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Geschlecht und Verbrechen

Full text: Geschlecht und Verbrechen / Buschan, Georg

OsTJ-it dem Einsetzen des zweiten Dezenniums, beim männlichen Geschlecht um das 14. Lebensjahr herum, beim weiblichen 1 bis 2 Jahre früher, beginnt sich im menschlichen Organismus eine wichtige Umwälzung zu vollziehen, die sich, allgemein ausgedrückt, in dem stärkeren Hervortreten der geschlechtlichen Eigenarten kundgibt und den Körper der Reise entgegenführt. Nach Abschluß dieser Veränderungen, d. h. wenn die Reise oder Pubertät erreicht ist, sind beide Geschlechter verschieden geartet, und dies nicht nur in physischer Hinsicht, sondern auch in psychischer, im Denken, Handeln und Wollen. Bis dahin Konnten. Knaben und Mädchen, wenngleich sie sich auch von Geburt an äußerlich schon durch ihre primären Geschlechtsmerkmale (äußere Genitalien) unterschieden, doch immer noch für so gut wie geschlechtslos gelten, jetzt werden die sekundären sexuellen Merkmale ausgeprägt und dadurch Jüngling und Jungfrau erst zum Geschlechtswesen gestempelt. Bis dahin fanden alle dem Körper Angeführten Stoffe zum Aufbau und zur Erhaltung des Einzelindividuums Verwendung, jetzt kommen sie der Erhaltung der Gattung zugute.

Beim Knaben äußert sich das Einsetzen der Pubertät in der Hauptsache in folgenden Anzeichen: An den Geschlechtsteilen, in der Achselhöhle und aus der Oberlippe beginnen feine Härchen zu sprossen. Die Stimme verliert ihren sonoren, weichen Ton; sie wird rauh und tiefer; sie „bricht" sich. Der Geschlechtstrieb beginnt
        
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