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VI. Die Genossenschaft deutscher Bühnenangehöriger

Full text: Berliner Theater / Turszinsky, Walter

64 Großstadt-Dokumente Bd. 29. Berliner Theater.

Bühnen ungehörig er", gegründet von dem „Ersten Allgemeinen Deutschen Bühnen-Kongresse" 1871 in Weimar, ist eine Vereinigung von rund 7000 Bühnenmitgliedern, welche die Fortentwicklung des deutschen Theaters, sowie die Sicherung und Hebung der geistigen und materiellen Interessen der deutschen Vühnen-Angehörigen zum Zwecke hat.

Sie erkennt und erklärt es als ihren Beruf, in ihrer Vereinigung den notwendigen festen Organismus zu schaffen zur Forderung der hohen kulturellen Aufgabe des deutschen Theaters im allgemeinen und im besonderen zur Wahrung der Interessen der deutschen Bühnenangehörigen in ihrem künstlerischen, rechtlichen und sozialen Verkehre. Die Genossenschaft gründete demnach:

1. In der Versorgung des Alters und der Invalidität der Bühnen - Angehörigen einen Grundpfeiler ihrer Bestrebungen erkennend, nach dem Grundsätze der Gegenseitigkeit die „Pensionsanstalt der Genossenschaft deutscher Bühnen-Angehö-riger" mit dem Sitze in Berlin. (Vermögen: 7 000 000 Mark. Mitgliederbestand: 4200 aktive Mitglieder und 1200 lebende Pensionäre und Altersrentner. I ah-r e s e i n n a h m e: 540000 Mark. Iahres-ausgabe für Pensionen und Renten: 310 000 Mark. Seit 1882—1906 g e -zahlte Pensionen und Renten: 4 800 000 Mark.)

2. Nach demselben Grundsätze für die Witwen und Waisen ihrer Mitglieder die „W itwen-und Waisen-Pensions-An st alt deutscher Bühnen -Angehöriger" mit dem Sitze in Weimar. Diese zahlt an die Witwen bis zu ihrem Tode, an die Waisen bis zum 18. Lebensjahre Jahrespensionen von 200—1000 Mark. (Vermögen:
        
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