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Periodical volume

Full text: Geschäftsbericht Issue 2002/2003

Rosa-Luxemburg-Stiftung

Geschäftsbericht 2002/2003

»... gewisse moralische Schanzen, gewisse Wälle des internationalen Anstands dürften selbst vor diesem Höllengetöse des militärischen Ansturms nicht einstürzen.«
Rosa Luxemburg

Die Rosa-Luxemburg-Stiftung ist eine der sechs bundesweit tätigen parteinahen Stiftungen in der Bundesrepublik Deutschland, deren Aufgabe politische Bildung ist. Sie steht der Partei des Demokratischen Sozialismus nahe. Die Stiftung sieht sich in den Traditionen des demokratischen Sozialismus, der konsequenten Demokratie und des Internationalismus, der Arbeiterbewegung und der Frauenbewegung, des Antifaschismus, des Antirassismus und der radikalen Aufklärung. Sie fördert politische Bildung und Kultur, die kritische Auseinandersetzung mit dem modernen Kapitalismus sowie internationale Verständigung und Solidarität. In der freien Entwicklung jeder und jedes Einzelnen und in der umfassenden Durchsetzung der politischen und sozialen Rechte sieht sie die Bedingung der freien Entwicklung aller. In der Tradition Rosa Luxemburgs will sie Bürgerinnen und Bürger ermutigen, sich gegen soziale Ungerechtigkeit, Elitenherrschaft und Unterdrückung Andersdenkender einzusetzen. Die Rosa-Luxemburg-Stiftung, das sind die Mitglieder und Fördermitglieder des Vereins; die Mitglieder des Vorstands sowie als Geschäftsführendes Vorstandsmitglied Dr. Evelin Wittich und als Mitglieder des Geschäftsführenden Ausschusses Dr. Lutz Brangsch und Prof. Dr. Michael Brie ein Kuratorium von Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft und Kultur Hunderte ehrenamtliche Akteurinnen und Akteure Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Beiräten und Autorinnen und Autoren unserer Publikationen Stipendiatinnen und Stipendiaten sowie Vertrauensdozentinnen und -dozenten rund 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in den Bereichen Politische Bildung, Politikanalyse, Ausland, Studienwerk, Öffentlichkeit, Archiv und Bibliothek sowie in den Geschäftsbereichen Verwaltung und Finanzen tätig sind. Die Rosa-Luxemburg-Stiftung kooperiert im Rahmen eines Stiftungsverbundes eng mit den PDS-nahen Landesstiftungen und Vereinen in allen Bundesländern. Der vorliegende Geschäftsbericht der Rosa-Luxemburg-Stiftung ist eine stark verknappte Fortschreibung der Jahresberichte 1999/2000 und 2001. Für ausführliche Informationen über das umfangreiche Veranstaltungs-, Projekt- und Publikationsprogramm verweisen wir auf die monatlich erscheinenden »rls-nachrichten«, auf thematische Jahresübersichten und natürlich auf die Internetpräsenz unter www.rosalux.de.

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auf einen blick ...

Die Rosa-Luxemburg-Stiftung ...
gehört zu den großen Trägern politischer Bildungsarbeit in der Bundesrepublik Deutschland. Sie ist als parteinahe Stiftung der PDS anerkannt und bundesweit tätig. Hervorgegangen aus dem 1990 gegründeten Verein »Gesellschaftsanalyse und politische Bildung e. V.«, arbeitet sie in einem Stiftungsverbund mit auf Landesebene organisierten Stiftungen und Bildungsvereinen in allen Bundesländern zusammen.

Auswärtigen Amt für Projekte und Stipendien. Für die Erschließung zeitgeschichtlicher Archivalien kamen Zuwendungen seitens der Verwaltung des Deutschen Bundestages in Höhe von 104.000 Euro.

Veranstaltungen der politischen Bildung ...
sind ein Kernstück der Stiftungsarbeit. In ihrem monatlich erscheinenden Informationsheft »rls-nachrichten« informiert die Stiftung über die im Stiftungsverbund organisierten jährlich mehr als tausend Konferenzen, Vorträge, Foren und workshops, die in der Summe einige Zehntausend Teilnehmerinnen und Teilnehmer anziehen.

Als eingetragener Verein ...
verfolgt die Stiftung gemeinnützige Zwecke der Förderung von politischer Bildung, Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur sowie der internationalen Verständigung und Zusammenarbeit. Ihr höchstes Organ ist die Mitgliederversammlung, welche die Grundentscheidungen zur Arbeit der Stiftung trifft und den Vorstand bzw. den Geschäftsführenden Ausschuss wählt. Ein Kuratorium berät die Stiftung, die Abstimmung im Verbund mit den Landesstiftungen und -vereinen erfolgt im Rat der Landesstiftungen.

Über 400 externe Projekte ...
wurden im Jahre 2002 bei der Stiftung beantragt, gefördert werden konnten ca. 70 mit über 260.000 Euro.

Ein politisches Gedächtnis ...
ist das Archiv Demokratischer Sozialismus der Stiftung, das bisher fast 400 Aktenbestände der PDS (Parteivorstand, Bundestagsfraktion, Nachlässe und Sammlungen) für die Nutzung erschließt. Die angegliederte Bibliothek sammelt vor allem Arbeiten von und über Rosa Luxemburg, weiter die PDS betreffende Literatur und Materialien zum demokratischen Sozialismus.

Die Stiftung gliedert sich ...
in die Bereiche Politische Bildung, Politikanalyse, Ausland, Studienwerk, Archiv und Bibliothek und Öffentlichkeitsarbeit sowie die Geschäftsbereiche Verwaltung und Finanzen/Controlling und beschäftigt ca. 50 Mitarbeiter. Die Bereiche sind Ansprechpartner für die Entwicklung und Durchführung von Veranstaltungen im In- und Ausland, in Fragen der Studienförderung, bei wissenschaftsnahen Projekten und Publikationen oder für die Recherche nach Material zum demokratischen Sozialismus.

Die linke politische Öffentlichkeit ...
wird durch die RLS vielfältig unterstützt: aus der Arbeit der Stiftung gingen 54 Bücher und Broschüren hervor, 21 weitere Publikationen wurden gefördert, die Monatszeitschrift »UTOPIE kreativ« wird von der Stiftung herausgegeben, eine eigene Website mit mittlerweile über 2.500 Seiten entstand und mehrere linke Netzprojekte fanden Unterstützung.

Stipendien der Stiftung ...
konnten erstmals im Oktober 1999 vergeben werden. Ende 2002 förderte die Stiftung über ihr Studienwerk bereits 144 Studierende und 63 Promovierende, die aus mehr als 68 Universitäten und Fachhochschulen kamen.

In Fachtagungen und Werkstattgesprächen ...
etwa zu Fragen sozialer Gerechtigkeit, der Entwicklung der PDS, Perspektiven der Demokratie oder auch Didaktik politischer Bildung profiliert sich die Stiftung als Stätte des Lernens, linker Analyse und Expertise in der Bundesrepublik.

Öffentliche Mittel ...
standen der Stiftung im Jahre 2001 in Höhe von 12,55 Millionen DM zur Verfügung. Das Budget für das Jahr 2002 belief sich auf 9,26 Millionen Euro. Davon sind 3,9 Millionen Euro Zuwendungen des Bundesministeriums des Innern. 2,44 Millionen Euro Zuwendungen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung flossen zweckgebunden in die Studienförderung. Für die Auslandsarbeit erhielt die Stiftung Zuwendungen in Höhe von 2,6 Millionen Euro aus dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung sowie 260.000 Euro aus dem

Unter welchen Bedingungen sind soziale Gerechtigkeit und politische Freiheit vereinbar?
Diese Frage der programmatischen und praktischen Neubegründung eines demokratischen Sozialismus bildet den zentralen Schwerpunkt der Zukunftskommission der Stiftung. In enger Zusammenarbeit mit Aktivistinnen und Aktivisten aus sozialen Bewegungen, Gewerkschaften und linken Parteien weit über Deutschland hinaus werden analytische Studien und konkrete Reformalternativen erarbeitet.

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auf einen blick ...

stiftungsgremien

Dr. Evelin Wittich, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied, Prof. Dr. Michael Brie und Dr. Lutz Brangsch, Mitglieder des Geschäftsführenden Ausschusses

Die Mitgliederversammlung
ist gemäß Satzung das oberste Organ des Vereins »Rosa-Luxemburg-Stiftung – Gesellschaftsanalyse und Politische Bildung e. V.«. Sie tagt mindestens einmal jährlich. Ihr obliegen die Wahlen, Ersatz- und Ergänzungswahlen zum Vorstand und zum Kuratorium bzw. Abwahlen aus diesen Gremien sowie die Aufnahme und gegebenenfalls der Ausschluss von Vereinsmitgliedern. Die Mitgliederversammlung diskutiert die inhaltlichen Schwerpunkte der Vereinsarbeit und nimmt die Tätigkeitsberichte des Vorstands und des Kuratoriums entgegen. Sie trifft die Feststellung des Jahresabschlusses und nimmt die Entlastung des Vorstandes vor. Ferner obliegt ihr die Beschlussfassung über alle Anträge von Vereinsmitgliedern, über Satzungsänderungen bzw. die Auflösung des Vereins.

Das Kuratorium
berät den Vorstand in wichtigen Vereinsangelegenheiten, es unterstützt die Arbeit des Vereins und unterbreitet in Streitfällen Schlichtungsvorschläge. Kuratorinnen und Kuratoren sind: Prof. Dr. Christa Luft (Vorsitzende), Prof. Dr. Klaus Kinner (Stellv. Vorsitzender), Dr. Albert Scharenberg (Stellv. Vorsitzender), Petra Bläss, Sandra Fuhrmann, Rosemarie Hein MdL, Prof. Dr. Uwe-Jens Heuer, Dr. Sylvia-Yvonne Kaufmann MdEP, Dr. Sabine Kebir, Prof. Dr. Hermann Klenner, Meinhard Meuche-Mäker, Dr. Hans Modrow MdEP, Birgit Pomorin, Prof. Dr. Peter Porsch, Jürgen Rennert, Dr. Irene Runge, Christina Schenk, Norbert Schepers, Gerd-Rüdiger Stephan, Gabriele Zimmer.

Der Vorstand
führt die Geschäfte des Vereins und verwaltet sein Vermögen. Er besteht aus mindestens neun und höchstens elf von der Mitgliederversammlung des Vereins für zwei Jahre gewählten Mitgliedern, aus deren Kreis wiederum drei hauptamtliche Vorstandsmitglieder gewählt werden, die als Geschäftsführender Ausschuss die laufenden Geschäfte wahrnehmen. Mitglieder des Vorstandes sind gegenwärtig: Ilsegret Fink, Claudia Gohde, Dr. Wilfriede Otto, Dr. Birgit Schliewenz, Dr. Evelin Wittich, Dr. Lutz Brangsch, Prof. Dr. Michael Brie, Dr. Kurt Hövelmans, Prof. Dr. Dieter Klein, Dr. Wolfgang Spickermann. Geschäftsführendes Vorstandsmitglied ist Dr. Evelin Wittich, Mitglieder des Geschäftsführenden Ausschusses sind Dr. Lutz Brangsch und Prof. Dr. Michael Brie.

stiftungsgremien

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organigramm

Rosa-Luxemburg-Stiftung Gesellschaftsanalyse und Politische Bildung e. V. Franz-Mehring-Platz 1, 10243 Berlin Tel.: 030 44310-221, Fax: 030 44310-222 Internet: www.rosalux.de, E-Mail: info@rosalux.de Geschäftsführendes Vorstandsmitglied Dr. Evelin Wittich Tel.: 030 44310-140 Referent Geschäftsführung Leiter der AG Planung Dr. Wolfgang Bey Tel.: 030 44310-161 Referent Koordinierung West/ Politik aktuell Dr. Florian Weis Tel.: 030 44310-164 Sachbearbeiterin Geschäftsführung Viola Siebeck Tel.: 030 44310-139, Fax: -222 Bereich Öffentlichkeitsarbeit Leiter des Bereiches Öffentlichkeitsarbeit Dr. Jörn Schütrumpf Tel.: 030 44310-172 Sachbearbeiterin Karin Malingriaux Tel.: 030 44310-123, Fax: -122 Medienarbeit Dr. Wolfram Adolphi Tel.: 030 44310-130 Publikationen/Werbung Dr. Marion Schütrumpf Tel.: 030 44310-127 Informationsmanagement Peter Ostholt Tel.: 030 44310-169 Leiter des Regionalbüros Mecklenburg-Vorpommern Dr. Michael Herms Tel.: 0381 4900450 E-Mail: rosalux-mv@web.de Geschäftsbereich Finanzen/ Controlling Leiter des Geschäftsbereiches Finanzen/Controlling Dr. Klaus Meier Tel.: 030 44310-145 Sachbearbeiterin Controlling/Projektmanagement Elisabeth Endesfelder Tel.: 030 44310-183 Controlling West/Politikanalyse/ Projektmanagement Dr. Lutz Kirschner Tel.: 030 44310-146 Buchhaltung Heidrun A. Landgraf Tel.: 030 44310-175 Klaus Luther Tel.: 030 43310-176 Monika Mettler Tel.: 030 44310-170 Geschäftsbereich Verwaltung Leiterin des Geschäftsbereiches Verwaltung Rosel Mittelstädt Raummanagement und Beschaffung Tel.: 030 44310-125, Fax: -182 Veranstaltungsmanagement Angela Müller Tel.: 030 44310-126, Fax: -182 Materialwirtschaft/Technik Lothar Jastrzembski Tel.: 030 44310-174 Raummanagement/Poststelle Frank Röser Tel.: 030 44310-190, Fax: -182 Bereich Ausland Leiter des Bereiches Ausland Dr. Erhard Crome Tel.: 030 44310-165 Stellvertretender Leiter Subsaharisches Afrika Jörg Schultz Tel.: 030 44310-154 Sekretariat Renate Tiltsch Tel.: 030 44310-178 GUS, Naher und Mittlerer Osten, Türkei, Balkan, Zentralasien Dr. Fritz Balke Tel.: 030 44310-153 Mittel- und Osteuropa, Asien Marlies Linke Tel.: 030 44310-152 Mittel- und Südamerika Christiane Schulte Tel.: 030 44310-132 Controlling Ausland Torsten Trotzki Tel.: 030 44310-177 Sachbearbeiterin Roswitha Kriesel Tel.: 030 44310-171, Fax: -180

Geschäftsführender Ausschuss: Dr. Evelin Wittich, Dr. Lutz Brangsch, Prof. Dr. Michael Brie E-Mail-Adressen der Mitarbeiter: jeweils Nachname@rosalux.de Ausnahmen: m.schuetrumpf@rosalux.de, Issem@rosalux.de Sachbearbeiterin Verona Wunderlich Tel.: 030 44310-155, Fax: -180 Auslandsbüros Leiter des Regionalbüros Moskau Wolfgang Grabowski Leiter des Regionalbüros Johannesburg Dr. Arndt Hopfmann Leiter des Regionalbüros Warschau Dr. Holger Politt Leiter des Regionalbüros Sao Paulo Joachim Wahl Studienwerk Leiterin des Studienwerkes Dr. Katrin Schäfgen Tel.: 030 44310-128 Stellv. Leiterin Dr. Sigrid Pfeiffer Tel.: 030 44310-136 Dr. Hella Hertzfeldt Tel.: 030 44310-134 Sachbearbeiterin Daniela Landgraf Tel.: 030 44310-223, Fax -188 Sachbearbeiterin Silke van Issem Tel.: 030 44310-223 Sachbearbeiterin Gudrun Lotozki Tel.: 030 44310-138 Archiv/Bibliothek Leiter des Bereiches Archiv/Bibliothek Dr. Jochen Weichold Tel.: 030 44310-121 Christine Gohsmann Tel.: 030 44310-131 Bibliothek Uwe Michel Tel.: 44310-166 Bereich Politische Bildung Leiter des Bereiches Politische Bildung Dr. Lutz Brangsch Sozialpolitik Tel.: 030 44310-120 Stellvertretender Leiter Dr. Dieter Schlönvoigt Bildungswerk/Politikmanagement/Jugendbildungswerk Tel.: 030 44310-147 Sekretariat Sabine Beneke-Meier Tel.: 030 44310-221 Geschlechterverhältnisse Dr. Eva Schäfer/Silke Veth Tel.: 030 44310-163 Zeitgeschichte Dr. Cornelia Domaschke Tel.: 030 44310-151 Bildungspolitik, Jugendbildung Volker Eichstedt Tel.: 030 44310-150 Politikmanagement Dr. Ruth Frey Tel.: 030 44310-141 Rechtsextremismus Prof. Dr. Rolf Richter Tel.: 030 44310-150 Sachbearbeiterin Dagmar Rubisch Tel.: 030 44310-158 Sachbearbeiter Ronald Höhner Tel.: 030 44310-149 Bereich Politikanalyse Leiter des Bereiches Politikanalyse Prof. Dr. Michael Brie Tel.: 030 44310-167 Sekretariat Ellen Glaser Tel.: 030 44310-160 Prof. Dr. Rainer Rilling Tel.: 030 44310-129 Sachbearbeiterin Cornelia Hildebrandt Tel.: 030 44310-168, Fax -184 Betriebsrat Ronald Höhner (Vorsitzender), Gabriele Giwan (Stellvertretende Vorsitzende), Roswitha Kriesel, Peter Ostholt, Frank Röser

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organigramm

vertrauensdozentinnen und -dozenten

Dr. Werner Abel TU Chemnitz Politikwissenschaft Prof. Dr. Helga Baum HU Berlin Physik, Informatik, Mathematik Dr. Margrid Bircken Uni Potsdam Geschichte Prof. Dr. Ralf Blendowske FH Darmstadt Physik Prof. Dr. Georg Bollenbeck Uni GH Siegen Geschichte Prof. Dr. Dieter Boris Uni Marburg Soziologie Prof. Dr. Kathrin Braun Uni Hannover Politikwissenschaft Prof. Dr. Christine Brückner FH München Erziehungswissenschaft Prof. Dr. Michael Buckmiller Uni Hannover Geschichte, Philosophie, Politologie, Sozialwissenschaft Prof. Dr. Dankwart Danckwerts Uni Duisburg Sozialwissenschaft PD Dr. Alex Demirovic Uni Frankfurt/M. Philosophie, Politologie, Sozialwissenschaft Prof. Dr. jur. et. phil. habil. Edeltraut Felfe Politologie, Verfassungsrecht Prof. Dr. Angela Fiedler FHTW Berlin Volkswirtschaftslehre, Wirtschaftswissenschaft Prof. Dr. Georg Fülberth Uni Marburg Geschichte, Politologie, Sozialwissenschaft Prof. Dr. Mattias Gatzemeier RWTH Aachen Philosophie Prof. Dr. Wolfgang Geier Uni Klagenfurt Geschichte, Sozialwissenschaft Prof. Dr.-Ing. J. Mario Geißler HS Mittweida Mathematik, Informatik

Junior Dr. Prof. Scott Gissendanner Politikwissenschaft Uni Göttingen Prof. Dr. agr. habil. Paul Hagelschuer HU Berlin Agrar-, Forst-, und Ernährungswissenschaft Prof. Dr. Jutta Held Uni Osnabrück Kunstgeschichte Prof. Dr. Uwe Hirschfeld HS Dresden Sozialwissenschaft Dr. Birgit Hodenius Uni Erlangen-Nürnberg Sozialwissenschaft Prof. Dr. Rainer W. Hoffmann Uni Göttingen Sozialwissenschaft, Soziologie Prof. Dr. Jörg Huffschmid Uni Bremen Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik-EU Prof. Dr. Holger Jeske Uni Stuttgart Molekularbiologie Prof. Dr. Werner Jung Uni Duisburg Deutsche Literaturgeschichte, Sprach- und Kulturwissenschaft Prof. Dr. habil. Peter Kaufmann HS Anhalt, Bernburg Informatik, Mathematik Prof. Dr. Günter Kehrer Uni Tübingen Religionswissenschaft, Sprach- und Kulturwissenschaft Prof. Dr. Klaus Kinner RLS Sachsen e. V. Geschichte Dr. Jürgen Krause FH Nordhausen Automatisierungstechnik, Ingenieurwissenschaft Prof. Dr. Ingrid Kurz-Scherf Uni Marburg Geschlechterverhältnisse Prof. Dr. Dr. Erwin Lautsch Uni Kassel Biometrie, Kriminologie, Mathematik, Soziologie, Wirtschaftswissenschaft, Politikwissenschaft

Dr. Stephan Lessenich Uni Göttingen Politische Soziologie, Sozialwissenschaft, vergleichende Wohlfahrtsforschung Prof. Dr. Volker Lüderitz FH Magdeburg Wasserwirtschaft, Ökologie Prof. Dr. Ronald Lutz FH Erfurt Entwicklungspolitik, Sozialwissenschaft, Sport Prof. Dr. Wolfgang Maiers HS Magdeburg Pädagogik, Psychologie Prof. Dr. Morus Markard FU Berlin Psychologie Dr. Irina Modrow Geschichte Prof. Dr. Jens Naumann Uni Münster Sozialwissenschaft, Politikwissenschaft, Erziehungswissenschaft Prof. Dr. John P. Neelsen Uni Tübingen Entwicklungspolitik/Interkulturelle Studien, Sozialwissenschaft Prof. Dr. Frank Nonnenmacher Uni Frankfurt/M. Politikdidaktik, Politischer Unterricht Dr. Kerstin Palm HU Berlin Biologie, Philosophie, Sprach- und Kulturwissenschaft Prof. Dr. Lothar Peter Uni Bremen Sozialwissenschaft, Soziologie PD Dr. Martin Pinquart Uni Jena Psychologie Prof. Dr. Ing. Bernd Reichelt HS Leipzig Bauvertragsrecht, Bauwirtschaft, Ingenieurwissenschaft, Projektmanagement Prof. Dr. Birgit Rommelspacher FH Berlin Erziehungswissenschaft Prof. Dr. Werner Ruf Uni GH Kassel Entwicklungspolitik/Interkulturelle Studien, Politologie

Dr. Frank Schubert Uni Potsdam Medienwissenschaft Dipl. phil. Klaus-Dieter Schubert Uni Halle Flugwesen, med. Ethik, Philosophie-Ethik Prof. Dr. Herbert Schui HWP Hamburg Wirtschaftswissenschaft Prof. Dr. phil. Peter Schütt HS Mittweida Sozialpädagogik Dr. med. Erika Sieber Uniklinikum HUB Humanmedizin Prof. Dr. phil. Brigitte Stolz-Willig FH Frankfurt/M. Arbeit- und Arbeitsmarktpolitik, Geschlechterverhältnisse, Sozialpädagogik Dr. Eckard Tramsen TU Berlin Philosophie, Sozialwissenschaft, Sprach- und Kulturwissenschaft Dr. jur. habil. Willi Vock FH Dresden Rechtswissenschaft Dr. Rainer Volkmann HWP Hamburg Rechts- und Wirtschaftswissenschaft Prof. Dr. Hartwig Walberg FH Potsdam Geschichte Prof. Dr. Klaus Weber FH München Psychologie, Sozialarbeit, Sozialwissenschaft PD Dr. Wolfgang Weiß Uni Greifswald Geografie, Demografie Dr. Dietmar Wittich Social Data GmbH Berlin Klassenanalyse, Politische Soziologie, Sozialwissenschaft Prof. Dr. Brigitte Young Uni Münster Geschlechterforschung

vertrauensdozentinnen und -dozenten

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stiftungshaushalt

Die Rosa-Luxemburg-Stiftung als PDS-nahe politische Stiftung wird wie die anderen parteinahen Stiftungen im Wesentlichen aus dem Bundeshaushalt finanziert. Konkret fließen ihr Mittel aus den Etats der Bundesministerien des Innern (BMI), für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), für Bildung und Forschung (BMBF), des Auswärtigen Amtes (AA) sowie aus der Bundestagsverwaltung zu. Gefördert werden nur solche Stiftungen, die wesentliche und nachhaltige geistig-politische Strömungen in der Gesellschaft repräsentieren. Es obliegt der parlamentarischen Entscheidung, nach welchen Kriterien politische Stiftungen Zuwendungen erhal-

ten. In der politischen Praxis wurde als Anhaltspunkt für die Dauerhaftigkeit einer ins Gewicht fallenden Grundströmung eine wiederholte Vertretung – dabei mindestens einmal in Fraktionsstärke – der der jeweiligen politischen Stiftung nahestehenden Partei im Deutschen Bundestag fixiert. Scheidet eine Partei aus dem Deutschen Bundestag aus, sollte die ihr nahestehende politische Stiftung mindestens für die Dauer einer Wahlperiode den Anspruch auf Mittelzuwendungen behalten. In der 1998 verabschiedeten »Gemeinsamen Erklärung« haben sich die parteinahen Stiftungen zu dieser Regelung bekannt und gingen die Selbstverpflichtung

Jahresabschluss zum 31.12.2002 Bilanz
Besitzposten A Anlagevermögen I Immaterielle Vermögensgegenstände EDV-Software II Sachanlagen Betriebs- und Geschäftsausstattung Summe Anlagevermögen B Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände I Sonstige Vermögensgegenstände 5.546,86 1.615,01 7.161,87 10.642,31 89.094,03 99.736,34 254.884,00 278.593,50 509.975,09 575.228,29 23.709,50 65.253,20 31.12.2002 in € 31.12.2001 in DM

II Sonstige Forderungen Summe Forderungen C Liquide Mittel Kasse Sparkasse 23230282 Sparkasse 12508209 Sparkasse 13025970 Sparkasse 13029665 Sparkasse 13029851 Sparkasse 13034260 Summe liquide Mittel D Aktive Rechnungsabgrenzung Summe Besitzposten

2.674,49 79.506,55 31.374,63 101.443,08 621.731,47 11.890,99 195.717,71 1.044.338,92 0 1.330.094,29

0,00 85.974,02 7.996,84 23.485,96 102.749,26 14.852,91 124.336,59 359.395,58 0 1.034.360,21

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stiftungshaushalt

ein, die Öffentlichkeit und Verlässlichkeit der Mittelvergabe und Mittelverwendung zu garantieren. Die Rosa-Luxemburg-Stiftung hat sich dieser Erklärung angeschlossen. Die wichtigsten Zuwendungen kommen aus dem BMI (sogenannte Globalmittel), dem BMZ und dem AA. Die Globalmittel bilden das Rückgrat für die politische Bildung im Inland und für den Unterhalt der Geschäftsstellen. Mit Hilfe der Mittel aus dem BMZ und dem Auswärtigen Amt unterhält die Rosa-Luxemburg-Stiftung ein Netz internationaler Beziehungen. Das schließt die Finanzierung von Auslandsbüros, von Projekten mit Partnerorganisa-

tionen und von Veranstaltungen im Ausland ein. Die Zuwendungen aus dem BMBF sind für Stipendien zur Förderung hochbegabter Studierender und Promovierender vorgesehen. Die Bundestagsverwaltung schließlich stellt Gelder für die Bearbeitung der Akten ehemaliger Bundestagsabgeordneter zur Verfügung. Neben diesen Bundesmitteln können die parteinahen Stiftungen Gelder aus den Landeshaushalten in Anspruch nehmen. Im Rahmen des RLS-Stiftungsverbundes werden diese Beträge durch die ostdeutschen Landesstiftungen, die als selbstständige parteinahe Bildungsträger von den PDS-Landesverbänden anerkannt sind, genutzt ...

Schuldposten A Reinvermögen I Stand Vorjahr

31.12.2002 in €

31.12.2001 in DM

84.215,82 26.300,38 110.516,20

147.538,19 17.173,63 164.711,82

II Überschuss/Fehlbetrag Reinvermögen B Sonderposten aus Zuwendungen I Immaterielle Vermögensgegenstände

23.709,50 254.552,00 0,00 278.261,50

65.253,20 507.465,09 0,00 572.718,29

II Sachanlagen III Rechnungsabgrenzung Summe Sonderposten C Rückstellungen Sonstige Rückstellungen D Verbindlichkeiten I Verbindlichleiten aus LuL

45.565,14

57.266,86

152.387,11 1.365,72 186.998,62 340.751,45 555.000,00 1.330.094,29

147.168,78 3.782,66 88.711,80 239.663,24 0,00 1.034.360,21

II Sonstige Verbindlichkeiten III Bundesmittel Summe Verbindlichkeiten E Passive Rechnungsabgrenzung Summe Schuldposten

stiftungshaushalt

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Jahresabschluss zum 31.12.2002 Einnahmen-/Ausgabenrechnung
2002 in € Einnahmen Zuwendungen des Bundes Spenden/Mitgliedsbeiträge sonstige Einnahmen Ausgaben Aufwendungen aus der satzungsmäßigen Tätigkeit dar. Tagungen und Seminare dar. Veröffentlichungen dar. Forschungsprojekte dar. Weiterleitung von Globalmitteln dar. Förderung von Studentinnen und Graduierten dar. internationale Zusammenarbeit dar. Archiv dar. Sonstiges Personalausgaben Sächliche Verwaltungsausgaben dar. Geschäftsbedarf dar. Sonstiges (einschl. Miete, Reisekosten, Reparatur- u. Wartungskosten u.ä.) Investitionen 9.344.705,82 9.259.008,38 47.059,70 38.637,74 9.318.405,44 5.982.729,57 326.103,38 266.507,73 79.150,00 683.240,46 2.174.331,79 2.125.706,24 9.640,00 318.049,97 2.313.109.02 906.835,10 169.350,61 737.484,49 115.731,75 2001 in DM 12.715.056,78 12.554.715,75 42.737,25 17.603,78 12.697.883,15 7.699.105,31 597.268,96 617.885,75 322.999,98 1.133.341,15 2.977.209,82 1.903.779,74 25.044,59 121.575,32 3.903.013,28 1.023.453,95 213.583,54 809.870,41 72.310,61

Bestätigungsvermerk Der Jahresabschluss wurde durch den Wirtschaftsprüfer Dr. Wolfram Klüber, Berlin, zum 30.08.2003 bestätigt. Personalentwicklung Zahl der Personalstellen im Vergleich zum Vorjahr MitarbeiterInnen zum 31.12.2002 52 zum 31.12.2001 49

Zahl und Art der Führungspositionen, die mit Mitgliedern des Deutschen Bundestages, der Landtage und der Landesregierungen oder der Bundes- und Landesvorstände besetzt waren: · Vorstand der Stiftung: keines der Mitglieder in einer der o.a. Führungspositionen · Geschäftsführung und Bereichsleitungen der Stiftung: keine/r in einer der o.a. Führungspositionen. · Die Vorsitzende, der Bundesgeschäftsführer und der Schatzmeister der PDS sind in Übereinstimmung mit den Vorgaben des entsprechenden Urteils des Bundesverfassungsgerichtes von 1986 nicht Mitglieder des Vorstandes der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

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stiftungshaushalt

Erläuterungen
Zuwendungen des Bundes Die Rosa-Luxemburg-Stiftung erhielt im Jahr 2002 folgende Zuwendungen aus Mitteln des Bundes: 2002 in € Zuwendung des Bundesministerium des Innern Zuwendung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung Zuwendung der Verwaltung des Deutschen Bundestages für Archiv Zuwendung der Verwaltung des Deutschen Bundestages für internationale Parlamentspraktika Zuwendung des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Projekte Zuwendung des Auswärtigen Amtes für Projekte Zuwendung des Auswärtigen Amtes für Stipendien 3.898.000,00 2.438.232,38 103.776,00 0,00 2.559.000,00 165.000,00 95.000,00 2001 in DM 7.408.000,00 2.963.232,00 202.971,00 40.512,75 1.760.000,00 111.000,00 69.000,00

In den Zuwendungen waren folgende Verwaltungskostenpauschalen bzw. -zuschüsse enthalten: 2002 in € Bundesministerium für Bildung und Forschung Verwaltung des Deutschen Bundestages (Archiv) Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Auswärtiges Amt (Projekte) Auswärtiges Amt (Stipendien) 290.207,83 9.640,00 328.340,00 23.100,00 13.061,31 2001 in DM 353.317,00 25.044,59 210.000,00 15.540,00 8.474,20

Sonstige Einnahmen Unter dieser Position wurden 2001 letztmalig Einnahmen aus der Trägerschaft von arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen erfasst. TeilnehmerInnenbeiträge, Erlöse aus dem Verkauf von Publikationen sowie Einnahmen aus Kooperationsvereinbarungen im Zusammenhang mit der gemeinsamen Durchführung von Veranstaltungen mit Dritten wurden im Rahmen der politischen Bildungsarbeit wieder eingesetzt. Aufwendungen aus satzungsgemäßer Tätigkeit Förderung von StudentInnen und Graduierten Die Förderung erfolgte aus den Zuwendungen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und aus Zuwendungen des Auswärtigen Amtes Internationale Zusammenarbeit Die internationale Zusammenarbeit umfasst - die Durchführung von Projekten im Ausland aus Zuwendungen des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung sowie des Auswärtigen Amtes - die Betreuung von ausländischen PraktikantInnen des Deutschen Bundestages aus Zuwendungen der Verwaltung des Deutschen Bundestages.

stiftungshaushalt

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Weiterleitung von Globalmitteln Die Rosa-Luxemburg-Stiftung hat an folgende KooperationspartnerInnen Globalmittel weitergeleitet: - »Helle Panke« zur Förderung von Politik, Bildung und Kultur e. V., Berlin - Rosa-Luxemburg-Stiftung Brandenburg e. V., Potsdam - Forum für politische und interkulturelle Bildung e. V, Rostock - Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen e. V., Leipzig - Bildungsverein ELBE-SAALE e. V., Magdeburg - Thüringer Forum für Bildung und Wissenschaft e. V., Jena - Peter-Imandt-Gesellschaft. Verein für politische Bildung und Kultur e. V., Saarland - Rosa-Luxemburg-Initiative. Bremer Forum für Bildung, Gesellschaftsanalyse und -kritik e. V., Bremen - Rosa-Luxemburg-Bildungswerk, Hamburger Forum für Analyse, Kritik und Utopie e. V., Hamburg - Rosa-Luxemburg-Bildungswerk Niedersachsen e. V., Hannover - Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW e. V., Duisburg - Rosa Luxemburg Forum für Bildung und Analyse in Baden-Württemberg e. V., Esslingen - Kurt-Eisner-Verein, Bayern - Forum für Bildung und Analyse Rosa Luxemburg e. V., Frankfurt a. M.

Gesamtübersicht aller im Haushalt 2003 zu erwartenden Einnahmen und voraussichtlichen Ausgaben
Einnahmen Zuwendung des Bundesministeriums des Innern Zuwendung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung Zuwendung der Verwaltung des Deutschen Bundestages für Archiv Zuwendung der Verwaltung des Deutschen Bundestages für internationale Parlamentspraktika Zuwendung des Bundesministeriums wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Zuwendung des Auswärtigen Amtes für Projekte Zuwendung des Auswärtigen Amtes für Stipendien Ausgaben Personalkosten Sächliche Verwaltungsausgaben dar. Investitionen Fachausgaben (ohne fest angestelltes Personal) dar. Bildungsprogramm dar. Stipendien dar. Projekte internationaler Zusammenarbeit dar. Internationale Parlamentspraktika dar. Archiv in € 3.480.000,00 2.530.000,00 103.000,00 22.000,00 5.100.000,00 304.000,00 201.000,00 in € 2.400.000,00 620.000,00 80.000,00 8.718.000,00 1.700.000,00 2.200.000,00 4.785.000,00 22.000,00 11.000,00

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stiftungshaushalt

stiftungsverbund und kooperationspartner

Rosa-Luxemburg-Stiftung Gesellschaftsanalyse und Politische Bildung e. V. Franz-Mehring-Platz 1 10243 Berlin Tel./Fax: 030 44310-0/-222 E-Mail: info@rosalux.de Internet: www.rosalux.de Rosa-Luxemburg-Stiftung/ Regionalbüro MecklenburgVorpommern Augustenstraße 78 18055 Rostock Tel. 0381 4900450 Fax 0381 4900451 E-Mail: rosalux-mv@web.de

Bremen Rosa-Luxemburg-Initiative. Bremer Forum für Bildung, Gesellschaftsanalyse und -kritik e. V. Elsfletherstraße 29 28219 Bremen Tel.: 0421 3909620 Fax: 0421 3909621 E-Mail: info@luxemburg-initiative.de Internet: www.luxemburg-initiative.de Hamburg Rosa-Luxemburg-Bildungswerk. Hamburger Forum für Analyse, Kritik und Utopie e. V. c/o Treffpunkt St. Georg Zimmerpforte 8 20099 Hamburg Tel.: 0179 2732844 E-Mail: vorstand@rosaluxemburg-bildungswerk.de Internet: www.rosaluxemburg-bildungswerk.de Hessen Forum für Bildung und Analyse Rosa Luxemburg e. V. c/o Jörg Prelle Wertheimer Straße 11 60599 Frankfurt am Main Tel.: 069 68608624 Fax: 069 68608625 E-Mail: info@rlf-hessen.de Internet: www.rlf-hessen.de Niedersachsen Rosa Luxemburg Bildungswerk Niedersachsen e. V. Struckmeyerstraße 9 30451 Hannover Tel.: 0511 442880 Fax: 0511 442884 E-Mail: DRUWolf@aol.com Internet: www. rosaluxemburgbildungswerknds.de Nordrhein-Westfalen Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW e. V. Siegstraße 15, 47051 Duisburg Tel./Fax: 0203 3177392/3 E-Mail: post@rls-nrw.de Internet: www.rls-nrw.de Rheinland-Pfalz Jenny-Marx-Gesellschaft für politische Bildung e. V. Postfach 2127, 54211 Trier Tel.: 0651 72580 E-Mail: info@jenny-marx.de Internet: www.jenny-marx.de

Saarland Peter-Imandt-Gesellschaft. Verein für politische Bildung und Kultur e. V. z. Hd. Patric Bies Zum Rauenhübel 5 66333 Völklingen Tel.: 0160 95209435 Fax: 0681 51797 E-Mail: imandt@web.de Internet: www.peter-imandt.de Sachsen Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen e. V. Harkortstraße 10, 04107 Leipzig Telefon: 0341 9608531 Fax: 0341 2125877 E-Mail: RosaLuxemburgStiftung.Sachsen@t-online.de Internet: www.rosa-luxemburgstiftung-sachsen.de Sachsen-Anhalt Bildungsverein ELBE-SAALE e. V. Ebendorfer Straße 3 39108 Magdeburg Tel.: 0391 7324980 Fax: 0391 7324985 E-Mail: bildungsverein.elbesaale@t-online.de Internet: www.bildungsvereinelbe-saale.de Schleswig-Holstein werkstatt utopie & gedächtnis e. V. Munketoft 21, 24937 Flensburg Tel.: 0461 1828869 Fax: 0461 1828865 E-Mail: wug-fl@t-online.de Internet: www.werkstattutopie.de Thüringen Thüringer Forum für Bildung und Wissenschaft e. V. Käthe-Kollwitz-Straße 6 07743 Jena Tel.: 03641 449432 Fax: 03641 426553 E-Mail: vorstand@thueringerforum.de Internet: www.thueringerforum.de Jugendbildungswerk e. V. Martin-Luther-Platz 7 01099 Dresden Tel.: 0351 8040303 Funk: 0177 3216332 Fax: 0351 8040304 E-Mail: kontakt@ jugendbildungswerk.de

Bildungswerk für Politik und Kultur e. V. c/o Wenke Christoph E.-Weinert-Straße 44 15711 Königs Wusterhausen Tel: 030 24009419 Fax: 030 24009326 E-Mail: wenke.christoph@gmx.net Rosa-Luxemburg-Club Dortmund/Bochum Ansprechpartner: Stefan Hochstadt Waldsaum 23, 45134 Essen Telefon: 0201 4306 241 E-Mail: hochstadt@fhdortmund.de oder club@rosalux.de Rosa-Luxemburg-Club Niederelbe c/o Manfred Fierek Laack 4, 21729 Freiburg Telefon: 04779 8318 E-Mail: Uta.Kretzler@t-online.de Rosa Luxemburg Club Bremen Ansprechpartnerin: Claudia Bernhard Justus-Liebig-Straße 25 28357 Bremen Tel.: 0421 255448 E-Mail: claude.b@gmx.de Rosa Luxemburg Club Bielefeld Ansprechpartner: Hermann Taube Goldbach 5, 33615 Bielefeld Tel.: 0521 123425 Fax: 0521 137983 E-Mail: HermTaube@aol.com Rosa Luxemburg Club Chemnitz Ansprechpartner: Thomas Tetzner E-Mail: rlc-chemnitz@web.de Rosa-Luxemburg-Club Wuppertal/Bergisch Land Ansprechpartner: Heinz Hillebrand Reitbahnstraße 28 42105 Wuppertal Tel.: 0202 450668 E-Mail: H.Hillebrand@t-online.de Rosa-Luxemburg-Club Tübingen Ansprechpartner: Alexander Schlager Schleifmühlenweg 30 72070 Tübingen Tel.: 07071/942436 E-Mail: alexanderschlager@web.de

Die Rosa-LuxemburgStiftung kooperiert mit folgenden Partnern:
Baden-Württemberg Rosa Luxemburg Forum für Bildung und Analyse in Baden-Württemberg e. V. c/o Reinhold Riedel Rotenackerstraße 122 73732 Esslingen Telefon/Fax: 0711 3180760 E-Mail: post@rlf-bw.de Internet: www.rlf-bw.de Bayern Kurt-Eisner-Verein Schwanthaler Straße 139 (Rückgebäude) 80339 München Tel.: 089 51086716 E-Mail: kev@kurt-eisner-verein.de Internet: www.kurt-eisner-verein.de Berlin »Helle Panke« zur Förderung von Politik, Bildung und Kultur e. V. Kopenhagener Straße 76 10437 Berlin Tel.: 030 47538724 Fax: 030 47378775 E-Mail: info@helle-panke.de Internet: www.helle-panke.de Brandenburg Rosa-Luxemburg-Stiftung Brandenburg e. V. Dortustraße 53 14467 Potsdam Tel.: 0331 8170432/4 Fax: 0331 8170433 E-Mail: luxembbg@t-online.de Internet: www.bbg-rls.de

stiftungsverbund und kooperationspartner

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publikationen der rosa-luxemburg-stiftung 2002

REIHE TEXTE
Texte 7 Barbara Nohr und Silke Veth (Hrsg.) Gender Mainstreaming Kritische Reflexionen einer neuen Strategie Berlin 2002 ISBN 3-320-02987-8 160 S., 9,90 € Texte 8 Helmut Bock Wir haben erst den Anfang gesehen Selbstdokumentation eines DDR-Historikers 1983 bis 2000 Berlin 2002 ISBN 3-320-02037-4 384 S., 19,90 €

REIHE MANUSKRIPTE
Manuskripte 26 Eva Schäfer (Hrsg.) Vollendete Wende? Geschlechterarrangements in Prozessen des sozialen Wandels Berlin 2002 ISBN 3-320-02981-9 102 S., 4,90 € (vergriffen) Manuskripte 29 Viola Schubert-Lehnhardt (Hrsg.) Gesundheit im Spannungsfeld zwischen Ethik und Monetik Beiträge des Berliner Gesundheitstages 2000 Berlin 2002 ISBN 3-320-02985-1 102 S., 4,90 € (vergriffen) Manuskripte 30 Frank Berg/Thomas Koch Was kommt auf die PDS zu? Wirtschaft, Arbeit, Bildung, Verwaltungsreform in ostdeutschen Ländern Berlin 2002 ISBN 3-320-02986-X 165 S., 7,40 € (vergriffen)

Manuskripte 31 Kurt Krambach Neue Arbeitsplätze im ländlichen Raum Erfahrungen aus Praxis und Politik Berlin 2002 ISBN 3-320-02988-6 97 S., 4,90 € (vergriffen) Manuskripte 32 Die erweiterte EU und die Staaten der GUS Berlin 2002 ISBN 3-320-02989-4 83 S., 4,90 € (vergriffen) Manuskripte 36 Michael Brie/Michael Chrapa/ Dieter Klein Sozialismus als Tagesaufgabe Berlin 2002 ISBN 3-320-02933-9 191 S., 9,90 €

REIHE STANDPUNKTE
Dieter Zahn Mythen gegen den Sozialstaat (1/2002) Michael Chrapa Stärken und Schwächen der PDSim Wahljahr 2002 (2/2002) Viola Schubert-Lehnhardt Eckpunkte einer zukunftsfähigen, solidarischen Gesundheitspolitik (3/2002) Horst Dietzel Berliner Einerlei? Programmatische Positionen von SPD, PDS und Bündnis90/Die Grünen (4/2002)

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publikationen der rosa-luxemburg-stiftung 2002

Meinhard Meuche-Mäker Quo vadis, Schill-Partei? (5/2002) Christian Bruett Nach Hartz: Unbeirrt auf dem Weg des Neoliberalismus (6/2002) André Brie, Michael Brie, Michael Chrapa Für eine moderne sozialistische Partei in Deutschland. Grundprobleme der Erneuerung der PDS mit einer Anlage von Dieter Klein zu konkreten Reformprojekten (7/2002) Arndt Hopfmann Der Westen sagte ¥€$ – das war der Gipfel nachhaltiger Entwicklung (8/2002) Rainer Rilling »American Empire« als Wille und Vorstellung. Die neue große Strategie der Regierung Bush (9/2002)

Die Rosa-Luxemburg-Stiftung gibt monatlich die seit 1990 erscheinende theoretisch-politische Zeitschrift »UTOPIE kreativ. Diskussion sozialistischer Alternativen« heraus. Sie beinhaltet Forschungsergebnisse aus einem breiten Spektrum linker Positionen zu den Themenkomplexen Geschichte, Wirtschaft, Kultur, Politikanalyse und gesellschaftliche Alternativen. Der Preis beträgt 6 € bzw. 10 € (Doppelheft). Der Zeitschrift liegt jeweils das bundesweite Monatsprogramm der Stiftung, die »rls-nachrichten«, bei.

publikationen der rosa-luxemburg-stiftung 2002

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ausstellungen in der rosa-luxemburg-stiftung 2002

Fermin Rocker (London), Gemälde und Grafiken Andreas Wegener-Siebenschuh, Politische Karikaturen SONED e.V., »Die Rendille«. Kultur Kenias. Fotoausstellung Verein »baudenkmal bundesschule bernau« e. V, Hannes Meyer. Die Bundesschule des ADGB in Bernau Horst Dietzel, Collagen zur Musik von Hanns Eisler op. 8 Hans-Martin Sewcz, Industrial Vegetation II. Installation

Die Rendille – Tänze, Trance und Körperschmuck Nomaden in Kenia

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ausstellungen in der rosa-luxemburg-stiftung 2002

fördermitgliedschaft/spendenaufruf

Die Rosa-Luxemburg-Stiftung benötigt für die Vielzahl ihrer Aktivitäten finanzielle Mittel über die staatlichen Zuwendungen hinaus. Mit einer Fördermitgliedschaft unterstützen Sie unsere Tätigkeit, sei es als Einzelperson oder als institutionelles Fördermitglied. Die Stiftung ist gemeinnützig, Förderbeiträge und Spenden sind von der Steuer absetzbar. Natürlich freuen wir uns auch über projektbezogene Einzelspenden. Als Fördermitglied erhalten Sie von uns: die »rls-nachrichten«, unser monatliches Veranstaltungsblatt den jeweiligen Jahresbericht der RosaLuxemburg-Stiftung Veranstaltungshinweise u. -einladungen Projektinformationen. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an: Dr. Lutz Brangsch Mitglied des Geschäftsführenden Ausschusses Telefon: 030 44310-120

Sie können die Rosa-Luxemburg-Stiftung, die einzige große demokratisch-sozialistische Stiftung in der Bundesrepublik, durch Ihre Spende unterstützen und dafür eine Spendenbescheinigung für die Vorlage beim Finanzamt erhalten. Unsere Bankverbindung: BERLINER SPARKASSE Konto-Nr. 0023230282 BLZ: 100 500 00

Stichwort: Spende

Bitte schicken Sie mir: das Veranstaltungsprogramm das Publikationsverzeichnis ein Probeheft der Zeitschrift UTOPIE kreativ die Satzung Informationen zum Studienwerk Informationen zur Fördermitgliedschaft Mich interessieren besonders folgende Themen:

Ich möchte in folgenden Verteiler aufgenommen werden: Veranstaltungen Presse (Mail/Fax/Post) Anregungen/Bemerkungen:

Tätigkeit/Status: Geburtsjahr: Ehrenamtliches Engagement oder Organisation:
(Die Angaben zur Person werden nach dem Datenschutzgesetz vertraulich behandelt.)

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Telefon

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E-Mail

fördermitgliedschaft/spendenaufruf

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Rosa-Luxemburg-Stiftung Franz-Mehring-Platz 1 10243 Berlin

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fördermitgliedschaft/spendenaufruf

Rosa Luxemburg ist neben Karl Liebknecht die wichtigste Repräsentantin linkssozialistischer, antimilitaristischer und internationalistischer Positionen in der SPD vor 1918. Leidenschaftlich und überzeugend kritisierte sie den Kapitalismus – und ebenso die antidemokratischdiktatorischen Bestrebungen der Bolschewiki. Der bezwingenden Logik ökonomischer Gesetze und politischer Strategien setzte sie die Utopie einer neuen Welt entgegen, die es zu schaffen gilt wider die Verzweiflung, die Entrechtung, die Feigheit und die Korruption der Macht. Rosa Luxemburg, geboren am 5. März 1871, polnische Jüdin und Teilnehmerin der russischen Revolution von 1905, war Mitbegründerin der Sozialdemokratischen Partei des Königreichs Polen und Litauen. Rosa Luxemburg war eine führende Theoretikerin des linken Flügels der SPD. Während des Ersten Weltkrieges und der Novemberrevolution in Deutschland 1918 war sie entscheidend an der Gründung des Spartakusbundes, der USPD und der KPD beteiligt. Ihr Schicksal ist untrennbar mit der Spaltung der deutschen Arbeiterbewegung und den zum Teil unversöhnlichen und folgenschweren Konfrontationen ihrer verschiedenen Strömungen verbunden. Rosa Luxemburg wurde am 15. Januar 1919 von Männern der »Freikorps« ermordet – Leuten, die später offen für die Machtergreifung der Nationalsozialisten wirkten. Rosa Luxemburg verband in beeindruckender Weise politisches Engagement, wissenschaftliche Analyse und Streben nach Selbstverwirklichung als Frau miteinander. Sie begriff sich im Konflikt, kämpfte auf wissenschaftlicher und politischer Ebene, und ihr Alltag war ihr jeden Moment wesentlich. In allem, was sie tat, waren Zartsinn und Zärtlichkeit. Der Radikalität, mit der diese »politische Dichterin« (Else Lasker-Schüler) auf der Verbindung von politischer Freiheit und sozialer Gleichheit bestand, fühlt sich die Rosa-Luxemburg-Stiftung verpflichtet.

Impressum Herausgegeben von der Rosa-Luxemburg-Stiftung e.V. Herstellung: MediaService GmbH BärenDruck und Werbung Redaktionsschluss: 10. Januar 2004
        
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