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Das Wetteinmaleins

Full text: Berliner Sport / Arndt, Arno

HO	Großstadt-Dokumente Bd. to. Berliner Sport.

nur unterbringen sonnte, in der nächsten Minute an. (£r hatte nichts mehr zu verlieren. Gder aus dem Ausland wurde vom Rennplatz aus der Ausgang des ersten Rennens herüber telegraphiert und so spekuliert.

Ls dauerte geraume Zeit, ehe dieses gaunerische Stückchen durchschaut wurde und der Brauch aufkam, schon eine Stunde vor dem Rennen außerhalb des Platzes keine wette mehr anzunehmen.

Auf die Dauer ist der Buchmacher nicht zu schröpfen.

Nur im Hazard. Er hat es den fürnehmen Rennleuten, die im Unionklub die Nächte und die braunen Tausender ver-jeuen, getreulich abgelauscht, wo Leger sich sammeln, wird nach dem Rennen gespielt. 3m stickend engen Sotiderzug von Hoxxe--garten und Karlshorft geht das 3eu an und endet morgens in der Weinstube — zweiter Eingang vom Flur.

wie gewonnen, so zerronnen.

Die Nüchternen retten sich zum Rentier hinüber. Gder avancieren zum Rennstallbesitzer.

Ein Häufchen dieser Exemplare läuft auf dem Berliner Turf umher, hat die Einfalt den Weltmann vom Geblüt zu spielen und hört nicht das Kichern hinter sich. Fällt immer wieder in den Sumpf zurück und handelt mit Rennpferden wie mit alten Hosen.
        
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