Path:
Theodor Berger Die Schuldfrage

Full text: Meine Klienten / Bahn, Walter

te Bd. 42. Meine Klienten.

..entdeckter Mord als der Ver-ftizmordes! usse lasse ich eine Anzahl von Briefen .ulgen, welche teils vor, teils nach der Ver-uj geschrieben sind und seinen Seelenzustand oeleuchten.

Durch alle zieht sich rote ein roter Faden seine Beteuerung:

„Ich bin unschuldig."

An

Herrn Adolf Schultz	„	,

Formn	®£rlm' den 15. 11. 1904.

Neue Hochstr. N. 15.

Liebe Schwester! Deinen Brief und Geld erhalten. Sage hirmit meine besten Dank. Wie du mir schreibst, haben dir die Eheleute Berlin auf der Straß belästigt und beleidigt. Das die Leute über das Anglück welches Sie betroffen hat verbittert sind, läst sich begreifen. Da nun So viel von mir in den Zeitungen geschrieben, und ich darin als der Mörder Ihres Kindes hingestellt worden bin, auch ist Ihnen gewiß bei Ihren Vernehmungen, und durch die Leute welches sich bei Ihr melden und irgend etwas wissen wollen, auch wohl dadurch das in den Zeitungen schrieben worden ich hätte ein Kind in Breslau vergewaltigt, der Glaube bei gebracht ich müsse es gewesen sein. Du brauchst dir das nicht gefallen lassen du kannst die Leute wegen Beleidigung Anzeigen, wie Sie heißen, und Ihre Wohnung weist du ja. Liebe Schwester ich kann weiter nicht sagen als das ich es nicht gewesen bin. Ich schwöre es dir ich bin Unschuldig. Was das Kind in Breslau anbetrift das ist auch nicht war, sondern nur absichtlicher Weise, um mich in einen schlechten Lichte hinzustellen erfunden worden ist. Damit die Offendliche Meinung sagen soll, den ist das zu zutrauen, Er hat ja in Breslau schon ein Kind vergewaltigt und damit die Zeugen sagen sollen, ja der ist es, den werden wir es besorgen den trauen wir das Zu. Mit kurzen Worten die Menschheit soll dadurch beeinfluft werden, weiter darf ich Euch nichts schreiben, von der Sache, noch eins. Ich habe die Anklage bekommen, hoffe bald Termin zu haben und das sich meine Unschuld raus stellt damit Ich
        
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.