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Periodical volume

Full text: Newsletter Issue 2016,10 Oktober

NEWSLETTER
OKTOBER 2016

Bezirksamt Pankow von Berlin
Amt für Weiterbildung und Kultur

Konzerte  |  Bühne  |  Lesungen  |  Ausstellungen | Veranstaltungen

WABE
Freitag, 07.10.2016, 20.00 Uhr | Eintritt: 20,- / 15,- €
Jubiläumskonzert – 30 Jahre Fun Horns
Heute wird gefeiert unter dem Motto Alles was war & und alles was kommt
Die erste Besetzung bestand aus Thomas Klemm (sax), Joachim Hermann
Hesse (tp), Jörg Huke (tb) Volker Schlott (sax). Ursprünglich hatten sie vor
als Studio Bläsersatz zu fungieren, was sie in zahlreichen Produktionen
(Pop, Rock, Jazz…) auch taten. Nachdem sie gemerkt haben, dass sie
auch ohne Rhythmusgruppen gut grooven können, haben sie sich ein
eigenes Live-Konzert erarbeitet.
30 Jahre bedeutet nicht nur Geschichte schreiben in Form von bisher
12 CD-Veröffentlichungen nebst Preisen und Auszeichnungen, sondern
auch viele Konzerte und Tourneen vom westlichsten Santiago de Chile
bis zum östlichsten Krasnojarsk in Sibirien.
Aktuelle Besetzung: Volker Schlott (ss, asfl), Falk Breikreuz (ts. bclar-)
Jörg Huke (tb), Nikolaus Neuser (tp)
Mit dabei sind heute ehemalige Mitstreiter und musikalische Gäste.
Das Konzert wird vom rbb Radio mitgeschnitten.

Donnerstag, 27.10.2016, 20.00 Uhr | Eintritt: 15,- / 12,- €
Ragga Gröndal - eine der bemerkenswertesten Stimmen Islands ist bekannt
für ihre einzigartige Melange aus Folk und Pop. Sie singt zumeist in ihrer
Muttersprache, und dies in einer Universalität, die von der starken Ausdruckskraft ihrer Stimme geprägt ist. In der Verwebung von ethnischen
und elektronischen Sounds,
kreieren Ragga und ihre
Band ein poetisches und
stimmungsvolles Hörerlebnis. Ragga Gröndal ist
vierfache Gewinnern der
Icelandic Music Awards
und wird in ihrer Heimat
als renommierte Künstlerin
© Ragga Gröndal / Promo
hoch geschätzt. Musiker: Ragnheidur Gröndal (voice, piano),
Gudmundur Petursson (guitars), Haukur Gröndal (woodwinds), Stefán rn
Gunnlaugson (synthesizer, keyboards), Claudio Spieler (percussion)

Donnerstag, 13.10.2016, 20.00 Uhr | Eintritt: 15,- / 10,- €
Jeder Hype geht vorbei – Tour 2016
byebye & Band
Record release des neuen Albums byebye – Eine dir unbekannte Band?
So heißt das neue Album des Akustikpop-Duos byebye. Dabei sind die
Leipziger Jungs für viele längst mehr als nur ein Geheimtipp: Bei über 200
privaten Konzerten in Wohnzimmern, Wohnküchen, Fluren und Garagen in
40 deutschen Städten hat byebye sein Publikum gefunden.
Die beiden Gitarristen haben ihren eigenen Groove, der einen fesselt, bis
man an den deutschen Texten kleben bleibt. byebye steht für das Lebensgefühl ihrer Generation – das Duo genießt, elektrisiert, kritisiert und nimmt
sich selber aufs Korn.

WABE

Donnerstag, 20.10.2016, 20.00 Uhr | Eintritt: 5,- / 3,- €
Losgelöst von allen Wurzeln…
Esther Bejarano und Moshe Zuckermann
Eine Wanderung zwischen
den jüdischen Welten
Die Zeitschrift M&R,
Melodie und Rhythmus,
will eine kulturelle Annäherung an die alte und neue
jüdische Lebenswelt mit
besonderen Gästen wagen.
Esther Bejarano © Andrea Kähler/ Jens Schulze
Esther Bejarano, Musikerin
und ehemaliges Mitglied des Mädchenorchesters von Auschwitz und Moshe
Zuckermann, Historiker und Kunstheoretiker, verkörpern Zweierlei Holocaust,
wie Zuckermann seine Essay-Sammlung über die Reflexion der Shoah in
den Kulturen Israels und Deutschlands nannte.
Esther Bejarano, Auschwitz-Überlebende, und Moshe Zuckermann, Sohn
von Auschwitz-Überlebenden, repräsentieren zwei jüdische Generationen,
die auf unterschiedliche Weise mit dem größten Menschheitsverbrechen
konfrontiert wurden.
Moderation: Rolf Becker (Schauspieler)
Eine Veranstaltung der Zeitschrift M&R in Kooperation mit der WABE

Musikschule Béla Bartók
Sonnabend, 08.10.2016, 18.00 Uhr | Eintritt frei.
Standort Senefelderstraße 6, Tanzhalle
Eine kleine Nachtmusik
6. Familiennacht 2016
für Menschen von 5 bis 99 Jahren
Es musizieren Familien, Freunde, Nachbarn. Zum
Abschluss des Konzerts musizieren alle gemeinsam.
Instrumente können mitgebracht werden.
In Zusammenarbeit mit dem Berliner Bündnis für
Familie c/o Jugend- und Familienstiftung des Landes
Berlin
Montag, 10.10.2016, 19.30 Uhr | Eintritt: 9,- / 6,- / 3,- €
Rathaus Pankow
89. Rathauskonzert
Reise durch Europa
Konzert der Internationalen
Musikakademie zur
Eröffnung der
Konzertsaison 2016/2017
Junge, hochbegabte Musiker
spielen kammermusikalische
und solistische Werke von
Teilnehmer 2015 © Jeanette Schäfer
Johann Sebastian Bach und Frederyk Chopin
freitags 16.45 Uhr | Standort Senefelderstraße 6
Freie Plätze:
Musikalische Grundbildung – bei Frau Taubert
Musikschule Béla Bartók

BÜHNE
BrotfabrikBühne

Theater unterm Dach
Sonntag, 09.10.2016, 20.00 Uhr
Eintritt: 12,- / 8,- / 5,- €
MUSIKBÜHNE: Durch die Nacht
mit Robert Schumann
Mit: Andrea Chudak (Sopran)
und dem Violoncelloduo Tolkar
mit Franziska Kraft und Bo Wiget
Die Nacht zu Zeiten der Romantik
war verbunden mit Unbehagen und
© Alex B. Adler
Lust, mit Ahnungen und Träumen, Geborgenheit und Einsamkeit.
Bei Robert Schumann kommt sie oft vor, die Nacht – in seinem Leben und
in seinen Liedern. Bo Wiget hat aus den über 300 wunderschönen Liedern
des Komponisten einen Zyklus zusammen­gestellt, der von der Abend­dämmerung durch die Nacht bis zum Morgen führt. Arrangiert und bearbeitet
für das Celloduo Tolkar und die Sopranistin Andrea Chudak.
Dieses Trio begegnet auf seiner Reise durch die Nacht dem Abendstern,
der Lotosblume, einem Einsiedler, dem Sandmann, einem Käuzchen, schlaflosen Melancholikern, einer feucht­f röhlichen Gesellschaft, öfter mal dem
Mond und träumerischen Gestalten, die in seinem Licht wandeln bis ein
„leuchtender Sommer­morgen“ anbricht. Eine solche Nacht­wanderung birgt
ungeahnte Über­r aschungen. Da muss das Trio auch mal enger zusammen­
rücken, die Cellisten müssen mit­s ingen und die Sängerin auch mal ein
Cello streichen.
Donnerstag, 13.10.2016, 20.00 Uhr
Eintritt: 12,- / 8,- / 5,- €
PREMIERE: KeinOrt.Finsternis
Frei nach Motiven von Christa Wolf
Von und mit: Victoria Hauke,
Swanhild Kruckelmann, Till Paar,
Judith Rosmair, Lisa Rykena und
Rainer Strecker
© Anne Schneider
Regie: Anne Schneider
Choreographie: Victoria Hauke / Bühne, Kostüme: Giulia Paolucci
Vokalgraphie: Till Paar / Sound: Martin Glos, Christian Ziegler (Isola Music)
Licht: Sönke C. Herm / Dramaturgie: Maria Isabel Hagen
Produktionsleitung: Zwei Eulen

Sonnabend, 08.10.2016, 20.00 Uhr | Eintritt: 13,50 / 9,- €
BERLIN-PREMIERE: Denk ich an Deutschland in der Nacht
Eine satirische Komödie gemeinsam entwickelt und gespielt
von Geflüchteten, Migrant(inn)en und Profischauspieler(inn)en
vom interkulturellen Theater Freiburg e. V.
Mit: Mohammad Aljasem, Mousa Alshedah, Alaa Aldin Alswid, Joel Azcatl,
Rami Basisah, Mohammad Diab, José Patrick Digbeu, Sire Doumbouya,
Christina Hildebrand, Miriam Lemdjadi, Maryam Nasiri, Philipp Nägele,
Cathérine Njeri Urwalek, Hannah Oelbe,
Liz Oluoch, Annette Schledermann,
Sarah Nasreen Schmidt, Ulla Tripp
Klavier/Arrangements: Roberta Lazo
Film: Astrid Bischofberger und Team
Theaterpädagogik/Co-Regie:
Miriam Lemdjadi, Philipp Nägele
© Produktion
Regie: Monika Hermann
Karl Otto, ein Westafrikaner, wollte schon immer nach Deutschland einwandern – in das Land seiner Träume. Heinrich Heine ist seine Leidenschaft
und die gründlichen, gewissenhaften und unkorrupten Deutschen begeistern
ihn. Er möchte genau wie sie sein und ist es in Wirklichkeit schon.
Sein Name Karl Otto ist Programm und Ausdruck seiner Hoffnungen auf ein
Leben in Deutschland. Unmittelbar im Anschluss an das Verhör beim Asylantrag gerät er in einen Traum, der ihn in eine völlig unerwartete Realität wirft.
Eine Kampagne von Menschen aus aller Welt versucht durch einen heroischen Einsatz die deutschen Einheimischen vor sich selbst zu retten.
Big Change setzt sich in Mitteleuropa durch: nichts ist mehr wie es war,
Werte, Sicherheiten, Einstelllungen und Gewohnheiten gehen verloren.
Anpassung ist angesagt. Muss man mit den Wölfen heulen, um beim Big
Change mitzuhalten? Im Zuge der umwälzenden Veränderungen geraten
nicht nur Einheimische in Schwierigkeiten. Karl Otto findet im Traum einen
Wahlverwandten in „Ernst“, der wie er mit dem rasanten Wandel nicht zurecht kommt.
Unterstützt durch: Fonds Soziokultur, der Sparkasse Nördl. Breisgau, dem
Flüchtlingsfonds Freiburg (verwaltet von der Wilhelm Oberle-Stiftung) und
dem Bildungsausschuss der Ev. Landeskirche

Gefördert durch Freie Hansestadt Hamburg, Kulturbehörde der FHH,
Bezirksamt Pankow von Berlin (Amt für Weiterbildung und Kultur, Fachbereich Kunst und Kultur), Hamburgische Kulturstiftung, Rusch Stiftung,
Fonds Darstellende Künste und Rudolph-Augstein-Stiftung.
Weitere Vorstellungen: 14./15./16.10.2016, 20.00 Uhr

Donnerstag, 13.10.2016, 20.00 Uhr | Eintritt: 15,- / 12,50 €
PREMIERE: La Bohème
Puccinis Oper als Kammeroper mit dem internationalen Ensemble The Berlin Opera Group –
eine Gruppe internationaler Sänger und Sängerinnen aus den USA, Irland, Israel, Australien,
Deutschland und Brasilien, die sich zusammengefunden hat, um ihre Liebe zur Musik durch
eine zeitgemäße Erzählweise auf die Bühne zu
bringen, um auch ein opernfernes Publikum zu
unterhalten. Im Frühjahr 2016 gründete sich
die Gruppe in Schöneberg mit dem Ziel, mit
Qualität und Passion ein außergewöhnliches
© Produktion
Opernerlebnis zu schaffen, dass für jeden verständlich und authentisch ist.
La Bohème zählt zu den meistgespielten und bekanntesten Opern, die auf
der intimen Bühne der Brotfabrik die Geschichte über Liebe, Freundschaft
und (Liebes-)Kummer neu interpretiert werden wird. In Begleitung eines
Kammerorchesters werden Sie der Oper so nah sein, wie kaum in einem
anderen Theater!
Weitere Vorstellungen: 14./15.10.2016, 20.00 Uhr

Theater unterm Dach

BrotfabrikBühne

„Einmal im Leben möchte ich dem Menschen begegnen, der mir ohne
versteckten Vorwurf erlaubt zu sein, der ich bin.“
Diese Worte spricht Heinrich von Kleist in dem Prosastück KeinOrt.Nirgends
– ahnend schon, dass die Begegnung mit Karoline von Günderode jenen
Horizont eröffnen könnte, der ihm mit anderen Menschen verschlossen
bleibt. Doch die Begegnung hat real nicht statt­ge­funden. Das reale Leben
endete für beide mit dem Freitod.
KeinOrt.Finsternis ist eine performative Suche nach Ursachen und Auswirkungen der hier­zu­lande am weitest ver­breiteten psychischen Erkrankung:
Depression. Aufbauend auf Er­fah­r ungs­berichten und literarischen Vorlagen
entsteht das Kalei­do­skop eines Krank­heits­bildes, das sich in poetischen
Bekennt­nissen niederschlägt.

LESUNGEN | AUSSTELLUNGEN
Stadtbibliothek Pankow

Stadtbibliothek Pankow

Freitag, 07.10.2016, 9.00 Uhr | Eintritt frei.
Bibliothek am Wasserturm
Jugendbuch-Lesung: Blutsbrüder – Unsere Freundschaft in Liberia
von Michael Jentzsch und Benjamin K. Zahn
Die unglaubliche, inspirierende Geschichte einer Freundschaft, die Kriege,
Kontinente und Jahrzehnte der Trennung überlebt.
Anmeldung erforderlich: (030) 9 02 95 39 21

Ausstellung bis 31.10.2016
Wolfdietrich-Schnurre-Bibliothek
Fotografien von Gert Kirmse
„Dies ist ein Herbsttag, wie ich
keinen sah!“ – Mit diesen Worten
leitete Friedrich Hebbel sein
Gedicht „Herbstbild“ ein.
Bei einem fotografischen Gang
© Gert Kirmse
durch diese Jahreszeit sehen Sie
Fotografien, die überwiegend die nähere und weitere Umgebung, wie die
Uferzone Weißer See und Obersee sowie das Umfeld von Lanke und
Biesenthal beinhalten. Bei einem kleinen Spaziergang oder Ausflug lassen
sich bestimmt noch viele schöne Seiten des Herbstes entdecken.

Freitag, 07.10.2016, 10.00 Uhr | Eintritt: 5,- / 3,50 € mit JKS-Schein
Wolfdietrich-Schnurre-Bibliothek
Puppentheater etc mit Christiane Klatt: Du hast angefangen! – Nein, Du!
nach dem Bilderbuch von David McKee
“Es war einmal ein blauer Kerl, der lebte friedlich an der Westseite eines
Berges, wo die Sonne untergeht. Und an der Ostseite, wo die Sonne aufgeht, da lebte ein roter Kerl.” Eine einprägsame und vergnügliche Parabel
über Streit und Verständigung. (Für Kinder ab 3 Jahren geeignet.)
Anmeldung erforderlich: (030) 92 09 09 72

Ausstellung bis 31.10.2016
Wolfdietrich-Schnurre-Bibliothek
Mangas von Justina Felgenhauer
Von der Skizze zum fertigen Digital-Druck
Schon als Kind faszinierte die Berliner
Manga- und Comic-Künstlerin die bunte und
vielfältige Welt von Illustrationen.
Sie arbeitet sowohl mit traditionellem
Zeichenmaterial, als auch auf digitale Weise
und stellt nun digital erzeugte Mangas aus.

Montag, 10.10.2016, 10.00 Uhr | Eintritt frei.
Wolfdietrich-Schnurre-Bibliothek
Weltlesebühne: Treppe, Fenster, Klo
von Aleksandra Machowiak und Daniel Mizieliński
Die ungewöhnlichsten Häuser der Welt vorgestellt von der Übersetzerin
Dorota Stroińska. (Für Kinder ab 7 Jahren geeignet.)
Anmeldung erforderlich: (030) 92 09 09 72
Justina Felgenhauer: Mara Color

Donnerstag, 13.10.2016, 20.00 Uhr | Eintritt frei.
Bibliothek am Wasserturm
Handverlesen: Der Ruf der Orixás
Lesung von Derval de Faria (Text) und Mateus (Candomblé Rhythmen)
Der brasilianische Tänzer, Schauspieler, Sänger, Regisseur und Autor
Derval de Faria erzählt die Biografie von José Dias Teixeira, genannt Mateus.
Der brasilianische Candomblés-Perkussionist illustriert die Erzählungen mit
improvisierten Rhythmen, Melodien und Gesängen überwiegend aus der
Yoruba Religion bzw. des brasilianischen Candomblés.

04.10. – 23.12.2016
Bibliothek am Wasserturm
Unter Bäumen träumen
Arbeiten von Ines Rüster in Acryl, Öl,
Tusche/Aquarell, Pastell- und Rötelkreide
Inspiriert von der Liebe zur Natur und der
immer währenden Sehnsucht nach dem Du,
entstanden in loser Folge Texte und Bilder,
die in der Ausstellung miteinander zu korrespondieren suchen.

Donnerstag, 13.10.2016, 19.30 Uhr | Eintritt frei.
Janusz-Korczak-Bibliothek
Musikalische Veranstaltung: The hinking sinking ladies
Mit: Nina Thaler (Gesang, Kleinklang), Paula Sell (Akkordeon,
Gesang) und Anne Borchers
(Kontrabass)
Die Berliner Piratenladies Jim,
Jonny und Jack begeben sich
unverfroren gemeinsam auf
musikalische und erzählerische
The hinking sinking ladies / Promo
Reisen.
Seit August 2009 besegeln sie daher unter dem Namen „the hinking
sinking ladies“ die unzähligen Gewässer und Gemütszustände, die das
unendliche Blau in ihnen herausfordert. Mit seeräuberisch polternden und
schiffbrüchig knarzenden Klängen erzählen die hinking ladies von ihren
Abenteuern, tanzen mit weinenden Piratenbräuten und singen herzzerreißende Piratengospels. So sammeln sie immer wieder Strandgut und
weben aus verschiedensten Klangkörpern und akustischen Überraschungen
ihre ganz eigene Musik.
Eine Musikveranstaltung mit freundlicher Unterstützung durch die GESOBAU.

06.10. - 30.12.2016
Heinrich-Böll-Bibliothek
	
Was uns bewegt
	
Das SprachCafè Polnisch e. V.
	
in Pankow präsentiert
	
im Rahmen des Projekts
	
Kreatives Pankow erleben
	
eine Gemeinschafts	
ausstellung der Pankower
	Künstler(inne)n.
Justyna Stokłosa: „Kleiner Zigeuner“
	2011, Öl auf Leinwand, 90 x 150 cm
Die Kunstwerke spiegeln die
	
internationale Herkunftsvielfalt der Künstler(inne)n und ihre Begegnungen mit Berlin, im Speziellen
mit Groß-Pankow. Mit Hilfe der verschiedenen Darstellungs-Techniken, wie
z.B. Fotografie, Collage, Aquarell, Acryl und Öl auf Leinwand, wurde die
Vielfalt auch unterstrichen.
Es stellen aus: Agata Koch, Aleksandra Gajda, Barbara Konieczna,
Bianca Monroy, Estrella Betancor, Gabriele Klier, Grażyna Zarębska,
Justyna Stokłosa, Silviya Zdravkova, Susanne Kiener, JP Bouzac und
Sabine Renault

Stadtbibliothek Pankow

Stadtbibliothek Pankow/Ausstellungen

Ines Rüster: „Bäume im Wind“

AUSSTELLUNGEN
Galerie Pankow

Galerie Parterre Berlin

Ausstellung bis 30.10.2016
Florian Merkel
Fotografie
Nach einer langen Phase, in
der sich Florian Merkel unterschiedlichen Performanceund Videoprojekten widmete,
kehrte er 2010 mit der Arbeit
am „Kentauren Projekt“ zu
seinen fotografischen Wurzeln
zurück.
Das „Kentauren Projekt 1“
knüpft hier an frühere Serien
von Landschaftsfotografien an.
Die Bilder bringen einerseits
eine dokumentarische OberFlorian Merkel, „Hieronymus“ • 2015,
fläche, haben gleichzeitig das
Serie „Bewährte Rollenmuster“ •
subjektive Empfinden eines
Eiweißlasur auf Silbergelatinebaryt • 100 x 75 cm
erlebten öffentlichen Raumes
zum Thema. Das festgehaltene Zeitgefühl dominiert die abgebildeten
Einzelheiten. Im „Kentauren Projekt 3“ wird diese Konsequenz auf die
Spitze getrieben und das gesellschaftliche Umfeld so weit ausgeklammert,
dass die Skizze eines Zustandes übrigbleibt.
Die Aufhebung dieser Art Bildfindung führte 2013 zur Magenta Serie, in der
er mit dem Einfluss des Faktors Zeit auf die physische Veränderung des
körperhaften Fotoabzuges und der Kolportierung dieses Vorgangs als elektronische Geschichtssimulation spielt. Außerdem zeigt der Künstler neuere
Porträts, einen aktuellen Block von Architekturrecherchen sowie alte und
neueste handcolorierte Fotografien.

Ausstellung bis 20.11.2016
Wolfgang Leber
Malerei. Zeichnung. Skulpur
Der gebürtige Berliner
Wolfgang Leber imaginiert seit
mehr als 50 Jahren Stadträume
und nimmt damit eine einzigartige Position in der OstBerliner Malerei ein. Neben
architekto­ni­schen Ereignissen,
verschobenen Perspektiven,
Über­schnei­dungen oder Licht­reflexen inspiriert ihn zu Bilder­findungen auch der Mensch im
Raum, eine namenlose Erscheinung auf einer labyrinthischen
Wolfgang Leber • Akt, eine Treppe hinabsteigend • 2013
Bühne. (W. L.)
Öl auf Leinwand • 135 x 100 cm © Ilona Ripke, Berlin;
Der Kunsthistoriker Roland März VG Bildkunst, Bonn
sieht in Lebers abgewandten Profilen und Rückenfiguren auch eine Metapher der Unnahbarkeit. Und tatsächlich geht es in Lebers Bildern weder
um konkrete Menschen noch um Topo­graphien, sondern um eine Lesart
der Stadt und des Lebens in ihr und vor allem um den Weg vom Motiv zum
Bild. Die Farbe hat sich vom Gegenstandsbezug befreit, Lebers Bilder sind
mehr und mehr gemalte Collagen, die neue Räume und Wirklichkeiten auf
der Fläche schaffen. Die Verschränkung des Drinnen und Draußen, des
Davor und Dahinter, des Näher und Ferner, der Figur und des Raums ist
eines der wichtigen Merk­male seiner Malerei.
Die Galerie Parterre Berlin setzt mit der Ausstellung für Wolfgang Leber ihre
Reihe der Würdigungen des bedeutsamen, auch im Großbezirk Pankow
beheimateten, Berliner Malerkreises fort.
Zur Ausstellung erscheint das Arbeitsheft XIII der Galerie mit Beiträgen von
Fritz Jacobi, Anita Kühnel und Karl Heinz Zillman, sowie einem Gespräch
zwischen Barbara Schervier-Legewie, Heiner Legewie und Wolfgang Leber.
64 Seiten, zahlreiche Abbildungen; 15,- €

Im Rahmen des 7. Europäischer Monat der Fotografie Berlin
01. – 31.10.2016

Donnerstag, 13.10.2016, 19.00 Uhr
Begleitprogramm zur Ausstellung
Goldklang
Florian Merkel öffnet seine musikalische Schatztruhe

Galerie Parterre Berlin

Donnerstag, 27.10.2016, 19.00 Uhr
Vortragsreihe Klang Farbe 04
Johannes Kreidler
Konzeptmusik – Der erweiterte Musikbegriff
Musik klingt. Aber es gibt auch ideelle Anteile, imaginäre Musik, „Musik“
als Topos und alle medialen Anschlüsse: Sprache gibt den Musikstücken
Titel und kann gesungen werden, die Aufführung von Musik ist auch Performance, Rhythmen lassen sich auch mit Licht und Video ausführen, die Notation von Musik ist auch eine elaborierte grafische Praxis, als Klangkunst
wird sie räumlich-installativ und die Musikinstrumente berühren auch die
Objektkunst. In den vergangenen Jahren sind diese Gestaltungsmomente
von Musik verstärkt in den kompositorischen Fokus gerückt.
Johannes Kreidler
(1980 in Esslingen geboren) studierte Komposition, Musiktheorie und
Elektronische Musik in Freiburg und Den Haag. 2012 erhielt er den
Kranichsteiner Musikpreis. Er unterrichtet an der Hochschule für Musik
und Theater Hamburg.

Ausstellung: 14.10. – 27.11.2016
Ursula Kelm – Im Sog der Elemente
Eröffnung am Freitag, 14.10.2015, 19.00 Uhr
Begrüßung: Petra Schröck, BrotfabrikGalerie
Einführung: Elisabeth Moortgat, Kulturwissenschaftlerin
Musik: Ralf Kuendgen, Soundscape
Im Rahmen des Europäischen Monats der Fotografie

Galerie Pankow

BrotfabrikGalerie

© Ursula Kelm

BrotfabrikGalerie

VERANSTALTUNGEN
Volkshochschule Pankow
Öffentliche Generalprobe:
Mittwoch, 12.10.016, 18.00 Uhr
Premiere:
Sonnabend, 15.10.2016, 18.00 Uhr
Eliashof (Aula) | Eintritt frei. Spenden erbeten!
Alice von Katja Hensel
nach Alice im Wunderland von Lewis Caroll
Ein Theaterstück für Kinder und Erwachsene
Projektleitung, Regie: Nele Wulff von Poser
Bühnenbild: Matthias Winkler
© Nele Wulff
Kostüme: Noelie Verdier
An der Harfe: Maja Hübener
Es spielen: Sara Bartz, Bea Kampel, Kerstin Kramer, Constanze Rauthe,
Jörg Wiedemann
Ein Gemeinschaftsprojekt der Volkshochschule Pankow, der Musikschule
Béla Bartók, der Woldietrich-Schnurre-Bibliothek und dem Kiezbühne e. V.
Wir danken der Heinz und Heide Dürr Stiftung für die Unterstützung.
Jeden Monat frische Kurse. Jetzt anmelden!
Volkshochschule Pankow, Schulstr. 29, 13187 Berlin
(030) 9  02  95  17  00 | post@vhspankow.de | www.vhspankow.de
VHS Pankow

	

Museum Pankow

Sonnabend, 08.10.2016, 19.00 Uhr | Eintritt frei. Spenden erbeten!
Kultur- und Bildungszentrum Sebastian Haffner (Aula)
Prelude Concert – Abendkonzert
Wolfgang Amadeus Mozart - “Kegelstatt – Trio” Es Dur, KV 498
Astor Piazzolla - Oblivion; Verano Porteño - Buenos-Aires Sommer
Gabriel Fauré - Sicilienne; Berceuse - Après un rêve
Ludwig van Beethoven - Klavierquartett Es-Dur, op. 16
Sonntag, 09.10.2016, 11.00 Uhr Eintritt frei. Spenden erbeten!
Kultur- und Bildungszentrum Sebastian Haffner, Aula
Prelude Playground – Musikalische Portraits
Die Reihe beginnt diesen Monat mit Wolfgang Amadeus Mozart.
Mitwirkende:
Karl-Heinz Steffens (Klarinette), Sebastian Krunnies (Bratsche),
Saschka-Laura Haberl (Violine), Hila Karni (Violoncello),
Michal Friedlander (Klavier) und Dorel Vaginsky [8 Jahre] (Flöte)
Für Kartenreservierungen besuchen Sie bitte die Website:
www.preludeconcerts.com
Ein Projekt des Prelude Music for Generations e. V. in Ko­opera­t ion mit
dem Bezirks­amt Pankow von Berlin, Amt für Weiter­bildung und Kultur,
Fach­bereich Museum

Brotfabrik
2. - 16.10.2016
Verwandlungswochen in der Brotfabrik Berlin
Zum Anlass des 100. Geburtstags von Franz Kafkas berühmter Erzählung
Die Verwandlung steht das Veranstaltungsprogramm der Brotfabrik
zwei Wochen im Zeichen der Verwandlung als künstlerische Metapher.
Die umfangreichste aller von Kafka zu Lebzeiten veröffentlichten Erzählungen wurde 1915 erstmals von Kurt Wolff als Buch veröffentlicht.
Ausstellung: 2. - 16.10.2016, Neuer Salon
Tuschezeichnungen des italienischen Künstlers und Illustrators
Guglielmo Manenti zu Kafkas Erzählung.
Guglielmo Manenti, 1976 in Scicli geboren, lebt und arbeitet in Modica
(Sizilien) als Illustrator, Maler und Regisseur von Zeichentrickfilmen.
Zahlreiche Buchillustrationen in Italien und Deutschland.
Als bildender Künstler zahlreiche Installationen und Performances.
Seit 2006 Regisseur von Videoaktionen und Zeichentrickfilmen.
Teilnahme an Kurzfilmfestivals in ganz Europa.
Eröffnung: Sonntag, 02.10.2016, 19.00 Uhr
Einführung: Dr. Alexander Graeff, Kurator
Kinoprogramm
Brotfabrikkino | Eintritt: 7,50 / 6,- €
Einführung: Dr. Claus Löser
Montag, 03.10.2016, 20.00 Uhr	
Der Prozess Regie: Orson Welles
D/F/I 1962; 118 Minuten; 35mm; s/w; DF
Dienstag, 04.10.2016, 20.00 Uhr
Der Andere Regie: Robert Wiene
D 1930; 86 Minuten; 35mm; s/w; DF
Mittwoch, 05.10.2016, 20.00 Uhr	
Eraserhead Regie: David Lynch
USA 1977; 90 Minuten; 35mm; s/w; OmU
© Brotfabrik Berlin

Lesereihe Kafkas Erben?
Roter Salon | Eintritt: 5,- / 3,- €
Moderation: Dr. Alexander Graeff
Donnerstag, 06.10.2016, 19.30 Uhr
Valentin Moritz
Lesung und Gespräch mit dem deutschen Schriftsteller
Freitag, 07.10.2016, 19.30 Uhr	
Caca Savic
Lesung und Gespräch mit der österreichischen Lyrikerin
Sonntag, 09.10.2016, 19.30 Uhr
Thomas Podhostnik	
Lesung und Gespräch mit dem slowenisch-deutschen Schriftsteller
Brotfabrik

Mittwoch, 26.10. bis Freitag, 28.10.2016, jeweils 11.00 – 16.00 Uhr
Museum Pankow – Standort Heynstraße
Die Ausstellungsmacherinnen – Eine Fotogalerie für die Bürgerwohnung
Workshop für Kinder ab 8 Jahre, Leitung: Dagmar Renfranz
Kursgebühr: 42,- € + Materialgebühr: 9,- €
Kurs 2016-HF 13 – Buchung: www.jugend-im-museum.de/kursprogramm/
fuer-kinder-und-jugendliche/pankow

Amtsleiter: Holger Dernbach
Danziger Straße 101, 10405 Berlin
Tel.: (030) 9  02  95  38  38
Fax: (030) 9  02  95  38  49

Museum Pankow

Amt für Weiterbildung und Kultur

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