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VIII. Die Gemeinde als Arbeitgeberin

Full text: Großstadt-Sozialismus / Ebeling, Martin

IX. GroMadtsozialismus und Mittelstandsfrage

näher einzugehen.

Reformen tun dringend not auf dem Gebiet des Submissionswesens, welches die wunderbarsten und oft eine gewisse Komik nicht entbehrenden Blüten zeitigt. Aus der anderen Seite aber läuft bei dem Nahetreten der einzelnen Persönlichkeiten auch im Submissionswesen viel Menschliches mitunter, was besser vermieden würde.

Ähnliche Erscheinungen zeigen sich überhaupt bei dem Vergeben von manchen städtischen Ämtern, wobei nicht immer die Qualifikation des Bewerbers, sondern noch viele andere Nebenumstände mitsprechen. Für uns genügt es, darauf hingewiesen zu haben; ebenso können wir den Achtuhrladenschluß nur erwähnen, den Kampf gegen schmutzige konkurrenz, die Übermittelung der elektrischen Kraft an Kleinbetriebe, die Schaffung großer zentraler Heizanlagen für die Wohnungen seitens der Stadt. Es ist durchaus keine Utopie, wenn die Kommune die Frage der Heizung ernstlich erwägt; wenn sie die Stadt Abends beleuchtet, kann sie dieselbe auch erwärmen, kann sie auch den Gewerbetreibenden elektrische Kraft liefern, wodurch diese in ihrem Kamps gegen die Großindustrie wesentlich unterstützt würden.

Die Errichtung einer städtischen Bank, von welcher den Gewerbetreibenden durch Personal- und Bürgschaftskredit Wechsel diskontiert werden müßten, wäre eine
        
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