Path:
Periodical volume

Full text: Fachbrief Psychologie Issue 05.2015

Oktober 2015

Fachbrief Nr. 5
PSYCHOLOGIE

Die Fachverantwortlichen werden gebeten, den Fachbrief den unterrichtenden Kolleginnen und Kollegen in geeigneter Form zur Verfügung zu stellen.
Zeitgleich wird er ins Netz gestellt unter:
http://bildungsserver.berlin-brandenburg.de/unterricht/rahmenlehrplaene/fachbrief
e-bln/fachbriefe-gesellschaftswissenschaften/fachbriefe-psychologie/

Ihr Ansprechpartner in der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft:
Mechthild Brüning: Mechthild.bruening@senbjw.berlin.de
Ihr Ansprechpartner in der Abt. II des LISUM:
Dr. Christoph Hamann christoph.hamann@lisum.berlin-brandenburg.de

Fachbrief Nr. 5
Psychologie

Oktober 2015

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
das Fach Psychologie ist erwachsen geworden in der Berliner Schullandschaft, es ist nun
kein ‚kleines‘ Fach mehr. In den letzten Jahren bieten immer mehr Schulen das Fach Psychologie in verschiedener Weise an: als Arbeitsgemeinschaft, im Wahlpflichtbereich, als
Grundkurs oder als Leistungskurs. Dies liegt unter anderem daran, dass in den letzten fünf
Jahren eine lang geplante und vorbereitete Qualifizierung von Lehrerinnen und Lehrern
stattgefunden hat.
Etwa 55 Lehrkräfte haben in einer zweijährigen Weiterbildungsmaßnahme eine Unterrichtserlaubnis für das Fach Psychologie erworben. Weitere 22 Kolleginnen und Kollegen werden
in der laufenden Maßnahme ausgebildet. Das Interesse an diesem Weiterbildungslehrgang
ist groß und die Warteliste entsprechend lang.
Auch in der regionalen Fortbildung gibt es Neuerungen. Unsere Kollegin Ilka Regenbrecht
aus dem Fortbildungsbereich Steglitz-Zehlendorf ist seit Beginn dieses Schuljahres verantwortlich für die Koordination, Organisation und Durchführung von Regionalkonferenzen und
Fachfortbildungen des Faches Psychologie. Die Veranstaltungen finden Sie über das Portal
der regionalen Fortbildung. Zwei Veranstaltungen haben in den Monaten August und September 2015 bereits stattgefunden. Besonders die zweite Veranstaltung zum Thema schriftliche Abiturformate fand großen Anklang.
Da viele Kolleginnen und Kollegen zum ersten Mal vor der Aufgabe stehen, einen Abiturvorschlag für den Grund- oder Leistungskurs zu entwickeln, soll Ihnen dieser Fachbrief neben
der AV Prüfungen eine weitere Unterstützung bei der Erstellung schriftlicher Prüfungsaufgaben bieten.
Sollten Sie zu einem von Ihnen entwickelten Aufgabenvorschlag im Vorfeld eine Beratung
wünschen, können Sie sich an die Fachberaterin Ilka Heilmann wenden. Unter dieser Adresse können Sie einen Termin vereinbaren: Heilmann.bk@gmail.com.
Ich wünsche Ihnen in diesem Schuljahr Freude und gute Ideen für Ihren Psychologieunterricht und die zu entwickelnden Aufgaben.
Mit freundlichen Grüßen

Mechthild Brüning
Inhalt:
1

Abiturvorschlag für einen Leistungskurs im Fach Psychologie........................................ 2

2

Erwartungshorizont ........................................................................................................ 6

3

Checkliste ...................................................................................................................... 9

1

Abiturvorschlag für einen Leistungskurs im Fach Psychologie

Themen:

Angewandte Psychologie und Theorien im paradigmatischen Vergleich
2

Fachbrief Nr. 5
Psychologie
Aufgabenvorschlag 1:

Oktober 2015
Werbung und Vorurteil

Didaktischer Zusammenhang: Beide Leistungskurse der Schule haben in den ersten drei
Semestern strikt parallel gearbeitet. Im dritten Semester wurden die Themen ‚Persönlichkeit‘
(Schwerpunkt: Neuropsychologie), ‚Einstellungen und Vorurteil‘ und ‚Aggression‘ behandelt.
Im Bereich ‚Angewandte Psychologie‘ des vierten Semesters stehen die Themen ‚Werbung‘
und ‚Therapiekonzepte‘ im Mittelpunkt.
Bei den Kompetenzen spielte im Bereich Fachwissen die paradigmatische Einordnung von
Erklärungsansätzen eine zentrale Rolle, im Bereich Erkenntnisgewinnung die Anwendung
psychologischer Theorien auf spezielle Problemstellungen, im Bereich Bewertung wurde
primär der Zusammenhang von wissenschaftlichen Theorien und gesellschaftlichen Bedingungen reflektiert, der Bereich Kommunikation stand insbesondere bei der Präsentation von
Arbeitsergebnissen im Mittelpunkt.
Klausuren:
3. Semester
Klausur 1: Persönlichkeitsmodelle: Neuropsychologie und Psychoanalyse ( Vergleich)
Klausur 2: Aggression aus kognitiver Sicht (Fallanalyse)
4. Semester
Klausur 1: Vorurteil als Analogie zu einem neurotischen Symptom (Fachtextanalyse)
Grundlegende Literatur:
Persönlichkeit:
Roth,G.: Persönlichkeit, Entscheidung und Verhalten. Klett-Cotta.
Stuttgart 2007
Vorurteil:
Barres,E.: Vorurteile. Opladen. Stuttgart 1978, Rattner, J.: Psychologie
des Vorurteils. Zürich 1971
Aggression:
Randerath G./Randerath U.: Aggression: Formen, Ursachen, Auswege.
Cornelsen. Berlin 2010
Werbung:
Werth, L.: Psychologie für die Wirtschaft. Spektrum. Heidelberg 2000
Therapiekonzepte: Kriz, J.: Grundkonzepte der Psychotherapie. Beltz. Weinheim 2000
Kursübergreifende Aspekte: Für beide Aufgaben sind grundlegende methodische Kenntnisse
(erstes Kurssemester) erforderlich. Für die Aufgabe 1 sind grundlegende Kenntnisse der
Psychoanalyse (erstes Kurssemester) und der behavioristischen Psychologie (erstes Kurssemester), für Aufgabe 2 (Werbung und Vorurteil) sind grundlegende Kenntnisse der Lerntheorien speziell der kognitiven Theorie (erstes und zweites Semester) nötig.
Selbstständige Leistung: Die Texte der beiden Aufgabenvorschläge sind den Prüflingen nicht
bekannt. Die Anwendung der Kenntnisse in der zweiten Aufgabe und die Beurteilung in der
dritten Aufgabe stellen eine selbstständige Leistung dar.
Kompetenzbezug: Der Kompetenzbezug ist im Erwartungshorizont ausgewiesen.

3

Fachbrief Nr. 5
Psychologie
Thema:

Oktober 2015

Werbung und Vorurteil

Im Februar 2013 werden bundesweit acht Anzeigenmotive mit populären Irrtümern plakatiert
und online geschaltet.
Sie finden vier Motive beispielhaft auf der Materialseite.
Die Motive verbreiten sich schlagartig im Netz, werden weiterempfohlen, ergänzt und heftig
diskutiert. Es wird deutschlandweit gerätselt, wer der Urheber dieser Plakate ist. Erst eine
Woche nach dem Startschuss der Kampagne gibt sich Opel offiziell als Absender der Motive
zu erkennen. Dann zündet Opel die zweite Stufe der Imagekampagne.
Bei dieser sprechen verschiedene, bekannte deutsche Persönlichkeiten (z. B. Fußballtrainer,
Schauspielerin,…) in TV-Spots und Videoclips über ihre (spärlichen oder eher schlechten)
Erfahrungen mit der Automarke Opel und geraten zunehmend und auf sehr authentische Art
und Weise in Begeisterung, während sie einen Opel Probe fahren.
Entwickelt wurde die gesamte Aktion von der Werbeagentur Scholz & Friends in Hamburg.
Kreativgeschäftsführer der Werbeagentur und der Kopf hinter der OPEL-Kampagne ist Niels
Alzen.

1.

Erläutern Sie einen werbepsychologischen Ansatz, der besonders die Konfliktreduzierung beim Rezipienten anspricht.
(30%)

2.

Analysieren Sie entweder das in Motiv 2 oder das in Motiv 3 enthaltene Vorurteil,
inwieweit es für ein Individuum funktional sein kann (nach Barres), ein Vorurteil wie
das dargestellte zu haben.
(40%)

3.

Niels Alzen: „Opel beweist mit [seiner Imagekampagne] ‚Umparken im Kopf’ den
Mut, Vorurteile gegen die Marke ganz offen anzusprechen und sie so ins Gegenteil
zu entwickeln."
Nehmen Sie Stellung zur Aussage von Niels Alzen.
(30%)

4

Fachbrief Nr. 5
Psychologie

Oktober 2015

Material zu Aufgabe 2:
Motiv 1

Motiv 2

Motiv 3

Motiv 4

Quelle: © Adam Opel AG, Rüsselsheim

5

Fachbrief Nr. 5
Psychologie

2

Oktober 2015

Erwartungshorizont

Aufgabe 1 - (AFB I 30%)
Kompetenzanalyse:
(F) Auswahl geeigneter Fakten/Begriffe/Schwerpunkte/strukturierte
Herstellung inhaltlicher Zusammenhänge

%

(K) Verwendung der Fachsprache
Auswahl der psychoanalytischen Werbestrategie
Grundannahmen
Jeder Mensch ist mit der Bewältigung innerpsychischer Konflikte befasst,
die sich aus Widersprüchen zwischen den Anforderungen aus
- seiner sozialen Umwelt (Gesellschaft, Beruf, Eltern,...),
- seinen Trieben und Bedürfnissen (Nahrungs-, Sexualtrieb, sozialer
Anschluss und soziales Ansehen...) sowie
- seinen Moral- und Idealvorstellungen („Gewaltfreiheit“, „Sexualmoral“,
„Arbeitsethos“, „Nächstenliebe“,...) ergeben.
Konflikte können Angst erzeugen, die dann durch Abwehr bewältigt wird.
Wirkung von Werbung
Unterstützung der (bewussten oder unbewussten) Konfliktlösungen des
Rezipienten, d.h.
- Bewusstmachung des Konfliktes oder seiner Komponenten und/oder
- Aufweisen von Möglichkeiten zur Konfliktreduzierung/Angstabwehr
Im späteren Umgang mit dem Werbegegenstand kann der Rezipient seinen
Konflikt symbolisch lösen bzw. mildern.
Zur Konfliktreduzierung bezüglich der drei psychischen Instanzen bieten
sich als Beeinflussungsziele
- die Realitätskontrolle
- eigene Normen und Ideale
- der Umgang mit Triebansprüchen an.
Die Textqualität misst sich
am Grad der Vertrautheit mit der Thematik
an der Kenntnisbreite, die sich in Detailreichtum und Genauigkeit
der angebotenen Fakten zeigt
anhand der Ordnung und Strukturiertheit der Darstellung
Aufgabe 2 – (AFB II 40%)
Kompetenzanalyse:
(F) ordnendes Aufbereiten der Informationen aus dem Material, Herstellung
inhaltlicher und paradigmatischer Zusammenhänge

%

(E) Erschließung von Material unter Einbezug psychologischer
Erkenntnisse und Theorien
(K) Verständlichkeit/ Nachvollziehbarkeit/ Prägnanz der Darstellung/
Verwendung der Fachsprache
Begriffsbestimmung Vorurteile als Einstellungen gegenüber Gruppen mit
affektiven, kognitiven und Verhaltenselementen mit folgenden
Eigenschaften:
falsch, wertend, voreilig, generalisierend, apodiktisch, starr (erläuternde
Darstellung)
6

Fachbrief Nr. 5
Psychologie

Oktober 2015

allgemeine Funktionen von Vorurteilen (nach Barres)
- Orientierungsfunktion
(Reduktion von Komplexität, emotionale Bewältigung subjektiver
Ungewissheit, Organisations- und Kategorisierungstendenz…)
- Anpassungsfunktion
(Herstellung sozialer Beziehungen, soziale Geborgenheit und Sicherheit,
Reduktion gruppeninterner Konflikte, gemeinschaftliches Verfolgen von
Gruppenzielen…)
- utilitaristische Funktion
(Legitimation von Herrschaft, Erhalt ungleicher Machtverhältnisse,
Teilhabe an der Macht auf Kosten ‚anderer‘…)
- Selbstdarstellungsfunktion
(Herstellung von Individualität, Abgrenzung von anderen,…)
- Selbstbehauptungsfunktion
(Vorurteile als Abwehrdynamik unbewusster Konflikte und Ängste zur
Stabilisierung der Persönlichkeit, Schutz vor innerer
Unausgeglichenheit…)
Motiv 1: Wer schwul ist, kann nicht Fußball spielen.
weitergehende Bedeutung: Fußball ist ein echter Männersport, Schwule
sind keine echten Männer, können demzufolge nicht Fußball spielen
mögliche funktionale Betrachtungen, warum es gut sein kann, ein solches
Vorurteil zu pflegen:
-

Orientierung – eindeutige Geschlechtsidentitäten angesichts
wachsender Komplexität, Ausblenden von Widersprüchen
diesbezüglich

-

Anpassung – ‚soziale Eintrittskarte‘ in die Fußballwelt, Herstellung
klarer Zugehörigkeiten, Herstellen von Sicherheit innerhalb der
Fußballgruppe

-

Selbstdarstellung im Sinne von ‚ich bin ein echter Mann‘, damit
Stärkung der eigenen Geschlechtsidentität, Abgrenzen von der
Gruppenmeinung durch Variation

-

Selbstbehauptung – Abwehr eigener homoerotischer Tendenzen durch
Projektion

oder
Motiv 2: Karriere macht Frauen unweiblich.
weitergehende Bedeutung: Frauen können keine Karriere machen, wenn
sie ‚Frau‘ bleiben wollen, dies bleibt demzufolge Männern vorbehalten oder
Frauen setzen ihre Weiblichkeit aufs Spiel
mögliche funktionale Betrachtungen, warum es gut sein kann, ein solches
Vorurteil zu pflegen:
-

Orientierung – Stereotypisierung von Geschlechterrollen,
Vereinfachungen angesichts wachsender Unsicherheit bezüglich
geschlechtsspezifischer Aufgaben

-

Anpassung – Gruppenzugehörigkeit abhängig von Sozialisierung und
Motivstruktur (Rabenmütter, ,perfect mom‘, Hausmütterchen)

-

utilitaristische Funktion im Sinne einer gesellschaftlichen
7

Fachbrief Nr. 5
Psychologie

Oktober 2015

Aufgabenverteilung zwischen Männern und Frauen zum Nachteil von
Frauen (finanziell, Status, Entwicklungsmöglichkeiten…)
-

Selbstdarstellung – Familie ist für mich (als Frau) das Wichtigste, dafür
verzichte ich auf…

-

Selbstbehauptung – Abwehr von Überich-Anforderungen z.B.
hinsichtlich eigener beruflicher Leistungen oder Verleugnung eigener
Wünsche nach Selbstständigkeit o.ä.

Zur Bewältigung der Aufgabe 2 ist nicht unbedingt die Analyse aller
Funktionen (nach Barres) notwendig. Eine vertiefte Auseinandersetzung mit
paradigmatisch unterschiedlichen Ansätzen, ist ebenso schlüssig. In jedem
Fall sind eine sorgfältige Auswahl der Fachinhalte und eine selbstständige
Schwerpunktsetzung erforderlich.
Aufgabe 3) – Stellungnahme (AFB III 30%)
Kompetenzanalyse:
(F): Herstellung fachlicher + paradigmatischer Zusammenhänge
(K): Verständlichkeit, Nachvollziehbarkeit des Urteils
(B): Psychologische Relevanz der Argumente, Eigenständigkeit der
Gedanken, Begründetheit des Urteils
Einführung
Inhalt der Aussage (Wiedergabe in eigenen Worten):
- es erfordert Mut Vorurteile offen anzusprechen
- wenn Vorurteile offen angesprochen werden, verkehren sich die
Vorurteile ins Gegenteil
mögliche Argumente
- Mut – Bezug zur Psychoanalyse, d.h. Vorurteile sind eine Form der
Abwehr und dienen als psychodynamische Stütze, ihre Entlarvung
bedroht das Selbstbild  es braucht Mut, um sich mit Vorurteilen
auseinanderzusetzen
- kognitive Umstrukturierung reicht nicht aus um Vorurteile abzubauen
(Sherif), es braucht auch Gemeinsamkeiten auf der affektiven und
Verhaltensebene
- Herstellen von Bezügen zur Opelkampagne, z.B. Identifizierung mit
den authentischen Protagonisten, stellvertretendes Handeln über
das Modell beim Probefahren
- …
Vertreten der persönlichen Meinung
- pro und contra bzw. begründete Einzelentscheidung
Schlussgedanke
- Bezug zum Ziel von Werbung (Produktkauf)
(persönliche Argumentation im Einzelnen nicht vorhersehbar)

%

8

Fachbrief Nr. 5
Psychologie

3

Oktober 2015

Checkliste zur Überprüfung von Abiturvorschlägen im Fach Psychologie (Abitur
2016)

Diese Liste ermöglicht es Ihnen selbständig zu überprüfen, ob Sie entsprechend der Vorgaben alles berücksichtigt haben.
Bitte fügen Sie die Liste bei, wenn Sie Ihre Abiturvorschläge einreichen.
Bitte kreuzen Sie an bzw. ergänzen Sie.

□

Aufgabenvorschlag

1 / 2 wird erstmals zur Genehmigung eingereicht.

oder

□
□

Aufgabenvorschlag 1 / 2 wurde 20…. gewählt, er wird jetzt nach zwei Jahren
(d. h. zum dritten Abitur nach der 1. Auswahl) erneut eingereicht
(z. B.: ausgewählt zum Abitur 2011, erneut eingereicht zum Abitur 2014).
Vorschlag 1 / 2 wurde inhaltlich aktualisiert und auf die Prüfungsgruppe hin zugeschnitten. Er wurde den Vorgaben der AV-Prüfungen angepasst.
oder

□
1.

Aufgabenvorschlag 1 / 2 wurde bereits 20…. genehmigt, aber nicht gewählt. Der
Vorschlag wurde inhaltlich aktualisiert, auf die Prüfungsgruppe hin zugeschnitten und
den Vorgaben der AV-Prüfungen angepasst.
ALLGEMEINES (beide Aufgabenvorschläge mitdenken)

□

Der Aufgabenvorschlag enthält: eine Aufgabenstellung, eine Erläuterung des didaktischen Zusammenhangs, einen Erwartungshorizont.

□

Der didaktische Zusammenhang zwischen Aufgabenvorschlag und vorangegangenem
Unterricht ist beschrieben.

□

Das Semester, aus dem der Themenschwerpunkt gewählt wurde, ist angegeben. Die
Bezeichnung der Semesterthemen entspricht dem RLP.

□

Die über den Unterricht hinausgehenden, eigenständigen Leistungen der Schülerinnen
und Schüler sind benannt.

□

Die Klausurthemen des Kurshalbjahres bzw. der Kurshalbjahre, die die Schwerpunkte
der Aufgabenstellungen bilden, sind zur Unterstützung des Auswahlverfahrens angegeben.

□

Es werden Kompetenzbezüge ausgewiesen.

□

Im Erwartungshorizont wird deutlich, in welcher Weise auf das auszuwertende Material
Bezug genommen werden muss.

□

Eine Angabe für die erwarteten Leistungen für die Note 2 und 4 ist im Erwartungshorizont enthalten.

9

Fachbrief Nr. 5
Psychologie

□
2.

Oktober 2015

Bei gemeinsamer Aufgabenstellung liegt eine Erklärung über die gemeinsame Planung
bei.
THEMA

□

Jeder Themenvorschlag bezieht sich inhaltlich schwerpunktmäßig auf ein Semester,
beschränkt sich jedoch nicht auf dieses.

□

Die Vorschläge sind eindeutige Alternativen, d. h. sowohl inhaltlich als auch methodisch gibt es eindeutige Unterschiede.

□

Jeder Vorschlag entspricht einem in sich sachlich geschlossenen Thema.

□

In jedem Vorschlag sind wesentliche Bezüge zu mindestens zwei Paradigmen enthalten.

□

Die vollständige Bewältigung der Prüfungsaufgabe fordert Kompetenzen aus allen
Kompetenzbereichen.

3.

AUFGABENSTELLUNG und MATERIAL

□

Die Aufgabenstellung ist eindeutig formuliert.

□

Es ist sichergestellt, dass die gewählte Aufgabenart hinreichend geübt wurde.

□

Die ausgewählten Materialien wurden nicht im Unterricht verwendet.

□

Das Material steht in einem sinnvollen Zusammenhang zur Aufgabe.

□

Die Quellen/Fundstellen/Adressen der Materialien sind entsprechend der wissenschaftlichen Zitierweise genau benannt. Kürzungen wurden kenntlich gemacht. Bei ausgewählten Texten befindet sich eine Zeilenzählung am Rand.

□

Die Kopiervorlagen sind lesbar und für Abzüge geeignet.

□

Fachfremde Abkürzungen und Begriffe sind erklärt.

Bitte geben Sie noch folgende Daten für Rückfragen an:
Name der Schule:
Name der/des Einreichenden:
E-Mail:
Telefon:
Sie erreichen mich über heilmann.bk@gmail.com
Vielen Dank!
Ilka Heilmann (Fachberaterin Psychologie)
10
        
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.