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Full text: Berliner Rat-Geber für Menschen mit Behinderung in leichter Sprache (Rights reserved) Ausgabe 2013/14 (Rights reserved)

2013/2014 Landesamt für Gesundheit und Soziales Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales Berliner Rat-Geber Für Menschen mit Behinderung Schwer-Behinderten-Ausweis Arbeit und Beruf Personen-Beförderung Beweglich im Alltag Urlaub und Reisen Sonder-Fahr-Dienst Recht Wohnen und Leben Junge Menschen Gesundheit und Pflege Adressen und Internet-Seiten Medien und Kommunikation in leichter Sprache 2 Berliner Rat-Geber für Menschen mit Behinderung — Begrüßung Berliner Rat-Geber für Menschen mit Behinderung in leichter Sprache Liebe Leserin, lieber Leser, die nächsten Seiten sind in leichter Sprache geschrieben. So können Sie den Text besser verstehen. Manche Wörter sind blau geschrieben. Diese Wörter haben wir direkt im Text erklärt. Dort wo sie stehen. Damit die Sätze nicht zu lang werden, benutzen wir meistens nur die männliche Form. Zum Beispiel: Mitarbeiter, Bewohner. Gemeint sind aber immer Frauen und Männer. Überall im Heft stehen Internet-Adressen dabei. Die meisten Internet-Seiten gibt es noch nicht in leichter Sprache. Es werden aber immer mehr Seiten in leichte Sprache übersetzt. Schauen Sie einfach öfter mal im Internet nach. Am Ende von der Broschüre ist ein Frage-Bogen. Dort können Sie uns sagen, wie Ihnen der Rat-Geber gefällt. Alle Informationen in dieser Broschüre gibt es auch zum Hören auf CD. Wir hoffen, dass Sie alles gut verstehen. 3 Berliner Rat-Geber für Menschen mit Behinderung — Vorwort Vorwort Liebe Leserinnen, liebe Leser, Berlin ist die größte Stadt in Deutschland. Hier leben sehr viele Menschen mit Behinderung. Viele von ihnen sind älter als 65 Jahre. Für sie ist das Leben besonders schwierig. In Berlin gibt es viele gute Angebote und Hilfen für Menschen mit Behinderung. Das denken auch die Regierungen von den anderen Bundes-Ländern. Und machen vieles so ähnlich wie wir in Berlin. Menschen mit Behinderung sollen in Berlin genauso gut leben können wie Menschen ohne Behinderung. Dafür müssen wir noch viel tun. Deshalb wollen wir unsere Angebote für Menschen mit Behinderung immer weiter verbessern. Viel mehr schwer-behinderte Berlinerinnen und Berliner sollen einen festen Arbeits-Platz bekommen. Junge schwer-behinderte Menschen sollen leichter eine gute Berufs-Ausbildung bekommen. Und für alle behinderten Berlinerinnen und Berliner muss es gute Unterstützungs-Angebote geben. 4 Berliner Rat-Geber für Menschen mit Behinderung — Vorwort Mario Czaja, Senator für Gesundheit und Soziales Vor Ihnen liegt der Berliner Rat-Geber für Menschen mit Behinderung. Darin finden Sie viele nützliche Informationen über Hilfen und Angebote für Menschen mit Behinderung in Berlin. Zum ersten Mal gibt es den Rat-Geber auch in leichter Sprache. Wir wollen, dass alle Berlinerinnen und Berliner mit Behinderung selbst-bestimmt und gleich-berechtigt am Leben in der Gesellschaft teilnehmen können. Und dass alle Berlinerinnen und Berliner mit Behinderung wissen, welche Hilfen und Angebote es in Berlin gibt. Dafür gibt es diesen Rat-Geber. Ich hoffe, dass der Rat-Geber Ihnen in Ihrem täglichen Leben hilft. Ihr Mario Czaja Senator für Gesundheit und Soziales 5 Berliner Rat-Geber für Menschen mit Behinderung — Vorwort Vorwort Liebe Leserinnen, liebe Leser, den Berliner Rat-Geber für Menschen mit Behinderung gibt es schon viele Jahre lang. Es gibt immer wieder Neuigkeiten und Änderungen. Deshalb machen wir den Rat-Geber jedes Jahr neu. Im neuen Rat-Geber finden Sie viele hilf-reiche Informationen zu verschiedenen Themen. Zum Beispiel über das Schwer-Behinderten-Recht. Über den neuen Schwer-Behinderten-Ausweis. Und über die vielen Hilfen und Angebote für Menschen mit Behinderung in Berlin. Ein Kapitel mit vielen wichtigen Adressen und eine Liste mit Internet-Adressen gibt es auch. Wir wollen, dass viele Berlinerinnen und Berliner den Rat-Geber gut verstehen. Deshalb gibt es den Rat-Geber jetzt auch in leichter Sprache. Für blinde Menschen gibt es den Rat-Geber zum hören auf CD. Sie können aber auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Kunden-Center fragen. Sie helfen Ihnen immer gerne weiter. 6 Berliner Rat-Geber für Menschen mit Behinderung — Vorwort Franz Allert Präsident vom LAGeSo Landes-Amt für Gesundheit und Soziales Berlin Das Kunden-Center ist im Versorgungs-Amt. Die Adresse und die Telefon-Nummer stehen auf der Seite 11. Dort gibt es auch eine Gebärden-Sprech-Stunde für gehör-lose und stark hör-behinderte Menschen. Die Mitarbeiterin spricht die Gebärden-Sprache. Das ist die Zeichen-Sprache für gehör-lose Menschen. Die Gebärden-Sprech-Stunde gibt es auch als Video-Sprech-Stunde. Auf der Seite 13 steht mehr darüber. An diesem Rat-Geber haben viele Menschen mit-gearbeitet. Und mit-geholfen. Dafür möchte ich allen „Danke“ sagen. Ich hoffe, dass Ihnen die Informationen in diesem Rat-Geber weiter-helfen. Ich wünsche Ihnen alles Gute! Franz Allert Präsident vom Landes-Amt für Gesundheit und Soziales 7 Berliner Rat-Geber für Menschen mit Behinderung — Inhalts-Verzeichnis Inhalts-Verzeichnis Vorwort Mario Czaja, Senator für Gesundheit und Soziales.............................4 Vorwort Franz Allert, Präsident des LAGeSo Landes-Amt für Gesundheit und Soziales Berlin................................6 Inhalts-Verzeichnis..........................................................8 Das Landes-Amt für Gesundheit und Soziales in Berlin...........................................................................11 Kapitel 1 Schwer-Behinderung......................................................15 Was ist eine Behinderung? ...........................................15 Was ist eine Schwer-Behinderung?..............................17 Kapitel 2 Der Schwer-Behinderten-Ausweis................................18 Kapitel 3 Die Merk-Zeichen...........................................................22 Kapitel 4 Fragen und Antworten zum Schwer-Behinderten-Ausweis.......................................26 Kapitel 5 Wie bekommt man den Schwer-Behinderten-Ausweis?......................................29 8 Berliner Rat-Geber für Menschen mit Behinderung — Inhalts-Verzeichnis Kapitel 6 Nachteils-Ausgleiche: ....................................................32 1. Arbeit und Beruf ......................................................33 Hilfen für Menschen mit Behinderung im Allgemeinen Arbeits-Markt ..............................33 Gleich-Stellung mit schwer-behinderten Menschen ............................37 Integrations-Fach-Dienste ....................................38 Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) ..................................................39 Alters-Rente ............................................................43 2. Personen-Beförderung ...........................................44 Sitz-Plätze für Menschen mit Beeinträchtigungen ...............................................44 Ermäßigte oder kosten-lose Fahrt in öffentlichen Verkehrs-Mitteln ..........................44 Kosten-lose Fahrt für Begleit-Personen ..............47 Das Mitnehmen von Hilfs-Mitteln ........................47 Das Mitnehmen von Hunden.................................48 Hilfen beim Fahren in Bussen und Bahnen .........48 3. Sonder-Fahr-Dienst für Menschen mit Behinderung im Land Berlin ...................................50 4. Fahren mit einem Kraft-Fahrzeug .........................52 5. Erleichterungen bei den Steuern ...........................53 6. Wohnen ....................................................................55 Unterstütztes Wohnen ..........................................55 Behinderten-gerechte Wohnungen ......................59 Wohn-Geld ..............................................................60 7. Post, Telefon, Radio, Fernsehen.............................61 Post für Blinde ........................................................61 9 Berliner Rat-Geber für Menschen mit Behinderung — Inhalts-Verzeichnis Befreiung oder Ermäßigung beim Rund-Funk-Beitrag .................................................62 Ermäßigung beim Telefonieren.............................63 8. Kinder und Jugendliche ...........................................64 9. Verschiedenes ..........................................................65 Kranken-Fahrten ....................................................65 Erleichterungen für Menschen mit einer bleibenden Krankheit (chronisch kranke Menschen) ...............................65 Hilfen für pflege-bedürftige Menschen ...............66 Landes-Pflege-Geld für gehör-lose, blinde und stark seh-behinderte Menschen ...................67 Ermäßigung beim Eintritts-Geld ...........................68 Schlüssel für Behinderten-WCs .............................68 Kapitel 7: Wichtige Adressen .........................................................70 Bezirks-Ämter ................................................................70 Beratungs-Stellen bei den Bezirks-Ämtern ..............................................................73 Besondere Beratungs-Stellen.......................................77 Service-Stellen für Rehabilitation.................................78 Integrations-Fach-Dienste (IFD) ..................................82 Kapitel 8: Interessante Themen von A - Z.....................................84 Internet-Adressen ...................................................... 101 Stich-Wort-Verzeichnis .............................................. 105 Impressum .................................................................. 110 Frage-Bogen ................................................................ 111 10 Berliner Rat-Geber für Menschen mit Behinderung — LAGeSo Das Landes-Amt für Gesundheit und Soziales in Berlin Der Rat-Geber kommt vom Landes-Amt für Gesundheit und Soziales in Berlin. Das ist eine Behörde. Die Abkürzung ist: LAGeSo Die Behörde ist zuständig für die Hilfen für Menschen mit Behinderung in Berlin. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom LAGeSo beraten Sie gerne über die Hilfen der Stadt Berlin für Menschen mit Handicap. Handicap bedeutet: Behinderung Beratung im Kunden-Center LAGeSo Kunden-Center/Versorgungs-Amt Sächsische Str. 28 (Erdgeschoss) 10707 Berlin Telefon: Fax: 030 - 9 02 29 - 64 64 030 - 9 02 29 - 60 95 E-Mail: infoservice@lageso.berlin.de Internet: www.lageso.berlin.de/behinderung Öffnungs-Zeiten: Montag, Dienstag Donnerstag Freitag 9.00 Uhr - 15.00 Uhr 9.00 Uhr - 18.00 Uhr 9.00 Uhr - 13.00 Uhr 11 Berliner Rat-Geber für Menschen mit Behinderung — LAGeSo So kommen Sie zum Kunden-Center: Mit der U-Bahn: U-Bahn-Linie U3 oder U7 bis zur Halte-Stelle Fehrbelliner Platz (dort gibt es auch einen Aufzug) Mit dem Bus: Bus-Linie 101, 104 oder 115 bis zur Halte-Stelle Fehrbelliner Platz Das Kunden-Center ist barriere-frei. Das bedeutet: ohne Hindernisse. QQ Vom Geh-Weg aus gibt es einen Aufzug zum Kunden-Center. QQ Im Erd-Geschoss gibt es Toiletten für Roll-Stuhl-Fahrer. QQ Vor dem Eingang gibt es Behinderten-Park-Plätze. 12 Berliner Rat-Geber für Menschen mit Behinderung — LAGeSo Beratung am Telefon Telefon: 030 - 9 02 29 - 64 64 Bürger-Telefon: 115 Hinweis: Beim Bürger-Telefon müssen Sie nur die 115 wählen. Sprech-Zeiten: Montag - Freitag 7.00 Uhr - 18.00 Uhr Sprech-Stunde für gehör-lose und stark hör-behinderte Personen: An einem Donnerstag im Monat, zwischen 15.00 Uhr und 18.00 Uhr, gibt es eine Gebärden-Sprech-Stunde. Die Mitarbeiterin in der Sprech-Stunde kann die Gebärden-Sprache. Das ist die Zeichen-Sprache für gehör-lose Menschen. Bitte machen Sie vorher einen Termin. Per E-Mail: gebaerdensprechstunde@lageso.berlin.de Per Fax: Fax: 030 - 9 02 29 - 60 95 Jeden Dienstag von 14.00 Uhr - 16.00 Uhr gibt es jetzt auch eine Video-Sprech-Stunde. Mit Gebärden-Sprache. Dafür brauchen Sie einen Computer mit einer Video-Kamera. Dann können Sie kosten-los übers Internet telefonieren. 13 Berliner Rat-Geber für Menschen mit Behinderung — LAGeSo Sie können uns auch schreiben. Zum Beispiel einen Brief. Oder ein Fax. Oder eine E-Mail. Die Adresse ist: Landesamt für Gesundheit und Soziales Berlin Postfach 31 09 29 10639 Berlin Fax: 030 - 9 02 29 - 60 95 E-Mail: infoservice@lageso.berlin.de Bitte schreiben Sie das Geschäfts-Zeichen auf den Brief oder das Fax. Das Geschäfts-Zeichen steht vorne auf dem Schwer-Behinderten-Ausweis. An dem Geschäfts-Zeichen erkennt das LAGeSo sofort, um wen es geht. Sie können uns natürlich auch schreiben, wenn Sie kein Geschäfts-Zeichen haben. Oder wenn Sie das Geschäfts-Zeichen nicht finden. 14 Berliner Rat-Geber für Menschen mit Behinderung — Schwer-Behinderung Kapitel 1 Schwer-Behinderung Was ist eine Behinderung? Manche Menschen können nicht richtig laufen. Oder nicht hören oder nicht sehen. Andere Menschen können nicht so gut denken. Oder nicht richtig lesen und schreiben. Diese Menschen sind beeinträchtigt. Man sagt auch: Sie haben eine Beeinträchtigung. Wenn die Beeinträchtigungen länger als 6 Monate dauern, spricht man von einer Behinderung. Diese Arten von Behinderungen gibt es: QQ Körper-Behinderungen QQ Geistige Behinderungen QQ Seelische Behinderungen 15 Berliner Rat-Geber für Menschen mit Behinderung — Schwer-Behinderung Körper-Behinderung Eine Körper-Behinderung ist, wenn ein Mensch seinen Körper nicht so benutzen kann wie die meisten Menschen in seinem Alter. Zum Beispiel: QQ Er kann nicht richtig laufen. QQ Oder er kann nicht hören. QQ Oder nicht richtig sprechen. Geistige Behinderung Eine geistige Behinderung ist, wenn ein Mensch nicht so schnell lernt wie die meisten Menschen in seinem Alter. Man sagt auch: Er hat Lernschwierigkeiten. Zum Beispiel: Er kann schwere Texte nicht so gut verstehen. Oder: Es dauert manchmal lange, bis er eine Aufgabe richtig versteht. Seelische Behinderung Eine seelische Behinderung ist, wenn die Gefühle von einem Menschen anders sind als bei den meisten Menschen in seinem Alter. Zum Beispiel: Ein Mensch ist immer traurig. Oder wütend. Oder hat immer Angst. Manche Menschen haben auch mehrere Behinderungen zusammen. Das nennt man: Mehrfach-Behinderung. 16 Berliner Rat-Geber für Menschen mit Behinderung — Schwer-Behinderung Was ist eine Schwer-Behinderung? Wie schwer eine Behinderung ist, erkennt man am Grad der Behinderung. Die Abkürzung ist GdB. Der Grad der Behinderung (GdB) ist eine Zahl. Sie geht von 20 bis 100. Dann gilt ein Mensch als schwer-behindert: QQ wenn er einen Grad der Behinderung (GdB) von 50 oder mehr hat und QQ wenn er dort lebt oder arbeitet, wo die Gesetze von Deutschland gelten. Das ist meistens in Deutschland. Die Regeln über die Schwer-Behinderung stehen im Sozial-Gesetz-Buch 9 (SGB 9). Gesetze sind Regeln. Sie werden von der Regierung gemacht. Es gibt sehr viele Gesetze. An die Gesetze müssen sich alle halten. Im Sozial-Gesetz-Buch 9 (SGB 9) stehen die Rechte von Menschen mit Behinderung. Und welche Hilfen die schwer-behinderten Menschen bekommen können. 17 Berliner Rat-Geber für Menschen mit Behinderung — Der Schwer-Behinderten-Ausweis Kapitel 2 Der Schwer-Behinderten-Ausweis Schwer-behinderte Personen können einen Schwer-Behinderten-Ausweis bekommen. So sieht der neue Schwer-Behinderten-Ausweis aus. Er gilt ab 1. Januar 2013. 18 Berliner Rat-Geber für Menschen mit Behinderung — Der Schwer-Behinderten-Ausweis Das steht auf der Vorder-Seite: 1. der Name und der Vorname des schwer-behinderten Menschen 2. ein Foto 3. das Datum, bis wann der Ausweis gültig ist 4. das Zeichen B Das Zeichen B steht nur dann auf dem Ausweis, wenn der schwer-behinderte Mensch eine Begleit-Person braucht. Die Begleit-Person hilft dem schwerbehinderten Menschen. 5. das Geschäfts-Zeichen Das ist eine Nummer vom Versorgungs-Amt. Das Versorgungs-Amt ist die Behörde, von der der Ausweis kommt. Mit dem Geschäfts-Zeichen findet die Behörde alle Informationen, die sie zu Ihrer Schwer-Behinderung hat. 6. Information in Blinden-Schrift. Das sind die kleinen Punkte, die blinde Menschen mit den Fingern tasten können. 7. Informationen in Englisch. Englisch ist eine Sprache. So wie Deutsch oder Italienisch. Englisch versteht man fast überall auf der Welt. 19 Berliner Rat-Geber für Menschen mit Behinderung — Der Schwer-Behinderten-Ausweis So sieht die Rück-Seite aus: 20 Berliner Rat-Geber für Menschen mit Behinderung — Der Schwer-Behinderten-Ausweis Das steht auf der Rück-Seite: 8. der Grad der Behinderung (GdB) 9. die Merk-Zeichen Das sind Informationen darüber, welche Behinderung Sie haben. Und über einige besondere Rechte. Zum Beispiel, dass Sie eine Begleit-Person mitnehmen dürfen. Mehr Informationen über die Merk-Zeichen finden Sie auf den nächsten Seiten. 10. Name, Vorname und Geburts-Datum des schwer-behinderten Menschen 11. die Adresse vom Versorgungs-Amt und das Geschäfts-Zeichen 12. Datum, ab wann der Ausweis gültig ist 13. Platz für Extra-Informationen Der neue Schwer-Behinderten-Ausweis ist eine praktische Plastik-Karte. Er ist so klein wie eine Bank-Karte. 21 Berliner Rat-Geber für Menschen mit Behinderung — Die Merk-Zeichen Kapitel 3 Die Merk-Zeichen Die Merk-Zeichen sind bestimmte Buch-Staben auf dem Schwer-Behinderten-Ausweis. An den Buch-Staben oder Gruppen von Buch-Staben erkennt man, welche Behinderung Sie haben. Oder welche besonderen Rechte Sie wegen Ihrer Behinderung haben. Ein Beispiel: Der Bus-Fahrer sieht auf Ihrem Schwer-Behinderten-Ausweis das Merk-Zeichen ‚B‘. Dann weiß der Bus-Fahrer, dass Sie eine Begleit-Person mitnehmen dürfen. Und dass die Begleit-Person kosten-los mitfahren darf. Hier erklären wir die Merk-Zeichen: Merk-Zeichen: G Erhebliche Geh-Behinderung Erheblich bedeutet: viel, stark Menschen mit erheblicher Geh-Behinderung können wegen ihrer Behinderung nur sehr schwer zu Fuß gehen. 22 Berliner Rat-Geber für Menschen mit Behinderung — Die Merk-Zeichen Merk-Zeichen: aG Außer-gewöhnliche Geh-Behinderung Außer-gewöhnlich bedeutet: sehr viel, sehr stark geh-behindert Menschen mit außer-gewöhnlicher Geh-Behinderung brauchen viel Hilfe, wenn sie irgendwo hin wollen. Merk-Zeichen: Gl Gehör-losigkeit Dieses Merk-Zeichen bekommen Personen, die gar nichts oder fast nichts hören können. Merk-Zeichen: B Eine Begleit-Person darf mitgenommen werden Dieses Merk-Zeichen bekommen Personen, die beim Fahren mit öffentlichen Verkehrs-Mitteln meistens Hilfe brauchen. Öffentliche Verkehrs-Mittel sind die Busse, Bahnen und Züge der Stadt Berlin. 23 Berliner Rat-Geber für Menschen mit Behinderung — Die Merk-Zeichen Merk-Zeichen: Bl Blindheit Dieses Merk-Zeichen bekommen Personen, die nicht sehen können. Merk-Zeichen: H Hilf-losigkeit Dieses Merk-Zeichen bekommen Personen, die sehr viel Hilfe brauchen. Man sagt auch: Die Personen sind hilf-los. Merk-Zeichen: RF Ermäßigung vom Rund-Funk-Beitrag Dieses Merk-Zeichen bedeutet: Die Person muss weniger für Radio und Fernsehen bezahlen. Merk-Zeichen: 1. KL Berechtigung zur Nutzung der 1. Klasse Dieses Merk-Zeichen bedeutet: Die Person darf in den Zügen der Deutschen Bahn in der 1. Klasse fahren. Sie kann dafür eine Fahr-Karte für die 2. Klasse benutzen. Das kostet nichts extra. Die Plätze in der 1. Klasse sind besser als die Plätze in der 2. Klasse. Und teurer. 24 Berliner Rat-Geber für Menschen mit Behinderung — Die Merk-Zeichen Merk-Zeichen: T Berechtigung zur Teil-Nahme am Sonder-Fahr-Dienst Berlin Dieses Merk-Zeichen ist wichtig für Personen mit einer außer-gewöhnlichen Geh-Behinderung. Das sind Personen mit einer sehr starken Geh-Behinderung. Diese Personen haben gleich-zeitig das Merk-Zeichen aG. Die Personen mit dem Merk-Zeichen T dürfen den Sonder-Fahr-Dienst für schwer-behinderte Menschen in Berlin benutzen. Der Sonder-Fahr-Dienst Berlin ist für behinderte Menschen, die Busse, Bahnen und Züge gar nicht oder nur mit sehr großen Schwierigkeiten benutzen können. Er gilt nur für private Fahrten in der Frei-Zeit. Zum Beispiel zum Sport-Verein, ins Kino, zu Veranstaltungen oder ins Theater. Mehr Informationen: Mehr Informationen über den Sonder-Fahr-Dienst Berlin finden Sie im Kapitel 6 Nachteils-Ausgleiche  6.3. Sonder-Fahr-Dienst Seite 50. Mehr Informationen über die Merk-Zeichen bekommen Sie beim Versorgungs-Amt im LAGeSo Kunden-Center. Die Adresse steht auf der Seite 11. 25 Berliner Rat-Geber für Menschen mit Behinderung — Fragen und Antworten zum Schwer-Behinderten-Ausweis Kapitel 4 Fragen und Antworten zum Schwer-Behinderten-Ausweis QQ Wo gilt der deutsche Schwer-Behinderten-Ausweis? Der Schwer-Behinderten-Ausweis ist überall in Deutschland gültig. QQ Wofür ist der Schwer-Behinderten-Ausweis gut? Mit dem Schwer-Behinderten-Ausweis haben behinderte Menschen besondere Rechte. Und bekommen besondere Nachteils-Ausgleiche. Nachteils-Ausgleiche sind besondere Angebote und Hilfen für Menschen mit Behinderung. Mehr Informationen: Mehr Informationen über die Nachteils-Ausgleiche finden Sie im Kapitel 6 ab Seite 32 QQ Welche Schwer-Behinderten-Ausweise gibt es? Es gibt 2 verschiedene Ausweise: Den grünen Ausweis bekommen Menschen mit einem Grad der Behinderung (GdB) von 50 und mehr. 26 Berliner Rat-Geber für Menschen mit Behinderung — Fragen und Antworten zum Schwer-Behinderten-Ausweis Den grün-orangen Ausweis bekommt man, wenn man einen Grad der Behinderung (GdB) von 50 und mehr und zusätzlich noch bestimmte Behinderungen hat. Zum Beispiel eine schwere Geh-Behinderung. Diese Personen müssen für die Benutzung von Bussen, Zügen und Straßen-Bahnen weniger oder gar nichts bezahlen. Dafür braucht man noch ein Bei-Blatt mit Wert-Marke. Das Bei-Blatt mit Wert-Marke muss man im Bus oder in der Bahn mit dem Schwer-Behinderten-Ausweis vorzeigen. Mehr Informationen: Mehr Informationen über das Bei-Blatt mit Wert-Marke finden Sie im Kapitel 6 Nachteils-Ausgleiche  6.2 Personen-Beförderung Seite 44. QQ Braucht man ein Foto für den Schwer-Behinderten-Ausweis? Erwachsene Personen brauchen ein Pass-Bild. Kinder brauchen erst ab 10 Jahren ein Pass-Bild für den Ausweis. QQ Was muss ich machen, wenn der Schwer-Behinderten-Ausweis abgelaufen ist? Dann bekommen Sie im Kunden-Center einen neuen Ausweis. Dafür müssen Sie immer ein Pass-Bild mitbringen. 27 Berliner Rat-Geber für Menschen mit Behinderung — Fragen und Antworten zum Schwer-Behinderten-Ausweis QQ Gilt der Schwer-Behinderten-Ausweis auch in anderen Ländern? Nein! Der Schwer-Behinderten-Ausweis gilt nur in Deutschland. Für andere Länder brauchen Sie eine Extra-Bescheinigung. Auf der Bescheinigung steht drauf, dass Sie nach deutschem Recht schwer-behindert sind. Die Bescheinigung gibt es in den Sprachen: Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch, Italienisch und Russisch. Mehr Informationen: Mehr Informationen über die Angebote für Menschen mit Schwer-Behinderung im Ausland bekommen Sie im Versorgungs-Amt im LAGeSo Kunden-Center. Die Adresse steht auf Seite 11. QQ Ab wann gibt es den neuen Schwer-Behinderten-Ausweis? In Berlin bekommt man den neuen Schwer-Behinderten-Ausweis seit Mai 2013. Die alten Schwer-Behinderten-Ausweise bleiben gültig. Das Gültigkeits-Datum steht vorne auf dem Ausweis. Sie müssen Ihren alten Ausweis erst umtauschen, wenn das Gültigkeits-Datum vorbei ist. 28 Berliner Rat-Geber für Menschen mit Behinderung — Wie bekommt man den Schwer-Behinderten-Ausweis? Kapitel 5 Wie bekommt man den Schwer-Behinderten-Ausweis? Einen Schwer-Behinderten-Ausweis bekommen Sie, wenn Sie einen Grad der Behinderung (GdB) von 50 oder mehr haben. Den Grad der Behinderung (GdB) muss man erst heraus-finden. Man sagt auch: Den Grad der Behinderung (GdB) muss man fest-stellen. Das Fest-stellen vom Grad der Behinderung (GdB) macht das Versorgungs-Amt. Das Versorgungs-Amt gehört zum Landes-Amt für Gesundheit und Soziales (LAGeSo). Für das Fest-stellen vom Grad der Behinderung (GdB) müssen Sie beim Versorgungs-Amt einen Antrag stellen. Das bedeutet: Sie müssen einen Frage-Bogen ausfüllen. Das Versorgungs-Amt prüft, wie schwer Ihre Behinderung ist. Das Versorgungs-Amt schickt Ihnen dann einen Bescheid. Man sagt auch: Fest-Stellungs-Bescheid. Der Fest-Stellungs-Bescheid ist ein Brief vom Versorgungs-Amt. 29 Berliner Rat-Geber für Menschen mit Behinderung — Wie bekommt man den Schwer-Behinderten-Ausweis? Das steht im Fest-Stellungs-Bescheid: QQ welche Behinderungen Sie haben, QQ welchen Grad der Behinderung (GdB) Sie haben, QQ welche Merk-Zeichen für Sie gültig sind. Was die Merk-Zeichen sind, steht im Kapitel 3 auf den Seiten 22-25. Wenn in dem Bescheid ein Grad der Behinderung (GdB) von 50 oder mehr steht, dann sind Sie schwer-behindert. Dann bekommen Sie einen Schwer-Behinderten-Ausweis. Wenn Sie schon einen Bescheid haben Sie haben schon einen Bescheid, aber Ihre Behinderungen sind schlimmer geworden. Dann können Sie einen neuen Antrag stellen. Das Versorgungs-Amt schaut dann, was sich geändert hat. Und schickt Ihnen einen neuen Fest-Stellungs-Bescheid. Für den Antrag brauchen Sie ein Antrags-Formular. Das Antrags-Formular bekommen Sie vom Versorgungs-Amt. Das Versorgungs-Amt sagt Ihnen auch, wie Sie das Formular ausfüllen müssen. Und welche wichtigen Papiere Sie mit dem Antrag zusammen abgeben müssen. Zum Beispiel von Ihrem Arzt. Oder vom Kranken-Haus. 30 Berliner Rat-Geber für Menschen mit Behinderung — Wie bekommt man den Schwer-Behinderten-Ausweis? Das Antrags-Formular bekommen Sie hier: QQ in den Kranken-Häusern QQ in den Behinderten-Beratungs-Stellen QQ in den Bürger-Ämtern QQ in den Bezirks-Ämtern Sie können das Formular auch im Internet herunter-laden. Die Internet-Seite ist: www.berlin.de/lageso/behinderung/antrag/ Wenn Sie den Antrag nicht alleine ausfüllen können, darf eine andere Person Ihnen helfen. Diese Person braucht dann Ihre schriftliche Erlaubnis. Das ist ein Papier mit Ihrer Unterschrift. In dem Papier steht drin, dass die Person bestimmte Sachen für Sie erledigen darf. 31 Berliner Rat-Geber für Menschen mit Behinderung — Nachteils-Ausgleiche Kapitel 6 Nachteils-Ausgleiche: Menschen mit Behinderung können viele Dinge nicht so gut wie Menschen ohne Behinderung. Sie können zum Beispiel nicht jede Arbeit machen, die sie wollen. Und haben deshalb viel weniger Arbeits-Möglichkeiten. Oder sie können nicht jeden Sport machen, den sie machen wollen. Man sagt auch: Sie haben Nachteile. Oder: Sie sind benachteiligt. Deshalb gibt es für Menschen mit Behinderung besondere Angebote und Hilfen. Zum Beispiel Hilfen am Arbeits-Platz. Oder mehr Urlaub. Oder niedrigere Fahr-Preise in Bussen, Zügen und Straßen-Bahnen. Diese Angebote und Hilfen nennt man auch Nachteils-Ausgleiche. 32 Berliner Rat-Geber für Menschen mit Behinderung — Nachteils-Ausgleiche 1. Arbeit und Beruf Menschen mit Behinderung finden oft viel schwerer einen Arbeits-Platz als Menschen ohne Behinderung. Sie sind deshalb benachteiligt. Für diese Personen gibt es bei Arbeit und Beruf besondere Hilfen. Diese Hilfen heißen Nachteils-Ausgleiche für Arbeit und Beruf. Hilfen für Menschen mit Behinderung im Allgemeinen Arbeits-Markt Der Arbeits-Markt sind alle Arbeits-Plätze und alle Arbeit-Nehmer zusammen. Arbeit-Nehmer sind Personen, die arbeiten können und wollen. Es gibt den allgemeinen Arbeits-Markt. Und es gibt den besonderen Arbeits-Markt. Die Arbeits-Plätze auf dem allgemeinen Arbeits-Markt werden von den Arbeit-Gebern bezahlt. Das sind Personen, die anderen Personen Arbeit geben. Die Arbeits-Plätze auf dem besonderen Arbeits-Markt werden vom Staat bezahlt. Zum Beispiel die Arbeits-Plätze in den Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM). Die Hilfen für die Teilhabe am Arbeits-Leben sollen dem behinderten Menschen helfen. Zum Beispiel einen Arbeits-Platz auf dem allgemeinen Arbeits-Markt zu finden. Und den Arbeits-Platz zu behalten. Teilhabe bedeutet: teil-nehmen, dabei sein 33 Berliner Rat-Geber für Menschen mit Behinderung — Nachteils-Ausgleiche Diese Hilfen gibt es: QQ Hilfen für den Arbeits-Platz Das kann zum Beispiel Geld für den Arbeit-Geber sein. Damit kann der Arbeit-Geber behinderten-gerechte Arbeits-Plätze einrichten. Das können auch Hilfen für den Arbeit-Nehmer sein. Zum Beispiel technische Arbeits-Hilfen. Wie besondere Computer für blinde Mitarbeiter. Oder Geld. Zum Beispiel für nötige Arbeits-Assistenten. Das sind Personen, die den behinderten Menschen bei der Arbeit unterstützen. Welche Hilfen für den Arbeits-Platz es sonst noch gibt, kann Ihnen das Integrations-Amt sagen. Das Integrations-Amt ist eine Behörde. Die Mitarbeiter helfen schwer-behinderten Menschen, einen Arbeits-Platz zu behalten. Und sie unterstützen die Arbeit-Geber, wenn sie Arbeits-Plätze für Menschen mit Behinderung schaffen wollen. QQ Mehr Urlaub Schwer-behinderte Arbeit-Nehmer mit einem Grad der Behinderung (GdB) von 50 oder mehr bekommen 1 Woche mehr Urlaub im Jahr. 34 Berliner Rat-Geber für Menschen mit Behinderung — Nachteils-Ausgleiche Für die Extra-Urlaubs-Tage gelten die selben Regeln wie für den normalen Urlaub. Diese Regeln stehen im Arbeits-Vertrag. Den Extra-Urlaub müssen Sie beantragen. Dafür müssen Sie dem Arbeit-Geber Ihren Schwer-Behinderten-Ausweis vorlegen. QQ Besonderer Kündigungs-Schutz Ein Arbeit-Geber kann einen schwer-behinderten Arbeit-Nehmer nicht einfach kündigen. Kündigen bedeutet: Der Arbeit-Geber beendet den Arbeits-Vertrag. Der Arbeit-Nehmer verliert seinen Arbeits-Platz. Der Arbeit-Geber muss zuerst das Integrations-Amt fragen. Das Integrations-Amt passt auf, dass ein schwer-behinderter Arbeit-Nehmer nicht wegen seiner Behinderung gekündigt wird. QQ Schwer-Behinderten-Vertretung Wenn in einer Firma mindestens 5 schwer-behinderte Menschen arbeiten, kann eine Schwer-Behinderten-Vertretung gewählt werden. Die Schwer-Behinderten-Vertretung ist eine Vertrauens-Person. Sie hört den schwer-behinderten Arbeit-Nehmern zu, wenn es Probleme gibt. Und sie spricht mit der Betriebs-Leitung. 35 Berliner Rat-Geber für Menschen mit Behinderung — Nachteils-Ausgleiche QQ Schwer-Behinderten-Vertretung kann jeder Arbeit-Nehmer werden. Er oder sie muss nicht behindert sein. Mehr Informationen Mehr Informationen über die Hilfen für schwer-behinderte Arbeit-Nehmer und ihre Arbeit-Geber bekommen Sie beim Integrations-Amt: Landes-Amt für Gesundheit und Soziales Berlin (LAGeSo) Integrationsamt Turmstr. 21 Haus A 10559 Berlin Telefon: 90229-3304/-3305 Fax: 90229-3399/-3197 E-Mail: integrationsamt@lageso.berlin.de Internet: www.lageso.berlin.de ( Arbeit und Behinderung  Publikationen) 36 Berliner Rat-Geber für Menschen mit Behinderung — Nachteils-Ausgleiche Gleich-Stellung mit schwer-behinderten Menschen Menschen mit einem Grad der Behinderung (GdB) von 50 und mehr gelten als schwer-behindert. Deshalb bekommen sie mehr Hilfen als Personen mit einem Grad der Behinderung (GdB) von weniger als 50. Viele Personen mit einem Grad der Behinderung (GdB) von 30 oder 40 haben es auch schwer, einen Arbeits-Platz zu finden. Oder den Arbeits-Platz zu behalten. Diese Personen gelten nicht als schwer-behindert. Sie brauchen aber genauso viele Hilfen wie die schwer-behinderten Menschen. Deshalb können sie die Gleich-Stellung mit schwer-behinderten Menschen beantragen. Gleich-Stellung mit schwer-behinderten Menschen bedeutet: Sie werden dann genauso behandelt wie die schwer-behinderten Menschen. Die gleich-gestellten Personen haben im Arbeits-Leben die gleichen Rechte und Pflichten wie die schwer-behinderten Arbeit-Nehmer. Das gilt nicht für die Urlaubs-Tage. Die gleich-gestellten Personen bekommen keine Extra-Urlaubs-Tage. Die Gleich-Stellung müssen Sie bei der Agentur für Arbeit beantragen, die für Ihren Wohn-Ort zuständig ist. 37 Berliner Rat-Geber für Menschen mit Behinderung — Nachteils-Ausgleiche Integrations-Fach-Dienste Der Integrations-Fach-Dienst (IFD) ist ein Büro. Die Mitarbeiter dort helfen Menschen mit Behinderung bei der Arbeits-Suche. Und bei Problemen am Arbeits-Platz. Integration bedeutet zum Beispiel: Ein neuer Kollege kommt in eine Firma. Die anderen Kollegen nehmen ihn in ihre Gemeinschaft auf. Sie arbeiten mit dem neuen Kollegen zusammen. Sie gehen mit ihm in die Mittags-Pause. Der neue Kollege ist in der Firma integriert. Der Integrations-Fach-Dienst (IFD) berät auch die Arbeit-Geber. Zum Beispiel bei der Einrichtung von behinderten-gerechten Arbeits-Plätzen. Und über finanzielle Hilfen. Finanzielle Hilfen ist Geld. Die Arbeit-Geber bekommen Geld für die Einrichtung von behinderten-gerechten Arbeits-Plätzen. Mehr Informationen: Die Adressen von den Integrations-Fach-Diensten (IFD) in Berlin finden Sie auf den Seiten 82-84 38 Berliner Rat-Geber für Menschen mit Behinderung — Nachteils-Ausgleiche Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) sind Einrichtungen zur Teilhabe am Arbeits-Leben. Teilhabe bedeutet: teil-nehmen, dabei sein, mitmachen können. In den Werkstätten können behinderte Menschen einen Beruf lernen. Sie bekommen dort einen Arbeits-Platz und können Geld verdienen. Die Menschen in den Werkstätten werden gut betreut. Die Betreuer dort haben eine besondere Ausbildung für die Betreuung von behinderten Menschen. Förder-Bereich in der Werkstatt: Manche Menschen haben eine sehr schwere Behinderung. Und können noch nicht in der Werkstatt aufgenommen werden. Diese Menschen kommen zuerst in den Förder-Bereich. Fördern bedeutet: helfen. Im Förder-Bereich lernen diese Menschen, was sie trotz ihrer schweren Behinderung machen können. Und üben bestimmte Sachen, die sie später brauchen. Zum Beispiel in der Berufs-Ausbildung. Oder bei der Arbeit in der Werkstatt. 39 Berliner Rat-Geber für Menschen mit Behinderung — Nachteils-Ausgleiche In den Werkstätten gibt es viele verschiedene Arbeits-Möglichkeiten. Und viele Ausbildungs-Möglichkeiten. Es gibt auch Außen-Arbeits-Plätze. Das sind Arbeits-Plätze in anderen Firmen. Dort können Menschen mit Behinderung auch mit Menschen ohne Behinderung zusammen arbeiten. Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) in Berlin In Berlin gibt es sehr viele Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM). Manche davon haben mehrere Häuser in verschiedenen Teilen der Stadt. In der folgenden Liste finden Sie die Telefon-Nummern von einigen Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) in Berlin. Hier können Sie fragen, welche Werkstatt am nächsten an Ihrer Wohnung liegt. QQ Reinickendorf und Pankow Nordberliner Werkgemeinschaft gGmbH Telefon: 030 - 47 47 94 21 QQ Lichtenberg und Marzahn-Hellersdorf Lichtenberger Werkstatt für Behinderte gGmbH Telefon: 030 - 55 88 06 19 QQ Treptow-Köpenick und Neukölln Vereinigung für Jugendhilfe gGmbH Telefon: 030 - 68 28 14 42 40 Berliner Rat-Geber für Menschen mit Behinderung — Nachteils-Ausgleiche QQ Charlottenburg-Wilmersdorf und Spandau Mosaik Werkstätten für Behinderte gGmbH Telefon: 030 - 36 20 92 11 QQ Friedrichshain-Kreuzberg und Berlin Mitte Berliner Werkstätten für Menschen mit Behinderung GmbH Telefon: 030 - 39 09 67 01 QQ Steglitz-Zehlendorf, SchönebergTempelhof FSE Lankwitzer Werkstätten gGmbH Telefon: 030 - 76 69 06 33 Mehr Informationen: Mehr Informationen über die Aufnahme in eine Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) bekommen Sie bei der LAG WfbM Berlin e. V. Die Adresse steht auf der nächsten Seite. Diese Stellen können Ihnen auch weiter-helfen: QQ die Werkstätten für behinderte Menschen QQ die Agentur für Arbeit QQ die Sozial-Ämter QQ die LAG WfbM 41 Berliner Rat-Geber für Menschen mit Behinderung — Nachteils-Ausgleiche Wechsel von der Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) zu einer Firma Werkstatt-Beschäftigte können auch zu einem Arbeits-Platz in einer Firma wechseln. Hilfe bekommen Sie vom Integrations-Fach-Dienst (IFD) im Haus von der LAG WfbM. Der Integrations-Fach-Dienst (IFD) ist ein Büro. Die Mitarbeiter dort helfen Menschen mit Behinderung bei der Arbeits-Suche. Und bei Problemen am Arbeits-Platz. LAG WfbM ist eine Abkürzung für: Landes-Arbeits-Gemeinschaft Werkstatt für behinderte Menschen. Die LAG WfbM ist ein Verein. Der Verein unterstützt die Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) bei ihrer Arbeit. Die Adresse vom Integrations-Fach-Dienst (IFD) bei der LAG WfbM ist: LAG WfbM Berlin e. V Geschäfts-Stelle und Integrations-Fach-Dienst (IFD) c/o FSE Lankwitzer Werkstätten Schönhauser Allee 175 10119 Berlin Telefon: 030 - 484 95 82-20 Fax: 030 - 484 95 82-28 E-Mail: 42 info@lag-ifd.de Berliner Rat-Geber für Menschen mit Behinderung — Nachteils-Ausgleiche Alters-Rente Wenn Arbeit-Nehmer 65 oder 67 Jahre alt sind, müssen sie nicht mehr zur Arbeit kommen. Dann sind sie Rentner. Rentner bekommen keinen Arbeits-Lohn. Rentner bekommen jeden Monat Rente. Die Rente bezahlt die Renten-Versicherung. Man kann auch schon früher in Rente gehen. Dann bekommt man aber weniger Rente. Die Rente müssen Sie beantragen. Das Formular für den Renten-Antrag und Hilfe beim Ausfüllen bekommen Sie hier: Versicherungs-Amt Berlin im Landes-Amt für Gesundheit und Soziales (LAGeSo) Sächsische Str. 28 10707 Berlin Telefon: 030 - 9 02 29 - 68 02 E-Mail: versicherungsamt@lageso.berlin.de Bitte machen Sie vorher einen Termin. Mehr Informationen bekommen Sie hier: Deutsche Renten-Versicherung Kosten-loses Service-Telefon: Telefon: 0800 1000 48 00 43 Berliner Rat-Geber für Menschen mit Behinderung — Nachteils-Ausgleiche 2. Personen-Beförderung Beförderung bedeutet: Etwas von einem Ort zu einem anderen Ort bringen. Zum Beispiel mit einem Auto. Oder mit dem Bus. Personen-Beförderung bedeutet: Eine Person von einem Ort zu einem anderen Ort bringen. Sitz-Plätze für Menschen mit Beeinträchtigungen In Bussen und Bahnen gibt es besondere Sitz-Plätze für Menschen mit Beeinträchtigungen. Das können schwer-behinderte Personen sein. Aber auch Menschen ohne Schwer-Behinderten-Ausweis. Zum Beispiel ein Junge mit Gips-Bein. Oder ältere Personen, die nicht mehr so gut laufen können. Oder eine Person mit sehr kleinen Kindern. Ermäßigte oder kosten-lose Fahrt in öffentlichen Verkehrs-Mitteln Ermäßigt bedeutet: etwas kostet weniger als normal Wenn Sie einen orange-grünen Schwer-Behinderten-Ausweis haben, können Sie ohne Fahr-Karte in öffentlichen Verkehrs-Mitteln fahren. 44 Berliner Rat-Geber für Menschen mit Behinderung — Nachteils-Ausgleiche Dafür brauchen Sie aber ein Bei-Blatt mit Wert-Marke. Das Bei-Blatt mit Wert-Marke ist so ähnlich wie eine Monats-Karte. Oder eine Jahres-Karte. Das Bei-Blatt mit Wert-Marke müssen Sie beantragen. Für Personen mit den Merk-Zeichen G (geh-behindert), Gl (gehör-los) oder aG (außer-gewöhnliche Geh-Behinderung) kostet das Bei-Blatt mit Wert-Marke 72 Euro für 1 Jahr oder 36 Euro für ein halbes Jahr. Für Personen mit den Merk-Zeichen Bl (blind) oder H (hilf-los) ist das Bei-Blatt mit Wert-Marke kostenlos. Mit dem Schwer-Behinderten-Ausweis und dem Bei-Blatt mit Wert-Marke können Sie so oft Sie wollen mit öffentlichen Verkehrs-Mitteln fahren. Achtung! Wenn Sie den Schwer-Behinderten-Ausweis und das Bei-Blatt nicht dabei haben, ist das wie Fahren ohne Fahr-Karte. Man sagt auch: Schwarz fahren. Schwarz-Fahren kostet 40 Euro Strafe. Hinweis: Kinder unter 6 Jahren müssen in Bussen und Bahnen der Stadt Berlin nichts bezahlen. Ein Bei-Blatt mit Wert-Marke brauchen sie erst, wenn sie älter als 6 Jahre sind. 45 Berliner Rat-Geber für Menschen mit Behinderung — Nachteils-Ausgleiche So sieht das neue Bei-Blatt mit Wert-Marke aus: Es ist genauso klein wie der neue Schwer-Behinderten-Ausweis. Hier gilt das Bei-Blatt mit Wert-Marke: QQ in allen deutschen Städten und Gemeinden. QQ in den Bussen, Straßen-Bahnen, U-Bahnen, S-Bahnen und Schiffen von einer öffentlichen Verkehrs-Gesellschaft in einer Stadt. QQ in den Nah-Verkehrs-Zügen der Deutschen Bahn in ganz Deutschland. Das sind Regional-Bahnen (RB), Regional-Express (RE) und Interregio-Express (IRE). Achtung! QQ Das Bei-Blatt mit Wert-Marke gilt nicht in Euro-City (EC), in Inter-City (IC) und in Inter-City-Express (ICE) Zügen der Deutschen Bahn. QQ Das Bei-Blatt gilt immer für Plätze in der 2. Klasse. Das sind die Wagen mit einer großen 2 darauf. Für Plätze in der 1. Klasse gilt das Bei-Blatt nicht. 46 Berliner Rat-Geber für Menschen mit Behinderung — Nachteils-Ausgleiche Kosten-lose Fahrt für Begleit-Personen Wenn im Schwer-Behinderten-Ausweis das Merk-Zeichen B steht, darf der schwer-behinderte Mensch eine Begleit-Person kosten-los mitnehmen. Das Mitnehmen von Hilfs-Mitteln Personen mit Schwer-Behinderten-Ausweis und Bei-Blatt mit Wert-Marke können bestimmte Sachen kosten-los mitnehmen. Zum Beispiel Hilfs-Mittel. Zu den Hilfs-Mitteln gehören. QQ Taschen und kleine Koffer Man sagt auch: Hand-Gepäck QQ Kranken-Fahr-Stühle QQ Roll-Stühle QQ Geh-Hilfen QQ Behinderten-Fahr-Räder und Behinderten-Drei-Räder Normale Fahr-Räder gehören nicht zu den Hilfs-Mitteln. Für ein normales Fahr-Rad muss man eine Fahr-Karte kaufen. 47 Berliner Rat-Geber für Menschen mit Behinderung — Nachteils-Ausgleiche Das Mitnehmen von Hunden Mit einem gültigen Bei-Blatt mit Wert-Marke können Sie 1 großen Hund kosten-los mitnehmen. Kleine Hunde in einer Trage-Tasche können immer kosten-los mitfahren. Wenn das Merk-Zeichen Bl (blind) in Ihrem Schwer-Behinderten-Ausweis steht, dürfen Sie immer einen Blinden-Hund kosten-los mitnehmen. Hilfen beim Fahren in Bussen und Bahnen Wenn Sie für das Fahren mit dem Bus oder der Bahn Hilfe brauchen, können Sie sich bei diesen Büros melden: Bus & Bahn-Begleit-Service des VBB (Verkehrs-Verbund Berlin Brandenburg) Telefon: 030 - 25 414 414 Internet: www.vbb.de ( Fahrplan  Barrierefrei reisen  VBB Bus & Bahn-Begleitservice) Den Bus- und Bahn-Begleit-Service können Sie zu diesen Zeiten nutzen: Montags - Freitags von 9.00 Uhr - 19.00 Uhr 48 Berliner Rat-Geber für Menschen mit Behinderung — Nachteils-Ausgleiche Ein Assistent holt Sie an Ihrer Wohnung ab und fährt Sie wohin Sie wollen. Überall in ganz Berlin. Assistenten sind Personen, die anderen Personen bei etwas helfen. Der Bus- und Bahn-Begleit-Service vom VBB ist kosten-los. Mobilitäts-Service-Zentrale der Deutschen Bahn AG Öffnungs-Zeiten: jeden Tag von 6.00 Uhr - 22.00 Uhr Telefon: 0 18 05 - 512 512 Fax: 0 18 05 - 15 93 57 Internet: www.bahn.de/barrierefrei Dort gibt es auch Informationen über Hilfe-Möglichkeiten für schwer-behinderte Fahr-Gäste in den Zügen und auf den Bahn-Höfen der Deutschen Bahn. Gute Informationen gibt es auch in der kosten-losen Broschüre der Deutschen Bahn: „Mobil mit Handicap“. Mobil bedeutet: beweglich Handicap ist englisch und bedeutet: Behinderung Die Broschüre können Sie bei der Deutschen Bahn bestellen. 49 Berliner Rat-Geber für Menschen mit Behinderung — Nachteils-Ausgleiche 3. Sonder-Fahr-Dienst für Menschen mit Behinderung im Land Berlin In Berlin gibt es einen Sonder-Fahr-Dienst für Menschen mit Behinderung. Er heißt: SonderFahrDienst-Berlin (SFD-Berlin). Fahr-Dienst bedeutet: Jemand fährt Sie von einem Ort zu einem anderen. Zum Beispiel ins Kino. Oder zu einem Konzert. Den Sonder-Fahr-Dienst (SFD) können Personen benutzen, die das Merk-Zeichen T in ihrem Schwer-Behinderten-Ausweis haben. Informationen über die Merk-Zeichen finden Sie im Kapitel 3 auf den Seiten 22-25. Der Sonder-Fahr-Dienst (SFD) ist für Fahrten in der Frei-Zeit. Zum Beispiel für Besuche bei Freunden oder Verwandten. Oder wenn Sie eine Veranstaltung besuchen wollen. Der Sonder-Fahr-Dienst (SFD) ist dafür da, dass Menschen mit Behinderung am Leben in der Gesellschaft teil-nehmen können. Den Sonder-Fahr-Dienst (SFD) kann man jeden Tag nutzen. Er gilt in ganz Berlin. 50 Berliner Rat-Geber für Menschen mit Behinderung — Nachteils-Ausgleiche Der Sonder-Fahr-Dienst (SFD) gilt nicht für QQ Fahrten zu Ärzten, Kranken-Häusern und Therapeuten QQ Fahrten von und zur Arbeit oder Schule QQ Fahrten zur Tages-Pflege Mehr Informationen: Mehr Informationen über den Sonder-Fahr-Dienst (SFD) bekommen Sie hier: Mobilitäts-Zentrale SFD-Berlin Telefon: Fax: 030 - 26 10 23 00 030 - 26 10 23 99 E-Mail: order@sfd-berlin.de Internet: www.sfd-berlin.de Öffnungs-Zeiten: jeden Tag von 7.00 Uhr - 17.00 Uhr Dort können Sie die Fahrten bestellen. Oder absagen. Zum Beispiel, wenn Sie doch nicht können. Hinweis: Die Teil-Nahme am Sonder-Fahr-Dienst (SFD) müssen Sie beim Landes-Amt für Gesundheit und Soziales (LAGeSo) beantragen. Die Adresse steht auf Seite 11. 51 Berliner Rat-Geber für Menschen mit Behinderung — Nachteils-Ausgleiche 4. Fahren mit einem Kraft-Fahrzeug Viele Menschen mit Behinderung können selber Auto fahren. Oder mit einem Mofa oder Motor-Roller. Oder sie benutzen einen Roll-Stuhl mit Motor. Diese Fahrzeuge sind Kraft-Fahrzeuge. Für diese Personen gibt es auch Nachteils-Ausgleiche. Zum Beispiel beim Parken. Oder beim Führer-Schein. Mehr Informationen bekommen Sie hier: LAGeSo Kunden-Center / Versorgungs-Amt Sächsische Str. 28 (Erdgeschoss) 10707 Berlin Telefon: Fax: 030 - 9 02 29 - 64 64 030 - 9 02 29 - 60 95 E-Mail: infoservice@lageso.berlin.de Internet: www.lageso.berlin.de/behinderung Öffnungs-Zeiten: Montag, Dienstag 9.00 Uhr - 15.00 Uhr Donnerstag 9.00 Uhr - 18.00 Uhr Freitag 9.00 Uhr - 13.00 Uhr Die Mitarbeiter dort sagen Ihnen gerne, welche Nachteils-Ausgleiche es für das Fahren mit einem Kraft-Fahrzeug gibt. Und was Sie dafür machen müssen. 52 Berliner Rat-Geber für Menschen mit Behinderung — Nachteils-Ausgleiche 5. Erleichterungen bei den Steuern Wenn Sie Einkommen haben, müssen Sie Einkommens-Steuern bezahlen. Einkommen ist Geld, das Sie bekommen. Zum Beispiel: Arbeits-Lohn, Rente, Zinsen für Geld auf dem Spar-Buch, geschenktes Geld. Von Ihrem Einkommen müssen Sie einen Teil an den Staat abgeben. Das nennt man Einkommens-Steuer. Davon bezahlt der Staat zum Beispiel neue Kinder-Gärten und Schulen. Oder repariert kaputte Straßen. Und bezahlt die Mitarbeiter vom Staat. Wie viel Einkommens-Steuern Sie bezahlen müssen, hängt von Ihrem Einkommen ab. Das Finanz-Amt schaut, wie viel Einkommen Sie in 1 Jahr haben. Wenn Sie viel Einkommen haben, müssen Sie viel Steuern bezahlen. Wenn Sie wenig Einkommen haben, müssen Sie nur wenig Steuern bezahlen. Wenn Ihr Einkommen vom ganzen Jahr weniger als 8.130,-- Euro ist, müssen Sie gar keine Einkommens-Steuern bezahlen. 53 Berliner Rat-Geber für Menschen mit Behinderung — Nachteils-Ausgleiche Menschen mit Behinderung haben oft mehr Kosten als Personen ohne Behinderung. Zum Beispiel, wenn Sie in einem Heim wohnen. Oder wenn Sie Pflege brauchen. Deshalb bekommen sie Erleichterungen bei der Einkommens-Steuer. Das bedeutet: Sie müssen weniger Steuern bezahlen. Es gibt verschiedene Steuer-Erleichterungen für Menschen mit Behinderung. Oder für Eltern mit behinderten Kindern. Ihr Assistent hilft Ihnen gerne bei der Steuer-Erklärung für das Finanz-Amt. Assistenten helfen behinderten Menschen. Mehr Informationen: Mehr Informationen über die Erleichterungen bei der Einkommens-Steuer bekommen Sie bei dem Finanz-Amt, das für Ihren Wohn-Ort zuständig ist. 54 Berliner Rat-Geber für Menschen mit Behinderung — Nachteils-Ausgleiche 6. Wohnen Unterstütztes Wohnen Viele Menschen mit Behinderung brauchen Betreuung und Unterstützung. Manche von ihnen wohnen daheim bei ihren Eltern. Oder bei anderen Angehörigen. Angehörige sind Personen, die zur Familie gehören. Für Menschen mit Behinderung gibt es aber noch andere Wohn-Möglichkeiten mit Betreuung. Wohnen mit Betreuung nennt man auch: Unterstütztes Wohnen. Diese Angebote beim unterstützten Wohnen gibt es: QQ Wohn-Heime Im Wohn-Heim können Sie wohnen, wenn Sie tags-über arbeiten gehen. Oder wenn Sie zur Tages-Beschäftigung gehen. Zum Beispiel in einer Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM). Im Wohn-Heim können auch Menschen wohnen, die tags-über in einem Wohn-Heim betreut werden müssen. In einem Wohn-Heim für behinderte Menschen ist immer ein Betreuer da. 55 Berliner Rat-Geber für Menschen mit Behinderung — Nachteils-Ausgleiche Wer nicht so viel Betreuung braucht, kann auch in einer Außen-Wohn-Gruppe wohnen. Dort wohnen Menschen mit Behinderung zusammen in einem Haus oder in einer Wohnung. Sie können viel selber machen. Deshalb brauchen sie nur wenig Betreuung. Der Betreuer ist nicht immer da. QQ Wohn-Gemeinschaften Menschen mit Behinderung können auch in einer Wohn-Gemeinschaft wohnen. Tags-über gehen sie zur Arbeit. Zum Beispiel in einer Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM). Oder an einem anderen Arbeits-Platz. Diese Personen können viel selber machen. Sie brauchen nur wenig Betreuung. Nachts muss kein Betreuer im Haus oder in der Wohnung bleiben. QQ Betreutes Einzel-Wohnen Das betreute Einzel-Wohnen ist für Personen, die selbst für sich sorgen können. Und für Menschen, die lieber alleine leben möchten. Wenn diese Personen Unterstützung brauchen, hilft ihnen ein Assistent. Das sind Menschen, die anderen Menschen bei etwas helfen. Zum Beispiel beim Arzt. Oder wenn sie zur Bank müssen. Oder wenn sie Probleme haben. 56 Berliner Rat-Geber für Menschen mit Behinderung — Nachteils-Ausgleiche QQ Herbergen Eine Herberge ist wie ein Wohn-Heim zum Kurz-Wohnen. Dort können Menschen mit Behinderung nur eine kurze Zeit wohnen. Manchmal kann ein behinderter Mensch eine Zeit lang nicht von seinen Angehörigen betreut werden. Zum Beispiel wenn der Angehörige krank ist. Oder wenn er in Urlaub gefahren ist. In dieser Zeit können die behinderten Personen in einer Herberge wohnen. Dort ist immer ein Betreuer da. In der Herberge kann man höchstens 3 Monate lang wohnen. Das Angebot ist für behinderte Personen, die sonst von ihren Angehörigen betreut oder gepflegt werden. Mehr Informationen: Mehr Informationen über das unterstützte Wohnen bekommen Sie hier: Lotse Berlin Telefon: 0 18 03 - 24 17 24 Der Anruf kostet 0,14 Euro in der Minute vom normalen Telefon. Mit dem Handy kostet der Anruf mehr Geld. E-Mail: post@lotse-berlin.de Internet: www.lotse-berlin.de 57 Berliner Rat-Geber für Menschen mit Behinderung — Nachteils-Ausgleiche Die Internet-Seite www.lotse-berlin.de gibt es auch in leichter Sprache. Sprech-Zeiten: Montag, Dienstag und Mittwoch: von 10.00 Uhr - 16.00 Uhr Donnerstag: von 15.00 Uhr - 17.00 Uhr Freitag: von 10.00 Uhr - 14.00 Uhr Mehr Informationen und Beratung bekommen Sie auch bei den Bezirks-Ämtern und den Bürger-Büros. Die Adressen von den Bezirks-Ämtern finden Sie auf den Seiten 70-72. 58 Berliner Rat-Geber für Menschen mit Behinderung — Nachteils-Ausgleiche Behinderten-gerechte Wohnungen Manche Menschen brauchen wegen ihrer Behinderung eine besondere Wohnung. Zum Beispiel Roll-Stuhl-Fahrer. Oder sehr kleine Menschen. Man sagt auch: Diese Menschen brauchen behinderten-gerechte Wohnungen. In Berlin gibt es behinderten-gerechte Wohnungen. Ein Teil davon sind Sozial-Wohnungen. Sozial-Wohnungen werden von der Stadt Berlin gefördert. Das bedeutet: Die Stadt bezahlt den Vermietern Geld. Dann ist die Miete nicht so hoch. Sozial-Wohnungen sind für Personen, die nur wenig Geld haben. Mehr Informationen Hilfe und mehr Informationen über behinderten-gerechte Sozial-Wohnungen in Berlin bekommen Sie beim Bezirks-Amt. Die Abteilung dort heißt Wohnungs-Amt. Die Mitarbeiter im Wohnungs-Amt sagen Ihnen, ob Sie eine Sozial-Wohnung bekommen können. Und was Sie dafür machen müssen. Sie helfen Ihnen auch mit dem Antrag. Und bei der Wohnungs-Suche. Die Adressen von den Bezirks-Ämtern finden Sie auf den Seiten 70-72. 59 Berliner Rat-Geber für Menschen mit Behinderung — Nachteils-Ausgleiche Wohn-Geld Menschen mit wenig Geld können Wohn-Geld bekommen. Das Wohn-Geld ist Geld von der Stadt. Das Geld bekommen Sie, damit Sie Ihre Miete bezahlen können. Oder Ihre Wohnung oder Ihr Haus. Hinweis: Das Wohn-Geld bekommen Sie nicht, wenn Sie schon Hartz 4-Geld bekommen. Mehr Informationen Mehr Informationen über das Wohn-Geld bekommen Sie beim Bezirks-Amt (Abteilung Wohnungs-Amt). Die Mitarbeiter im Wohnungs-Amt sagen Ihnen, ob Sie Wohn-Geld bekommen können. Und wie viel Wohn-Geld Sie bekommen können. Sie sagen Ihnen auch, was Sie machen müssen. Und helfen Ihnen. Zum Beispiel beim Antrag. Die Adressen von den Bezirks-Ämtern finden Sie auf den Seiten 70-72. 60 Berliner Rat-Geber für Menschen mit Behinderung — Nachteils-Ausgleiche 7. Post, Telefon, Radio, Fernsehen Post für Blinde Bestimmte Post-Sachen für blinde Menschen kann man bei der Deutschen Post als Blinden-Sendung verschicken. Für normale Blinden-Sendungen brauchen Sie keine Brief-Marke. Nur wenn Sie eine Extra-Leistung wollen, kostet das etwas. Dann müssen Sie aber nur die Extra-Gebühr für die Extra-Leistung bezahlen. Eine Extra-Leistung bei der Post ist zum Beispiel ein Einschreiben. Oder eine ganz eilige Sendung. Mehr Informationen: Mehr Informationen über die Blinden-Sendung bei der Deutschen Post bekommen Sie hier: Telefon: 0 18 02 - 33 33 61 Berliner Rat-Geber für Menschen mit Behinderung — Nachteils-Ausgleiche Befreiung oder Ermäßigung beim Rund-Funk-Beitrag Wer Fernsehen schaut oder Radio hört, muss Rund-Funk-Gebühren bezahlen. Die Rund-Funk-Gebühren heißen jetzt Rund-Funk-Beitrag. Menschen mit dem Merk-Zeichen RF im Schwer-Behinderten-Ausweis können eine Ermäßigung bekommen. Das bedeutet: Sie bezahlen weniger. Der ermäßigte Rund-Funk-Beitrag ist 5,99 Euro im Monat. Taub-blinde Menschen müssen keinen Rund-Funk-Beitrag bezahlen. Das nennt man auch: Befreiung vom Rund-Funk-Beitrag. Taub-blinde Menschen können nicht hören und nicht sehen. Eine Ermäßigung oder Befreiung vom Rund-Funk-Beitrag können Sie auch bekommen, wenn Sie zum Beispiel Sozial-Hilfe, Hartz 4 oder Grund-Sicherung bekommen. Die Ermäßigung oder Befreiung vom Rund-Funk-Beitrag müssen Sie beantragen. 62 Berliner Rat-Geber für Menschen mit Behinderung — Nachteils-Ausgleiche Mehr Informationen: Mehr Informationen über den Rund-Funk-Beitrag für Menschen mit Behinderung und über den Antrag bekommen Sie hier: ARD ZDF Deutschland-Radio Beitrags-Service Telefon: O185-999 50 888 Der Anruf kostet 6,5 Cent in der Minute vom normalen Telefon. Mit dem Handy kostet der Anruf mehr Geld. Informationen in leichter Sprache: www.rundfunkbeitrag.de  Menschen mit Behinderung Ermäßigung beim Telefonieren Menschen mit Behinderung können bei den verschiedenen Telefon-Firmen eine Ermäßigung beim Telefonieren bekommen. Jede Telefon-Firma hat ihre eigenen Regeln für die Ermäßigung. Mehr Informationen: Mehr Informationen bekommen Sie bei den Telefon-Firmen. 63 Berliner Rat-Geber für Menschen mit Behinderung — Nachteils-Ausgleiche 8. Kinder und Jugendliche Die Betreuung von einem behinderten Kind kann sehr anstrengend sein. Sie brauchen viel Zeit für das Kind. Und müssen sich viele Jahre um das Kind kümmern. In Berlin gibt es gibt viele Hilfen für behinderte Kinder und Jugendliche. Und für die Eltern und Geschwister von behinderten Kindern. Das kann Geld sein. Oder andere Hilfen. Zum Beispiel für die Betreuung. Oder für die Frei-Zeit. Oder für die Schule und die Ausbildung. Mehr Informationen: Mehr Informationen und Beratung zu den Hilfen für behinderte Kinder und Jugendliche und ihre Eltern bekommen Sie hier: Im Bezirks-Amt bei diesen Abteilungen: QQ Kinder- und Jugend-Gesundheits-Dienst QQ Kinder- und Jugend-Psychiatrischer-Dienst QQ Jugend-Amt Die Adressen von den Bezirks-Ämtern in Berlin finden Sie auf den Seiten 70-72 64 Berliner Rat-Geber für Menschen mit Behinderung — Nachteils-Ausgleiche 9. Verschiedenes Kranken-Fahrten Viele Menschen mit Behinderung müssen zum Arzt gefahren werden. Oder zur Reha. Zum Beispiel, wenn man nach einem schweren Unfall wieder laufen lernen muss. In bestimmten Fällen kann Ihnen der Arzt ein Rezept für die notwendigen Fahrten geben. Dann bezahlt die Kranken-Kasse einen Teil der Fahrt-Kosten. Mehr Informationen: Mehr Informationen bekommen Sie bei Ihrer Kranken-Kasse. Erleichterungen für Menschen mit einer bleibenden Krankheit (chronisch kranke Menschen) Chronisch spricht man so aus: kro-nisch Chronisch krank bedeutet: Sie haben eine Krankheit, die nicht mehr weg-geht. Viele chronisch Kranke müssen immer Medikamente nehmen. Oder behandelt werden. Das kann ziemlich teuer werden. Deshalb gibt es Erleichterungen für chronisch Kranke. Mehr Informationen: Mehr Informationen bekommen Sie bei Ihrer Kranken-Kasse. 65 Berliner Rat-Geber für Menschen mit Behinderung — Nachteils-Ausgleiche Hilfen für pflege-bedürftige Menschen Manche Menschen brauchen Pflege. Zum Beispiel Hilfe beim Waschen. Oder beim Anziehen. Oder beim Essen. Man sagt auch: Sie sind pflege-bedürftig. Für die Pflege kommt ein Pfleger zu dem Pflege-Bedürftigen nach Hause. Oder die Angehörigen kümmern sich um die Pflege. Manche Menschen leben auch in einem Pflege-Heim. Die Pflege kostet Geld. Manche Menschen brauchen viel Pflege. Das kostet viel Geld. Damit man die Pflege auch bezahlen kann, gibt es die Pflege-Versicherung. Die Pflege-Versicherung bezahlt einen Teil von den Kosten für die Pflege. Bei der Pflege gibt es 3 Pflege-Stufen: QQ Pflege-Stufe 1: Die Person braucht viel Pflege QQ Pflege-Stufe 2: Die Person braucht sehr viel Pflege (mehr als bei Pflege-Stufe 1) QQ Pflege-Stufe 3: Die Person braucht immer Pflege (mehr als bei Pflege-Stufe 2) Was und wie viel die Pflege-Versicherung bezahlt, hängt von der Pflege-Stufe ab. 66 Berliner Rat-Geber für Menschen mit Behinderung — Nachteils-Ausgleiche Die Pflege-Versicherung ist bei der Kranken-Versicherung mit dabei. Wer eine Kranken-Versicherung hat, hat automatisch auch eine Pflege-Versicherung. Für die Hilfen von der Pflege-Versicherung müssen Sie einen Antrag stellen. Man sagt auch: Leistungen beantragen. Mehr Informationen: Mehr Informationen über die Leistungen der Pflege-Versicherung bekommen Sie bei Ihrer Kranken-Kasse. Dort bekommen Sie auch die Antrags-Formulare. Landes-Pflege-Geld für gehör-lose, blinde und stark seh-behinderte Menschen Gehör-lose, blinde und stark seh-behinderte Personen brauchen bestimmte Hilfs-Mittel. Zum Beispiel eine Schreib-Maschine für Blinden-Schrift. Oder ein Bild-Telefon für Gehör-lose. Diese Hilfs-Mittel kosten Geld. Dafür gibt es in Berlin das Landes-Pflege-Geld. Das Landes-Pflege-Geld müssen Sie beantragen. Wie viel Landes-Pflege-Geld Sie bekommen, hängt von verschiedenen Sachen ab. Zum Beispiel von Ihrer Behinderung. Und welche Hilfen Sie sonst noch bekommen. 67 Berliner Rat-Geber für Menschen mit Behinderung — Nachteils-Ausgleiche Mehr Informationen: Mehr Informationen über das Landes-Pflege-Geld bekommen Sie bei Ihrem Bezirks-Amt. Dort bekommen Sie auch das Formular für den Antrag. Die Adressen finden Sie auf den Seiten 70-72. Ermäßigung beim Eintritts-Geld In Berlin kann man viele Orte besuchen, wo man Eintritt bezahlen muss. Zum Beispiel im Museum. Oder im Zoo. Oder bei vielen Veranstaltungen. Schwer-behinderte Menschen bekommen fast überall eine Ermäßigung beim Eintritts-Geld. Dafür müssen Sie an der Kasse Ihren Schwer-Behinderten-Ausweis zeigen. Ermäßigung bedeutet: Sie müssen weniger bezahlen. Manchmal ist der Eintritt sogar frei. Schlüssel für Behinderten-WCs Überall in Berlin gibt es öffentliche Toiletten für Menschen mit Behinderung. Diese Toiletten sind abgeschlossen. Menschen mit Geh-Behinderung und bestimmten Darm-Krankheiten können einen Schlüssel für diese Toiletten bekommen. Der Schlüssel passt für alle öffentlichen Behinderten-WCs. 68 Berliner Rat-Geber für Menschen mit Behinderung — Nachteils-Ausgleiche Den Schlüssel bekommen Sie hier: Sozialverband VdK Berlin-Brandenburg e.V. Berliner Straße 40-41 10715 Berlin Zimmer 117 (Kasse) Telefon: Fax: E-Mail: 030 - 864 91 02 030 - 864 91 02 0 berlin-brandenburg@vdk.de Sprech-Zeiten: Dienstag - Freitag von 11.00 Uhr - 15.00 Uhr Dort bekommen Sie auch eine Liste von den öffentlichen Behinderten-WCs in Berlin. Hinweis: Der Schlüssel kostet Geld. Wenn Sie den Schlüssel selbst abholen, kostet das 18,00 Euro. Wenn der Schlüssel an Sie geschickt werden soll, kostet das 19,45 Euro. 69 Berliner Rat-Geber für Menschen mit Behinderung — Wichtige Adressen Kapitel 7: Wichtige Adressen Bezirks-Ämter Hier finden Sie die Adressen von den Bezirks-Ämtern in Berlin. Und die zuständigen Personen für Menschen mit Behinderung: QQ Bezirks-Amt Charlottenburg-Wilmersdorf Jürgen Friedrich (Raum 201) Otto-Suhr-Allee 100 10585 Berlin Telefon: 030 - 90 29 - 124 08 Fax: 030 - 90 29 - 124 91 E-Mail: bmb@charlottenburg-wilmersdorf.de QQ Bezirks-Amt Friedrichshain-Kreuzberg Ulrike Ehrlichmann Frankfurter Allee 35-37 10247 Berlin Telefon: 030 - 90 298 - 23 68 Fax: 030 - 90 298 - 41 94 E-Mail: ulrike.ehrlichmann@ba-fk.verwalt-berlin.de QQ Bezirks-Amt Lichtenberg Birgit Herlitze Möllendorffstr. 6 10367 Berlin Telefon: 030 - 90 296 - 35 17 Fax: 030 - 90 296 - 77 35 17 E-Mail: birgit.herlitze@lichtenberg.berlin.de 70 Berliner Rat-Geber für Menschen mit Behinderung — Wichtige Adressen QQ Bezirks-Amt Marzahn-Hellersdorf Matthias Flender (Raum 4.38) Alice-Salomon-Platz 3 12627 Berlin Telefon: 030 - 90 293 - 20 56 Fax: 030 - 90 293 - 20 55 E-Mail: matthias.flender@ba-mh.verwalt-berlin.de QQ Bezirks-Amt Mitte Hildrun Knuth (Raum 227) Mathilde-Jacob-Platz 1 10551 Berlin Telefon: 030 - 90 18 - 33 129 Fax: 030 - 90 18 - 488 33 129 E-Mail: hildrun.knuth@ba-mitte.verwalt-berlin.de QQ Bezirks-Amt Neukölln Katharina Smaldino (Rathaus/Altbau) Karl-Marx-Straße 83 12043 Berlin Telefon: 030 - 90 239 - 41 68 Fax: 030 - 90 239 - 34 70 E-Mail: katharina.smaldino@bezirksamt-neukoelln.de QQ Bezirks-Amt Pankow Detlef Thormann (Raum 361) Breite Straße 24a-26 13187 Berlin Telefon: 030 - 90 295 - 27 40 Fax: 030 - 90 295 - 22 30 E-Mail: detlef.thormann@ba-pankow.berlin.de QQ Bezirks-Amt Reinickendorf Claudia Meier (Rathaus) Eichborndamm 215-238 13437 Berlin Telefon: 030 - 90 294 - 50 07 Fax: 030 - 90 294 - 53 16 E-Mail: claudia.meier@reinickendorf.berlin.de 71 Berliner Rat-Geber für Menschen mit Behinderung — Wichtige Adressen QQ Bezirks-Amt Spandau Klaus Laufmann Carl-Schurz-Straße 2-6 13578 Berlin Telefon: 030 - 90 279 - 75 51 Fax: 030 - 90 279 - 28 39 E-Mail: behindertenbeauftragter@ba-spandau.berlin.de QQ Bezirks-Amt Steglitz-Zehlendorf Beatrix Beese Kirchstraße 1-3 14163 Berlin Telefon: 030 - 90 299 - 63 08 Fax: 030 - 90 299 - 66 32 E-Mail: behindertenbeauftragte@ba-sz.berlin.de QQ Bezirks-Amt Tempelhof-Schöneberg Franziska Schneider John-F.-Kennedy-Platz 10825 Berlin Telefon: 030 - 90 277 - 72 55 Fax: 030 - 90 277 - 35 70 E-Mail: franziska.schneider@ba-ts.berlin.de QQ Bezirks-Amt Treptow-Köpenick Gabriele Rühling Hans-Schmidt-Str. 18 12489 Berlin Telefon: 030 - 90 297 - 61 19 Fax: 030 - 90 297 - 61 96 E-Mail: gabriele.ruehling@ba-tk.berlin.de 72 Berliner Rat-Geber für Menschen mit Behinderung — Wichtige Adressen Beratungs-Stellen bei den Bezirks-Ämtern Beratung, Information und Hilfe für QQ QQ QQ QQ Menschen mit Krebs-Erkrankungen Menschen mit Behinderung pflege-bedüftige Personen Familien-Angehörige von kranken, behinderten und pflege-bedürftigen Menschen QQ Bezirks-Amt Spandau Melanchthonstr. 7-9 13595 Berlin Telefon: 030 - 36 99 76 11 Fax: 030 - 36 99 76 25 E-Mail: ges3b@ba-spandau.berlin.de Di 9.00 Uhr - 12.00 Uhr, Do 16.00 Uhr - 18.00 Uhr und nach telefonischer Absprache QQ Bereich Wedding, Mitte, Tiergarten: Reinickendorfer Str. 60 b (Haus der Gesundheit / Erdgeschoss) 13347 Berlin Telefon: 030 - 90 18 - 4 51 81 E-Mail: bfb@ba-mitte.berlin.de Di 9.00 Uhr - 12.00 Uhr, Do nur telefonisch von 9.00 Uhr - 12.00 Uhr 73 Berliner Rat-Geber für Menschen mit Behinderung — Wichtige Adressen QQ Bereich Friedrichshain-Kreuzberg Urbanstr. 24 10967 Berlin Telefon 030 - 9 02 98 - 83 59 E-Mail: behindertenberatung@ba-fk.berlin.de Do 9.00 Uhr - 12.00 Uhr und nach Absprache QQ Bezirks-Amt Pankow Grunowstr. 8-11 13187 Berlin Telefon: 030 - 9 02 95 - 28 02 Fax: 030 - 9 02 95 - 28 25 E-Mail: bfb@ba-pankow.berlin.de Di 9.00 Uhr - 12.00 Uhr, Do 15.00 Uhr - 18.00 Uhr und nach Absprache QQ Bezirks-Amt Charlottenburg-Wilmersdorf Fehrbelliner Platz 4 10707 Berlin Telefon: 030 - 90 29 - 1 40 74 Fax: 030 - 90 29 - 1 47 89 E-Mail: BfB-SozialeDienste@charlottenburgwilmersdorf.de Di/Do 9.00 Uhr - 12.00 Uhr und nach Absprache QQ Bezirks-Amt Steglitz-Zehlendorf Potsdamer Str. 8 (2. Stock) 14163 Berlin Telefon: 030 - 9 02 99 - 47 07 Fax: 030 - 9 02 99 - 10 39 E-Mail: bfb@ba-sz.berlin.de Do 9.00 Uhr - 12.00 Uhr und nach Absprache 74 Berliner Rat-Geber für Menschen mit Behinderung — Wichtige Adressen QQ Bezirks-Amt Tempelhof-Schöneberg (nur Beratung für Menschen mit Krebs, AIDS und HIV) Rathausstr. 27 12105 Berlin Telefon: 030 - 9 02 77 - 72 94 Fax: 030 - 9 02 27 - 75 04 E-Mail: sabzian@ba-ts.berlin.de Di 9.00 Uhr - 11.00 Uhr, Do 15.00 Uhr - 18.00 Uhr QQ Bezirks-Amt Neukölln Gutschmidtstr. 31 12359 Berlin Telefon: 030 - 9 02 39 - 12 16 Fax: 030 - 9 02 39 - 34 79 E-Mail: wilhelm.hoefer@bezirksamt-neukoelln.de Di 9.00 Uhr - 12.00 Uhr, Do 14.00 Uhr - 17.00 Uhr und nach Absprache QQ Bezirks-Amt Treptow-Köpenick Hans-Schmidt-Str. 16 12489 Berlin Telefon: 030 - 9 02 97 - 48 40 Fax: 030 - 9 02 97 - 37 68 E-Mail: Ges-BfbkM@ba-tk.berlin.de Di 9.00 Uhr - 12.00 Uhr, Do 14.00 Uhr - 17.00 Uhr Ortolfstr. 182 (Bürgerzentrum) (1. Stock, Raum 216) 12524 Berlin Telefon: 030 - 9 02 97 - 67 25 Nur am 1. und 2. Freitag im Monat, 9.00 Uhr - 12.00 Uhr 75 Berliner Rat-Geber für Menschen mit Behinderung — Wichtige Adressen QQ Bezirks-Amt Marzahn-Hellersdorf Etkar-André-Str. 8 12619 Berlin Telefon: 030 - 9 02 93 - 37 41 Fax: 030 - 9 02 93 - 37 45 E-Mail: bfb@ba-mh.berlin.de Di 9.00 Uhr - 12.00 Uhr und 14.00 Uhr - 17.00 Uhr, Do 9.00 Uhr - 12.00 Uhr und nach Absprache QQ Bezirks-Amt Lichtenberg Alfred-Kowalke-Str. 24 1. Stock 10315 Berlin Telefon: 030 - 9 02 96 - 75 42 Fax: 030 - 9 02 96 - 75 99 E-Mail: brigitte.holler@lichtenberg.berlin.de Di 9.00 Uhr - 12.00 Uhr, Do 14.00 Uhr - 18.00 Uhr oder nach Absprache Zusätzliche Sprech-Stunden: QQ jeden 2. + 4. Mittwoch im Monat, 9.00 Uhr - 12.00 Uhr in der Anton-Saefkow-Bibliothek, Anton-Saefkow-Platz 14 10369 Berlin QQ jeden 1. + 3. Mittwoch im Monat, 9.00 Uhr - 12.00 Uhr im Bürger-Amt, Egon-Erwin-Kisch-Str. 106 13059 Berlin QQ Bezirks-Amt Reinickendorf Teichstr. 65 (Haus 4) 13407 Berlin Telefon: 030 - 9 02 94 - 51 88 Fax: 030 - 9 02 94 - 50 49 E-Mail: behindertenberatung@reinickendorf.berlin.de Di/Fr 9.00 Uhr - 12.00 Uhr, Do 16.00 Uhr - 18.00 Uhr 76 Berliner Rat-Geber für Menschen mit Behinderung — Wichtige Adressen Besondere Beratungs-Stellen Zentrum für Sinnes-behinderte (alle Bezirke) QQ Beratungs-Stelle für Seh-behinderte Haus der Gesundheit Reinickendorfer Str. 60 b 13347 Berlin Telefon: 030 - 90 18 - 4 52 46 E-Mail: bfs@ba-mitte.berlin.de Sprech-Zeiten nach Absprache QQ Beratungs-Stelle für hör-behinderte Kinder und Jugendliche Paster-Behrens-Str. 81 12359 Berlin Telefon: 030 - 60 97 25 00 Fax: 030 - 60 97 25 01 E-Mail: auris@ba-fk.berlin.de Sprech-Zeiten nach Absprache Koppenstr. 38-40 10243 Berlin (Raum 317) Telefon: 030 - 9 02 98 - 28 24 Fax: 030 - 9 02 98 - 20 60 E-Mail: hoerberatung@ba-fk.verwalt.berlin.de Sprech-Zeiten nach Absprache QQ Beratungsstelle für sprach-behinderte Kinder und Jugendliche Teichstr. 65 13407 Berlin Telefon: 030 - 9 02 94 - 50 35 Fax: 030 - 9 02 94 - 50 20 E-Mail: sprachberatung@reinickendorf.berlin.de 77 Berliner Rat-Geber für Menschen mit Behinderung — Wichtige Adressen Service-Stellen für Rehabilitation Beratung und Unterstützung zu folgenden Bereichen: QQ Leistungen zur medizinischen Rehabilitation QQ Leistungen zur Teilhabe am Arbeits-Leben QQ Leistungen zur Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft Medizinische Rehabilitation bedeutet: Man macht eine Nach-Behandlung, wenn man krank war. Zum Beispiel nach einem Unfall wieder laufen lernen. Teilhabe bedeutet: teil-nehmen, mit dabei sein QQ Deutsche BKK Albrechtstr. 10 b 10117 Berlin Telefon: 0 18 02 - 18 08 65 Fax: 0 18 02 - 48 92 55 E-Mail: Internetfiliale@deutschebkk.de Mo-Do 8.00 Uhr - 17.00 Uhr, Fr 8.00 Uhr - 14.30 Uhr QQ Deutsche Renten-Versicherung Bund Hohenzollerndamm 46/47 10713 Berlin Telefon: 030 - 86 58 18 76 Fax: 030 - 86 58 21 27 E-Mail: reha-servicestelle-berlin@drv-bund.de Mo-Mi 8.00 Uhr - 15.00 Uhr, Do 8.00 Uhr - 17.00 Uhr, Fr 8.00 Uhr - 13.00 Uhr 78 Berliner Rat-Geber für Menschen mit Behinderung — Wichtige Adressen QQ Deutsche Renten-Versicherung Berlin-Brandenburg Knobelsdorffstraße 92 14059 Berlin Telefon: 030 - 30 02 - 15 11 Fax: 030 - 30 02 - 15 13 E-Mail: service.in.berlincharlottenburg@drv-berlin-brandenburg.de Mo, Do 8.00 Uhr - 18.00 Uhr, Di, Mi 8.00 Uhr - 15.00 Uhr, Fr 8.00 Uhr - 13.00 Uhr, jeden 3. Mittwoch im Monat von 10.00 Uhr - 15.00 Uhr QQ BARMER-GEK Karl-Liebknecht-Str. 29 10178 Berlin Telefon: 0800 -33 20 60 44 - 0 Fax: 0800 - 33 20 60 44 - 1000 E-Mail: berlin-mitte@barmer-gek.de Mo, Mi 8.00 Uhr - 17.00 Uhr, Di, Do 8.00 Uhr - 18.00 Uhr, Fr 8.00 Uhr - 16.00 Uhr QQ KKH - Allianz Heerstraße 25 14052 Berlin Telefon: 030 - 30 39 12 25 Fax: 030 - 3 02 96 90 E-Mail: jens.mecklenburg@kkh-allianz.de Mo-Do 9.00 Uhr - 15.00 Uhr, Fr 9.00 Uhr - 13.00 Uhr und nach Absprache 79 Berliner Rat-Geber für Menschen mit Behinderung — Wichtige Adressen QQ Unfall-Kasse Berlin Culemeyerstraße 2 12277 Berlin Telefon: 030 - 76 24 - 0 Fax: 030 - 76 24 - 11 09 E-Mail: servicestelle@unfallkasse-berlin.de Mo-Mi 8.00 Uhr - 15.00 Uhr, Do 8.00 Uhr - 16.00 Uhr, Fr 8.00 Uhr - 13.30 und nach Absprache QQ VBG - Verwaltungs-Berufs-Genossenschaft Markgrafenstraße 18 10969 Berlin Telefon: 030 - 7 70 03 - 0 Fax: 030 - 7 74 13 19 E-Mail: servicestelle.berlin@vbg.de Mo-Do 8.00 Uhr - 17.00 Uhr, Fr 8.00 Uhr - 15.00 Uhr QQ IKK - Innungs-Kranken-Kasse Brandenburg und Berlin Keithstraße 9-11 10787 Berlin Telefon: 030 - 2 19 91 - 117 Fax: 030 - 2 19 91 - 107 E-Mail: renate.kleine@ikkbb.de Mi 8.00 Uhr - 16.00 Uhr und nach telefonischer Absprache QQ AOK Nordost - Die Gesundheits-Kasse Service-Center Wedding: Müllerstr. 143 13353 Berlin Telefon: 0800 - 26 50 80 24 - 210 Fax: 0800 - 26 50 80 24 - 435 E-Mail: sabine.wenske@nordost.aok.de Mo, Mi, Fr 8.00 Uhr - 14.00 Uhr, Di, Do 8.00 Uhr - 18.00 Uhr 80 Berliner Rat-Geber für Menschen mit Behinderung — Wichtige Adressen QQ TK - Techniker-Kranken-Kasse Alte Jacobstr. 81-82 10179 Berlin Telefon: 030 - 6 83 78 - 42 30 Fax: 030 - 6 83 78 - 44 44 E-Mail: berlin-brandenburg@tk.de Mo, Mi 9.00 Uhr - 15.00 Uhr, Di 9.00 Uhr - 16.00 Uhr, Do 9.00 Uhr - 18.00, Fr nach Absprache QQ BKK VBU Lindenstr. 67 10969 Berlin Telefon: 030 - 72 61 26 - 330 Fax: 030 - 72 61 26 - 349 E-Mail: reha@bkk-vbu.de Mo-Do 8.00 Uhr - 18.00 Uhr, Fr 8.00 Uhr - 14.00 Uhr QQ DAK - Deutsche Angestellten Kasse Schloßstraße 20 12163 Berlin Telefon: 030 - 9 12 02 34 - 99 99 Fax: 030 - 9 12 02 34 - 71 10 E-Mail: service723400@dak.de Mo-Mi 8.00 Uhr - 16.00 Uhr, Do 8.00 Uhr - 17.00 Uhr, Fr 8.00 Uhr - 13.00 Uhr und nach Absprache 81 Berliner Rat-Geber für Menschen mit Behinderung — Wichtige Adressen Integrations-Fach-Dienste (IFD): Berufs-Begleitung und Vermittlung QQ IFD-Ost (Marzahn-Hellersdorf, Lichtenberg) Charlottenburger Str. 140 13086 Berlin Telefon: 030 - 48 49 59 - 10 Fax: 030 - 48 49 59 - 11 E-Mail: ifd@wib-ev.de QQ IFD-West (Charlottenburg-Wilmersdorf, Spandau) Rankestr. 17 10719 Berlin Telefon: 030 - 9 21 02 39 - 0 Fax: 030 - 9 21 02 39 - 99 E-Mail: mueller.ifd@mosaik.berlin.de QQ IFD-Mitte (Mitte, Friedrichshain-Kreuzberg) Alt Moabit 96a 10559 Berlin Telefon: 030 - 49 91 88 - 0 Fax: 030 - 49 91 88 - 50 E-Mail: ifd@u-s-e.org QQ IFD-Südwest (Tempelhof-Schöneberg, Steglitz-Zehlendorf) Berufs-Begleitung: Wexstr. 2 10825 Berlin Telefon: 030 - 84 85 05 - 10 Fax: 030 - 84 85 05 - 19 E-Mail: ifd-b@lwnet.de 82 Berliner Rat-Geber für Menschen mit Behinderung — Wichtige Adressen Vermittlung: Bundesallee 39-40 a 10717 Berlin Telefon: 030 - 53 63 76 - 11 Fax: 030 - 53 63 76 - 13 E-Mail: info@ifdberlin.de QQ IFD-Nord im Sana Gesundheits-Zentrum Prenzlauer Allee 90 10409 Berlin Telefon: 030 - 405 04 74 - 10 Fax: 030 - 405 04 74 - 20 E-Mail: ifd@lebenswelten.de QQ IFD-Süd (Treptow-Köpenick, Neukölln) Martin-Hoffmann-Str. 18 12435 Berlin Telefon: 030 - 6 84 09 46 - 0 Fax: 030 - 6 84 09 46 - 89 E-Mail: ifdsued@lebenswelten.de QQ Integrationsfachdienst (IFD) für hör-behinderte Menschen = IFD-fhM (alle Bezirke) Charlottenburger Str. 140 13086 Berlin Telefon: 030 - 48 49 59 - 10 Fax: 030 - 48 49 59 - 11 Bild-Schirm-Telefon: 030 - 48 49 59 - 99 E-Mail: ifd@wib-ev.de 83 Berliner Rat-Geber für Menschen mit Behinderung — Interessante Themen von A-Z Kapitel 8: Interessante Themen von A - Z Barriere-freie Arzt-Praxen Barriere bedeutet: Hindernis Barriere-frei bedeutet: ohne Hindernisse Internet: www.arzt-auskunft.de Telefon: 0800 - 7 39 00 99 (kosten-los) Hier bekommen Sie Informationen über barriere-freie Arzt-Praxen. Hier können Sie auch anrufen, wenn Sie einen Arzt suchen. Oder ein Kranken-Haus. Oder einen Therapeuten. Therapeuten helfen den Ärzten bei der Behandlung von Krankheiten. Und bei Behinderungen. Zum Beispiel ein Bewegungs-Therapeut. Er hilft, wenn man Probleme bei der Bewegung hat. 84 Berliner Rat-Geber für Menschen mit Behinderung — Interessante Themen von A-Z Barriere-freies Bauen und Wohnen Für behinderten-gerechte Wohnungen und Häuser gibt es Geld von verschiedenen Stellen. Von wem Sie wie viel Geld bekommen können, hängt von vielen verschiedenen Sachen ab. Hilfe und Beratung bekommen Sie hier: QQ beim Integrations-Amt ( Fragen Sie beim Kunden-Center nach dem Falt-Blatt ‚Integrations-Amt‘) QQ bei den Kranken-Kassen QQ bei den Pflege-Kassen QQ bei der Renten-Versicherung QQ bei der Berufs-Genossen-Schaft Im Internet: QQ www.nullbarriere.de QQ www.online-wohn-beratung.de Bei diesen Beratungs-Stellen: QQ Bundes-Arbeits-Gemeinschaft Wohnungs-Anpassung e. V. Mühlenstraße 48 13187 Berlin Telefon: 030 - 47 53 17 19 Fax: 030 - 47 53 18 92 E-Mail: s.grabow@albatrosev.de Internet: www.wohnungsanpassung.de 85 Berliner Rat-Geber für Menschen mit Behinderung — Interessante Themen von A-Z QQ Dach-Verband Integratives Planen und Bauen (DIPB) e. V. Eugenstr. 42 70794 Filderstadt Telefon: 07 11 - 70 63 36 Fax: 07 11 - 2 20 56 33 E-Mail: info@dipb.de Internet: www.dipb.de QQ Beratungs-Stelle für technische Hilfen und Wohn-Raum-Anpassung Sozialverband VdK Berlin-Brandenburg e. V. Berliner Str. 40-41 10715 Berlin Telefon: 030 - 86 49 10 19 Fax: 030 - 86 49 10 20 E-Mail: christine.gaszczyk@vdk.de Internet: www.vdk.de/bb20184 86 Berliner Rat-Geber für Menschen mit Behinderung — Interessante Themen von A-Z Deutsches Blinden-Museum Im Deutschen Blinden-Museum gibt es eine Dauer-Ausstellung über die Blinden-Schrift. Dauer-Ausstellung bedeutet: Sie wird immer gezeigt. Dort kann man sehen und fühlen, was Blinden-Schrift ist. Und viel über die Blinden-Schrift lernen. Adresse: Telefon: Fax: Rothenburgstr. 14 12165 Berlin 030 - 79 70 90 94 030 - 79 70 90 95 E-Mail: blindenmuseum@gmx.de Internet: www.blindenmuseum-berlin.de Halte-Stelle (U-Bahn, S-Bahn): Rathaus Steglitz Öffnungs-Zeit: Mittwoch von 15.00 Uhr - 18.00 Uhr Gruppen-Führungen nach Absprache. Bei einer Führung geht ein Mitarbeiter vom Museum mit einer Gruppe durch das Museum. Der Mitarbeiter erklärt die Sachen, die man im Museum sehen kann. Oder erzählt etwas über ihre Geschichte. Jeden 1. Sonntag im Monat um 11.00 Uhr gibt es eine offene Führung ohne Anmeldung. Eintritt frei. Über eine Geld-Spende freut man sich. 87 Berliner Rat-Geber für Menschen mit Behinderung — Interessante Themen von A-Z Botanischer Garten und Botanisches Museum Botanisch kommt von Botanik. Das bedeutet: Pflanzen-Kunde Im Botanischen Garten kann man viele Pflanzen kennen-lernen. Zum Beispiel Blumen. Oder Bäume und Sträucher. Der Botanische Garten und das Museum sind barriere-frei. Das bedeutet: Ohne Hindernisse. Es gibt gute Wege für Roll-Stuhl-Fahrer. Und es gibt behinderten-gerechte Toiletten. Im Garten und im Museum. Man kann kosten-los einen Roll-Stuhl ausleihen. Ausleihen bedeutet: Man darf etwas eine bestimmte Zeit lang benutzen. Manchmal bezahlt man dafür eine Gebühr. Manchmal muss man auch nichts bezahlen. Wenn die Ausleih-Zeit vorbei ist, muss man es wieder zurück geben. Adresse: Königin-Luise-Straße 6-8 14195 Berlin Telefon: Fax: 030 - 8 38 - 50 100 030 - 8 38 - 50 186 E-Mail: zebgbm@bgbm.org Internet: http://www.bgbm.org 88 Berliner Rat-Geber für Menschen mit Behinderung — Interessante Themen von A-Z Hilfs-Mittel-Centrum vom Deutschen Roten Kreuz Im Haus vom Deutschen Roten Kreuz in Berlin gibt es eine Dauer-Ausstellung. Das bedeutet: Die Ausstellung ist immer. Dort kann man ganz viele verschiedene Hilfs-Mittel für Menschen mit Handicap anschauen. Und ausprobieren. Handicap bedeutet: Behinderung. Hilfs-Mittel sind zum Beispiel Hör-Geräte, Roll-Stühle und Blinden-Stöcke. Oder behinderten-gerechte Einrichtungen für die Küche. Im Hilfs-Mittel-Centrum vom Deutschen Roten Kreuz kann man sogar größere Hilfs-Mittel ausleihen. Ausleihen bedeutet: Man darf etwas eine bestimmte Zeit lang benutzen. Wenn die Ausleih-Zeit vorbei ist, muss man es wieder zurück geben. Im Hilfs-Mittel-Centrum bekommen Sie auch eine Beratung über Hilfs-Mittel. Dafür sollen Sie sich bitte vorher anmelden. Adresse: Bachestr. 11 12161 Berlin-Friedenau Besucher-Eingang: Bundesallee 73 Halte-Stelle (U-Bahn): Friedrich-Wilhelm-Platz Halte-Stelle (U-Bahn, S-Bahn): Bundesplatz Berliner Rotes Kreuz e.V. 89 Berliner Rat-Geber für Menschen mit Behinderung — Interessante Themen von A-Z Öffnungs-Zeiten (Beratung und Ausleihen): Montag, Mittwoch, Freitag von 9.00 Uhr - 12.00 Uhr, Dienstag, Donnerstag von 14.00 Uhr - 17.00 Uhr Wenn Sie eine Beratung möchten, machen Sie bitte vorher einen Termin. Telefon: Fax: E-Mail: 030 - 600 300 200 030 - 600 300 92 00 hilfsmittel@drk-berlin.de Internet: www.drk-berlin.de  Angebote  HilfsmittelCentrum Reha für Kinder mit Behinderung Bei behinderten Kindern ist es wichtig, dass sie so früh wie möglich die richtigen Hilfs-Mittel bekommen. Und die richtige Behandlung. Das nennt man Rehabilitation. Oder kurz: Reha. Mit der richtigen Behandlung wird die Behinderung vielleicht nicht so schlimm. Oder geht vielleicht sogar ganz weg. Hier bekommen Sie Hilfe und Beratung: rehaKIND e. V. Adresse: Saturnstr. 31, 44388 Dortmund Telefon: 02 31 - 6 10 30 56 Fax: 02 31 - 6 10 34 23 90 Berliner Rat-Geber für Menschen mit Behinderung — Interessante Themen von A-Z E-Mail: info@rehakind.com Internet: www.rehakind.com Lesen und Drucken im Groß-Druck Für Menschen, die nicht gut sehen können, gibt es viele Bücher mit besonders großer Schrift. Fragen Sie in Ihrem Buch-Laden nach. Für blinde Menschen können geschriebene Sachen auch in Blinden-Schrift gedruckt werden. In Berlin gibt es 2 Druckereien für Blinden-Schrift: QQ ABSV (Allgemeiner Blinden- und Sehbehindertenverein Berlin e.V.) Adresse: Auerbacherstr. 7 14193 Berlin Telefon: 030 - 89 5 88 - 0 Fax: 030 - 89 5 88 - 99 E-Mail: info@absv.de Internet: www.absv.de QQ Blinden-Hilfs-Werk Berlin Adresse: Rothenburgstr. 15 12165 Berlin Telefon: 030 - 792 50 31 Fax: 030 - 793 14 15 E-Mail: info@blindenhilfswerk- berlin.de Internet: www.blindenhilfswerk-berlin.de Man kann geschriebene oder gedruckte Sachen aber auch zum Hören bekommen. Zum Beispiel auf CD. 91 Berliner Rat-Geber für Menschen mit Behinderung — Interessante Themen von A-Z Mobilitäts-Hilfe-Dienste Mobilität kommt von mobil. Mobil bedeutet: beweglich. Menschen im Roll-Stuhl oder Menschen mit Geh-Behinderungen brauchen Hilfe, wenn sie ihre Wohnung verlassen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von den Mobilitäts-Hilfe-Diensten helfen diesen Menschen. Sie schieben zum Beispiel den Roll-Stuhl. Oder sie begleiten die Menschen. Zum Beispiel beim Einkaufen. Oder zu einer Veranstaltung. Oder beim Spazieren-gehen. Der Hilfe-Dienst kostet eine kleine Gebühr. Mehr Informationen: Mehr Informationen über die Mobilitäts-Hilfe-Dienste in Berlin bekommen Sie im LAGeSo Kunden-Center. Die Adresse steht auf der Seite 11. Dort bekommen Sie auch eine Adressen-Liste von den Mobilitäts-Hilfe-Diensten in Berlin. 92 Berliner Rat-Geber für Menschen mit Behinderung — Interessante Themen von A-Z Patienten-Beauftragte Der oder die Patienten-Beauftragte setzt sich für die Rechte und Interessen von Patienten ein. Patienten sind Personen, die vom Arzt behandelt werden. Aufgaben vom Patienten-Beauftragten: QQ Information von Patienten und Patienten-Gruppen über die Rechte und Pflichten von Patienten. QQ Beratung von Politikern bei Themen, die mit Patienten-Rechten zu tun haben. QQ Mitarbeit in Arbeits-Gruppen zu Themen über die Patienten-Rechte. QQ Patienten-Für-Sprecher, Patienten-Für-Sprecherin Das bedeutet: Er oder sie setzt sich für die Rechte der Patienten ein. Er oder sie spricht für die Patienten. Senats-Verwaltung für Gesundheit und Soziales Die Patienten-Beauftragte für Berlin Karin Stötzner Adresse: Telefon: Fax: Oranienstr. 106 10969 Berlin 030 - 90 28 - 20 10 030 - 90 28 - 31 13 E-Mail: patientenbeauftragte@sengs.berlin.de Internet: www.berlin.de/lb/patienten Sprech-Zeiten: Montag - Freitag von 10.00 Uhr - 14.00 Uhr, (persönliche Sprech-Stunden nach Absprache) 93 Berliner Rat-Geber für Menschen mit Behinderung — Interessante Themen von A-Z Patienten-Beratung Bei der Patienten-Beratung bekommen Sie Beratung zu Themen, die mit der Behandlung von Krankheiten zu tun haben. Ein Beispiel: Sie sind krank und gehen zum Arzt. Der Arzt macht Ihnen einen Vorschlag für die Behandlung. Sie sind sich nicht sicher, ob die Behandlung richtig für Sie ist. Und wollen wissen, welche anderen Möglichkeiten für die Behandlung es gibt. Und ob Ihre Kranken-Kasse die Behandlung bezahlt. Bei der Unabhängigen Patienten-Beratung (UPD) bekommen Sie Rat und Hilfe. Zum Beispiel bei diesen Fragen: QQ Welche anderen Möglichkeiten für die Behandlung gibt es? QQ Bezahlt meine Kranken-Kasse die Behandlung? QQ Wie finde ich ein passendes Selbst-Hilfe-Angebot? QQ Was kann ich machen, wenn bei der Behandlung etwas schief gelaufen ist? Unabhängig bedeutet: frei Die Patienten-Beratung gehört nicht zu einer Firma. Oder zu einer Kranken-Kasse. Oder zu einer Behörde. Die Unabhängige Patienten-Beratung (UPD) ist kosten-los. 94 Berliner Rat-Geber für Menschen mit Behinderung — Interessante Themen von A-Z Unabhängige Patienten-Beratung Deutschland (UPD) Beratungs-Stelle Berlin Bei: Sozial-Verband VdK Berlin-Brandenburg e. V. Adresse: Rubensstr. 84 12157 Berlin-Schöneberg Telefon: Fax: 030 - 856 291 810 030 - 856 291 850 E-Mail: berlin@upd-online.de Internet: www.upd-online.de Öffnungs-Zeiten: Mo Di Mi Do 13.00 Uhr - 17.00 Uhr 14.00 Uhr - 16.00 Uhr 12.00 Uhr - 14.00 Uhr 10.00 Uhr - 16.00 Uhr Kosten-lose Telefon-Nummer für ganz Deutschland: 0800-011 77 22 Sprech-Zeiten: Mo-Fr 10.00 Uhr - 18.00 Uhr, Do: längere Sprech-Zeit bis 20.00 Uhr 95 Berliner Rat-Geber für Menschen mit Behinderung — Interessante Themen von A-Z Telefon-Beratung zum Thema „Wohn- und Betreuungs-Vertrags-Gesetz“ In Berlin gibt es ein Beratungs-Telefon zu Verträgen, in denen es um Wohnen und Pflege zusammen geht. Zum Beispiel: QQ Verträge mit einem Pflege-Heim QQ Verträge mit einer Wohn-Gemeinschaft mit Pflege QQ Verträge mit Wohn-Einrichtungen für Menschen mit Behinderung Telefon: 030 - 0 18 03 - 66 33 77 Sprech-Zeiten: Montag bis Mittwoch, 11.00 Uhr - 14.00 Uhr (Kosten: 0,09 Euro in der Minute von einem normalen Telefon aus; mit dem Handy bis 0,42 Euro in der Minute). Hinweis: Bei der Verbraucher-Zentrale Berlin können Sie auch eine Beratung zum Thema ‚Pflege - Meine Rechte und Pflichten‘ bekommen. Bitte machen Sie vorher telefonisch einen Termin. Telefon: 030 - 21 48 51 50 96 Berliner Rat-Geber für Menschen mit Behinderung — Interessante Themen von A-Z Staatliche Museen zu Berlin (SMB) In den Staatlichen Museen von Berlin gibt es besondere Führungen für Menschen mit Behinderung. Bei einer Führung geht ein Mitarbeiter vom Museum mit einer Gruppe durch das Museum. Der Mitarbeiter erklärt die Sachen, die man im Museum sehen kann. Oder erzählt etwas über ihre Geschichte. Es gibt besondere Führungen für blinde und seh-behinderte Menschen. Dabei können die Besucher die ausgestellten Figuren anfassen. Und mit den Händen fühlen. Das ist sonst meistens verboten. Es gibt auch Führungen für Personen im Roll-Stuhl. Mehr Informationen: Mehr Informationen über Führungen für behinderte Menschen bekommen Sie hier: Besucher-Dienst der Staatlichen Museen Berlin Adresse: Genthiner Str. 38 10785 Berlin Telefon: Fax: 030 - 266 42 42 42 030 - 266 42 22 90 Sprech-Zeiten: Montags - Freitag von 9.00 Uhr - 16.00 Uhr 97 Berliner Rat-Geber für Menschen mit Behinderung — Interessante Themen von A-Z E-Mail: service@smb.museum Internet: www.smb.museum  Suche Tragen Sie im Such-Feld ‚Führung für Blinde‘ oder ‚Führung für Roll-Stuhlfahrer‘ ein. Tier-Park Berlin Friedrichsfelde Im Tier-Park Berlin kann man den ganzen Tag lang kosten-los einen Roll-Stuhl ausleihen. Ausleihen bedeutet: Man kann den Roll-Stuhl im Tier-Park benutzen. Zum Schluss gibt man den Roll-Stuhl wieder zurück. Adresse: Am Tierpark 125 10319 Berlin Telefon: 030 - 51 53 14 70 E-Mail: info@tierpark-berlin.de Internet: www.tierpark-berlin.de (Klicken Sie auf  Besuch & Tickets  Tipps für Ihren Besuch) Öffnungs-Zeiten: Jeden Tag von 9.00 Uhr - 17.00 Uhr Von März - Oktober 1-2 Stunden länger Die Roll-Stühle gibt es an den Eingängen ‚Bärenschaufenster‘ und ‚Schloss Friedrichsfelde‘. 98 Berliner Rat-Geber für Menschen mit Behinderung — Interessante Themen von A-Z Zoologischer Garten Berlin / Aquarium Im Zoo von Berlin kann man auch kosten-los einen Roll-Stuhl ausleihen. Bitte melden Sie sich vorher an. Adresse: Hardenbergstr. 8 10787 Berlin Telefon: 030 - 2 54 01 - 0 E-Mail: info@zoo-Berlin.de Internet: www.zoo-Berlin.de (Klicken Sie auf  Besuch & Tickets  Tipps für Ihren Besuch  Zoo barrierefrei) Öffnungs-Zeiten: Jeden Tag von 9.00 Uhr - 17.00 Uhr Von März - Oktober 1-2 Stunden länger Die Roll-Stühle gibt es an den Eingängen ‚Elefantentor‘, ‚Löwentor‘ und ‚Aquarium‘. 99 Berliner Rat-Geber für Menschen mit Behinderung — Interessante Themen von A-Z Zahn-ärztliches Behandlungs-Zentrum Im Vivantes Klinikum in Neukölln gibt es jetzt eine besondere Zahn-Arzt-Abteilung. Dort können Menschen mit Behinderung behandelt werden, wenn sie Probleme mit den Zähnen haben. Oder Zahn-Schmerzen. Im Behandlungs-Zentrum werden auch Operationen im Gesicht gemacht. Zum Beispiel wenn jemand einen schiefen Mund hat. Und nicht richtig essen kann. Ein Klinikum ist ein Kranken-Haus. Vivantes ist der Name von dem Kranken-Haus. Nach der Behandlung können die Patienten wieder nach Hause fahren. Bei schwierigeren Behandlungen können die Patienten auch im Kranken-Haus bleiben. Adresse: Zentrum für die zahn-ärztliche Behandlung von Menschen mit Behinderung Vivantes Klinikum Neukölln Mund-Kiefer-Gesichts-Chirurgie Rudower Straße 48 12351 Berlin Telefon: Fax: Handy: 030 - 130 - 14 20 45 030 - 130 - 14 35 43 0152 - 33 77 16 87 Bitte machen Sie vorher einen Termin. 100 Berliner Rat-Geber für Menschen mit Behinderung — Internet-Adressen Internet-Adressen Hinweis: Die meisten Internet-Seiten in dieser Liste gibt es noch nicht in leichter Sprache. Es werden aber immer mehr. Viele Anbieter arbeiten schon daran. Die Seiten sind aber noch nicht fertig. Allgemeines QQ www.nakos.de Kontakt- und Informations-Stelle/ Selbst-Hilfe-Gruppen) QQ www.familienratgeber.de Service für Menschen mit Behinderung und Angehörige) QQ www.mobidat.net Informations-Dienst zur Barriere-Freiheit in Berlin) QQ www.seh-netz.info Infos für Blinde und Seh-behinderte) QQ www.deafberlin.de Gehör-losen-Verband Berlin) QQ www.handicap-netzwerk.de Beratung, Hilfe, Information für Behinderte) QQ www.patiententelefon.de Informations-Stelle und Hilfs-Angebote für Patienten) QQ www.taubenschlag.de Internet-Seite für Hör-geschädigte) QQ www.aktion-mensch.de Internet-Links und mehr) 101 Berliner Rat-Geber für Menschen mit Behinderung — Internet-Adressen QQ www.movado.de (Sozial-Verband VdK im Internet) QQ www.marlem-software.de (Informationen und Computer-Programme für Menschen mit Behinderung) Arbeit und Bildung QQ www.bildungsserver.de (> Behinderten-Pädagogik) QQ www.bildungsklick.de (Information zu Schule, Ausbildung und Weiter-Bildung) QQ www.job4handicap.de (Hilfe und Zugang zum Arbeits-Leben) Reisen QQ www.bahn.de/reiseziele-barrierefrei (Projekt der Deutschen Bahn AG mit der AG Barriere-freie Reise-Ziele) QQ www.reisen-ohne-barrieren.de (Bundes-Verband Selbst-Hilfe Körper-Behinderter e.V.) QQ www.bvg.de (> Barriere-frei durch Berlin) QQ www.handicap-mallorca.com (Urlaub mit dem Roll-Stuhl auf der Insel Mallorca) QQ www.yat-reisen.de (Reisen für Kinder und Jugendliche) QQ www.grabo-tours.de (Gruppen-Reisen für und mit behinderten Gästen) 102 Berliner Rat-Geber für Menschen mit Behinderung — Internet-Adressen QQ www.mare-nostrum.de (Reisen für Menschen mit Behinderung) QQ www.rollihotels.net (Internet-Führer für Roll-Stuhl-gerechte Hotels) QQ www.rollstuhl-urlaub.de (Urlaub mit dem Roll-Stuhl) QQ www.absv.de/freizeit (Freizeit-Angebote in Berlin und Umgebung für Blinde und Seh-behinderte) QQ www.anders-sehn.de (Reisen für Blinde und Seh-behinderte) QQ www.berlin-tourist-information.de (> Zielgruppen > Behinderte) QQ www.quertour.de (Reisen für Menschen mit Behinderung) QQ www.suesse-reisen.de (fahrendes Reise-Büro / Haus-Besuche) QQ www.handicap-travel.com (Reise-Anbieter) QQ www.rfb-touristik.de (Reise-Anbieter) QQ www.weitsprung-reisen.de (Reisen für behinderte und nicht-behinderte Menschen) QQ www.rolli-flugreisen.de (Reise-Angebote) 103 Berliner Rat-Geber für Menschen mit Behinderung — Internet-Adressen Leben QQ www.handicap-love.de (Partner-Vermittlung für Menschen mit Behinderung) QQ www.gl-sh.de (Partner-Vermittlung für Schwer-hörige und Gehör-lose) QQ www.rollicompany.de (Mode und mehr für Roll- Stuhl-Fahrer) QQ www.handicap-fashion.de (Mode für Rolli-Fahrer) Verschiedenes QQ www.lotse-berlin.de (Betreute Wohn-Formen für Menschen mit Behinderung) QQ www.hospiz-aktuell.de (Information und Beratung zum Thema Sterben, Tod und Trauer) QQ www.blindenzeitung.de (Hör-Medien für Blinde und Seh-behinderte) QQ www.vita-assistenzhunde.de (Verein für die Ausbildung von Assistenz-Hunden, Information) QQ www.hundefuerhandicaps.de (Verein, Ausbildung für Begleit-Hunde, Information) QQ www.besiz.de (Service- und Informations- Zentrum für pflegende Angehörige in Berlin) 104 Berliner Rat-Geber für Menschen mit Behinderung — Stich-Wort-Verzeichnis Stich-Wort-Verzeichnis A Alters-Rente................................................................ 43 Aquarium Berlin / Zoo............................................... 99 Arbeit und Beruf................................................... 33-43 Arbeits-Plätze, behinderten-gerecht..................34, 38 Arzt-Auskunft ............................................................ 84 Arzt-Praxen (barriere-frei)........................................ 84 Ausland, Extra-Bescheinigung.................................. 28 Ausleihen von Hilfs-Mitteln....................................... 89 Ausleihen von Roll-Stühlen.......................... 88, 98, 99 Ausweis und Merk-Zeichen.....................20, 21, 22-25 B barriere-frei, Barriere-Freiheit ................................. 12 Bauen und Wohnen, barriere-frei....................... 85-86 Beeinträchtigung..................................................15, 44 Befreiung (oder Ermäßigung).............................24, 62 Begleit-Person...................................19, 21, 22, 23, 47 behinderten-gerechte Arbeits-Plätze.................34, 38 behinderten-gerechte Wohnungen....................59, 85 behinderten-gerechte Toiletten................................ 88 Bei-Blatt mit Wert-Marke.................27, 45, 46, 47, 48 Beratung.............................. 11, 13, 58, 64, 73, 77, 78, ............................................. 85, 86, 89, 90, 93, 95, 96 Bezirks-Amt, Beratung........................................ 70-76 Betreutes Einzel-Wohnen.......................................... 56 Blinden-Hund (im Bus, in der Bahn)......................... 48 Blinden-Museum........................................................ 87 Blinden-Sendung - Post-Versand für Blinde............ 61 Botanischer Garten Berlin......................................... 88 105 Berliner Rat-Geber für Menschen mit Behinderung — Stich-Wort-Verzeichnis C E Chronisch-kranke Menschen, Erleichterungen....... 65 Einkommen, Einkommens-Steuer...................... 53-54 Ermäßigungen (Eintritte usw.).............. 24, 62, 63, 68 Extra-Urlaub.........................................................35, 37 F Fahr-Rad mitnehmen................................................. 47 finanzielle Hilfen........................................................ 38 Förder-Bereich............................................................ 39 G Gebärden-Sprache.................................................7, 13 Gebärden-Sprech-Stunde......................................7, 13 Gehör-losen Sprech-Stunde (Kunden-Center)......... 13 Geistige Behinderung...........................................15, 16 Geschäfts-Zeichen......................................... 14, 19, 21 Groß-Druck (Lesen).................................................... 91 Gleich-Stellung (GdB 30 oder 40)............................. 37 Grad der Behinderung (GdB)..............................17, 21, ................................................... 26, 27, 29, 30, 34, 37 H Herbergen................................................................... 57 Hilfs-Mittel-Centrum............................................ 89-90 Hund mitnehmen....................................................... 48 106 Berliner Rat-Geber für Menschen mit Behinderung — Stich-Wort-Verzeichnis I Integrations-Amt..................................... 34, 35, 36, 85 Integrations-Fach-Dienst (IFD).................... 38, 42, 82 Internet-Adressen....................................3, 6, 101-104 J Jungendliche.........................................................64, 77 K Körper-Behinderung............................................15, 16 Kranken-Fahrten........................................................ 65 Kunden-Center / Versorgungs-Amt..................11, 12, ................................................... 25, 27, 28, 52, 85, 92 Kündigungs-Schutz.................................................... 35 L LAGeSo.....................................7, 11-14, 25, 28, 29, 36, ................................................................ 43, 51, 52, 92 Landes-Pflege-Geld...............................................67,68 Lernschwierigkeiten................................................... 16 M Mehrfach-Behinderung............................................. 16 Merk-Zeichen............................................................. 21, ....................................... 22-25, 30, 45, 47, 48, 50, 62 Mobilitäts-Hilfe-Dienste............................................ 92 Museen........................................................................ 97 107 Berliner Rat-Geber für Menschen mit Behinderung — Stich-Wort-Verzeichnis N Nah-Verkehr (Bei-Blatt mit Wert-Marke)................ 46 O Öffentliche Toiletten (Behinderten-WCs)................. 68 Öffentliche Verkehrs-Mittel (Ermäßigung und Frei-Fahrt)........................ 23, 44-46 P Patienten-Beauftragte............................................... 93 Patienten-Beratung............................................. 94-95 Pflege-bedürftige Menschen...............................66, 73 Pflege-Stufe................................................................ 66 R Rehabilitation, Reha............................................78, 90 Reisen..........................................................48, 102-103 Rente, Alters-Rente.................................................... 43 Rund-Funk-Beitrag (Ermäßigung, Befreiung)............................... 24, 62-63 S Schlüssel (Behinderten-WC)...................................... 68 Schwer-Behinderten-Ausweis.................................. 14, .............................................. 18-21, 22, 26-31, 35, 44 ............................................. 45, 46, 47, 48, 50, 62, 68 Schwer-Behinderung...................................... 15-17, 28 Seelische Behinderung.........................................15, 16 Sonder-Fahr-Dienst (SFD).............................. 25, 50-51 Sozial-Gesetz-Buch.................................................... 17 Steuern (Erleichterungen)................................... 53-54 108 Berliner Rat-Geber für Menschen mit Behinderung — Stich-Wort-Verzeichnis T Teilhabe.......................................................... 33, 39, 78 Telefonieren (Ermäßigung)....................................... 63 Toiletten, öffentliche (Behinderten-WCs)................ 68 Toiletten-Schlüssel (Behinderten-WC)..................... 68 U V Unabhängige Patienten-Beratung (UPD)..........94, 95 Verkehrs-Mittel, öffentlich (Wert-Marke).......... 44-45 Verlängerung (Ausweis abgelaufen) ....................... 27 Versicherungs-Amt.................................................... 43 Versorgungs-Amt................................................11, 19, ................................................... 21, 25, 28, 29, 30, 52 Video-Sprech-Stunde (Gebärden-Sprache)..........7, 13 W Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM)............................. 33, 39-42, 55, 56 Wert-Marke (Bei-Blatt).....................27, 45, 46, 47, 48 Wohnen für Menschen mit Behinderung........... 55-60 Wohn-Geld.................................................................. 60 Wohn-Gemeinschaft............................................56, 96 Wohnungs-Anpassung, Wohn-Raum-Anpassung..................................... 85-86 Wohnungen, behinderten-gerecht.....................59, 85 Wohn- und Betreuungs-Vertrags-Gesetz ............... 96 Z zahn-ärztliche Behandlung.....................................100 Zoo / Tier-Park..................................................... 98-99 109 Berliner Rat-Geber für Menschen mit Behinderung —Impressum Impressum Hier steht, wer das Heft gemacht hat. Das nennt man Impressum. Heraus-Geber und Redaktion: Landes-Amt für Gesundheit und Soziales Berlin (LAGeSo) Versorgungs-Amt Postfach 31 09 29 10639 Berlin Telefon: Fax: 030 - 9 02 29 - 64 64 030 - 9 02 29 - 60 95 Leichte Sprache: leicht gesagt - Agentur für leichte Sprache Stühren 41 27211 Bassum kontakt@leicht-gesagt.de www.leicht-gesagt.de Prüfer für leichte Sprache: Sandra Losch, Kai Uwe Krentscher, mit Betreuerin Sabrina Ehlen, Lebenshilfe Syke gGmbH Außenwohngruppe Twistringen Gestaltung: artwork deschl Wappersdorfer Str. 14 92360 Mühlhausen artwork@deschl.com www.deschl.com Druck: Nordbahn gGmbH Druckerei Werkstatt für behinderte Menschen Glienicker Chaussee 6 16567 Schönfließ infoservice@lageso.berlin.de www.lageso.berlin.de Beim Versorgungs-Amt verantwortlich für den Inhalt: Referat III E Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Oranienstr. 106 10967 Berlin Telefon: 030 - 9 02 8-0 pressestelle@sengs.berlin.de www.berlin.de/sen/gessoz Auflage: 7.000 Exemplare Bild-Nachweis: Titelbild: Fotolia: @Jaren Wicklund Bild Senator: Peter Adamek © Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales Berlin Stand Oktober 2013 Dieses Produkt ist auf FSC-zertifiziertem Papier gedruckt. Zeichen für leichte Sprache: Inclusion Europe Das Nach-Drucken oder Kopieren ist nur erlaubt, wenn der Heraus-Geber einverstanden ist. Der Name vom Rat-Geber und vom Heraus-Geber muss immer dabei stehen. Das gilt für alle Seiten im Ratgeber. 110 Berliner Rat-Geber für Menschen mit Behinderung — Fragebogen Frage-Bogen Wie gefällt Ihnen die Broschüre? Unsere Broschüren sollen immer besser werden. Deshalb fragen wir Sie nach Ihrer Meinung. Bitte kreuzen Sie bei jeder Frage ein Gesicht an. Kreuzen Sie das an, was Sie denken. Frage 1: Frage 2: Frage 3: Frage 4: Wie gefällt Ihnen die Broschüre? sehr gut geht so gar nicht Wie gut verstehen Sie die Broschüre? sehr gut geht so gar nicht Haben Sie gut gefunden, was für Sie wichtig ist? sehr gut geht so gar nicht Haben Ihnen die Informationen in der Broschüre geholfen? sehr gut geht so gar nicht Bitte schicken Sie den Frage-Bogen an: Landesamt für Gesundheit und Soziales Kunden-Center / Versorgungsamt Postfach 31 09 29 10639 Berlin Oder per Fax an: 030 - 9 02 29 - 60 95 111 Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales Landesamt für Gesundheit und Soziales Landesamt für Gesundheit und Soziales Berlin (LAGeSo)/Versorgungs-Amt Postfach 31 09 29 10639 Berlin Tel (030) 9 02 29 - 64 64 Fax (030) 9 02 29 - 60 95 infoservice@lageso.berlin.de www.lageso.berlin.de Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Oranienstr. 106 10969 Berlin Tel (030) 90 28-12 35 www.berlin.de/sen/gessoz pressestelle@sengs.berlin.de © 12/2013
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