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Geschlecht und Verbrechen

Full text: Geschlecht und Verbrechen / Buschan, Georg

Geschlecht und Verbrechen.

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im Alter von 12 bis 18 Jahren . . 0,37 Männer, 0,16 Weiber

II II II	18 „	21 „ . .	0,32	0,06	
II II II	21 „	25 „ . .	0,36	0,04	
II II II	25 „	30	0,31	0,03	
II II II	30 „	40 „ . .	0,29	0,05	„
II II II	40 „	60 .	0,26	0,05	
II II II	50 „	60 „ . .	0,19	0,04	„
II II II	60	70	0,12	0,02	
II II II	70 Jahren und darüber		0,67	0,61	
Jugendliche			0,37	0,16	
Erwachsene.			0,26	0,04	
Zusammen .			0,28	0,06	„

Der Anteil der Jugendlichen ist gerade bei der Brandstiftung ein recht großer, wie wohl bei keinem anderen Vergehen sonst. Die Zahl ihrer Bestrafungen betrügt nahezu ein Drittel (27,5 %) aller Verurteilungen überhaupt. Die meisten Bestrafungen fallen dementsprechend auch in das 12. bis 18. Lebensjahr. Bei dem weiblichen Geschlecht sinkt dann die Kriminalität schon in der darauffolgenden Altersstufe auf ziemlich ein Drittel seiner ursprünglichen Höhe herab, beim männlichen Geschlecht dagegen hält sie sich noch mehrere Jahrzehnte lang aus ziemlich derselben Höhe, resp. geht ganz allmählich zurück. Die starke Beteiligung der Jugendlichen hängt offenbar teils mit dem ihnen mangelnden Verständnis für die aus der Brandstiftung entstehenden Folgen, teils mit der großen Freude an der flammenden Glut, die allen Kindern eigen ist, zusannnen.

Wir wenden uns jetzt zu den Delikten gegen Leib und Leben und beginnen hier mit dem Mord. Da müssen wir zunächst die Bemerkung vorausschicken, daß es einen großen Unterschied in unserer Betrachtung macht, ob wir den Kindesmord dabei einschließen oder nicht. Dieser ist das weibliche Verbrechen kat'exochen. Ziehen wir diesen in unsere Statistik hinein, dann stellt sich die Zahl der

Grotzstadt-Dokumente Bd. 48.	5
        
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