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Wie die Warenhäuser groß wurden

Full text: Berliner Warenhäuser / Colze, Leo

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Nur die junge und jüngste Generation der Spreeathener sieht die Warenhäuser als vollendete Tatsache. Vor einem Dezennium noch war keine Rede von den Warenhauspalästen der Dynastien Wertheim, Tietz und Iandorf. Im Grunde waren sie „im Anfang wüste und chaotisch". Rudimentär haben wir hier und da an der Peripherie immer noch einzelne „Auch-Warenhäuser", deren Aufbau und Einteilung an jene nicht gerade „gute alte Zeit" unserer Warenhausgrößen erinnert. Im Anfang also in Berlin war „Lubasch" in der Oranien-und Rosenthalerstraße. Er war der Vorläufer der Berliner Warenhäuser. Lubasch machte es sich aber größtenteils zum Prinzip, nur Partiewaren zu führen, und baute die einzelnen Rayons nicht aus. Er kaufte alles Mögliche zusammen. So bekam er auch ii. a. fertig, große Lager Tapeten, verschiedene Waggons Gummischuhe, etwa eine halbe Million Paar zu kaufen, von denen er heute noch übrig haben soll. Bekannt war ja besonders die Art feiner Auszeichnung mit Kreide auf alten Pappdeckeln.

Dann errichtete A. Wert heim im Jahre 1885 in der Rosenthaler Straße ein kleines Spezialgeschäft und nahm nachher die einzelnen Artikel mehr und mehr dazu. Die weltstädtische Ausdehnung des Wertheimschen Warenhauses datiert seit 1892. Damals besaß er Geschäfte in der Oranienstraße und Rosenthaler Straße, und eröffnete, im Oktober 92 war es, in der Leipziger Straße 111, im Hause, in dem sich heute Gladenbeck befindet, ein Warenhaus, in dem alle Artikel, mit Ausnahme
        
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