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IV. Die schwarze Bande

Full text: Berliner Schwindel / Werthauer, Johannes

56 Großstadt-Dokumente Bd. 21. Berliner Schwindel.

h) 100 Dosen Nordseekrabben bei der oben erwähnten Firma kill & lamm.

i) Bei der Norddeutschen Fischerei-Aktiengesellschaft dagegen 60 Kilo Seemuscheln und 700 Stück Austern, bei in Aussicht gestellten fortlaufenden gleichen Nach-bezügen.

k) Bei einer anderen Fischereihandlung in kuxhaven: 20 Kisten Kieler Sprotten,

3 Kisten Flundern,

8 Kisten Bücklinge,

20 Kisten Mittelaale, mit dem Bemerken, daß der Bezug aus Kuxhaven auch bei diesen Rauchwaren sich als angemessener bisher herausgestellt habe, als bei den kleinen Rauchwarenhändlern, da diese oft halbfertig geräucherte Ware der Eile wegen mitsenden, während der jetzt ersuchte Lieferant doch jedenfalls nur gute, von ihm ausgesuchte Primaware habe.

1) Bei dem Lehrer kudewak in Syderste in Hannover: 100 Pfund Bienenhonig zu 45 Mark.

m) Bei der Molkerei krakau wöchentlich zwei bis drei Tonnen Butter zum Berliner Marktpreis, mit fünf Prozent Provision zu verrechnen, je eine Tonne mindestens täglich per Eilgut zu liefern.

Um zu zeigen, daß alle deutschen Gegenden von dem Geschäfte der Firma berücksichtigt würden, wurde ferner bestellt:

n) Bei Herrn Johann Maria Kellner in Dittersbach in Oberbayern, der daselbst und in der Pfalz je ein Etablissement hatte, ein Zentner geräucherten Schinken und ein Zentner mageren Schinken. Kasse werde eingesandt, da nur gegen Kasse gekauft werde, wie der Brief versicherte.
        
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