefeiert haben wir schon immer viel“,
sagt Unkas und lächelt verschmitzt. Damit schließt er
auch die Jugend mit ein. „Wir haben immer das Glück
gehabt, gute neue Trainer aus den eigenen Reihen für
unsere Mannschaften zu gewinnen.“ Siege und Niederlagen, Tore und Triumphe: Wenn Wodrich in seinem
Album blättert, entsteht das Gefühl, dass sein Verein
eher wie eine große Familie ist. Und jede Großfamilie
braucht schließlich ihren Dirigenten.

(Kiez)laufen

Laufen, laufen, laufen:
Immer unterwegs im Kiez
Engagierte Menschen im Soldiner Kiez: Anne Klein und Gerd Minor. Ende August verabschiedeten
sie sich als Kiezläufer. Text: Tilo Kempfer, Fotos: Benjamin Renter

J

eder kennt sie, (fast) jeder mag sie, sie sind aus
dem Kiez schon lange nicht mehr wegzudenken:
die Kiezläufer Anne Klein und Gerd Minor. Ob in zivil oder in ihren olivfarbenen Westen, ob im Büro oder
im Außendienst.
Sie laufen täglich
durch den Soldiner Kiez und helfen jedem, der
sie anspricht.
Anne Klein ist
seit über vier
Jahren,
Gerd
Minor seit drei
Jahren an Bord
des Quartiersm a n a g e m e nt s
Soldiner Straße.
Beide arbeiten
als eingeschworenes Team unter dem Dach
der Schildkröte
gGmbH im Soldiner Kiez zusammen. An vorderster Front sind die
beiden Augen
und Ohren des
Kiezes und erfahren als erste Sorgen, Nöte, Probleme und auch Persönliches von vielen Menschen im Kiez. Sie sind die
Schnittstelle zum Quartiersmanagement und stellen
oft den Kontakt vom Bürger zu den Quartiersmanagerinnen in der Koloniestraße her.
Anne Klein, gelernte Krankenschwester, die vorher als
Sozialassistentin arbeitete, ist geradezu prädestiniert
für ihren Job, genau wie ihr Kollege Gerd Minor, der
lange im Zirkus arbeitetete und die halbe Welt bereiste.
Beide gewannen mit ihrem offenen und sozialen Wesen schnell das Vertrauen der Kiezbewohner. Hunderte
großer und kleiner Begebenheiten lässt Klein und Minor oft schmunzeln, wenn sie von außergewöhnlichen
Begebenheiten und Erlebnissen berichten.
Die Meisten kennen die beiden Kiezläufer von ihren
täglichen Kiezrundgängen zur Vermeidung von Van-

dalismus und Gewalt. Dabei halten sie auch Ausschau
nach allem Ungewöhnlichen auf der Straße, besonders
nach Sperrmüll und illegalen Aktivitäten jeder Art. Was
der tierliebenden Kiezläuferin und Hundenärrin Anne
Klein manchmal
schwerfällt, ist
das Umsetzen
des
Leinenzwangs. Sie sagt,
dass es zu wenige Hundeauslaufgebiete
in
Mitte gibt. Darüber beklagen
sich nicht nur die
Kiezläufer, sondern auch jeder
Hundebesit zer
im Kiez.
In
den
vergangenen vier
Jahren hat das
Kiezläufer-Team
viele Erfahrungen
gemacht.
Beispielsweise
war Anne Klein
2011 als Hundeweihnachtsfrau
im blauen Kostüm im Kiez unterwegs. So auch Gerd Minor, der ein
Jahr darauf Kiezläufer wurde und zusammen mit Anne
Klein die Hunde und ihre Besitzer beschenkte.
Gern haben die Kiezläufer auch bei den seit 2011 Jahr
für Jahr stattfindenen Pankeputzen von panke.info
mitgemacht. Überhaupt unterstützen die beiden leidenschaftlich alles, was mit der Panke und dem Kiezleben zu tun hat – ob es nun zum Aufgabengebiet der
Kiezläufer gehört oder nicht. Da wird vor Ort im Büro
beraten, Hilfe beim Verteilen von Druckerzeugnissen
angeboten, aber es werden auch Tipps für Anträge angeboten.
Leider endete für Anne Klein und Gerd Minor Ende
August die Zeit als Kiezläufer, die Förderung für ihre
Bürgerarbeitsstellen lief aus. Wir sagen: Vielen, vielen
Dank und alles Gute!

Vor der Kamera

Oben links: In der Soldiner Straße ist wegen einer Baustelle kaum Bewegung möglich.
Oben rechts: Die Straßenbahn macht die Kiezbewohner mobil. Fotos: Benjamin Renter

Links: Mit dem Rad oder zu Fuß bleibt man in Bewegung und kommt in
derStadt schnell voran. Oben: Auf dem Wandbild in der Koloniestraße balancieren zwei Menschen auf zwei Seilen. Fotos: Dominique Hensel

Links: Die Spielplätze im Kiez sind auch Orte der Bewegung. Oben (und Titelbild): In den Sommerferien
hat der Jugendclub SoKo 116 Kooperation mit dem Sport-Jugendclub-Wedding Kinder und Jugendliche
zum Klettern am Felsen eingeladen. Foto links: Andrei Schnell, Foto oben: Benjamin Renter

Sportverein

Handball und mehr
Der Berliner Turnsport-Verein wurde 1911 gegründet. Text: Reinhard (Unkas) Wodrich, Fotos: A. Resch

V

on Lehrern und Schülern der damaligen
108.  Volksschule in der Gotenburger Straße 8
im Jahr 1911 gegründet, entwickelte sich der
Verein rund um die Achse Prinzenallee/Wollankstraße
zu einem erfolgreichen Turn- und Leichtathletikverein. Hinzu kamen später Fußball-, Hockey-, Faust- und
Handball-Abteilungen. Nach vielen sportlichen Erfolgen brach gegen Ende des Zweiten Weltkriegs der
sportliche Betrieb zusammen.
1951 wurde der Sportbetrieb wieder aufgenommen.
Bis zu 500 Jugendliche bevölkerten die Turnhallen und
Sportplätze. Einige der überlebenden Turner wurden
Turn- und Leichtathletiktrainer, später auch Handballtrainer. Die übrigen Altersturner bildeten lange Zeit
eine erfolgreiche Kegler- sowie Faustballabteilung.
Sportlehrer Hoffmann vom Diesterweg-Gymnasium
führte uns Jugendturner nebenher an den Handballsport heran.
In den folgenden Jahren entwickelte sich die Handballabteilung zur stärksten Abteilung und war unter zwölf
Weddinger Handballvereinen einer der erfolgsreichsten. Die Handballer – mit acht spielenden Mannschaften – bilden heute, neben Freizeitvolleyball, Koronarsport und Alternativ-Frisbee mit zirka 200 Mitgliedern
die Hauptabteilung des Vereins. Seit vielen Jahren sind
wir einer der führenden Ausbildungsvereine in Berlin. Gut ausgebildete, lizensierte Trainer sorgen schon
bei den Jüngsten für eine sorgfältige, altersgerechte
Grundlagenausbildung.
Um der übermächtigen Konkurrenz der Fußballvereine
im Kiez wenigsten etwas Parolie bieten zu können, versuchen wir schon frühzeitig dagegen zu steuern. Etwas
entgegen kommt uns dabei, dass alle unsere acht Trainingsgruppen, von den Kleinsten bis zu den Erwachsenen, in der Sporthalle Koloniestraße/Ecke Osloer Straße
ihr Training und die Heimspiele bestreiten. Für interessierte Eltern: Unsere Pampas-Gruppe der Drei- bis Fünfjährigen tobt freitags ab 16.30 Uhr durch die Halle und
lernt dabei, Ballgefühl zu entwickeln.
Mittwochs ab 17 Uhr kommen dann die Älteren dran.
Dann geht es für die Fünf- bis Siebenjährigen in der
Zwergen-Truppe zum Handballtraining. Die ersten
Grundlagenübungen stehen auf dem Plan: Laufen, Fangen und Werfen, sowie erste kleine Spiele unter- und
gegeneinander. Die erste im Spielbetrieb aktive Mannschaft ist die Mannschaft der Jungen und Mädchen der
F-Jugend (ab sieben Jahre, gemischt) mit Weiterführung über die E-Jugend bis zur Frauenmannschaft (ab
16 Jahre) beziehungsweise zur Männermannschaft (ab
17 Jahre).

Niedrig gehaltene Beiträge (Kinder und Jugendliche:
6,50 Euro im Monat) sollen es allen Familien ermöglichen, ihre Kinder zu uns zu schicken. Natürlich kann
die Jugendabteilung nicht von den hereinkommenden
Beiträgen leben. Kosten für Sportmaterialien und altersgerechte Handbälle, Abgaben an den Handballverband, Schiedsrichterkosten und Spielkleidung können
nur durch die Beiträge und Zuwendungen unserer Alterssportler ausgeglichen werden. Denn leider haben
wir nicht den richtigen Draht zu den entsprechenden
Geldquellen wie einige andere Sportvereine.
Es wird immer von Integration gesprochen – wir leben
sie seit Jahrzehnten. Unsere Jugendlichen mit Migrationshintergrund haben bei uns immer eine zweite
Heimstatt gefunden.
Für weitere Auskünfte über unseren (Familien-)Verein rufen sie mich einfach mal an unter ☎ (030)
4 11 42 20 beziehungsweise schicken sie eine E-Mail an
Unkas.w@t.online.de. Weitere Informationen erhalten
sie auch über unsere Homepage www.tus1911.de.

Aus dem Vereinsalbum.

Bewegungsprojekt

Familien werden aktiver
Der Verein bwgt will seit Mitte August Eltern und Kinder in Bewegung bringen. Text: Susanne Bürger

Blick in eine Spielekiste. Solche Kisten
sollen auch im Soldiner Kiez bald kostenlos ausgeliehen
werden
können.
Foto: Hensel

D

ie Kiezwerkstatt im März hatte es an den Tag
gebracht: Die Menschen im Soldiner Kiez wünschen sich mehr Informationen über Sportangebote, gezielte Bewegungsförderung für Familien und
eine bessere Vernetzung der Sportanbieter. Seit Mitte
August 2014 ist nun das Team um Susanne Bürger und
Felix Klump von bwgt e. V. im Rahmen des neuen Projektes „Sport und Bewegung für Familien im Soldiner
Kiez“ aktiv im Kiez unterwegs.

Felix Klump. Foto: privat

Susanne Bürger. Foto: Hensel

Neue vielfältige Bewegungsaktivitäten sollen
gefördert und bereits
vorhandene Bewegungsangebote und -möglichkeiten
bekannter
gemacht werden. Mitmachen können alle: Kinder,
Jugendliche, Erwachsene
und vor allem Familien.
Ziel der Angebote ist es,
Spaß an der Bewegung
zu vermitteln, die Bedürfnisse der Bewohner
aufzugreifen und ihnen
Möglichkeiten der Bewegungsförderung im
Sportverein und insbesondere im öffentlichen
Raum aufzuzeigen.
Bis Anfang September
wurden die Bewohner
und Bewohnerinnen zu

ihren Ideen, Wünschen und Bedürfnissen in Sachen
Sport und Bewegung befragt. Kinder, Jugendliche,
Familien und Erwachsene wurden auf der Straße, auf
Spielplätzen, aber auch in den Einrichtungen angesprochen und dabei auch über das neue Projekt informiert, das aus Mitteln des Programms „Soziale Stadt“
vom Quartiersmanagement gefördert wird.
Das Team im Soldiner Kiez kann aus dem Erfahrungsschatz von bwgt e. V. schöpfen. Ideen gibt es jetzt schon
viele. Der Projektträger kann auf viele praktische Erfahrungen, beispielsweiseaus der Gropiusstadt, Moabit,
dem Sprengelkiez oder dem nahen Brunnenviertel zurückgreifen. Der Bedarf an mehr Bewegung ist überall
ähnlich, die aktivierende Befragung wird wichtige Hinweise geben, welche Schwerpunkte im Soldiner Kiez
gesetzt werden. Fest steht jedoch schon: Felix Klump
wird sich um die Aktivangebote kümmern, einem Mix
aus regelmäßigen Mitmachangeboten an Spielplätzen
oder Parks und der Installation von Ausleihboxen mit
vielfältigen Spielgeräten (Springseile, verschiedene
Bälle und vieles mehr), Susanne Bürger übernimmt die
Netzwerkarbeit sowie die Durchführung von regelmäßigen Sportberatungssprechstunden an einem festen
Standort.
Wer Lust hat, mitzumachen, Ideen oder Wünsche äußern oder selbst ein Angebot machen möchte, kann
mit dem Quartiersmanagement Soldiner Straße oder
dem bwgt-Team um Susanne Bürger und Felix Klump
Kontakt aufnehmen.
Kontakt: ☎ (030) 789 58 550, E-Mail: buerger@bwgt.org
oder klump@bwgt.org

Mädchenfußball

Junge Fußballerinnen aus dem Stadtteil. Bild rechts: Die türkische Nationalspielerin Hülya Kaya kam zum „Mädchen Soccer Turnier“.

Mädchen am Fußball
Fußballerinnen suchen noch eine weitere Trainerin Text: Andrei Schnell, Fotos: Sk R apide, Dominique Hensel

A

ls Mädchen ist man nicht Fan des Bayern Münchens, sondern man ist Anhängerin von Turbine
Potsdam. Ohne Vorbilder geht es auch beim Mädchenfußball nicht. Überhaupt ist eigentlich vieles gleich,
beim Fußball der Jungs und bei dem der Mädchen. Ein
Unterschied ist höchstens, dass es grundsätzlich zu wenig Trainerinnen gibt. So wie die Turbinen – wie der Fan
sagt – von einem Mann trainiert werden (seit 40 Jahren
von Bernd Schröder), so suchen auch die Mädchenfußballerinnen im Soldiner Kiez noch eine weitere Trainerin.
Mädchen- und Frauenfußball ist noch ein junges Phänomen, das aber zunehmend eine breitere Aufmerksamkeit bekommt. Der schlichte Titel „Mädchenfußball“ des
vom Quartiersmanagement Soldiner Straße mit Mitteln
aus dem Programm „Soziale Stadt“ unterstützten Projektes sagt, worum es geht. Zwar werden Trainerinnen, Trikots, Bälle und Hallenzeiten von dem jungen Sportverein
SK Rapide e. V. (nicht zu verwechseln mit dem bis 2001
aktiven Verein SC Rapide Wedding 1893) gestellt. Aber
der Vereinsvorsitzenden Ute Golombiewski ist wichtig,
dass das Angebot zunächst als erster Schritt gesehen
wird. Das heißt: Ohne Vereinsmitgliedschaft. Sie hat die
Erfahrung gemacht, dass viele Mädchen nicht in einem
Sportverein mitmachen dürfen, weil dort auch Jungs
trainieren. Deshalb gilt für die Trainingsstunden beim
Mädchenfußball: Ohne Ausnahme nur Mädchen.
Es sind zwei Gruppen gewachsen. Die eine Gruppe trainiert in der Wilhelm-Hauff-Grundschule in der Gotenburger Straße (die rote Schule, wie der Weddinger sagt) am
Dienstag und am Donnerstag jeweils von 14.30 Uhr bis
16 Uhr. Die zweite Gruppe in der Rudolf-Wissell-Grund-

schule in der Ellerbeker Straße am Freitag von 14  bis
15.30 Uhr. Die zwei Standorte sind eigentlich nur wegen
des Belegungsplanes der Sporthallen entstanden. Aber
da Mädchenfußball nah an den Wohnorten sein soll, sind
eben nun zwei Gruppen entstanden. Die größeren Mädchen, die die entsprechenden Wege zurücklegen können, haben also Gelegenheit für drei Trainingsstunden.
Obwohl das Projekt Mädchenfußball ohne Vereinsstruktur auskommt, wünschen sich die Trainerinnen von
SK Rapide e. V. schon, dass sie mit den zweimal 15 Kindern etwas erreichen. Ziel ist, dass die Mädchen den
Schritt zur Vereinsmitgliedschaft beim SK Rapide oder
einem der wenigen anderen Mädchenfußklubs in Berlin gehen oder ab der 7. Klasse an einer sportbetonten
Schule weitermachen. Zwar spielt das Projekt nicht in
einer Landesliga mit, aber Turniere oder die Teilnahme
an der Bolzplatz-Liga „Bunt kickt gut“ sollen schon sein,
sagt Ute Golombiewski. Auf diese Weise kommen die
Mädchen dann auch ganz nah an ihre Stars, wie zum
Beispiel an die Spielerin der türkischen Nationalmannschaft Hülya Kaya beim „Mädchen Soccer
Turnier“.
Das
MädchenfußballProjekt wird es für zwei
weitere Jahre bis Ende
2015 geben. Probestunden oder Anmeldungen sind für
junge Spielerinnen
zwischen acht und
zwölf Jahren möglich.

Statistik

Bewegung

im
Kiez

1

in Zahlen
Text: Dominique Hensel

3

und 85 sowie die Busse M27 und 255 machen die Menschen im Quartier
Die

mobil.

Volkshochschule Mitte hat im Herbstsemester

ganz verschiedene

Bewegungskurse

im

Programm: Yoga, Zumba, Gymnastik für Menschen ab
60, Bewegungskurse für türkische und arabische Frauen
ab 50, Walking, Aquafitness. Infos: www.city-vhs.de

Autos bewegen sich täglich durch den Soldiner Kiez. Die wichtigten Bewegungsachsen für Autofahrer sind die Prinzenallee, die zur
Viele

2 4
67 Sportflächen
unter freiem Himmel mit zusammen
In Gesundbrunnen gibt es

Wollankstraße wird, die Osloer Straße und die Soldi-

ner Straße.

99.650 Quadratmetern Fläche. Außerdem gibt es

31 Hallen und Bewegungsräume mit ins-

gesamt 10.408 Quadratmetern.

Die Bewohner des Kiezes haben

70,84 Hektar

fläche zur Verfügung.

(Bewegungs-)

Im Kiez gibt es

kein Schwimmbad. Die

nächsten Bäder sind das Kombibad

Seestraße und

das Sommerbad Humboldthain.

In den

Grundschulen bewegen sich die Kiezkinder

Sportunterricht auf der Stundentafel. Eine
regelmäßig. Drei Mal in der Woche steht

Stunde

Schwimmunterricht pro Woche spätes-

tens ab der 3. Jahrsgangsstufe gehört ebenfalls dazu.

Wer gern

joggt, Fahrrad fährt oder walkt, hat

eine schöne Strecke direkt vor der Nase: den

Pan-

keweg. Er ist einer von „20 grünen Hauptwegen“

in Berlin und führt im Norden bis nach Bernau. Der

Bewegung bringen auch die

öffentlichen Rad- und Wanderweg ist mit blau-

Verkehrsmittel:

Straßenbahn M13,

die

Die

U-Bahnlinien 8 und 9 sowie die S-Bahnlinien 2

weißen Schildern und der Nummer 5 gekennzeichnet.
Infos: www.pankeweg.de

Gefördert aus Mitteln des Landes Berlin im Rahmen des Programms
„Zukunftsinitiative Stadtteil“, Teilprogramm „Soziale Stadt – Investition in Ihre Zukunft!“
        
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