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Full text: Jahresbericht ... des Vorstands der Stiftung Zentral- und Landesbibliothek Berlin Issue 1998

Jahresbericht des Vorstands der Zentral- und Landesbibliothek Berlin für 1998

Inhalt
1. Vorwort 2. Jahresbericht 1998 des Vorstands 3. Pressefrühling der Zentral- und Landesbibliothek Berlin 4. Fusion - mehr als ein Bibliotheksumzug - die tatsächliche Fusion 5. Besucher 1998 in der Zentral- und Landesbibliothek Berlin 6. Organe der Stiftung Zentral- und Landesbibliothek Berlin 1. Vorwort Dr. Claudia Lux, Generaldirektorin, September 1999 Nicht in jedem Jahr konnten so viele Veränderungen realisiert werden, wie es im Jahr 1998 für die Zentral- und Landesbibliothek notwendig war. Die Vereinigung der beiden Häuser Amerika Gedenkbibliothek und Berliner Stadtbibliothek wurde durch die fachliche Neukonzeption, dem neuen Freihandbereich in der Berliner Stadtbibliothek und den Umzügen von Mitarbeiterinnen und Beständen realisiert. Die Information über diese Aktivitäten in der Presse ließ den neuen Namen Zentral- und Landesbibliothek stärker hervortreten. Damit wurde eine gute Grundlage geschaffen, um viele einzelne Probleme der Zusammenarbeit und der Organisation in den nächsten Jahren besser lösen zu können. Der Dank für die so erfolgreiche Realisierung gilt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Zentral- und Landesbibliothek, die in einem weit über das normale Maß hinausgehenden, beispiellosen Einsatz die Veränderungen umsetzten. Ihre Motivation, ihre Vorschläge und Aktivitäten gaben dem allgemeinen Plan die konkrete Gestalt. Bei aller Belastung stellten sie immer den Service für die Kunden in den Mittelpunkt. Dafür sei jedem einzelnen an dieser Stelle öffentlich Dank und Anerkennung gesagt. 2. Jahresbericht 1998 des Vorstands Neue Bestandsschwerpunkte für beide Häuser der ZLB verwirklicht Das Jahr 1998 war durch die Realisierung des zuvor festgelegten Konzepts der häuserübergreifenden Fächerzusammenführung geprägt. Die geisteswissenschaftlichen Bestände ab 1956 zogen in der AGB zusammen, die naturwissenschaftlichen in der BStB. Von den sozialwissenschaftlichen Beständen erhielten Recht und Wirtschaft ihren Platz im Haus BStB, alle anderen sozialwissenschaftlichen Fächer konzentrieren sich im Haus AGB. Nach Abschluss der Vorbereitungen und räumlichen Festlegungen begann ab April 1998 die Vereinigung der Medienbestände beider Häuser und der Aufbau eines attraktiven Freihandbestandes in der Berliner Stadtbibliothek. Die Umzüge wurden bei laufendem Betrieb perfekt durchgeführt und im August konnte der Abschluss des Umzugs aller Freihandbestände im Haus BStB gefeiert werden. In den Sommermonaten konzentrierte man sich auf die Konsolidierung der neuen Freihandbereiche in beiden Häusern und bereitete die Magazinumzüge systematisch vor. Die Umzüge der zum jeweiligen Fach gehörenden Magazinbestände wurden im Oktober innerhalb der geplanten 3 Wochen realisiert, ohne dass es zu größeren Problemen kam. Ende Oktober konnte daher die Gesamtumsetzung des Konzepts der Bestandsschwerpunkte mit einem gemeinsamen Fest im Haus AGB abgeschlossen werden. Die relativ problemlose Durchführung der Konzeption ist vor allen Dingen ein Erfolg der Steuerungsgruppe, die sich zum Ende des Jahres 1998 nach Abschluss der Arbeiten planmäßig auflösen konnte. Benutzer und Ausleihe Aufgrund der zeitweiligen Schließung einzelner Bestandsgruppen während der Einrichtung der Freihandbereiche sowie der Bestandsumzüge nahm der Besucherstrom der ZLB in den

Hauptbereichen nur leicht zu und lag am Ende des Jahres 1998 bei einer Anzahl von 1,54 Millionen Besuchern (1997: 1,49 Millionen in den Hauptbereichen). Keine negativen Auswirkungen hatten die Umzüge auf die Anzahl der Ausleihen, obwohl zeitweise Bestände nicht zur Verfügung standen. Insgesamt wurde mit 2.975.614 gebuchten Ausleihen ein Leistungszuwachs gegenüber dem Vorjahr (1997: 2.821.552) von 5,5 % erreicht. Dabei haben sich nur sehr leichte Tendenzverschiebungen zwischen den beiden Häusern ergeben. Trotz einer lebhaften Zunahme der Nutzung im Haus BStB konnte im Haus AGB keine wesentliche Reduzierung der Ausleihe erreicht werden. Gerade die Zusammenführung der Bestände in Bereichen wie Kunst und Politik haben einen erhöhten Zugriff auf diese Magazinbestände zur Folge. Dadurch ist die angestrebte grundsätzliche Entlastung des stark übernutzten Hauses AGB noch nicht erreicht worden. Für das Haus BStB bedeuteten die zusätzlichen Benutzerströme Ende 1998 zunächst eine zwar geplante, in dieser Größenordnung dann aber doch überraschende Entwicklung, die vor allem vom Personal der Ortsleihe und des Magazins mehr Leistung verlangte. Die getrennten Verbuchungsbereiche der Ärztebibliothek und der Rechtsbibliothek wurden aufgelöst und in die zentrale Verbuchung eingegliedert. Der Magazinbereich der BStB wurde in 1998 endgültig der Leitung Benutzung zugeordnet. Die Email Fristverlängerung wurde im Sommer 1998 eingeführt und wird seitdem gut genutzt. Wiederum ist im Berichtsjahr der Leihverkehr leicht gestiegen. Ehemalige Leistungen des BGK vorrangig für Zeitschriftenartikel (Recherche, Bibliographieren, Standort in der Region ermitteln, Leitweg festlegen) werden nun in der ZLB erbracht. Dazu wird neben Subito auch First Search eingesetzt. Durch den OPAC und den BaC und deren Internet-Versionen ist der Nachweis in den öffentlichen Bibliotheken verbessert worden, was zu der deutlichen Steigerung der Leihverkehrsbestellungen geführt hat. Der aktive Leihverkehr stieg insgesamt um 17,5 % auf 16.407 Bestellungen, von denen 10.577 positiv erledigt werden konnten. Der passive Leihverkehr mit 1.844 Bestellungen war 1.173mal erfolgreich für unsere Kunden. Als besonderen Service hat die ZLB in einer Testphase ihren Benutzern die Teilnahme an "Subito" angeboten. Der Einsatz von Subito 1 in der ZLB war sehr zufriedenstellend. Es wurden insgesamt 146 Subitobestellungen entgegengenommen, von denen nur 4 negativ ausgingen. Im Haus Berliner Stadtbibliothek konnte 1998 das neue Leit- und Orientierungssystem installiert werden. Leider war die parallele Umsetzung des Konzepts in der AmerikaGedenkbibliothek nicht möglich, da es zunächst einen Einspruch durch den Architekten gab, der erst die Realisierung in der BStB sehen wollte. Die Nutzung der Jugendbibliothek "Hallescher Komet" durch Jugendliche war in ihrem zweiten Jahr wiederum sehr gut und die Kontakte zu Lehrern und Erziehern konnten 1998 durch regelmäßige Einführungsangebote gesichert werden. Besonders zu erwähnen sind die in der Gesamtzählung enthaltenen 40.000 Besucher und über 500 schriftliche Anfragen beim Zentrum für Berlin-Studien. Für diverse Museen und Ausstellungen wurden vom Zentrum für Berlin-Studien insgesamt 18 Exponate, von den historischen Sondersammlungen 5 Exponate zur Verfügung gestellt. Dienstleistung Auskunft und Information Die Dienstleistungen im Auskunftsbereich der ZLB sind im Haus AGB weiterhin sehr hoch und im Haus BStB steigend. Aufgrund des Andrangs wurde hier bisher keine genaue Zählung der Auskünfte durchgeführt. Der Lesesaal der BStB wurde durch die Errichtung des Freihandbestandes grundlegend verändert und neue Auskunftspulte (Nr.8 - Nr.12) als Folgezählung zu den Pulten im Haus AGB für die fachliche Information des Lesers eingerichtet. Das CD-ROM Netz wurde für beide Häuser unter einer gemeinsamen Oberfläche nutzbar gemacht, so dass der Ausbau des Angebotes, sowohl im allgemeinen Informationsbereich als auch in der fachspezifischen Information, eine wesentliche Verbesserung darstellt. Leider ist der jetzige CD-Manager überaltert und muss ersetzt werden, was im Laufe des Jahres 1998 aus personellen Gründen nicht mehr in Angriff genommen werden konnte.

Das Online-Datenbankangebot wurde unter anderem durch die Aufnahme der "FirstSearch"Datenbanken von OCLC und des Periodical Contents Index erweitert. Im Jahr 1998 wurden für Benutzerrecherchen 2310 Einzelvoucher verbraucht. Die Anzahl der Internet-RecherchePlätze für Benutzer wurde in beiden Häusern erweitert, so dass jetzt jeweils 4 Plätze zur Verfügung stehen. Die Mitarbeiter des Referats Information führten Internet Recherchen für Benutzer und für den Fernleihverkehr durch und gaben Auskünfte auch per E-mail. Für entsprechende Anfragen der Benutzer ist auf der Homepage der ZLB ein Link eingerichtet worden. Das Schulungsangebot für unsere Kunden wurde erweitert und daher mit allgemeinen OPACSchulungen begonnen, von denen insbesondere die OPAC-Schulungen für Senioren sehr erfolgreich sind. Im September 1998 wurde auch ein regelmäßiges CD-ROM Schulungsangebot für Benutzer eingerichtet. Für die Mitarbeiterinnen des Hauses wurde vom Referat Information eine Einführung in die neuerworbenen Biographische Archive gegeben. Dienstleistung für die Bezirke Wichtigste Dienstleistungen für die Bezirke waren der Verbund der Öffentlichen Bibliotheken Berlins (VÖBB) und der Leihverkehr. Zunehmend wächst die Bedeutung der verantwortlichen Arbeit in diversen Arbeits- und Projektgruppen auf Anforderung der bezirklichen Vertreter, deren Zeitanteile für die Zuarbeit nicht gleichermaßen intensiv sein kann, so in diversen Projektgruppen für den Verbund, der Internet-AG oder der CD-ROM Woche. VÖBB: Eine Mitarbeiterin der ZLB wurde ab April zunächst stundenweise, später dann als Projektleitung für den VÖBB eingesetzt. Nach einer Analyse des bisherigen Projektverlaufs im VÖBB wurde die gesamte Projektorganisation neu konzipiert und von einer teilweisen Kompletteinführung zur schrittweisen Teileinführung übergegangen. Die ZLB erklärte sich bereit, für die Dauer von zwei Jahren die Mitarbeiterin der fachlichen Anleitung des Bibliotheksreferats der SenWissKult zu unterstellen, damit die finanzielle Verantwortung für den VÖBB - die Gelder sind beim SenWissKult etatisiert - an diese Projektleitung gegeben werden konnte. Die dienstliche Zuordnung blieb davon unberührt. Das Projekt und die Arbeit in der Verbundzentrale nahmen einen neuen Aufschwung. Bis zum Ende des Jahres konnte die schrittweise Einführung des VÖBB in kleinen Teilbereichen durch den besonderen Einsatz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verbundzentrale erfolgreich vorbereitet werden. Neben den Bezirken waren außer der Verbundzentrale auch 6 weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ZLB in Projektgruppen des Verbunds mit einem Tag pro Woche engagiert. Als Leitbibliothek für die öffentlichen Bibliotheken der Bezirke hat die ZLB in 1998 8.094 (1997: 6627) Leihverkehrsbestellungen bearbeitet und davon 5806 (1997: 4115) positiv erfüllt. Darüber hinaus wurden die zwischen den Bezirken stattfindenden Leihverkehrsbestellungen sowie weitere innerbibliothekarische Postsendungen mit dem Bücherwagen der ZLB realisiert. Die zunächst dabei angefallenen Mehrkosten durch eine höhere Rechnung des Fuhrparks der Berliner Verwaltung hat die ZLB in ihrer Aufgabe als Dienstleister für die öffentlichen Bibliotheken allein getragen. Die EDV der drei Accountbibliotheken in den Bezirken Wedding, Mitte und Hohenschönhausen liefen auch in 1998 im wesentlichen stabil auf dem Server der ZLB. Gegen Ende des Jahres wurden neue Erweiterungen der Accounts geplant, da die Eröffnung neuer Zweigstellen und die Verzögerung des VÖBB eine Umstellung von Fotoverbuchung auf EDV notwendig machte. Besonders erfolgreich kann die Dienstleistung der ZLB im Bereich der CD-ROM MultimediaWoche für Kinder und Jugendliche 1998 gelten. Der zuständigen Mitarbeiterin der Jugendbibliothek gelang es, sehr viel mehr Kolleginnen und Kollegen aus den Bezirken dafür zu gewinnen und eine hervorragende Öffentlichkeitsarbeit und Fundraisinginititative für alle Beteiligten zu realisieren. Dies wurde auch von den Bezirken positiv anerkannt. Für die ZLB war insbesondere die Podiumsdiskussion "Jugend - Zukunft mit Multimedia" ein schöner Erfolg, da viele neue Gäste und Zuhörer kamen.

Dienstleistung Aus- und Fortbildung Der Bereich Ausbildung war im Berichtsjahr durch die neue Ausbildungsordnung für die Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste zeitlich stark eingebunden. Auf Initiative der verantwortlichen Kollegin der ZLB konnte eine gemeinsame Sitzung aller zuständigen Ausbildungsbereiche noch vor Verabschiedung des Bundesgesetzes erreicht und die Berufsschulausbildung in Berlin für die neuen Auszubildenden rechtzeitig gesichert werden. Ebenfalls wurde vom Ausbildungszentrum eine Zwischenlösung mit Sondershausen organisiert, so dass Auszubildende, die mit der alten Form der Ausbildung begonnen hatten, auf die dreijährige Ausbildung umstellen konnten. Alle 4 Auszubildenden im zweiten Lehrjahr der ZLB nahmen diese Option wahr und befinden sich daher gemeinsam mit 25 anderen Berliner Auszubildenden zum Blockunterricht in Sondershausen/Thüringen. Weitere Mitarbeiterinnen sind in die Ausbildung durch Unterricht eingebunden. Von den 4 Auszubildenden in der ZLB, die die Bibliotheksassistentenausbildung in 1998 beendet haben (noch nach der alten Ausbildungsordnung) haben drei ihre Prüfung 1998 bestanden, davon zwei mit sehr gut. Diese konnten auf feste Stellen in der ZLB übernommen werden. Das Ausbildungszentrum der ZLB koordinierte und organisierte den Einstellungstest für Auszubildende, an dem inzwischen neun Bibliotheken teilnehmen. 5 neue Auszubildende wurden 1998 in der ZLB eingestellt. Durch die Auflösung der Fachhochschulausbildung der Diplombibliothekare an der HumboldtUniversität Berlin hatte die ZLB in 1998 keine neue Jahrespraktikantin, dafür aber 12 Praktikanten anderer Hoch- und Fachhochschulen. Außerdem betreute die ZLB 21 Schülerpraktika. In Zusammenarbeit mit der Stiftung Blindenanstalt Frankfurt am Main wurde eine blinde junge Frau in die Ausbildung zur Dokumentationsassistentin aufgenommen. Im April 1998 begann für zwei Referendarinnen vom SenWissKult die Ausbildung zum Höheren Dienst in der ZLB. Anfang 1998 wurde der zweite Teil der internen Internetschulung fortgesetzt und weitere Schulungen mit Schwerpunkt auf WORD, EXCEL und Teilbereichen von URICA durchgeführt. Viele bibliothekarische Fortbildungen in Berlin werden in der ZLB durchgeführt, dies trifft auf einen Teil der FU-Weiterbildungsmaßnahmen zu und auf einzelne andere Fortbildungen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ZLB sind sowohl bei den Teilnehmern wie auch unter den Dozenten der Fortbildungen zu finden. Im letzten Quartal 1998 wurde aufgrund des steigenden Bedarfs ein Fortbildungsbeauftragter in der ZLB eingerichtet, der für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die internen und externen Schulungen organisiert. Der Neuzugang im Jahr 1998 betrug 60.790 Medien, von denen 20 % als Non-Book-Medien festgestellt wurden. In dieser Zahl enthalten sind ca. 13.019 Pflichtexemplare. In 1998 konnte zunächst der Bestandsentwicklung der ZLB nicht soviel Aufmerksamkeit gewidmet werden, da die Umzüge alle Fachlektorinnen und Fachlektoren weit über das normale Maß hinaus beanspruchten. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit war das Umsystematisieren auf die gemeinsame Systematik. Eingeschränkt wurde die Beschaffung durch einen internen Ausgabestopp im Juni 1998, der durch erste Kostenschätzungen für die Umzüge und die benötigte Einrichtung bedingt war. Erst im Oktober konnte der Ausgabestopp wieder aufgehoben werden, gleichzeitig fand aber der Umzug der Erwerbungsabteilung statt. Aus diesem Grund konnten nicht alle Bestellungen in 1998 bearbeitet werden. Da die Leitung des Medienzentrums durch die Planung der Umzüge eingebunden war, übernahm die Generaldirektorin die kommissarische Betreuung der Fachlektoren ab Februar 1998 für ein Jahr. In diesem Jahr wurden die Grundsätze für die Behandlung des Pflichtexemplars und diverse Detailprobleme mit den Fachlektoren besprochen. Ab Sommer 1998 wurde dann ein allgemeines Raster für ein Bestandsprofil vorgelegt sowie die Richtung und Rolle der ZLB in der Berliner Bibliothekslandschaft vorgestellt, um den Fachbereichen eine Basis für die Erarbeitung ihrer eigenen Bestandsprofile zu geben. Damit konnte auch das Problem der Gesamtorientierung als öffentliche und zugleich wissenschaftliche Bibliothek und die Aufgaben auf den vier Stufen der Literaturversorgung festgelegt werden. Ab Herbst erarbeiteten die Fachlektorate auf dieser Grundlage die Bestandsprofile der einzelnen Fächer. Das Ergebnis - ein umfassendes Bestandsprofil der ZLB - wird ab Sommer 1999 in seiner Endfassung vorliegen.

Besondere Erwerbungen im Jahr 1998: Eine seltene Berlin-Karte von 1764 konnte erfolgreich ersteigert werden. Betreffend die Formalerschliessung sind für den großen Bestand der ehemaligen Hauptbibliothek der BStB bis Ende 1998 alle Bestände ab Erscheinungsjahr 1990 vollständig in URICA verzeichnet. Durch die Einbindung der Musikbibliothek, der Ärztebibliothek und der Rechtsbibliothek in die EDV-Katalogisierung konnte ein deutlicher Zuwachs an aktuellen Katalogdaten verzeichnet werden. Im Rahmen von Retrokonversionsmaßnahmen wurde der Systematische Katalog der Berliner Stadtbibliothek, der Katalog der Ärztebibliothek und der Musikbibliothek gescannt und im Internet auf den Webseiten der ZLB bereitgestellt. Der Artothekbestand wurde nahezu komplett erfasst und mit Abbildungen der angebotenen Werke ebenfalls ins Internet gestellt. Zur Erleichterung der Erschließung der DIN-Normen (Pflichtexemplare) werden seit 1998 diese Titel gescannt und über OCR-Bearbeitung für die Recherche erschlossen. Auch dieser Katalogteil wird im Internet angeboten. Vom Bestand des Zentrums für Berlin-Studien sind bis jetzt 75 % bearbeitet. Mit Ende 1998 wurde die Retrokonversion des ehemaligen AGB-Bestandes zu 80 % bis auf den Teil der Serien und mehrbändigen Werke abgeschlossen. Seit Herbst 1998 wird durch ein testweise durchgeführtes Telearbeitsprojekt mit einer Mitarbeiterin ein besonderes Augenmerk auf die Bearbeitung dieser mehrbändigen Werke in der Retrokatalogisierung gelegt. Innerhalb von ABM-Projekten wurde mit 33 Personen die Retrokonversion der Kataloge weitergeführt. In 1998 konnten mit Unterstützung dieser ABM-Kräfte insgesamt rund 200.000 Medieneinheiten retrokatalogisiert werden. Dennoch bleibt die Bearbeitung der noch nicht retrokonvertierten Bestände als andauernde Aufgabe der nächsten Jahre bestehen. In der Sacherschließung konnte ein wichtiger Schritt zur praktischen Vereinigung erreicht werden: Die Gesamtsystematik wurde im Frühjahr 1998 grundsätzlich verabschiedet. Damit liegt ein fertiges Produkt vor, gleichzeitig zeigt die Entwicklung in der Buch- und Medienwelt die rasch fortschreitende notwendige Weiterentwicklung in diversen Fächern auf. Eine über Jahre gültige, unveränderliche Systematik ist wahrscheinlich nicht mehr haltbar. Im Rahmen der Bestandsumzüge mussten erhebliche Mengen für den neuen Freihandbestand in beiden Häusern umsystematisiert werden, um für die Kunden leichter zugänglich zu sein. Das Zentrum für Berlin-Studien hat mit einer Jahresleistung von 16.000 Medieneinheiten in 1998 60 % des Ziels der Umsystematisierung des kompletten Präsenzbestands zu Berlin erreicht. Die Schlagwortredaktion hat zusätzlich bei der Retrokonversion vieler Bestände Schlagworte hinzugefügt um spätere Recherchen zu präzisieren. Die Berlin-Bibliographie konnte durch die verbesserte EDV-Nutzung erheblichen Zeitverzug aufholen, was allerdings noch nicht in fertigen Bänden zu sehen ist. Dafür liegen schon mehr Daten für die einzelnen Folgejahre vor. Die Berlin-Bibliographie untersteht seit Mitte 1998 formal und inhaltlich dem Leiter des Zentrums für Berlin-Studien. Die dafür notwendige Zeitschrifteninhaltserschließung wird Anfang 1999 als Zuarbeit mehrerer Fachbereiche neu organisiert. Die allgemeine Bestandserhaltung wurde durch die zusätzliche Folierung der BStB - Bestände verbessert. Dies ist - mit allen Nachteilen bezogen auf die Originalität des Buches - bei dem hohen Nutzungsgrad im Haus unbedingt notwendig. Insbesondere leiden die bisher nicht gebundenen Bände früherer Jahre durch die wachsenden Ausleihen sehr. 1998 konnte die restaurierende Bestandserhaltung nur bei 5 Einzelexemplaren komplett, bei 21 Ledereinbänden und einem Pergamenteinband, durchgeführt werden, da die Materialien sehr teuer sind. Durch Kontakte zur Staatsbibliothek und zusätzliche Schulungen sollen hier auch die Kenntnisse und Fähigkeiten des vorhandenen Personals verbessert werden. Über 6000 Buchreparaturen sowie weitere pflegende und konservierende Behandlungen gehören zu den wichtigen und notwendigen Maßnahmen. Mit der Fächerzusammenführung wurden aus dem Allgemeinbestand mehrere hundert Bände des zu schützenden historischen Bestands gesichert und mit dem Auffinden weiterer Bände

ist zu rechnen. Es ist dringend notwendig, eine fachliche Gesamtaufnahme des Bestandszustandes bezogen auf Schimmel, Wasserschäden, Papier und Einband sowie die Kosten für eine Behandlung zu erstellen. Allerdings ist ohne neue klimatische Bedingungen eine Bearbeitung nutzlos. Für den Bestandserhalt anderer Medien (Video, CD, CD-ROM, Medienpakete) ist durch die Einrichtung einer Reparaturstelle für diese Medien 1998 eine erste systematische Verbesserung erreicht worden. Veranstaltungen, Ausstellungen, Führungen 1998 fanden in der ZLB 167 Veranstaltungen (inkl. Fortbildungsveranstaltungen) mit insgesamt 6 540 Besuchern und 23 Ausstellungen statt. Kleinere Veranstaltungen waren Buchvorstellungen der Berliner Verlage. Mehrere Ausstellungen fanden innerhalb der ZLB den Zuspruch der Besucher. Nach Veränderungen im Bereich AGB und dem Umzug der zuständigen Mitarbeiterin in die BStB wurde das Foyer nicht mehr für Kleinausstellungen zur Verfügung gestellt. Neue Konzeptionen für Ausstellungen im Bereich der AGB können erst zukünftig entwickelt werden. Besonderes Interesse fand wiederum die Ausstellung "Die hundert besten Plakate" des Jahres 1997 mit der höchsten Besucherzahl bei ihrer Vernissage sowie Lesung und Konzert mit Eva Maria Hagen und die Lesung mit Günter Gaus. Ganz erfolgreich war die erste Internet-Ausstellung der ZLB "4 x 1848" und die gemeinsam mit der Universitätsbibliothek der Humboldt-Universität erstellte Ausstellung 1848 im Abgeordnetenhaus, die am 18.03.1998 eröffnet wurde. Als besonderes Projekt in Zusammenarbeit mit der HdK ist die "Geschichte einer Fassadeannäherung an das Ribbeckhaus" zu erwähnen, welches sich über insgesamt zwei Jahre hinziehen wird. Die Führungen verzeichneten 1998 eine deutliche Steigerung, da erstens durch die Fächerzusammenführung eine häufige Erwähnung in der Presse stattfand und zweitens sich eine Mitarbeiterin seit Juni 1998 verantwortlich um die Besucherorganisation kümmert. Insgesamt wurden 1998 253 Führungen organisiert, davon fast die Hälfte für Schulklassen und Studenten, sowie Gäste betreut (Kooperation mit der Bibliothekarischen Auslandsstelle der BDB). Außergewöhnlich war die Fortsetzung der mit dem Tagesspiegel begonnenen Führung "Berlins geheime Orte" durch das Zentrum für Berlin-Studien. Die Pressearbeit war in 1998 besser als im Jahr zuvor. Besonders die Fächerzusammenführung und die einzelnen mit Aktionen verbundenen Schritte zur Eröffnung der verschiedenen Fachbereiche mobilisierte die Presse langfristig durch die konzeptionelle Arbeit der neuen Leitung des Bereichs Öffentlichkeitsarbeit. Dadurch sind wichtige Kontakte entstanden, die - so ist zu hoffen - auch langfristig die Pressearbeit verbessern. Der Webauftritt der ZLB In 1998 wurde der Webauftritt der ZLB strukturierter gestaltet. Einerseits wurden mehr Informationen über die aktuellen Veränderungen aufgenommen, andererseits wurden langfristige Informationen über die Fachbereiche und die Ansprechpartner im Haus verbessert. Besonders die LINKS zu anderen Informationen im Netz sind erweitert worden. Konferenzen Es fanden verschiedene Konferenzen in der ZLB statt, besonders zu erwähnen ist eine internationale Konferenz "Die medienkompetente Bibliothek", die gemeinsam mit der Bibliothekarischen Auslandsstelle und dem DBI organisiert wurde. Die wichtigen internationalen Beziehungen der ZLB sind durch die Mitgliedschaft in der IFLA und deren Untergruppe INTAMEL (International Association of Metropolitan Libraries) gegeben. In 1998 fanden die Konferenzen in Amsterdam (IFLA) und Budapest (INTAMEL) statt, wo die ZLB durch die Generaldirektorin vertreten war, weiterhin wichtig war die

Teilnahme an zwei internationalen Konferenzen zur elektronischen Bibliothek und Vernetzung durch eine Mitarbeiterin und der Pariser Konferenz im März 1998 durch einen Mitarbeiter, der auch einen von der Bibliothekarischen Auslandsstelle finanzierten vierwöchigen bibliothekarischen Fachaufenthalt in Frankreich absolvierte. Im Gegenzug kamen für vier Wochen ein Praktikant aus Paris und eine Praktikantin aus Johannesburg/Südafrika für zwei Wochen zu uns. Weitere internationale Kontakte wurden mit der Helsinki Public Library und in der Folge mit den Direktorinnen der öffentlichen Bibliotheken der Hauptstädte der nordischen Länder hergestellt - sie hielten im November ihre Jahrestagung in der ZLB ab. In mehreren Gesprächsrunden wurden Vereinbarungen zum Ausbau der Kontakte und zur Entwicklung gemeinsamer Dienstleistungen getätigt. Bemerkenswert war ein Kurzbesuch der Generaldirektorin mit ihren beiden Vertreterinnen nach Glasgow zur Mitchell-Library, da diese Bibliothek sehr viel Ähnlichkeit mit der ZLB aufweist, wie die Kolleginnen der Nordic-Konferenz berichteten. Die Mitchell Library ist eine öffentliche Bibliothek mit ebenfalls wertvollen historischen Sammlungen, der Rolle einer Landesbibliothek und einer Public-Library einer Gesamtquadratmeterzahl von 50.000 qm. Sie steht am Beginn eines veränderten Managementkonzepts, so dass rege Diskussionen und neue Vorstellungen thematisiert wurden. Auch dadurch wurde die Idee bestärkt, einen deutlichen Veränderungsprozess der internen Strukturen im Haus zu beginnen. Im nationalen Rahmen waren mehrere Mitarbeiterinnen des Hauses in überregionale Aktivitäten eingebunden. So vertrat Frau Beger die BDB im Bereich von Copyright und Urheberrecht und hielt mehrere Vorträge zu diesem Thema. Frau Sauer beteiligte sich an überregionalen Aktivitäten zu den Themenbereichen Informationsdienste, Angebote von Bibliotheken im Internet und zu Verbesserungen von Dienstleistungen im Benutzungsbereich. Sie vertritt auch die ZLB in der Berlin-Brandenburger Unternehmerinitiative ProTime. Mehrere Mitarbeiterinnen waren auf überregionalen Konferenzen im Bereich der Retrokonversion und der Informationsdienstleistungen aktiv. Die ZLB ist im "Projekt Zukunft" des Landes Berlin engagiert: Frau Sauer vertritt die ZLB im Arbeitskreis "Stadt des Wissens" und so konnte eine engere Verbindung der Initiative SCHULEN ANS NETZ mit den Jugendbibliotheken erreicht werden. Auch die Link-Beziehung von Schulen ans Netz auf die Homepage der ZLB kam darüber zustande. Im Arbeitskreis "Offene Stadt" ist die Generaldirektorin vertreten, die im Laufe des Jahres noch Frau Rönsch mit hinzugezogen hat, da in Zusammenarbeit mit der Fraunhofer Gesellschaft Digitalisierungsprojekte besprochen wurden. Die interne Öffentlichkeit wurde vor allen Dingen auf den wöchentlichen Jour Fixe über die laufenden Veränderungen im Haus, insbesondere während der Fächerzusammenführung unterrichtet. Innerhalb des Exports im DV-Netz wurden die wichtigsten Informationen abgelegt, insbesondere Planungsunterlagen so dass alle unterrichtet sein konnten. Eine neue interne E-mail Liste wurde eingerichtet, die informativen Charakter hat, d. h. hier werden Bekanntmachungen, Veränderungen usw. in der Liste veröffentlicht, die von mindestens 30 % der Mitarbeiter regelmäßig über ihre Mail gelesen wird. Da die Mails auch an das schwarze Brett gehängt werden, bzw. in Bereichen ausgedruckt und weitergegeben werden, können dadurch sehr schnell viele MitarbeiterInnen informiert werden. Dennoch erscheint die interne Information noch nicht ausreichend und es sind daher weitere Verbesserungen und ggf. veränderte Informationsstrukturen notwendig. Nach wie vor war die räumliche Situation in beiden Häusern 1998 nicht zufriedenstellend. Nur die allernötigsten Bau- und Renovierungsarbeiten wurden seitens der Fachverwaltung beauftragt. Erforderliche Renovierungen zur Verbesserung der Arbeitsatmosphäre und des Erscheinungsbildes mussten in Eigenregie vorgenommen werden. Aufgrund der Reorganisation der Bestände konnte ein neuer Freihandbereich mit angemessenem Mobiliar im Haus BStB sowie Mobiliar und Geräte für die veränderten Fachbereiche der AGB beschafft werden, auch die Buchsicherheitsanlage wurde entsprechend erweitert und verlagert. Außerdem musste parallel zur AGB auch in der BStB eine zusätzliche Bewachung durch den Wachschutz garantiert werden. Der Gesamteindruck hat sich besonders im Haus BStB mit dem neuen Freihandbereich erheblich verbessert. Noch nicht zufriedenstellend konnte 1998 aus finanziellen Gründen die notwendige Baumaßnahme für die Unterbringung der Ortsleihe im Haus BStB gelöst werden. Im Bereich AGB wurde ein kleiner Teil der Halle renoviert, als durch die Umzüge die

Fachgebiete leergeräumt waren. Renovierungen durch Sozialhilfskräfte in den Arbeitsräumen der jeweils umziehenden Bereiche (Musikbibliothek und Erwerbung-Katalogisierung) sowie deren EDV gerechte Einrichtung der Arbeitsplätze waren ebenfalls möglich. Dabei ist aber aufgefallen, dass viele Arbeitsplätze noch nicht der EU-Norm entsprechen, dies muss im Jahr 1999 unbedingt verbessert werden. Durch die im Herbst stattgefundene Nutzungsüberlassung des Gebäudeteils Süd-Marstall (Breite Straße. 30/31) mussten kurzfristig die für die Verlagerung der Verbundzentrale erforderlichen Bauunterhaltungsmaßnahmen abgeschlossen werden. Der Mietvertrag wurde von der ZLB unterzeichnet, die Unterschrift des anderen Partners konnte aber nicht mehr in 1998 eingeholt werden. Neubauplanung Die Planungen für ein gemeinsames Haus haben zur ersten Erarbeitung des Entwurfs eines Raumkonzeptes für die ZLB geführt. Es war weiterhin möglich, sowohl in der Presse wie auch mit den politischen Verantwortlichen, die Forderung der ZLB nach einem gemeinsamen Haus auf dem Schlossplatz zu diskutieren. Zwei Anhörungen vor Ausschüssen im Abgeordnetenhaus konnte die Generaldirektorin dazu wahrnehmen. Der Stiftungsrat war bereit, eine Investitionsanmeldung für ein gemeinsames Haus mehrheitlich zu unterstützen. EDV Gerätebeschaffungen für die technische Zusammenführung der Standorte AGB und BStB waren vor allem durch die Neustrukturierung der ZLB sowohl im internen Bereich als auch für die Benutzer notwendig. Da in 1998 zwei Stellen aus anderen Bereichen in die EDV verlagert wurden, konnte eine grundsätzlich bessere Betreuung der Mitarbeiter stattfinden, die allerdings noch immer nicht das erforderliche Niveau hat, da die ständige Nachschulung der Mitarbeiter und die Hilfe zur Selbsthilfe noch weiter verbessert werden muss. Es wurde die Einführung von Windows NT begonnen, damit die 2000-Fähigkeit unserer Netzes gewährleistet bleibt. In 1998 war der EDV-Bereich in vielfältiger Weise, vor allem zur Vorbereitung der Datenmigration, in die Arbeit des VÖBB eingebunden. Besondere Probleme bereitete zunächst zum Ende des Jahres der Weggang des Partners Kulturbox, der sowohl beim Internetauftritt der ZLB wie auch bei der internen E-mail-Liste wesentlich geholfen hat. Die WEB-Ausstellung 1848 und die Einbindung des ArtothekKatalogs in das WEB-Angebot wurden von der Kulturbox unterstützt. Mit der Firma Infonie konnten wir Ende 1998 noch einen guten Ersatz für diesen Verlust finden. Im Jahr 1998 konnte zum 1. März Herrn Kronenberg für die Stelle des Verwaltungsleiters der ZLB gewonnen werden. Außerdem wurde die Stelle der Personalsachbearbeiterin durch eine ausgebildete Fachkraft besetzt. Leider war es aufgrund schwerer Krankheitsfälle nicht möglich, den GVPl, wie vorgenommen, zu überarbeiten. Die Rückkehr von Frau Dr. Flodell im April in die ZLB führte zu keiner Veränderung im Leitungsgremium, da sie mit einer Stabsstelle betraut wurde. Im Bereich der Historischen Sondersammlungen ging der langjährige Leiter, Herr Dr. Rohrlach, am 3. Juni 1998 in den Ruhestand. Aufgrund der angespannten finanziellen Situation konnte diese Stelle in 1998 nicht wiederbesetzt werden, dies wird aber unbedingt in 1999 geschehen müssen. Einige Stellen wurden neu besetzt, zwei aufgrund von Prämienregelung aus dem Personalüberhang des Landes Berlin. Die Einführung von Telearbeit wurde in einem Probefall zeitlich beschränkt erprobt. Die allgemeine personelle Situation war durch besondere Überlastung aufgrund der Bestandsumzüge geprägt. Es ist den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nicht genug für diese Einsatzbereitschaft zu danken, die die ZLB befähigt hat, trotz aller Veränderungen, keinen Tag schließen zumüssen. Aufgrund der personellen Belastung wurde die technische Abwicklung der Mahnschreiben (Postverschickung) durch eine Vereinbarung auf den Landesbetrieb für Informationstechnik übertragen. Aufgrund der Fächerzusammenführung und der Bestandsumzüge sowie der neuen Einrichtung von Bereichen mussten erhebliche Mittel eingesetzt werden. Insbesondere die

Neuanschaffung eines Leit- und Orientierungssystems erwies sich im Rahmen der Bestandsumzüge als zwingend notwendig. Als besondere Problematik für den Haushalt erwies sich der zu hohe, vorgegebene Ansatz der Einnahmen bei den Entgelten für Benutzerausweise. Die Mindereinnahmen konnten aber durch Mehreinnahmen an anderer Stelle - vor allem bei Vertragsstrafen - teilweise ausgeglichen werden. Der im Juni verhängte interne Ausgabestopp für Erwerbungsmittel ermöglichte es, den Haushalt ausgeglichen zum Jahesende abzuschließen. Im Einvernehmen mit der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur wurde durch den Vorstand, gem. § 9,2 der Verordnung über die Satzung der Stiftung ZLB, ein Wirtschaftsprüfer für die Prüfung der Jahresabschlüsse (Prüfungszeitraum 1.10. - 31.12.1995 und 1.1. -31.12.1996) bestellt. Dr. Claudia Lux, Generaldirektorin 3. Pressefrühling der Zentral- und Landesbibliothek Berlin Es sollte kein Scherz sein: Am 1. April 1998 lud die ZLB ein zur ersten offiziellen Pressekonferenz mit dem Thema: "OST + WEST = EINE BIBLIOTHEK. – 500.000 MEDIEN UNTERWEGS". Journalistinnen und Journalisten der großen Berliner Tageszeitungen sowie des BerlinMagazins ZITTY nahmen teil. Die ZLB wurde vertreten durch Generaldirektorin Frau Dr. Lux, die Hausdirektorinnen Frau Beger und Frau Sauer sowie der Öffentlichkeitsarbeit. In den nächsten Tagen erschienen die ersten Artikel über die ZLB und den geplanten Umzug der Fachbereiche und Bestände: "530.000 Medien ziehen um", "die größte Bücherwanderung der Stadt", "die Umzugskarawane der Bücher rollt"... so die Schlagzeilen. Die thematische Schwerpunktbildung und damit einhergehend die Erweiterung der Freihandbereiche wird in fast allen Berichten ausgesprochen positiv aufgenommen. Besonders hervorgehoben wird der angekündigte Service der ZLB, die Besucher mit einem eigenen Busshuttle zwischen den Häusern zu befördern. Nach diesen ersten Zeitungsartikeln meldeten sich viele Pressevertreter eigenständig bei uns. Sie wurden zu persönlichen Interviewterminen mit der Öffentlichkeitsarbeit oder der Generaldirektion geladen und anschließend durch die beiden Häuser der ZLB geführt. Eine Journalistin des Berliner Tagesspiegels begleitete die Jungfernfahrt des Shuttles und interviewte derweil die mitfahrenden Schülerinnen. Unter der Überschrift "MIT DEM SHUTTLETAXI AB IN DIE MITTE" schildert sie den motorisierten Ausflug der überraschten Kreuzbergerinnen Yvonne und Fadima, die dringend vom Haus AGB ins Haus BStB mußten, weil nur dort im neu eröffneten Fachbereich Naturwissenschaften/Technik ein Buch für die Physik-Klausur am folgenden Tag zu haben war. Der gesamte Umzug verlief im 14-Tage-Rhythmus: Umzug-Fachereichseröffnung-Umzug etc. Abhängig von diesem Grundmuster gestaltete die Öffentlichkeitsarbeit die Pressemitteilungen und -einladungen. B 1 filmte die Eröffnung von Kunst/Bühne/Medien, der Tagesspiegel berichtete über die Veränderungen in den Fachbereichen Medizin und Mathematik/Informatik, zwischendurch große Überblicksartikel der TAGESZEITUNG, des TAGESSPIEGELS, der BERLINER ZEITUNG, der MORGENPOST u. a. Insgesamt erschienen zwischen April und September 1998 knapp 30 Presseartikel zum Umzug in der ZLB. Unzählige Radiointerviews zur Information der Berlinerinnen und Berliner ergänzten die gestiegene Präsenz der ZLB in den Printmedien. Seither hat die erreichte Aufmerksamkeit nicht mehr abgerissen. Im Gegenteil: Gleich nach Abschluß der Umzüge im Herbst 1998 ging es weiter mit der Berichterstattung zur Berliner Multimediawoche für Kinder und Jugendliche - eine Kooperation der ZLB mit den Berliner Bezirksbibliotheken.

Es folgten gegen Jahresende Berichte über das Schloßplatzprojekt der ZLB sowie über die Ausstellung Stuttgarter Architekturabsolventen im Dezember, in welcher Modelle für einen noch fiktiven Neubau der Bibliothek auf dem Schloßplatz gezeigt wurden. Sabine Walz, Öffentlichkeitsarbeit 4. Fusion - mehr als ein Bibliotheksumzug - die tatsächliche Fusion Die Fusion von AGB und BStB sollte keine Addition bleiben und so fiel 1997 die Entscheidung über das Konzept der Bestandskonzentration.¹ Einer präzisen Analyse der Bestandsangebote und -defizite im Umfeld der beiden Standorte der ZLB folgten die thematischen Schwerpunkte in Berlin-Kreuzberg und Berlin-Mitte. In offenen Gesprächsrunden mit interessierten Mitarbeitern wurden alle Faktoren, die es im Vorfeld zu klären galt, erfasst. Diese Zusammenstellung bildete die Arbeitsgrundlage für die Steuerungsgruppe, die sich aus 6 Köpfen - unabhängig von Hierarchien - zusammensetzte. Hier zählte Kompetenz: von der EDV über Verwaltung, Bautechnik und betriebswirtschaftliche Kenntnisse, bis zur Public Relation und Insiderwissen über Bestände. Eine Kompetenz hofften die Mitglieder der Steuerungsgruppe ebenfalls zu besitzen, sensibel aber auch entschieden auf die Veränderungsprobleme der Mitarbeiter reagieren zu können. Der Auftrag der Steuerungsgruppe bestand darin, den Prozess der Fächerzusammenführung zu planen und zu realisieren. Im November 1997 legte die Gruppe ihren Ablauf- und Zeitplan vor, deren wesentliche Aussage die Umsetzung bei laufendem Betrieb innerhalb des Jahres 1998 war. Mit dem Start in das Jahr 1998 begann eine außergewöhnliche zusätzliche Belastung für fast jeden Mitarbeiter der ZLB. Es galt u. a. Tausende von Medien nach der einheitlichen Systematik nach einem vorgegebenen Zeitplan umzusignieren und bei der Gestaltung der neuen Fachbereichspräsentation im Team Entscheidungen zu treffen. Nach Statikmessung und Ausschreibung der Bibliotheksmöbel für die geplante Freihand im Haus BStB, Ausschreibung des Bibliotheksumzuges und Einteilung der Häuser in sog. Bauabschnitte, wurde am 1. April 1998 das offizielle Startzeichen unter dem Motto "Ost + West = eine Bibliothek" auf einer Pressekonferenz gegeben. Von nun an bestimmte der Zeitplan den Bibliotheksalltag. Ein Beispiel: 6. - 7. April 8. - 17. April 18. April Ausräumen linke Hälfte Lesesaal BStB Aufbau der Regale für Fachbereich Naturwissenschaften Auffüllen der Regale in AGB im Fachbereich Naturwissenschaft/Technik Zusammenführung der Bestände Naturwiss. aus AGB und BStB in der BStB, Umstellung des Standortes im OPAC (Samstag, 19 Uhr bis Sonntag 16 Uhr) Bestände verfügbar Feierliche Eröffnung des neuen Freihandbereiches Naturwissenschaften, Technik, Umwelt, Landwirtschaft und Sport

19. - 20. April

21. April 2. Mai

Nach diesem Muster folgten am

2. Juni

Eröffnung der Pulte Kunst, Bühne, Medien mit Artothek in der AGB sowie Mathematik, Informatik, Multimedia und Informationsdienste in der BStB; Eröffnung der Pulte Musik in der AGB und Medizin und Gesundheit in der BStB Eröffnung der Pulte Recht und Wirtschaft in der BStB und die erweiterten Bereiche Geisteswissenschaften, Literatur und Sprache in der AGB

1. Juli

10. August

Nach einer verdienten Sommerpause fanden im Oktober 1998 - in nur 4 Tagen - die Magazinumzüge statt. Grund genug um am 2. November das Umzugsprojekt offiziell mit einem Abschlussfest für alle Mitarbeiter und Partner feierlich als beendet zu erklären. Insgesamt wechselten fast 1,0 Mio. Medien ihren Standort. Information war in dieser Zeit lebenswichtig. Und so wurde einerseits jede Besprechung dafür genutzt, verlässlich gab das "Konzepttelegramm" Auskunft über jede Veränderung mit den drei Ws (WAS, WANN, WER) und Aufsteller im Publikumsbereich informierten Mitarbeiter und Nutzer ebenfalls. Das Unglaubliche wurde geschafft: kein Fixtermin verpasst, keine Sekunde geschlossen, keine Minute Verzug, nichts ging verloren, Presse, Fernsehen und Rundfunk begleiteten jedes Umzugswochenende und jede Eröffnung, der Bibliotheksshuttle brachte pünktlich im 30Minuten-Takt die Leser zu den neuen Standorten. Anerkennung und Dank an alle Mitarbeiter für ihre Akribie, Geduld und zugleich Kreativität. Eine Mischung, die im Bibliothekswesen nicht unbedingt selbstverständlich ist. Sie prädestiniert die ZLB, weiterhin neue Wege - auch auf den Schloßplatz - mit Erfolg zu beschreiten. Mehr als ein Bibliotheksumzug - die tatsächliche Fusion, weil durch die Zusammenführung der Bestände die vier Jahrzehnte dauerende Teilung der Stadt nunmehr im Angebot der beiden Standorte de facto ungeschehen gemacht wurde, aber auch weil die Mitarbeiter mit ihren Beständen umzogen und so eine weitere Vereinigung realisiert wurde und nicht zuletzt weil durch die Vereinheitlichung aller Arbeitsabläufe und der Bestände alle Vorkehrungen für ein jederzeit mögliches Zusammenziehen beider Standorte in einem Haus getroffen sind. Unser Dank gilt auch der Firma Kühne aus Dortmund, die die Umzüge meisterte, der Firma EKZ, die das Gestaltungskonzept und die neuen Bibliotheksmöbel pünktlich lieferten und aufbauten, aber auch der Schüler-Big-Band des Einstein-Gymnasiums für die wunderbare musikalische Begleitung des Abschlussfestes und den anderen Sponsoren von der Schultheißbrauerei bis zum Taxiunternehmen Würfelfunk. Gabriele Beger, Medienzentrentrum 5. Besucher 1998 in der Zentral- und Landesbibliothek Berlin Führungen sind feste Bestandteile der Öffentlichkeitsarbeit. Die Resonanz auf Samstagführungen und auf die Bedürfnisse der Besucher ausgerichteten Führungen in der ZLB waren groß, so dass im Juni 1998 ein Besucherservice eingerichtet wurde, der neben dem klassischen Element der Führung auch Fachgespräche, Besuche anderer Bibliotheken und Kultureinrichtungen fortan organisiert. Der Besucherservice umfaßt: 1. Führungen durch das Haus Amerika-Gedenkbibliothek und Haus Berliner Stadtbibliothek mit Zentrum für Berlin-Studien - allgemeine Führungen (regelmäßig, zu festen Zeiten stattfindend)

- spezielle Führungen (regelmäßig, zu festen Zeiten stattfindend) Einführung in die Benutzung Fachpultführungen - Führungen nach Anforderung und Vereinbarung Einzelführungen und Gruppenführungen im Rahmen der Gästebetreuung fachbezogene Führungen - Sonderführungen Einführungen für Schülergruppen Sonnabend-Führungen Abendführungen Spontanführungen 2. Betreuung von Gästen der Zentral- und Landesbibliothek, der Fachöffentlichkeit und andere Interessengruppen 3. Organisation des Besuchsablaufes einschließlich des Angebotes von Programmen, auch in Kooperation mit anderen Institutionen (z. B. Bibliothekarische Auslandsstelle - DBI) Grundsätzlich ist für Organisation und Betreuung eine Mitarbeiterin verantwortlich. Damit bei den Besuchen aber auch die Kompetenz der einzelnen Bereiche einfließen kann, wirken im Prinzip eine Reihe von Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an diesem Service mit. Insbesondere sei hierbei auf die Mitwirkung der Fachlektoren dankend hingewiesen. Mit Einrichtung der Besucherbetreuung fand eine Steigerung um 62 % statt, so dass auf dieser Grundlage eine Weiterentwicklung des Konzeptes stattfinden kann. 1997 1998 Aus dem Programm 1998: Besuch der IFLA-Delegation/Konferenzbewerbung Berlin 2003 (April 1998) Frühjahrstagung der Sektion 1 im Deutschen Bibliotheksverband (April 1998) Führung: Frau Radunski Betreuung der ägyptischen Kolleginnen aus Nationalbibliotheken und Archive sowie Integrated Care Zentren mit Kinder- und Jugendbibliotheken (Sept. 1998) Besuch einer Gruppe ostafrikanischer Bibliothekare (Sept. 1998) Betreuung der Direktorinnen der skandinavischen Länder (24.-26. Nov. 1998) Besuch der Bibliothek des Auswärtigen Amtes (Sept. 1998) Stadt- und Universitätsbibliothek/Bibliotheksschule in Frankfurt am Main/Fachhochschule für Bibliothekswesen Besuch der Fachhochschule Potsdam mit einer französischen Studentengruppe (Mai 1998) Fortbildungsseminar für junge Bibliothekarinnen aus Deutschland und Frankreich (Dez. 1998) Gesprächsrunde und Einblick in Organisationsabläufe der ZLB, hier: Geschäftsgang für L 4/Institut für Neue Medien (Aug. 1998) IZOP/Institut zur Objektivierung von Lern- und Prüfungsverfahren: Projektbetreuung "Zeitung in der Schule" (April 1998) Brandenburgische Technische Universität BTU Cottbus (Juni 1998) Projekt "Erlebniswelt Berlin" (Juli 1998) Fachhochschule Hamburg, FB Bibliotheks- und Informationsmanagement (Sep. 1998) Fachhochschule Köln, Fachbereich Bibliotheks- und Informationswesen (Okt. 1998) Betreuung von Frau Weißmann aus Norderstedt - Preisträgerin "Warum brauche ich meine Bibliothek?" Preis: Ein Tag in Berlin und in der Amerika-Gedenkbibliothek Eine sehr gute Zusammenarbeit hat sich mit der Bibliothekarischen Auslandsstelle entwickelt. Hier werden Absprachen zur Betreuung ausländischer Kolleginnen und Kollegen für einen 156 Führungen 253 Führungen, einschließlich Gästebetreuung

Tag oder mehrere Wochen organisiert, bei der Durchführung von Führungen und Fachgesprächen in der ZLB enge Zusammenarbeit mit dem Referat Ausbildung. Bei der Betreuung von Schülergruppen sei in diesem Zusammenhang besonders auf intensive Einführungen, einschließlich Rechercheübungen bei den Gruppen von Leistungskursen hingewiesen. (Führungen für Leistungskurse werden in dem Haus gehalten, wo sich das entsprechende Fach befindet, hier ist besonders der Fachlektor einbezogen): Sehr enge Zusammenarbeit mit der Abteilung: "Medizin und Gesundheit": Führungen für die Akademie für Gesundheits- und Sozialberufe, Krankenhaus Neukölln: Krankenpflegeschule, Deutsches Rotes Kreuz, Schule für Ergotherapie Angermünde, u.a.m Umfangreiche Projektarbeit mit Schüler- und Studentengruppen werden mit dem Zentrum für Berlin-Studien abgesprochen und meistens auch dort betreut. Eine Zusammenarbeit mit der Liebmann-Schule (Grund- und Hauptschule) für Sprachbehinderte in Kreuzberg ist so organisiert, daß 1/4 jährlich Einführungen mit einer kleinen Teilnehmerzahl stattfinden sollen. Diese Führungen sind sehr arbeitsintensiv, aber die Freude der Schüler und auch der Erfolg, in einer Bibliothek zu arbeiten, rechtfertigt den Zeitaufwand. Jutta Hanke, Besucherbetreuung 6. Organe der Zentral- und Landesbibliothek Berlin Organe der Stiftung sind: Der Vorstand, Gen. Dr. Claudia Lux Der Stiftungsrat Der Beirat Der Stiftungsrat Mitglieder Stand: (Stand: 31. 12. 1998) 1. Peter Radunski (Vorsitz.), Senator für Wissenschaft, Forschung und Kultur 2. Prof. Lutz von Pufendorf (Stellv.), Staatssekretär Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur 3. RD Klaus-Peter Voigt (Stellv.Vorsitz), Senatsverwaltung für Finanzen 4. Renate Sturm (Stellv.), Senatsverwaltung für Finanzen Oberamtsrätin 5. Juliane Funke, Senatsrätin Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur 6. Reiner Schmock-Bathe (Stellv.), Amtsrat Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur 7. Dieter Beuermann, Geschäftsführer der Nicolaischen Verlagsbuchhandlung Beuermann GmbH 8. Detlef Bluhm (Stellv.), Geschäftsführer des Verbandes der Verlage und Buchhandlungen Berlin-Brandenburg e.V. 9. Dr. Arend Flemming, Direktor der Städtischen Bibliotheken Dresden 10. Christoph-Hubert Schütte (Stellv.), Lt. Bibliotheksdirektor der Universitätsbibliothek Karlsruhe 11. Günter Wöckener-Guggisberg, Vorstand der Korporation Berliner Buchhändler eG 12. Andreas Kiepert (Stellv.), Kiepert GmbH & Co, Buchhandel KG 13. Dr. Engelbrecht Boese, Bibliotheksamtsleiter Stadtbibliothek Tempelhof 14. Ingeborg Wettstädt (Stellv.), Bibliotheksamtsleiterin Stadtbibliothek Lichtenberg 15. Dr. Milan Bulaty, Direktor der Universitätsbibliothek der Humboldt-Universität Berlin 16. Dr. Norbert Martin (Stellv.), Universitätsbibliothek der Humboldt-Universität Berlin Der Beirat Mitglieder Stand: (Stand: 31. 12. 1998)

17. Dieter Beuermann (Vorsitz.), Nicolaische Verlagsbuchhandlung Beuermann GmbH 18. Detlef Bluhm (Stellv. d. Vorsitz.), Geschäftsführer des Verbandes der Verlage und Buchhandlungen Berlin-Brandenburg e.V. 19. Reinhard Brenner, Direktor der Stadtbibliothek Essen 20. Cornelia Clemens, Leiterin Bibliotheksamt Spandau 21. Sabine Mühle, Leiterin Bibliotheksamt Hohenschönhausen 22. Ruth Riese, Vorsitzende des Bibliotheksbeirates des Informationsbeirates 23. Barbara Scharfenecker, Journalistenverband Berlin 24. Andrea Theissen, Stadtgeschichtliches Museum Spandau 25. Dr. Jürgen Wetzel, Landesarchiv Berlin

¹Lux, Claudia: Konzept für die Bestandspräsentation der Zentral- und Landesbibliothek. Berlin 1997 Herausgeber: Vorstand der Stiftung Zentral- und Landesbibliothek Berlin Dr. Claudia Lux, Breite Straße 36, 10178 Berlin Tel.: 030/90226-450,-451, Fax: 030/90226-494 E-mail: lux@zlb.de URL: http://www.zlb.de
        
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