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IV. Lesbische Liebesbriefe

Full text: Die Tribadie Berlins / Hammer, Wilhelm

IV. Lesbtsche Liebesbriefe.	47

fcocf) schlafen gehn aber ich fieberte vor Glut und guckte aus den Fenster und wartete ob er wohl das Weib herunterließe aber ich wartete vergebens nebengleich an schlief (er) und ich mußte zuhören wie er liebte und ich mußte alles mit anhören was sie alles sprachen abr ich konnte nicht schlafen aber es sollte anders kommen. Mutti hatte mir erzählt das Sie noch ein Weib zu wohnen habe, welches für Weiber eingenommen war ich wußte fiel was das auf sich hatte natürlich war ich mit dem einverstanden und wir liebkosten uns und ich war ganz anders gestimmt es sollte so sein. ob Mutti das wußte weiß ich nicht, ich sollte doch mal aus dem Fenster heraussehen unwillkürlich sah (ich) heraus und der Liebling sah heraus ganz be-zaubert war ich als ich Ihn sah und (ich) begrüßte Ihn worauf er mich frug ganz bescheiden ob ich hier wohne ober zum Besuch sei. Darauf antwortete ich nein ich wohne augenblicklich hier er wurde immer zutraulicher und sprach ob ich Ihm nicht ein bischen Gesellschaft leisten möchten, ich sagte hoch beglückt ja und wir verplauderten eine schöne Seit als ich Ihn näher betrachtete wurde ich immer fieber-hafter und zuletzt sprach ich und Kniete vor ihm nieder und sprach ich habe dich lieb und habe mich deinetwegen unglücklich gemacht nimm mich an und (mache aus) mir dein Weil) die Bitte gewahrte er mir und ich war glücklich damals war ich noch unschuldig er sprach Liebling ich muß heute Abend zum Dine das andere wird sich finden ich wurde immer fieberhafter nun hatte ich doch was ich wollte als er ging ging ich zu Mutti hinaus und erzählte ihr alles diese hatte sich auch mit gefreut und sprach hoffen d-lich wirst du recht glücklich werden, sie zog mich recht niedlich an natürlich rechtschicke Unterwäsche ich schlief nun die ganze Nacht hindurch am andern Tage sprach er zu der Wirtin ob ich noch dort wäre und sie sagte ja und er sprach ich möchte doch zu ihn Kommen, ich begrüßte Ihn und wir waren recht gemütlich beisammen wir tranken beide auf unser Wohl und wir waren recht gemütlich zusammen ich sprach mich aus und er war nicht abgeneigt mir auszuhalten ach nun hatte ich Ihm im Besitz viertel-jähr war ich bei Ihm. Er laß die Zeitung und sah unwillkürlich hinein und sah zu meinen größten Bedauern daß ich gesucht werde eigentlich tat mir das in der Seele
        
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