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Wasserratten und Rasenspieler

Full text: Berliner Sport / Arndt, Arno

Wasserratten und Rasenspieler.

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liegt. Aber unsere Akademiker sind zu stark zersplittert nach politif, nach Rasse und Raffe. So geht jeder seinen weg und strebt nicht zum Ganzen.

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Echte Wasserratten stecken in den Schwimmern. Das Schwimmen um die wette ist noch ein junger berlinischer Sportzweig und wird getragen von wasserseligen Amateuren. Vor einem Dezennium noch stach die Sportschwimmerzunst in nichts hervor, freute genießt sie internationalen Ruf, und ihre ersten Namen stellen Töpfer — Schwarz — Rausch. Ein Dreigestirn, das nach Reich und Ausland den Ruf Berliner Schwimmkunft getragen hat. Nachgerade freut sich die Schwimmerei als gesundheitsmäßiger Sport der Stütze von oben herab. Staat und Stadt geben blinkende preise, und die Berliner Schwimmerflecke draußen in £)erms« dorf und in Lharlottenburg sind allgemach ein vielumworbenes Gbjekt für den nationalen und internationalen Wettbewerb geworden.

Line begehrte Delikatesse ist alljährlich die Durchquerung der Alüggel, ein schwimmerisches Stückchen, das immer ein Dutzend und mehr wagemutige am Start sich sammeln läßt.

. . . Die züchtigen Berlinerinnen schlagen nicht mehr die Augen schamvoll nieder, wenn sie kräftige Männerleiber die Wasser durchsägen sehen. Das war einmal, fjeute stellt sich zu jedem Wettschwimmen ein bunter Strauß von ZTiädchenfnofpen und aufgeblühten Frauen ein, der nur den Sport sieht und nicht zwischen den Zeilen liest.

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Die Rasenspieler.

Sie sind heute noch gegensätzlich zu Gld England Stiefkinder des Sports. (Ohne festen fjalt und Gunst von außen.
        
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