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Die Totenbeschwörer

Full text: Sekten und Sektierer in Berlin / Buchner, Eberhard

34 Großstadt-Dokumente Bd. 6. Sekten und Sektierer in Berlin.

Tod folgen, so ihr aber int Gehorsam einhergehel, wird der Segen nnd der Erfolg euch begleiten." Und mcinniglich ist davon überzeugt, daß diese unmenschliche Drohung sich im gegebenen Lalle tatsächlich bewahrheiten würde. Krebs hat es gesagt, Krebs lügt nicht; Krebfens Stimme, Gottes Stimme.

3m folgenden Abschnitt will ich erzählen, wie es war, als ich Krebs von Angesicht zu Angesicht sah. Zwar schien mir ein Besuch einer Krebsschen Versammlung keineswegs ungefährlich zu fein, denn die Berichte kennzeichnen die, die sich aus Neugier oder anderen unlauteren Motiven dazu eiufinden, (wenig schmeichelhaft!) als „Wölfe", „Füchse" und „Schakale". Die Türhüter werden immer wieder angewiesen, das Lindringen solchen Getiers zu verhüten. (Einmal heißt es: „So hatte er (Krebs) lange Zeit zu tun, diese wilden Tiere und Bestien aus dem Gezelt des Fimmels zu vertreiben. Als er die Posaune verschiedentlich hatte erschallen lassen, und diese nach dem Blut des Lammes gierig leckenden Raubtiere und Geister in den Freuden immer noch fprnngfertig zum Naube saßen, nahm er nochmals das Schwert des Geistes in seine starke Hand und stieß es ihnen in den Rachen, so daß sie nicht mehr bleiben konnten und unter dem Schwert flohen und die Kirche verließen, die aber blieben, wurden von dem Feuer verzehrt, so daß von ihrem Dasein nichts mehr empfunden wurde." ZTian sieht, es gehörte ZHut zu meinem Unternehmen. Aber der Schakal ließ sich nicht abschrecken; er fand seinen weg.

Apostel Krebs besuchte jüngst, von vier anderen Aposteln begleitet, Berlin. Das waren übrigens nicht seine einzigen Begleiter, er kam mit einem ganzen Gefolge, nach meiner Schätzung etwa 20 bis 50 Mann. Wie ein König trat er in den Versammlungsraum herein. Alles hatte sich ehrfurchtsvoll erhoben, der Chor intonierte jubelnd einen Freudengesang, liebliche Blumen dufteten ihm vorn Altar entgegen, OEs fehlten
        
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