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X. Stätische Steuerquellen

Full text: Großstadt-Sozialismus / Ebeling, Martin

X. Städtische Steuerquellen.

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An die Frage der Heizung und Erwärmung sollte die Stadt herangehen. Es würden dadurch große Summen für die Stadt verdient und die Bürger würden weniger Geld für kohle und sonstige Feuerung auszugeben haben.

Völlig versagt hat der Großstadtsozialismus in Verkehrsfragen. Die „große Berliner" sollte anstatt von einer Aktiengesellschaft durch die Stadt Berlin betrieben werden. Was eine große Transportgesellschaft in den Händen der Allgemeinheit bedeutet, zeigen die Einnahmen des preußischen Staates aus seinen Staatseisenbahnen. Und wie hat man Bismarck. angegriffen, als er zum Heil für Preußens Finanzen dies Werk schuf! Der Vodenresormer Adolph Wagner, der große Nationalökonom, hatte Bis-marcks Plänen wissenschaftlich vorgearbeitet; er war sozusagen der wissenschaftliche Schrittmacher für den praktischen Bismarck gewesen; so ist auch die Bodenreform der Wegweiser für eine vernünftige soziale Kommunalpolitik.

Auch aus der Verstaatlichung des ApotheKenwesens ließe sich mancher Gewinn ziehen und dem kranken Bürger könnten die hohen Preise für Medizinen erspart werden.

Wir sehen, es sind noch gute Steuerquellen für die Stadt da und das steigende Verständnis für den Gemeindesozialismus wird viel Gutes zu Tage fördern. Eine der ergiebigsten Steuerquellen kann der Stadt aus dem Grund und Boden fließen. Bevor wir aber in das Verständnis dieser Besteuerung eindringen können, ist es nötig, einige Betrachtungen und Zahlen vorauszuschicken.

Grotzstadt-Dokumente Bd. 41.
        
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