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Full text: Berliner Gerichte / Hoeniger, Franz

Verlag von Hermann Seemann Nachfolger, G. m.b.H., Berlin und Leipzig

Soeben ist in 5. Auflage erschienen:

Berliner Schwindel

von Rechtsanwalt Dr. J. Werthauer

Preis broschiert M. 1.—, elegant gebunden M. 2.—.

»Anknüpfend an die Berliner Erlebnisse eines pommerschen Bauernjungen, dem in der Reichshauptstadt durch ein Vermietungsbureau ein Kutscherposten in Aussicht gestellt ist, führt uns der Verfasser eine allerliebste und reichhaltige Auswahl kleinerer und größerer Schwindeleien, wie sie auf dem Großstadtsumpf so üppig gedeihen, vor Augen. Aus seiner Rechtsanwaltpraxis hat Dr. Werthauer jedenfalls einen besonders tiefen Einblick in alle Abarten der Manöver jener Dunkelmänner bekommen, die vorn übergroßen Vertrauen und — last not least — von der Dummheit ihrer Mitmenschen leben. Wäre die einfache Aufzählung alles möglichen .Berliner Schwindels' voraussichtlich recht trocken und für das große Publikum recht wenig anreizend gewesen, so ist diesem Übelstand durch die gewandte Einkleidung des .kriminellen* Kerns in eine ganz anregende Erzählung vorgebeugt. Dabei muß man der schriftstellerischen Routine des Verfassers Anerkennung zollen, mit der er die einzelnen ,Fälle' untereinander zu verknüpfen weiß. ,Berliner Schwindel* ist ein Buch, was jeder lesen sollte. Der Stellungsuchende wie der Stellungausschreibende, der Kaufmann und der Landwirt, das Dienstmädchen und der Handlungsgehilfe; jeder wird darin die Warnung vor einer Falle entdecken, in die auch er einmal gelockt werden könnte.“	Staatsbärger-Zeitung,	Berlin.

Das Buch .behandelt Vermietungsschwindel, Kautionsschwindel, Heiratsschwindel, Kreditschwindel und Bauschwindel. Es ist lehrreich zu lesen und kann unter Umständen Vielen die Augen öffnen und eine Warnung sein.“

Deutsche Volksstimme.

.Berliner Schwindel ist ein Buch, was jeder lesen sollte, denn jeder wird darin die Warnung vor einer Falle entdecken, in die er auch gelockt werden könnte.	Neustadtcr	Zeitung.

Ferner ist in 4., neudurchgesehener Auflage erschienen:

ERNST HAECKEL

von Wilhelm Bölsche

Preis brosch. M. 3 —, in Lwd. geb. M. 4—, in Leder geb. M. 5.—.

„Endlich ist eine Darstellung von Haeckels Leben und Werk da, die erste die einem größeren Publikum zugänglich ist. Eine Darstellung, von der ich hoffte, daß Bölsche sie geben werde. Warum gerade Bölsche? Sehr einfach weil ich weit und breit keinen Schriftsteller kenne, der dazu so sehr vorherbestimmt wäre wie er. Ihm fehlt nichts von den Eigenschaften, die nötig sind um ein Bild der Persönlichkeit Haeckels herauszubringen, das zu einem spricht’ Und das ist nicht wenig, denn ebenso wie Haeckel den Naturforscher Philosophen und Künstler in sich vereinigt, muß auch sein Biograph über diese Kenntnisse und Talente verfügen, wenn es etwas rechtes werden soll.*

Frankfurter Zeitung.

Zu beziehen durch alle Buchhandlungen des In- und Auslands

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