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Technisches aus dem Kaufhaus des Westens, Berlin

Full text: Berliner Warenhäuser / Colze, Leo

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Großstadt-Dokumente Bd. 47. Berliner Warenhäuser.

jedem Melder aus automatisch in Betrieb gesetzt werden können, sobald das Feuer durch die Hausfeuerwache nicht gelöscht werden kann.

Zur Alarmierung der Charlottenburger Feuerwehr sind im Kaufhause zwei Hauptmelder vorgesehen, welche direkt in das städtische Feuermeldenetz eingeschaltet werden.

Des Nachts bleibt die Bewachung des Hauses gegen Feuer den selbsttätigen Feuermeldern überlassen, die in sämtlichen Räumen der beiden Dachgeschosse und des Kellers montiert sind. Es findet selbsttätig eine Feuermeldung statt, sobald Automaten bestimmter Stromkreise durch eine Uebertempe-ratur zur Funktion gebracht werden. Die Meldung läuft auf einem Ruhestromtableau in der Portierloge, in welcher der Wächter sich aufhält, ein, und es wird automatisch die Feuerwehr alarmiert. Ist einfacher Drahtbruch vorhanden, so ertönt nur der Leitungsbruchwecker.

Im ganzen Warenhause sind etwa 850 automatisch wirkende Feuermelder montiert.

Die im Kaufhaus angebrachten elektrischen Uhren dienen zur Regelung des Betriebes und gleichzeitig dem Publikum zur Zeitangabe.

Um einen Einbruch in das Kaufhaus zu verhüten, ist des Nachts ein Wächter angestellt, dem Kontrollgünge über die Höfe und an den Straßenfronten entlang vorgeschrieben sind.

Zur Kontrolle über die Tätigkeit des Wächters sind an verschiedenen Stellen des Rundganges Kontrollstationen montiert, die der Wächter zu betätigen hat. An einem Wächter-kontrollapparat. wird genau die Zeit registriert, wann der Wächter die einzelnen Stationen bedient hat.

Die Haus-Aufsicht erhält jeden Morgen das Kontrollblatt vorgelegt und kann aus demselben ersehen, zu welchen Zeiten der Wächter an den 10 Stationen gewesen ist.

An Fahrstühlen sind vorhanden: 13 Personenfahrstühle mit elegant ausgestattetem Kupee für je 13 Personen und mit 975 Kilogramm Tragfähigkeit, 6 Personen- und Lastaufzüge
        
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