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Periodical volume

Full text: Newsletter Issue 2016,9 September

NEWSLETTER
SEPTEMBER 2016

Bezirksamt Pankow von Berlin
Amt für Weiterbildung und Kultur

Konzerte  |  Bühne  |  Lesungen  |  Ausstellungen |Veranstaltungen | Kurse

WABE

© Angelika Maahn

Donnerstag, 29.09.2016, 20.00 Uhr | Eintritt: 28,- / 24,- €
Wolf Maahn (solo): Unter einem großen Himmel
Ob alleine ober mit Band, immer wieder gelingt es Wolf Maahn unvergessliche Konzerterlebnisse zu erzeugen. Insgesamt über 1200 Konzerte und
etliche Festivals unter anderem mit Bob Marley, Fleetwood Mac oder Bob
Dylan machten Wolf Maahn zu einer der größten deutschen Live-Legenden 	
(wdr.de).

© Andre Stiebitz

Donnerstag, 22.09.2016, 20.00 Uhr | Eintritt: 12,- / 8,- €
Pulsar Trio: Cäthes Traum
Jazz trifft die Welt trifft das Universum trifft die Herzen der Menschen.
Und mit Matyas Wolter an der Sitar trifft Pulsar Trio den Nerv der Zeitlosigkeit und bekommt dafür Anerkennung – zum Beispiel 2014 die Trophäe
beim Global Music Contest CREOLE.

Mit seinem neuen Album Cäthes Traum geht das Trio seinen Weg nun konsequent weiter; Beate Wein, Aaron Christ und der fulminante Ausnahme-SitarSpieler Matyas Wolter brechen genrespezifische Ketten und ignorieren
Grenzen, wie dies fast nur noch im Jazz möglich ist, dieser aus der Improvisation gewachsenen Kunst, Herzen, Takt, Rhythmus und Intelligenz
zusammenzuführen.
World-Jazz im besten Sinne des Wortes. (Volly Tanner 2016)
Sonntag, 25.09.2016, 20.00 Uhr | Eintritt: 20,- / 15,- €
Bettina Wegner und Karsten Troyke: Alles was ich wünsche…
Die bekannte Liedermacherin und der Sänger-Schauspieler lassen
Zeugnisse einer Liedkultur aufleben, die selten geworden ist.
Bettina Wegner, mit Berliner Charme („Ick probier et einfach mal“) und
mit der Sensibilität, für die sie steht, lässt die Facetten von Melancholie,
eine latent spürbare Aggressivität berühren.
Das zornige Crescendo, durch kräftiges Stimmen-Vibrato noch gesteigert,
wird gebrochen durch lockere und gar ironische Moderation, der eine
selbstverständliche Menschenliebe zugrunde liegt.

2015 erschien sein Studioalbum Sensible Daten mit brandneuen Songs,
sehnsüchtige und sensible Liebeslieder für die Wolf Maahn steht.
Dazwischen aber teilt er beißende Ironie aus.
Seine Songs klingen kraftvoll, rhythmisch, einfühlsam und intim, so dass
bislang kein Publikum sich dieser besonderen Magie entziehen konnte.
Freitag, 30.09.2016, 20.30 Uhr | Eintritt: 15,- / 12,- €
A Taste Of Moloko Plus: Literaturfestival
In diesem Fall sind die Bands die Literaten.
Der Titel bezieht sich auf Clockwork Orange, einem Roman von Anthony
Burgess (verfilmt von Stanley Kubrick). Die Bands sind der Poesie verpflichtet und haben Texte großer Autoren im Repertoire. Insofern wird es ein
poetisch aufgeheiztes Event mit einem elektro-rockigen Soundtrack.
Herbst in Peking (psychedelic dub rock with a tast of maritime noir)
Phil Shoenfelt & David Babka (dark romantic rock with industrial flavor)
Machine de Beauvoir (dark, peptic electrosoundtrack to a film noir)
Koproduktion von Rumbalotte Prenzlauer Berg Connection e. V. und Moloko+

© Lutz Baumann/ Dietmar Meixner

WABE

Karsten Troyke weiß einen ganz anders differenzierten Ton anzuschlagen,
selbst bei beklemmender Thematik gelingt es ihm noch, das Zynische mit
dem Komischen, das Grauenhafte mit dem Grotesken zu verbinden.
Seine Stimme wirkt zwar weniger „schön“, aber nicht minder eindringlich
und hat eine erstaunliche Wandlungsfähigkeit.
Beide sind einer Art des Singens verpflichtet, die zunächst schöne Lieder,
auch Volkslieder präsentiert, aber durch die politischen Umstände gleichsam dazu gezwungen wird, politische Lieder zu bringen.

Musikschule Béla Bartók
Sonntag, 18.09.2016, 11.00 Uhr | Eintritt frei.
WABE
Musicalmelodien von Gershwin bis Rock
Im letzten Schuljahr haben sich einige Musikliebhaber der Musikschule
zusammen gefunden, um sich mit dem Genre Musical zu beschäftigen.
Herausgekommen ist dabei eine bunte Mischung aus verschiedenen
Songs von 1930 bis 1985. Das war sozusagen der Startschuss für ein
tieferes Einsteigen in diesen Musikbereich für das kommende Jahr –
und soll an diesem Abend zu Gehör gebracht werden.
Die Band JazzPotatoes, Streichquartett und Solisten gestalten das Programm.
Musikschule Béla Bartók

BÜHNE
BrotfabrikBühne
Freitag, 01.09.2016, 20.00 Uhr
Eintritt: 13,50 / 9,- €
Ich bin Edith Piaf – Schauspiel über
das Leben der berühmten Sängerin

Mit: Anastasia Weinmar
Text: Nina Mazur
Regie: Ewgenia Boginskaja
Bild und Kostüm: Ilschat Wildanow
Am Klavier: Natalia Smotritskaja
In diesem Jahr feiert die ganze Welt
den 100. Geburtstag der großen
© www.anastasia-weinmar.de
französischen Sängerin Edith Piaf.
Eine Gruppe von Theatermachern aus Sankt Petersburg stellt die tragische
Geschichte des Lebens, der Liebe und des Todes der großen Sängerin,
Kind der Pariser Gosse, in der Brotfabrik dar.
Weitere Vorstellungen: 02./03./04.09.2016, jeweils 20.00 Uhr

Ein mieser Deal, zwischen zwei Menschen, der uns an die Wichtigkeit
einer Sache glauben lässt?
„Du kannst alles haben, alles sein, alles werden, was du willst!“
Aber wie? Und vor allem warum?
Was ist wichtig?
Wie definieren wir Wichtigkeit?
In welcher Dimension bewegt sich das, was uns wichtig ist?
Marlene und Anton.
Zwei Menschen Ende zwanzig.
In ihrer leeren Berliner Wohnung.
Mitten in der Endzwanziger Krise.
Am Ende bleibt nur der leise Gedanke, dass vielleicht doch
alles nur halb so schlimm ist...

BrotfabrikBühne

Theater unterm Dach
Freitag, 16.09.2016, 20.00 Uhr
Eintritt: 12,- / 8,- / 5,- €
LESEBÜHNE
Geld als „Gottheit des weißen Mannes“
Eine heiter-besinnliche Lesestunde
mit Petra Kelling und Nadja Engel
aus dem Buch:
Der Papalagi - Reden des Südseehäuptlings
Tuiavii aus Tiavea
© Richard Engel

Sonnabend, 17.09.2016, 20.00 Uhr | Eintritt: 12,- / 8,- / 5,- €
Flirren// Eine Endzwanziger Apokalypse
Eine tänzerisch/musikalische Lesung
Spiel/Tanz: Nico Ehrenteit, Olivia Meyer Montero und
Sarah Amanda Dulgeris
Sound: Sten Jackolis, Text: Olivia Meyer Montero
Idee/Konzept: Olivia Meyer Montero und Nico Ehrenteit
Marlene und Anton. Kinder der Neunziger.
In einer Zeit der scheinbar unbegrenzten Möglichkeiten.
Zwischen Macht und Ohmacht.
Suchen sie nach der Wichtigkeit.
Nach einer anderen Dimension.
Was all dem hier eine Bedeutung beimessen könnte.
Und nicht zuletzt nach der Liebe.
Aber ist die Liebe nur ein Tauschgeschäft?

© Carlos Meyer

URAUFFÜHRUNG:
Donnerstag, 15.09.2016, 19.30 Uhr | Eintritt: 7,- / 5,- €
Akim rennt – Ein Theaterstück zum Thema Flucht und Vertreibung für alle
ab 6 Jahren

Spiel und Musik: Lisa Balzer und Jörg M. Butter | Regie: Sarah Mehlfeld
und Thomas Jäkel | Bühne und Kostüm: Christina Hillinger
„In Akims Dorf scheint der Krieg weit weg. Akim spielt am Ufer des KumaFlusses friedlich mit den anderen Kindern und ihren kleinen Booten. Am
späten Nachmittag erbebt die Luft von dumpfem Lärm und Schüssen.“
Weitere Vorstellungen: 17.09.2016, 19.30 Uhr und
18.09.2016, 11.00 + 16.00 Uhr

PREMIERE:
Donnerstag, 22.09.2016, 20.00 Uhr | Eintritt: 12,- / 8,- / 5,- €
PNAC (Companie für präemptive und nachhaltige Auseinandersetzung)
Gutmenschendämmerung/ Les bonnes payées
frei nach „Die Zoofen” von Jean Genet
Regie: Marcel Luxinger
Ausstattung: Polina Liefers
Dramaturgie: Sabrina ZwachSpiel: Sina Ebell, Ina Jaich, Alina Rank
„Und kommt mir jetzt bloß nicht mit der verfickten Genfer Konvention!“
Zwei europäische Frauen schuften unter qualvollen Bedingungen. Ihre
Vorgesetzte von nichtabendländischer Herkunft schikaniert die beiden
nach Belieben und mit Vergnügen. Auf perfide Weise schafft sie es dabei,
ihnen einzureden, dass diese Maßnahmen aus purer Alternativlosigkeit
und zu ihrem Vorteil erfolgen würden. Angesichts ihrer misslichen Lage
machen sich Laura und Julia jene Gedanken, die sich unterdrückte Massen
machen und verstricken sich dabei in den ideologischen Zwickmühlen, die
das Verhältnis zwischen Ausbeutern und Ausgebeuteten seit je bestimmt:
Lohnt es sich, gegen die herrschenden Strukturen zu rebellieren? Oder
setzt man durch einen Aufstand nicht die eigene Situation aufs Spiel?
Aber haben wir überhaupt
etwas zu verlieren?
Dieses Projekt basiert auf
Texten des tunesischen
Performancekollektivs Yemina.
Weitere Vorstellungen:
Freitag, 23.09. +
Sonnabend, 24.09.2016,
20.00 Uhr
© Produktion

Theater unterm Dach

LESUNGEN | AUSSTELLUNGEN
Stadtbibliothek Pankow

Montag, 26.09.2016, 16.30 Uhr | Stadtteilbibliothek Buch
herumgegeistert – von Geistern, Gespenstern und anderen Gestalten
Wenn die Uhr zwölfmal schlägt, beginnt die Geisterstunde. ...
Lieder, Bilder und literarische Texte machen Kindern und Eltern Mut
für eine solche Begegnung.
Die Schauspielerin Juliane Eyermann begleitet sie.

	
	
	
	
	
	

Dienstag, 27.09.2016, 16.30 Uhr | Janusz-Korczak-Bibliothek
märchenhaft – von Mädchen, Prinzessinnen und Königinnen und
anderen Wesen
Mit welchen Tricks überlistet der Wolf das Mädchen mit der roten Kappe?
Die Schauspielerin Juliane Eyermann nutzt märchenhafte Requisiten
und Bilder und freut sich auf kleine und große Zuhörerinnen.

	
	
	
	
	
	

Mittwoch, 28.09.2016, 16.30 Uhr | Wolfdietrich-Schnurre-Bibliothek
angeklopft – vom Öffnen der Türen und Aufschließen der Tore
Sabine Mähne lädt Kinder und Eltern dazu ein, gemeinsam mit ihr an
Pforten zu pochen, an Tore zu hämmern und Einlass in ärmliche
Hütten und prächtige Paläste zu begehren. Welche Geheimnisse
warten dort?...

LesArt andernorts - Bücher, Butterkeks und Brause

	
	
	
	
	
	

	 Mittwoch, 28.09.2016, 16.30 Uhr | Heinrich-Böll-Bibliothek
	 abgetaucht – von Fischen, Flucht und Freiheit
	 Was gehört bei einer Reise in phantastische Unterwasserwelten
	 unbedingt ins Gepäck? Kinder und Eltern machen sich gemeinsam mit
		Michael Böhnisch auf den Weg und erleben so einige Überraschungen.
	
	
	
	
	
	

Donnerstag, 29.09.2016, 16.30 Uhr | Bettina-von-Arnim-Bibliothek
ausgeleuchtet – von Finsternis, Dämmerung und helllichten Tagen
Jeder kennt sie und selbst gestandene Hexen kann sie ergreifen: die
Furcht vor der Dunkelheit. Doch wie kann man ihr beikommen?
Gemeinsam mit Kindern und Eltern bringt Michael Böhnisch Licht in die
undurchdringlich scheinende Welt der Schatten und Nachtwesen.

Ausstellung bis 30.09.2016 | Heinrich-Böll-Bibliothek
Aquarelle von Ines Schulze
Farben-Froh
Aquarellfarben ermöglichen die Darstellung von Naturimpressionen in
leuchtender Farbigkeit. Sie erfordern allerdings auch sparsame und
gezielte Pinselstriche.
Ines Schulze, Brandenburg, 2016,Aquarell, 21,5 x 28 cm

Donnerstag, 15.09.2016, 19.30 Uhr | Janusz-Korczak-Bibliothek
Ein Vortrag mit Bildern von Frank Goyke
Auf dem Jakobsweg durch Brandenburg
Von Nord nach Süd
Der Autor Frank Goyke, bekannt durch
seine Kriminal­ro­mane, war selbst auf der
Pilger­route in Brandenburg unterwegs und
entdeckt für uns die Land­schaft und deren
Ge­schichte neu. In seinem Vortrag nimmt
er uns mit, auf die unbe­kann­t en unbeschilderten Strecken des Jakobsweges.
Neben mensch­lichen Begegnungen gibt es
beim Wandern auch viele Naturerlebnisse
© Jelka von Langen
und Kontakt zu den dort lebenden Tieren.
Diese Veranstaltung wird von dem Berliner Autorenlesefonds unterstützt.

Stadtbibliothek Pankow

Ines Schulze studierte an der Kunsthochschule Weißensee im Abendstudium,
Sektion Malerei, zeichnete zusätzlich unter Anleitung von Werner Schulz,
Robert Rehfeldt, Brigitte Fugmann und befasste sich mit Radierung bei
Stefan Friedemann. Der Aquarellkasten und das Skizzenbuch begleiten sie
stets auf kleinen und großen Reisen.
01.09. – 31.10.2016 |Wolfdietrich-Schnurre-Bibliothek
Mangas von Justina Felgenhauer
Von der Skizze zum fertigen Digital-Druck
Schon als Kind faszinierte die Berliner
Manga- und Comic-Künstlerin die bunte
und vielfältige Welt von Illustrationen. Sie
arbeitet sowohl mit traditionellem Zeichenmaterial, als auch auf digitale Weise und
stellt nun digital erzeugte Mangas aus.
01.09. - 31.10.2016 | Wolfdietrich-Schnurre-Bibliothek
Gert Kirmse - Fotografie
Dies ist ein Herbsttag, wie ich keinen sah!
Mit diesen Worten leitete Friedrich Hebbel sein Gedicht Herbstbild ein.
Die Laubfärbung der Bäume strahlt golden im Sonnenlicht und es
verwundert nicht, dass schon in früheren Jahrhunderten die Menschen
den Herbst mit der bildhaften Beschreibung Goldene Jahreszeit verbanden.
Beim fotografischen Gang durch diese Jahreszeit sehen Sie Fotografien,
die überwiegend die nähere und weitere Umgebung, wie die Uferzone
Weißer See und Obersee sowie das Umfeld von Lanke und Biesenthal
abbilden.

Freitag, 30.09.2016, 17.00 Uhr | Bibliothek am Wasserturm
aufgeladen – von Lesezeichen, Lasten und Leckereien
Man sagt ihnen Starrsinn nach und ärgert sich über ihren Ungehorsam.
	 Ihre Genügsamkeit und Ausdauer jedoch werden geschätzt. Was alles
	 auf den Rücken von (literarischen) Eseln ausgetragen wird, erkunden
	 Kinder, Eltern und Großeltern mit Edda Eska in Bilder- und Kinder	 büchern mit und ohne Eselsohren.
Stadtbibliothek Pankow

© Gert Kirmse

	
	
	

Stadtbibliothek Pankow/Ausstellungen

AUSSTELLUNGEN
Galerie Parterre Berlin

Galerie Pankow

28.09. - 20.11.21016
Wolfgang Leber. 80
Der gebürtige Berliner
Wolfgang Leber imaginiert
seit mehr als 50 Jahren
Stadträume und nimmt
damit eine einzigartige
Position in der Ost-Berliner
Malerei ein. Neben architektonischen Ereignissen,
verschobenen Perspektiven,
Überschneidungen oder
Lichtreflexen inspiriert ihn
zu Bilderfindungen auch
der Mensch im Raum, eine
namenlose Erscheinung auf
einer labyrinthischen Bühne
(W.L.).
Wolfgang Leber · Akt, eine Treppe hinabsteigend · 2013 · Öl
Der Kunsthistoriker Roland März
sieht in Lebers abgewandten Profilen und Rückenfiguren auch eine Metapher der Unnahbarkeit. Und tatsächlich geht es in Lebers Bildern weder um
konkrete Menschen noch um Topographien, sondern um eine Lesart der
Stadt und des Lebens in ihr und vor allem um den Weg vom Motiv zum Bild.
Die Farbe hat sich vom Gegenstandsbezug befreit, Lebers Bilder sind mehr
und mehr gemalte Collagen, die neue Räume und Wirklichkeiten auf der
Fläche schaffen. Die Verschränkung des Drinnen und Draußen, des Davor
und Dahinter, des Näher und Ferner, der Figur und des Raums ist eines der
wichtigen Merkmale seiner Malerei.
Wolfgang Leber wurde 1936 in Berlin geboren. Er studierte von 1957 bis
1961 an der Werkkunstschule und an der Hochschule für Bildende Künste
in Berlin-Charlottenburg und musste – wegen des Baus der Berliner Mauer
– sein Studium abbrechen. 1970 gründete er in Berlin-Prenzlauer Berg das
Werkstudio Grafik, dessen Leiter er bis zur Schließung 1995 war.
Wolfgang Leber lebt und arbeitet seit 1964 freischaffend in Berlin. Er hatte
zahlreiche Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen in nationalen und
internationalen Galerien und Museen, seine Werke waren außerdem auf
Kunstmessen im In- und Ausland zu sehen.
Die Galerie Parterre Berlin setzt mit der Ausstellung für Wolfgang Leber
die Reihe der Würdigungen des bedeutsamen, auch im Großbezirk Pankow
beheimateten, Berliner Malerkreises fort.

07.09. – 30.10.2016
Florian Merkel
Fotografien 2010 – 2016
Nach einer langen Phase,
in der sich Florian Merkel
unterschiedlichen Performance- und Videoprojekten
widmete, kehrte er 2010
mit der Arbeit am Kentauren
Projekt zu seinen fotografischen Wurzeln zurück.
Das Kentauren Projekt
1 knüpft hier an frühere
Serien von Landschaftsfotografien an. Die Bilder
bringen einerseits eine
dokumentarische Oberfläche, haben gleichzeitig das
Florian Merkel · Hieronymus · 2015
Serie Bewährte Rollenmuster · Eiweißlasur
subjektive Empfinden
auf Silbergelatinebaryt · 100 x 75 cm
eines erlebten öffentlichen
Raumes zum Thema. Das festgehaltene Zeitgefühl dominiert die abgebildeten Einzelheiten. Im Kentauren Projekt 3 wird diese Konsequenz auf die
Spitze getrieben und das gesellschaftliche Umfeld so weit ausgeklammert,
dass die Skizze eines Zustandes übrig bleibt. Die Aufhebung dieser Art
Bildfindung führte 2013 zur Magenta Serie, in der er mit dem Einfluss des
Faktors Zeit auf die physische Veränderung des körperhaften Fotoabzuges
und der Kolportierung dieses Vorgangs als elektronische Geschichtssimulation spielt. Außerdem zeigt der Künstler neuere Porträts, einen aktuellen
Block von Architekturrecherchen sowie alte und neueste handcolorierte
Fotografien...
Eröffnung am Dienstag, 06.09.2016, 19.00 Uhr
Begrüßung: Annette Tietz, Galerieleiterin
Einführung: Michael Stoeber, Kunsthistoriker, Hannover
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.
Donnerstag, 13.10.2016, 19.00 Uhr
Goldklang - Florian Merkel öffnet seine musikalische Schatztruhe
Im Rahmen des Europäische Monats der Fotografie 2016

Sonnabend, 18.09.2016, 17.00 Uhr
Finissage - Papiers collés und zwei, drei Ausnahmen
Flamencoperformance Mundo Imaginario
Cornelia La Minera - Tanz, Juan Cárdenas - Gesang, Rayko Schlee - Gitarre
Der Flamenco von Cornelia La Minera verbindet Elemente ihrer Malerei mit
dessen traditioneller Sprache. Seit einiger Zeit tanzt sie mit Accessoires
aus Papier und Papierelementen im Kostüm, was zur Idee eines Stückes für
die aktuelle Ausstellung Papiers collés und zwei, drei Ausnahmen führte.

SCHULPROJEKT in der Galerie Pankow
Inszeniert oder was? zur Ausstellung: Florian Merkel –
Für SchülerInnen ab 10 Jahren bis 28 SchülerInnen
08./09./15./16./22./23./29./30.9.2016 und 06./07./13./14.10.2016,
10.00 – 13.00 Uhr | Kostenfrei
Leitung: Dagmar Renfranz, Kunsthistorikerin
Die SchülerInnen gehen der Frage nach, ob und wie man szenische Handlung in einem Bild festhalten kann. In Gruppen wählen Sie ein Foto der
Ausstellung aus um ausgehend davon eine eigene Bildidee zu entwickeln
und zu inszenieren. Skizzen und Regieanweisungen können helfen um ein
Thema in einem Bild auf den Punkt zu bringen. Am Ende schauen sich die
SchülerInnen die fertigen und ausgedruckten Fotos an und sprechen über
Absicht und Wirkung der Inszenierung. Die Bilder können im Anschluss mit
nach Hause genommen werden.
Eine Kooperation von Jugend im Museum e.V. mit der Galerie Pankow.
Anmeldung: Mo - Fr 9:00 - 15:00 Uhr I Anna Jäger I Tel.: 266 42 22 44
Email: schule@jugend-im-museum.de

Galerie Parterre Berlin

Galerie Pankow

Mittwoch, 14.09.2016, 20.00 Uhr | Eintritt: 3,- / 1,- €
Konzert: Mit möglichst wenig Tönen … Hommage à György Kurtág (*1926)
Ensemble KNM Berlin: Rebecca Lenton (Flöte), Gudrun Reschke (Oboe),
Laurent Bruttin (Klarinette), Frank Gutschmidt (Klavier), Theodor Flindell
(Violine), Kirstin Maria Pientka (Viola), Ringela Riemke (Violoncello)
mit Werken von Franz Schubert, György Kurtág und Aldo Clementi

AUSSTELLUNGEN | VERANSTALTUNGEN | KURSE
	

Museum Pankow

Ausstellung bis 04.09.2016
Kultur- und Bildungszentrum Sebastian Haffner, Ausstellungshalle
organische verbindungen - threads of connection
Karla Sachse (Berlin) mit Susanne Ahner (Berlin), Ulrike Åkesson
(Torekov), Vittore Baroni (Forte dei Marmi), Terry Berkowitz (New York),
Marie Luise Birkholz (Berlin), Sharon Chin (Kuala Lumpur), Lena Eriksson
(Basel), César Figueiredo (Porto), Sebastian Hagenow (Berlin), Jenny Just
(Berlin), Reiko Kammer (Berlin), Konrad Karcher (Berlin), Pip McManus
(Alice Springs), Jerome Ming (Warschau), Varsha Nair (Bangkok),
Tomek Ness (Berlin), Mogens Otto Nielsen (Hjallerup), Ann Noel (Berlin),
Maritta Nurmi (Hanoi), Judy Freya Sibayan (Manila)
Donnerstag, 01.09.2016, 19.00 Uhr
Kultur- und Bildungszentrum Sebastian Haffner, Ausstellungshalle
Vorführung des Films: Mauerhase (2009)
vom polnischen Regisseur Bartosz Konopka und Gespräch
mit Karla Sachse, einer Protagonistin des Films
TAG DES OFFENEN DENKMALS
Sonnabend, 10.09.2016, 10.00 und 12.00 Uhr
Selma-und-Paul-Latte-Platz, Charlottenstraße/Beuthstraße, 13156 Berlin
Hachscharah- und Ausbildungsstätte Niederschönhausen 1934 - 1941
Schülerinnen und Schüler
des Max-DelbrückGymnasium erforschten
Anfang Juli im Rahmen
einer Projektwoche die
Geschichte des heutigen Gewerbegebietes
zwischen Buchholzerund Wackenbergstraße
in Pankow-Niederschön© Museum Pankow
hausen.
Auf diesem Gelände befand sich bis Anfang der 1930er Jahre die Flaschen
und Rohproduktenhandlung von Selma- und Paul Latte. Der antisemitischen Diskriminierung, Ausgrenzung und Verfolgung ausgesetzt, musste
der Betrieb im Herbst 1939 geschlossen werden. Paul Latte stellte bereits
im Jahre 1934 einen Teil seines Fabrikgeländes als Ausbildungswerkstätte
für junge jüdische Menschen zur Verfügung, die sich als Handwerker für
eine Auswanderung nach Palästina oder den USA bewerben wollten.
In Ergänzung der kürzlich erfolgten Benennung einer Grünfläche nach
Selma- und Paul Latte und der Aufstellung einer Gedenk- und Informationstafel präsentieren die Schülerinnen und Schüler am Tag des offenen
Denkmals ihre Projektergebnisse und führen über das ehemalige Betriebs­
gelände.

Kunstwerkstätten / Jugendtheateretage
Aktuelle Kurse in den Künstlerischen Werkstätten
Anat Moses
Siebdruck auf keramischer Kunst, /
Start: 12.09.2016, montags 18.30 – 21.30 Uhr
Dieses Kursangebot startet erst ab einer Mindestteilnehmerzahl von
4 Personen. Die Teilnahme nur nach verbindlicher Anmeldung möglich.
Anne Ullrich
Aquarellmalerei, Start: 29.09.2016
Kurs A, donnerstags, 10.00 – 12.30 Uhr
Dieses Kursangebot ist neu und startet erst ab einer Mindestteilnehmerzahl von 4 Personen
Kurs B, donnerstags, 19.00 – 21.30 Uhr
Kinder malen, mittwochs 16.30 – 17.30 Uhr (bei Mindestteilnehmerzahl)
Kathrin Eckhorn
Start: 06.09.2016
Porträtzeichnen Kurs I, dienstags 10.00 – 13.00 Uhr
Porträtzeichnen Kurs II, dienstags 17.00 – 19.00 Uhr
Michael Hegewald
Start: 09.09.2016
Malerei und Zeichnung I
freitags, 9.30 – 12.30 Uhr ,
Malerei und Zeichnung II
freitags, 13.00 – 16.00 Uhr,
Mappenkurs: young and fine (arts)
Der Jugendkurs für Zeichnung
Malerei und Experiment
freitags, 16.30 – 18.30 Uhr,
(bei Mindestteilnehmerzahl)
Die Offene Keramikwerkstatt
startet nach der Sommerpause am:
Dienstag, 06.09. / Mittwoch, 07.09.2016
Donnerstag, 08.09. / Freitag, 09.09.2016

© Ines Schulze

Kunsthaus

TAG DES OFFENEN DENKMALS
Sonntag, 11.09.2016, 14.00 und 16.00 Uhr
Museum Pankow – Standort Heynstraße
Führungen mit Birgit Kirchhöfer (max. 25 Personen)
Die Dauerausstellung Bürgerliches Leben um 1900 befindet sich in der
ehemaligen Wohnung des Stuhlrohrfabrikanten Friedrich Heyn.
Im Inneren des 1892-93 von dem Berliner Architekten Ernst Fröhlich
errichteten repräsen­t a­t i­ven Wohnhauses sind originale und restaurierte
Treppen­haus­be­malungen zu sehen.
Das Ensemble mit Wohnhaus, Vorgarten und Gartenhof samt Laube ist
denkmalgeschützt.

Amtsleiter: Holger Dernbach
Danziger Straße 101, 10405 Berlin
Tel.: (030) 9  02  95  38  38
Fax: (030) 9  02  95  38  49

Museum Pankow

Amt für Weiterbildung und Kultur

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