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Attentatsmysterien

Full text: Aus den Tiefen der Berliner Arbeiterbewegung / Weidner, Albert

Attentatsmysterien.	43

3n den Prozeß gegen Aoschemann spielte eine andere eigentümliche ^lffäre hinein. Am vorletzten Tage der Verhandlungen erschienen vor (Bericht die damaligen Herausgeber des anarchistischeil „Sozialist" Gustav Landauer und Wilhelm 5 p o h r und machten unter ihrem Lide Mitteilungen über Erlebnisse mit einem mysteriösen Individuum, das, zu dem Höllenmaschinenversuch gegen den Obersten Krause in Beziehungen gebracht, dem verdacht der Täterschaft eine ganz eigentümliche Richtung geben mußte.

Diesen Mitteilungen der beiden anarchistischen Schriftsteller lagen folgende Tatsachen zugrunde:

Am 25. Januar J(897 erhielt Wilhelm 5 p o h r auf der Redaktion des „Sozialist" einen Brief mit dein Poststempel: 25. Januar und mit folgendem Inhalt:

Herrn

wilh. Spohr. O. Frankfurter Allee \05. Hof I.

Ihre Karte habe erst heute erhalten. Sollten Sie der Sache näher treten wollen, so bitte um Ihren Besuch.

Hochachtungsvoll

Berlin, 23./V 97.	Rieh.	Henkmann,

Uhrmacher, Friedrichsgracht 62.

Umseitig stand folgendes:

Die Vorteile des mechanischen Zünders.

\, Der mechanische Zünder wird immer eine genau voraus bestimmte Zeit laufen, und alfo nach 3, 5, \0, 20 ZTiin., wie er gerade berechnet ist, mit absoluter Zuverlässigkeit zünden.
        
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