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Berliner Tanzlieder

Full text: Berliner Tanzlokale / Ostwald, Hans

52 Großstadt-Dokumente Bd. 4. Berliner Tanzlokale.

And wie nun all die andern in magischem Zauberschein Den Feenreigen schwangen, mein Lieb, da dacht ich dein! Denn so wie du usw.

Als ich von dem Traume früh am Morgen erwacht,

War auch in Nichts zerronnen der Feen Glanz und Pracht! Mein einziger Gedanke warst du nur mein Liebchen allein; Im Wachen wie im Traume wirst du es immer sein!

Denn so wie du usw.

Außerdem schuf er die Refrains:

Das Schönste auf der Erde, hier unterm Sternenzelt,

Das Schönste sind die Frauen auf Gottes weiter Welt.

Ach, ein Walzer ist mein Leben, da liegt Musik, Musik darin, Ach, im Walzer möcht ich schweben durchs irdische Dasein dahin.

Das aber ist Ludolf Waldmann nicht beschieden gewesen. Er muß heute in den größeren Tingeltangeln Berlins seine Kompositionen dem neugierigen Publikum vorspielen. Nicht seine Werke locken das Publikum; es will den „Macher" sehn ...

Den Zug zum mehr oder weniger Deutlich-Allzu-deutlichen hatte Waldmann aber doch schon mit Glück eingeleitet mit seiner „kleinen Fischerin":

War einst ein kleines Fischermädchen,

So lieblich und so schön,

Gar herrlich anzusehn.

Die schönste Maid im Fischerstädtchen,

Sie fuhr bei Sturmgebraus Aufs wilde Meer hinaus:

Da tauchte auf der Nixen Schar And warnt das Mädchen vor Gefahr.

Der Nixen Sang erklang:

:,: Fischerin, du kleine,

Fahre nicht alleine,

Fahre nicht bei Sturmgebraus Auf das wilde Meer hinaus! :,:
        
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