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Periodical volume

Full text: Fachbrief Englisch Grundschule Issue 6.2014

Juni 2014

Fachbrief Nr. 6

Englisch
Grundschule

Inhalt:

Wortschatzarbeit im Englischunterricht der Grundschule
Anhang:
Checkliste Wortschatzarbeit für Lehrerinnen und Lehrer
Checkliste Wortschatzarbeit für Schülerinnen und Schüler
Autorin des Fachbriefs und Ansprechpartnerin in der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft:
Nathalie Schlosser, Fachaufsicht Englisch Grundschule (nathalie.schlosser@senbjw.berlin.de)

Diesen Fachbrief und eine Übersicht aller bisher erschienenen Fachbriefe Englisch finden Sie unter:
http://bildungsserver.berlin-brandenburg.de/fachbriefe_grundschule.html
Alle weiteren Fachbriefe finden Sie unter: http://bildungsserver.berlin-brandenburg.de/fachbriefe_bln.html

Fachbrief Nr. 6 Englisch-Grundschule

Juni 2014

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,
die zentrale Aufgabe aller Englischlehrkräfte ist es, die Schülerinnen und Schüler auf den
„Ernstfall“ vorzubereiten: die Begegnung mit dem Muttersprachler bzw. der Muttersprachlerin, wie Werner Kieweg es einmal in einer Fortbildungsveranstaltung formulierte. Vor dem
Hintergrund dieser Einsicht gewinnt der Wort-„Schatz“, über den alle Lernenden individuell
verfügen sollen, eine besondere Bedeutung: Ohne Wörter können wir nicht sprechen, nicht
verstehen, nicht lesen und schreiben und nur sehr mühsam kommunizieren.
Deshalb gebührt der Wortschatzarbeit im Englischunterricht ein so hoher Stellenwert. Die
Einführung, das Üben und das Vertiefen von Vokabeln und Wendungen sowie die Vermittlung von Lernstrategien sollten zentraler Bestandteil des Unterrichts sein, damit die Schülerinnen und Schüler lernen, wie sie sich den Wortschatz zunehmend eigenständig aneignen
können, so dass er ihnen langfristig und anwendungsbereit - für den „Ernstfall“ - zur Verfügung steht.
In diesem Fachbrief finden Sie kompakte Informationen zum mentalen Lexikon, der Auswahl
des Lernwortschatzes, zum Gebrauch des Lehrwerks sowie praktische Tipps für das Einführen, Üben, Wiederholen und Überprüfen von Wortschatz. Zwei Checklisten im Anhang für
Schülerinnen und Schüler einerseits und für Lehrende andererseits ermöglichen eine Selbsteinschätzung zum Thema Wortschatzlernen bzw.-lehren oder regen zu neuen Techniken
und Methoden an.

Was ist wichtiger: Wortschatz oder Grammatik?
Die Spracherwerbsforschung hat längst bestätigt, dass gutes Wortschatzwissen auch die
strukturelle/grammatikalische Kompetenz fördert. Mit 400 bis 500 gelernten lexikalischen
Einheiten entwickelt sich gleichzeitig ein Verständnis für den Satzbau. Der Erwerb grammatischer Kompetenz hängt auch entscheidend von der Anzahl der verinnerlichten Wörter ab.
Doch ganz sicher ist: Ohne Vokabular funktioniert – auch wenn jemand alle grammatischen
Strukturen beherrscht – keine Verständigung.

Wie hilft das mentale Lexikon beim Wörterlernen?
Das Auswendiglernen in Vokabelgleichungen (englisches Wort – deutsche Übersetzung) ist
oft nicht sinnvoll und verschenkt Energien, die effektiver genutzt werden können. Dies soll
nun erläutert werden.
Die psycholinguistische und fremdsprachendidaktische Forschung beschäftigt sich mit der
Frage, wie muttersprachliche und fremdsprachliche Wörter im Gehirn abgespeichert werden.
Sie beschreibt dabei das mentale Lexikon als den Ort, der für das Lernen, Verankern und
Abrufen von Wörtern entscheidend ist. Wir können uns als Fremdsprachenlehrerinnen und
-lehrer die Eigenschaften des mentalen Lexikons zunutze machen und die Lernprozesse bei
der Wortschatzarbeit darauf abstimmen.
Das mentale Lexikon speichert Einträge in Netzen und nicht alphabetisch. Die Speicherung
folgt ganz individuellen Ordnungsprinzipien wie Klang, Schriftbild, Bedeutung, Beziehungen
(Gegensätze, Synonyme, Kollokationen) und bietet so auch den Lernenden verschiedene
Zugriffsmöglichkeiten auf das Wort. Das ist oft ganz allein davon abhängig, in welchen
inhaltlichen Zusammenhängen wir Wörter abgespeichert haben. Je öfter das Wort in
anderen, neuen Zusammenhängen wieder auftaucht (umgewälzt wird), umso mehr
Zugriffsmöglichkeiten haben wir auf das Wort. Das Wort rabbit, kann als Bauernhoftier,
Haustier, Figur in einer Geschichte eingeführt sein, später kommen die Zusammenhänge
Easter, recipe, evtl. Bugs Bunny oder auch fur coat hinzu. Rabbit kann aber wirklich auch
zusammen mit anderen wichtigen r-Wörtern abgespeichert sein oder als das Tierwort mit
den zwei b, als ein „mittellanges“/zweisilbiges Tierwort usw.
Das mentale Lexikon bietet so ein hilfreiches Modell für den Fremdsprachenunterricht, denn
wir können uns Hinweise zum Einführen und Üben von Wörtern, für eine bessere Erinnerung
und Abrufbarkeit ableiten. Es beweist, dass erfolgreich gelernte Wörter vielfach vernetzt sind
und immer mehrere Wahrnehmungskanäle genutzt werden sollten. Wenn Sie mit Ihrer
Klasse Mindmaps zu einem Topic anfertigen, dann nutzen Sie doch die Gelegenheit, einmal
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über Mindmaps als „Gedächtniskarten“ zu sprechen und sie zu vergleichen. Schon
Grundschulkindern fällt die Individualität dieser Gedächtniskarten auf, und die Parallele zum
„Lexikon im Kopf, das bei jedem anders und doch oft ähnlich“ organisiert ist, wird deutlich.
Assoziationsspiele eignen sich an dieser Stelle ebenfalls gut. Wenn die Lernenden an
Gruppentischen sitzen, können sie als Teams unter Zeitdruck (5 Minuten) eine Mindmap zu
einem bestimmten Topic (school, garden, holidays, zoo) erstellen. Die Gruppen können zu
einem gemeinsamen oder zu verschiedenen Topics arbeiten. Im Anschluss können die
Wörter gezählt, verglichen, kategorisiert, alphabetisch geordnet werden und eine gute
Grundlage für eine Schreibaufgabe bilden.

Wie wähle ich den richtigen Lernwortschatz aus?
Man unterscheidet zwischen passivem Wortschatz, der mündlich und/oder schriftlich verstanden wird und aktivem Wortschatz, der für den selbstständigen Gebrauch (mündlich
und/oder schriftlich) verfügbar ist. Bei der Auswahl und Menge von zu erwerbendem Wortschatz gilt es daher zu unterscheiden, welche Wörter möglichst aktiv zur Verfügung stehen
sollten und bei welchen eine Übernahme in den passiven Wortschatz genügt.

Welche Rolle spielt dabei das Lehrwerk?
Insbesondere bei langen Listen zu Lehrbuchlektionen ist eine sinnvolle Auswahl des aktiv zu
erwerbenden Wortschatzes erforderlich. Sie als Lehrkraft entscheiden, welche Wörter Ihre
Schülerinnen und Schüler brauchen – für den zu Beginn erwähnten „Ernstfall“ der Alltagskommunikation auf Englisch, für ein Unterrichtsthema und darin eingebettete Kompetenzaufgaben oder für eine spannende Geschichte. Wenn Sie auswählen, impliziert das gleichzeitig, dass Sie auch auf Angebote, die die Lehrwerke machen, verzichten dürfen – sogar müssen. Im Interesse eines Unterrichts, der sich an dem Leistungsstand der Schülerinnen und
Schüler orientiert, ist es absolut notwendig, dass Sie den zu beherrschenden Wortschatz
gegenüber dem Lehrbuch auf die Lernenden „zuschneiden“, also sowohl den Wortschatz
reduzieren, an anderer Stelle vielleicht aber auch durch notwendige Wörter ergänzen. Dies
kann durchaus auch in unterschiedlichem Umfang innerhalb einer Lerngruppe geschehen, in
Abhängigkeit vom unterschiedlichen Leistungsvermögen der einzelnen Schülerinnen und
Schüler. Ausschlaggebendes Kriterium sind dabei die Standards, die im Rahmenlehrplan
beschrieben sind. Innerhalb dieses Rahmens treffen Sie Ihre Auswahl, legen Sie Ihre Themen fest.
Es gehört nicht zu den Aufgaben von Fremdsprachenlehrkräften, „ein Lehrbuch pro Schuljahr zu schaffen“. Was im Lehrbuch steht, ist nicht verbindlich abzuarbeiten. Stattdessen
kommt es darauf an, das auszuwählen, was für die Erreichung der Standards notwendig und
dem Leistungsstand der Lernenden angemessen ist. Dafür muss Zeit zur Verfügung stehen,
um zu vertiefen und umzuwälzen, aber auch um Projekte oder längerfristige Lernszenarien
durchzuführen. Es ist auch sinnvoll und besonders motivierend, Wortschatz, der nicht im
Lehrbuch steht, aufzugreifen. So entstehen individuelle Klassenwortschätze. Befestigen Sie
eine „bag of special words“ im Klassenzimmer. Hier landen all die Wörter, die für Ihre Schülerinnen und Schüler wichtig sind. Wenn es um die kreative Beschreibung eines dream
house geht, dann werden Wörter für Bowlingbahn, Riesenrutsche, Aquarium, Schaukelstuhl
und Himmelbett gebraucht. Diese Wörter werden auf Kärtchen geschrieben, mit dem Namen
des Schülers oder der Schülerin versehen, und auf der Rückseite wird zur Bedeutungserklärung gezeichnet, ein Satz geschrieben oder eine mögliche deutsche, türkische etc. Übersetzung angeboten. Im „bag of special words“ landen so auch die Herkunftsländer, Muttersprachen der Kinder, sehr exotische Tiere, Kosmetikprodukte und Kleidungsstücke, die man nicht
im Lehrbuch findet. Auf diese Wörter kann in freier Zeit immer wieder zugegriffen werden, sie
können abgeschrieben oder sortiert werden und man kann sich an sie und die damit verbundenen Aufgaben erinnern.

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Wie führe ich neue Wörter ein?
Grundsätzlich fördern abwechslungsreiche Methoden und emotional ansprechende Themen die Lernergebnisse. Auch die Verknüpfung von Sprache mit Bewegung (Total Physical
Response) hat wichtige positive Effekte u.a. auf die Behaltensleistung der Schülerinnen und
Schüler.
Mehr als 70 Prozent unseres sprachlichen Vokabulars ist in so genannten chunks gespeichert. Daraus ergibt sich, dass ein Wort nie als einzelne Vokabel vermittelt werden sollte,
sondern immer in Situationen eingebettet, in Gruppen kategorisiert und mit bereits vorhandenen Informationen verbunden werden muss. Nur so können Wörter vielfältig und sicher im
Gehirn vernetzt werden, um das Gedächtnis zu unterstützen. Wörter sollten gerade in der
Grundschule so oft wie möglich mit Bildern, Gegenständen, Bewegungen und realen Situationen verknüpft werden; und auch Vergleiche mit den Muttersprachen der Lernenden sind
dabei besonders hilfreich.
Gerade der Blick auf andere Sprachen (Erstsprachen der Lernenden ebenso wie z. B.
Fremdwörter) nutzt die vorhandenen Fremdsprachenerfahrungen, trägt zur Festigung der
Lernergebnisse bei Wortschatzarbeit bei, beinhaltet so nicht nur die Vermittlung von Techniken des Verstehens und Behaltens, sondern entwickelt auch grundsätzlich die Fähigkeit,
sich Fremdsprachen anzueignen und diese zu verwenden. Auf diese Weise leistet der Englischunterricht einen Beitrag zur Entwicklung von Mehrsprachigkeit und Wertschätzung für
andere Sprachen und Kulturen.
Ein Beispiel aus der Unterrichtspraxis liefert das Thema „numbers up to 100“, das im der
dritten oder vierten Jahrgang wichtig ist. Ein Vergleich des Zählens im Englischen mit dem
Deutschen oder – noch viel interessanter – mit den Zählweisen der Erstsprachen der Schülerinnen und Schüler liefert wichtige Aufschlüsse. Wird bei der Zahl 27 erst der Zehner genannt und dann der Einer (wie im Englischen) oder umgekehrt erst der Einer und dann der
Zehner (wie im Deutschen)? Türkisch und Arabisch unterscheiden sich hier, und eine der
beiden Sprachen ist somit dem Englischen beim Zählen ähnlicher.
Nicht nur für das Erlernen der englischen Sprache ist so ein Vergleich förderlich: Die Berücksichtigung des besonderen sprachlichen Hintergrunds der einzelnen Lernenden unterstützt
diese dabei, ihre Sprachenkenntnisse miteinander zu verknüpfen und somit ihre Mehrsprachigkeit für das Lernen zu nutzen. Und nicht zuletzt erfahren sie auf diese Weise Wertschätzung – ein unverzichtbares Fundament für das Lernen.
Eine weitere entscheidende Voraussetzung für erfolgreiches und effektives Wörterlernen ist
der durchgängig in der Fremdsprache erteilte Unterricht. Im Rahmen eines „Sprachbads“ von
Anfang an, in dem die Lernenden natürlich nicht jedes Wort verstehen können, sich Bedeutungen und Sinnzusammenhänge aber mithilfe von Gestik, Mimik und Bildern nach und nach
erschließen, erweitert sich das lexikalische Wissen durch den vielfältigen Input besonders
gut.
Da die kontextbezogene Einführung von Wörtern Basis für den Wortschatzerwerb ist, wählt
die Lehrkraft unter Berücksichtigung des Lernniveaus und Leistungsfortschritts der Lernenden den für die Arbeit an einem Thema zu erlernenden Wortschatz. Je nach Leistungsvermögen der einzelnen Schülerinnen und Schüler sollten in einer Stunde angefangen von
Klasse 3/4 maximal 10 Wörter, in Klasse 5/6 maximal 20 Wörter eingeführt werden. In der
Jahrgangsstufe 3/4 sollte jedes neue Wort in der Reihenfolge Lautung und Bedeutung, Aussprache, Schriftbild (erst lesen, dann schreiben) eingeführt werden. Die Bedeutung wird
durch Gestik, Mimik, Realien, Bilder verdeutlicht – auf deutsche Übersetzungen kann in den
allermeisten Fällen verzichtet werden. In der Jahrgangsstufe 5/6 nimmt der Umfang des zu
lernenden Wortschatzes zu und nicht jedes Wort kann mehr so komplex eingeführt werden.
Nun verfügen die Lernenden schon über so viel Wortschatzwissen und Lernstrategien, dass
sie sich viele Bedeutungen selbstständig erschließen und auch ein Wörterbuch benutzen
können. Verzichten Sie dennoch nicht darauf, möglichst viele Wahrnehmungskanäle zu nutzen und weiterhin Total Physical Response1 und Bildmaterial einzusetzen.
1

TPR (total physical response: ganzheitliche Sprachlernmethode nach James Asher, bei der nach
einer langen HV-Phase durch Körpersprache die zu erlernende Fremdsprache verinnerlicht wird)
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Wie unterstütze ich das Training neuer Wörter?
Um die Aussprache der Wörter zu trainieren, sind Drill, Chor- und Individualsprechen von
Vorteil. Man kann Wörter auch theatralisch einüben, indem man sie schreien, jammern, flüstern oder auf den Rücken schreiben lässt.
Jedes Wort des aktiven Wortschatzes muss irgendwann in irgendeiner Weise von der Schülerin oder dem Schüler geschrieben werden, da dies nicht nur für die Entwicklung der
Schreibkompetenz notwendig ist, sondern auch die Behaltensleistung fördert. Dies kann
während der Einführungs- oder Erarbeitungsphase, im Zusammenhang mit semantischen
Wortfeldern oder während der Übungsphasen erfolgen.
Gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern sollte entschieden werden, ob mit einem
Vokabelheft, einer Lernkartei, dem Lernkasten oder anderen Hilfsmitteln gearbeitet wird. Vorund Nachteile unterschiedlicher Lerntechniken sollten dabei unbedingt thematisiert werden.
Die Arbeit mit dem Lernkasten zum Beispiel ermöglicht eine systematische und wiederholende Form des Lernens, die fest in den Unterricht integriert werden kann.

Welche Behaltenstechniken (Memotechniken) gibt es?
Gut eingeführte Wörter landen leider nicht automatisch im Langzeitgedächtnis und können
nicht von allein produktiv angewendet werden. Wörter müssen mehrmals im Unterricht in
unterschiedlichen Kontexten auftauchen, wobei uns das Spiralcurriculum des
Rahmenlehrplans (auf dem alle Lehrwerke über die verschiedenen Klassenstufen hinweg
aufbauen) sehr hilft. Die notwendigen immer neuen Begegnungen mit dem Wort erweitern
das Verständnis und helfen bei der selbstständigen und immer differenzierteren Anwendung.
Da das Behalten ein aktiver Prozess ist, erfordert er ein ständiges nachhaltiges Üben und
Anwenden. Nur so wird der Wortschatz vom Kurzzeitgedächtnis ins Langzeitgedächtnis
transferiert, dort bewahrt und abrufbar. Geeignete Merk- und Verankerungstechniken sind
z.B. kreative Wortbildgestaltung (picture words: WH☺?), Auswendiglernen von Reimen oder
Sprüchen, Lernen anhand eines rap oder song, Bildung von Alliterationen, Visualisierung,
Bewusstmachung von Übersetzungskuriosa (z.B. Beispiel Schülerfrage aus Grundschule –
carpet – Warum bedeutet Teppich auf Englisch Autohaustier?), false friends (z.B. gift ≠ Gift
→ Geschenk) oder skurrilen Vorstellungsbildern (z.B. skyscraper) und Lernen durch Bewegung. Wenn bereits im Anfangsunterricht bestimmte Einprägetechniken, Übungen oder kleine auch kooperative Vokabelspiele zur Routine werden, spart das Zeit, erleichtert die Arbeit
und wirkt motivierend.

Welche Semantisierungstechniken bieten sich an?
Visuelle Verfahren (besonders für die Grundschule)
• Zeigen von Realie (This is a book.)
• Zeigen eines Modells, einer Skizze
• Zeigen einer Fantasie-Kulisse (Imagine our classroom is the supermarket, this chair is
my trolley, and this table is the cash desk+)
• Zeigen eines Bildes, Videoausschnitts etc.
• Zeichnen an Tafel, Flipchart oder OHP (s. A. Wright)
• Demonstrieren von Handlungen, Gefühlen (TPR activities, Pantomime)
Verbale Verfahren
(Wichtig: Englischsprachige Erläuterung ist nicht schwieriger als das zu erklärende Wort!)
• Erschließung von Wortbedeutungen aus dem Kontext (Sinnzusammenhang muss
eindeutig sein: Lions roar. vs. When lions are angry they roar loudly.)
• Erklärung durch Erläuterung einzelner Wortelemente
• Beziehung zu bekannten Wörtern aufzeigen - Gegensätze (Pat‘s hair is long, yours is
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not long, it‘s short+)
• Synonyme (We can start now. We can begin now.)
• Wortbildungsregeln (Mr Black drives a bus. He is a bus driver.)
• Logische Bezüge: grouping words (things in the schoolbag/ at home/ in the classroom)

Wie kann ich Wortschatz-Kompetenz überprüfen und welche
Aufgabenformate eignen sich dafür?
Kontinuierliche Rückmeldung und Lernberatung bilden die Grundlage für eine individuelle
Lernentwicklung und stärken die Lernbereitschaft. Deshalb bedarf ein nachhaltiges
Wortschatzlernen einer Ergebnisüberprüfung durch Tests, die verbunden sind mit
individuellem Feedback und einer Auswertung der Ergebnisse. Dazu sollten weitere
Lernangebote und praktische Tipps zur Verbesserung gegeben werden. Beim Testen ist
wichtig, dass Wörter immer in sinnvollen kommunikativen Zusammenhängen benutzt werden
und dass immer nur das getestet wird, was auch wirklich geübt worden ist.

Wie sehen sinnvolle Vokabeltests aus?
Vokabeltests müssen so angelegt sein, dass Schülerinnen und Schüler ihr inhaltliches
Verständnis der neuen Wörter durch Anwendung beweisen. Deutsch-englische 1:1Vokabelgleichungen sind deshalb weniger sinnvoll. Sie prüfen kein Können ab und beweisen
bei Kindern mit anderen Muttersprachen meist nicht das inhaltliche Verständnis.
Vokabelaufgaben und -tests stehen immer unter einer thematischen (=inhaltlichen)
Überschrift. Sie tragen nicht den Titel Unit 2 oder Theme 4, sondern einen, der den
Schülerinnen und Schülern hilft, sich an den inhaltlichen Zusammenhang zu erinnern.
Aufgabenformate für Jahrgangsstufe 3/4
• Wörterschlangen (Wortgrenzen finden, Wörter markieren)
• spiegelverkehrte Wörter richtig schreiben, Buchstaben durcheinander anbieten →
ordnen lassen
• verbinden Wort – Bild
• Bild beschriften (labelling)
• gruppieren fruits, schoolthings, Q; einkreisen, auswählen
• Listen and draw/Listen and colour in-Diktate
• kurze Lückentext-Übungen, wenn Einsetzwörter zur Auswahl gegeben sind
• Kreuzworträtsel, mazes etc.
Aufgabenformate für Jahrgangsstufe 5/6
• Lückentexte, Rätseltexte (Write down two yellow/red/blue fruits; What is in a fruit
salad?; fruit you can make juice of; fruit you can put in a cake; monkeys like
____________, Snowhite bites in an _________)
• What is it? - games
• Bild–Wort–Gleichung
• Bilder beschriften
• Odd one out – Welches Wort gehört nicht zur Gruppe?
• Gruppierungsübungen

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Wie kann ich Wörterbücher bei der Wortschatzarbeit schon ab der
Doppeljahrgangsstufe 3/4 einsetzen?
Bereits im Anfangsunterricht sollen Bilderwörterbücher und erste alphabetische Wörterbücher eingesetzt werden, denn deren Verwendung gehört zu den vom Rahmenlehrplan empfohlenen Lernstrategien. Ab Klasse 5 sollte der Umgang mit dem zweisprachigen Wörterbuch trainiert werden. Auch digitale und online Wörterbücher sollten berücksichtigt werden,
jedoch sollte immer wieder auf die Problematik von 1:1-Übersetzungen hingewiesen werden.
(Was wollte beispielsweise ein englischsprachiger Muttersprachler mit dem deutschen Satz
„Er links Schule.“ ausdrücken?) Ein guter Tipp für die Situationen, in denen nach längerer
Semantisierung durch Umschreibung, Pantomime, Bild etc. zur Absicherung nach einer
deutschen Übersetzung gefragt werden soll: „What is a good German word for Q? – A good
German word for Q is Q“ Viele Wörter haben mehrere Bedeutungen und viele englische
Wörter kann man mit verschiedenen deutschen Wörtern treffend übersetzen.
Die Schülerinnen und Schüler lernen dabei, die jeweils richtige Bedeutung eines Wortes,
typische Redewendungen und später die grammatikalische Verwendung herauszufinden. Sie
lernen so, zunehmend selbstständig ihren Wortschatz zu erweitern.
Die Arbeit mit dem Wörterbuch gehört zu den Lernstrategien, die Lernende dabei unterstützen, Lernwege immer selbstständiger zu beschreiten. Das Wörterbuch sollte ein ständig präsentes Hilfsmittel für die Bewältigung von Lernaufgaben im Englischunterricht sein. Im Rahmen von Lernaufgaben nutzen Schülerinnen und Schüler Wörterbücher für kreative Schreibaufgaben,
zur Texterschließung bei Leseverstehensübungen, für individuelle topic–
Vorbereitung, short presentations, für Gruppenarbeit, Projekte und in Lernszenarien.
Wörterbucharbeit kann auch einmal isoliert trainiert werden, wenn z.B. Aufbau und Inhalt des
Wörterbuchs thematisiert werden (als Methodentraining).

Weiterführende Literaturtipps
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Sprachsensibler Fachunterricht. Handreichung zur Wortschatzarbeit in den Jahrgangsstufen
5–10 unter besonderer Berücksichtigung der Fachsprache. http://bildungsserver.berlinbrandenburg.de/publikation_sprachsensibler_fachunterricht.html (10.02.2014).
Friederike Klippel (2000): Englisch in der Grundschule. Cornelsen.
Andrew Wright: 1000+ pictures for teachers to copy. Longman. 1984, 1996, 2003.
Wörterbuch einsetzbar ab Klasse 3/4: Findefix Englisch. Wörterbuch für die Grundschule.
Oldenbourg.(Dieses Wörterbuch ist im ersten Teil bebildert und nach Sachthemen geordnet
und im zweiten Teil alphabetisch. Es eignet sich deshalb gut für das selbstständige Arbeiten
bereits ab Klasse 3.)

Zeitschriftenaufsätze zum Thema im Medienforum
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Becker, Carmen; Diekmann, Anke: Wortschatzarbeit im Englischunterricht der Grundschule.
2007 (In: Grundschule Englisch, (2007) 2 (19), S. 4-7)
Gerngross, Günter: Für einen sanften Übergang: Wortschatzvermittlung und -festigung in den
Klassen 3 bis 6. 2004 (In: Der fremdsprachliche Unterricht. Englisch, 38 (2004) 69, S. 30-33)
Hutz, Matthias; Kolb, Annika: Am Anfang war das Wort. Prinzipien der Wortschatzvermittlung.
2010 (In: Grundschulmagazin Englisch, 8 (2010) 1, S. 6-8)
Jaehner, Claudia; Schick, Kim: Wortschatzarbeit inklusiv. Chor-, Schnecken- und Robotersprache. 2013 (In: Grundschulmagazin Englisch, 11 (2013) 1, S. 10-13)
Kreuzberger, Norma: Vokabeln lernen - ein Kinderspiel. Redewendungen als Hilfe beim spielerischen Lernen und Behalten. 2000 (In: Praxis Schule 5 - 10, 11 (2000) 3, S. 48-53)
Kronisch, Inge: Electricity at home? Moderner Wortschatz. 2013 (In: Grundschulmagazin Englisch, 11 (2013) 2, S. 27-29)
Reichart-Wallrabenstein, Maike: Englisch lernen. (Materialpaket). 2003 (In: Die Grundschulzeitschrift, 17 (2003) 164, S. 22-30)
Schwander, Stefanie: Handa’s surprise. Wie vermittele ich den Wortschatz?. 2010 (In: Grundschulmagazin Englisch, 8 (2010) 1, S. 9-12)

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Weimar, Kerstin: It’s too big! Vermittlung erster kommunikativer Bausteine. 2010 (In: Grundschulmagazin Englisch, 8 (2010) 1, S. 17-19)
Wiggermann, Dorothee: Let’s make a book! Wortschatzsicherung. 2010 (In: Grundschulmagazin Englisch, 8 (2010) 1, S. 27-28)

Materialien zum Thema im Medienforum:
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Standort: ENG G Jug 1 (02) Sally goes to school - Wortschatzarbeit rund um die Schule /
Miriam Schreiber. [Stuttgart ; Berlin]: Raabe, 2008. (Englisch begegnen ; Ausgabe 32)
Standort: ENG G Jug 1 (06) It's all about school: Motivierende Wortschatzarbeit für die Klassen 5 und 6 (Klasse 5/6) / Manuela Olde-Daalhuis. [Stuttgart ; Berlin] : Raabe, 2012. (Raabits
Englisch)
Standort: ENG G Wort (02) Sing and play colours. München : Olzog, 2010. (Kreative Ideenbörse Englisch in der Grundschule)
Standort: ENG G Wort (03) My first English words. München : Olzog, 2010. (Kreative Ideenbörse Englisch in der Grundschule)
Standort: ENG G Wort (16) Pfiffikus English : 1./2. Lernjahr / Autor/Konzept: Kirstin Jebautzke. Braunschweig : Westermann, 2003. (Westermann multimedia) ISBN 3-14-373030-7
Standort: ENG G Wort (17) Langenscheidt Schwuppdiwupp Englisch lernen : das total verrückte Vokabelspiel ; für Kinder im Grundschulalter. Berlin [u.a.] : Langenscheidt, 2007. (Software für Kids) ISBN 978-3-468-20463-0
Standort: ENG G Wort (19) Playing with picture cards - Spiele mit Bild- und Wortkarten /
Heinz Wagner. [Freising] : Stark, [2010] (Unterrichts-Materialien Grundschule, Klasse 3/4)
Standort: ENG G Wort (20) What's your hobby? - Interviewbögen zum Grundwortschatz /
Cornelia Günther. [Freising]: Stark, [2010]. (Unterrichts-Materialien Grundschule, Klasse 3/4)
Standort: ENG G Wort (21) Englisch - keine Hexerei: eine Wörterlern-Geschichte für Kinder ;
[für Vor- und Grundschulalter] / von Claudia Guderian (Text) und Irmtraud Guhe (Zeichnungen). Berlin [u.a.]: Langenscheidt, 2001. (Kids)
Standort: ENG G Wort (27) Spellcheck for Beginners : ein Rechtschreibprogramm für den
Anfangsunterricht. / Martina Waldron. [Stuttgart ; Berlin]: Raabe, 2000. (Raabits Englisch)
Standort: ENG G Wort (28) The Calendar, Opposites, Numbers : Wortschatzübungen für den
Anfangsunterricht / Bettina Schumann. [Stuttgart ; Berlin]: Raabe, 2003. (Raabits Englisch)
Standort: ENG G Wort (31) Liz and Lars, our friends from Mars - den Basiswortschatz der
Grundschulzeit wiederholen : Klasse 4, 3. und 4. Lernjahr / Kirsten Faßbender. [Stuttgart ;
Berlin]: Raabe, 2012. (Englisch begegnen ; Ausgabe 48)
Standort: ENG G Wort (33) How many out of 10? : Spielerisch den Wortschatz festigen ;
(Klasse 5-8) / Sandra Schartner. [Stuttgart ; Berlin]: Raabe, 2014. (Raabits Englisch)

Adressen
Medienforum
Levetzowstr.1 - 2, 10555 Berlin
Öffnungszeiten:
Mo 13.00 bis 18.00, Di 9.00 bis 15.00
Mi 13.00 bis 18.00, Do 13.00 bis 19.00
Ferienöffnungszeiten: Mo, Di, Mi, Do 10.00 bis 15.00

Checkpoint Charlie Stiftung.
Interessante Angebote und Stipendien unter: http://www.cc-stiftung.de

Veranstaltungshinweise
Vom 02. bis 04. Oktober 2014 findet in Leipzig die 4. Konferenz für Fortschritte im frühen Fremdsprachenlernen statt. Die Anmeldung ist unter www.fff-konferenz.de möglich.
Am 11. Oktober 2014 findet der diesjährige Fremdsprachetag Berlin-Brandenburg an der Universität
Potsdam statt. Die Anmeldung ist über die Datenbank des LISUM unter www.tisonline.brandenburg.de
möglich.
Am 14. November 2014 findet der Studientag der Englischdidaktik an der Freien Universität Berlin
statt. Das Thema lautet „Humor im Englischunterricht“. Weitere Informationen unter
http://www.geisteswissenschaften.fu-berlin.de/we06/engdid/news/studientag.html
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• ANHANG
Checkliste “Wortschatzarbeit“ für Lehrerinnen und Lehrer
Ist meine Unterrichtssprache durchgängig/vorwiegend Englisch?
Plane ich Zeit ein, um am Wortschatz und an Vokabellerntechniken zu arbeiten?
Fokussiere ich in einzelnen Stunden auf die Wortschatzarbeit?
Erarbeite ich wordlists mit Wörtern, die aktiv beherrscht werden sollen und thematisch
geordnet sind?
Ist die Einführung des Wortschatzes kontextgebunden?
Verwende ich abwechslungsreiche motivierende Methoden, um den Wortschatz einzuführen, zu festigen und zu üben?
Achte ich darauf, dass die neuen Wörter von allen gesprochen und geschrieben werden?
Kennen meine Schülerinnen und Schüler verschiedene Lerntechniken?
Berücksichtige ich bei den Übungen die verschiedenen Wahrnehmungskanäle?
Binde ich die Arbeit mit Vokabelheft oder Lernkasten in den Unterricht ein?
Biete ich den Schülerinnen und Schülern kooperative Übungsmethoden an?
Beteilige ich die Schülerinnen und Schüler an der Erstellung von Wortfeldern?
Halte ich die Schülerinnen und Schüler dazu an, durch Auswendiglernen, ständiges Wiederholen und durch Merkübungen ihr Gedächtnis zu trainieren?
Verwende ich den zu lernenden Wortschatz in verschiedenen Situationen?
Überprüfe ich Vokabeln in mündlicher und schriftlicher Form?
Entspricht die Überprüfung dem, was geübt wurde?
Rege ich die Schülerinnen und Schüler zur Reflektion ihrer Arbeit und Ergebnisse an?
Lasse ich Tests berichtigen, damit Schülerinnen und Schüler aus ihren Fehlern lernen?
Gebe ich konkrete Tipps für die weitere Arbeit?

Lerntipps “Wortschatzarbeit“ für Schülerinnen und Schüler
Damit du gut Englisch lernst, solltest du dich auch außerhalb des Unterrichts mit Englisch
beschäftigen. Du kannst englische Filme anschauen, deinen aktuellen Lieblingshit mitsingen und genauer unter die Lupe nehmen oder einfach einen englischen Text lesen. Das
kann auch in Verbindung mit Computerspielen oder Internet-Aktivitäten geschehen.
Es ist wichtig, dass du regelmäßig Vokabeln lernst und diese immer wieder wiederholst.
Wenn du genau planst, wann du welche Wörter lernst, wirst du gut vorankommen.
Finde heraus, wann und wie du am besten lernen kannst.
Denke daran, dass du fürs Lernen ausreichend Zeit einplanst, dass du langfristig lernst
und dass du die Wörter regelmäßig wiederholst, damit du sie auch lange behältst.
Manchmal ist es sogar vorteilhaft, sich die Wörter vor dem Schlafengehen noch einmal
anzuschauen, um sie dann im Schlaf zu lernen und zu behalten.
Wenn du am Tag 10 Vokabeln wiederholst, sind es in einer Woche bereits 50 Wörter, die
du gefestigt oder geübt hast.
Nimm dir nach dem Lernen Zeit, um dich zu entspannen. Du kannst Sport treiben oder
dich an der frischen Luft bewegen. Vermeide die permanente Nutzung des Computers
oder Fernsehers (besonders nicht nach dem Lernen), um Gelerntes nicht gleich wieder zu
verdrängen.
Trainiere dein Gedächtnis, lerne auswendig und formuliere lange Wort- oder Satzketten,
baue dir Eselsbrücken, präge dir Wörter mithilfe von Bildern oder Ereignissen oder kleinen
Geschichten ein.
Du kannst auch verschiedene Formen des Lernens ausprobieren, z. B im Auf- und Abgehen lernen, dir Wörter durch Bilder oder Geschichten oder Lieder einprägen, zu Zeitwörtern die Tätigkeiten selbst ausführen oder sie dir vorstellen. Du kannst auch VokabelPoster oder Sticker in deinem Zimmer oder an bestimmten Stellen in der Wohnung aufhängen, sodass du dir beim Vorübergehen die Vokabeln einprägst. Bilder oder Bewegung
ersetzen zwar nicht das schriftliche oder akustische Lernen, aber sie ergänzen und unterstützen es.
Nutze auch Online-Portale, um englische Vokabeln zu üben, zu wiederholen und z. B.
durch Spiele Spaß beim Anwenden der englischen Sprache zu finden.
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Fachbrief Nr. 6 Englisch-Grundschule

Juni 2014

Checkliste “Wortschatzarbeit“ für Schülerinnen und Schüler
zweimal
pro
Woche

einmal
pro
manchmal
Woche

Ich beschäftige mich mit der englischen Sprache, indem ich
einen englischen Text im Internet / einen englischen Comic
/ ein englisches Buch lese / einen englischen Song mitsinge
und versuche ihn zu verstehen oder einen englischen Film
(mit englischen Untertiteln) ansehe.
Ich lese selbstständig Texte aus unserem Schulbuch, um
meine Leistungen zu verbessern.
Ich wiederhole Wörter aus dem Unterricht und deren Verwendung.
Ich wiederhole regelmäßig Vokabeln der Lektion.
Ich präge mir die Wörter ein mithilfe Q
• eines Vokabelkastens
• eines Vokabelhefts oder -hefters
• eines Computerprogramms (z.B. http://a4esl.org/,
http://www.ego4u.de/de/cram-up/vocabulary ,
http://www.englisch-hilfen.de/words_list/vokabeln.htm)
• eines Freundes/ einer Freundin/ anderer Personen
Ich lerne die Wörter Q
• indem ich sie in beide Sprachen übersetze.
• indem ich sie schreibe und die Schreibweise überprüfe.
• indem ich mich abfragen lasse.
Ich lerne die Wörter Q
• in der Schule, im Unterricht.
• in der Pause.
• am Nachmittag zuhause/ bei Mitschüler/innen.
• am Abend im Bett.
Wörter, die mir schwer fallen, notiere ich mir, um sie zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal zu wiederholen.
Nach dem Lernen Q
• gehe ich schlafen.
• gehe ich ins Freie.
• mache ich Sport.
• male/zeichne ich.
• unterhalte ich mich mit Freunden/ meiner Familie.
• sehe ich fern.
• sitze ich am Computer.
Im Unterricht übe ich Wörter am besten/ intensivsten
• in Gruppen/Partnerarbeit.
• bei Lehrbuch-/Wörterbuch-Übungen.
• beim Spielen.
Ich lerne nicht nur, wenn ein Vokabeltest angekündigt wurde.
Quelle: K. Reinisch, Wortschatzarbeit im Englischunterricht. In: Sprachsensibler Fachunterricht. Handreichung zur Wortschatzarbeit in den Jahrgangsstufen 5–10 unter besonderer Berücksichtigung der Fachsprache. http://bildungsserver.berlinbrandenburg.de/publikation_sprachsensibler_fachunterricht.html (10.02.2014): S. 97- 122.

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