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Full text: Klimaschutz und Energie

Umfassend informiert: Das Berliner ImpulsE-Programm
© I. Haas, Botanischer Garten und Botanisches Museum Berlin-Dahlem

Gut beraten: Der Klimaschutzrat

Seit 2007 wird der Berliner Senat durch einen Klimaschutzrat bei der Ausgestaltung seiner Klimaschutzpolitik beraten. Auch bei der Erstellung der Machbarkeitsstudie, dem Energiewendegesetz und dem Energie- und Klimaschutzkonzept wird der fachliche Rat des 2012 neu berufenen Gremiums einbezogen. Die 16 Mitglieder des Klimaschutzrates sind Experten für Klima-, Umwelt- und Energiefragen aus Wissenschaft, Forschung und Energiewirtschaft, darunter auch Verbandsvertreter aus Handel, Industrie, Wohnungswirtschaft und Naturschutz.

Vorbild sein: Die öffentlichen Einrichtungen

Das Berliner ImpulsE-Programm informiert unter dem Motto „Wissen bündeln – Energie sparen“ über die Berliner Klimaschutzpolitik. Im Rahmen des ImpulsE-Programms werden Veranstaltungen durchgeführt, Kampagnen realisiert und Informationsarbeit geleistet. Dazu gehören zielgruppenübergreifende Informationsmedien wie die Zeitschrift „Energie-ImpulsE“, regelmäßige Newsletter und die Internetplattform www.berliner–Impulse.de. In 2012 veranstaltete ImpulsE erstmals den Aktionstag „Berlin spart Energie“. Rund 70 Energiesparprojekte öffneten ihre Türen und luden zur Besichtigung ein. Darunter waren sowohl Energiesparhäuser, als auch Objekte aus der Berliner Energiewirtschaft, Industrie und Gewerbe sowie öffentliche Einrichtungen. Ein weiteres wichtiges Projekt sind die Berliner Energietage. Mit rund 45 Veranstaltungen und knapp 8.000 Veranstaltungsanmeldungen aus dem In- und Ausland sind die Berliner Energietage die Leitveranstaltung für Energieeffizienz in Deutschland. Speziell an junge Leute richtet sich das klimaschutz- und energiepolitische Forum ClubE. Es bringt junge Berlinerinnen und Berliner mit Fachexperten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zusammen und engagiert sich für den transatlantischen Klimadialog zwischen Jugendlichen aus Berlin und der Partnerstadt Los Angeles.
Effizienz zum Anfassen: Aktionstag Berlin spart Energie.

Klimaschutz in Berlin: Das Arbeitsprogramm

Berlin steht zur Energiewende. Bis zum Jahr 2050 soll Berlin klimaneutral sein. Erneuerbare Energien werden in Zukunft eine noch größere Rolle spielen, Gebäude müssen sparsamer, der Verkehr noch klimaverträglicher werden. Das neu gegründete Sonderreferat koordiniert diese, in viele Politikbereiche hineinreichenden Aufgaben: „„Derzeit erarbeitet ein Konsortium um das renommierte Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK) eine Machbarkeitsstudie „Klimaneutrales Berlin 2050“, die die Szenarien hinsichtlich der Zielerreichung untersucht. „„ Ein neues Energiewendegesetz wird den rechtlichen Rahmen der Berliner Klimaschutzpolitik beschreiben. „„Ab 2014 wird ein integriertes Energie- und Klimaschutzkonzept erstellt, das u.a. Maßnahmen zu Klimaschutz und zur Klimaanpassung beinhalten wird. „„Der im Jahr 2012 neu berufene Klimaschutzrat berät den Berliner Senat kompetent und unabhängig. „„Es werden Szenarien für ein Berliner Stadtwerk entwickelt, um die städtische Energiewende sozial ausgewogen zu gestalten. „„Projekte und Informationsprogramme im Bereich Energie und Klimaschutz begleiten die Berliner Energiewende.
Vorbild: Energetisch saniertes Stadtbad Mitte

Fachliches Konzept Sonderreferat Klimaschutz und Energie Brückenstraße 6 10179 Berlin Telefon 030 9025-2400 Fax 030 9025-02509 www.stadtentwicklung.berlin.de/umwelt/klimaschutz Konzept, Text, Redaktion VME–Verlag und Medienservice Energie Ute Czylwik Layout orthagrafie – Büro für Gestaltung Ortha Dittmann Druck enka-Druck GmbH Fotos Berliner Energieagentur GmbH, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, InnoZ GmbH, Deutsche Wohnen AG, Berliner Stadtreinigungsbetriebe AöR, I. Haas, Botanischer Garten und Botanisches Museum Berlin-Dahlem, EUMB Pöschk, Berliner Bäder-Betriebe AöR

Die öffentliche Hand ist sich bewusst, dass sie in Sachen Klimaschutz mit gutem Beispiel vorangehen muss, denn Energieeinsparungen in öffentlichen Gebäuden haben eine hohe Signalwirkung. Schon seit 1996 schließt Berlin dazu Energiesparpartnerschaften ab. Das Grundprinzip ist einfach: Ein Contractor investiert in effiziente Anlagentechnik. Die Investitionen werden über die Energieeinsparungen refinanziert. Ohne selbst Investitionsmittel aufbringen zu müssen, werden so Schulen, Bürodienstgebäude, Hochschulen und Kliniken energieeffizienter. Auch das Berliner Rathaus ist schon von Anfang an dabei.

1. Auflage Stand: April 2013

Umwelt
Titelbild: © Berliner Energieagentur GmbH

© EUMB Pöschk

Kommunikation Am Köllnischen Park 3, 10179 Berlin broschuerenstelle@senstadtum.berlin.de

Klimaschutz und Energie Aktuelle Vorhaben

© BBB AöR

Gebündelte Kompetenz: Das Sonderreferat Klimaschutz und Energie

Liebe Berlinerinnen und Berliner, bereits heute ist Berlin eine der klimafreundlichsten Städte Deutschlands. Das Erfolgsrezept ist eine zielgerichtete Energie- und Klimaschutzpolitik, die der Berliner Senat seit über 20 Jahren betreibt: Die Energieerzeugung wurde mo­ dernisiert, Heizungen wurden von Kohle auf Erdgas umge­ stellt, Gebäude wurden energetisch saniert und die Anteile von Fahrrad, Bus und Bahn am Stadtverkehr erhöht. Hier­ auf bauen wir unsere künftigen Aktivitäten auf. Bis zum Jahr 2020 wollen wir die Treibhausgas-Emissionen gegen­ über 1990 um 40 Prozent senken. Langfristig – bis zum Jahr 2050 – soll Berlin klimaneutral sein. Um dieses ehrgeizige Zukunftsprojekt bereits heute zielge­ richtet angehen zu können, haben wir die Verwaltungs­ kompetenzen in einem neuen „Sonderreferat Klimaschutz und Energie“ gebündelt. Und hier gibt es viel zu tun: Zum Arbeitsprogramm des Sonderreferats gehören die Erstel­ lung eines integriertes Energie- und Klimaschutzkonzepts und die Vorbereitung eines Energiewendegesetzes für Ber­ lin. Grundlage ist eine Machbarkeitsstudie „Klimaneutrales Berlin 2050“, die aktuell in einem intensiven öffentlichen Diskussionsprozess erarbeitet wird. Denn: Klimaschutz geht nur, wenn alle mitmachen!

Bis zum Jahr 2050 soll die Stadt „klimaneutral“ sein. Das bedeutet: Senkung der energiebedingten CO2-Emissionen auf deutlich unter zwei Tonnen pro Einwohner und Jahr. Klimaschutz ist somit unzweifelhaft eine der bedeutendsten Herausforderungen der aktuellen Politik. Untrennbar damit einher geht die als „Energiewende“ bezeichnete Umgestaltung unserer Energieversorgungsstrukturen. Die Sicherstellung einer sozialverträglichen, sicheren, bezahlbaren und ökologischen Energieversorgung ist eine der wesentlichsten Aufgaben der Daseinsvorsorge. Von ihr hängen sowohl die Funktionsfähigkeit unserer Wirtschaft als auch des gesellschaftlichen Lebens insgesamt ab. Da die Themenbereiche „Klimaschutz und Energie“ von besonderer politischer Bedeutung sind, hat der Senator für Stadtentwicklung und Umwelt, Michael Müller, Anfang des Jahres die Aufgaben in einem Sonderreferat gebündelt. Zu den Aufgaben des Sonderreferats gehört, die Belange von Klimaschutz und Energie zu koordinieren und als neue Querschnittsaufgabe zu definieren. Auch die Vorbereitung und Begleitung der klimaschutzund energiepolitischen Planungen gehört dazu, wie zum Beispiel auch die Erstellung der Machbarkeitsstudie „Klimaneutrales Berlin 2050“, die Grundlage für die weitere klima- und energiepolitische Planungen sein soll.
Öffentlich diskutiert: Szenarien für ein klimaneutrales Berlin

Berlin will zur klimaneutralen und hocheffizienten Stadt werden. Damit leistet Berlin nicht nur einen aktiven Beitrag zur Energiewende in Deutschland. Zugleich werden so neue Innovations- und Investitionschancen für den Wirtschaftsstandort eröffnet. Wie das machbar ist, soll jetzt ein vom Senat beauftragtes Expertenteam unter Leitung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) zeigen. Bis Ende dieses Jahres sollen die Forscher Szenarien entwickeln, wie der CO2-Ausstoß von heute rund sechs auf unter zwei Tonnen pro Kopf und Jahr reduziert werden kann. Diese Menge wäre mit dem Ziel vereinbar, die globale Erwärmung auf weniger als zwei Grad zu begrenzen. Welche Wege hierbei Berlin genau gehen könnte, sollen die Wissenschaftler aufzeigen. So werden im Rahmen der Studie verschiedene Handlungsfelder - wie zum Beispiel. der Energie- und Gebäudebereich – auf ihre Energie- und CO2-Einsparpotentiale untersucht. Die (Fach-) Öffentlichkeit wird in die Diskussion einbezogen, so beispielsweise im Rahmen eines ersten Workshops, der am 15. April 2013 stattfand. Bis Ende des Jahres soll die Machbarkeitsstudie „Klimaneutrales Berlin“ mit Szenarien und Strategieempfehlungen vorliegen. Die Ergebnisse des Gutachtens fließen in die Erarbeitung klima- und energiepolitischer Strategien und Konzepte ein.

Grundlage der Klimaschutzpolitik: Die Machbarkeitsstudie „Klimaneutrales Berlin 2050“

dabei auch die Verpflichtung zur Aufstellung eines integrierten Energie- und Klimaschutzkonzeptes verankert werden. Derzeit werden mögliche Regelungsinhalte geprüft, so zum Beispiel, wie das Land Berlin künftig seiner Vorbildfunktion stärker gerecht werden kann.

© SenStadtUm

Planwerk für den Klimaschutz: Das integrierte Energie- und Klimaschutzkonzept

Das Energiewendegesetz bildet den rechtlichen Rahmen, der mit einem konkreten Maßnahmenkatalog ausgefüllt werden muss. Dieser soll in einem integrierten Energieund Klimaschutzkonzept beschrieben werden. Die Erarbeitung erfolgt unter Berücksichtigung der Ergebnisse der Machbarkeitsstudie „Klimaneutrales Berlin 2050“. Das integrierte Energie- und Klimaschutzkonzept wird einen ganzheitlichen Ansatz verfolgen. Neben konkreten Maßnahmen, die darauf abzielen, den Klimawandel zu begrenzen, werden auch Pläne integriert, die sich den bereits nicht abwendbaren Folgen des Klimawandels widmen. Mit der Konzepterstellung soll unmittelbar nach der Vorlage und Auswertung der Machbarkeitsstudie begonnen werden. Die Erarbeitung wird in einem diskursiven Prozess erfolgen.
Klimaschutz durch mehr Effizienz und erneuerbare Energie

Energie aus Abfall: Müllheizkraftwerk Ruhleben

Stadtwerk: Energieversorgung als Daseinsvorsorge

Klimaschutz braucht einen rechtlichen Rahmen: Das Berliner Energiewendegesetz

Michael Müller Senator für Stadtentwicklung und Umwelt

Das Land Berlin ist sich seiner besonderen Verantwortung auch im Bereich der Energie- und Klimaschutzpolitik bewusst und möchte daher einen Beitrag zur Reduzierung der Treibhausgase leisten. Mit einem Landesgesetz soll der gesetzlichen Handlungsrahmen für die Berliner Energieund Klimaschutzpolitik gebildet werden. Neben einem Minderungsziel für die klimaschädlichen CO2-Emissionen, soll

Ziel des Berliner Senats ist es, den öffentlichen Einfluss auf die Gestaltung der Energieinfrastruktur zu erhöhen und so neue Spielräume für die Berliner Energiepolitik zu gewinnen. Da die Einflussmöglichkeiten auf private Unternehmen begrenzt sind, wird sich das Land Berlin um die Vergabe der Gas- und Stromnetzkonzession in Berlin bewerben. Zusätzlich wird derzeit die Gründung eines Stadtwerkes geprüft. Das Stadtwerk soll vorzugsweise Energie aus erneuerbaren Energien erzeugen und anbieten. Basis des Stadtwerks könnten große öffentliche Unternehmen sein, die bereits heute Blockheizkraftwerke zur effizienten Wärme- und Stromgewinnung oder Solaranlagen betreiben. Diese Erzeugungskapazitäten könnten in dem Stadtwerk gebündelt werden. Das Stadtwerk wäre so in Lage, kurzfristig mehrere Tausend Haushalte kostengünstig und klimaverträglich mit Wärme und Strom versorgen zu können.

© Deutsche Wohnen AG

© InnoZ GmbH

© SenStadtUm

© BSR AöR

Gebündelte Kompetenz: Das Sonderreferat Klimaschutz und Energie

Liebe Berlinerinnen und Berliner, bereits heute ist Berlin eine der klimafreundlichsten Städte Deutschlands. Das Erfolgsrezept ist eine zielgerichtete Energie- und Klimaschutzpolitik, die der Berliner Senat seit über 20 Jahren betreibt: Die Energieerzeugung wurde modernisiert, Heizungen wurden von Kohle auf Erdgas umgestellt, Gebäude wurden energetisch saniert und die Anteile von Fahrrad, Bus und Bahn am Stadtverkehr erhöht. Hierauf bauen wir unsere künftigen Aktivitäten auf. Bis zum Jahr 2020 wollen wir die Treibhausgas-Emissionen gegenüber 1990 um 40 Prozent senken. Langfristig – bis zum Jahr 2050 – soll Berlin klimaneutral sein. Um dieses ehrgeizige Zukunftsprojekt bereits heute zielgerichtet angehen zu können, haben wir die Verwaltungskompetenzen in einem neuen „Sonderreferat Klimaschutz und Energie“ gebündelt. Und hier gibt es viel zu tun: Zum Arbeitsprogramm des Sonderreferats gehören die Erstellung eines integriertes Energie- und Klimaschutzkonzepts und die Vorbereitung eines Energiewendegesetzes für Berlin. Grundlage ist eine Machbarkeitsstudie „Klimaneutrales Berlin 2050“, die aktuell in einem intensiven öffentlichen Diskussionsprozess erarbeitet wird. Denn: Klimaschutz geht nur, wenn alle mitmachen!

Bis zum Jahr 2050 soll die Stadt „klimaneutral“ sein. Das bedeutet: Senkung der energiebedingten CO2-Emissionen auf deutlich unter zwei Tonnen pro Einwohner und Jahr. Klimaschutz ist somit unzweifelhaft eine der bedeutends­ ten Herausforderungen der aktuellen Politik. Untrennbar damit einher geht die als „Energiewende“ bezeichnete Um­ gestaltung unserer Energieversorgungsstrukturen. Die Si­ cherstellung einer sozialverträglichen, sicheren, bezahlba­ ren und ökologischen Energieversorgung ist eine der wesentlichsten Aufgaben der Daseinsvorsorge. Von ihr hängen sowohl die Funktionsfähigkeit unserer Wirtschaft als auch des gesellschaftlichen Lebens insgesamt ab. Da die Themenbereiche „Klimaschutz und Energie“ von be­ sonderer politischer Bedeutung sind, hat der Senator für Stadtentwicklung und Umwelt, Michael Müller, Anfang des Jahres die Aufgaben in einem Sonderreferat gebündelt. Zu den Aufgaben des Sonderreferats gehört, die Belange von Klimaschutz und Energie zu koordinieren und als neue Querschnittsaufgabe zu definieren. Auch die Vorbereitung und Begleitung der klimaschutzund energiepolitischen Planungen gehört dazu, wie zum Beispiel auch die Erstellung der Machbarkeitsstudie „Klima­ neutrales Berlin 2050“, die Grundlage für die weitere klima- und energiepolitische Planungen sein soll.
Öffentlich diskutiert: Szenarien für ein klimaneutrales Berlin

Berlin will zur klimaneutralen und hocheffizienten Stadt werden. Damit leistet Berlin nicht nur einen aktiven Beitrag zur Energiewende in Deutschland. Zugleich werden so neue Innovations- und Investitionschancen für den Wirtschaftsstandort eröffnet. Wie das machbar ist, soll jetzt ein vom Senat beauftragtes Expertenteam unter Leitung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) zeigen. Bis Ende dieses Jahres sollen die Forscher Szenarien entwickeln, wie der CO2-Ausstoß von heute rund sechs auf unter zwei Tonnen pro Kopf und Jahr reduziert werden kann. Diese Menge wäre mit dem Ziel vereinbar, die globale Erwärmung auf weniger als zwei Grad zu begrenzen. Welche Wege hierbei Berlin genau gehen könnte, sollen die Wissenschaftler aufzeigen. So werden im Rahmen der Studie verschiedene Handlungsfelder - wie zum Beispiel. der Energie- und Gebäudebereich – auf ihre Energie- und CO2-Einsparpotentiale untersucht. Die (Fach-) Öffentlichkeit wird in die Diskussion einbezogen, so beispielsweise im Rahmen eines ersten Workshops, der am 15. April 2013 stattfand. Bis Ende des Jahres soll die Machbarkeitsstudie „Klimaneutrales Berlin“ mit Szenarien und Strategieempfehlungen vorliegen. Die Ergebnisse des Gutachtens fließen in die Erarbeitung klima- und energiepolitischer Strategien und Konzepte ein.

Grundlage der Klimaschutzpolitik: Die Machbarkeitsstudie „Klimaneutrales Berlin 2050“

dabei auch die Verpflichtung zur Aufstellung eines integrierten Energie- und Klimaschutzkonzeptes verankert werden. Derzeit werden mögliche Regelungsinhalte geprüft, so zum Beispiel, wie das Land Berlin künftig seiner Vorbildfunktion stärker gerecht werden kann.

© SenStadtUm

Planwerk für den Klimaschutz: Das integrierte Energie- und Klimaschutzkonzept

Das Energiewendegesetz bildet den rechtlichen Rahmen, der mit einem konkreten Maßnahmenkatalog ausgefüllt werden muss. Dieser soll in einem integrierten Energieund Klimaschutzkonzept beschrieben werden. Die Erarbeitung erfolgt unter Berücksichtigung der Ergebnisse der Machbarkeitsstudie „Klimaneutrales Berlin 2050“. Das integrierte Energie- und Klimaschutzkonzept wird einen ganzheitlichen Ansatz verfolgen. Neben konkreten Maßnahmen, die darauf abzielen, den Klimawandel zu begrenzen, werden auch Pläne integriert, die sich den bereits nicht abwendbaren Folgen des Klimawandels widmen. Mit der Konzepterstellung soll unmittelbar nach der Vorlage und Auswertung der Machbarkeitsstudie begonnen werden. Die Erarbeitung wird in einem diskursiven Prozess erfolgen.
Klimaschutz durch mehr Effizienz und erneuerbare Energie

Energie aus Abfall: Müllheizkraftwerk Ruhleben

Stadtwerk: Energieversorgung als Daseinsvorsorge

Klimaschutz braucht einen rechtlichen Rahmen: Das Berliner Energiewendegesetz

Michael Müller Senator für Stadtentwicklung und Umwelt

Das Land Berlin ist sich seiner besonderen Verantwortung auch im Bereich der Energie- und Klimaschutzpolitik bewusst und möchte daher einen Beitrag zur Reduzierung der Treibhausgase leisten. Mit einem Landesgesetz soll der gesetzlichen Handlungsrahmen für die Berliner Energieund Klimaschutzpolitik gebildet werden. Neben einem Minderungsziel für die klimaschädlichen CO2-Emissionen, soll

Ziel des Berliner Senats ist es, den öffentlichen Einfluss auf die Gestaltung der Energieinfrastruktur zu erhöhen und so neue Spielräume für die Berliner Energiepolitik zu gewinnen. Da die Einflussmöglichkeiten auf private Unternehmen begrenzt sind, wird sich das Land Berlin um die Vergabe der Gas- und Stromnetzkonzession in Berlin bewerben. Zusätzlich wird derzeit die Gründung eines Stadtwerkes geprüft. Das Stadtwerk soll vorzugsweise Energie aus erneuerbaren Energien erzeugen und anbieten. Basis des Stadtwerks könnten große öffentliche Unternehmen sein, die bereits heute Blockheizkraftwerke zur effizienten Wärme- und Stromgewinnung oder Solaranlagen betreiben. Diese Erzeugungskapazitäten könnten in dem Stadtwerk gebündelt werden. Das Stadtwerk wäre so in Lage, kurzfristig mehrere Tausend Haushalte kostengünstig und klimaverträglich mit Wärme und Strom versorgen zu können.

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Gebündelte Kompetenz: Das Sonderreferat Klimaschutz und Energie

Liebe Berlinerinnen und Berliner, bereits heute ist Berlin eine der klimafreundlichsten Städte Deutschlands. Das Erfolgsrezept ist eine zielgerichtete Energie- und Klimaschutzpolitik, die der Berliner Senat seit über 20 Jahren betreibt: Die Energieerzeugung wurde modernisiert, Heizungen wurden von Kohle auf Erdgas umgestellt, Gebäude wurden energetisch saniert und die Anteile von Fahrrad, Bus und Bahn am Stadtverkehr erhöht. Hierauf bauen wir unsere künftigen Aktivitäten auf. Bis zum Jahr 2020 wollen wir die Treibhausgas-Emissionen gegenüber 1990 um 40 Prozent senken. Langfristig – bis zum Jahr 2050 – soll Berlin klimaneutral sein. Um dieses ehrgeizige Zukunftsprojekt bereits heute zielgerichtet angehen zu können, haben wir die Verwaltungskompetenzen in einem neuen „Sonderreferat Klimaschutz und Energie“ gebündelt. Und hier gibt es viel zu tun: Zum Arbeitsprogramm des Sonderreferats gehören die Erstellung eines integriertes Energie- und Klimaschutzkonzepts und die Vorbereitung eines Energiewendegesetzes für Berlin. Grundlage ist eine Machbarkeitsstudie „Klimaneutrales Berlin 2050“, die aktuell in einem intensiven öffentlichen Diskussionsprozess erarbeitet wird. Denn: Klimaschutz geht nur, wenn alle mitmachen!

Bis zum Jahr 2050 soll die Stadt „klimaneutral“ sein. Das bedeutet: Senkung der energiebedingten CO2-Emissionen auf deutlich unter zwei Tonnen pro Einwohner und Jahr. Klimaschutz ist somit unzweifelhaft eine der bedeutendsten Herausforderungen der aktuellen Politik. Untrennbar damit einher geht die als „Energiewende“ bezeichnete Umgestaltung unserer Energieversorgungsstrukturen. Die Sicherstellung einer sozialverträglichen, sicheren, bezahlbaren und ökologischen Energieversorgung ist eine der wesentlichsten Aufgaben der Daseinsvorsorge. Von ihr hängen sowohl die Funktionsfähigkeit unserer Wirtschaft als auch des gesellschaftlichen Lebens insgesamt ab. Da die Themenbereiche „Klimaschutz und Energie“ von besonderer politischer Bedeutung sind, hat der Senator für Stadtentwicklung und Umwelt, Michael Müller, Anfang des Jahres die Aufgaben in einem Sonderreferat gebündelt. Zu den Aufgaben des Sonderreferats gehört, die Belange von Klimaschutz und Energie zu koordinieren und als neue Querschnittsaufgabe zu definieren. Auch die Vorbereitung und Begleitung der klimaschutzund energiepolitischen Planungen gehört dazu, wie zum Beispiel auch die Erstellung der Machbarkeitsstudie „Klimaneutrales Berlin 2050“, die Grundlage für die weitere klima- und energiepolitische Planungen sein soll.
Öffentlich diskutiert: Szenarien für ein klimaneutrales Berlin

Berlin will zur klimaneutralen und hocheffizienten Stadt werden. Damit leistet Berlin nicht nur einen aktiven Beitrag zur Energiewende in Deutschland. Zugleich werden so neue Innovations- und Investitionschancen für den Wirtschafts­ standort eröffnet. Wie das machbar ist, soll jetzt ein vom Senat beauftragtes Expertenteam unter Leitung des Pots­ dam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) zeigen. Bis Ende dieses Jahres sollen die Forscher Szenarien entwi­ ckeln, wie der CO2-Ausstoß von heute rund sechs auf unter zwei Tonnen pro Kopf und Jahr reduziert werden kann. Die­ se Menge wäre mit dem Ziel vereinbar, die globale Erwär­ mung auf weniger als zwei Grad zu begrenzen. Welche Wege hierbei Berlin genau gehen könnte, sollen die Wissen­ schaftler aufzeigen. So werden im Rahmen der Studie verschiedene Handlungsfelder - wie zum Beispiel. der Ener­ gie- und Gebäudebereich – auf ihre Energie- und CO2-Ein­ sparpotentiale untersucht. Die (Fach-) Öffentlichkeit wird in die Diskussion einbezo­ gen, so beispielsweise im Rahmen eines ersten Workshops, der am 15. April 2013 stattfand. Bis Ende des Jahres soll die Machbarkeitsstudie „Klima­ neutrales Berlin“ mit Szenarien und Strategieempfehlun­ gen vorliegen. Die Ergebnisse des Gutachtens fließen in die Erarbeitung klima- und energiepolitischer Strategien und Konzepte ein.

Grundlage der Klimaschutzpolitik: Die Machbarkeitsstudie „Klimaneutrales Berlin 2050“

dabei auch die Verpflichtung zur Aufstellung eines integrierten Energie- und Klimaschutzkonzeptes verankert werden. Derzeit werden mögliche Regelungsinhalte geprüft, so zum Beispiel, wie das Land Berlin künftig seiner Vorbildfunktion stärker gerecht werden kann.

© SenStadtUm

Planwerk für den Klimaschutz: Das integrierte Energie- und Klimaschutzkonzept

Das Energiewendegesetz bildet den rechtlichen Rahmen, der mit einem konkreten Maßnahmenkatalog ausgefüllt werden muss. Dieser soll in einem integrierten Energieund Klimaschutzkonzept beschrieben werden. Die Erarbeitung erfolgt unter Berücksichtigung der Ergebnisse der Machbarkeitsstudie „Klimaneutrales Berlin 2050“. Das integrierte Energie- und Klimaschutzkonzept wird einen ganzheitlichen Ansatz verfolgen. Neben konkreten Maßnahmen, die darauf abzielen, den Klimawandel zu begrenzen, werden auch Pläne integriert, die sich den bereits nicht abwendbaren Folgen des Klimawandels widmen. Mit der Konzepterstellung soll unmittelbar nach der Vorlage und Auswertung der Machbarkeitsstudie begonnen werden. Die Erarbeitung wird in einem diskursiven Prozess erfolgen.
Klimaschutz durch mehr Effizienz und erneuerbare Energie

Energie aus Abfall: Müllheizkraftwerk Ruhleben

Stadtwerk: Energieversorgung als Daseinsvorsorge

Klimaschutz braucht einen rechtlichen Rahmen: Das Berliner Energiewendegesetz

Michael Müller Senator für Stadtentwicklung und Umwelt

Das Land Berlin ist sich seiner besonderen Verantwortung auch im Bereich der Energie- und Klimaschutzpolitik be­ wusst und möchte daher einen Beitrag zur Reduzierung der Treibhausgase leisten. Mit einem Landesgesetz soll der gesetzlichen Handlungsrahmen für die Berliner Energieund Klimaschutzpolitik gebildet werden. Neben einem Min­ derungsziel für die klimaschädlichen CO2-Emissionen, soll

Ziel des Berliner Senats ist es, den öffentlichen Einfluss auf die Gestaltung der Energieinfrastruktur zu erhöhen und so neue Spielräume für die Berliner Energiepolitik zu gewinnen. Da die Einflussmöglichkeiten auf private Unternehmen begrenzt sind, wird sich das Land Berlin um die Vergabe der Gas- und Stromnetzkonzession in Berlin bewerben. Zusätzlich wird derzeit die Gründung eines Stadtwerkes geprüft. Das Stadtwerk soll vorzugsweise Energie aus erneuerbaren Energien erzeugen und anbieten. Basis des Stadtwerks könnten große öffentliche Unternehmen sein, die bereits heute Blockheizkraftwerke zur effizienten Wärme- und Stromgewinnung oder Solaranlagen betreiben. Diese Erzeugungskapazitäten könnten in dem Stadtwerk gebündelt werden. Das Stadtwerk wäre so in Lage, kurzfristig mehrere Tausend Haushalte kostengünstig und klimaverträglich mit Wärme und Strom versorgen zu können.

© Deutsche Wohnen AG

© InnoZ GmbH

© SenStadtUm

© BSR AöR

Gebündelte Kompetenz: Das Sonderreferat Klimaschutz und Energie

Liebe Berlinerinnen und Berliner, bereits heute ist Berlin eine der klimafreundlichsten Städte Deutschlands. Das Erfolgsrezept ist eine zielgerichtete Energie- und Klimaschutzpolitik, die der Berliner Senat seit über 20 Jahren betreibt: Die Energieerzeugung wurde modernisiert, Heizungen wurden von Kohle auf Erdgas umgestellt, Gebäude wurden energetisch saniert und die Anteile von Fahrrad, Bus und Bahn am Stadtverkehr erhöht. Hierauf bauen wir unsere künftigen Aktivitäten auf. Bis zum Jahr 2020 wollen wir die Treibhausgas-Emissionen gegenüber 1990 um 40 Prozent senken. Langfristig – bis zum Jahr 2050 – soll Berlin klimaneutral sein. Um dieses ehrgeizige Zukunftsprojekt bereits heute zielgerichtet angehen zu können, haben wir die Verwaltungskompetenzen in einem neuen „Sonderreferat Klimaschutz und Energie“ gebündelt. Und hier gibt es viel zu tun: Zum Arbeitsprogramm des Sonderreferats gehören die Erstellung eines integriertes Energie- und Klimaschutzkonzepts und die Vorbereitung eines Energiewendegesetzes für Berlin. Grundlage ist eine Machbarkeitsstudie „Klimaneutrales Berlin 2050“, die aktuell in einem intensiven öffentlichen Diskussionsprozess erarbeitet wird. Denn: Klimaschutz geht nur, wenn alle mitmachen!

Bis zum Jahr 2050 soll die Stadt „klimaneutral“ sein. Das bedeutet: Senkung der energiebedingten CO2-Emissionen auf deutlich unter zwei Tonnen pro Einwohner und Jahr. Klimaschutz ist somit unzweifelhaft eine der bedeutendsten Herausforderungen der aktuellen Politik. Untrennbar damit einher geht die als „Energiewende“ bezeichnete Umgestaltung unserer Energieversorgungsstrukturen. Die Sicherstellung einer sozialverträglichen, sicheren, bezahlbaren und ökologischen Energieversorgung ist eine der wesentlichsten Aufgaben der Daseinsvorsorge. Von ihr hängen sowohl die Funktionsfähigkeit unserer Wirtschaft als auch des gesellschaftlichen Lebens insgesamt ab. Da die Themenbereiche „Klimaschutz und Energie“ von besonderer politischer Bedeutung sind, hat der Senator für Stadtentwicklung und Umwelt, Michael Müller, Anfang des Jahres die Aufgaben in einem Sonderreferat gebündelt. Zu den Aufgaben des Sonderreferats gehört, die Belange von Klimaschutz und Energie zu koordinieren und als neue Querschnittsaufgabe zu definieren. Auch die Vorbereitung und Begleitung der klimaschutzund energiepolitischen Planungen gehört dazu, wie zum Beispiel auch die Erstellung der Machbarkeitsstudie „Klimaneutrales Berlin 2050“, die Grundlage für die weitere klima- und energiepolitische Planungen sein soll.
Öffentlich diskutiert: Szenarien für ein klimaneutrales Berlin

Berlin will zur klimaneutralen und hocheffizienten Stadt werden. Damit leistet Berlin nicht nur einen aktiven Beitrag zur Energiewende in Deutschland. Zugleich werden so neue Innovations- und Investitionschancen für den Wirtschaftsstandort eröffnet. Wie das machbar ist, soll jetzt ein vom Senat beauftragtes Expertenteam unter Leitung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) zeigen. Bis Ende dieses Jahres sollen die Forscher Szenarien entwickeln, wie der CO2-Ausstoß von heute rund sechs auf unter zwei Tonnen pro Kopf und Jahr reduziert werden kann. Diese Menge wäre mit dem Ziel vereinbar, die globale Erwärmung auf weniger als zwei Grad zu begrenzen. Welche Wege hierbei Berlin genau gehen könnte, sollen die Wissenschaftler aufzeigen. So werden im Rahmen der Studie verschiedene Handlungsfelder - wie zum Beispiel. der Energie- und Gebäudebereich – auf ihre Energie- und CO2-Einsparpotentiale untersucht. Die (Fach-) Öffentlichkeit wird in die Diskussion einbezogen, so beispielsweise im Rahmen eines ersten Workshops, der am 15. April 2013 stattfand. Bis Ende des Jahres soll die Machbarkeitsstudie „Klimaneutrales Berlin“ mit Szenarien und Strategieempfehlungen vorliegen. Die Ergebnisse des Gutachtens fließen in die Erarbeitung klima- und energiepolitischer Strategien und Konzepte ein.

Grundlage der Klimaschutzpolitik: Die Machbarkeitsstudie „Klimaneutrales Berlin 2050“

dabei auch die Verpflichtung zur Aufstellung eines integrierten Energie- und Klimaschutzkonzeptes verankert werden. Derzeit werden mögliche Regelungsinhalte ge­ prüft, so zum Beispiel, wie das Land Berlin künftig seiner Vorbildfunktion stärker gerecht werden kann.

© SenStadtUm

Planwerk für den Klimaschutz: Das integrierte Energie- und Klimaschutzkonzept

Das Energiewendegesetz bildet den rechtlichen Rahmen, der mit einem konkreten Maßnahmenkatalog ausgefüllt werden muss. Dieser soll in einem integrierten Energieund Klimaschutzkonzept beschrieben werden. Die Erarbei­ tung erfolgt unter Berücksichtigung der Ergebnisse der Machbarkeitsstudie „Klimaneutrales Berlin 2050“. Das integrierte Energie- und Klimaschutzkonzept wird ei­ nen ganzheitlichen Ansatz verfolgen. Neben konkreten Maßnahmen, die darauf abzielen, den Klimawandel zu be­ grenzen, werden auch Pläne integriert, die sich den bereits nicht abwendbaren Folgen des Klimawandels widmen. Mit der Konzepterstellung soll unmittelbar nach der Vorla­ ge und Auswertung der Machbarkeitsstudie begonnen wer­ den. Die Erarbeitung wird in einem diskursiven Prozess er­ folgen.
Klimaschutz durch mehr Effizienz und erneuerbare Energie

Energie aus Abfall: Müllheizkraftwerk Ruhleben

Stadtwerk: Energieversorgung als Daseinsvorsorge

Klimaschutz braucht einen rechtlichen Rahmen: Das Berliner Energiewendegesetz

Michael Müller Senator für Stadtentwicklung und Umwelt

Das Land Berlin ist sich seiner besonderen Verantwortung auch im Bereich der Energie- und Klimaschutzpolitik bewusst und möchte daher einen Beitrag zur Reduzierung der Treibhausgase leisten. Mit einem Landesgesetz soll der gesetzlichen Handlungsrahmen für die Berliner Energieund Klimaschutzpolitik gebildet werden. Neben einem Minderungsziel für die klimaschädlichen CO2-Emissionen, soll

Ziel des Berliner Senats ist es, den öffentlichen Einfluss auf die Gestaltung der Energieinfrastruktur zu erhöhen und so neue Spielräume für die Berliner Energiepolitik zu gewinnen. Da die Einflussmöglichkeiten auf private Unternehmen begrenzt sind, wird sich das Land Berlin um die Vergabe der Gas- und Stromnetzkonzession in Berlin bewerben. Zusätzlich wird derzeit die Gründung eines Stadtwerkes geprüft. Das Stadtwerk soll vorzugsweise Energie aus erneuerbaren Energien erzeugen und anbieten. Basis des Stadtwerks könnten große öffentliche Unternehmen sein, die bereits heute Blockheizkraftwerke zur effizienten Wärme- und Stromgewinnung oder Solaranlagen betreiben. Diese Erzeugungskapazitäten könnten in dem Stadtwerk gebündelt werden. Das Stadtwerk wäre so in Lage, kurzfristig mehrere Tausend Haushalte kostengünstig und klimaverträglich mit Wärme und Strom versorgen zu können.

© Deutsche Wohnen AG

© InnoZ GmbH

© SenStadtUm

© BSR AöR

Gebündelte Kompetenz: Das Sonderreferat Klimaschutz und Energie

Liebe Berlinerinnen und Berliner, bereits heute ist Berlin eine der klimafreundlichsten Städte Deutschlands. Das Erfolgsrezept ist eine zielgerichtete Energie- und Klimaschutzpolitik, die der Berliner Senat seit über 20 Jahren betreibt: Die Energieerzeugung wurde modernisiert, Heizungen wurden von Kohle auf Erdgas umgestellt, Gebäude wurden energetisch saniert und die Anteile von Fahrrad, Bus und Bahn am Stadtverkehr erhöht. Hierauf bauen wir unsere künftigen Aktivitäten auf. Bis zum Jahr 2020 wollen wir die Treibhausgas-Emissionen gegenüber 1990 um 40 Prozent senken. Langfristig – bis zum Jahr 2050 – soll Berlin klimaneutral sein. Um dieses ehrgeizige Zukunftsprojekt bereits heute zielgerichtet angehen zu können, haben wir die Verwaltungskompetenzen in einem neuen „Sonderreferat Klimaschutz und Energie“ gebündelt. Und hier gibt es viel zu tun: Zum Arbeitsprogramm des Sonderreferats gehören die Erstellung eines integriertes Energie- und Klimaschutzkonzepts und die Vorbereitung eines Energiewendegesetzes für Berlin. Grundlage ist eine Machbarkeitsstudie „Klimaneutrales Berlin 2050“, die aktuell in einem intensiven öffentlichen Diskussionsprozess erarbeitet wird. Denn: Klimaschutz geht nur, wenn alle mitmachen!

Bis zum Jahr 2050 soll die Stadt „klimaneutral“ sein. Das bedeutet: Senkung der energiebedingten CO2-Emissionen auf deutlich unter zwei Tonnen pro Einwohner und Jahr. Klimaschutz ist somit unzweifelhaft eine der bedeutendsten Herausforderungen der aktuellen Politik. Untrennbar damit einher geht die als „Energiewende“ bezeichnete Umgestaltung unserer Energieversorgungsstrukturen. Die Sicherstellung einer sozialverträglichen, sicheren, bezahlbaren und ökologischen Energieversorgung ist eine der wesentlichsten Aufgaben der Daseinsvorsorge. Von ihr hängen sowohl die Funktionsfähigkeit unserer Wirtschaft als auch des gesellschaftlichen Lebens insgesamt ab. Da die Themenbereiche „Klimaschutz und Energie“ von besonderer politischer Bedeutung sind, hat der Senator für Stadtentwicklung und Umwelt, Michael Müller, Anfang des Jahres die Aufgaben in einem Sonderreferat gebündelt. Zu den Aufgaben des Sonderreferats gehört, die Belange von Klimaschutz und Energie zu koordinieren und als neue Querschnittsaufgabe zu definieren. Auch die Vorbereitung und Begleitung der klimaschutzund energiepolitischen Planungen gehört dazu, wie zum Beispiel auch die Erstellung der Machbarkeitsstudie „Klimaneutrales Berlin 2050“, die Grundlage für die weitere klima- und energiepolitische Planungen sein soll.
Öffentlich diskutiert: Szenarien für ein klimaneutrales Berlin

Berlin will zur klimaneutralen und hocheffizienten Stadt werden. Damit leistet Berlin nicht nur einen aktiven Beitrag zur Energiewende in Deutschland. Zugleich werden so neue Innovations- und Investitionschancen für den Wirtschaftsstandort eröffnet. Wie das machbar ist, soll jetzt ein vom Senat beauftragtes Expertenteam unter Leitung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) zeigen. Bis Ende dieses Jahres sollen die Forscher Szenarien entwickeln, wie der CO2-Ausstoß von heute rund sechs auf unter zwei Tonnen pro Kopf und Jahr reduziert werden kann. Diese Menge wäre mit dem Ziel vereinbar, die globale Erwärmung auf weniger als zwei Grad zu begrenzen. Welche Wege hierbei Berlin genau gehen könnte, sollen die Wissenschaftler aufzeigen. So werden im Rahmen der Studie verschiedene Handlungsfelder - wie zum Beispiel. der Energie- und Gebäudebereich – auf ihre Energie- und CO2-Einsparpotentiale untersucht. Die (Fach-) Öffentlichkeit wird in die Diskussion einbezogen, so beispielsweise im Rahmen eines ersten Workshops, der am 15. April 2013 stattfand. Bis Ende des Jahres soll die Machbarkeitsstudie „Klimaneutrales Berlin“ mit Szenarien und Strategieempfehlungen vorliegen. Die Ergebnisse des Gutachtens fließen in die Erarbeitung klima- und energiepolitischer Strategien und Konzepte ein.

Grundlage der Klimaschutzpolitik: Die Machbarkeitsstudie „Klimaneutrales Berlin 2050“

dabei auch die Verpflichtung zur Aufstellung eines integrierten Energie- und Klimaschutzkonzeptes verankert werden. Derzeit werden mögliche Regelungsinhalte geprüft, so zum Beispiel, wie das Land Berlin künftig seiner Vorbildfunktion stärker gerecht werden kann.

© SenStadtUm

Planwerk für den Klimaschutz: Das integrierte Energie- und Klimaschutzkonzept

Das Energiewendegesetz bildet den rechtlichen Rahmen, der mit einem konkreten Maßnahmenkatalog ausgefüllt werden muss. Dieser soll in einem integrierten Energieund Klimaschutzkonzept beschrieben werden. Die Erarbeitung erfolgt unter Berücksichtigung der Ergebnisse der Machbarkeitsstudie „Klimaneutrales Berlin 2050“. Das integrierte Energie- und Klimaschutzkonzept wird einen ganzheitlichen Ansatz verfolgen. Neben konkreten Maßnahmen, die darauf abzielen, den Klimawandel zu begrenzen, werden auch Pläne integriert, die sich den bereits nicht abwendbaren Folgen des Klimawandels widmen. Mit der Konzepterstellung soll unmittelbar nach der Vorlage und Auswertung der Machbarkeitsstudie begonnen werden. Die Erarbeitung wird in einem diskursiven Prozess erfolgen.
Klimaschutz durch mehr Effizienz und erneuerbare Energie

Energie aus Abfall: Müllheizkraftwerk Ruhleben

Stadtwerk: Energieversorgung als Daseinsvorsorge

Klimaschutz braucht einen rechtlichen Rahmen: Das Berliner Energiewendegesetz

Michael Müller Senator für Stadtentwicklung und Umwelt

Das Land Berlin ist sich seiner besonderen Verantwortung auch im Bereich der Energie- und Klimaschutzpolitik bewusst und möchte daher einen Beitrag zur Reduzierung der Treibhausgase leisten. Mit einem Landesgesetz soll der gesetzlichen Handlungsrahmen für die Berliner Energieund Klimaschutzpolitik gebildet werden. Neben einem Minderungsziel für die klimaschädlichen CO2-Emissionen, soll

Ziel des Berliner Senats ist es, den öffentlichen Einfluss auf die Gestaltung der Energieinfrastruktur zu erhöhen und so neue Spielräume für die Berliner Energiepolitik zu gewinnen. Da die Einflussmöglichkeiten auf private Unternehmen be­ grenzt sind, wird sich das Land Berlin um die Vergabe der Gas- und Stromnetzkonzession in Berlin bewerben. Zusätz­ lich wird derzeit die Gründung eines Stadtwerkes geprüft. Das Stadtwerk soll vorzugsweise Energie aus erneuerbaren Energien erzeugen und anbieten. Basis des Stadtwerks könnten große öffentliche Unternehmen sein, die bereits heute Blockheizkraftwerke zur effizienten Wärme- und Stromgewinnung oder Solaranlagen betreiben. Diese Er­ zeugungskapazitäten könnten in dem Stadtwerk gebün­ delt werden. Das Stadtwerk wäre so in Lage, kurzfristig mehrere Tau­ send Haushalte kostengünstig und klimaverträglich mit Wärme und Strom versorgen zu können.

© Deutsche Wohnen AG

© InnoZ GmbH

© SenStadtUm

© BSR AöR

Umfassend informiert: Das Berliner ImpulsE-Programm
© I. Haas, Botanischer Garten und Botanisches Museum Berlin-Dahlem

Gut beraten: Der Klimaschutzrat

Seit 2007 wird der Berliner Senat durch einen Klimaschutz­ rat bei der Ausgestaltung seiner Klimaschutzpolitik bera­ ten. Auch bei der Erstellung der Machbarkeitsstudie, dem Energiewendegesetz und dem Energie- und Klimaschutz­ konzept wird der fachliche Rat des 2012 neu berufenen Gremiums einbezogen. Die 16 Mitglieder des Klimaschutzrates sind Experten für Klima-, Umwelt- und Energiefragen aus Wissenschaft, For­ schung und Energiewirtschaft, darunter auch Verbands­ vertreter aus Handel, Industrie, Wohnungswirtschaft und Naturschutz.

Vorbild sein: Die öffentlichen Einrichtungen

Das Berliner ImpulsE-Programm informiert unter dem Motto „Wissen bündeln – Energie sparen“ über die Berliner Klimaschutzpolitik. Im Rahmen des ImpulsE-Programms werden Veranstaltungen durchgeführt, Kampagnen realisiert und Informationsarbeit geleistet. Dazu gehören zielgruppenübergreifende Informationsmedien wie die Zeitschrift „Energie-ImpulsE“, regelmäßige Newsletter und die Internetplattform www.berliner–Impulse.de. In 2012 veranstaltete ImpulsE erstmals den Aktionstag „Berlin spart Energie“. Rund 70 Energiesparprojekte öffneten ihre Türen und luden zur Besichtigung ein. Darunter waren sowohl Energiesparhäuser, als auch Objekte aus der Berliner Energiewirtschaft, Industrie und Gewerbe sowie öffentliche Einrichtungen. Ein weiteres wichtiges Projekt sind die Berliner Energietage. Mit rund 45 Veranstaltungen und knapp 8.000 Veranstaltungsanmeldungen aus dem In- und Ausland sind die Berliner Energietage die Leitveranstaltung für Energieeffizienz in Deutschland. Speziell an junge Leute richtet sich das klimaschutz- und energiepolitische Forum ClubE. Es bringt junge Berlinerinnen und Berliner mit Fachexperten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zusammen und engagiert sich für den transatlantischen Klimadialog zwischen Jugendlichen aus Berlin und der Partnerstadt Los Angeles.
Effizienz zum Anfassen: Aktionstag Berlin spart Energie.

Klimaschutz in Berlin: Das Arbeitsprogramm

Berlin steht zur Energiewende. Bis zum Jahr 2050 soll Berlin klimaneutral sein. Erneuerbare Energien werden in Zukunft eine noch größere Rolle spielen, Gebäude müssen sparsamer, der Verkehr noch klimaverträglicher werden. Das neu gegründete Sonderreferat koordiniert diese, in viele Politikbereiche hineinreichenden Aufgaben: „„Derzeit erarbeitet ein Konsortium um das renommierte Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK) eine Machbarkeitsstudie „Klimaneutrales Berlin 2050“, die die Szenarien hinsichtlich der Zielerreichung untersucht. „„ Ein neues Energiewendegesetz wird den rechtlichen Rahmen der Berliner Klimaschutzpolitik beschreiben. „„Ab 2014 wird ein integriertes Energie- und Klimaschutzkonzept erstellt, das u.a. Maßnahmen zu Klimaschutz und zur Klimaanpassung beinhalten wird. „„Der im Jahr 2012 neu berufene Klimaschutzrat berät den Berliner Senat kompetent und unabhängig. „„Es werden Szenarien für ein Berliner Stadtwerk entwickelt, um die städtische Energiewende sozial ausgewogen zu gestalten. „„Projekte und Informationsprogramme im Bereich Energie und Klimaschutz begleiten die Berliner Energiewende.
Vorbild: Energetisch saniertes Stadtbad Mitte

Fachliches Konzept Sonderreferat Klimaschutz und Energie Brückenstraße 6 10179 Berlin Telefon 030 9025-2400 Fax 030 9025-02509 www.stadtentwicklung.berlin.de/umwelt/klimaschutz Konzept, Text, Redaktion VME–Verlag und Medienservice Energie Ute Czylwik Layout orthagrafie – Büro für Gestaltung Ortha Dittmann Druck enka-Druck GmbH Fotos Berliner Energieagentur GmbH, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, InnoZ GmbH, Deutsche Wohnen AG, Berliner Stadtreinigungsbetriebe AöR, I. Haas, Botanischer Garten und Botanisches Museum Berlin-Dahlem, EUMB Pöschk, Berliner Bäder-Betriebe AöR

Die öffentliche Hand ist sich bewusst, dass sie in Sachen Klimaschutz mit gutem Beispiel vorangehen muss, denn Energieeinsparungen in öffentlichen Gebäuden haben eine hohe Signalwirkung. Schon seit 1996 schließt Berlin dazu Energiesparpartnerschaften ab. Das Grundprinzip ist ein­ fach: Ein Contractor investiert in effiziente Anlagentechnik. Die Investitionen werden über die Energieeinsparungen re­ finanziert. Ohne selbst Investitionsmittel aufbringen zu müssen, werden so Schulen, Bürodienstgebäude, Hoch­ schulen und Kliniken energieeffizienter. Auch das Berliner Rathaus ist schon von Anfang an dabei.

1. Auflage Stand: April 2013

Umwelt
Titelbild: © Berliner Energieagentur GmbH

© EUMB Pöschk

Kommunikation Am Köllnischen Park 3, 10179 Berlin broschuerenstelle@senstadtum.berlin.de

Klimaschutz und Energie Aktuelle Vorhaben 2013

© BBB AöR

Umfassend informiert: Das Berliner ImpulsE-Programm
© I. Haas, Botanischer Garten und Botanisches Museum Berlin-Dahlem

Gut beraten: Der Klimaschutzrat

Seit 2007 wird der Berliner Senat durch einen Klimaschutzrat bei der Ausgestaltung seiner Klimaschutzpolitik beraten. Auch bei der Erstellung der Machbarkeitsstudie, dem Energiewendegesetz und dem Energie- und Klimaschutzkonzept wird der fachliche Rat des 2012 neu berufenen Gremiums einbezogen. Die 16 Mitglieder des Klimaschutzrates sind Experten für Klima-, Umwelt- und Energiefragen aus Wissenschaft, Forschung und Energiewirtschaft, darunter auch Verbandsvertreter aus Handel, Industrie, Wohnungswirtschaft und Naturschutz.

Vorbild sein: Die öffentlichen Einrichtungen

Das Berliner ImpulsE-Programm informiert unter dem Motto „Wissen bündeln – Energie sparen“ über die Berliner Klimaschutzpolitik. Im Rahmen des ImpulsE-Programms werden Veranstaltungen durchgeführt, Kampagnen reali­ siert und Informationsarbeit geleistet. Dazu gehören ziel­ gruppenübergreifende Informationsmedien wie die Zeit­ schrift „Energie-ImpulsE“, regelmäßige Newsletter und die Internetplattform www.berliner–Impulse.de. In 2012 ver­ anstaltete ImpulsE erstmals den Aktionstag „Berlin spart Energie“. Rund 70 Energiesparprojekte öffneten ihre Türen und luden zur Besichtigung ein. Darunter waren sowohl Energiesparhäuser, als auch Objekte aus der Berliner Ener­ giewirtschaft, Industrie und Gewerbe sowie öffentliche Ein­ richtungen. Ein weiteres wichtiges Projekt sind die Berliner Energietage. Mit rund 45 Veranstaltungen und knapp 8.000 Veranstaltungsanmeldungen aus dem In- und Ausland sind die Berliner Energietage die Leitveranstaltung für Energie­ effizienz in Deutschland. Speziell an junge Leute richtet sich das klimaschutz- und energiepolitische Forum ClubE. Es bringt junge Berlinerin­ nen und Berliner mit Fachexperten aus Wirtschaft, Wissen­ schaft und Politik zusammen und engagiert sich für den transatlantischen Klimadialog zwischen Jugendlichen aus Berlin und der Partnerstadt Los Angeles.
Effizienz zum Anfassen: Aktionstag Berlin spart Energie.

Klimaschutz in Berlin: Das Arbeitsprogramm

Berlin steht zur Energiewende. Bis zum Jahr 2050 soll Berlin klimaneutral sein. Erneuerbare Energien werden in Zukunft eine noch größere Rolle spielen, Gebäude müssen sparsamer, der Verkehr noch klimaverträglicher werden. Das neu gegründete Sonderreferat koordiniert diese, in viele Politikbereiche hineinreichenden Aufgaben: „„Derzeit erarbeitet ein Konsortium um das renommierte Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK) eine Machbarkeitsstudie „Klimaneutrales Berlin 2050“, die die Szenarien hinsichtlich der Zielerreichung untersucht. „„ Ein neues Energiewendegesetz wird den rechtlichen Rahmen der Berliner Klimaschutzpolitik beschreiben. „„Ab 2014 wird ein integriertes Energie- und Klimaschutzkonzept erstellt, das u.a. Maßnahmen zu Klimaschutz und zur Klimaanpassung beinhalten wird. „„Der im Jahr 2012 neu berufene Klimaschutzrat berät den Berliner Senat kompetent und unabhängig. „„Es werden Szenarien für ein Berliner Stadtwerk entwickelt, um die städtische Energiewende sozial ausgewogen zu gestalten. „„Projekte und Informationsprogramme im Bereich Energie und Klimaschutz begleiten die Berliner Energiewende.
Vorbild: Energetisch saniertes Stadtbad Mitte

Fachliches Konzept Sonderreferat Klimaschutz und Energie Brückenstraße 6 10179 Berlin Telefon 030 9025-2400 Fax 030 9025-02509 www.stadtentwicklung.berlin.de/umwelt/klimaschutz Konzept, Text, Redaktion VME–Verlag und Medienservice Energie Ute Czylwik Layout orthagrafie – Büro für Gestaltung Ortha Dittmann Druck enka-Druck GmbH Fotos Berliner Energieagentur GmbH, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, InnoZ GmbH, Deutsche Wohnen AG, Berliner Stadtreinigungsbetriebe AöR, I. Haas, Botanischer Garten und Botanisches Museum Berlin-Dahlem, EUMB Pöschk, Berliner Bäder-Betriebe AöR

Die öffentliche Hand ist sich bewusst, dass sie in Sachen Klimaschutz mit gutem Beispiel vorangehen muss, denn Energieeinsparungen in öffentlichen Gebäuden haben eine hohe Signalwirkung. Schon seit 1996 schließt Berlin dazu Energiesparpartnerschaften ab. Das Grundprinzip ist einfach: Ein Contractor investiert in effiziente Anlagentechnik. Die Investitionen werden über die Energieeinsparungen refinanziert. Ohne selbst Investitionsmittel aufbringen zu müssen, werden so Schulen, Bürodienstgebäude, Hochschulen und Kliniken energieeffizienter. Auch das Berliner Rathaus ist schon von Anfang an dabei.

1. Auflage Stand: April 2013

Umwelt
Titelbild: © Berliner Energieagentur GmbH

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Kommunikation Am Köllnischen Park 3, 10179 Berlin broschuerenstelle@senstadtum.berlin.de

Klimaschutz und Energie Aktuelle Vorhaben 2013

© BBB AöR

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Gut beraten: Der Klimaschutzrat

Seit 2007 wird der Berliner Senat durch einen Klimaschutzrat bei der Ausgestaltung seiner Klimaschutzpolitik beraten. Auch bei der Erstellung der Machbarkeitsstudie, dem Energiewendegesetz und dem Energie- und Klimaschutzkonzept wird der fachliche Rat des 2012 neu berufenen Gremiums einbezogen. Die 16 Mitglieder des Klimaschutzrates sind Experten für Klima-, Umwelt- und Energiefragen aus Wissenschaft, Forschung und Energiewirtschaft, darunter auch Verbandsvertreter aus Handel, Industrie, Wohnungswirtschaft und Naturschutz.

Vorbild sein: Die öffentlichen Einrichtungen

Das Berliner ImpulsE-Programm informiert unter dem Motto „Wissen bündeln – Energie sparen“ über die Berliner Klimaschutzpolitik. Im Rahmen des ImpulsE-Programms werden Veranstaltungen durchgeführt, Kampagnen realisiert und Informationsarbeit geleistet. Dazu gehören zielgruppenübergreifende Informationsmedien wie die Zeitschrift „Energie-ImpulsE“, regelmäßige Newsletter und die Internetplattform www.berliner–Impulse.de. In 2012 veranstaltete ImpulsE erstmals den Aktionstag „Berlin spart Energie“. Rund 70 Energiesparprojekte öffneten ihre Türen und luden zur Besichtigung ein. Darunter waren sowohl Energiesparhäuser, als auch Objekte aus der Berliner Energiewirtschaft, Industrie und Gewerbe sowie öffentliche Einrichtungen. Ein weiteres wichtiges Projekt sind die Berliner Energietage. Mit rund 45 Veranstaltungen und knapp 8.000 Veranstaltungsanmeldungen aus dem In- und Ausland sind die Berliner Energietage die Leitveranstaltung für Energieeffizienz in Deutschland. Speziell an junge Leute richtet sich das klimaschutz- und energiepolitische Forum ClubE. Es bringt junge Berlinerinnen und Berliner mit Fachexperten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zusammen und engagiert sich für den transatlantischen Klimadialog zwischen Jugendlichen aus Berlin und der Partnerstadt Los Angeles.
Effizienz zum Anfassen: Aktionstag Berlin spart Energie.

Klimaschutz in Berlin: Das Arbeitsprogramm

Berlin steht zur Energiewende. Bis zum Jahr 2050 soll Ber­ lin klimaneutral sein. Erneuerbare Energien werden in Zu­ kunft eine noch größere Rolle spielen, Gebäude müssen sparsamer, der Verkehr noch klimaverträglicher werden. Das neu gegründete Sonderreferat koordiniert diese, in viele Politikbereiche hineinreichenden Aufgaben: „„Derzeit erarbeitet ein Konsortium um das renommierte Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK) eine Machbarkeitsstudie „Klimaneutrales Berlin 2050“, die die Szenarien hinsichtlich der Zielerreichung unter­ sucht. „„Ein neues Energiewendegesetz wird den rechtlichen Rahmen der Berliner Klimaschutzpolitik beschreiben. „„Ab 2014 wird ein integriertes Energie- und Klima­ schutzkonzept erstellt, das u.a. Maßnahmen zu Klima­ schutz und zur Klimaanpassung beinhalten wird. „„Der im Jahr 2012 neu berufene Klimaschutzrat berät den Berliner Senat kompetent und unabhängig. „„Es werden Szenarien für ein Berliner Stadtwerk ent­ wickelt, um die städtische Energiewende sozial ausge­ wogen zu gestalten. „„Projekte und Informationsprogramme im Bereich Energie und Klimaschutz begleiten die Berliner Energie­ wende.
Vorbild: Energetisch saniertes Stadtbad Mitte

Fachliches Konzept Sonderreferat Klimaschutz und Energie Brückenstraße 6 10179 Berlin Telefon 030 9025-2400 Fax 030 9025-02509 www.stadtentwicklung.berlin.de/umwelt/klimaschutz Konzept, Text, Redaktion VME–Verlag und Medienservice Energie Ute Czylwik Layout orthagrafie – Büro für Gestaltung Ortha Dittmann Druck enka-Druck GmbH Fotos Berliner Energieagentur GmbH, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, InnoZ GmbH, Deutsche Wohnen AG, Berliner Stadtreinigungsbetriebe AöR, I. Haas, Botanischer Garten und Botanisches Museum Berlin-Dahlem, EUMB Pöschk, Berliner Bäder-Betriebe AöR

Die öffentliche Hand ist sich bewusst, dass sie in Sachen Klimaschutz mit gutem Beispiel vorangehen muss, denn Energieeinsparungen in öffentlichen Gebäuden haben eine hohe Signalwirkung. Schon seit 1996 schließt Berlin dazu Energiesparpartnerschaften ab. Das Grundprinzip ist einfach: Ein Contractor investiert in effiziente Anlagentechnik. Die Investitionen werden über die Energieeinsparungen refinanziert. Ohne selbst Investitionsmittel aufbringen zu müssen, werden so Schulen, Bürodienstgebäude, Hochschulen und Kliniken energieeffizienter. Auch das Berliner Rathaus ist schon von Anfang an dabei.

1. Auflage Stand: April 2013

Umwelt
Titelbild: © Berliner Energieagentur GmbH

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Kommunikation Am Köllnischen Park 3, 10179 Berlin broschuerenstelle@senstadtum.berlin.de

Klimaschutz und Energie Aktuelle Vorhaben 2013

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Umfassend informiert: Das Berliner ImpulsE-Programm
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Gut beraten: Der Klimaschutzrat

Seit 2007 wird der Berliner Senat durch einen Klimaschutzrat bei der Ausgestaltung seiner Klimaschutzpolitik beraten. Auch bei der Erstellung der Machbarkeitsstudie, dem Energiewendegesetz und dem Energie- und Klimaschutzkonzept wird der fachliche Rat des 2012 neu berufenen Gremiums einbezogen. Die 16 Mitglieder des Klimaschutzrates sind Experten für Klima-, Umwelt- und Energiefragen aus Wissenschaft, Forschung und Energiewirtschaft, darunter auch Verbandsvertreter aus Handel, Industrie, Wohnungswirtschaft und Naturschutz.

Vorbild sein: Die öffentlichen Einrichtungen

Das Berliner ImpulsE-Programm informiert unter dem Motto „Wissen bündeln – Energie sparen“ über die Berliner Klimaschutzpolitik. Im Rahmen des ImpulsE-Programms werden Veranstaltungen durchgeführt, Kampagnen realisiert und Informationsarbeit geleistet. Dazu gehören zielgruppenübergreifende Informationsmedien wie die Zeitschrift „Energie-ImpulsE“, regelmäßige Newsletter und die Internetplattform www.berliner–Impulse.de. In 2012 veranstaltete ImpulsE erstmals den Aktionstag „Berlin spart Energie“. Rund 70 Energiesparprojekte öffneten ihre Türen und luden zur Besichtigung ein. Darunter waren sowohl Energiesparhäuser, als auch Objekte aus der Berliner Energiewirtschaft, Industrie und Gewerbe sowie öffentliche Einrichtungen. Ein weiteres wichtiges Projekt sind die Berliner Energietage. Mit rund 45 Veranstaltungen und knapp 8.000 Veranstaltungsanmeldungen aus dem In- und Ausland sind die Berliner Energietage die Leitveranstaltung für Energieeffizienz in Deutschland. Speziell an junge Leute richtet sich das klimaschutz- und energiepolitische Forum ClubE. Es bringt junge Berlinerinnen und Berliner mit Fachexperten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zusammen und engagiert sich für den transatlantischen Klimadialog zwischen Jugendlichen aus Berlin und der Partnerstadt Los Angeles.
Effizienz zum Anfassen: Aktionstag Berlin spart Energie.

Berlin steht zur Energiewende. Bis zum Jahr 2050 soll Berlin klimaneutral sein. Erneuerbare Energien werden in Zukunft eine noch größere Rolle spielen, Gebäude müssen sparsamer, der Verkehr noch klimaverträglicher werden. Das neu gegründete Sonderreferat koordiniert diese, in viele Politikbereiche hineinreichenden Aufgaben: „„Derzeit erarbeitet ein Konsortium um das renommierte Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK) eine Machbarkeitsstudie „Klimaneutrales Berlin 2050“, die die Szenarien hinsichtlich der Zielerreichung untersucht. „„ Ein neues Energiewendegesetz wird den rechtlichen Rahmen der Berliner Klimaschutzpolitik beschreiben. „„Ab 2014 wird ein integriertes Energie- und Klimaschutzkonzept erstellt, das u.a. Maßnahmen zu Klimaschutz und zur Klimaanpassung beinhalten wird. „„Der im Jahr 2012 neu berufene Klimaschutzrat berät den Berliner Senat kompetent und unabhängig. „„Es werden Szenarien für ein Berliner Stadtwerk entwickelt, um die städtische Energiewende sozial ausgewogen zu gestalten. „„Projekte und Informationsprogramme im Bereich Energie und Klimaschutz begleiten die Berliner Energiewende.
Vorbild: Energetisch saniertes Stadtbad Mitte

Klimaschutz in Berlin: Das Arbeitsprogramm

Fachliches Konzept Sonderreferat Klimaschutz und Energie Brückenstraße 6 10179 Berlin Telefon 030 9025-2400 Fax 030 9025-02509 www.stadtentwicklung.berlin.de/umwelt/klimaschutz Konzept, Text, Redaktion VME–Verlag und Medienservice Energie Ute Czylwik Layout orthagrafie – Büro für Gestaltung Ortha Dittmann Druck enka-Druck GmbH Fotos Berliner Energieagentur GmbH, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, InnoZ GmbH, Deutsche Wohnen AG, Berliner Stadtreinigungsbetriebe AöR, I. Haas, Botanischer Garten und Botanisches Museum Berlin-Dahlem, EUMB Pöschk, Berliner Bäder-Betriebe AöR

Die öffentliche Hand ist sich bewusst, dass sie in Sachen Klimaschutz mit gutem Beispiel vorangehen muss, denn Energieeinsparungen in öffentlichen Gebäuden haben eine hohe Signalwirkung. Schon seit 1996 schließt Berlin dazu Energiesparpartnerschaften ab. Das Grundprinzip ist einfach: Ein Contractor investiert in effiziente Anlagentechnik. Die Investitionen werden über die Energieeinsparungen refinanziert. Ohne selbst Investitionsmittel aufbringen zu müssen, werden so Schulen, Bürodienstgebäude, Hochschulen und Kliniken energieeffizienter. Auch das Berliner Rathaus ist schon von Anfang an dabei.

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