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Geschlecht und Verbrechen

Full text: Geschlecht und Verbrechen / Buschan, Georg

Geschlecht und Verbrechen.

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Hinsichtlich der Verteilung der Verurteilungen auf den Familienstand nehmen wir wieder Prinzings Zusammenstellung zu Hilfe. Es wurden von 10000 strafmün-digen Personen jeder Kategorie in Deutschland in den Jahren 1881 bis 1893 verurteilt wegen Begünstigung und

Hehlerei:

Alter	Männer			Weiber		
	ledige	ver-  heiratete	ver-  witwete  oder  ge-  schiedene	ledige	ver-  heiratete	ver-  witwete  oder  Ge-  schiedene
12 bis 15 Jahre						—
15 „ 18 „	—	—	—	—	—	
00  K3	4,2	—	—	0,9	3,3	—
21 „ 25 „	3,6	7,0	—	1,0	2,6	4,8
25 „ 30 „	3,5	4,3	4,9	1,2	2,3	5,2
30 „ 40 „	3,9	3,7	6,3	1,7	3,2	6,1
40 „ 50 „	2,8	3,3	5,6	1.6	3,6	5,6
50 „ 60 „	1,5	2,6	2,7	1,1	2,2	2,9
über 60 „	0,5	1,3	0,7	0,4	0,8	0,7

Die Verheirateten stellen bei den angegebenen Tatbeständen ein höheres Kontingent als die Ledigen. Jede dieser beiden Gruppen wird aber durch die Verwitweten und Geschiedenen in der Ziffer der StraplligKeit übertrafen.

Die Tatbestände Betrug und Unterschlagung geben ein ziemlich übereinstimmendes Bild mit den soeben besprochenen. Es wurden nach Högel (1. c.) in Deutschland in den angegebenen Jahren im Durchschnitt verurteilt wegen Unterschlagung:

im Alter von 12 bis 18 Jahren. .	4,46 Männer, 1,14 Weiber

18	21 „	. . 12,2	2,53
21	25	. . 13,3	2,50
25 .	30	. . 12,3	2,27
30 ,	40 „	. 10,3	2,39
        
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