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VI. Die Genossenschaft deutscher Bühnenangehöriger

Full text: Berliner Theater / Turszinsky, Walter

V I. Die Genossenschaft deutscher Bühnenangehöriger. 67

aus mehr als 100 örtlichen Schiedsgerichten (1. Instanz), vier Senaten (2. Instanz) und einem Rekursgericht. Die Kosten der Rechtsprechung werden von beiden Korporationen gemeinschaftlich getragen, d) Die „Sachverstündigenkammer für Theaterkonzessionen“, eine gleichfalls von beiden Korporationen unterhaltene Kammer, die laut Verfügung fast sämtlicher bun-desstaatlichen Regierungen, von diesen als Eutachterin bei Erteilung von Theaterkonzessionen angerufen wird. c) Die „gemeinschaftliche Kommission" der beiden Korporationen, die von Fall zu Fall in Vorberatung über Theaterreformen (wie: Lieferung der Kostüme für die weiblichen Vühnenmitglieder, Kündigungen im Probemonat) einzutreten pflegt und zurzeit mit der Ausarbeitung eines vorn „Bühnen-verein" und der „Genossenschaft" gemeinschaftlich herauszugebenden „A nstel -lungsvertrags-Formulares" beschäftigt ist, das in Zukunft für alle dein Bühnenverein angehörigen Theaterleiter rechtsverbindlich sein soll.
        
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