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In der Gerichtsstraße

Full text: Was ein Berliner Musikant erlebte / Noack, Victor

In der Gerichtsstraße.	81

"Wenn man Dom Wolf spricht . .	— Diesmal

war s der Tod. Der alte Mann von nebenan ist erlöst. Ich muß von Zeit zu Zeit 'rnm, nm nach der Großmutter zu schauen. —

Ich habe den Toten auf ein Tuch auf die Erde gelegt; denn es ist nur ein enges Bett für diese zwei Leute vorhanden.

DaS Elend ist zu entsetzlich. Die Armen bekommen sechsundzwanzig Mark auf den Monat Unterstützung. Davon haben sie dem Hauswirt für ihre Kammer zehn Mark pro Monat zu zahlen.------------------------.-----------

Nebenan bei der Großmutter liegt noch immer der Leichnam des Mannes. Ich bin gestern von Pontius zu Pilatus gelaufen, damit er abgeholt würde. Mail gab mir den stereotypen Bescheid, ich müßte erst die und die und die Papiere des Verstorbenen vorweisen. Ja,

du lieber Gott, wo soll ich denn die herkriegen!?----------

3ch habe für heute Nacht ein Engagement angenommen. Es ist jetzt zu unheimlich in meiner Bude.-----------------
        
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