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Periodical volume

Full text: Integriertes Handlungskonzept Stöcken Issue 2013

INTEGRIERTES HANDLUNGSKONZEPT 2013

STÖCKEN

SANIERUNG „SOZIALE STADT“

LANDESHAUPTSTADT HANNOVER FACHBEREICH PLANEN UND STADTENTWICKLUNG - STADTERNEUERUNG -

Integriertes Handlungskonzept Stöcken 2013

Landeshauptstadt Hannover Fachbereich Planen und Stadtentwicklung, Stadterneuerung Redaktion und Texte Kerstin Brandes

Sachgebiet Stadterneuerung (61.41)

unter Mitarbeit von

Dr. Silke Mardorf Daniela Büch Peter Korpak Und andere

Koordinationsstelle Sozialplanung Jugendberufshilfe (50.40) Wahlen und Statistik (18.64)

Fotos

Sachgebiet Stadterneuerung (61.41)

Gestaltung Hannover

Mareike Ratajczak September 2013

Sachgebiet Stadterneuerung (61.41)

Inhalt
Inhalt
Einleitung 01 Wohnen Seniorenwohnprojekt Moorhoffstr. Wohnen + Energetische Sanierung Moorhoffstr. 31+33 Energetische Sanierung Moorhoffstr. 35+37 und Hogrefestr.9+11 Familiengerechtes Wohnen in der Ithstraße 10 /10A Gestalt- und Farbkonzept zur Modernisierung Erhöhte Abschreibungen nach § 7h EStG Erstellung eines integrierten energetischen Quartierskonzeptes Fahrradhaus Seniorenprojekt Moorhoffstr. 02 Lokale Ökonomie Gewerbebeauftragter Gewerberunde Stöcken Internetseite Stöckener Geschäfte 03 Soziale und kulturelle Angebote und Infrastruktur Kunstprojekte in der Kunstschule Corvinus Gesund in Stöcken Interkulturelle Arbeit in Stöcken Frauentreff Starke Frauen Basteln und Stricken "Bauecke" bei den Glühwürmern Stadtteilladen Stöcken Wohnwinkel Stöcken Netzwerk Elternbildung und Beratung in Stöcken Interkulturelle Fußballmädchenmannschaft Schwimmkurs für Vorschulkinder TeBe-Familiencafé Netzwerk Menschen mit Menschen - MmM - Nachbarschaft in Stöcken Musik in Stöcken - Fortführung Wir-Gemeinsam sind wir mehr Meine Stadt RAP-Projekt 04 Bildung und Qualifizierung Ausbildungsoffensive Stöcken Vermittlung und Akquise von Ausbildungs- und Praktikumsplätzen Berufsinformation / Bewerbungstraining Durchführung von Projektmodulen zum Thema Berufsinformation / Bewerbungstraining an der Anne-FrankHauptschule Beratung und Begleitung im Übergang Schule-Beruf Einstieg ohne Ausstieg Reziprokes Beratungs- und Evaluationskonzept Perspektiven ohne Ende - berufliche Orientierung (Gymnasium) Beratung und Begleitung im Übergang Schule-Beruf (Schwerpunkt Migration) Erstellen einer Ausbildunsplatzbroschüre Hannover Nord Berufsorientierung im Stadtteil Stöcken (BISS) Einzelberatung von Schülerinnen und Schülern mit multiplen Hemmnissen 6 8 10 12 14 15 16 18 20 21 23 24 27 28 30 31 34 36 38 39 41 42 43 44 46 48 50 51 52 53 54 57 59 60 61 63 66 67 68 69 70 71 72 73 75 76 77

S.01.101 S.01.103 S.01.202 S.01.203 S.01.301 S.01.401 S.01.501 S.01.601 S.01.901 S.02.101 S.02.201 S.02.202 S.03.201 S.03.301 S.03.401 S.03.403 S.03.404 S.03.407 S.03.408 S.03.501 S.03.502 S.03.504 S.03.506 S.03.507 S.03.508 S.03.602 S.03.701 S.03.704 S.03.705 S.03.706 S.04.101 S.04.102 S.04.103 S.04.104 S.04.106 S.04.107 S.04.108 S.04.109 S.04.110 S.04.111 S.04.112 S.04.113

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Integriertes Handlungskonzept Stöcken 2013

Inhalt

Leckerhaus Einführung in das Arbeitsfeld "Kochen im Leckerhaus" Förderung der Sprach- und Lernkompetenz Deutschkurs für Frauen Schulbibliothek IGS Stöcken Akkurace 05 Verkehr Freudenthalstraße Grunderneuerung Hochbahnsteige 06 Freiraum, Grünflächen und Wohnumfeld Freiraumentwicklungskonzept Spielort in Bewegung (Spielplatz Parlweg/Lauckerthof) Grüne Oasen Neue Orte zum Verweilen Park im Wald Stöckener Markt 07 Öffentlichkeit, Beteiligung, Bürgerschaftliches Engagement und Image Stöckener PoWer - Projektwerkschau Historischer Spaziergang Stöcken Das Fest der Nachbarn Baumscheiben Stöckener Internetseite Sanierungszeitung Stöcken Archiv Schützenverein Filmkreis Stöcken Schöne Ecken sind in Stöcken Quartiersfonds Stöcken Wohnungsbelegung im Lauckerthof Register "abgeschlossene Projekte" Kosten und Finanzierung Sozialräumliche Analyse für das Sanierungsgebiet Maßnahmenplan Rahmenplan

S.04.307 S.04.308 S.04.309 S.04.403 S.04.501 S.04.502 S.05.101 S.05.201 S.06.101 S.06.102 S.06.103 S.06.104 S.06.105 S.06.205 S.07.104 S.07.105 S.07.201 S.07.204 S.07.301 S.07.303 S.07.305 S.07.306 S.07.501 S.07.601 S.07.701

78 80 82 83 84 85 86 88 89 90 93 95 97 98 99 100 101 104 105 106 107 108 109 111 112 113 114 115 117 118 119 122 123

Integriertes Handlungskonzept Stöcken 2013

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Einleitung
Einleitung
Das Land Niedersachsen hat im Jahr 2007 ein Teilgebiet des Stadtteils Stöcken in das Städtebauförderprogramm „Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf – die Soziale Stadt“ aufgenommen. Den rechtlichen Rahmen der Sanierung bildet die daraufhin vom Rat der Landeshauptstadt Hannover beschlossene und am 10.04.2008 veröffentlichte Satzung über die förmliche Festlegung des Sanierungsgebietes Stöcken. Die Basis für die Durchführung der Sanierung im Programm Soziale Stadt stellt dieses Integrierte Handlungskonzept dar. Das Zusammenführen und Abstimmen aller im Quartier notwendigen Maßnahmen und Projekte ist erforderlich, um die beschlossenen Sanierungsziele zu erreichen. Das Integrierte Handlungskonzept wird unter Beteiligung aller relevanten Akteure aus dem Stadtteil und unter Mitwirkung der betroffenen Dezernate und Fachbereiche der Stadtverwaltung Hannover entwickelt. Es ist ein offenes Konzept, das regelmäßig an die veränderten Rahmenbedingungen und die bisher durchgeführten Maßnahmen angepasst werden muss. Es gliedert sich in zwei Teile: den hier vorliegenden Teil II - Bilanz und Ausblick 2013, der jährlich fortgeschrieben wird, und den Teil I – Ausgangslage und Handlungsansätze, der letztmalig im Jahr 2010 fortgeschrieben wurde. Während im Teil I – Ausgangslage und Handlungsansätze die Rahmenbedingungen, Sanierungsziele und Handlungsansätze der Sanierung beschrieben sind, werden im hier vorliegenden Teil II - Bilanz und Ausblick 2013 die Maßnahmen bilanziert. Dazu werden alle bisher durchgeführten Projekte und Maßnahmen gegliedert nach Handlungsfeldern in Form von einheitlichen Projektbögen aufgeführt. Zudem werden die Kosten der Maßnahmen und deren Finanzierung zusammenfassend dokumentiert und eine sozialräumliche Analyse erstellt. Für die Fortschreibung und die weitere Umsetzung des integrierten Handlungskonzeptes sowie die Initiierung von einzelnen Projekten im Sanierungsgebiet sind die Dezernate und Fachbereiche der Landeshauptstadt Hannover, externe Institutionen, Verbände, Kooperationspartner und das Quartiersmanagement vor Ort verantwortlich. Wesentlich sind dabei die fachübergreifende Zusammenarbeit, die Bündelung von Ressourcen und die intensive Beteiligung von Bürgerinnen und Bürger.

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Integriertes Handlungskonzept Stöcken 2013

Einleitung

Der Stadtteil Stöcken und damit auch das Sanierungsgebiet „Soziale Stadt Stöcken“ sind entsprechend eines politischen Beschlusses inklusiver Stadtteil. Alle Projekte und Maßnahmen sind entsprechend dieser Zielsetzung geplant und umgesetzt. Die Beachtung von Gender-Aspekten ist neben den Belangen von alten Menschen, Menschen mit Behinderungen sowie Müttern und Vätern ein zentraler Bestandteil bei allen Entscheidungen und Prozessen im Rahmen der Sanierung Stöckens. In den nachfolgenden Kapiteln sind die Projekte und Maßnahmen dargestellt, die seit 2007 im Sanierungsgebiet umgesetzt wurden und noch nicht abgeschlossen sind und die Projekte, die gegenwärtig geplant werden. Die vor dem 31. Mai 2012 abgeschlossenen Projekte werden lediglich im Register „abgeschlossene Projekte“ namentlich mit einem Verweis auf die Fundstelle in einem vorherigen Integrierten Handlungskonzept geführt. Diese vorherigen Handlungskonzepte können von der Internetseite www.hannover.de der Landeshauptstadt Hannover oder der Stadtteilseite www.stoecken.info heruntergeladen werden.

Integriertes Handlungskonzept Stöcken 2013

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Wohnen
1. Wohnen Sanierungsziele

•	Verbesserung der Wohnverhältnisse •	Schaffung von familiengerechtem Wohnen / Wohnraum •	Sicherung tragbarer Mieten und Senkung der Energiekosten für die
Mieter •	Schaffung von barrierefreiem Wohnraum, insbesondere für ältere und behinderte Menschen •	Schaffung von seniorengerechten Wohnformen •	Maßnahmen zur Umweltentlastung •	Förderung und Stärkung von tragfähigen Nachbarschaften Die Maßnahmen und Projekte im Handlungsfeld Wohnen zielen darauf ab, die Wohnverhältnisse der Bewohnerinnen und Bewohner im Stadtteil zu verbessern. Insbesondere soll das Wohnraumangebot an Bedürfnisse und Belange von Senioren und Familien angepasst werden. Aus der Vor-Ort-Runde Stöcken hat sich im Jahr 2008 u. a. eine Arbeitsgruppe Wohnen, Wohnumfeld, Grün- und Freiflächen, Verkehr, Umwelt, Sicherheit im Stadtteil, Barrierefrei¬heit, Lokale Ökonomie gebildet. Diese Arbeitsgruppe hat Schwerpunkte für die Modernisierung des Wohnungsbestandes erarbeitet, die die Grundlage für die Ziele und Handlungsansätze im Themenfeld Wohnen bilden (vgl. IHK 2010 Teil 1, Kap. 6.1). Zur Erreichung der Klimaschutzziele des Bundes und der Stadt Hannover wurde für das Sanierungsgebiet Stöcken ein Förderantrag bei der KfW zum Programm „Energetische Stadtsanierung“ gestellt und das Quartier Stöcken als eines von acht Pilotprojekten in Niedersachsen aufgenommen (S.01.601). Damit wird die Entwicklung von Sanierungsmaßnahmen zur Steigerung der Gebäudeenergieeffizienz angeschoben und erforderliche Steuerungsaufgaben eingeleitet. Gleichzeitig sollen durch Maßnahmen zur Umweltentlas¬tung Ressourcen geschont und die Energiekosten für die Mieterinnen und Mieter gesenkt werden. Zur Verbesserung der Wohnverhältnisse und erstmalig unter Berücksichtigung besonderer ökologischer und energetischer Standards modernisiert die GBH
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Integriertes Handlungskonzept Stöcken 2013

Wohnen

die Häuser Hogrefestraße 9/11 und Moorhoffstraße 35/37 (S.01.203). Hierbei werden zur Fassadendämmung Alternativen zum konventionell verwendeten Wärmeverbundsystem aus erdölbasierten Polyurethan zur Anwendung gebracht, deren spätere Entsorgung unproblematischer ist. Zum Einsatz kommt daher eine Steinwolledämmung mit mineralischem Oberputz. Durch eine wissenschaftlich basierte Dokumentation in den folgenden Jahren soll u. a. ein besonderer Augenmerk auf die Reduzierung der Schimmelproblematik gegenüber klassischer Wärmeverbundsysteme gelegt werden. Baustelle Hogrefestraße 9/11

Integriertes Handlungskonzept Stöcken 2013

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Wohnen WOHNEN
Seniorenwohnprojekt Moorhoffstraße
Sanierungsziele: Schaffen von barrierefreiem Wohnraum

S.01.101

Schaffen von seniorengerechten Wohnformen Schaffung von sozialen Kontakt- und Treffpunkten
ProjektBeschreibung / Ausgangslage:

Das Seniorenwohnprojekt Stöcken ermöglicht ein seniorengerechtes und selbstbestimmtes Wohnen im Quartier. Dazu ist auf dem Grundstück Moorhoffstraße 19-29 ein Neubau mit 32 barrierefreien Wohnungen im Passivhausstandard entstanden. Vier Wohnungen sind rollstuhlgerecht nach DIN 18 025 Teil 1 und 28 Wohnungen nach DIN 18025 Teil 2 gebaut. In dem Neubau ist ein Wohncafé für Mieterinnen und Mieter, ihre Nachbarn und Verwandten als Raum für gemeinschaftliche Aktivität, Treffen und Projekte enthalten. Ergänzend zur baulichen Ausgestaltung werden im Projekt „Wohnen+“ künftig quartiersnahe Unterstützungs- und Serviceleistungen für ältere Bewohnerinnen und Bewohner vorgehalten. In Zusammenarbeit mit den Diakoniestationen gGmbH wurde ein Stützpunkt im Neubau eingerichtet, der rund um die Uhr besetzt ist. Die Diakoniestationen gGmbH bietet dort ein umfassendes Spektrum an Beratung, Sicherheit und Dienstleistungen an. Damit können auch hochbetagte und beeinträchtigte Menschen selbstbestimmt in ihrer eigenen Wohnung leben. Diese Angebote werden ohne Kostenpauschale und vertragliche Bindung vorgehalten. Durch die Ausrichtung der Leistungen sowohl auf Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses als auch auf die Nachbarschaft wird die soziale Infrastruktur des Stadtteils deutlich gestärkt. Für die Dauer der Sanierung hat das Quartiersmanagement Stöcken ebenfalls barrierefreie Räume in dem Neubau bezogen. - Errichtung von Wohnraum im Rahmen des Projektes Wohnen+ - Schaffen eines attraktiven nachbarschaftlichen Anlaufpunktes für ältere Bewohnerinnen und Bewohner im Stadtteil - Versorgungssicherheit durch 24-Stunden-Präsenz mit Vermittlung von Hauswirtschafts- und Pflegediensten, vorpflegerische Dienstleistungen Menschen mit Behinderungen, Seniorinnen und Senioren 2010 (Abriss), 2011 – 2012 (Neubau), Bezug August 2012 Gesellschaft für Bauen und Wohnen Hannover (GBH) LHH Stadterneuerung

Projektziel:

Zielgruppe: Laufzeit (Beginn/Ende) Träger: Kooperationspartner:

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Integriertes Handlungskonzept Stöcken 2013

Wohnen WOHNEN
Kosten und Finanzierung:

Kosten Abriss der vorhandenen Gebäude Neubau im Passivhausstandard Finanzierung Städtebauförderung (für den Abriss der Gebäude) Städtebauförderung Neubau (für die Einrichtung des Sozialen Dienstes und des Quartiersmanagements) Wohnungsbauförderung KfW- Mittel ProKlima- Förderung Eigenmittel der GBH Die endgültige Schlussabrechnung wird derzeit erstellt. 137.000 € 63.000 € 1.500.000 € 1.115.000 € 40.000 € 1.042.750 € ca. 137.000 € ca. 3.760.750 €

Stand des Verfahrens / Ergebnisse: Zielerreichung, Erfolgsindikatoren
Angestrebt / Erreicht Moorhoffstraße, Einweihung

Die 32 Wohnungen wurden im August 2012 bezogen. Ein Wohncafé ist eingerichtet und in Betrieb. Abgeschlossen Kooperation mit Pflegedienst (erreicht) Abriss der bestehenden Gebäude (erreicht) Fertigstellung des Neubaus (erreicht) Vermietung der Wohnungen an die Zielgruppen (erreicht) Bezug der Büroräume Quartiersmanagement Stöcken (erreicht)

Integriertes Handlungskonzept Stöcken 2013

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Wohnen WOHNEN
Wohnen+
Sanierungsziele: Verbesserung der Wohnverhältnisse

S.01.103
Schaffung von barrierefreiem Wohnraum, insbesondere für ältere und behinderte Menschen Schaffung von seniorengerechten Wohnformen Förderung und Stärkung von tragfähigen Nachbarschaften

ProjektBeschreibung / Ausgangslage:

Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und den Wünschen älter werdender Mieterinnen und Mieter wird das selbstbestimmte Wohnen im Alter unterstützt. Dabei geht es um die bedarfs- und bedürfnisgerechte Versorgung mit Wohnraum, ergänzt um soziale, bauliche und ggf. technische Hilfen. Die Versorgungssicherheit aller Bewohnerinnen und Bewohner im Quartier steht im Vordergrund. Neben adäquatem Wohnraum und Wohnumfeld für jedes Alter wird durch die Kooperation mit den DiakonieStationen gGmbH und Nachbarschaftshilfe eine 24 stündige Sicherheit von Ansprechpartnern und Unterstützung vor Ort gewährleistet. So werden Angehörige und bestehende Strukturen unterstützt, um den Erhalt der eigenen Wohnung auch bei besonderen Bedürfnissen zu ermöglichen. Die Projektführung liegt bei der GBH, die dem Kooperationspartner, den DiakonieStationen gGmbH Räumlichkeiten vermietet und die Einhaltung der Kooperationsvereinbarungen überprüft. Am Standort werden verschiedene Beratungs-, Unterstützungs- und Hilfeleistungen angeboten. Grundleistungen sollen für die Nutzer kostenfrei sein, wo möglich werden diverse Kostenträger (Krankenversicherungen, private Versicherungen, Sozialgesetzbuch) in Anspruch genommen. Ein Gemeinschaftsraum, mit einer Küche ausgestattet, dient als Quartierswohnzimmer, in dem Mieter/innen und Nachbar/innen sich treffen oder an gemeinsam organisierten Mahlzeiten und Veranstaltungen teilnehmen können. - Unterstützung des selbstbestimmten Wohnens in eigener Wohnung auch mit Handicap - Schaffung eines attraktiven, nachbarschaftlichen Anlaufpunktes für Ältere im Stadtteil - weiterleitende Beratung - zeitgemäßes Angebot von Versorgungsmöglichkeiten, auch für pflegebedürftige Menschen - niedrigschwellige Unterstützungsmöglichkeiten Offenes Angebot für Bewohnerinnen und Bewohner, ihre Nachbarn, Freunde und Verwandten Seit 01.01.2011 laufend Gesellschaft für Bauen und Wohnen Hannover mbH (GBH) DiakonieStationen gGmbH Kostenerstattung über Sozialgesetzbuch (SGB) V, XI und XII wird angestrebt.

Projektziel:

Zielgruppe: Laufzeit (Beginn/Ende) Träger: Kooperationspartner: Kosten und Finanzierung:

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Integriertes Handlungskonzept Stöcken 2013

Wohnen WOHNEN
Stand des Verfahrens / Ergebnisse: Zielerreichung, Erfolgsindikatoren
Angestrebt / Erreicht

Mit der Fertigstellung des Wohngebäudes, Moorhoffstr. 19 im August 2012 wird das Projekt Wohnen+ auch in Stöcken umgesetzt. Kooperation mit dem Pflegedienst (erreicht) Fertigstellung des Neubaus Moorhoffstr. 19 im Spätsommer 2012 (erreicht)

Integriertes Handlungskonzept Stöcken 2013

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WOHNEN

Wohnen
Energetische Sanierung Moorhoffstr. 31 + 33
Sanierungsziele: Verbesserung der Wohnverhältnisse

S.01.202

Maßnahmen zur Umweltentlastung Sicherung tragbarer Mieten und Senkung der Energiekosten für die Mieter
ProjektBeschreibung / Ausgangslage:

Projektziel:

Zielgruppe: Laufzeit (Beginn/Ende) Träger: Kooperationspartner: Kosten und Finanzierung:

Die Häuser Moorhoffstr. 31 und 33 mit insgesamt 18 Wohnungen werden energetisch modernisiert. Dazu wird ein Wärmeverbundsystem auf die Fassade aufgebracht, die Dacheindeckung erneuert und alle Fensterelemente mit einer dreifach Verglasung ausgetauscht. Zudem werden Balkone angebaut und die Hauseingänge sowie die Außenanlagen neu gestaltet. Durch die energetische Modernisierung sollen die Klimaschutzziele der Landeshauptstadt Hannover unterstützt werden. Zugleich soll dadurch der Energieverbrauch der Mieterhaushalte verringert werden und so langfristig zu einer tragfähigen Warmmiete beitragen. Mieterinnen und Mieter der Häuser Juni 2013 (Baubeginn) – November 2013 (Fertigstellung) Gesellschaft für Bauen und Wohnen Hannover mbH (GBH) LHH Stadterneuerung Gesamtkosten Modernisierung Finanzierung KfW Darlehn Städtebaufördermittel Eigenanteil GBH

ca. 586.200,00 €

.

200.000,00 € 200.000,00 € 186.200,00 €

. . .

Stand des Verfahrens / Ergebnisse: Zielerreichung, Erfolgsindikatoren
Angestrebt / Erreicht

Modernisierungsvereinbarung ist geschlossen. Ausschreibung der Maßnahmen ist erfolgt. Planmäßige Durchführung der Modernisierung (angestrebt)

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Integriertes Handlungskonzept Stöcken 2013

WOHNEN Wohnen

Energetische Sanierung Moorhoffstr. 35 + 37 und Hogrefestr. 9 + 11
Sanierungsziele: Verbesserung der Wohnverhältnisse

S.01.203

Maßnahmen zur Umweltentlastung Einsatz ökologisch nachhaltiger Materialien Sicherung tragbarer Mieten und Senkung der Energiekosten für die Mieter
ProjektBeschreibung / Ausgangslage:

Projektziel:

Zielgruppe: Laufzeit (Beginn/Ende) Träger: Kooperationspartner: Kosten und Finanzierung:

Die Häuser Hogrefestraße 9 und 11 sowie Moorhoffstraße 35 und 37 mit insgesamt 36 Wohnungen werden modernisiert und energetisch saniert. Im Rahmen des Pilotprojektes im KfW-Programm „Energetische Stadtsanierung“ sollen dabei erstmals zukunftsfähige und tragbare Standards für die Optimierung der Wärmeversorgung und einer umweltschonenden Dämmung erprobt werden. Dazu wird ein Wärmeverbundsystem mit Steinwolle und mineralischen Oberputz aufgebracht und ein hydraulischer Abgleich der Heizungen mit Einbau voreingestellter Heizkörperventile vorgenommen. Weiterhin werden die Fenster mit einer dreifach Verglasung ausgetauscht und Airmaticelemente eingesetzt. Außerdem werden Balkone angebaut, die Hauseingänge neu gestaltet und die Außeranlagen erneuert. Durch die energetische Modernisierung sollen die Klimaschutzziele der Landeshauptstadt Hannover und des Bundes unterstützt und die Energieeffizienz der Gebäude gesteigert werden. Der Einsatz ökologisch nachhaltiger Materialien soll nach wissenschaftlichen Gesichtspunkten beurteilt werden. Mieterinnen und Mieter der Häuser Baumaßahmen Juli 2013 (Baubeginn) – April 2014 (Fertigstellung) Dokumentation ökologischer Standard fortlaufend Gesellschaft für Bauen und Wohnen Hannover mbH (GBH) LHH Stadterneuerung Gesamtkosten Modernisierung zzgl. Mehrkosten besondere energetische Maßnahmen Finanzierung Wohnraumfördermittel KfW Darlehn ProKlima Zuschuss Städtebauförderung Eigenanteil GBH

ca. 1.296.490,00 € 92.905,00 €

. .

569.400,00 € 60.000,00 € 2.500,00 € 453.950,00 € 363.545,00 €

. . . . .

Stand des Verfahrens / Ergebnisse: Zielerreichung, Erfolgsindikatoren
Angestrebt / Erreicht

Modernisierungsvereinbarung ist geschlossen. WOHNEN Ausschreibung der Maßnahmen durchgeführt.

Planmäßige Durchführung der Modernisierung (angestrebt) Jährliche Dokumentation während der Nutzungsdauer im Hinblick auf Veralgungen, Schimmelbildung in Innenbereichen, Durchfeuchtung des ökologischen Wärmeverbundsystems und Wirtschaftlichkeit gegenüber herkömmlich verwendeten Materialien (angestrebt)

Integriertes Handlungskonzept Stöcken 2013

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WOHNEN Wohnen

Familiengerechtes Wohnen in der Ithstr. 10/10a
Sanierungsziele: Verbesserung der Wohnverhältnisse

S.01.301

Schaffung von familiengerechtem Wohnen / Wohnraum Unterstützung von tragfähigen Nachbarschaften
ProjektBeschreibung / Ausgangslage:

Projektziel:

Zielgruppe: Laufzeit (Beginn/Ende)

Im Sanierungsgebiet leben überdurchschnittlich viele Familien mit Kindern. Allerdings stehen diesen Familien keine ausreichend großen Wohnungen zur Verfügung, so dass jede/r Einwohner/in lediglich 36 qm Wohnfläche beanspruchen kann, womit Stöcken an letzter Stelle aller Stadtteile in Hannover rangiert. Um zu verhindern, dass diese Entwicklung auch und gerade Familien im besonderen Maße betrifft, sollen kleinere Wohnungen im Bestand zu größeren Wohnungen zusammengelegt werden. Die in den kleineren Wohnungen lebenden Mietparteien müssen mit Ersatzwohnungen versorgt und angemessen entschädigt werden. Schaffung größerer und energetisch sanierter Wohnungen für Familien im Bestand. Sicherung bezahlbarer Mieten durch Bauzuschüsse an die Vermieterin. Einvernehmliche Wohnungsversorgung der betroffenen Mieterhaushalte durch die Einzelsozialplanung. Erstellen eines Konzeptes zur Belegung der Familienwohnungen, um die Hausgemeinschaft und die Nachbarschaft zu stärken. Familien mit Kindern Beginn mit der Mieterversammlung am 20.04.2010. Mit dem Bezug der Familienwohnungen im Frühjahr 2012 ist das 1. Projekt abgeschlossen. Je nach der Bewilligung weiterer Fördermittel soll dieses erfolgreiche Projekt weitergeführt werden, da die Nachfrage nach dieser Wohnform groß ist. Gesellschaft für Bauen und Wohnen Hannover mbH (GBH) LHH – Stadterneuerung, Wohnraumversorgung und Wohnraumförderung Kosten: Für die Umzüge und Entschädigungen der betroffenen Mietparteien mussten 24.176,60 € aufgebracht werden. Die an die GBH gezahlte Entschädigung für Leerstandskosten für 2010 betrug 20.982,28 €. Für das Jahr 2011 sind bis zum Baubeginn weitere gut 10.000 € veranschlagt. Für die Baumaßnahmen sind laut Gutachten 1.301.000 € (inklusive der Mietausfälle während der Bauphase) veranschlagt. Finanzierung: Umzüge, Entschädigungen und Leerstandskosten vor der Bauphase werden zu 100% aus Sanierungsmitteln getragen. Für die Baumaßnahmen wurden Wohnungsbaufördermittel in Höhe von 492.400 € und KfW- Mittel in Höhe von 60.000 € beantragt. Aus Sanierungsmitteln werden 390.000 € und aus Eigenmitteln der GBH 358.600 € bestritten.

Träger: Kooperationspartner: Kosten und Finanzierung:

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Integriertes Handlungskonzept Stöcken 2013

WOHNEN Wohnen
Stand des Verfahrens / Ergebnisse: Zielerreichung, Erfolgsindikatoren
Angestrebt / Erreicht

Die 12 Familienwohnungen wurden Anfang 2012 bezogen. Das unmittelbar angrenzende Wohnumfeld wurde familiengerecht umgestaltet. Abgeschlossen - 12 Wohneinheiten für Familien wurden geschaffen - verträgliche Nachbarschaften sind entstanden - es ist eine Warteliste für mögliche weitere Projekte aufgelegt worden - Familien konnten im Stadtteil gehalten werden

Integriertes Handlungskonzept Stöcken 2013

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WOHNEN Wohnen

Gestalt- und Farbkonzept zur Modernisierung
Sanierungsziele: Verbesserung des Stadtteilimages

S.01.401

Verbesserung der Wohnverhältnisse Verbesserung der Aufenthaltsqualität und der Gestaltung von Freiflächen im Stadtteil
ProjektBeschreibung / Ausgangslage:

Projektziel:

Zielgruppe: Laufzeit (Beginn/Ende) Träger: Kooperationspartner: Kosten und Finanzierung:

Im Rahmen der Sanierung werden im Sanierungsgebiet Stöcken Wohnungsbestände modernisiert. Dies umfasst auch die Erneuerung der Fassaden vor allem von schlichten Geschosswohnungsbauten aus den 1950er bis 1970er Jahren. Gut gestaltete Architektur, Fassaden und Freiräume leisten einen wichtigen Beitrag zur beabsichtigten Imageverbesserung im Sanierungsgebiet. In einer ersten Stufe wurden Leitlinien für die konkrete Gestaltung des Objektes Weizenfeldstr. 1-9 erarbeitet. Am Beispiel dieses Modellobjektes wurde eine Gestaltungssprache für die Bestände der GBH diskutiert. Darauf aufbauend sollen Grundsätze für das gesamte Sanierungsgebiet formuliert werden. Die Leitlinien sollen als Entscheidungshilfe für die Gewährung von Fördermitteln dienen. Die Grundsätze sollen als Leitfaden eine Orientierung geben können bei Gesprächen mit modernisierungswilligen Eigentümern / Bauherren (Beratung). Leitlinien sollen gelten für die Gestaltung von Fassaden, Balkonen (Terrassen), Eingängen sowie gebäudebezogenen Freiflächen bei Modernisierungsprojekten. Durch eine bewusste und abgestimmte Neugestaltung der Fassaden sollen die schlichten mehrgeschossigen Wohnhäuser der 50er-Jahre aus ihrer derzeitigen "Bedeutungslosigkeit" herausgeholt werden. Sie tragen dadurch dazu bei, das Image des Sanierungsgebietes zu verbessern. Wohnungseigentümer, Wohnungsbaugesellschaften mit Beständen im Sanierungsgebiet Erstellung des Konzeptes Mai 2010 – Mitte 2011 Anwendung des Konzeptes fortlaufend LHH Sachgebiet Stadterneuerung, GBH LHH Quartiersmanagement Stöcken, GBH, Architekturbüro Bernd Müller Kosten: Erarbeitung des Gutachtens WOHNEN Finanzierung: 50 % aus Mitteln der Städtebauförderung 50 % Eigenmittel der GBH 4.998,- €

Stand des Verfahrens / Ergebnisse:

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Zielerreichung, Erfolgsindikatoren
Angestrebt /

Eine Bestandsaufnahme wurde durchgeführt. Ein Rahmenplan/ Konzept liegt vor, Gestaltungslinien für die Quartiere Weizenfeld/Hogrefestraße sowie Ithstraße bestehen, werden bei künftigen Projekten berücksichtigt und interdisziplinär abgestimmt (Mietparteien, Nachbarschaft, andere Eigentümer, örtliche Politik etc.). Varianten zum Objekt Weizenfeldstr. 1-9 und für die Familienwohnungen in der Ithstr. 10/10a wurden abgestimmt und anschließend umgesetzt. Entwürfe für die Gestaltung der Objekte Moorhoffstr. 31/33, Moorhoffstr. 35/37 und Hogrefestr. 8/11 wurden abgestimmt. Für das Quartier sollen die Fassaden entsprechend der Ithstr. 10/10a gestaltet werden. Varianten zur Abstimmung der Fassadenfarbe Ithstr. 10/10A sowie Varianten zur Integriertes Handlungskonzept Stöcken 2013 Fassaden-/Farbabstimmung für den Neubau in der Moorhoffstraße sind im Jahr 2011 umgesetzt worden. Es wurden Verabredungen zum Vorgehen bei weiteren Sanierungsprojekten

Ergebnisse:

Zielerreichung, Erfolgsindikatoren
Angestrebt / Erreicht

/Hogrefestraße sowie Ithstraße bestehen, werden bei künftigen Projekten berücksichtigt und interdisziplinär abgestimmt (Mietparteien, Nachbarschaft, andere Eigentümer, örtliche Politik etc.). Varianten zum Objekt Weizenfeldstr. 1-9 und für die Familienwohnungen in der Ithstr. 10/10a wurden abgestimmt und anschließend umgesetzt. Entwürfe für die Gestaltung der Objekte Moorhoffstr. 31/33, Moorhoffstr. 35/37 und Hogrefestr. 8/11 wurden abgestimmt. Für das Quartier sollen die Fassaden entsprechend der Ithstr. 10/10a gestaltet werden. Varianten zur Abstimmung der Fassadenfarbe Ithstr. 10/10A sowie Varianten zur Fassaden-/Farbabstimmung für den Neubau in der Moorhoffstraße sind im Jahr 2011 umgesetzt worden. Es wurden Verabredungen zum Vorgehen bei weiteren Sanierungsprojekten getroffen. Die Verabredungen werden umgesetzt. Bei möglichen Sanierungen weiterer Baugesellschaften soll das Gestalt- und Farbkonzept ebenfalls zur Anwendung kommen.

Wohnen

Integriertes Handlungskonzept Stöcken 2013

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WOHNEN Wohnen

Erhöhte Abschreibungen nach § 7 h EStG
Sanierungsziel: ProjektBeschreibung / Ausgangslage:

S.01.501

Verbesserung der Wohnverhältnisse Für Selbstnutzer und Vermieter von Wohneigentum im Sanierungsgebiet, die ihre Immobilie modernisieren und Investitionen tätigen, um sie an die heute geltenden Standards der energetischen Ausstattung anzupassen, gelten die erhöhten Abzugsmöglichkeiten nach § 7 h Einkommenssteuergesetz (EStG). Die Herstellungsund Anschaffungskosten, die nicht durch Zuschüsse aus Sanierungs- oder Entwicklungsförderungsmaßnahmen gedeckt sind, können im Steuerabzugsverfahren geltend gemacht werden. Vor Beginn der Sanierungsmaßnahme ist mit der LHH eine Vereinbarung über die geplanten Maßnahmen und die voraussichtlichen Kosten abzuschließen. Die LHH stellt nach der durchgeführten Sanierung eine Steuerbescheinigung aus. Anreize schaffen für Investitionen im Wohnungsbestand Steuerung der Qualität von Investitionen (keine Luxusmodernisierungen) Haus- und Wohnungseigentümer/innen im Sanierungsgebiet Fortlaufend während des gesamten Sanierungsverfahrens 2007 bis 2017 LHH Stadterneuerung Einzeleigentümer/innen und Wohnungseigentümergemeinschaften Kosten entstehen nur mittelbar, da die Investitionen abzugsfähig bei der Einkommenssteuererklärung geltend gemacht werden. Es ist eine Gebühr für die Bescheinigung zu entrichten, die nach der Höhe der bescheinigten Beträge gestaffelt ist und evt. besonderen Aufwand der Prüfung berücksichtigt (70 € – maximal 410 €). Etwa 20 Anfragen stehen bisher 6 abgeschlossene Vereinbarungen gegenüber. Es wurden abzugsfähige Investitionen von 103T € bescheinigt. Einige Eigentümer haben Modernisierungsmaßnahmen durchgeführt ohne die erhöhten Abzugsmöglichkeiten in Anspruch zu nehmen. Die Möglichkeit der erhöhten steuerlichen Abzugsfähigkeit rechnet sich für die meisten Eigentümerhaushalte aus unterschiedlichen Gründen bei der Einkommenssteuererklärung nicht. Alle neuen Eigentümer im Sanierungsgebiet werden auch bei einem Eigentümerwechsel im Zuge der sanierungsrechtlichen Genehmigung gemäß § 145 BauGB auf die Möglichkeit des § 7 h EStG hingewiesen. Die Förderung von Baumaßnahmen durch eine Inanspruchnahme der erhöhten Abschreibung wird weiterhin in den Sanierungszeitungen kommuniziert.

Projektziel: Zielgruppe: Laufzeit (Beginn/Ende) Träger: Kooperationspartner: Kosten und Finanzierung:

Stand des Verfahrens / Ergebnisse: Zielerreichung, Erfolgsindikatoren
Angestrebt / Erreicht

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Integriertes Handlungskonzept Stöcken 2013

WOHNEN Wohnen

Erstellung eines integrierten energetischen Quartierskonzeptes
Sanierungsziele: Maßnahmen zur Umweltentlastung

S.01.601

Senkung der Energiekosten für die Mieter
ProjektBeschreibung / Ausgangslage:

Projektziel: Zielgruppe: Laufzeit (Beginn/Ende) Träger: Kooperationspartner:

Mit der Erstellung eines „Integrierten Energie- und Klimaschutzkonzeptes“ für den Bereich des Sanierungsgebietes Stöcken sollen Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz der Gebäude und zur quartiersübergreifenden Wärmeversorgung sowie Maßnahmen zur CO2-Minimierung im Bereich der klimagerechten Mobilität entwickelt werden. Das Konzept soll Antworten zu Effizienzsteigerung und Energieversorgung, zum Einsatz regenerativer Energiequellen, zu Energieeinsparpotentialen bzw. zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes geben. Hierauf aufbauend soll in einem weiteren Schritt des KfW-Programms nach Fertigstellung des Integrierten Energie- und Klimaschutzkonzeptes ein Sanierungsmanager in dem Quartier gefördert werden. Dieser soll innerhalb von zwei Jahren die Planung sowie die Realisierung der in dem Konzept vorgesehenen Maßnahmen bzw. Prozesse begleiten und koordinieren. Erstellung eines integrierten Energie- und Klimaschutzkonzeptes Stöcken nach dem KfW-Programm 432 Bürgerinnen und Bürger, Wohnungswirtschaft, private Eigentümerinnen und Eigentümer, Gewerbetreibende, ÜSTRA, enercity, Mieter- und Eigentümervereine 18 Monate (März 2012 bis September 2013) LHH Stadterneuerung Gesellschaft für Bauen und Wohnen Hannover mbH (GBH), Deutsche Wohnen, Hannover Land, Wohnungsbaugenossenschaft Herrenhausen, Sanierungskommission Stöcken, Klimaschutzagentur Region Hannover, proKlima etc. Die Kosten von ca. 100.000 € für das Quartierskonzept werden zu 65 % (65.000 €) aus dem KfW – Programm 432 „Energetische Stadtsanierung“ erstattet. Weitere 20 % (20.000 €) werden über Mittel der Landeshauptstadt Hannover bereitgestellt. Die Differenz von 15 % (15.000 €) steuert das Wohnungsunternehmen GBH dazu.

Kosten und Finanzierung:

Integriertes Handlungskonzept Stöcken 2013

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WOHNEN Wohnen
Stand des Verfahrens / Ergebnisse:

Zielerreichung, Erfolgsindikatoren
Angestrebt / Erreicht

Der Antrag zur Aufnahme in das Programm „Energetische Stadtsanierung“ wurde Mitte Dezember 2011 beim Land Niedersachsen mit der Bitte um Befürwortung der Maßnahme und Weiterleitung an die KfW abgegeben. Mit Bescheid vom 13.03.2012 hat die KfW dem Antrag stattgegeben. Stöcken bildet im Rahmen dieses Programms für Hannover ein Pilotprojekt ab, an dem erstmalig modellhaft untersucht wird, wie sich die Klimaschutzziele der Bundesregierung und der Stadt Hannover zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes und Schaffung einer klimaneutralen Region in einem kompletten Quartier umsetzen lassen. Die Steuerung des Verfahrens liegt bei der GBH und der Landeshauptstadt Hannover – Sachgebiet Stadterneuerung - auf Basis eines abgestimmten Kooperationsvertrages. Mit der Erstellung des integrierten Energie- und Klimaschutzkonzeptes wurde im Juni 2012 durch das von der GBH beauftragte hannoversche Planungsbüro plan zwei begonnen. Konkrete Ergebnisse des lokalen Konzeptes zur Steigerung der Energieeffizienz der Gebäude und der Infrastruktur sowie zur Einsparung von CO2-Emissionen werden im Oktober 2013 erwartet. Angestrebt: - Erstellung einer Gesamtenergiebilanz des Quartiers als Ausgangspunkt sowie als Zielaussage unter Bezugnahme der Klimaschutzziele des Bundes für 2020 und 2050 und bestehenden energetischen Zielen auf kommunaler Ebene sowie die Entwicklung eines energetischen Leitbildes für das Quartier - Vorlage eines Partizipationskonzeptes für konkrete Prozesse oder Projekte, bei denen für eine Umsetzung die Einbindung mehrerer Akteure notwendig ist - Bewertung energetischer Konzepte (Plausibilitätscheck) sowie Analyse möglicher Umsetzungshemmnisse und deren Überwindung - Ableitung konkreter Einzelprojekte auf Basis der Zielstellungen unter Berücksichtigung der quartiersbezogenen Interdependenzen - Benennung einer Rangfolge sowie ggf. eines zeitlichen Horizontes für die Umsetzung von Einzelprojekten sowie zu Kosten und Wirtschaftlichkeit - Empfehlungen zur Einbindung der Ziele in das integrierte Stadtteilentwicklungskonzept - Aussagen zu baukulturellen Zielsetzungen unter Beachtung der Denkmale und erhaltenswerter Bausubstanz sowie bewahrenswerter Stadtbildqualitäten

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Integriertes Handlungskonzept Stöcken 2013

WOHNEN Wohnen

Fahrradhaus Seniorenwohnprojekt Moorhoffstr.
Sanierungsziele: Verbesserung der Wohnverhältnisse

S.01.901

Schaffung von seniorengerechten Wohnformen Förderung und Stärkung von tragfähigen Nachbarschaften Verbesserung/Anpassung der sozialen Infrastrukur
ProjektBeschreibung / Ausgangslage:

Projektziel:

Zielgruppe: Laufzeit (Beginn/Ende) Träger: Kooperationspartner: Kosten und Finanzierung:

In dem Objekt Moorhoffstr. 19-29 hat sich der Bedarf an einem gesicherten Abstellplatz für Fahrräder, Rollatoren usw. für die BewohnerInnen, BesucherInnen und Gäste herausgestellt. Daher soll ein verschließbares Fahrradhaus inkl. Beleuchtung, Fundamenten und Außenanlagen errichtet werden. Im Zusammenhang mit den Klimaschutzzielen wird durch die Bereitstellung von Abstellplätzen die Radnutzung gestärkt (s. S.01.601). Schaffen eines attraktiven nachbarschaftlichen Anlaufpunktes für ältere BewohnerInnen Förderung und Stärkung von tragfähigen Nachbarschaften Schaffung von seniorengerechten Wohnformen Bewohnerinnen und Bewohner, BesucherInnen, Gäste März 2013 (Beginn) – September 2013 (Fertigstellung) Gesellschaft für Bauen und Wohnen Hannover mbH (GBH) LHH Stadterneuerung Gesamtkosten Finanzierung Städtebaufördermittel Eigenanteil GBH ca. 38.000,00 € .

20.900,00 € 17.100,00 €

. .

Stand des Verfahrens / Ergebnisse: Zielerreichung, Erfolgsindikatoren
Angestrebt / Erreicht

Baubeginn ist erfolgt.

Anpassung von gemeinwesenorientierten Begegnungsmöglichkeiten (angestrebt)

Integriertes Handlungskonzept Stöcken 2013

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Lokale Ökonomie
2. Lokale Ökonomie Sanierungsziele

•	Imagewandel und Standortprofilierung: Standort aufwerten, um

die unternehmerische Einkommensbasis sowie die Beschäftigung nachhaltig zu sichern bzw. zu entwickeln. •	Vernetzung der lokalen wirtschaftlichen Akteure •	Einbeziehung der Großbetriebe in der unmittelbaren Nachbarschaft in die Gebietsentwicklung •	Stärkung der Außendarstellung der lokalen Wirtschaft •	Sicherung der Nahversorgung im Stadtteil •	Förderung von lokalen Ausbildungsmöglichkeiten

•	Verschlechterungsprozessen (Trading-Down) entgegen wirken •	Städtebauliche Neuordnung für den derzeit inhomogenen Bereich
der Alten Stöckener Straße

Die Stärkung und Entwicklung der lokalen Ökonomie und der Beschäftigung ist ein Aufgabenschwerpunkt im Rahmen der Sanierung. Die seit April 2009 eingesetzten Gewerbebeauftragten für das Sanierungsgebiet Stöcken beschäftigen sich intensiv mit den Gewerbestrukturen im Sanierungsgebiet und stärken durch Beratung und Sozialplanung das Gewerbe. Im Rahmen des Projektes „Ausbildungsoffensive Stöcken“ (vgl. Kap. 5) nehmen die Gewerbebeauftragten eine Schnittstellenfunktion zu den lokalen Gewerbebetrieben wahr. Im Mai 2009 wurde eine „Bestandsaufnahme und Analyse Gewerbe“ für das Sanierungsgebiet unter Berücksichtigung der angrenzenden Bereichen durchgeführt. Aufbauend auf der Aufnahme und Analyse wurden folgende räumliche Handlungsschwerpunkte festgelegt: Stöckener Markt, Alte Stöckener Straße in der Gesamtheit und der südliche Eingangsbereich, Streu-gewerbe. Der Gewerbebestand an der Alten Stöckener Straße und dem angrenzenden Eingang zur Weizenfeldstraße ist von kontinuierlicher Veränderung (Auszug Einzug) geprägt. Aufgrund der zum Teil großen Abstände zwischen Geschäften und Gebäuden kann sich kein „Boulevard-Charakter“ (kein interessantes Flanieren zwischen verschiedenen Geschäften) einstellen, so dass auch weiterhin
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Integriertes Handlungskonzept Stöcken 2013

Lokale Ökonomie

eine Mindernutzung vorliegt. Für diesen Bereich ist ein städtebauliches Konzept zu entwickeln. Dabei soll die Ansiedlung eines Vollversorgers im Bereich der Weizenfeldstraße / Alte Stöckener Straße berücksichtigt werden. Alte Stöckener Straße

Lediglich der südliche Eingangsbereich der Alten Stöckener Straße konnte durch die konzentrierte Ansiedlung von funktionierendem Gewerbe bereits aufgewertet werden. Aber in anderen Abschnitten der Alten Stöckener Straße kommt es immer wieder zu Leerständen von Ladenlokalen. Hier gilt es geeignete Nachnutzungen anzusiedeln, um einem negativen Abwärtstrend frühzeitig entgegen zu wirken. Ziel ist es, sowohl für die gewerblich geprägten Bereiche der Alten Stöckener Str., des Stöckener Martkes als auch für die Streugewerbe im Wohngebiet die Ansiedlung von sog. „Mindernutzungen“ auszuschließen. Hierzu zählen z.B. Internetcafés, Wettbüros, Spielhallen, Sonnenstudios, Videotheken, Fastfoodläden, oder Schnellimbisse. Diese Nutzungen verändern den Gebietscharakter negativ: es kommt zu sog. „Trading-Down“-Effekten die zu Frequenzverlusten im jeweiligen Geschäftsquartier und zu einem Imageverlust der Gesamtlage führen. Durch die tlw. längeren Öffnungszeiten von z.B. Vergnügungsstätten können höhere Mietpreise erzielt werden und es kommt zu nicht gewollten
Integriertes Handlungskonzept Stöcken 2013

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Lokale Ökonomie
Verdrängungsprozessen im Sanierungsgebiet. Bei Wohnlagen komm dazu, dass mit Beeinträchtigungen durch den erhöhten Zu- und Abfahrtsverkehr zu rechnen ist. Insbesondere die Ansiedlung von Vergnügungsstätten wie z.B. Spielhallen wird als nicht passend für das Sanierungsgebiet angesehen: Es besteht die Gefahr einer fast unauflösbaren Gemengelage mit Jugendgefährdung, Spielsucht und Begleitkriminalität. Zugang und Verfügbarkeit von Spielhallen sind ein durchaus wichtiger Faktor bei der Suchtprävention. In einem sozial benachteiligten Quartier, geraten gerade Menschen mit geringem Einkommen in die Versuchung, ihren schmalen Geldbeutel mit vermeintlichen Gewinnen aufzubessern. Besondere Beachtung findet unter diesem Aspekt der Schutz der sensiblen Nutzungen wie Wohnen im Allgemeinen und im Besonderen Seniorenwohnen oder Pflegeeinrichtungen mit Senioren und Behinderten, Kindertagesstätten und Schulen eine wichtige Rolle. Die Ende 2009 initiierte Gewerberunde (S.02.201) hat sich zu einem regelmäßig tagenden Interessenverband zusammengefunden. Aus diesem Zusammenschluss der Gewerbetreibenden sind Projekte entstanden, die jährlich fortgeführt werden. Der gemeinsame Internetauftritt (S.02.202) ist unter der Adresse www.stoeckenergeschaefte.de abrufbar. Die Seite wird laufend aktualisiert und mit weiteren Inhalten gefüllt. Hierfür erhalten die Gewerbetreibenden finanzielle Unterstützung durch den Bereich Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Hannover. Im Mai 2012 wurde ein Antrag auf Aufnahme des Standortes Stöckener Markt in das Programm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ gestellt, um weitere Fördergelder für die Entwicklung und Umgestaltung zu akquirieren. Diesem Antrag wurde im April 2013 entsprochen. Bei den anstehenden Planungen werden die ansässigen Geschäftsleute, Eigentümerinnen und Eigentümer, lokalen Akteure und Bewohnerinnen und Bewohner eng beteiligt. Hierzu wird u. a. im Juli 2013 eine erste öffentliche Beteiligungsveranstaltung durchgeführt, um die Anforderungen an die Umgestaltung des Stöckener Marktes zu ermitteln und die Ergebnisse in ein anstehendes Wettbewerbsverfahren einfließen zu lassen.

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Integriertes Handlungskonzept Stöcken 2013

Lokale Ökonomie LOKALE ÖKONOMIE
Gewerbebeauftragter
Sanierungsziele: Vernetzung der lokalen wirtschaftlichen Akteure

S.02.101

Stärkung der Außendarstellung der lokalen Wirtschaft
ProjektBeschreibung / Ausgangslage:

Projektziel:

Zielgruppe: Laufzeit (Beginn/Ende) Träger: Kooperationspartner: Kosten und Finanzierung: Stand des Verfahrens / Ergebnisse:

Für das Sanierungsgebiet Stöcken sind Gewerbebeauftragte eingesetzt, die eine Gewerbesozialplanung und eine Gewerbeberatung im Gebiet durchführen. Durch die städtebauliche Sanierung können sich Rahmenbedingungen für die Gewerbetreibenden verändern, die sich nachteilig auf die wirtschaftlichen Aktivitäten auswirken. Die Gewerbesozialplanung soll für die betroffenen Betriebe objekt- und standortbezogene Lösungen entwickeln. Im Rahmen der Gewerbeberatung geben die Beauftragten individuelle Beratungen für die Betriebe. Darüber hinaus sollen zur Förderung des Erfahrungs- und Informationsaustauschs Unternehmernetzwerke aufgebaut werden und eine regelmäßige Gewerberunde stattfinden, mit dem Ziel ein gemeinsames Standortmarketing zur Aufwertung des Unternehmensstandorts Stöcken zu entwickeln. Ein weiterer wichtiger Arbeitsschwerpunkt der Gewerbebeauftragten ist der Aufbau von Kooperationen zwischen der lokalen Wirtschaft und Bildungseinrichtungen im Quartier. Sicherung und Entwicklung des Gewerbebestands im Programmgebiet Aufbau und Förderung der Selbstorganisation von Gewerbetreibenden Initiierung einer gemeinsamen Außendarstellung der Gewerbetreibenden Initiierung von Kooperationen zwischen der lokalen Wirtschaft und den Bildungseinrichtungen Einzelhändler, Gewerbetreibende, freie Berufe, Dienstleistungen April 2009 bis Mai 2016 LHH, Stadterneuerung Büro StadtUmBau mit STATTwerke Consult GmbH Honorarkosten im Rahmen eines Werkvertrags (17.500 € pro Jahr). Die Kosten werden aus Städtebaufördermitteln finanziert. Die Gewerbebeauftragten haben im April 2009 ihre Arbeit im Sanierungsgebiet Stöcken aufgenommen. Eine Bestandsaufnahme und -analyse des vorhandenen Gewerbes sowie der leerstehenden Ladenlokale im Sanierungsgebiet wurde durchgeführt. Die Gewerbebeauftragten beraten Gewerbetreibende, Eigentümer, Projektentwickler und Investoren z. B. bei Standortfragen und bei Energieeinsparpotentialen (auch Kontaktvermittlung), begleiten die regelmäßig stattfindende Gewerberunde (siehe Projektbogen S.02.201) und unterstützen die Gewerbetreibenden bei gemeinsamen Aktionen wie z. B. Aufbau einer Internetseite der Stöckener Geschäfte (siehe Projektbogen S.02.202) oder dem traditionellen Nikolausfest auf dem Stöckener Markt. - Sicherung und Entwicklung von Betrieben im Programmgebiet - Gewerberunden bzw. quartiersbezogene Netzwerke - Gemeinsame Außendarstellung des quartiersbezogenen Gewerbes - Gemeinsame Projekte/Maßnahmen des quartiersbezogenen Gewerbes - Kooperationen zwischen Wirtschaft und Bildungseinrichtungen

Zielerreichung, Erfolgsindikatoren
Angestrebt / Erreicht

Integriertes Handlungskonzept Stöcken 2013

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Lokale Ökonomie LOKALE ÖKONOMIE
Gewerberunde Stöcken
Sanierungsziele: Vernetzung der lokalen wirtschaftlichen Akteure

S.02.201

Stärkung der Außendarstellung der lokalen Wirtschaft
ProjektBeschreibung / Ausgangslage:

Bis zur Gründung der Gewerberunde Stöcken im November 2009 gab es kein Netzwerk für Gewerbetreibende für den ganzen Stadtteil Stöcken. Es bestand lediglich die „Stöckener Marktgemeinschaft“, ein Zusammenschluss der ortsansässigen Einzelhändler am Stöckener Marktplatz. Durch die Öffnung der Marktgemeinschaft entstand die Gewerberunde Stöcken, die für alle Gewerbetreibenden Stöckens offen ist. Das Netzwerk dient dem Austausch der Gewerbetreibenden. Mit gemeinsamen Projekten (z.B. Gewerbefest, Internetauftritt) soll auf die ortsansässigen Unternehmen aufmerksam gemacht werden. Durch die Entwicklung gemeinsamer Strategien (Werbemaßnahmen) soll die wirtschaftliche Belebung des Standorts gesteigert werden – im Interesse aller Geschäftsleute in Stöcken. Wie auch in anderen Stadtteilen ist es das Ziel, eine Interessenvertretung der Geschäftleute aufzubauen, die sich langfristig für die Standortentwicklung engagiert. Die Gewerberunde wird von den Gewerbeberatern begleitet und unterstützt sowohl bei den Gewerberundenterminen als auch bei Aktionen, die aus der Gewerberunde heraus entstehen. Aufbau und Förderung der Selbstorganisation von Gewerbetreibenden Initiierung einer gemeinsamen Außendarstellung der Gewerbetreibenden örtliche Gewerbetreibende im Sanierungsgebiet und in der nahen Umgebung seit November 2009 örtliche Gewerbetreibende im Sanierungsgebiet und in der nahen Umgebung Büro StadtUmBau mit STATTwerke Consult GmbH Kosten für Projekte der Gewerberunde Weihnachtsbaum 2010 (Baumhülse, Baum, Beleuchtung, Aufstellung) Weihnachtsbaum 2011 und 2012 jeweils (Baum, Aufstellung, Schmuck durch Kita’s) Finanzierung Mittel des Bereichs Wirtschaftsförderung

Projektziel: Zielgruppe: Laufzeit (Beginn/Ende) Träger: Kooperationspartner: Kosten und Finanzierung:

2.619,13 € ca. 800,00 €

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Integriertes Handlungskonzept Stöcken 2013

Lokale Ökonomie LOKALE ÖKONOMIE
Stand des Verfahrens / Ergebnisse:

Zielerreichung, Erfolgsindikatoren
Angestrebt / Erreicht

Die Treffen der Gewerberunden finden regelmäßig statt. Bei den bisher fünfzehn Treffen schwankte die Teilnehmerzahl und beträgt im Durchschnitt 10-12 Personen. Erste gemeinsame Aktionen wurden umgesetzt: Im April 2010 fand die Müllsammelaktion „Der große Rausputz in Stöcken“ statt. Seit Dezember 2011 wird zum traditionellen Nikolausmarkt ein Weihnachtsbaum mit Beleuchtung und Schmuck von den Gewerbetreibenden auf dem Stöckener Markt aufgestellt. Zudem beteiligen sich die Geschäftsleute am Stöckener Markt mit zahlreichen Aktivitäten wieder seit 2012 am jährlichen Stadtteilfest. Im Sommer 2012 ging die gemeinsame Internetpräsenz der Gewerbetreibenden unter www.stoeckenergeschaefte.de online (siehe Projektbogen Internetseite Stöckener Geschäfte S.02.202). - Gemeinsame Außendarstellung des quartiersbezogenen Gewerbes - Gemeinsame Aktionen des quartiersbezogenen Gewerbes - Förderung des Austauschs der Gewerbetreibenden

Integriertes Handlungskonzept Stöcken 2013

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LOKALE ÖKONOMIE Lokale Ökonomie

Internetseite Stöckener Geschäfte
Sanierungsziel: ProjektBeschreibung / Ausgangslage:

S.02.202

Stärkung der Außendarstellung der lokalen Wirtschaft Eine gemeinsame Internetseite der Stöckener Betriebe soll Kunden aus Stöcken und Umgebung auf die ansässigen Betriebe und Geschäfte hinweisen. Neben Angaben über Geschäfte, Betriebe und Dienstleitungen sollen Informationen oder Aktionen wie der Nikolausmarkt veröffentlicht werden. Die Idee für das Projekt stammt aus der Stöckener Gewerberunde, die das Projekt umsetzt. Verbesserung der Außendarstellung der lokalen Wirtschaft Stärkung der Identifikation zum Stadtteil Übersicht für BewohnerInnen über das ansässige Gewerbeangebot örtliche Gewerbetreibende im Sanierungsgebiet und in der nahen Umgebung, potenzielle Kundinnen und Kunden des Stadtteils seit Januar 2012 örtliche Gewerbetreibende im Sanierungsgebiet und in der nahen Umgebung LHH, Wirtschaftsförderung Büro StadttUmBau mit STATTwerke Consult GmbH, i.d. Konzept Kosten (2012) Erstellung der Internetpräsenz Pflege der Internetpräsenz (1. Jahr) Gesamt kosten Finanzierung_2012 Mittel Bereich Wirtschaftsförderung (Erstellung der Internetpräsenz) Eigenmittel beteiligte Gewerbebetriebe (Pflege der Internetpräsenz) Kostenschätzung (2013) Pflege der Internetpräsenz 2.689,40 € 1.040,00 € 3.729,40 € . . .

Projektziel:

Zielgruppe: Laufzeit (Beginn/Ende) Träger: Kooperationspartner: Kosten und Finanzierung:

2.689,40 € 1.040,00 €

. .

800,00 €

.

Finanzierung 2013 LHH, Wirtschaftsförderung Gewerbetreibende Stöcken (Eigenbeteiligung 20,- € / Jahr pro Mitglied der Gewerberunde und 80,- € / einmalig für Neuaufnahme in das Internetportal Stöckener Geschäfte)
Stand des Verfahrens / Ergebnisse:

13 Gewerbetriebe haben Ihr Interesse an einer gemeinsamen Internetseite des Stöckener Gewerbes bekundet, weitere Geschäfte werden akquiriert. Mittel für das LOKALE Ö der Stadt Hannover beantragt. Ein externer Projekt sind bei der Wirtschaftsförderung KONOMIE Dienstleister wurde beauftragt, eine Internetpräsenz zu erstellen. Die Seite ist seit Sommer 2012 online.   Eine Internetpräsenz der Stöckener Gewerbebetreibenden ist unter www.stoeckenergeschaefte.de online aufrufbar. mind. 25 Gewerbetreibende im Stadtteil beteiligen sich an der Internetseite. Die Seite wird regelmäßig aktualisiert und von potenziellen Kunden angesehen.

Zielerreichung, Erfolgsindikatoren
Angestrebt / Erreicht



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Integriertes Handlungskonzept Stöcken 2013

Soziale und kulturelle Angebote und Infrastruktur
3. Soziale und kulturelle Angebote und Infrastruktur Sanierungsziele

•	Verbesserung / Anpassung der sozialen und kulturellen 		

Infrastruktur •	Förderung der Integration •	Ausbau von Betreuungs- und Erziehungsangeboten •	Gesundheitsförderung •	Unterstützung von tragfähigen Nachbarschaften •	Ausbau der sozialen Beratungs- und Unterstützungssysteme •	Förderung der Stadtteilkultur •	Schaffung von sozialen Kontakt- und Treffpunkten Seit 2007 finden eine Vielzahl von kulturellen und sozialen Projekten im Stadtteil Stöcken statt. Die Angebote ermöglichen es den Bewohnerinnen und Bewohnern sich in unterschiedlichster Form mit den Themen Nachbarschaft und Kultur zu befassen und darüber miteinander in Kontakt zu kommen. Die sozialen und kulturellen Kunst-, Musik- und Theaterprojekte verfügten bzw. verfügen über einen niedrigschwelligen Zugang oder sind an Einrichtungen wie z.B. Schulen, Stadtteilladen oder das Freizeitheim Stöcken angebunden. Neben sozialen und kulturellen Angeboten haben sich außerdem neue Infrastrukturen im Stadtteil wie der Wohnwinkel Stöcken, der Gesundheitstreff „Gesund in Stöcken“ oder der Stadtteilladen entwickelt. In Planung ist ein Sozialkaufhaus für Stöcken zu etablieren. Das Thema Gesundheit war in Stöcken nicht in der öffentlichen Diskussion. Es gibt unterschiedliche Angebote im Stadtteil, diese waren jedoch zum Teil nicht allgemein bekannt. Im Zeitraum September bis Dezember 2008 wurden eine Bestandsanalyse sowie Angebotsnachfrage zu Gesundheitsangeboten in Stöcken durchgeführt. Ziel war es, ein Konzept für den Stadtteil Stöcken zum Thema Gesundheit zu entwickeln. Bei der Auftaktveranstaltung „Gesund in Stöcken“ (S.03.301) im März 2009 wurden die Ergebnisse und das Konzept vorgestellt sowie ein erstes Treffen für das Netzwerk „Gesund in Stöcken“ initiiert. Das Netzwerk ist eine Plattform für bereits aktive, aber auch für interessierte Menschen sein, die sich mit dem Ausbau des Themas „Gesund in Stöcken“ weiter befassen wollen. Außerdem wurde der Gesundheitstreff
Integriertes Handlungskonzept Stöcken 2013

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Soziale und kulturelle Angebote und Infrastruktur
„Gesund in Stöcken“ vor Ort im Stadtteilladen installiert, der neben wöchentlichen Veranstaltungen wie Walking, Elterntreff, Qi Gong, Frauengruppe und Gesundes Frühstück auch Vorträge zu verschiedenen Themen anbietet. Seit Sommer 2009 gibt es den Stadtteilladen (S.03.501) in der Ithstraße 8 mit einem vielfältigen Angebot für die Menschen im Quartier, dessen Träger das Soziale Netzwerk Stöcken e.V. ist. Zum Angebot der ersten Stunde gehört „das offene Lesecafe mit Bibliothek“. Aus der „Energieberatung“ hat sich die „Nachbarschaftshilfe“ entwickelt. Die Beratungen werden in Deutsch, Türkisch und Russisch durchgeführt. Ein weiteres offenes Angebot ist das monatlich stattfindende „Sonntagscafé“ sowie die „Weihnachtsstube“ am 24. Dezember. Darüber hinaus gibt der Stadtteilladen anderen Projekten mit temporärem Raumbedarf die Möglichkeit ihre Angebote vor Ort durchzuführen. In Kooperation mit dem Verein SPOKUSA e. V. aus der Nordstadt wurden zwei Frauenfahrradkurse organisiert und durchgeführt. Fahrradkurs für Frauen

 

Im Jahr 2012 wurde eine „aktivierende Befragung rund um den Stadtteilladen“ herum durchgeführt, um weitere gemeinwesenorientierte Angebote zu entwickeln und das ehrenamtliche Engagement im Stadtteil zu fördern. Derzeit läuft noch die Auswertung der Ergebnisse, so dass im Integrierten Handlungskonzept 2014 detailliert dazu berichtet werden kann.

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Integriertes Handlungskonzept Stöcken 2013

Soziale und kulturelle Angebote und Infrastruktur
Der Verein Soziales Netzwerk Stöcken ist neben dem Stadtteilladen auch Träger des Leckerhauses (S.04.307), das seit 2001 einen pädagogischen Mittagstisch und eine Hausaufgabenbetreuung für Kinder anbietet. Die Einrichtung besitzt eine hohe Akzeptanz bei den Bewohnerinnen und Bewohnern. Über die Arbeit mit den Kindern ist auch ein Zugang zu den zugehörigen Familien entstanden. Auf diesem Weg entwickeln sich Projekte wie beispielsweise der Frauentreff (S.03.420). Im Zusammenhang mit der Aufnahme in das Förderprogramm „Aktive Stadtund Ortsteilzentren“ (vgl. Kapitel 2) für den Bereich des Stöckener Marktes wird das Freizeitheim Stöcken zukünftig durch ein Stadtteilzentrum ersetzt, indem die Einrichtungen der Stadtteilkulturarbeit, Stadtteilladen und Leckerhaus unter einem Dach zusammengeführt werden. Damit entsteht an diesem Standort in den kommenden Jahren ein zukunftsfähiges soziales und kulturelles Zentrum.

Integriertes Handlungskonzept Stöcken 2013

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Soziale und kulturelle SOZIALE UND KULTURELLE ANGEBOTE UND Angebote und Infrastruktur INFRASTRUKTUR
Kunstprojekte in der Kunstschule Corvinus
Sanierungsziele: Verbesserung/Anpassung der sozialen und kulturellen Infrastruktur

S.03.201

Förderung der Integration
ProjektBeschreibung / Ausgangslage:

Projektziel: Zielgruppe: Laufzeit (Beginn/Ende)

Kinder, Jugendliche sowie auch Erwachsene mit unterschiedlichem kulturellem Hintergrund setzen sich mit gewählten Themen auseinander und schaffen eigene Werke hierzu. Den Höhepunkt der Projekte bilden die Ausstellungen in der Corvinuskirche und/oder in der Kindertagesstätte Corvinus mit Familienzentrum mit Rahmenprogramm. Danach werden die Ausstellungen auch in den Räumlichkeiten der Projektpartner zu sehen sein. Stärkung und Erhöhung des Selbstwertgefühls; Ausstellung mit Rahmenprogramm in der Corvinuskirche und in der Kindertagesstätte Corvinus mit Familienzentrum. Kinder, Jugendliche und Erwachsene aus Stöcken und darüber hinaus August bis November 2008 (Die Kunst mit dem Kreuz) Januar bis Mai 2009 (Schmetterlinge – Edelsteine der Lüfte) Januar bis Juni 2010 (Porträt) Januar bis Dezember 2011 (Meine Stadt - Stadtteilansichten) Januar bis Dezember 2012 (auf den Spuren großer Künstler) 2013 in Planung Kunstschule Corvinus LHH Quartiersmanagement Stöcken, Familienzentrum Corvinus, Wilhelm-Schade Schule, St. Adalbert Kita, Konfirmanden und Jugendgruppe der Corvinusgemeinde, Kita Bugenhagen, Leckerhaus, Kulturcafe Stöcken Kosten je Projekt in 2008 und 2009: Honorarkosten Sachkosten (Öffentlichkeitsarbeit, Material, Mietnebenkosten) Gesamtkosten: Kosten je Projekt in 2010 bis 2011 Honorarkosten Sachkosten (Öffentlichkeitsarbeit, Material, Mietnebenkosten) Gesamtkosten: Kosten Projekt in 2012 Honorarkosten Sachkosten (Öffentlichkeitsarbeit, Material, Mietnebenkosten) Gesamtkosten: Kosten Projekt 2013 in Planung Finanzierung: Mittel des Jugend- und Sozialdezernats (Soziale Stadt) Quartiersfonds 1.360 € 1.590 € 2.950 € 1.160 € 1.000 € 2.160 € 1.560 € 1.000 € 2.560 € . . . . . . . . .

Träger: Kooperationspartner:

Kosten und Finanzierung:

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Integriertes Handlungskonzept Stöcken 2013

Soziale und kulturelle SOZIALE UND KULTURELLE ANGEBOTE UND Angebote INFRASTRUKTUR und Infrastruktur
Stand des Verfahrens / Ergebnisse:

Zielerreichung, Erfolgsindikatoren
Angestrebt / Erreicht

Das Projekt stand 2008 unter dem Thema „Die Kunst mit dem Kreuz“ und 2009 unter dem Thema „Schmetterlinge - Edelsteine der Lüfte“. Im Jahr 2010 wurde zum Thema „Porträt“ und in 2011 an dem Thema „Meine Stadt; Stadteilsichten – Stadtteilansichten“ gearbeitet. Kinder, Jugendliche und Erwachsene aus dem Stadtteil arbeiteten institutionsübergreifend zusammen. Die entstandenen Kunstwerke wurden/werden jeweils bei einer Ausstellung in der Corvinuskirche und/oder dem Familienzentrum präsentiert. - Menschen aller Altersgruppen mit unterschiedlichem kulturellem Hintergrund beteiligen sich - Ausstellung in der Corvinuskirche und/oder dem Familienzentrum mit 100 Ausstellerinnen und Ausstellern (100 - 200 Werke)

Integriertes Handlungskonzept Stöcken 2013

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Soziale und kulturelle SOZIALE UND KULTURELLE ANGEBOTE UND INFRASTRUKTUR Angebote und Infrastruktur
Gesund in Stöcken
Sanierungsziel: ProjektBeschreibung / Ausgangslage:

S.03.301

Verbesserung der Gesundheitsförderung, Verbesserung der sozialen Infrastruktur In Stöcken war das Thema Gesundheit zu Beginn des Programms Soziale Stadt (2007) nicht in der öffentlichen Diskussion, es gab vereinzelte Angebote, aber kein Netzwerk zu diesem Thema. Die sozialstrukturellen Problemlagen wie hohe Arbeitslosigkeit, hoher Anteil an Hartz IV-Empfängern und allein erziehenden Müttern sowie ein hoher Anteil an Migrantinnen und Migranten führen u. a. dazu, dass Gesundheitsprävention und förderung kaum in Anspruch genommen werden. Mit einer Bestandsaufnahme in 2008 sowie der Entwicklung von niedrigschwelligen Angeboten wird das Thema Gesundheit für Stöcken seitdem bearbeitet und weiter entwickelt. Weiterentwicklung des Konzeptes Gesund in Stöcken Betreuung und Ausbau vom „Netzwerk Gesund Stöcken“ Weiterentwicklung von niedrigschwelligen Angeboten Einrichtungen und Bewohnerinnen und Bewohner Seit 1.05.2008 fortlaufend Quartiersmanagement Stöcken Region Hannover Fachbereich Gesundheit Kosten: 2008 Honorar Leitung 240 Std. x 25 € pro Stunde Honorar Co.-Leitung 50 Std. x 15 € pro Stunde Gesamtkosten: 2009, 2010, 2011, 2012, 2013 Honorar Leitung 430 Std. x 30 € pro Stunde Honorar Co.-Leitung 90 Std. x 15 € pro Stunde Material Gesamtkosten: Finanzierung: 2008 Mittel Jugend- und Sozialdezernat (Soziale Stadt) 2009 Mittel Jugend- und Sozialdezernat (Soziale Stadt) Region Hannover 2010 Mittel Jugend- und Sozialdezernat (Soziale Stadt) Region Hannover 2011 Mittel Jugend- und Sozialdezernat (Soziale Stadt) Region Hannover 2012 Mittel Jugend- und Sozialdezernat (Soziale Stadt) Region Hannover 2013 Mittel Jugend- und Sozialdezernat (Soziale Stadt) Region Hannover

Projektziel:

Zielgruppe: Laufzeit (Beginn/Ende) Träger: Kooperationspartner: Kosten und Finanzierung:

6.000 € 750 € 6.750 € 12.900 € 1.350 € 3.030 € 17.280 €

6.750 € 10.350 € 6.930 € 11.350 € 6.930 € 11.350 € 6.930 € 11.350 € 6.930 € 11.350 € 6.930 €

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Integriertes Handlungskonzept Stöcken 2013

Soziale und kulturelle SOZIALE UND KULTURELLE ANGEBOTE UND Angebote INFRASTRUKTUR und Infrastruktur
Stand des Verfahrens / Ergebnisse:

Zielerreichung, Erfolgsindikatoren
Angestrebt / Erreicht Walkinggruppe 2013

Eine Honorarkraft wurde 2008 eingestellt. Im Herbst 2008 wurde eine Bestandsanalyse sowie Angebotsnachfrage zu Gesundheitsangeboten in Stöcken durchgeführt und auf der Auftaktveranstaltung am 20. März 2009 vorgestellt. Das Netzwerk „Gesund in Stöcken“ wurde daraufhin installiert und trifft sich in regelmäßigen Abständen ca. 6 x im Jahr. Seit Sommer 2009 ist der Gesundheitstreff mittwochs mit seinen Angeboten im Stadtteilladen. Neben den regelmäßigen Angeboten (Walkinggruppe, Gesundes Frühstück, Funktionstraining, türkische Frauengruppe, Eltern-Kind-Gruppe) finden Vorträge beispielsweise zum Thema Vorsorgeuntersuchungen statt. Im Jahr 2010 wurde die Ausstellung „Körperwissen“ an verschiedenen Orten mit jeweils einer Informationsveranstaltung präsentiert; eine Abschlussveranstaltung fand im Freizeitheim statt. 2011 wurden verschiedene Angebote in Kooperation angeboten wie Fun-Baby (Ev. Familienbildungsstätte Hannover e.V.), Funktionstraining (u.a. Kommunaler Seniorenservice Hannover), Sport und Spaß statt Körperkult (Fonds: „Miteinander - Gemeinsam für Integration" Region Hannover).geplant und durchgeführt. 2012 wurde das feste Angebot durch ein regelmäßig stattfindendes Kursangebot QiGong erweitert. Hierzu wurde eine ehrenamtliche Mitarbeiterin zur QiGong Trainerin ausgebildet. Die Ausbildung erfolgte über Mittel der Landeshauptstadt Hannover, Fachbereich Soziales, Bereich Bürgerschaftliches Engagement und soziale Stadtteilentwicklung. Die Entwicklung des Projektes zeigt, dass die Angebote sehr gut angenommen werden und vor allem das Interesse an Bewegungsangeboten sehr stark ist. Ziel für das Jahr 2013 ist, die bestehenden Angebote zu etablieren und durch ein neues Projekt zum Thema Gesunde Ernährung in Form eines gemeinsamen Kochangebotes zu ergänzen. Ein Konzept für „Gesundheit in Stöcken“ ist erstellt und wurde auf der Auftaktveranstaltung für den Stadtteil präsentiert. Ein Netzwerk „Gesundheit in Stöcken“ ist installiert. Die Angebote des Gesundheitstreffs werden angenommen und weiter entwickelt.

Integriertes Handlungskonzept Stöcken 2013

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Soziale und kulturelle SOZIALE UND KULTURELLE ANGEBOTE UND Angebote und Infrastruktur INFRASTRUKTUR
Interkulturelle Arbeit in Stöcken
Sanierungsziel: ProjektBeschreibung / Ausgangslage:

S.03.401

Förderung der Integration In Hannover Stöcken lebt ein großer Anteil Menschen mit Migrationsintergrund. In der vorbereitenden Untersuchung wurden fehlende Treffpunkte für Migrantinnen und Migranten als Mangel für den Stadtteil benannt. Auch gibt es nur wenige Angebote für diese Zielgruppe. In diesem Projekt soll mit Unterstützung von Einrichtungen, die mit und für Migrantinnen und Migranten arbeiten, Angebote zur Förderung der Integration entwickelt und umgesetzt werden. Entwicklung und Förderung der interkulturellen Arbeit in Stöcken Migrantinnen und Migranten, Einrichtungen im Stadtteil, BewohnerInnen Fortlaufend Quartiersmanagement Stöcken Soziales Netzwerk e. V., Kulturverein zur Förderung und Integration von Jugendlichen e.V., Gesund in Stöcken, Volkshochschule Hannover Die Kosten für konkrete Projekte werden in den entsprechenden Projektbögen dargestellt. Die Projekte werden im Rahmen von finanziellen und strukturellen Ressourcen umgesetzt (z.B.: Frauentreff, Deutschkurs, Bewegungsangebote, Fahrradfahrkurse, Stadtteilladen, Gesund in Stöcken, Fest der Nachbarn...).  Entwicklung von niedrigschwelligen Angeboten für Migrantinnen und Migranten;  Förderung des Miteinanders;  Förderung des kulturellen Austausches;  Sensibilisierung des Themas Integration.

Projektziel: Zielgruppe: Laufzeit (Beginn/Ende) Träger: Kooperationspartner: Kosten und Finanzierung: Stand des Verfahrens / Ergebnisse: Zielerreichung, Erfolgsindikatoren
Angestrebt / Erreicht

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Integriertes Handlungskonzept Stöcken 2013

Soziale und kulturelle SOZIALE UND KULTURELLE ANGEBOTE UND INFRASTRUKTUR und Infrastruktur Angebote
Frauentreff
Sanierungsziele: Verbesserung / Anpassung der sozialen und kulturellen Infrastruktur

S.03.403

Schaffung von sozialen Kontakt- und Treffpunkten Förderung der Integration
ProjektBeschreibung / Ausgangslage:

Projektziel:

Zielgruppe: Laufzeit (Beginn/Ende) Träger: Kooperationspartner:

Das Leckerhaus des Vereins Soziales Netzwerk e. V. bietet für Kinder einen Mittagstisch und Hausaufgabenhilfe an. Ein wichtiger Bestandteil der Arbeit ist die Arbeit mit den Eltern. Gespräche, die erfahrungsgemäß mit den Müttern stattfinden, haben gezeigt, dass sie Interesse haben, sich zu treffen. Der Wunsch nach einem Frauentreff wurde von den Mitarbeiterinnen gerne aufgegriffen. Das Leckerhaus ist als Treffpunkt besonders geeignet, da es fest im Stadtteil etabliert ist, direkt im Quartier liegt und z. B. die muslimischen Männer daher keine Bedenken haben, ihre Frauen dort hingehen zu lassen. Neben den Möglichkeiten, sich in einem geschützten Raum zu treffen, sich auszutauschen, der häuslichen Isolation zu entfliehen, nutzen die Frauen den Treff zur Kontaktaufnahme bei Krisen und zur Verwirklichung eigener Interessen. Angebote aus bestehenden Bedarfen werden entwickelt und z. T. in die Eigenverantwortung der Frauen gelegt. Für den offenen Treffpunkt bedeutet das, teilnehmerinnenorientiert zu arbeiten. Die Frauen sollen gestärkt und ihre Sprachkenntnisse erweitert werden, um den Integrationsprozess zu fördern und sich aus der häuslichen Isolation zu lösen. Schaffung niedrigschwelliger Angebote; Frauen stärken, Mut machen und aus ihrer häuslichen Isolation lösen; Vertrauen schaffen, Kennenlernen der verschiedenen Kulturen, Austausch und Akzeptanz fördern, neue Fähigkeiten erlernen und erproben, Abbau von Barrieren zwischen den Kulturen; Sprachkompetenz erweitern; z.B. Gesprächskreise/Diskussionsrunden zu selbst gewählten Themen; Frauen an andere Unterstützungs- und Stadtteilangebote heranführen; Anregung zur Mitarbeit im Stadtteil; Frauen stärken, eigene Angebote anzuregen und durchzuführen. Alle Frauen aus dem Stadtteil, im Besonderen Frauen mit Migrationshintergrund Seit 1.02.2008 fortlaufend Soziales Netzwerk Stöcken e.V. Quartiersmanagement Stöcken

Integriertes Handlungskonzept Stöcken 2013

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Soziale und kulturelle SOZIALE UND KULTURELLE ANGEBOTE UND INFRASTRUKTUR Angebote und Infrastruktur
Kosten und Finanzierung:

Kosten 2008 (40 Treffen pro Jahr à 2 St.) Honorar Materialkosten (Bastelmaterial, Tee, Fahrkarten usw.) Zwei Fahrräder mit tiefem Einstieg á 175 € Gesamtkosten: Kosten 2009: Honorar Materialkosten Gesamtkosten: Kosten 2010: Honorar Materialkosten(Nähmaschinen, Ausflüge) Gesamtkosten: Kosten 2011 und 2012: Materialkosten(Ausflüge, Fahrkarten) Gesamtkosten: Kosten 2013 in Planung Finanzierung: 2008 – 2010 Mittel Jugend- und Sozialdezernat (Soziale Stadt) 2011 und 2012 Quartiersfonds

2.300 € 600 € 350 € 3.250 €

2.300 € 520 € 2.820 €

500 € 900 € 1.400 €

900 € 900 €

Stand des Verfahrens / Ergebnisse:

Zielerreichung, Erfolgsindikatoren
Angestrebt / Erreicht

Entsprechend der Wünsche der Teilnehmerinnen nach Beweglichkeit und Erkundung des näheren Umfeldes wurde den Frauen im Rahmen dieses Projektes auch angeboten, das Fahrradfahren zu lernen, ein Schwimmangebot in der WilhelmSchade-Schule anzunehmen, die Angebote von Gesund in Stöcken zu nutzen oder einen Computerkurs zu besuchen. Der offene Frauentreff wird durchschnittlich von 8 bis 15 Frauen angenommen. Es ist ein Vertrauensverhältnis entstanden, aus der eine konstruktive und für die Frauen stärkende Zusammenarbeit entstanden ist. Die Teilnehmerinnen sind Multiplikatorinnen, die weitere Frauen mit Migrationshintergrund erreichen. Eine Fortsetzung des Projektes für das Jahr 2013 und darüber hinaus ist geplant. - Durchschnittliche Teilnehmerinnenzahl 8 bis 15 Frauen - Frauen aus häuslicher Isolation herausführen - Selbstbewusstsein stärken (z.B. Radfahren lernen, kreative Arbeit, gemeinsame Aktivitäten planen und durchführen)

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Integriertes Handlungskonzept Stöcken 2013

SOZIALE UND KULTURELLE Soziale und kulturelle ANGEBOTE UND INFRASTRUKTUR Angebote und Infrastruktur Starke Frauen
Sanierungsziele: Verbesserung, Anpassung der sozialen und kulturellen Infrastruktur

S.03.404

Förderung der Integration Schaffung von sozialen Kontakt- und Treffpunkten
ProjektBeschreibung / Ausgangslage: Projektziel: Zielgruppe: Laufzeit (Beginn/Ende) Träger: Kooperationspartner: Kosten und Finanzierung:

Die Frauengruppe „Starke Frauen“ ist ein Projekt für Migrantinnen. Der Bedarf ist von Frauen aus dem Stadtteil angezeigt worden, nachdem das Programm „Hippy“, an dem sie teilgenommen haben, geendet hat. Frauen stärken, Informationslücken schließen, Elternbeteiligung und Elternarbeit fördern Frauen aus dem Sanierungsgebiet Stöcken, vornehmlich Migrantinnen; ehemalige Teilnehmerinnen des Programms „Hippy“ Seit 01.03.2010 fortlaufend NiKo-Projekt Stöcken und AWO Region Hannover e.V. Jugendmigrationsdienst Verschiedene Einrichtungen aus dem Stadtteil Treffen monatlich 2 Treffen á zwei Stunden plus Vorbereitung/Nachbereitung Honorarkraft 72 Stunden x 15,- Euro pro Stunde ReferentInnen (Kreative) Material (Nähen, Kreatives) Anteil Jugendzentrum und AWO (Raum, Organisation, Material) Gesamtkosten:

1.080 € 300 € 300 € 100 € 1.780 €

. . . . .

Das Jugendzentrum und die AWO teilen sich die Raum- und Materialkosten. Die weiteren Kosten werden aus Mitteln des Jugend- und Sozialdezernates bestritten.
Stand des Verfahrens / Ergebnisse:

Die Frauengruppe trifft sich seit dem Frühjahr 2010 regelmäßig einmal im Monat. Treffen, die inhaltlich immer mehr von den Frauen mitbestimmt werden. Der Wunsch der Gruppe ist für dieses Jahr selber mehr aktiv zu werden und sich öfter zu treffen (zweimal monatlich) Einige der Frauen können nähen und möchten dieses Wissen weitergeben. Zum anderen besteht der Wunsch nach kreativen Angeboten, dieses wollen wir in diesem Jahr mit dem Thema „Malen“ und kreatives Gestalten abdecken. Die ständige Honorarkraft übernimmt hier die Weitergabe der Termine und die Organisation der Treffen. Der informelle Austausch soll weiter nicht zu kurz kommen, dies fördert den Netzwerkgedanken der Eltern (hier insbesondere der Mütter), er soll nur in anderer Form stattfinden. Nähmaschinen müssen nicht SOZIALE UND drei Maschinen vorhanden, einige der angeschafft werden, im Jugendzentrum sind KULTURELLE ANGEBOTE UND INFRASTRUKTUR Frauen können auch Maschinen mitbringen. Für die kreativen Angebote würden wir gerne Künstlerinnen in die Gruppe bitten, die dann mit den Frauen arbeiten. durchschnittlich treffen sich 8-10 Teilnehmerinnen es wurde ein Katalog der bereits bearbeiteten Themen erstellt Informationen werden weitergegeben, Diskussionen in Gang gesetzt

Zielerreichung, Erfolgsindikatoren
Angestrebt / Erreicht

Integriertes Handlungskonzept Stöcken 2013

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SOZIALE UND KULTURELLE Soziale und kulturelle ANGEBOTE UND INFRASTRUKTUR Angebote und Infrastruktur Basteln und Stricken
Sanierungsziel: ProjektBeschreibung / Ausgangslage:

S.03.407

Schaffung von sozialen Kontakt- und Treffpunkten Gemeinsames Stricken und Basteln soll die sozialen Kontakte der Menschen im Stadtteil fördern, Unterstützung zur Selbsthilfe ermöglichen sowie die Erhaltung der Selbstständigkeit durch Trainieren der Feinmotorik unterstützen. Dazu soll ein regelmäßiger Termin im Seniorenbüro eingerichtet werden, wo interessierte Personen teilnehmen können. Förderung und Unterstützung der sozialen Kontakte im Stadtteil Hilfe zur Selbsthilfe Erhaltung der Selbstständigkeit durch Erhaltung der Feinmotorik Seniorinnen und Senioren und alle Menschen, die sich angesprochen fühlen 1. Halbjahr 2013 DRK-Region Hannover e.V., Seniorenbüro Stöcken LHH Quartiersmanagement Stöcken Kosten Material (Wolle, Stricknadeln, Bastelkleber etc.) Finanzierung Quartiersfonds Stöcken

Projektziel:

Zielgruppe: Laufzeit (Beginn/Ende) Träger: Kooperationspartner: Kosten und Finanzierung:

300 €

Stand des Verfahrens / Ergebnisse: Zielerreichung, Erfolgsindikatoren
Angestrebt / Erreicht

Jeden 1. und 3. Donnerstag im Monat wird gestrickt und gebastelt.

  

10-12 Personen nehmen regelmäßig an den Treffen teil (angestrebt), die sozialen Kontakte der Menschen untereinander werden gefördert, die hergestellten Sachen werden sozialschwächeren Familien aus dem Stadtteil, zurzeit für Bedürftige aus dem Lauckerthof, zur Verfügung gestellt.

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Integriertes Handlungskonzept Stöcken 2013

SOZIALE UND KULTURELLE Soziale und kulturelle ANGEBOTE UND INFRASTRUKTUR Angebote und Infrastruktur „Bauecke“ bei den Glühwürmern
Sanierungsziel: ProjektBeschreibung / Ausgangslage:

S.03.408

Soziale und kulturelle Angebote und Infrastruktur, Bildungsarbeit Die Kinder der Kindertagesstätte Glühwürmer sind gerne kreativ und werden auch darin von den MitarbeiterInnen bestärkt. Gerne beschäftigten sich die Kinder mit den wenigen vorhandenen Bausteinen. Um sie zur fördern, soll die Bauecke der Kindertagesstätte mit Bausteinen aus Holz und Lego ergänzt werden. Die Erfahrung hat gezeigt, dass eine Kombination aus den Materialien Holz und Lego sehr sinnvoll ist. Die Kinder lernen auf spielerische Weise Formen, Mengen räumliche Dimensionen und mathematische Prinzipien. Sie lernen im freien Spiel und unter gezielter Anleitung. Bildungsarbeit, vorschulische Grundlagen fördern und festigen Kinder im Altern von 3 – 6 Jahren Anschaffung im Dezember 2012, Nutzung langfristig

Projektziel: Zielgruppe: Laufzeit (Beginn/Ende) Träger: Kooperationspartner: Kosten und Finanzierung:

Glühwürmer e.V., Alte Stöckener Str. 7, 30419 Hannover

Kosten: Bausteine Finanzierung: Eigenanteil Quartiersfonds

900 € 400 € 500 €

Stand des Verfahrens / Ergebnisse: Zielerreichung, Erfolgsindikatoren
Angestrebt / Erreicht

Die Bauecke ist ergänzt und wird von den Kindern sehr gerne genutzt. Besonders für die Jungen ist das Angebot eine große Lernwerkstatt. Abgeschlossen Der Raum wird von allen Kindern gerne genutzt. Sie erweitern ihre Grundlagen.

Integriertes Handlungskonzept Stöcken 2013

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Soziale und kulturelle SOZIALE UND KULTURELLE ANGEBOTE UND Angebote und Infrastruktur INFRASTRUKTUR
Stadtteilladen Stöcken
Sanierungsziel: ProjektBeschreibung / Ausgangslage:

S.03.501

Verbesserung der sozialen Infrastruktur, Schaffung von sozialen Treffpunkten Der Stadtteilladen Stöcken ist ein niedrigschwelliger Treffpunkt für die Bewohnerinnen und Bewohner im Quartier um das ehemalige Unterkunftsgebiet Ithstraße. In dem ehemaligen Ladenlokal in der Ithstraße 8 ist Raum für unterschiedliche gemeinwesenorientierte Angebote. Dazu gehört das offene Lesecafe mit Bibliothek, wo Menschen sich zwanglos bei einem Tee oder Kaffee treffen, Bücher aussuchen, Informationen austauschen und Tageszeitungen lesen können. Darüber hinaus wird Nachbarschaftshilfe angeboten. Die Beratungen werden in Deutsch, Türkisch und Russisch durchgeführt. Ein weiteres offenes Angebot ist das einmal monatlich stattfindende Sonntagscafé sowie die Weihnachtsstube am 24. Dezember und seit Februar 2013 das gesellige Handarbeiten, ein Angebot von Teilnehmerinnen des Projektes Gesund in Stöcken für strick- und häkelbegeisterte BewohnerInnen im Quartier. Das Projekt Gesund in Stöcken nutzt für den Gesundheitstreff und das Netzwerk Gesundheit den Stadtteilladen und steht darüber hinaus anderen Projekten mit temporärem Raumbedarf zur Verfügung Niedrigschwelliger sozialer Treffpunkt im Quartier um die Ithstraße Bewohnerinnen und Bewohner im Stadtteil Seit 01.04. 2009 fortlaufend

Projektziel: Zielgruppe: Laufzeit (Beginn/Ende) Träger: Kooperationspartner: Kosten und Finanzierung:

Soziales Netzwerk Stöcken e.V. Quartiersmanagement Stöcken, Gesund in Stöcken, Interkulturelle Stadtteilentwicklung Kosten pro Jahr 2009-2012: Miete (300 €/mtl.), Nebenkosten (12 x 190 €/mtl.) Büroorg, Verbrauchsmaterial (Telefon, Hygiene 12 x 200 €/mtl.) Kosten für Projektleitung (7,5 Std./Woche, 12 Monate x 750 €) Öffentlichkeitsarbeit (Tag der offenen Tür, Druckkosten etc.) Ergänzung Ausstattung Gesamtkosten: Kosten pro Jahr 01.05.2012 -30.04.2013 Die Zuwendung für 12 Monate ist für folgende Zwecke vorgesehen: Miete einschließlich Betriebskosten: Sachkosten Betrieb des Ladens/Büros (Telefon, Internet, Büromaterial, Hygiene) Projektgebundene Personalkosten/Honorare (Betrieb, Beratung, Organisation, Koordination) Öffentlichkeitsarbeit Ausstattung (Ergänzung) Summe: Finanzierung: Mittel Jugend- und Sozialdezernat (Soziale Stadt)

5.880 € 2.400 € 9.000 € 1.500 € 1.220 € 20.000 €

. . . . . .

5.280 € 2.700 € 19.920 € 500 € 1.600 € 30.000 €

. . . . . .

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Integriertes Handlungskonzept Stöcken 2013

Soziale und kulturelle SOZIALE UND KULTURELLE ANGEBOTE UND Angebote INFRASTRUKTUR und Infrastruktur
Stand des Verfahrens / Ergebnisse:

Zielerreichung, Erfolgsindikatoren
Angestrebt / Erreicht

Der Stadtteilladen mit Leseangebot wurde am 01.06.2009 eingerichtet. Nachbarschaftshilfe wird in drei Sprachen angeboten. Seit Juni 2009 werden dort Gesundheitsangebote durchgeführt. Der Stadtteilladen wurde 2011 bis 2012 von anderen Projekten wie z.B. der Ausbildungsoffensive als Beratungsort und dem Projekt des Sozialen Netzwerks Stöcken e.V. Menschen mit Menschen (MmM) Aufbau einer niedrigschwelligen Freiwilligenbörse für Stöcken - genutzt. Eine Projektleitung wurde zum 01.06.2009 mit einem geringen Stundenumfang eingestellt. Das Angebot des Stadtteilladens wird bedarfsgerecht erweitert und ergänzt. Eine offizielle Einweihung des Stadtteilladens fand am 25.09.2009 statt. Das europäische Nachbarschaftsfest „Fest der Nachbarn“ wird regelmäßig in Kooperation mit Anderen in und vor dem Stadtteilladen durchgeführt. Im Jahr 2012 wurden in Kooperation mit dem Verein SPOKUSA e.V. aus der Nordstadt zwei Frauenfahrradfahrkurse organisiert und durchgeführt. Ende 2012 / Anfang 2013 fand eine aktivierende Befragung im Quartier um den Stadtteilladen herum statt. Die Befragungen wurden von zwei Mitarbeiterinnen sowohl in deutscher als auch in türkischer Sprache durchgeführt. Ziel der Befragung ist es, u.a. den Bekanntheitsgrad des Stadtteilladens und seiner Angebote zu erhöhen, die BewohnerInnen dabei zu unterstützen, sich für die eigenen Interessen zu organisieren, einzusetzen und sich zu solidarisieren, neue bedarfsgerechte Angebote zu entwickeln und das ehrenamtliche Engagement im Stadtteil zu fördern. Die Auswertung der Befragung hat im März 2013 begonnen. - Eröffnung Stadtteilladen - Lesecafé wird von den Bewohnern/innen angenommen - Nachbarschaftshilfe wird von den Bewohner/innen genutzt - weitere Angebote in Kooperation finden statt (Gesundheitsangebote, Fahrradfahrkurse für Erwachsene, Kochangebot „Gesund und lecker durch alle Jahreszeiten“, das Projekt „Starke Frauen – engagierte Frauen“)) - das Sonntagscafé wird von den Bewohner/innen angenommen - das gesellige Handarbeiten wird angenommen - eine Projektleitung und Buchhaltungskraft ist eingestellt. - Eine Bürgerarbeitskraft wird zum 01.04.2012 eingestellt und wird neue Angebote übernehmen - Eine aktivierende Befragung findet statt und wird ausgewertet.

Integriertes Handlungskonzept Stöcken 2013

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SOZIALE UND KULTURELLE ANGEBOTE UND Soziale und kulturelle INFRASTRUKTUR Angebote und Infrastruktur Wohnwinkel Stöcken
Sanierungsziele: Schaffung von sozialen Kontakt- und Treffpunkten

S.03.502

Verbesserung / Anpassung der sozialen und kulturellen Infrastruktur
ProjektBeschreibung / Ausgangslage:

Projektziel:

Zielgruppe: Laufzeit (Beginn/Ende) Träger: Kooperationspartner:

Der Wohnwinkel Stöcken ist ein Teil des Bundesmodellprogramms „Neues Wohnen - Beratung und Kooperation für mehr Lebensqualität im Alter“ (2007-2010) des BMFSFJ. Das Projekt Wohnwinkel dient der kooperativen Erarbeitung eines Rahmenkonzepts und der modellhaften Entwicklung und Erprobung von Prozessen zur Quartiergestaltung. Im Wohnwinkel Stöcken sollte ein Modell für den innerstädtischen Raum entwickelt werden, daneben existieren noch Standorte in Garbsen und Burgwedel. Durch die Kooperation unterschiedlicher Institutionen und unter Einbeziehung aller vor Ort aktiven Einrichtungen, Organisationen und Unternehmen soll eine Beratungs- und Begegnungsstelle eingerichtet werden, in der u. A. Nachbarschaftshilfe aufgebaut und organisiert, Wohnberatung für Mieter und Vermieter angeboten und zu alternativen Wohnkonzepten beraten wird. Durch Vernetzung vor Ort verfügbarer Angebote, Dienstleistungen und ehrenamtlicher Hilfe soll hilfebedürftigen Einwohnerinnen und Einwohnern die zur Aufrechterhaltung einer selbständigen Lebensführung notwendige Unterstützung gewährt und ein Verbleib im gewohnten Quartier ermöglicht wird. Gleichzeitig mit der Beantragung des Projekts wurde ein gemeinschaftliches und barrierearmes Bauvorhaben der GBH geplant (siehe Projektbogen Seniorenwohnprojekt Stöcken). Eine Verstetigung des Wohnwinkels nach der Modellphase (2010) ist durch die Integration in das Seniorenprojekt Stöcken durch Wohnen + gegeben. In der Zeit vom 01.11.2010 bis zum 31.12.2010, in der Phase der Überleitung, haben die Diakoniestationen Hannover gGmbH und das Forum Gemeinschaftliches Wohnen e. V. zusammen das Projekt betreut und die Phase der Überleitung erfolgreich abgeschlossen. Ab dem 01.01.2011 haben sich die Diakoniestationen Hannover gGmbH bereit erklärt, die Strukturen des Wohnwinkels zu übernehmen, die bewährten Termine fortzuführen und den Wünschen der Akteure entsprechend zu erweitern. - Vernetzung und Aufbau von Angeboten im Quartier - niedrigschwelliges Beratungsangebot für Senioren und Angehörige zu Wohnenund Unterstützungs(dienst)leistungen. Seniorinnen und Senioren und ihre Angehörigen 12.09.2007-30.06.2012 Abgeschlossen Region Hannover; ab dem 01.01.2011 Diakoniestationen Hannover gGmbH Stadt Hannover (KSH), Gesellschaft für Bauen und Wohnen Hannover mbH (GBH), Ev.-luth. Kirchengemeinde Ledeburg-Stöcken, Niedersächsische Fachstelle für

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Integriertes Handlungskonzept Stöcken 2013

SOZIALE UND KULTURELLE ANGEBOTE UND Soziale und kulturelle INFRASTRUKTUR und Infrastruktur Angebote
Kosten und Finanzierung:

Wohnberatung, Forum Gemeinschaftliches Wohnen e.V. (FGW) Die Kosten für den Standort Stöcken lassen sich nicht separat ermitteln. Das Modellprojekt mit allen drei Standorten wird zu ca. 60% vom BMFSFJ und zu ca. 25% von der Region Hannover finanziert. Der verbleibende Teil von rund 15% wird durch das Land Niedersachsen sowie Spenden finanziert. Nach der Beendigung des Bundesmodellprojektes wurden in der Phase der Überleitung Mittel aus dem Quartiersfond für eine Honorarkraft bereitgestellt. Kosten: Honorarkraft (80 Std. x 30 € pro Stunde) in der Zeit vom 01.11.2010 bis zum 31.12.2011 Kosten für die Raummiete, Finanzierung durch die GBH 12 x 225,00 in der Zeit vom 01.01.2011 bis zum 31.12.2011 Kosten bis zum 30.06.12:

2.400,00 €

.

2.700,00 €

.

2.550,00 €

.

Stand des Verfahrens / Ergebnisse: Zielerreichung, Erfolgsindikatoren
Angestrebt / Erreicht

Abgeschlossen

Das Beratungsangebot wurde im Quartier angesiedelt und vernetzt. Angebote für Senioren wurden geschaffen. Die verschiedenen Angebote, die aus dem „Wohnwinkel“ gebildet haben, sind fest im Projekt “ Wohnen+“ verankert.

Integriertes Handlungskonzept Stöcken 2013

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Soziale und kulturelle SOZIALE UND KULTURELLE ANGEBOTE UND INFRASTRUKTUR Angebote und Infrastruktur
Netzwerk Elternbildung und Beratung in Stöcken
Sanierungsziel: ProjektBeschreibung / Ausgangslage:

S.03.504

Verbesserung / Anpassung der sozialen und kulturellen Infrastruktur Starke und bildungsbewusste Eltern sind Garanten für mehr Bildungsgerechtigkeit und höhere Bildungschancen ihrer Kinder. Der Elternbildung kommt deshalb im Gesamtsystem Bildung, Betreuung und Erziehung eine Schlüsselfunktion zu, durch die Bildungsprozesse initiiert werden können. Anknüpfend und aufbauend an die Erfahrungen und Erkenntnisse des Projekts Koordination Elternbildung hat sich die Landeshauptstadt Hannover zum Ziel gesetzt, mit zugehenden Angeboten der Elternbildung, der Begrüßungsarbeit und Frühen Hilfen, Familien in prekären Lebenslagen besser zu erreichen. Zielrichtung von Elternbildung und Beratung soll die Stärkung und Unterstützung von Müttern und Vätern in ihrem Alltag, bei Übergängen in neue Lebensphasen, sowie in besonderen Lebenslagen und Belastungssituationen sein.  Weiterentwicklung und Ausweitung von Zugangskonzepten und Maßnahmen für Zielgruppen, die bisher weitgehend nicht erreicht wurden o o o o       alleinerziehende Mütter und Väter Eltern mit Kindern unter 3 Jahren insbesondere für Väter mit und ohne Migrationshintergrund Mütter und Väter, deren Kinder nicht ein öffentliches Betreuungsangebot wahrnehmen

Projektziel:

eine sozialräumliche Ausrichtung und Transparenz der Angebote Angebote, die den familiären Alltag entlasten, die wohnortnah, am Wochenende, mit Kinderbetreuung stattfinden Beteiligungs- und Mitgestaltungsmöglichkeiten für Eltern Steuerung bei der Angebotsgestaltung und zur Vermeidung von Doppelstrukturen Angebotsübersicht für Eltern (z.B. Lebensphasenmodell erstellen) Weiterentwicklung von Qualitätskriterien für dialogische, kultursensible, niedrigschwellige Elternbildungsangebote spezifisch gestalten

Zielgruppe: Laufzeit (Beginn/Ende) Träger: Kooperationspartner:

Einrichtungen, Akteure und Eltern in Stöcken Mai 2011 bis Juni 2013 Fachbereich Jugend und Familie / Jugend und Familienberatung/ Elternbildung Akteure aus dem Bereich der Frühprävention, Elternbildung und Migrantenselbstorganisationen, aus Einrichtungen kirchlicher Träger, freier Träger der Wohlfahrtspflege bis hin zu städtischen Einrichtungen Es entstehen zunächst keine Kosten.

Kosten und Finanzierung:

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Integriertes Handlungskonzept Stöcken 2013

Soziale und kulturelle SOZIALE UND KULTURELLE ANGEBOTE UND INFRASTRUKTUR und Infrastruktur Angebote
Stand des Verfahrens / Ergebnisse:

Das Projekt Elternbildung hat im Mai 2011 begonnen.  Seit September 2011 wird das Konzept der Gemeinsam Wachsen Gruppen in Kooperation mit dem Familienzentrum Corviniuskirche erfolgreich umgesetzt. Dabei handelt es sich um ein niederschwelliges, offenes Angebot für Mütter und Väter mit Kindern unter 3 Jahren, insbesondere auch für Familien mit Migrationshintergrund.  Seit Sommer 2012 gibt es auch in Stöcken die Aufsuchende Elternarbeit (Willkommen Baby). Dabei handelt es sich ebenfalls um ein niederschwelliges Zugangskonzept der Elternbildung. Es ist ein freiwilliges Angebot und soll jungen Müttern und Vätern helfen und unterstützen, sich schneller in der neue Rolle als Eltern zurechtzufinden. Umsetzungskonzept bis 2014  Geplant sind weitere Elternbildungskonferenzen, mit dem Ziel eines integrierten Sozialraumkonzeptes. Außerdem soll für Eltern auf der Grundlage eines Lebensphasenmodells, eine Angebotsübersicht erstellt werden.  Die Aufsuchende Elternarbeit soll eine stärkere sozialräumliche Ausrichtung bekommen, damit noch mehr Familien mit Neugeborenen angesprochen werden.

Zielerreichung, Erfolgsindikatoren
Angestrebt / Erreicht

Integriertes Handlungskonzept Stöcken 2013

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Soziale und kulturelle Angebote und Infrastruktur
Interkulturelle Fußball Mädchenmannschaft
Sanierungsziele: ProjektBeschreibung / Ausgangslage:

S.03.506

Verbesserung der sozialen und kulturellen Infrastruktur In Stöcken gibt es bislang keine Mädchenfußballmannschaft. Diese Lücke soll mit dem Aufbau einer interkulturellen Mädchenmannschaft geschlossen werden. Aus den Anfragen von Mädchen und ihren Familien ließ sich der Bedarf ableiten. Es wird Wert auf die kulturellen Anforderungen und Besonderheiten gelegt. Um möglichst vielen Mädchen den Zugang zu ermöglichen, wird das Training kostenlos angeboten. Teilnahme von ca. 20 Mädchen an einer Mädchenfußballmannschaft ermöglichen unter Berücksichtigung kultureller Anforderungen Integration von Mädchen mit Migrationshintergrund Mädchen aus dem Stadtteil mit und ohne Migrationshintergrund ab 2011 fortlaufend

Projektziel:

Zielgruppe: Laufzeit (Beginn/Ende) Träger: Kooperationspartner: Kosten und Finanzierung:

SV Kleeblatt Stöcken e.V. TB Stöcken, Stadtbezirksmanagement, LHH Quartiersmanagement Stöcken

Honorarkosten: Übungsleiterpauschale für 1 Jahr Sachkosten: Ca. 15 Trainingsanzüge Spielbetrieb (Platzpflege, Hallenkosten, Verbandsabgaben) Gesamtkosten: Finanzierung: LSB Übungsleiterpauschale Eigenanteil: Quartiersfonds

1.500 € 500 € 400 € 2.400 €

. . . .

1.500 € 400 € 500 €

. . .

Stand des Verfahrens / Ergebnisse: Zielerreichung, Erfolgsindikatoren
Angestrebt / Erreicht

Die Mädchenfußballmannschaft trainiert regelmäßig zweimal pro Woche    Regelmäßig kommen 10 – 15 Mädchen zum Training Die Mädchen nehmen kontinuierlich an dem Training teil Es wird versucht, einmal im Jahr ein Turnier zu organisieren.

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Integriertes Handlungskonzept Stöcken 2013

SOZIALE UND KULTURELLE Soziale und kulturelle ANGEBOTE UND INFRASTRUKTUR Angebote und Infrastruktur Schwimmkurs für Vorschulkinder
Sanierungsziele: Gesundheitsförderung

S.03.507

Erhöhung der Teilhabechancen von Kindern
ProjektBeschreibung / Ausgangslage: Projektziel: Zielgruppe: Laufzeit (Beginn/Ende) Träger: Kooperationspartner: Kosten und Finanzierung:

In vielen Familien lernen die Kinder nicht mehr schwimmen. Dies kann finanzielle Gründe haben oder auch den Hintergrund, dass Eltern selbst nicht schwimmen können. Im Rahmen eines Schwimmkurses sollen Kindergartenkinder im Vorschulalter in Gemeinschaft das Schwimmen erlernen. Gewöhnung der Kinder an das Wasser. Die Kinder sollen schwimmen lernen. Vorschulkinder der Kindertagesstätte Herbst 2012 bis Schuleintritt 2013 AWO-Kindertagesstätte Freundenthalstraße Stöckener Bad, LHH Quartiersmanagement Stöcken Kosten Kursgebühr (18 Kinder x 75 €) Eintritt (18 Kinder x 12 €) Finanzierung Quartiersfonds Stöcken Eigenmittel (Eintrittsgeld Eltern, Teilnahmegebühr für Kinder 1 €)

1.350 € 216 €

. .

990 € 576 €

. .

Stand des Verfahrens / Ergebnisse: Zielerreichung, Erfolgsindikatoren
Angestrebt / Erreicht

Der Schwimmkurs läuft. Die Kinder nehmen regelmäßig an dem Kurs teil.

Die Kinder haben schwimmen gelernt und das Schwimmabzeichen Seepferdchen erworben (angestrebt).

Integriertes Handlungskonzept Stöcken 2013

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SOZIALE UND KULTURELLE Soziale und kulturelle ANGEBOTE UND INFRASTRUKTUR Angebote und Infrastruktur TeBe-Familiencafé
Sanierungsziel: ProjektBeschreibung / Ausgangslage:

S.03.508

Schaffung von sozialen Kontakt- und Treffpunkten In den Stadtteilen Stöcken und Ledeburg gibt es bisher nur wenig sportbezogene Angebote für Familien. Der Turnerbund Stöcken möchte seine Arbeit auf diesem Gebiet verstärken. Eine Planungsgruppe hat hierfür die Idee entwickelt ein Café für Familien mit kindergerechter Ausstattung im ehemaligen Bistro des Sportcenters des Turnerbunds einzurichten. Das Café soll Eltern Treff- und Kommunikationsort während oder nach den Übungsstunden der Kinder sein. Geplant sind außerdem Sportkurse mit Kinderbetreuung und Babybewegungskurse. Schaffung eines Cafés als Treffpunkt für Familien mit kindergerechter Ausstattung Betreuung des Cafés durch Ehrenamtliche Familien Seit Herbst 2012 fortlaufend Turnerbund Stöcken von 1986 e.V. LHH Quartiersmanagement Stöcken Kosten Erneuerung der Bezüge der Stühle und Sitzbänke Finanzierung Quartiersfonds Stöcken Eigenmittel Turnerbund Stöcken

Projektziel: Zielgruppe: Laufzeit (Beginn/Ende) Träger: Kooperationspartner: Kosten und Finanzierung:

1.195 €

.

400 € 795 €

. .

Stand des Verfahrens / Ergebnisse:

Zielerreichung, Erfolgsindikatoren
Angestrebt / Erreicht

Eltern treffen sich während oder nach der Übungsstunde der Kinder im Café und tauschen sich aus,  das Café bietet altersgerechte Spielmöglichkeiten für Kleinkinder,  Ehrenamtliche betreuen das Café,  Bastel- und Stricknachmittage für Familien sowie ein Fitnesskurs mit Kinderbetreuung sind bereits durchgeführt worden,  in Planung sind weiterhin Babybewegungskurse. Das Café wird gut angenommen und die Angebote entwickeln sich weiter. 

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Integriertes Handlungskonzept Stöcken 2013

Soziale und kulturelle Angebote und Infrastruktur
Netzwerk Menschen mit Menschen – MmM – Nachbarschaft in Stöcken
Sanierungsziele: Verbesserung / Anpassung der sozialen und kulturellen Infrastruktur

S.03.602

Ausbau der sozialen Beratungs- und Unterstützungssysteme Schaffung von sozialen Kontakt- und Treffpunkten
ProjektBeschreibung / Ausgangslage:

Projektziel: Zielgruppe: Laufzeit (Beginn/Ende) Träger: Kooperationspartner: Kosten und Finanzierung:

In Gebieten mit besonderem Entwicklungsbedarf fehlt es oft an nachbarschaftlichen Unterstützungsstrukturen. Dies gilt auch für Stöcken. Es soll eine Freiwilligenbörse aufgebaut werden. Nach einer Bestandsaufnahme, die die Einrichtungen erfasst, die mit Ehrenamtlichen arbeiten, wird ein Konzept für den Aufbau einer Freiwilligenbörse erstellt. Dabei soll von bestehenden sozialraumorientierten Konzepten, wie z. B. „Freiwillig in Mittelfeld“, partizipiert werden. In einer Freiwilligendatei werden die Menschen, die Unterstützung benötigen, und die Menschen, die Unterstützung geben können, aufgenommen. Das Netzwerk MmM übernimmt die Aufgaben der Vermittlung, Betreuung und Fortbildung der Teilnehmenden und organisiert Netzwerktreffen. Erstellen einer Kartei mit Ehrenamtlichen und NutzerInnen Vermittlung und Betreuung von ehrenamtlichen Mitarbeiter/Innen Bewohner/Innen, Einrichtungen 01.01.2011 – 30.12.2014 Soziales Netzwerk Stöcken (SNS) Quartiersmanagement Stöcken Kosten 2011: Honorar 96 Stunden à 10 € Sachmittel Summe In 2012 entstanden Kosten für Sachmittel in Höhe von 500 €. Die zusätzliche Arbeit wird von einer Bürgerarbeiterin übernommen.

960 € 240 € 1.200 €

. . .

Stand des Verfahrens / Ergebnisse: Zielerreichung, Erfolgsindikatoren
Angestrebt / Erreicht

Die Freiwilligenbörse ist installiert.

-

10 Ehrenamtliche konnten geworben werden 10 Hilfesuchende wurden in die Kartei aufgenommen

Integriertes Handlungskonzept Stöcken 2013

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Soziale und kulturelle Angebote und Infrastruktur
Musik in Stöcken - Fortführung
Sanierungsziel: ProjektBeschreibung / Ausgangslage:

S.03.701

Verbesserung der sozialen und kulturellen Infrastruktur Mit dem Projekt Musik in Stöcken – Fortführung soll die Musikalisierung des Stadtteils erreicht und die Zugehörigkeit und die Identität gefördert werden. Musik gehört zur Alltagskultur der Menschen, gibt ihnen die Möglichkeit, sich auszudrücken. Musik in Stöcken richtet sich an Menschen jeden Alters und aus allen Kulturen aus dem gesamten Stadtteil. Menschen mit und ohne musikalische Erfahrung bekommen die Chance, sich dem Thema Musik zu nähern, bisherige Erfahrungen zu erweitern und zu vertiefen. In diesem Projekt wird generationsübergreifend gearbeitet, um Jung und Alt über das Medium Musik näher in Kontakt zu bringen und etwas Gemeinsames und Neues entstehen zu lassen. Musik in Stöcken versteht sich auch als ein interkulturelles Projekt. Das bedeutet, über die Beteiligung von MigrantInnen wird	 der Weg für interkulturelle Begegnungen und Austausch geschaffen, die Gemeinschaft im Stadtteil gefördert und somit die Partizipation der BewohnerInnen an gesellschaftlichen Prozessen erleichtert, unabhängig ihrer nationalen und sozialen Herkunft. Die beteiligten Einrichtungen und Gruppen entwickeln und bearbeiten unter dem Zusammenschluss Musik in Stöcken Neues und Bewährtes und verstehen sich als Teil des Ganzen. Durch das gemeinsame Arbeiten des Netzwerks entsteht für die Öffentlichkeit eine höhere Präsenz und Wirkung. Die Umsetzung von Musik in Stöcken wird mit folgenden Bausteinen erreicht: Mit dem Baustein Training werden Workshops, Kurse und offene Angebote als Proben für unterschiedliche Vorhaben angeboten. Musik in Stöcken On Stage beinhaltet Bühnenauftritte der TeilnehmerInnen aus den Bereichen Rock, HipHop, Percussion, Rap, Gospels, Shanty in verschiedenen Einrichtungen. Mit dem Baustein „Musik in Stöcken On Tour“ sind Auftrittsmöglichkeiten über die Stadtbezirksgrenzen hinaus gemeint, z.B. im Haus der Jugend. Der Baustein „In Contact“ organisiert Treffen der Projektgruppen zum Austausch und Planen von gemeinsamen Sessions oder Auftritten. Die musikpädagogischen Angebote sind z. B.: Trommel & Percussions, Rap (gemischte Gruppe, Mädchengruppe), Samba, Gitarrenkurs, Streetdance, Bandcoaching, Kinderchor & Co. u. a. Musikalisierung des Stadtteils, Annäherung und Erweiterung an musisch– künstlerische Potentiale der Menschen in Stöcken. Annäherung unterschiedlicher Generationen und Kulturen über Musik. Aufbau eines Netzwerkes Musik. Alle Altersgruppen im Stadtteil Juni 2011 bis Dezember 2015

Projektziel:

Zielgruppe: Laufzeit (Beginn/Ende) Träger: Kooperationspartner:

Musikzentrum Hannover, Bürgerstiftung Hannover, LHH Deutsche Jugend in Europa, DJiE / Jugendtreff Inner Burg, LHH, FB Bildung und Qualifizierung / Freizeitheim Stöcken, Integrierte Gesamtschule Stöcken, FB Jugend und Familie / JZ Stöcken, Musikschule der LHH, Fachbereich Soziales / Quartiersmanagement Stöcken, Arbeiterwohlfahrt Kita Freudenthalstr., kath. Kita St. Adalbert, Förderverein Jugend- u. Begegnungsstätte Schwarze Heide e.V., u.a.

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Integriertes Handlungskonzept Stöcken 2013

Soziale und kulturelle Angebote und Infrastruktur
Kosten und Finanzierung:

Kosten für den Zeitraum 06/2011 bis 05/2012: Trommel & Percussions Rap-Workshop Girlsband Kinder & Co. Chor Kita-Musik-Woche Bandcoaching Streetdance und Hip Hop IGS Stöcken, div. Kurse/Workshops Gesamt: Finanzierung: Hannover- Stiftung TUI- Stiftung Eigenanteil/Drittmittel weitere Förderer Gesamt: Kosten für den Zeitraum 07/2012 bis 06/2013: Trommel & Percussion-Workshop f. Senioren Girlsband Kinder & Co. Chor Kita Freudenthalstr., div. Kurse kath. Kita St. Adalbert, Sommerfest-Act Bandcoaching 1+2 Gitarrenkurs Schlagzeugworkshop 1+2 IGS Stöcken, div. Kurse/Workshops Gesamt: Finanzierung: Hannover- Stiftung TUI- Stiftung Eigenanteil/Drittmittel weitere Förderer Gesamt:

4.340,00 € 7.852,00 € 2.018,00 € 2.212,00 € 7.559,00 € 3.513,10 € 4.100,00 € 3.740,40 € 35.334,50 €

. . . . . . . . .

10.000,00 € 9.100,00 € 9.710,00 € 6.524,50 € 35.334,50 €

. . . . .

350,00 € 1.870,00 € 2.200,00 € 5.900,00 € 150,00 € 3.500,00 € 1.500,00 € 1.400,00 € 3.700,00 € 20.570,00 €

. . . . . . . . . .

10.000,00 € 5.000,00 € 5.162,00 € 408,00 € 20.570,00 €

. . . . .

Integriertes Handlungskonzept Stöcken 2013

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Soziale und kulturelle Angebote und Infrastruktur
Stand des Verfahrens / Ergebnisse:

Zielerreichung, Erfolgsindikatoren
Angestrebt / Erreicht

Im Verlauf des Jahres 2012 wurden die Kooperationen mit den einzelnen Einrichtungen gefestigt und für das Jahr 2013 weitere Kooperationspartner gefunden. Die verschiedenen Angebote in den Bereichen Percussion, Bandarbeit, Gesang, Tanz und Instrumentalunterricht wurden gut angenommen und werden im kommenden Jahr weitergeführt und ausgebaut. Bei den insgesamt zehn Kursen, Workshops und Teilprojekten waren rund 100 feste Teilnehmer im Alter von 4-70 Jahren dabei und sind von der Zusammenarbeit mit „Musik in Stöcken“ begeistert. Hinzu kommen über 8000 Besucher und elf beteiligte Kitas aus Herrenhausen/Stöcken bei der Kita-Musik-Woche (KW 24). Viele TeilnehmerInnen hatten in diesem Jahr zum ersten Mal die Möglichkeit mit Gesang, Instrumenten oder der entsprechenden Technik zu arbeiten und zeigten sich experimentierfreudig und neugierig. Da das Stadtteilprojekt bedarfsorientiert und flexibel aufgebaut ist, fließen die gewonnenen Erfahrungen jedes Kurses/Workshops in den weiteren Verlauf für 2013 ein. Projektpräsentationen sind u. A. für den Monat August 2013 geplant. Einzelne Projekte bekommen zudem die Möglichkeit sich u.a. beim Autofreien Sonntag, bei der Fête de la Musique und beim Fest für junge Leute zu präsentieren. Unter dem Dach Musik in Stöcken sind bereits viele Projekte durchgeführt worden. Dazu gehören u.a.: Samba AG, Rap & HipHop-Workshop, Trommel & Percussion, Streetdance, Bandcoaching, Kinderchor & Co., Girlsband u.v.m. o Musikalisierung des Stadtteils; o Zielgruppengerechte Musikangebote werden gemeinsam mit den Einrichtungen und den BewohnerInnen des Stadtteils entwickelt und angeboten; o Förderung individueller Persönlichkeitsentwicklung und Stärkung der Schlüsselkompetenzen der TeilnehmerInnen; o Förderung der Sensibilisierung des Miteinanders, auch im Hinblick auf typisch generationsspezifische und milieuspezifische Barrieren (generationsund milieuübergreifender Ansatz); o Förderung der interkulturellen Begegnung und der Partizipation der BewohnerInnen an gesellschaftlichen Prozessen; o Förderung der Identifikation mit Einrichtungen und mit dem Stadtteil, o Förderung des Stadtteilnetzwerks, unter anderem durch gemeinschaftliche Präsentationen mit und in den beteiligten Einrichtungen; o Sicherung der Nachhaltigkeit durch Schulung der MitarbeiterInnen der Einrichtungen.

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Integriertes Handlungskonzept Stöcken 2013

Soziale und kulturelle Angebote und Infrastruktur
Wir-Gemeinsam sind wir mehr
Sanierungsziele: Verbesserung/Anpassung der sozialen und kulturellen Infrastruktur

S.03.704

Förderung der Integration
ProjektBeschreibung / Ausgangslage:

In dem Projektgebiet Soziale Stadt ist es vielen Kindern aufgrund fehlender finanzieller Möglichkeiten der Familien unter anderem nicht möglich, an kreativen oder Bildungsangeboten teilzunehmen. Die Familien sind überwiegend Migranten aus der Türkei, Russland, Polen und afrikanischen Ländern. Es handelt sich um Familien mit mehreren Kindern, die häufig von Arbeitslosigkeit der Eltern betroffen oder bedroht sind. Aus diesem Grund hat die ev. Corvinus Kindertagesstätte mit Familienzentrum sich entschieden, in den Ferien die sogenannte Sommerakademie einzurichten. Im Sommer 2012 lautete das Motto: „Wir- Gemeinsam sind wir mehr“: Die Kinder werden individuelle eigene Kunstwerke herstellen, die zu einem Gemeinschaftswerk zusammengefügt werden. Z. B. werden Skulpturen hergestellt, die eine Stelenlandschaft bilden. Diese wird auf dem Hof des Kindergartens aufgestellt. Die Kinder werden Stoffstücke durch besticken und durch Siebdruck gestalten, diese werden zu einer großen Decke zusammengenäht. Aus Holzstäben werden einzelne Spielfiguren gebastelt, die Teile eines Gesellschaftsspiels werden. Ziel ist es, dass die Kinder in Stöcken im Rahmen des Projektes mehr Zugang zu Kunst und Kultur erlangen und so ihre Bildung weiterentwickeln. Sie lernen, mit verschiedenen Techniken und Materialien verschiedene eigene Kunstwerke zu schaffen und diese zu einem großen Ganzen zusammen zu fügen. In der Projektwoche wird auch das Essen gemeinsam zubereitet. Das gemeinsame Kochen hat auch eine wichtige pädagogische Rolle in dem Projekt. Die Kinder lernen ein Menü zusammenzustellen, nach Anleitung der Erzieherin das Essen vor-und zuzubereiten, den Tisch ästhetisch zu gestalten und mit Genuss gemeinsam zu essen. Der Höhepunkt des Projektes wird eine Ausstellung am 17.8. 2012 sein. Die Ausstellung wird von den Kindern (mit Hilfe der Erwachsenen) organisiert und durchgeführt. Die Eltern und andere Besucher bewundern die fertigen Kunstwerke und können mit den KünstlerInnen Gespräche über deren Werke führen.. Kinder arbeiten zusammen an dem Thema „ Wir- gemeinsam sind wir mehr“. Ziel des Projektes ist die Erweiterung der kulturellen Bildung und Stärkung/Erhöhung des Selbstwertgefühls durch die Ausstellung. Soziale Kompetenzen werden erworben und durch die Gruppenarbeit noch verstärkt. Kinder zwischen 4-12 Jahren 13.-17. August 2012 Ev. Corvinus Kindertagesstätte mit Familienzentrum Quartiersmanagement Stöcken, Stadtbezirksrat Herrenhausen-Stöcken

Projektziel:

Zielgruppe: Laufzeit (Beginn/Ende) Träger: Kooperationspartner:

Integriertes Handlungskonzept Stöcken 2013

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Soziale und kulturelle Angebote und Infrastruktur
Kosten und Finanzierung: Stand:

Kosten: Lebensmittelkosten 200 € pro Tag X 5 Tage Material (Farben, Ton, Steine, Werkzeug…) Honorar: Marita Hotau Tanja Gloger Barbera Gschwendtner Jan Bothe Dokumentation und Öffentlichkeitsarbeit: Honorar Öffentlichkeitsarbeit (Druck/Kopierkosten Flyer) Reinigung: Gesamtkosten: Finanzierung: Eigenanteil Kita Eigenbeteiligung der Eltern (23 X 20 €) Quartiersfonds Bezirksrat Gesamt:

1.000 € 900 € 40 Stunden X 15€ =600 € 40 Stunden X 15€ =600 € 40 Stunden X 15€ =600 € 40 Stunden X 15€ =600 € 300 € 200 € 100 € 4.900 €

890 € 460 € 2.300 € 1.250 € 4.900 €

Um möglichst vielen Kindern die Teilnahme zu ermöglichen, soll der Beitrag der Eltern niedrig gehalten werden. Das Projekt ist daher auf Spenden und finanzielle Unterstützung angewiesen.
Stand des Verfahrens / Ergebnisse:

2012-Sommer-Kunst-Akademie für Kinder, als Ferienaktion, „Das Buch“ Jedes Kind hat sein eigenes Buch hergestellt, das ausgestellt wurde. Abgeschlossen       Kinder mit unterschiedlichem kulturellen Hintergrund beteiligen sich am 17. August findet eine Ausstellung in der Corvinus Kita statt es entstehen mehrere Werke TeilnehmerInnen werden in ihrem Selbstwertgefühl gestärkt TeilnehmerInnen erfahren eine positive Öffentlichkeit Kinder und Jugendliche erfahren eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung

Zielerreichung, Erfolgsindikatoren
Angestrebt / Erreicht

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Integriertes Handlungskonzept Stöcken 2013

Soziale und kulturelle Angebote und Infrastruktur
Meine Stadt
Sanierungsziele: Verbesserung/Anpassung der sozialen und kulturellen Infrastruktur

S.03.705

Förderung der Integration
ProjektBeschreibung / Ausgangslage:

Projektziel: Zielgruppe: Laufzeit (Beginn/Ende) Träger: Kooperationspartner: Kosten und Finanzierung:

Weiterführung des Projektes „mein Stadtteil“ in eine Erweiterung zu „meine Stadt Hannover“. Mit den Kindern und auch mit den Erwachsenen beginnen wir mit einem Spaziergang (bei den Erwachsenen mit einer Stadtführung durch das Tourist Informationszentrum). Die Erwachsenen können auf einem weiteren Spaziergang mit den Kindern ihre gewonnenen Erkenntnisse und Eindrücke weiter geben. Anschließend finden gezielte Ausflüge statt, z. B. zur Marktkirche, zu den Nanas, zu Jugendstilhäusern, zum Rathaus, zum Maschsee und zu Statuen (z.B. in den Herrenhäuser Gärten, Ernst August). Nach den Besuchen zu den Nanas und der Grotte von Niki de Saint Phalle wollen wir eigene Kunstwerke, angeregt vom Gesehenen, herstellen. Das können Mosaike, Skulpturen, Bilder, Collagen usw. sein. Beteiligung von Eltern und Kindern an kulturellen Angeboten Eltern und Kinder des Familienzentrums und darüber hinaus Sep. bis Dez. 2012 Ev.-luth. Corvinus Kindertagesstätte mit Familienzentrum Ev.-luth. Kirchengemeinde Ledeburg-Stöcken Kosten: 1.000 € Finanzierung: Quartiersfonds Stöcken

Stand des Verfahrens / Ergebnisse: Zielerreichung, Erfolgsindikatoren
Angestrebt / Erreicht

Abgeschlossen Wir möchten, dass Erwachsene und Kinder ihr Handlungsfeld „Stadtteil Stöcken“ erweitern und sie sich mit ihrer Stadt Hannover beschäftigen. Wir möchten ihnen die Geschichte von Hannover, Sehenswürdigkeiten, Kunstwerke, besondere Gebäude usw. näher bringen und zeigen. Danach werden sie ermutigt, sich mit dem Gesehenen und Erlebten künstlerisch auseinander zu setzen und in Form von Bildern, Geschichten, Collagen, Skulpturen auszudrücken. Das Geschaffene wird in einer Ausstellung präsentiert.

Integriertes Handlungskonzept Stöcken 2013

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Soziale und kulturelle Angebote und Infrastruktur
Rap-Projekt
Sanierungsziel: ProjektBeschreibung / Ausgangslage:

S.03.706

Verbesserung der sozialen und kulturellen Infrastruktur In Jahr 2011 - 2013 hat im Jugendtreff „Inner Burg“ für Jugendliche ein RAPProjekt stattgefunden. In Form von Workshops und eintägigen Veranstaltungen konnten die Jugendlichen unter fachkundiger Anleitung Ideen für Songs entwickeln, eigene Texte schreiben und Rap-Songs ausprobieren. Auftritte wurden geübt und durchgeführt und CDs mit eigenen „Tracks“ aufgenommen. Jugendlichen die Möglichkeit zu bieten, ihre eigenen Texte zu entwickeln, zu performen und live aufzuführen. Jugendliche von 13 – 19 Jahren aus Stöcken und den angrenzenden Stadtteilen. Start: Anfang 2011 – Ende 2014

Projektziel: Zielgruppe: Laufzeit (Beginn/Ende) Träger: Kooperationspartner: Kosten und Finanzierung: Stand des Verfahrens / Ergebnisse:

Deutsche Jugend in Europa, Kreisverband Hannover Stadt e. V. „Musik in Stöcken“, Jugendtreff „Inner Burg“, Bauwagenprojekt „Schwarze Heide“, Freizeitheim Stöcken, Quartiersmanagement 3.500,- € im Jahr, davon 2012/2013 2.000,- € aus dem Quartiersfonds Stöcken, der Rest aus Mitteln von „Musik in“ und der Bürgerstiftung Hannover Das RAP-Projekt befindet sich auf einem guten Weg. Es haben bis jetzt ca. 20 junge Menschen im Alter von 14 – 19 Jahren daran teilgenommen. Mittlerweile gab es mehrere Auftritte hier im Stadtteil, weitere Auftritte sind geplant, z.B. beim Fest in Ledeburg im August 2013 und beim Stadtteilfest Stöcken Anfang September 2013. Es wurden bisher zwei CDs mit Tracks der TeilnehmerInnen aufgenommen. Insgesamt ist eine positive Entwicklung der Jugendlichen zu beobachten – als RAP Gruppe haben sie mittlerweile einen Schlüssel zum Jugendtreff und können nach Rücksprache die Einrichtung zwecks Proben eigenverantwortlich besuchen. Die TeilnehmerInnen kommen regelmäßig zu den vereinbarten Terminen. Einzelne Termine finden nicht mehr nur in den Ferien statt, sondern auch an Sonntagen oder abends in der Woche. Die Qualität der Texte und der Performance haben sich im Laufe der Zeit deutlich verbessert – ebenso die Qualität der hergestellten Aufnahmen.

Zielerreichung, Erfolgsindikatoren
Angestrebt / Erreicht

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Integriertes Handlungskonzept Stöcken 2013

Bildung und Qualifizierung
4. Bildung und Qualifizierung Sanierungsziele

•	Ausbau der Sprachförderung •	Erhöhung des Teilhabechancen von Kindern •	Verbesserung des Übergangs von der Schule in das Berufsleben •	Integration von Jugendlichen in Ausbildung und Beruf •	Initiierung eines Bildungsnetzwerkes •	Schaffung von bedarfsgerechten und zielgruppenspezifischen 	
Qualifizierungsangeboten für Erwachsene •	Verbesserung der Wiedereingliederung in das Berufsleben

Für den Stadtteil Stöcken spielen die Themen Bildung und Qualifizierung eine wichtige Rolle. Die Projekte und Maßnahmen richten sich nicht nur an Kinder und Jugendliche, sondern auch an die Erwachsenen des Stadtteils. Zur Verbesserung des Übergangs von der Schule in das Berufsleben findet seit 2007 einmal jährlich ein Berufsparcours (S.04.202) statt. Bei der eintägigen Veranstaltung können Schülerinnen und Schüler anhand von praktischen Aufgaben in verschiedene Berufe hineinschnuppern und einen ersten Kontakt zu Unternehmen aufbauen. Im Rahmen des Europäischen Sozialfonds (ESF) - Bundesprogramms „Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier“ (BIWAQ) wurde vom 01.10.2009 bis 31.10.2012 die Ausbildungsoffensive Stöcken (S.04.101) durchgeführt. Zielgruppen waren Jugendliche und junge Erwachsene mit und ohne Migrationshintergrund, ihre Eltern und sonstige Bezugspersonen sowie Akteure der lokalen Ökonomie. Erreicht wurden vor allem Jugendliche aus Abgangs- und Vorabgangsklassen im Schulzentrum Stöcken mit seiner Haupt- und Realschule und dem Gymnasium Goetheschule. Im Rahmen von Ausschreibungsverfahren gelang es, 10 Vertragspartner zu beauftragen und insgesamt 18 in sich abgeschlossene Projekte durchzuführen. Zusätzliche Hilfen wurden durch verschiedene Mikroprojekte für Vermittlung von EDV-Grundlagen, Sozialkompetenztraining, Lernen lernen und Übung von Einstellungstests angeboten.

Integriertes Handlungskonzept Stöcken 2013

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Bildung und Qualifizierung
Berufsparcour

Durch das umfassende Beratungsangebot aller Projekte ist es gelungen, 289 Schülerinnen und Schüler intensiv zu betreuen. Davon konnten 105 Jugendliche in eine betriebliche oder außerbetriebliche Ausbildung vermittelt werden. Weitere 1642 Kurzberatungen wurden durchgeführt. Die umfangreiche Netzwerkstruktur mit den Akteuren vor Ort konnte erfolgreich genutzt und durch die initiierten Teilprojekte verschiedener Träger bereichert werden. Dieses Projekt wird in reduzierter Form von der Pro Beruf GmbH weitergeführt. Es sollen vertiefende Informationen für alle Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Klassen gegeben und individuelle Entwicklungsperspektiven aufgebaut werden. Für Frauen wird seit 2011 kontinuierlich ein Deutschkurs angeboten (S.04.403). Diese von der Volkshochschule Hannover durchgeführten stadtteilorientierten Kurse haben einen lebensweltlichen Ansatz, um die Themen der teilnehmenden Frauen aufgreifen zu können.

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Integriertes Handlungskonzept Stöcken 2013

Bildung und Qualifizierung
Ausbildungsoffensive Stöcken
Sanierungsziele: Verbesserung des Übergangs von der Schule in das Berufsleben

S.04.101

Integration von Jugendlichen in Ausbildung und Beruf
ProjektBeschreibung / Ausgangslage:

Im Rahmen des Europäischer Sozialfonds (ESF)-Bundesprogramms „Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier – BIWAQ“ ist aufgrund der Bildungsbenachteiligung von Jugendlichen in Stöcken eine Ausbildungsoffensive gestartet worden. Bestandteile sind der Aufbau eines Netzwerkes "Ausbildungsoffensive Stöcken" mit den im Stadtteil aktiven Einrichtungen und Firmen als auch stadtweit tätigen Institutionen, die Entwicklung von Angeboten z.B. zur Qualifizierung / Unterstützung von Ausbildungsplatzbewerbern sowie der Aufbau nachhaltiger Kooperationsstrukturen und die Verstetigung von Projekten. Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Klassen stehen in der Regel vor beruflichen Entscheidungen, deren Tragweite immens, die Entscheidungsgrundlagen aber häufig dürftig sind. So fehlen Kenntnisse und Anregungen, es fehlt eine kritische Reflexion der eigenen Möglichkeiten/ Kompetenzen und vor allem fehlen verfügbare Ansprechpartner zur umsichtigen Abwägung der geforderten Entscheidungen. Lehrern und Eltern fehlen häufig die Zeit oder auch die differenzierten Kenntnisse für eine umfassende und individuell angepasste Berufsorientierung. In der Folge kommt es zu häufig zu beliebigen Entscheidungen, deren negative Auswirkungen zu Frust und Bildungs- bzw. Ausbildungsabbrüchen bei den Jugendlichen und jungen Erwachsenen führen. Die meisten Schülerinnen und Schüler benötigen eine kurzfristige Intervention, einen Ratschlag oder eine Unterstützung. Benachteiligte Schülerinnen und Schüler sind in dieser Situation häufig überfordert und brauchen versierte, verlässliche Ansprechpartner. Die notwendige Förderung der jungen Schülerinnen und Schüler erreichen wir über ein regelmäßiges Angebot von Arbeitsgruppen mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Konkret soll je eine AG zur "Interessenerkundung und Kompetenzfeststellung", "Betriebserkundung und Praktikumsbegleitung", Realisierungsstrategien - Wege zur Ausbildung" und "Vorbereitung auf die Zeit nach der Schule". Die Methodik der regelmäßigen Arbeitsgruppen befördert den Aufbau eines Vertrauensverhältnisses und ermöglicht eine positive Dynamik hinsichtlich des Engagements und möglicher Erfolgserlebnisse. Die Arbeit in den AGs wird durch ein regelmäßiges und zusätzlich bedarfsorientiertes Informationsangebot für Eltern ergänzt und ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor. Das modulare Angebot bietet TeilnehmerInnen mit unterschiedlichen Entwicklungsständen das jeweils passende Angebot. Mit der Ausbildungsoffensive 2013 sollen die bewährten Strukturen und Vorgehensweisen aus dem Projekt BIWAQ- Ausbildungsoffensive Stöcken, das zum 31.10.2012 erfolgreich beendet wird, aufrecht erhalten und das Angebot für die Schülerinnen und Schüler fortgeführt werden Mit Mitteln der der Emil-Berliner-Schule sowie eines Förderpreises der TUI-Stiftung können die Monate November und Dezember überbrückt werden. Die Umsetzung ist an der Emil-Berliner-Schule vorgesehen.

Beratung und Begleitung in der Übergangsphase von der Schule in den Beruf Vertiefende Information für alle Schülerinnen und Schüler der 9. und 10.Klassen Aufbau individueller beruflicher Entwicklungsperspektiven für unterstützungsbedürftige oder benachteiligte Schülerinnen und Schüler (kontinuierliche Betreuung von mindestens 20 / maximal 30 Schülerinnen und Schüler) Erhaltung der offenen Anlaufstelle für alle Schülerinnen und Schüler für Kurzberatungen mit berufsperspektivischen Fragestellungen Integriertes Handlungskonzept Stöcken 2013 Die ins Projekt aufgenommen Schülerinnen und Schüler sollen beraten und begleitet werden bei … - der Formulierung und Gestaltung erfolgversprechender Bewerbungsunterlagen
Projektziel:

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Projektziel:

Bildung und Qualifizierung

Zielgruppe:

Laufzeit (Beginn/Ende) Träger: Kooperationspartner:

Beratung und Begleitung in der Übergangsphase von der Schule in den Beruf Vertiefende Information für alle Schülerinnen und Schüler der 9. und 10.Klassen Aufbau individueller beruflicher Entwicklungsperspektiven für unterstützungsbedürftige oder benachteiligte Schülerinnen und Schüler (kontinuierliche Betreuung von mindestens 20 / maximal 30 Schülerinnen und Schüler) Erhaltung der offenen Anlaufstelle für alle Schülerinnen und Schüler für Kurzberatungen mit berufsperspektivischen Fragestellungen Die ins Projekt aufgenommen Schülerinnen und Schüler sollen beraten und begleitet werden bei … - der Formulierung und Gestaltung erfolgversprechender Bewerbungsunterlagen - der Suche und Bewältigung geeigneter Berufspraktika, - beim ggf. Wechsel an eine weiterführende Schule Mindestens 30 % der ausgewählten Schülerinnen und Schüler sollen in Ausbildung vermittelt werden. Jugendliche und junge Erwachsene in Stöcken im Alter von 15 bis 26 Jahren, deren Eltern und Bezugspersonen sowie Akteure der lokalen Ökonomie (Unternehmen, Gewerbetreibende) 01.10.2009 – 31.10.2012 abgeschlossen Fortsetzung 01.01.2013 bis 31.12.2013 LHH, Fachbereich Soziales / Jugendberufshilfe Ab 01.01.2013 Pro Beruf GmbH Jugendberufshilfe der Stadt Hannover, Quartiersmanagement Stöcken, Gewerbebeauftragter, Akteure im Stadtteil, Betriebe, Emil-Berliner-Schule, Pro Regio e. V., Berufsberatung

Kosten und Finanzierung:

01.10.2009 – 31.10.2012: Ausgaben: 941.500,- € Finanzierung: 48,9 % Europäischer Sozialfonds 31,4 % Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung 19,7 % LHH Die Zuordnung der Kosten und die Finanzierung der einzelnen Projekte ist in den jeweiligen Projektbögen (S.04.102 – S.04.113) dargestellt. 01.01.2013 – 31.12.2013: Für die Umsetzung des Projektes (Nachhaltige Fortführung aus BIWAQ 2012) wird eine 0,75-Personalstelle beantragt. Die Kosten für diese Stelle vom 1.1.2013 – 31.12.2013 belaufen sich auf insgesamt 37.490,- Euro AG-Brutto, inklusive benötigter Materialien, Räumlichkeiten, Fahrtkosten und sonstiger Aufwendungen. Personalausgaben inkl. Berufsgenossenschaftsbeiträge: 32.950,-€ Entspricht TVÖD Entgeltgruppe 9 Stufe 2 Sonstige betriebliche Aufwendungen: Material, Büronutzung anteilig für Pro Beruf, Versicherungen, etc. 4.540,-€ soz.-päd- Maßnahmen inkl. 1.000,-€ Die Räume in der Schule werden kostenlos zur Verfügung gestellt. Gesamtkosten pro Jahr: 37.490,-€ Finanzierung: Mittel Jugend- und Sozialdezernat (Soziale Stadt) Quartiersfonds Emil-Berliner-Schule (inklusive Anteil Übergangsmanagement, OE 42.13 in Höhe von 10.000 € beantragt)

13.492,- € 3.000,- € 20.998,- €

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Integriertes Handlungskonzept Stöcken 2013

Bildung und Qualifizierung
Stand des Verfahrens / Ergebnisse:

Zielerreichung, Erfolgsindikatoren
Angestrebt / Erreicht

Folgende Projekte wurden durchgeführt: - Vermittlung und Akquise von Ausbildungs- und Praktikumsplätzen (S.04.102) - Erstellung von 2 Ausbildungsplatzbroschüren in gedruckter und digitaler Form (S.04.111) - „Einstieg ohne Ausstieg“ (S.04.107) - Durchführung von Beratungsleistungen zum Thema berufliche Integration und Förderung der Ausbildungsreife (S.04.106) - Durchführung von Beratungsleistungen zum Thema Sozialpädagogische Begleitung im Übergang Schule-Beruf (mit Schwerpunkt Migration) (S.04.110) - Durchführung von Projektmodulen zum Thema Berufsinformation / Bewerbungstraining an der Anne-Frank-Hauptschule (S.04.104) - Durchführung von Projektmodulen zum Thema Berufsinformation / Bewerbungstraining „Perspektiven ohne Ende“ am Gymnasium Goetheschule (S.04.109) - Vorbereitung der 9. und 10. Klassen der Realschule im Rahmen der Berufsfindung aus Ausbildungsplatzsuche (S.04.103) - Berufsorientierung im Stadtteil Stöcken (BISS) (S.04.112) - Einzelberatung von Schülerinnen und Schülern mit multiplen Hemmnissen (S.04.113) - Erstellung eines Internetauftritts für das Netzwerk Ausbildungsoffensive Stöcken und Qualifizierung von Multiplikatoren zur eigenständigen weiteren Pflege des Internetauftritts - Evaluation Das Projekt wurde zum 31.10.2012 abgeschlossen und wird ab 01.01.2013 von Pro Beruf GmbH fortgesetzt. - Verbesserung der Ausbildungsreife und Berufseignung von Schulabgängern - Verringerung der Aufenthaltszeiten im Übergangssystem Schule / Beruf - Schaffung neuer Ausbildungs- und Praktikumsplätze - Unterstützung von Ausbildungsplatzbewerbern - Stärkung der lokalen Ökonomie

Integriertes Handlungskonzept Stöcken 2013

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Bildung und Qualifizierung
Vermittlung und Akquise von Ausbildungs- und Praktikumsplätzen
Sanierungsziele: Verbesserung des Übergangs von der Schule in das Berufsleben

S.04.102

Integration von Jugendlichen in Ausbildung und Beruf
ProjektBeschreibung / Ausgangslage:

Projektziel:

Zielgruppe: Laufzeit (Beginn/Ende) Träger: Kooperationspartner: Kosten und Finanzierung:

Im Einzugsbereich der Region Hannover sollen Betriebe und Unternehmen angesprochen werden, um ein positives Umfeld für die Ausbildungsbereitschaft der Betriebe zu schaffen und weitere Praktikums- und Ausbildungsplätze für Stöcken zu erschließen. Im Rahmen einer Bestandsaufnahme von öffentlichen, privaten und gemeinnützigen Unternehmen bzw. Institutionen und einer qualitativen Befragung über die Ausbildungsneigung sollen in Verbindung mit einer qualifizierten Beratung die Vermittlung von Ausbildungsplätzen optimiert sowie neue Praktikums- und Ausbildungsplätze in der Region Hannover geschaffen werden. Etwaige Hürden seitens der Betriebe sollen aufgezeigt und Problemlagen mit entsprechenden Angebotspaketen in Zusammenarbeit mit den zuständigen Kammern und Institutionen ausgeglichen werden. Jugendliche und junge Menschen aus Stöcken sollen auf Anforderung und Wunsch für das Bewerbungsverfahren ausgewählt und bei der Präsentation im Unternehmen unterstützt werden. Erschließung zusätzlicher Praktikums- und Ausbildungsplätze Verbesserung der Passgenauigkeit bei der Vermittlung in Ausbildung Erhöhung der Ausbildungsbereitschaft Unterstützung der Jugendlichen und der Betriebe während der Ausbildung Schülerinnen und Schüler der allgemeinbildenden Schulen in Stöcken Betriebe und Unternehmen in der Region Hannover 01.11.2010 – 31.10.2012 pro regio e.V Fachbereich Soziales, Schulen im Stadtteil, Gewerbetreibende Kosten lt. Vertrag: Tatsächliche Ausgaben: Finanzierung: 50% Europäischer Sozialfonds (ESF) 38 % Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung 12 % LHH 72.141,00 € 59.318,00 € . .

Stand des Verfahrens / Ergebnisse: Zielerreichung, Erfolgsindikatoren
Angestrebt / Erreicht

Abgeschlossen

   

Erschließung zusätzlicher 57 Ausbildungsplätze und 31 Praktikumsplätze Verbesserung der Passgenauigkeit bei der Vermittlung in Ausbildung Erhöhung der Ausbildungsbereitschaft Unterstützung der Jugendlichen und der Betriebe während der Ausbildung

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Integriertes Handlungskonzept Stöcken 2013

Bildung und Qualifizierung
Berufsinformation/ Bewerbungstraining
Sanierungsziele: Verbesserung des Übergangs von der Schule in das Berufsleben

S.04.103

Integration von Jugendlichen in Ausbildung und Beruf
ProjektBeschreibung / Ausgangslage:

Projektziel:

Zielgruppe: Laufzeit (Beginn/Ende) Träger: Kooperationspartner: Kosten und Finanzierung:

Hauptkooperationspartner für das Angebot zur Berufsinformation und zum Bewerbungstraining der Pro Beruf GmbH ist die Emil-Berliner-Realschule. Insgesamt werden den SchülerInnen 3 Module (Modul 1 und 2 im 9. Jahrgang, Modul 3 im 10. Jahrgang) angeboten. Genaue Inhalte und Termine werden mit der AWT- Fachkraft der Schule abgesprochen und bieten eine Ergänzung zu den Inhalten des AW- Unterrichts. Die erarbeiteten Inhalte fließen in die individuelle Beratung im Übergang Schule-Beruf ein. Ziel des Angebots zur Berufsinformation und zum Bewerbungstraining ist die gezielte Vorbereitung von SchülerInnen aus Vorabgangs- und Abgangsklassen auf die Berufswahl und Ausbildungsplatzsuche. Jugendliche von 15 bis 26 Jahren in Stöcken 01.11.2010 – 31.10.2012 Pro Beruf GmbH Fachbereich Soziales, Schulen und Akteure im Stadtteil, Projektpartner der Ausbildungsoffensive Vertragsumfang: Tatsächliche Ausgaben: Finanzierung: 50% Europäischer Sozialfonds (ESF) 38 % Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung 12 % LHH 30.842,00 € 27.688,00 € . .

Stand des Verfahrens / Ergebnisse: Zielerreichung, Erfolgsindikatoren
Angestrebt / Erreicht

Abgeschlossen In den Jahrgängen 9 und 10 haben insgesamt 171 Schüler/innen an dem Projekt mit folgenden Inhalten teilgenommen:  Erkennen persönlicher Kompetenzen und Potenziale  Einblicke in für Haupt- und Realschüler erreichbare Berufe, Kennenlernen der Möglichkeiten zur Eigenrecherche über Berufsbilder und Ausbildungsplatzangebote  Einblicke in weiterführende schulische Bildungsgänge  Vorbereitung der ersten Kontakte zur Arbeitswelt und Auswertung von Praxistagen und Praktika  Telefon- und Vorstellungstraining  Grundlagen der Erstellung von Bewerbungsunterlagen  Kennenlernen betrieblicher Anforderungen an AusbildungsplatzbewerberInnen

Integriertes Handlungskonzept Stöcken 2013

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Bildung und Qualifizierung
Durchführung von Projektmodulen zum Thema Berufsinformation / Bewerbungstraining an der Anne-Frank-Hauptschule
Sanierungsziele: Verbesserung des Übergangs von der Schule in das Berufsleben

S.04.104

Integration von Jugendlichen in Ausbildung und Beruf
ProjektBeschreibung / Ausgangslage:

Projektziel: Zielgruppe: Laufzeit (Beginn/Ende) Träger: Kooperationspartner: Kosten und Finanzierung:

Nach wie vor wird der Übergang von der Schule zur Ausbildung nicht ausreichend vorbereitet. Oft fehlt es den Schulabgängern an dem nötigen Wissen um ihre beruflichen Ziele, und außerdem bekommen sie in den letzten beiden Schuljahren nicht immer das nötige Rüstzeug für diesen neuen Lebensabschnitt. Daher ist es zwingend notwendig, Schulabgänger rechtzeitig auf den Wechsel von der Schule in das Berufsleben vorzubereiten, sie zu informieren, zu begleiten und zu unterstützen; das soll den Schülern in 3-tägigen Schulungssequenzen angeboten werden. Berufsinformation, Bewerbungstraining, Vorbereitung auf das Praktikum 9. und 10. Jahrgang der Anne-Frank-Hauptschule 01.01.2011 – 31.10.2012 Soziale und berufliche Weiterbildung in der Region Hannover GmbH, Entenfangweg 7- 9, 30419 Hannover Fachbereich Soziales, Anne-Frank-Hauptschule, Projektpartner Ausbildungsoffensive Kosten: 10.675 € Finanzierung: 50% Europäischer Sozialfonds (ESF) 38 % Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung 12 % LHH

Stand des Verfahrens / Ergebnisse: Zielerreichung, Erfolgsindikatoren
Angestrebt / Erreicht

Abgeschlossen Erreicht: - Klärung der persönlichen Stärken und Schwächen - Realistische Wunschberufe kennen lernen und ggf. konkrete Berufswünsche herausarbeiten - Sicheren Umgang mit potenziellen Arbeitgebern vermitteln (z.B. Vorstellungsgespräche) - Aussagekräftige individuelle Bewerbungsunterlagen erstellen - Individuelle Förderplanung entwickeln - Übergang Schule – Beruf erleichtern

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Integriertes Handlungskonzept Stöcken 2013

Bildung und Qualifizierung
Beratung und Begleitung im Übergang Schule - Beruf
Sanierungsziele: Verbesserung des Übergangs von der Schule in das Berufsleben

S.04.106

Integration von Jugendlichen in Ausbildung und Beruf

ProjektBeschreibung / Ausgangslage:

Projektziel:

Zielgruppe: Laufzeit (Beginn/Ende) Träger: Kooperationspartner: Kosten und Finanzierung:

Eine Mitarbeiterin bietet an der Emil-Berliner-Realschule an 5 Tagen in der Woche Sprechzeiten, Gruppenangebote und individuelle Unterstützung an. Am Gymnasium Goetheschule gibt es Sprechzeiten für Schülerinnen und Schüler, deren Verbleib an der Schule gefährdet ist oder die Alternativen zu Gymnasium und/oder Studium suchen. Dort werden Gründe für den fehlenden schulischen Erfolg erkundet und, in Zusammenarbeit mit der Berufsberatung der Arbeitsagentur, Alternativen zum weiteren Schulbesuch erarbeitet und ggf. umgesetzt. Ziel der Beratung ist der reibungslose Übergang Schule/Beruf und eine Verkürzung des Aufenthaltes von Jugendlichen im Übergangssystem zwischen Schule und Beruf sowie die (Re-) Integration junger Erwachsener in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt. Jugendliche zwischen 15 und 26 Jahren in Stöcken 01.11.2009 – 31.10.2012 Pro Beruf GmbH Fachbereich Soziales, Schulen und Akteure im Stadtteil, Projektpartner der Ausbildungsoffensive Kosten: 59.000,00 € Finanzierung: 50% Europäischer Sozialfonds (ESF) 38 % Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung 12 % LHH

Stand des Verfahrens / Ergebnisse: Zielerreichung, Erfolgsindikatoren
Angestrebt / Erreicht

Abgeschlossen Angebot von Informationsveranstaltungen, Gruppenangeboten, Kurzberatungen und intensiver Beratung und Begleitung des beruflichen Integrationsprozesses im Einzelfall für Jugendliche und junge Erwachsene mit Migrationshintergrund und deren Eltern mit den Inhalten:  Kennenlernen der Angebote des regionalen Ausbildungsmarktes und der örtlichen Berufsbildenden Schulen  Intensive Betreuung von 53 Schüler/innen  Erkennen persönlicher Kompetenzen und Potenziale, Förderung der Lernund Ausbildungsbereitschaft, berufliche Orientierung  Schul- und Berufswegeplanung  Initiierung und Förderung betrieblicher Erfahrungen (z.B. Betriebsbesichtigungen, Praxistage, Praktika)  Unterstützung bei der Erstellung von Bewerbungsunterlagen, Begleitung des Bewerbungsprozesses  Elternarbeit

Integriertes Handlungskonzept Stöcken 2013

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Bildung und Qualifizierung
Einstieg ohne Ausstieg
Sanierungsziele: Verbesserung des Übergangs von der Schule in das Berufsleben

S.04.107

Integration von Jugendlichen in Ausbildung und Beruf

ProjektBeschreibung / Ausgangslage:

Projektziel:

Zielgruppe: Laufzeit (Beginn/Ende) Träger: Kooperationspartner: Kosten und Finanzierung:

Ein niedrigschwelliger Zugang zu Jugendlichen, die sich im Übergang Schule-Beruf befinden, wird über das Angebot „Einstieg ohne Ausstieg“ hergestellt. Schülerinnen und Schülern werden an der Schwelle zur Ausbildung Auszubildende zur Seite gestellt, sodass die Jugendlichen von deren Erfahrungen profitieren können. Die Vermittlung und Begleitung der Teilnehmenden erfolgt durch eine Sozialpädagogin. Aufnahme einer Ausbildung, Verbleib in der Ausbildung Stärkung der individuellen Fähigkeiten, Verbesserung der Selbstwahrnehmung und Selbsteinschätzung und damit der Ausbildungsreife Entwicklung von Zukunftsperspektiven / Klärung der beruflichen (Weiter-) Entwicklung Erhöhung Übergangsquote Schule - Ausbildung Vermeidung von Ausbildungsabbrüchen Vermeidung bzw. Reduzierung von Zeiten im Übergangssystem Jugendliche zwischen 15 und 26 Jahren in Stöcken 01.01.2010 – 31.10.2012 Arbeiterwohlfahrt Region Hannover e.V. Gewerbetreibende, Akteure und Schulen im Stadtteil Kosten: 99.991,00 € Finanzierung: 50% Europäischer Sozialfonds (ESF) 38 % Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung 12 % LHH

Stand des Verfahrens / Ergebnisse: Zielerreichung, Erfolgsindikatoren
Angestrebt / Erreicht

Abgeschlossen

Insgesamt nahmen 50 Jugendliche an dem Projekt mit folgenden Inhalten teil:  Auseinandersetzung mit beruflichen Zielen, Entwicklung von persönlichen und beruflichen Kompetenzen, gezielte Auswahl von Weiterbildungsmöglichkeiten, Stärkung der individuellen Fähigkeiten, der Selbstwahrnehmung und Selbsteinschätzung und damit der Ausbildungsreife Entwicklung von Zukunftsperspektiven / Klärung der beruflichen (Weiter-) Entwicklung Erhöhung Übergangsquote Schule - Ausbildung Vermeidung von Ausbildungsabbrüchen Vermeidung bzw. Reduzierung von Zeiten im Übergangssystem

   

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Integriertes Handlungskonzept Stöcken 2013

Bildung und Qualifizierung
Reziprokes Beratungs- und Evaluationskonzept
Sanierungsziele: Verbesserung des Übergangs von der Schule in das Berufsleben

S.04.108

Integration von Jugendlichen in Ausbildung und Beruf

ProjektBeschreibung / Ausgangslage:

Projektziel:

Zielgruppe: Laufzeit (Beginn/Ende) Träger: Kooperationspartner: Kosten und Finanzierung:

Die Ausbildungsoffensive Stöcken wird vom Institut für Berufspädagogik und Erwachsenenbildung (IfBE) der Leibniz Universität Hannover wissenschaftlich begleitet. Die Aufgaben beziehen sich hauptsächlich auf die Beratung der Ausbildungsoffensive Stöcken bei der Projektentwicklung und auf die Evaluation des Projekts durch Entwicklung und Verfolgung interner Zielindikatoren. Die wissenschaftliche Begleitung setzt an dem zentralen Projektziel der Ausbildungsoffensive Stöcken an, den Übergang von der Schule in den Beruf von Jugendlichen aus dem Stadtteil Stöcken grundlegend und nachhaltig zu verbessern. Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 15 bis 26 Jahren, ihre Eltern und sonstige Bezugspersonen aus Stöcken; Akteure der lokalen Ökonomie 01.10.2010 – 31.10.2012 Institut für Berufspädagogik und Erwachsenenbildung (IfBE) der Leibniz Universität Hannover, Abteilung Sozialpädagogik Fachbereich Soziales, Projektpartner Ausbildungsoffensive, Schulen im Stadtteil Kosten: 55.000,- € Finanzierung: 50% Europäischer Sozialfonds (ESF) 38 % Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung 12 % LHH

Stand des Verfahrens / Ergebnisse: Zielerreichung, Erfolgsindikatoren
Angestrebt / Erreicht

Abgeschlossen

   

Beratung der Koordinationsstelle „Ausbildungsoffensive Stöcken“ der Stadt Hannover Reziproke Beratung der teilnehmenden Projekte Erarbeitung der Zielindikatoren gemeinsam mit den Projekten Auswertung von Interviews und Gesprächen

Integriertes Handlungskonzept Stöcken 2013

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Bildung und Qualifizierung
Perspektiven ohne Ende – berufliche Orientierung (Gymnasium)
Sanierungsziele: Verbesserung des Übergangs von der Schule in das Berufsleben

S.04.109

Integration von Jugendlichen in Ausbildung und Beruf

ProjektBeschreibung / Ausgangslage:

Projektziel:

Zielgruppe: Laufzeit (Beginn/Ende) Träger: Kooperationspartner: Kosten und Finanzierung:

Kooperationspartner für das Angebot zur beruflichen Orientierung am Gymnasium der Pro Beruf GmbH ist das Gymnasium Goetheschule. Die Schüler/-innen haben dort die Chance, alternative Berufs- und Qualifizierungswege kennen zu lernen (Stichwort: „Karriere ohne Abitur“), ein persönliches Stärken-Schwächen-Profil zu erstellen, sich mit den Anforderungen des Ausbildungs- und Arbeitsmarktes auseinander zusetzen, Informationen über Bewerbungsverfahren zu bekommen, ihre Bewerbungsunterlagen zu erstellen und ihre Selbstpräsentation zu verbessern. Zum Abschluss des Seminars erfolgt die Überleitung zu den Beratungsangeboten der Agentur für Arbeit und/oder der Ausbildungsoffensive Stöcken zur Erarbeitung einer individuellen Perspektive. Ziel des Angebots zur beruflichen Orientierung am Gymnasium ist die Information über und Orientierung auf Alternativen zu Abitur und Studium für Gymnasiast/innen, deren Schulerfolg gefährdet ist. Schüler/innen der Goetheschule 01.01.2011 – 31.10.2012

Pro Beruf GmbH Fachbereich Soziales, Schulen und Akteure im Stadtteil, Projektpartner der Ausbildungsoffensive Kosten: 13.440,- € Finanzierung: 50% Europäischer Sozialfonds (ESF) 38 % Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung 12 % LHH

Stand des Verfahrens / Ergebnisse: Zielerreichung, Erfolgsindikatoren
Angestrebt / Erreicht

Abgeschlossen Für Schüler/innen aus den Jahrgängen 9 bis 11, die das Gymnasium voraussichtlich vorzeitig und ohne Abitur verlassen, wurde einmal jährlich ein mehrtägiges Seminar mit folgenden Inhalten angeboten:           Stärken-/Schwächen-Check Berufsinteressenstest Ausbildung im dualen System Branchen und Berufsfelder (Berufs-)schulische Qualifizierungsmöglichkeiten Sonstige Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten Betriebliche Anforderungen an Ausbildungsbewerber/innen Selbstpräsentation (schriftlich, telefonisch, persönlich) Einstellungstests und Assessmentcenter Beratungs- und Unterstützungsangebote
Integriertes Handlungskonzept Stöcken 2013

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Bildung und Qualifizierung
Beratung und Begleitung im Übergang Schule-Beruf (Schwerpunkt Migration)
Sanierungsziele: Verbesserung des Übergangs von der Schule in das Berufsleben

S.04.110

Integration von Jugendlichen in Ausbildung und Beruf

ProjektBeschreibung / Ausgangslage:

Projektziel:

Zielgruppe: Laufzeit (Beginn/Ende) Träger: Kooperationspartner: Kosten und Finanzierung:

Hauptkooperationspartner ist die Anne-Frank-Schule. Die Beratungskraft bietet dort Sprechzeiten, Gruppenangebote und individuelle Unterstützung zu Fragen der beruflichen Orientierung, zur Förderung der Ausbildungsreife und zur Einmündung in Ausbildung und Beruf an. Zusätzlich werden auch an weiteren Beratungsorten (Stadtteilladen, Sport- und Kulturvereine etc.) Sprechzeiten angeboten. Dort werden Fragen zur beruflichen Einmündung geklärt, Gründe für fehlende schulische und berufliche Erfolge und/oder Arbeitslosigkeit erkundet; in Zusammenarbeit mit der Berufsberatung der Arbeitsagentur und anderen Institutionen wird individuell an relevanten Vermittlungshemmnissen gearbeitet und berufliche Perspektiven entwickelt. Ziel der Beratung ist der reibungslose Übergang Schule/Beruf und eine Verkürzung des Aufenthaltes von Jugendlichen mit Migrationshintergrund im Übergangssystem zwischen Schule und Beruf sowie die (Re-) Integration junger Erwachsener mit Migrationshintergrund in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt. Jugendliche zwischen 15 und 26 Jahren in Stöcken 01.01.2011 – 31.10.2012 Pro Beruf GmbH Fachbereich Soziales, Schulen und Akteure im Stadtteil, Projektpartner der Ausbildungsoffensive Kosten: 73.750,00 € Finanzierung: 50% Europäischer Sozialfonds (ESF) 38 % Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung 12 % LHH

Stand des Verfahrens / Ergebnisse:

Abgeschlossen

Integriertes Handlungskonzept Stöcken 2013

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Bildung und Qualifizierung
Zielerreichung, Erfolgsindikatoren
Angestrebt / Erreicht

Angebot von Informationsveranstaltungen, Gruppenangeboten, Kurzberatungen und intensiver Beratung und Begleitung des beruflichen Integrationsprozesses im Einzelfall für Jugendliche und junge Erwachsene mit Migrationshintergrund und deren Eltern mit den Inhalten:  Kennenlernen der Angebote des regionalen Ausbildungsmarktes und der örtlichen Berufsbildenden Schulen  Intensive Betreuung von 45 Schüler/innen  Erkennen persönlicher Kompetenzen und Potenziale, Förderung der Lernund Ausbildungsbereitschaft, berufliche Orientierung  Schul- und Berufswegeplanung  Initiierung und Förderung betrieblicher Erfahrungen (z.B. Betriebsbesichtigungen, Praxistage, Praktika)  Unterstützung bei der Erstellung von Bewerbungsunterlagen, Begleitung des Bewerbungsprozesses  Elternarbeit

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Integriertes Handlungskonzept Stöcken 2013

Bildung und Qualifizierung
Erstellen einer Ausbildungsplatzbroschüre Hannover Nord
Sanierungsziele: Verbesserung des Übergangs von der Schule in das Berufsleben ProjektBeschreibung / Ausgangslage:

S.04.111

Integration von Jugendlichen in Ausbildung und Beruf Im Rahmen des Projektes soll mit der Beteiligung von Schülerinnen und Schülern eine Ausbildungsplatzbroschüre für den Einzugsbereich Hannover Nord entstehen. In der Broschüre können sich Unternehmen mit ihren Ausbildungsberufen, Anforderungen und Kontaktdaten ausführlich auf je einer Seite präsentieren. Anders als in anderen Broschüren oder Lehrstellenbörsen geht es dabei nicht darum, auf aktuell freie Plätze hinzuweisen, sondern einen Überblick über die Vielzahl der möglichen Ausbildungsberufe und -betriebe zu geben. Auch auf die Möglichkeiten und Anforderungen an einem Praktikum soll hingewiesen werden. Schülerinnen und Schüler profitieren nicht nur vom fertigen Produkt, sondern vielmehr auch von der Beteiligung am Entstehungsprozess: Durch die Aufgabe, Unternehmen in ihrem Stadtteil anzusprechen, von einer Beteiligung am Projekt zu überzeugen, Termine zu vereinbaren und Daten im Unternehmen abzufragen, sammeln sie wichtige Erfahrungen für den Übergang von der Schule in den Beruf: Sie bauen Hemmschwellen ab, üben sich in Telefon- und persönlichen Gesprächen mit Unternehmensvertretern und können sogar erste Kontakte zu potenziellen Ausbildungsbetrieben aufnehmen. Unterstützt werden sie dabei durch Telefon- und Gesprächstrainings des Vereins „Ausbildung im Verbund pro regio e.V.“ und die Kooperations- und externen Partner. Briefing – Telefontraining - Gesprächstraining Jugendliche zwischen 15 und 20 Jahren 01.11.2010 – 31.10.2012

Projektziel: Zielgruppe: Laufzeit (Beginn/Ende) Träger: Kooperationspartner: Kosten und Finanzierung:

pro regio e.V. Fachbereich Soziales, Schulen im Stadtteil, Gewerbetreibende

Kosten: 33.345,00 € Finanzierung: 50% Europäischer Sozialfonds (ESF) 38 % Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung 12 % LHH

Stand des Verfahrens / Ergebnisse: Zielerreichung, Erfolgsindikatoren
Angestrebt / Erreicht

Abgeschlossen Veröffentlichung von zwei Ausbildungsplatzbroschüren mit Ausbildungsbetrieben/ Ausbildungs- und Praktikumsplätzen

Integriertes Handlungskonzept Stöcken 2013

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Bildung und Qualifizierung
Berufsorientierung im Stadtteil Stöcken (BISS)
Sanierungsziele: Verbesserung des Übergangs von der Schule in das Berufsleben

S.04.112

Integration von Jugendlichen in Ausbildung und Beruf
ProjektBeschreibung / Ausgangslage:

Projektziel: Zielgruppe: Laufzeit (Beginn/Ende) Träger: Kooperationspartner: Kosten und Finanzierung:

Mit dem Projekt Berufsorientierung im Stadtteil Stöcken (BISS) sollen den Schülerinnen und Schülern der Anne-Frank-Schule und der Emil-Berliner-Schule im Rahmen eines Aktionstages Berufe nahe gebracht werden, die ihren Wünschen und Möglichkeiten entsprechen und in der Region Hannover ausgebildet werden. An diesem Aktionstag bieten hannoversche Betriebe in der Schule den Jugendlichen die Möglichkeit, anhand einfacher praxisnaher Aufgaben und Übungen ihr Geschick und ihre Eignung für die jeweiligen Berufe zu erproben und auch Alternativen kennen zu lernen. Gleichzeitig ergibt sich hier die Chance, weitere Kontakte und ggf. Praktika zu vereinbaren. Berufsinformation, Firmenkontakte, Anbahnung von Praktika und evtl. Ausbildungsverhältnissen Schülerinnen und Schüler der Haupt- und der Realschule in Stöcken, 8.-10. Klasse 01.10.2011 – 31.10.2012 Werk-statt-Schule e.V. Fachbereich Soziales, Schulen und Akteure im Stadtteil, Projektpartner der Ausbildungsoffensive, Gewerbetreibende Kosten lt. Vertrag: Tatsächliche Ausgaben: Finanzierung: 50% Europäischer Sozialfonds (ESF) 38 % Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung 19.820,00 € 17.295,00 € . .

12 % LHH
Stand des Verfahrens / Ergebnisse: Zielerreichung, Erfolgsindikatoren
Angestrebt / Erreicht

Abgeschlossen

An zwei Veranstaltungen in 2011 und 2012 nahmen insgesamt 343 Schüler/innen teil. Folgendes wurde erreicht: - Informationen über angestrebte Ausbildungsberufe und Alternativen - Kontakte zu Ausbildungsbetrieben - Anbahnung von Praktikums-/Ausbildungsverhältnissen

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Integriertes Handlungskonzept Stöcken 2013

Bildung und Qualifizierung
Einzelberatung von Schülerinnen und Schülern mit multiplen Hemmnissen
Sanierungsziele: Verbesserung des Übergangs von der Schule in das Berufsleben

S.04.113

Integration von Jugendlichen in Ausbildung und Beruf
ProjektBeschreibung / Ausgangslage:

Projektziel: Zielgruppe: Laufzeit (Beginn/Ende) Träger: Kooperationspartner: Kosten und Finanzierung:

Ein Sozialpädagoge bietet Jugendlichen mit verschiedenen Vermittlungshemmnissen (z.B. mangelnde Konfliktfähigkeit, geringe Frustrationstoleranz, problematisches Arbeitsverhalten) Unterstützung bei der Bewältigung ihrer Probleme an. Dies bedeutet individuelle Einzelberatung, Begleitung und Integrationshilfen, aber auch Gespräche mit Lehrkräften, Eltern und anderen Bezugspersonen, um mögliche Ursachen der Probleme zu erkunden. Bei 30 Jugendlichen sollen durch intensive Betreuung die Vermittlungshemmnisse abgebaut werden, so dass Ausbildungsfähigkeit erreicht wird. Jugendliche von 15 bis 26 Jahren in Stöcken 01.12.2011 – 31.10.2012 Pro Beruf GmbH Fachbereich Soziales, Schulen und Akteure im Stadtteil, Projektpartner der Ausbildungsoffensive Kosten lt. Vertrag: Tatsächliche Ausgaben: Finanzierung: 50% Europäischer Sozialfonds (ESF) 38 % Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung 12 % LHH 46.250,00 € 37.331,00 € . .

Stand des Verfahrens / Ergebnisse: Zielerreichung, Erfolgsindikatoren
Angestrebt / Erreicht

Abgeschlossen

-

Unterstützung junger Menschen zur Förderung der sozialen und beruflichen Handlungsfähigkeit Beratung von 36 Schülerinnen und Schülern mit multiplen Vermittlungshemmnissen im sog. Casemanagement Erstellung individueller Förderpläne und Möglichkeitsprofile Begleitung bei Berufswahl und Ausbildungs-/Arbeitsplatzsuche enge Kooperation mit den Beratungskräften der AOS am Schulzentrum Stöcken und den dortigen Lehrkräften Einbeziehung weiterer Institutionen der Jugendhilfe wie z.B. PACE, Jugendmigrationsdienste, sozialpsychiatrische Beratungsstellen

Integriertes Handlungskonzept Stöcken 2013

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Bildung und Qualifizierung
Leckerhaus
Sanierungsziel: ProjektBeschreibung / Ausgangslage:

S.04.307

Erhöhung der Teilhabechancen von Kindern Das Leckerhaus bietet seit 11 Jahren erfolgreich einen pädagogischen Mittagstisch für Kinder in Stöcken an. Täglich kommen zwischen 30 bis 35 Kinder aus benachbarten Familien ins Leckerhaus. Die Kinder essen zusammen, erhalten Unterstützung bei den Hausaufgaben und spielen gemeinsam. Weiterhin bietet das Leckerhaus Ferienbetreuung + Freizeiten an. Das Essen wird im Leckerhaus selbst gekocht. Die Kinder stellen den Speiseplan mit auf und lernen dabei auch mit gesunden Zutaten umzugehen, aber auch mit wenig Geld schmackhaft zu kochen. Die Gesamtkonzeption vom Leckerhaus ist unter www.leckerhaus.de zu finden. Chancengleichheit in der Bildung (Förderung von Kindern aus benachteiligten Familien) Gesundes Mittagessen für Kinder aus benachteiligten Familien Teilhabe an Freizeitangeboten Kinder aus dem Gebiet Soziale Stadt Seit 2002 fortlaufend

Projektziel:

Zielgruppe: Laufzeit (Beginn/Ende) Träger: Kooperationspartner: Kosten und Finanzierung:

Soziales Netzwerk Stöcken e.V. (Leckerhaus) Einrichtungen aus dem Stadtteil

Landeshauptstadt Hannover Jugend- und Sozialdezernat, Förderungen von Stiftungen und Bezirksrat Herrenhausen-Stöcken, Spenden von BürgerInnen (vorwiegend aus dem Stadtteil), SponsorInnen und Unterstützung durch die ZAGStiftung "Pro Chance".

Stand des Verfahrens / Ergebnisse:

Der Kontakt zu den Eltern hat sich über die schulunterstützenden Maßnahmen hinaus in den letzten Jahren zunehmend verbessert. Eltern, die gute Erfahrungen mit dem Leckerhaus gemacht haben, stehen auch der Vermittlung an vorhandene Beratungsstellen und Hilfsangeboten für andere Themenfelder offener gegenüber. Bei vielen Eltern ist so z. B. eine enge Zusammenarbeit mit dem KSD, der Schule und dem Leckerhaus erwachsen. Kinder und Jugendliche Hausaufgabenbetreuung Pädagogischer Mittagstisch Ferienfreizeiten Nachhilfen für die Klassen 1 - 4 Nachhilfen für die Klassen 5 - 12 nach Absprache Eltern und Erwachsene Hilfe bei Krisenbewältigung, Ausfüllen von Formularen; ebenso Begleitung bei Behördengängen sowie Beratung bei Schwerbehinderung. Auf Wunsch von Frauen haben sich Veranstaltungen von Frauen etabliert: Frauenfrühstück - jeden Freitag von 10:00 -12:00 Uhr außer in den Ferien Tanzgruppe Mutter-Kind-Veranstaltungen Erhaltung und Ausbau der Angebote Integriertes Handlungskonzept Stöcken 2013 Förderung der Kinder

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Zielerreichung, Erfolgsindikatoren
Angestrebt /

Zielerreichung, Erfolgsindikatoren
Angestrebt / Erreicht

Eltern und Erwachsene Hilfe bei Krisenbewältigung, Ausfüllen von Formularen; ebenso Begleitung bei Behördengängen sowie Beratung bei Schwerbehinderung. Auf Wunsch von Frauen haben sich Veranstaltungen von Frauen etabliert: Frauenfrühstück - jeden Freitag von 10:00 -12:00 Uhr außer in den Ferien Tanzgruppe Mutter-Kind-Veranstaltungen Erhaltung und Ausbau der Angebote Förderung der Kinder

Bildung und Qualifizierung

Hausaufgabenhilfe

Integriertes Handlungskonzept Stöcken 2013

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Bildung und Qualifizierung
Einführung in das Arbeitsfeld „Kochen im Leckerhaus“
Sanierungsziele: Inklusion

S.04.308

Berufliche Integration
ProjektBeschreibung / Ausgangslage:

Das Leckerhaus bietet erfolgreich einen pädagogischen Mittagstisch für Kinder in Stöcken an. Das Leckerhaus arbeitet inklusiv. Für den Küchenbereich ist ein Bürgerarbeitsplatz eingerichtet worden. In Absprache mit der Arge konnte ein ehemaliger Jugendlicher vom Leckerhaus eingestellt werden, der aufgrund von intellektuell eingeschränkten Möglichkeiten nicht in der Lage sein wird, auf dem ersten Arbeitsmarkt einen Arbeitsplatz zu erhalten. Vorraussetzung der Zuweisung durch die Arge ist die sechsmonatige Aktivierungsphase. Dieser Zeitraum soll genutzt werden, um den Jugendlichen vorzubereiten und in die Arbeitsbereiche einzuführen. Nach Ablauf der Bürgerarbeitszeit (Dez. 2014) besteht evtl. die Möglichkeit, einen Dauerarbeitsplatz anzubieten. In der Aktivierungsphase arbeitet der Jugendliche täglich von Mo – Fr. vier bis fünf Stunden und soll eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 400,-€ im Monat erhalten. Förderung der Inklusion, Vorbereitung zur Durchführung eines Bürgerarbeitsplatzes Benachteiligte Jugendliche 1.11.2012 – 30.06.2013

Projektziel: Zielgruppe: Laufzeit (Beginn/Ende) Träger: Kooperationspartner: Kosten und Finanzierung:

Soziales Netzwerk Stöcken e.V. (Leckerhaus)

Sachkosten: Energiepauschale 8 x 15 € Lebensmittel für Erprobungsphasen 8x30 € Honorarkosten: 8 Monate x 400 € Kosten gesamt: Finanzierung: Eigenanteil: Nov., Dez. 2012 á 400 € Energiepauschale Lebensmittel für Erprobungsphasen 8x30 € Förderung aus dem Quartiersfonds

120 € 240 € 3.200 € 3.560 €

. . . .

800 € 120 € 240 € 2.400 €

. . . .

Stand des Verfahrens / Ergebnisse:

Im Moment engagiert sich der Jugendliche ehrenamtlich im Küchenbereich und zeigt dort großen Arbeitseinsatz und Lernfähigkeit.

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Integriertes Handlungskonzept Stöcken 2013

Bildung und Qualifizierung
Zielerreichung, Erfolgsindikatoren
Angestrebt / Erreicht

  

Befähigung, den Bürgerarbeitsplatz anzutreten und zu bewältigen Förderung von Selbstbewusstsein Einschätzen und aktivieren der eigenen Ressourcen

Integriertes Handlungskonzept Stöcken 2013

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BILDUNG UND QUALIFIZIERUNG Bildung und Qualifizierung Förderung der Sprach- und Lernkompetenz
Sanierungsziele: Ausbau der Sprachförderung

S.04.309

Erhöhung der Teilhabechancen von Kindern
ProjektBeschreibung / Ausgangslage: Projektziel: Zielgruppe: Laufzeit (Beginn/Ende) Träger: Kooperationspartner: Kosten und Finanzierung:

Die Förderung von Sprach- und Sozialkompetenz ist bereits im Kindergarten ein wichtiges Thema, da dort erste Defizite offensichtlich werden. Mit didaktischen Spielen und Büchern können die Kompetenzen spielerisch geschult werden. Förderung der Sprach- und Sozialkompetenz, Erlernen von mathematischnaturwissenschaftlichen Zusammenhängen Kindergartenkinder Herbst 2012 AWO Kindertagesstätte Eichsfelder Straße LHH Quartiersmanagement Stöcken Kosten Sachmittel (Bücher, Plakat Sonnensystems usw.) Finanzierung Quartiersfonds Stöcken

500 €

Stand des Verfahrens / Ergebnisse: Zielerreichung, Erfolgsindikatoren
Angestrebt / Erreicht

Abgeschlossen

Die Kinder setzten sich spielerisch mit mathematisch-naturwissenschaftlichen Zusammenhängen auseinander. Durch das angeschaffte Material (Bücher, Leuchttisch etc.) sind weitere Möglichkeiten entstanden die Sprach-/Sozialkompetenzen zu schulen. Die Kinder nutzen mit Begeisterung die neuen Materialien

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Integriertes Handlungskonzept Stöcken 2013

Bildung und Qualifizierung
Deutschkurs für Frauen
Sanierungsziele: Ausbau der Sprachförderung

S.04.403

Schaffung von bedarfsgerechten und zielgruppenspezifischen Qualifizierungsangeboten für Erwachsene, Integration
ProjektBeschreibung / Ausgangslage:

Projektziel: Zielgruppe: Laufzeit (Beginn/Ende) Träger: Kooperationspartner: Kosten und Finanzierung:

Die im Freizeitheim angebotenen Deutschkurse decken den Bedarf im Quartier nicht vollständig ab. Von Frauen aus dem Verein „Verband der Islamischen Kulturzentren e.V.“ (Moschee) wurde der Wunsch nach einem wohnortnahen Angebot formuliert. Die Volkshochschule hat daraufhin einen stadtteilorientierten niedrigschwelligen Deutschkurs für Frauen eingerichtet. Der Kurs hat einen lebensweltlichen Ansatz, das heißt, dass z. B. Themen der Teilnehmerinnen aufgegriffen werden, oder Besuche bei den für die Frauen wichtigen Einrichtungen durchgeführt werden. Der Kurs ist offen für alle Frauen aus dem Stadtteil. Ein Unterrichtsraum steht im Laukerthof zur Verfügung. Erlernen der deutschen Sprache und Kultur, dadurch Verbesserung der Integration Frauen mit keinen und wenig Sprachkenntnissen Ab Januar 2009 fortlaufend LHH - Volkshochschule LHH – Quartiersmanagement, GBH Die Kursleiterin wird von der VHS finanziert, der Schulungsraum wird kostenfrei von der GBH zur Verfügung gestellt, eine Reinigungspauschale ab September 2012 wird aus Mitteln des Jugend- und Sozialdezernats für „Soziale Stadt“ übernommen. Der Kurs wird kontinuierlich weitergeführt. Seit 2011 wird bei Bedarf eine Kinderbetreuung organisiert. Mindestens 10 Frauen nehmen regelmäßig am Kurs teil. Die Sprachkenntnisse der Frauen haben sich verbessert. Der Kurs hat Einrichtungen im Stadtteil besucht.

Stand des Verfahrens / Ergebnisse: Zielerreichung, Erfolgsindikatoren
Angestrebt / Erreicht

Integriertes Handlungskonzept Stöcken 2013

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BILDUNG UND QUALIFIZIERUNG Bildung und Qualifizierung

Schulbibliothek IGS Stöcken
Sanierungsziel: ProjektBeschreibung / Ausgangslage:

S.04.501

Erhöhung der Teilhabechancen von Kindern Mit dem Aufbau einer Schulbibliothek sollen SchülerInnen der IGS Stöcken in den Gebrauch und den Nutzen einer Bibliothek eingeführt werden. Die Jahrgänge 5 und 6 sollen gezielt mit dem Erwerb eines „Bibliotheksführerscheins“ innerhalb des Deutschunterrichtes an die Nutzung der Bibliothek herangeführt werden. Langfristig soll die Organisation der Bibliothek über eine AG mit ca. 15 SchülerInnen erfolgen, begleitet wird dies von Projektbetreuern. Aufbau einer Schulbibliothek Aufbau einer SchülerInnen AG „Bibliothek“ SchülerInnen erlernen den Gebrauch und Nutzen einer Bibliothek SchülerInnen der IGS Stöcken ab 01.02.2012 bis 31.05.2013 IGS Stöcken Stadtbibliothek Hannover-Herrenhausen, Schulbibliothek IGS Garbsen, Hannoversche Volksbank, Förderverein IGS Stöcken e.V. Kosten Mobiliar 3 Computer u.a. Internet-Recherche Zubehör zum Inventarisieren des Buchbestandes Ergänzung des Anfangsbuchbestandes (ca. 100 Bücher) Honorarkosten für 2 Projektbetreuer für 1 Schuljahr (15 €/Std.) Gesamtkosten: Finanzierung Mittel der IGS Stöcken (3.000 €) Mittel des Fördervereins IGS Stöcken e.V. (500 €) Sponsoring der Hannoverschen Volksbank (500 €) Mittel aus dem Quartiersfonds Stöcken (2.200 €) 1.500 € 1.300 € 200 € 1.000 € 2.200 € 6.200 € . . . . . .

Projektziel:

Zielgruppe: Laufzeit (Beginn/Ende) Träger: Kooperationspartner: Kosten und Finanzierung:

Stand des Verfahrens / Ergebnisse:

Zielerreichung, Erfolgsindikatoren
Angestrebt / Erreicht

Derzeit digitalisieren SchülerInnen den vorhandenen Bestand mit einem neu angeschafften Programm. Die Bücher werden derzeit in Schränken mit Glastüren ausgestellt. Ein neu gekauftes Regalsystem wird im Rahmen der Sanierung des Schulgebäudes aufgestellt. Ein zweiter Schulassistent wird die Arbeiten ab März 2012 unterstützen und koordinieren. Der Buchbestand wird unter Beteiligung der SchülerInnen ergänzt.  Die Schulbibliothek ist eingerichtet und wird regelmäßig von den SchülerInnen benutzt.  Die Organisation der Bibliothek erfolgt durch eine SchülerInnen-AG

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Integriertes Handlungskonzept Stöcken 2013

BILDUNG UND QUALIFIZIERUNG Bildung und Qualifizierung

Akkurace
Sanierungsziel: ProjektBeschreibung / Ausgangslage:

S.04.502
Erhöhung der Teilhabechance von Kindern Im Projekt Akkurace („Akkuschrauberrennen“) bauen die SchülerInnen Fahrzeuge, die mit einem Akkuschrauber betrieben werden. Die Planung und der Bau der Fahrzeuge liegen bei den SchülerInnen. Die Jugendlichen lernen in dem Projekt verschiedene Arbeitsverfahren im Bereich Metall-, Kunststoff- und Elektrotechnik kennen. Sie erlernen neue Fähigkeiten und Fertigkeiten in dem Bereich und erhalten Einblicke in die möglichen Berufszweige. Begleitet wird das Projekt von der Berufsbildenden Schule - Metalltechnik-Elektrotechnik (Otto-Brenner-Schule). Langfristig soll das Angebot in Form einer SchülerInnen-AG weitergeführt werden. Die festen AG-TeilnehmerInnen sollen neue SchülerInnen in die Arbeitsprozesse und die Handhabung der Werkzeuge und Arbeitsverfahren einführen. Die AG Akkurace trifft sich regelmäßig. Die AG wird von SchülerInnen organisiert. Die SchülerInnen erhalten einen Einblick in die Arbeitsabläufe der Metall-, Kunststoff- und Elektrotechnik. 10 SchülerInnnen des 7. Jahrgangs der IGS Stöcken und des 10. Jahrgangs der Realschule Emil-Berliner Ab 01.12.2011 Abgeschlossen IGS Stöcken Berufsbildende Schule - Metalltechnik-Elektrotechnik (Otto-Brenner-Schule), Realschule Emil-Berliner Kosten Ausstattung des Werkraums Laptop (Planung, Zeichenerstellung, Dokumentation) Materialkosten (Akkuschrauber, Schrauben etc.) Honorarkosten (15 €/Std., 4 Std./Woche, 44 Schulwochen) Gesamtkosten: Finanzierung Mittel der IGS Stöcken (1.500 €) Mittel des Fördervereins IGS Stöcken (500 €) Sponsoring der Hannoverschen Volksbank (300 €) Mittel des Quartiersfonds Stöcken (700 €) 1.500 € 300 € 900 € 2.640 € 5.340 €

Projektziel:

Zielgruppe: Laufzeit (Beginn/Ende) Träger: Kooperationspartner: Kosten und Finanzierung:

Stand des Verfahrens / Ergebnisse: Zielerreichung, Erfolgsindikatoren
Angestrebt / Erreicht

Abgeschlossen

-

-

10 SchülerInnen nehmen an dem Projekt teil, das Angebot wird in Form einer SchülerInnen-AG weitergeführt. Teilnahme an zwei Akkurace-Wettbewerben

Integriertes Handlungskonzept Stöcken 2013

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Verkehr
5. Verkehr Sanierungsziele

•	Verbesserte Gestaltung der öffentlichen Straßen und 		

Verkehrsräume •	Erhöhung der Verkehrssicherheit zum Schutz der schwächeren 	 Verkehrsteilnehmer •	Barrierefreie und sichere Ausgestaltung von Haltestellen des 	 öffentlichen Personen Nahverkehrs •	Verbesserte Wegeführung und Vernetzung des Wegenetzes 		 für Fußgänger und Radfahrer

Mit der Grunderneuerung der Freudenthalstraße (S.05.101), deren Fertigstellung Ende des Jahres 2013 abgeschlossen sein soll, ist eine der wichtigsten Erschließungsstraßen in das Sanierungsgebiet an heutige Bedürfnisse angepasst worden. Neben Baumpflanzungen sind verbesserte Querungsmöglichkeiten und die Neuordnung der Parksituation umgesetzt worden. Freundenthalstraße nach Umbau

Im Zuge des Neubaus von Hochbahnsteigen (S.05.201) an den Haltestellen Hogrestraße und Weizenfeldstraße (neu: Stöckener Markt) wird auch der Einmündungsbereich in die Hogrefestraße angepasst und dort sichere
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Integriertes Handlungskonzept Stöcken 2013

Verkehr
Querungsmöglichkeiten geschaffen. So werden dann auch mobilitätseingeschränkte Stöckener/Innen zunehmend den ÖPNV im Stadtgebiet nutzen können. Aus der Vor-Ort-Runde Stöcken hat sich im Jahr 2008 unter Ande¬rem die Arbeitsgruppe Wohnen, Wohnumfeld, Grün- und Frei¬flächen, Verkehr, Umwelt, Sicherheit im Stadtteil, Barrierefrei¬heit, Lokale Ökonomie gebildet. Diese hat sich ausführlich mit der Verkehrssituation beschäftigt. Die Anregungen aus der Arbeitsgruppe wurden in das Freiraumentwicklungskonzept (S.06.101) aufgenommen (hierzu mehr im nächsten Abschnitt). Mit der Erstellung des Integrierten Quartierskonzepts (S.01.601) wird auch die Fragestellung der verkehrlichen Infrastruktur im Hinblick auf energetische Effizienz und CO2- Einsparungen untersucht. Dabei gilt es Anreize zu schaffen, sich vermehrt zu Fuß, mit dem Fahrrad und öffentlichen Verkehrsmitteln im Stadtraum und im Quartier zu bewegen. Auch mit dem Thema „ElektroMobilität“ wird sich in diesem Zusammenhang beschäftigt. Die Ergebnisse werden mit Fertigstellung des Konzeptes im Herbst 2013 erwartet, so dass in der Fortschreibung 2014 hierzu berichtet werden kann.

Integriertes Handlungskonzept Stöcken 2013

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Verkehr
Freudenthalstraße Grunderneuerung
Sanierungsziele: Verbesserte Gestaltung der öffentlichen Straßen und Verkehrsräume

S.05.101

Erhöhung der Verkehrssicherheit zum Schutz der schwächeren Verkehrsteilnehmer
ProjektBeschreibung / Ausgangslage:

Projektziel: Zielgruppe: Laufzeit (Beginn/Ende) Träger: Kooperationspartner: Kosten und Finanzierung:

Die Grunderneuerung der Freudenthalstraße erstreckt sich von der Gemeindeholzstraße bis zur Hogrefestraße und wird in drei Bauabschnitten durchgeführt. Die Fahrbahn wird auf 5,5 m reduziert und bituminös befestigt. Die Knotenpunkte werden zur Verkehrsberuhigung und zur besseren Überquerbarkeit aufgepflastert. Die Nebenanlagen gliedern sich zu beiden Seiten der Fahrbahn in 2,0 m Längsparken und 2,3 bis 2,9 m breite Gehwege. Die Parkflächen werden mit dem Natursteinpflaster der bisherigen Fahrbahn befestigt. Vor der Kindertagesstätte wird die Fahrbahn aufgepflastert und auf 3,5 m Breite eingeengt. Die Bordsteine werden hierfür beidseits um 1 m in die Fahrbahn hineingezogen, wodurch sich die Sichtbeziehung zwischen Kind und Fahrzeug deutlich verbessert. Soweit möglich sollen auf beiden Seiten der Fahrbahn zusätzliche Bäume gepflanzt werden. Grunderneuerung der Straße, Verkehrsberuhigung Anwohnerinnen und Anwohner 1. Bauabschnitt 2008; 2. Bauabschnitt 2009/2010; 3. Bauabschnitt 2012/2013 LHH Fachbereich Tiefbau LHH Sachgebiet Stadterneuerung Gesamtkosten voraussichtlich 1.000.000 €, 1. Bauabschnitt (Gemeindeholzstraße bis Weizenfeldstraße) 2. Bauabschnitt (Weizenfeldstraße bis Ithstraße) 3. Bauabschnitt (Ithstraße bis Hogrefestraße) Finanzierung: ca. 50 % Städtebauförderung ca. 50 % LHH

289.986,82 € (2008) 310.850,49 € (2009) 375.000,00 € (2012)

Stand des Verfahrens / Ergebnisse: Zielerreichung, Erfolgsindikatoren
Angestrebt / Erreicht

1. Bauabschnitt abgeschlossen 2. Bauabschnitt abgeschlossen 3. Bauabschnitt: Baubeginn im Frühjahr 2012 erfolgt, Fertigstellung vorauss. Ende 2013 - Grunderneuerung der Straße - Verkehrsberuhigung - Verkehrssicherheit

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Integriertes Handlungskonzept Stöcken 2013

VERKEHR Verkehr

Hochbahnsteige
nahverkehrs Verbesserte Gestaltung der öffentlichen Straßen und Verkehrsräume
ProjektBeschreibung / Ausgangslage:

S.05.201

Sanierungsziele: Barrierefreie und sichere Ausgestaltung von Haltestellen des öffentlichen Personen-

Projektziel:

Zielgruppe: Laufzeit (Beginn/Ende) Träger: Kooperationspartner: Kosten und Finanzierung:

Der Nahverkehrsplan 2008 der Region Hannover sieht für das Jahr 2013 den barrierefreien Ausbau der Haltestellen Hogrefe- und Weizenfeldstraße vor. Beide Haltestellen erschließen das Sanierungsgebiet Stöcken, die Haltestelle Weizenfeldstraße liegt direkt am Stadtteilzentrum Stöckener Markt. In einer Arbeitsgruppe aus LHH, infra, TransTecBau, üstra und Region Hannover werden Rahmenvorgaben und Varianten für die Ausbauplanung der Hochbahnsteige diskutiert, die in eine Machbarkeitsstudie überführt werden. Diese ist Grundlage für das förmliche Genehmigungsverfahren und schließlich auch für den Ausbau der Bahnsteige in 2013. In der Arbeitsgruppe werden frühzeitig alle städtebaulichen, verkehrlichen und wirtschaftlichen Belange in die Planung eingebracht. Die Hochbahnsteige sollen sich sowohl funktional als auch baulich optimal in ihr Umfeld einfügen. Ziel ist, beide Haltestellen Ende 2013 als barrierefreie Hochbahnsteige in Betrieb zu nehmen. Alle Bewohnerinnen und Bewohner im Sanierungsgebiet und darüber hinaus September 2010 – Ende 2013 TransTecBau LHH, infra, üstra und Region Hannover Kosten: Planungskosten 300.000,- € in 2010/2011, 300.000,- € in 2012 Baukosten ca. 4,4 Mio. € (bis zu 75% durch das Land) Finanzierung: aus Mitteln der Region Hannover / Landesfördermittel (keine Städtebaufördermittel) Sep. 2010 Startgespräch Planungsbeginn Herbst 2010 Erstellung von Planungsvarianten März 2011 Festlegung der Vorzugsvarianten Mai 2011 Antrag zur Programmaufnahme für Landesfördermittel Frühjahr 2011 Beteiligung der politischen Gremien von LHH und Region Ende 2012 Beschlussfassung politische Gremien 19.12.2112 Planfeststellungsbeschluss Haltestelle Weizenfeldstr. 14.01.2013 Planfeststellungsbeschluss Haltestelle Hogrefestr. Frühjahr 2013 vorbereitende Maßnahmen, Baubeginn Dez. 2013 Vorgesehene Inbetriebnahme Die Planfeststellungsbeschlüsse für beide Hochbahnsteige liegen vor. Die Detailplanungen für die genaue Ausgestaltung der Anlagen sowie die Baustelleneinrichtung und die Bauabläufe werden z.Zt. bearbeitet und abgestimmt.

Stand des Verfahrens / Ergebnisse:

Zielerreichung, Erfolgsindikatoren
Angestrebt / Erreicht

Integriertes Handlungskonzept Stöcken 2013

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Freiraum, Grünfläche und Wohnumfeld
6. Freiraum, Grünflächen und Wohnumfeld Sanierungsziele

•	Erweiterung des Angebots an öffentlichen Grünflächen, 		

insbesondere Spielflächen •	Verbesserung der Aufenthaltsqualität und der Gestaltung von 	 Freiflächen im Stadtteil •	Bedarfsgerechte und zielgruppenspezifische Gestaltung des 	 Wohnumfeldes •	Bereitstellung und Öffnung von Freiflächen für Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteils •	Verbesserung des Zugangs zu den unmittelbar angrenzenden 	 Naherholungsgebieten •	Ausbau und Aufwertung von Wegeverbindungen •	Verbesserung der Aufenthaltsqualität des Stöckener Marktplatzes

Im Rahmen der Sanierung wurde das Freiraumentwicklungskonzept „Stöcken blüht auf“ (S.06.201) erarbeitet, dass eine abgestimmte Planung für alle Freiflächen im Sanierungsgebiet beinhaltet. Der Rat der Stadt Hannover hat das Freiraumentwicklungskonzept im November 2011 beschlossen. Das Konzept zeigt Möglichkeiten für eine Aufwertung von Freiflächen auf und berücksichtigt die Belange und Anforderungen verschiedener Nutzergruppen. Dabei wurden mögliche Nutzungskonflikte ermittelt sowie Lösungsansätze entwickelt und schließlich 16 Maßnahmen erarbeitet. Beim Planungsprozess wurden Bewohnerinnen und Bewohner intensiv beteiligt. Das Freiraumentwicklungskonzept ist in Kategorien nach Prioritäten aufgeteilt. Zu der Kategorie I gehören die im Folgenden benannten fünf Maßnahmen, die zeitnah umgesetzt werden. Bereits im Jahr 2011 wurden erste kleinere Bausteine der Maßnahmen „Neue Orte zum Verweilen“ (S.06.104) und „Grüne Oasen“ (S.06.103) aus dem Freiraumentwicklungskonzept umgesetzt. So entstanden Sitzgelegenheiten im Straßenraum und unter Beteiligung von Kindern wurden Pflanzbeete neu gestaltet, um die Aufenthaltsqualität zu verbessern. An weiteren Projekten zu diesen beiden Maßnahmen wird gearbeitet.
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Integriertes Handlungskonzept Stöcken 2013

Freiraum, Grünfläche und Wohnumfeld

In dem Projekt „Spielort in Bewegung“ (S.06.102) wird die Erneuerung des Spielplatzes Parlweg/Lauckerthof umgesetzt. Im August 2011 fand eine mehrtägige Kinderbeteiligung statt, deren Ergebnisse in die Planungen eingeflossen sind. Die Umgestaltung des Spielplatzes soll im Oktober 2013 abgeschlossen sein. Vor Abschluss der Maßnahme soll bei einer weiteren Kinderbeteiligung der Zugangsbereich gestaltet werden. Das Projekt „Park im Wald“ (S.06.105) soll den Bereich des Gemeindeholzes als Naherholungsraum aufwerten. Für die Anlage eines Bewegungsparks im Bereich des Schützenplatzes Stöcken werden Gerätschaften aufgestellt, die für ältere Menschen und Menschen mit Behinderung gedacht sind. Bei der Auswahl von zwölf Spielgeräten wurden in einem Beteiligungsprojekt die Elemente Beweglichkeit, Koordination, Kräftigung und Mobilisation zugrunde gelegt und sorgsam aufeinander abgestimmt, damit der Benutzer ein abgerundetes Bewegungsprogramm durchführen kann. In einem Workshop mit den Bewohnerinnen und Bewohner soll ein Logo für den Bewegungspark entwickelt werden. Um den Parcours bequem und sicher aus dem Wohnquartier erreichen zu können, wird gleichzeitig die Wegeverbindung zwischen Obentrautstraße und Gemeindeholzstraße als Fußweg ausgebaut. Die Maßnahmen werden im Oktober 2013 abgeschlossen sein. Gemeindeholz Stöcken - Teilfläche Schützenplatz

Integriertes Handlungskonzept Stöcken 2013

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Freiraum, Grünfläche und Wohnumfeld
Je nach Verfügbarkeit von weiteren Sanierungsmitteln können in den kommenden Jahren auch Maßnahmen der Kategorie II und III umgesetzt werden. Eine Übersicht zu den erarbeiteten Maßnahmen und Prioritäten ist als Anlage in Form eines Rahmenplans beigefügt.

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Integriertes Handlungskonzept Stöcken 2013

Freiraum, Grünfläche FREIRAUM, GRÜNFLÄCHEN UND und Wohnumfeld WOHNUMFELD
Freiraumentwicklungskonzept S.06.101

Sanierungsziele: Erweiterung des Angebots an öffentlichen Grünflächen, insbesondere Spielflächen

Verbesserung der Aufenthaltsqualität, Nutzbarkeit und der Gestaltung von Freiflächen im Stadtteil Bedarfsgerechte und zielgruppenspezifische Gestaltung des Wohnumfeldes Bereitstellung und Öffnung von Freiflächen für Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteils Verbesserung des Zugangs zu den unmittelbar angrenzenden Naherholungsgebieten
ProjektBeschreibung / Ausgangslage:

Projektziel:

Zielgruppe: Laufzeit (Beginn/Ende) Träger: Kooperationspartner: Kosten und Finanzierung:

Die Lage des Sanierungsgebietes, unmittelbar angrenzend an die nördlichen Leineauen sowie die grünen Ressourcen Gemeindeholz und Stadtfriedhof, stehen im diametralen Gegensatz zur mangelhaften Versorgung mit nutzbaren bzw. hochwertigen öffentlichen Grün- und Platzflächen im Inneren des Stadtteils. Dies ist der Anlass dafür, dass die LHH ein integriertes Freiraumentwicklungskonzept zur Aufwertung und Erschließung sowie zur zielgruppenspezifischen Gestaltung der Freiräume im Sanierungsgebiet Stöcken erstellen möchte. Dabei sind die aktive Beteiligung der Einwohnerinnen und Einwohner sowie eine enge Abstimmung mit lokalen Akteuren von erheblicher Bedeutung. Das Konzept soll basierend auf einer Analyse der heutigen Stärken und Schwächen erarbeitet werden und Entwicklungspotenziale sowohl in Form eines Rahmenplans aufzeigen als auch in konkreten Maßnahmenbausteinen beschreiben. Das Konzept soll den Handlungsrahmen für die Qualifizierung der Grün- und Freiflächen Stöckens definieren und damit einen wesentlichen Bestandteil des städtebaulichen Rahmenplanes ausmachen. Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteils März 2010 – April 2011 Umsetzung des Konzepts ab Herbst 2011 fortlaufend LHH Sachgebiet Stadterneuerung LHH Quartiersmanagement Stöcken, Fachbereich Umwelt und Stadtgrün, Büro für Freiraumplanung Christine Früh Kosten: Erarbeitung des Gutachtens (2010/2011) 58.000 €

Kosten und Finanzierung der einzelnen Maßnahmen sind den jeweiligen Projektbögen zu entnehmen. Finanzierung: Mittel der Städtebauförderung

Integriertes Handlungskonzept Stöcken 2013

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Freiraum, Grünfläche FREIRAUM, GRÜNFLÄCHEN UND und Wohnumfeld WOHNUMFELD
Stand des Verfahrens / Ergebnisse:

Das Freiraumentwicklungskonzept „Stöcken blüht auf!“ liegt vor. Das Konzept wurde im November 2011 vom Rat der Landeshauptstadt Hannover beschlossen. Zurzeit werden folgende Maßnahmen umgesetzt: - Spielort in Bewegung (Spielplatz Parlweg/Lauckerthof) (siehe Projektbogen S.06.102) - Grüne Oasen (Begrünung und Baumpflanzungen im Straßenraum) – Baustein (siehe Projektbogen S.06.103) - Neue Orte zum Verweilen (Verweilpunkte, Wegenetze und Spielpunkte) (siehe Projektbogen S.06.104) - Park im Wald (Grünzug Gemeindeholz) (siehe Projektbogen S.06.105) - Das Freiraumentwicklungskonzept „Stöcken blüht auf!“ von den politischen Gremien beschlossen (erreicht) - Die 16 Maßnahmen aus dem Konzept werden umgesetzt (angestrebt) - Umsetzung der Maßnahme Spielort in Bewegung (erreicht) - Umsetzung der Maßnahme Park im Wald (erreicht)

Zielerreichung, Erfolgsindikatoren
Angestrebt / Erreicht

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Integriertes Handlungskonzept Stöcken 2013

Freiraum, Grünfläche und Wohnumfeld
Spielort in Bewegung (Spielplatz Parlweg/Lauckerthof)
Sanierungsziel:

S.06.102

Verbesserung der Aufenthaltsqualität und der Gestaltung von Freiflächen im Stadtteil Die Umgestaltung des Spielplatzes Parlweg/Lauckerthof (Spielort in Bewegung) ist eine der ersten Maßnahmen aus dem Freiraumentwicklungskonzepts (FEK) „Stöcken blüht auf!“ (siehe Projektbogen Freiraumentwicklungskonzept S.06.101) die umgesetzt werden soll. Der Spielplatz bedarf einer dringenden Erneuerung. Die meisten alten Geräte mussten aus Sicherheitsgründen abgebaut werden. Die derzeitige Ausstattung entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen. Nach der Umgestaltung soll der Spielplatz ein attraktiver Treff-/Spielpunkt für Kinder und Jugendliche aus dem Stadtteil sein. Im Rahmen einer mehrtägigen Kinderbeteiligung werden die Interessen und Wünsche der Kinder aus dem Quartier für den Spielplatz erarbeitet. Die Ergebnisse der Kinderbeteiligung, die Empfehlungen aus dem FEK und der inklusive Gedanke sollen bei der Planung des Spielplatzes berücksichtigt werden. Bei der Umsetzung der Planung (Spielplatzbau) ist eine weitere Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in einem praktischen Beteiligungsprojekt unter fachgerechter Anleitung vorgesehen. Die Einbeziehung der Nutzerinnen und Nutzer in der Bauphase soll die Identifikation mit dem Ort und die Verantwortung im Stadtteil für die Erhaltung bzw. einen pfleglichen Umgang stärken. Attraktiver Spielplatz für Kinder aus dem Stadtteil Beteiligung der Kinder bei der Planung und Umsetzung Kinder aus dem Stadtteil August 2011 bis voraussichtlich Oktober 2013 (Fertigstellung) LHH - Sachgebiet Stadterneuerung, LHH - Fachbereich Umwelt und Stadtgrün Büro Drecker Hannover, JANUN e.V. Kosten: Erneuerung Spielplatz Parlweg/Lauckerthof Finanzierung: Mittel der Städtebauförderung

ProjektBeschreibung / Ausgangslage:

Projektziel: Zielgruppe: Laufzeit (Beginn/Ende) Träger: Kooperationspartner: Kosten und Finanzierung:

238.000,- €

Stand des Verfahrens / Ergebnisse:

Die Kinderbeteiligung wurde im August 2011 durchgeführt. Den Kindern wurde die aus ihren Wünschen entwickelte Planung vorgestellt. (Dezember 2011), die auf große Zustimmung stieß. Als praktisches Beteiligungsprojekt ist die Gestaltung einer Mauer vorgesehen. Die politischen Gremien haben dem Entwurf zugestimmt. Die Bauzeit des Spielplatzes ist für Sommer 2013 vorgesehen.

Integriertes Handlungskonzept Stöcken 2013

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Freiraum, Grünfläche und Wohnumfeld
Zielerreichung, Erfolgsindikatoren
Angestrebt / Erreicht

   

Kinder wurden bei der Planungsphase kindgerecht beteiligt (erreicht) Wünsche und Ideen aus der Kinderbeteiligung konnten umgesetzt werden (erreicht) Beteiligung der Kinder bei der Bauphase im Rahmen eines praktischen Beteiligungsprojekts (angestrebt) der neugestaltete Spielplatz wird von den Kindern und Jugendlichen des Quartiers angenommen (angestrebt)

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Integriertes Handlungskonzept Stöcken 2013

FREIRAUM, GRÜNFLÄCHEN UND Freiraum, Grünfläche WOHNUMFELD und Wohnumfeld Grüne Oasen
Sanierungsziel:

S.06.103

Verbesserung der Aufenthaltsqualität und der Gestaltung von Freiflächen im Stadtteil Grüne Oasen (Begrünung und Baumpflanzungen im Straßenraum) ist eine Maßnahme aus dem Freiraumentwicklungskonzept (FEK) „Stöcken blüht auf!“ (siehe Projektbogen Freiraumentwicklungskonzept S.06.101). Die Qualität der Straßenräume und Plätze im Sanierungsgebiet ist nicht nur hinsichtlich des Zustands oder der Nutzbarkeit, sondern auch in Bezug auf die Gestaltung und Versorgung mit Bäumen und Grünflächen sehr unterschiedlich. Es gibt Straßen und Plätze mit wertvollem Baumbestand, aber auch Straßen und Plätze, deren Oberflächen gänzlich versiegelt sind und die keinerlei raumbildendes Grün aufweisen. Das Projekt Grüne Oasen sieht Baumpflanzungen und das Anlagen/Aufwerten von Grünflächen in Straßenräumen und auf Plätzen vor. Aufwertung der Straßenräume und Plätze im Sanierungsgebiet Steigerung der Aufenthaltsqualität Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteils ab März 2011 fortlaufend LHH, Stadterneuerung Büro Freiraumplanung Christine Früh Kosten (März 2011 bis Dezember 2012) Neuanlage und Pflanzarbeiten von zwei Pflanzbeeten Finanzierung Mittel der Städtebauförderung

ProjektBeschreibung / Ausgangslage:

Projektziel: Zielgruppe: Laufzeit (Beginn/Ende) Träger: Kooperationspartner: Kosten und Finanzierung:

6.082,36 €

Stand des Verfahrens / Ergebnisse:




Zielerreichung, Erfolgsindikatoren
Angestrebt / Erreicht

 

Als Startprojekt des Freiraumentwicklungskonzepts Stöcken wurden zusammen mit Kindern und BewohnerInnen auf Anregung aus dem Stadtteil zwei Pflanzbeete im Straßenraum neu angelegt (abgeschlossen). An der Umsetzung weiterer Maßnahmen aus dem Projekt Grüne Oasen wird gearbeitet. Aufwertung von Straßen und Plätze durch Baumpflanzungen (erreicht) Verbesserung der Aufenthaltsqualität von Straßen und Plätzen durch Entsiegelung von Flächen und Anlegung/Aufwertung von Grünflächen (angestrebt)

Integriertes Handlungskonzept Stöcken 2013

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FREIRAUM, GRÜNFLÄCHEN UND Freiraum, Grünfläche WOHNUMFELD und Wohnumfeld Neue Orte zum Verweilen
Sanierungsziel:

S.06.104

Verbesserung der Aufenthaltsqualität und der Gestaltung von Freiflächen im Stadtteil Die Maßnahme Neue Orte zum Verweilen (Verweilpunkte, Wegenetze und Spielpunkte gehört zu dem Freiraumentwicklungskonzept (FEK) „Stöcken blüht auf!“ (siehe Projektbogen Freiraumentwicklungskonzept S.06.101). Im Sanierungsgebiet herrscht ein Mangel an Verweilmöglichkeiten. Beispielsweise fehlen Bänke an Bushaltestellen, Treffpunkte für Jugendliche, Sitzmöglichkeiten an wichtigen Wegeverbindungen und schöne Ecken im Stadtteil. Mit dem Konzept der Verweilpunkte soll dieser Mangel behoben werden. Ein Netz von besonders gestalteten kleinen Aufenthaltsorten soll sich über das Sanierungsgebiet erstrecken. Die Standorte wurden von BewohnerInnen verortet und nach Prioritäten im Hinblick auf die Umsetzung kategorisiert. Die Ausgestaltung der Verweilpunkte kann unterschiedlich sein, angestrebt wird jedoch ein Konzept mit Wiedererkennungswert als „Stöckener Verweilpunkte“. Schaffung eines Netzes von Verweilpunkten im Sanierungsgebiet Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteils ab Sommer 2011 fortlaufend LHH, Stadterneuerung Gesellschaft für Bauen und Wohnen mbH (GBH), Wohnungsgenossenschaft Herrenhausen e. G. (WGH), Fachbereich Senioren Die Kosten für die entstandenen Verweilpunkte in 2011 und 2012 wurden von den Wohnungsunternehmen finanziert. Die Maßnahme Neue Orte zum Verweilen soll schrittweise durchgeführt werden. Die ermittelten Kosten aus dem FEK für den ersten Baustein wurden auf 30.000 € geschätzt, die voraussichtlich aus Mitteln der Städtebauförderung bereitgestellt werden.   Die WGH hat neben ihrem Servicebüro im Onnengaweg eine Sitzbank für den Stadtteil aufgestellt (2011). Im Rahmen der Modernisierung der GBH-Bestände in der Weizenfeldstraße wurden in den Vorgärten Sitzgelegenheiten geschaffen, die auch BewohnerInnen aus dem Stadtteil zur Verfügung stehen (2011). Die GBH baute eine weiteren Verweilpunkt im Bereich des Außengeländes des Seniorenprojektes in der Moorhoffstraße (2012). An der Umsetzung weiterer Verweilpunkte aus dem FEK wird derzeit gearbeitet. Die Umsetzung erfolgt schrittweise. Umsetzung der Verweilpunkte an den aus dem FEK benannten Standorten, Entwicklung eines Konzeptes für „Stöckener Verweilpunkte“, die Verweilpunkte werde von den BewohnerInnen genutzt.

ProjektBeschreibung / Ausgangslage:

Projektziel: Zielgruppe: Laufzeit (Beginn/Ende) Träger: Kooperationspartner: Kosten und Finanzierung:

Stand des Verfahrens / Ergebnisse:

 
Zielerreichung, Erfolgsindikatoren
Angestrebt / Erreicht

  

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Integriertes Handlungskonzept Stöcken 2013

FREIRAUM, GRÜNFLÄCHEN UND WOHNUMFELD Freiraum, Grünfläche und Wohnumfeld 	 Park im Wald S.06.105
Sanierungsziele: Verbesserung der Aufenthaltsqualität und der Gestaltung von Freiflächen im

Stadtteil Bereitstellung und Öffnung von Freiflächen für BewohnerInnen des Stadtteils
ProjektBeschreibung / Ausgangslage:

Projektziel: Zielgruppe: Laufzeit (Beginn/Ende) Träger: Kooperationspartner: Kosten und Finanzierung:

Die Maßnahme Park im Wald (Grünzug Gemeindeholz) gehört zu dem Freiraumentwicklungskonzept (FEK) „Stöcken blüht auf!“ (siehe Projektbogen Freiraumentwicklungskonzept S.06.101). Im FEK wurde herausgearbeitet, dass BewohnerInnen das Gemeindeholz stärker als Naherholungsraum nutzen/erleben wollen und sich entsprechende Angebote in dem Gebiet wünschen. Mit dem Projekt Park im Wald sollen neue Nutzungsangebote im Gemeindeholz integriert werden, ohne dabei großflächig die ökologische Qualität des Gemeindeholzes zu beeinträchtigen. Zentrale Maßnahme des Projekts ist das Anlegen eines Bewegungsparks im Bereich des Schützenplatzes im Gemeindeholz und die Verbesserung der Wegeverbindungen im Gemeindeholz insbesondere die Verbindung Obentrautstraße/ Gemeindeholzstraße. Aufwertung des Gemeindeholzes als Naherholungsraum BewohnerInnen aus dem Stadtteil seit Herbst 2011, Bau voraussichtlich November 2013 LHH Fachbereich Planen und Stadterneuerung, Fachbereich Umwelt und Stadtgrün LHH Fachbereich Tiefbau Kosten Bewegungspark (Bau-/Planungskosten) Verbindungsweg (Bau-/Planungskosten)

130.000 € 45.000 €

Finanzierung Mittel der Städtebauförderung Mittel aus dem Fachbereich Tiefbau (13.000 €) Mittel des Nieders. Behindertengleichstellungsgesetz (6.3000 €)
Stand des Verfahrens / Ergebnisse:

Im November/Dezember 2012 wurden die Planungen auf einer Infoveranstaltung dem Stadtteil bzw. in den politischen Gremien vorgestellt. Der Bau des Bewegungspark und der Verbindung Obentrautstraße/ Gemeindeholzstraße ist für den Sommer 2013 geplant. Die Planungen wurden mit der Beauftragten Menschen FREIRAUM, GRÜNFLÄCHEN UND mit Behinderung der Stadt Hannover abgestimmt. Im Frühjahr 2013 ist ein Workshop mit BewohnerInnen geplant, in dem ein Logo für den Bewegungspark entworfen WOHNUMFELD werden soll.

Zielerreichung, Erfolgsindikatoren
Angestrebt / Erreicht

  


Anlegen eines Bewegungspark im Bereich des Schützenplatzes, Verbesserung der Wegeverbindung Obentrautstraße/Gemeindeholzstraße, Verbesserung der Wegeverbindung im Gemeindeholz zwischen dem Wohnquartier und der neuen Kita am Stöckener Bad, Entwicklung eines Logos für den Bewegungspark unter Beteiligung von BewohnerInnen.

Integriertes Handlungskonzept Stöcken 2013

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FREIRAUM, GRÜNFLÄCHEN UND Freiraum, Grünfläche WOHNUMFELD und Wohnumfeld Stöckener Markt
Sanierungsziele: Imagewandel und Stadtortprofilierung

S.06.205

Verbesserung der Aufenthaltsqualität des Stöckener Marktplatzes
ProjektBeschreibung / Ausgangslage:

Projektziel: Zielgruppe: Laufzeit (Beginn/Ende) Träger: Kooperationspartner: Kosten und Finanzierung:

Bei schönen Tagen ist der Stöckener Markt Treffpunkt für die Menschen aus dem Stadtteil. Auf den Bänken sitzen Bewohner z.T. in Kleingruppen zusammen und sehen dem Treiben auf dem Platz zu. Seit Mitte 2011 gibt es Veränderungen von einer Kleingruppe, die sich regelmäßig auf dem Mark trifft und dort Alkohol konsumiert. Die Zusammensetzung der Gruppe hat sich verändert und die Anzahl der Personen hat zugenommen (3 bis 10 Personen). Gruppenmitglieder zeigen eine höhere Aggressivität und Lautstärke als zuvor und bisher geltende Regeln werden nicht mehr beachtet. BewohnerInnen und anliegende Unternehmen beschweren sich über diese Entwicklung. Im Rahmen einer Arbeitsgruppe bestehend aus dem Quartiersmanagement Stöcken, Stadtbezirksmanagement Herrenhausen-Stöcken und der Polizei wurden unterschiedliche Vorgehensweisen und Lösungsansätze diskutiert. Das KarlLemmermann-Haus wurde beauftragt die Situation am Stöckener Markt zu untersuchen und Lösungsansätze für die Situation zu entwickeln. Beruhigung der Situation am Stöckener Markt BewohnerInnen, die sich auf dem Stöckener Markt aufhalten November 2011 bis Juni 2012 Quartiersmanagement Stöcken Karl-Lemmermann-Haus – Sozialpädagogisch betreutes Wohnen e.V. Kosten Untersuchung Stöckener Markt Finanzierung Quartiersfonds Stöcken

908,08 €

Stand des Verfahrens / Ergebnisse: Zielerreichung, Erfolgsindikatoren
Angestrebt / Erreicht

Abgeschlossen

In der Zeit vom März bis Mai 2012 wurde der Stöckener Markt durch das KarlLemmermann-Haus untersucht. Ergebnis war, dass es erneut zu einer Veränderung der Kleingruppe gekommen ist. Die Gruppe ist kleiner geworden, die genannten Probleme (Aggressivität und Lautstärke) gibt es nahezu nicht mehr – wenngleich der Konsum von Alkohol weiter sattfindet. Die Situation am Stöckener Markt wurde an allen Besuchsterminen als ruhig und unauffällig bewertet. Derzeit besteht kein Handlungsbedarf.

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Integriertes Handlungskonzept Stöcken 2013

Öffentlichkeit, Beteiligung, bürgerschaftliches Engagement und Image 7. Öffentlichkeit, Beteiligung, bürgerschaftliches 			 Engagement und Image Sanierungsziele

•	Zielgruppenspezifische

sowie offene und allgemeine Beteiligung bei Planungen und Durchführung von Projekten •	Aktivierung der Einwohnerinnen und Einwohner zur Mitwirkung bei Projekten •	Projekt- und zielgruppenspezifische sowie allgemeine 		 Öffentlichkeitsarbeit •	Förderung des ehrenamtlichen Engagements •	Verbesserung des Stadtteilimages

•	Stärkung und Unterstützung von Kooperationen zwischen 	
den Akteuren im Stadtteil

Zentrales Element des gesamten Sanierungsverfahrens im Pro¬gramm Soziale Stadt ist die Beteiligung der Bewohnerinnen und Bewohner sowie der Akteure des Stadtteils. Die hier aufgeführten Beispiele stellen unterschiedliche Formen der Beteiligung, des bürgerschaftlichen Engagement und der Öffentlichkeitsarbeit dar. Ein wesentliches Bestandteil der Bürgerbeteiligung ist die Kommission Sanierung Stöcken. Die Kommission besteht neben neun Vertreterinnen und Vertretern des Bezirksrates oder des Rates auch aus neun stimmberechtigten Bürgermitgliedern. Die Kommission setzt sich mit allen Maßnahmen im Rahmen der Umsetzung des Programms „Soziale Stadt“ auseinander. Zu den Sitzungen der Kommission sind alle Bewohnerinnen und Bewohnern eingeladen und besitzen darüber hinaus ein Rederecht zu allen öffentlichen Tagesordnungspunkten. Den Bewohnerinnen und Bewohnern wird dadurch die Möglichkeit gegeben, sich aktiv an der politischen Meinungsbildung zu beteiligen. In diesem Beteiligungsprozess können die spezifischen Be¬dürfnisse der Bevöl¬kerung schon frühzeitig in der Entscheidungsfin¬dung der Kommission berücksichtigt werden.

Integriertes Handlungskonzept Stöcken 2013

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Öffentlichkeit, Beteiligung, bürgerschaftliches Engagement und Image Im Stadtquartier nehmen die Kommissionsmitglieder - neben der Verwaltung - die Funktion von Ansprechpartnern in allen Fragen der Sanierung für die Bevölkerung wahr. Die öffentlichen Sitzungen finden unregelmäßig sechs bis acht Mal im Jahr statt. Schon während der Bewerbung Stöckens für das Programm „So¬ziale Stadt“ wurden Beteiligungsstrukturen im Stadtteil in Form der Vor-Ort-Runde aufgebaut. Aus diesem Netzwerk von Vereinen, Einrichtungen und Institutionen haben sich 2008 vier Arbeitsgrup¬pen mit unterschiedlichen Arbeitsfeldern herausgebildet (vgl. IHK Teil 1 Kap. 5.3). Die Arbeitsgruppe „Öffentlichkeit, Beteiligung, Bürgerschaftliches Engagement“ hat im Jahr 2009 erste Ideen zur Imageaufwertung von Stöcken umgesetzt. Anknüpfend an die Kampagne „Schöne Ecken sind in Stöcken“ (Teil der Kampagne „Hannover heißt Zuhause“, 2001) wurde unter diesem Motto ein Fotowettbewerb ausgeschrieben. Eine Ausstellung im Freizeitheim Stöcken zeigte im September 2009 die Fotos von schönen Ecken in Stöcken. Ergebnis des Wettbewerbs ist außerdem eine Post¬karte und ein Kalender. Der Kalender wurde in den Folgejahren unter stets wandelndem Motto aufgelegt (S.07.501). Im November 2008 fand zum ersten Mal die Projektentwicklungs¬werkstatt Stöckener PoWer im Freizeitheim Stöcken unter Beteili¬gung der im Stadtteil tätigen Einrichtungen, Institutionen und Ak¬teure statt. Die Veranstaltung gab einen Überblick über die bishe¬rigen Projekte und ließ Raum für neue Projektplanungen. Seit 2010 werden die Projektwerkschauen regelmäßig angeboten (S.07.104). Seit 2007 wird jährlich der europäische Nachbarschaftstag mit einem Fest „Das Fest der Nachbarn“ (S.07.201) im Quartier gefeiert. Gemeinsam mit den Bewohnerinnen und Bewohnern wird das Fest vorbereitet und durchgeführt. Ziel des Festes ist es, seine Nachbarn kennen zu lernen und gemeinsam zu feiern. Im September 2009 erschien die erste Ausgabe der Sanie¬rungszeitung „Leben in Stöcken“ (S.07.303). Die Zeitung informiert Bewohnerinnen und Bewohner über die Entwicklungen der Sanierung und stellt aktuelle Projekte vor. Die Zeitung erscheint zwei Mal jährlich. Herausgeberin ist die LHH; zwei Einwohnerinnen schreiben regelmäßig Artikel über aktuelle Themen, die nach redaktioneller Überarbeitung in der Zeitung erscheinen.
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Integriertes Handlungskonzept Stöcken 2013

Öffentlichkeit, Beteiligung, bürgerschaftliches Engagement und Image Seit Februar 2010 gibt es für Stöcken unter www.stoecken.info eine eigene Stadtteilseite im Internet (S.07.301), auf der sich Einrichtungen, Verbände usw. des Stadtteils präsentieren und aktuelle Termine bekannt gegeben werden.

Integriertes Handlungskonzept Stöcken 2013

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Öffentlichkeit, Beteiligung, bürgerschaftliches Engagement und Image

Stöckener PoWer - Projektwerkschau
Sanierungsziel: ProjektBeschreibung / Ausgangslage:

S.07.104

Öffentlichkeitsarbeit Für das Programmgebiet Soziale Stadt Stöcken stehen Mittel für soziale Projekte aus dem Jugend- und Sozialdezernat, dem Quartiersfonds und aus Städtebaufördermitteln bereit. Ein Austausch zu und über die Projekte mit den Akteuren und der Stadtteilöffentlichkeit soll mit der Stöckener Projektwerkschau Stöckener PoWer ermöglicht werden. Das Projekt soll regelmäßig stattfinden. Öffentliche Darstellung von geförderten Projekten Austausch der Projektträger, Akteure und der Stadtteilöffentlichkeit Möglichkeit der Weiterentwicklung von Kooperationen Politik, Akteure und BewohnerInnen aus dem Quartier Fortlaufend, in der Regel einmal pro Jahr

Projektziel:

Zielgruppe: Laufzeit (Beginn/Ende) Träger: Kooperationspartner: Kosten und Finanzierung:

Quartiersmanagement Stöcken Geförderte Projektträger Kosten pro Veranstaltung bis 2012: Raummiete, Materialkosten, Verpflegung 200 € Kosten 2013: Ab 2013 findet die Projektwerkschau in den Räumen des Quartiersmanagement Stöcken statt. Materialkosten, Verpflegung 250 € Finanzierung: Quartiersfonds Stöcken Die Projektwerkschau ist eine Fortführung des Projektes Stöckener Projekt- und Entwicklungswerkstatt – Stöckener PoWer. Die Projektwerkschau hat am 18.11.08, am 25.02.2010, 22.11.2011 und am 26.02.2013 stattgefunden. Die geförderten Projekte präsentieren sich auf dem Markt der Möglichkeiten. Die BesucherInnen erhalten die Gelegenheit, die Projekte hautnah kennen zu lernen und sich über Inhalte der geförderten Projekte und Maßnahmen zu informieren und mit den Projektträgern zu diskutieren. Die Projektträger erhalten die Gelegenheit, Netzwerke zu knüpfen. Politik, Akteure und Bewohnerinnen und Bewohner informieren sich über die geförderten Projekte Netzwerke und die Entstehung neuer Kooperationen wird gefördert.

Stand des Verfahrens / Ergebnisse:

Zielerreichung, Erfolgsindikatoren
Angestrebt / Erreicht

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Integriertes Handlungskonzept Stöcken 2013

ÖFFENTLICHEKEIT, BETEILIGUNG, Öffentlichkeit, Beteiligung, BÜRGERSCHAFTLICHES ENGAGEMENT UND IMAGE bürgerschaftliches Engagement und Image

Historischer Spaziergang Stöcken
Sanierungsziel: ProjektBeschreibung / Ausgangslage:

S.07.105

Projekt- und zielgruppenspezifische sowie allgemeine Öffentlichkeitsarbeit Regelmäßig organisiert die AG Öffentlichkeit, Beteiligung und bürgerschaftliches Engagement Stadtteilspaziergänge mit unterschiedlichen Zielsetzungen in Stöcken (siehe Projektbogen Schöne Ecken in Stöcken (S.07.501). Im Rahmen einer Kooperation zwischen dem Bürgerverein Stöcken und der AG wurde ein historischer Spaziergang ausgearbeitet. Es geht um die Entdeckung historischer Zeugnisse anhand ausgewählter Beispiele, die Rückschlüsse auf das vormals dörflich geprägte Leben in Stöcken zulassen. Zum Nachlesen wird eigens eine gleichnamige Broschüre herausgegeben. Sensibilisierung für die Stadtteilhistorie Förderung der Identifikation mit dem Stadtteil Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteils, Geschichtsinteressierte Sommer 2012 Bürgerverein Stöcken von 1907 AG Öffentlichkeit, Beteiligung und bürgerschaftliches Engagement, LHH Quartiersmanagement Stöcken Kosten Broschüre (100 Exemplare, Druck und Bindung) Finanzierung Quartiersfonds Stöcken 500 €

Projektziel: Zielgruppe: Laufzeit (Beginn/Ende) Träger: Kooperationspartner: Kosten und Finanzierung:

Stand des Verfahrens / Ergebnisse: Zielerreichung, Erfolgsindikatoren
Angestrebt / Erreicht

Abgeschlossen

An dem Stadtteilspaziergang haben insgesamt 27 Personen mit und ohne Vorkenntnis teilgenommen, so dass es zwischendurch zu einem anregenden Austausch gekommen ist. Die ausgewählten Stationen boten einen Einblick in die Agrarsoziologie, also die soziale Schichtung des Dorfes und dessen Aufteilung in unterschiedliche Höfeklassen; dies konnte auf anschauliche Weise vermittelt werden. Die Broschüre wurde erstellt.

Integriertes Handlungskonzept Stöcken 2013

105

Öffentlichkeit, Beteiligung, bürgerschaftliches Engagement und Image

Das Fest der Nachbarn
Sanierungsziel: ProjektBeschreibung / Ausgangslage:

S.07.201

Aktivierung der Einwohnerinnen und Einwohner zur Mitwirkung bei Projekten In ganz Europa wird das „Fest der Nachbarn“ an einem festgelegten Termin jährlich gefeiert. Die Nachbarschaft kennen zu lernen ist das einfache Prinzip dieser Veranstaltung, bei der es gilt, Gastlichkeit und Solidarität unter Nachbarn zu fördern. Die BewohnerInnen eines Hauses oder einer Wohngegend werden angeregt, mindestens ein Mal pro Jahr bei einem Essen oder Buffet zusammenzukommen und einander kennen zu lernen. Es geht um die Verbreitung von Solidarität, Freundschaft und Gastfreundlichkeit - Werte, die in keiner Nachbarschaftsbeziehung fehlen dürfen. Alle Angebote und Getränke sind kostenfrei. Speisen vom Büffet können für einen geringen Preis erworben werden. Es gibt ein buntes Programm für große und kleine Nachbarn sowie viele Bewegungsspiele, Musik, Torwandschießen, Malaktion, Postkartenaktion etc. Die Eltern können gemeinsam mit ihren Kinder einen unterhaltsamen Nachmittag verbringen. Das Fest der Nachbarn findet zum fünften Mal in Folge in Stöcken statt. Soziale Bindungen unter Nachbarn entstehen lassen und stärken. Entwicklung von nachbarschaftlicher Solidarität und Verständnis. Förderung eines „besseren Zusammenlebens“ im Alltag im Stadtteil. Bewohnerinnen und Bewohner Ab 2007 findet das Fest jährlich statt. Quartiersmanagement Stöcken, LHH Fachbereich Soziales Freizeitheim Stöcken, Soziales Netzwerk Stöcken e.V mit dem Leckerhaus und dem Stadtteilladen, GBH, AfW-Stöcken, AWO-Hannover, Ev.-luth. Kirchengemeinde Ledeburg-Stöcken, Jugendzentrum „Opa Seemann“, HZE-Team, Gesund in Stöcken Kosten 2012: 193,76 € Kosten 2013: 450,00 € (Planung) Finanzierung: Quartiersfonds Stöcken

Projektziel:

Zielgruppe: Laufzeit (Beginn/Ende) Träger: Kooperationspartner:

Kosten und Finanzierung:

Stand des Verfahrens / Ergebnisse: Zielerreichung, Erfolgsindikatoren
Angestrebt / Erreicht

Die Vorbereitungen für 2013 laufen. Erste Abstimmungstreffen haben stattgefunden. Das Fest der Nachbarn wird am 31.05.2013 auf der Rasenfläche am Stadtteilladen in der Ithstraße stattfinden. Das Fest wird von den Bewohnerinnen und Bewohnern angenommen. Das Veranstaltungsteam setzt sich aus verschiedenen Einrichtungen und Personen des Quartiers zusammen. Das Fest findet jährlich statt. Der Veranstaltungstermin wird von dem Organisationsbüro in Paris festgelegt und findet immer Ende Mai oder Anfang Juni des jeweiligen Jahres statt.

106

Integriertes Handlungskonzept Stöcken 2013

ÖFFENTLICHKEIT, BETEILIGUNG, Öffentlichkeit, Beteiligung, BÜRGERSCHAFTLICHES ENGAGEMENT UND IMAGE bürgerschaftliches Engagement und Image

Baumscheiben
Sanierungsziel: ProjektBeschreibung / Ausgangslage:

S.07.204

Aktivierung der Einwohnerinnen und Einwohner zur Mitwirkung bei Projekten Im Rahmen der Sanierung wurde die Freudenthalstraße erneuert. Entlang der Straße wurden neue Bäume gepflanzt. Die Kinder der AWO-Kindertagesstätte Freudenthalstraße haben 2008 die Patenschaft für vier Bäume übernommen und sich somit für „ihre“ Straße und „ihr“ Quartier engagiert (siehe PB S.07.202 Baumpatenschaften Freundenthalstraße IHK 2010). Die „Kleinen Strolche“ wollen die Baumscheibe ihres Baumes umgestalten und verschönern. Übernahme von Verantwortung Kinder der Kindertagesstätte Herbst 2012 AWO-Kindertagesstätte Freundenthalstraße LHH Quartiersmanagement Stöcken Kosten Erde, Pflanzen, Saatgut, Hölzer für Baumeinfassung Finanzierung Quartiersfonds Stöcken

Projektziel: Zielgruppe: Laufzeit (Beginn/Ende) Träger: Kooperationspartner: Kosten und Finanzierung:

150 €

Stand des Verfahrens / Ergebnisse: Zielerreichung, Erfolgsindikatoren
Angestrebt / Erreicht

Abgeschlossen

  

Kinder haben unter Anleitung die Baumscheibe gestaltet Positives Feedback zu der Aktion hat die Kindertagesstätte bestärkt auch die weiteren Baumscheiben entsprechend zu gestalten Kinder lernen die Natur und Umwelt kennen

Integriertes Handlungskonzept Stöcken 2013

107

Öffentlichkeit, Beteiligung, bürgerschaftliches Engagement und Image

Stöckener Internetseite		
Sanierungsziel: ProjektBeschreibung / Ausgangslage:

																																															S.07.301	

Projekt- und zielgruppenspezifische sowie allgemeine Öffentlichkeitsarbeit Der Stadtteil Stöcken hatte bislang keine eigene Internetseite. Im Rahmen der sozialen Stadt soll eine eigene Seite für den Stadtteil entwickelt werden, um z. B. den direkten Informationsfluss für BewohnerInnen und Einrichtungen zu ermöglichen und zu erleichtern. Eine Projektgruppe, die aus BewohnerInnen und VertreterInnen aus Einrichtungen besteht, hat zusammen mit einer Fachkraft das Konzept für die Seite entwickelt. Für die Erstellung und Betreuung wurde ein Content-Management-System (CMS) eingeführt. Eine Redaktionsgruppe wird darin geschult, um langfristig auch die Verantwortung für die zeitnahe Aktualisierung der Seiten zu gewährleisten. Erstellung einer Internetseite für Stöcken als Informationsplattform für Bewohnerinnen und Bewohner BewohnerInnen des Stadtteils, Einrichtungen seit 17.06.2009 fortlaufend Verein für sozialkulturelle Stadtteilarbeit LHH, Quartiersmanagement Stöcken BewohnerInnen und Einrichtungen aus Stöcken Kosten 2009-2012: Projektgesamtkosten 2009 Projektgesamtkosten 2010 Projektgesamtkosten 2011 Projektgesamtkosten 2012 (Domaingebühren/ Datenpflege) 2.510,70 € 2.130,86 € 536,40 € 696,15 €

Projektziel: Zielgruppe: Laufzeit (Beginn/Ende) Träger: Kooperationspartner: Kosten und Finanzierung:

Finanzierung: 2009 Mittel Jugend- und Sozialdezernat (Soziale Stadt) (2.332,20 €) Quartiersfonds Stöcken (178,50 €) 2010 Quartiersfonds Stöcken (2.130,86 €) 2011 Quartiersfonds Stöcken (536,40 €) 2012 Quartiersfonds Stöcken (696,15 €)
Stand des Verfahrens / Ergebnisse: Zielerreichung, Erfolgsindikatoren
Angestrebt / Erreicht

Die Stadtteilseite wurde unter der Adresse www.stoecken.info am 15.02.2010 frei geschaltet. Immer mehr Akteure aus dem Stadtteil beteiligen sich daran, die Seite mit Inhalten zu füllen. - Bewohnerinnen und Bewohner beteiligen sich an der Erstellung der Internetseite (erreicht) - Einrichtungen beteiligen sich an der Erstellung der Internetseite (erreicht) - Bewohnerinnen und Bewohner nutzen die Möglichkeit, sich im Bereich der selbstständigen Datenpflege von Internetauftritten fortzubilden (erreicht) - die Internetseite ist eingerichtet und wird regelmäßig aktualisiert (erreicht)

108

Integriertes Handlungskonzept Stöcken 2013

Öffentlichkeit, Beteiligung, bürgerschaftliches Engagement und Image

Sanierungszeitung Stöcken
Sanierungsziel: ProjektBeschreibung / Ausgangslage:

S.07.303

Projekt- und zielgruppenspezifische sowie allgemeine Öffentlichkeitsarbeit Die Sanierungszeitung erscheint zwei Mal im Jahr und soll die Bewohnerinnen und Bewohner über den Verlauf der Sanierung im Quartier informieren. Themen der Zeitung sind neben Berichten über die aktuellen Projekte und Maßnahmen der Sanierung auch Informationen über Einrichtungen und Bekanntgabe von Terminen aus dem Stadtteil. Die Sanierungszeitung erscheint in einer Auflage von 5.000 Stück und wird an alle Haushalte im Sanierungsgebiet sowie die angrenzenden Haushalte kostenlos verteilt. Zusätzlich liegt die Zeitung in Einrichtungen im Stadtteil aus. Für Bewohnerinnen und Bewohner besteht außerdem das kostenlose Angebot seitens der Redaktion, im Rahmen einer Arbeitsgruppe sowohl theoretische Grundlagen der Zeitungsgestaltung zu erlernen als auch erste Erfahrungen in der Praxis zusammeln. Die Sanierungszeitung dient dazu, Bewohnerinnen und Bewohner über aktuelle Projekte und Maßnahmen der Sanierung zu informieren und so Grundlagen für eine Beteiligung zu schaffen. Bewohnerinnen und Bewohner im Sanierungsgebiet Seit 2. Halbjahr 2008 bis zum Ende der Sanierung LHH, Stadterneuerung, Quartiersmanagement Stöcken freier Redakteur Kosten 2009-2012: Projektgesamtkosten 2009 (1. Ausgabe) Projektgesamtkosten 2010 (2./3. Ausgabe) Projektgesamtkosten 2011 (4./5. Ausgabe) Projektgesamtkosten 2012 (6./7. Ausgabe) Projektgesamtkosten 2013 (8./9. Ausgabe, geplant) Finanzierung: 2009 Mittel der Städtebauförderung 2010 Mittel der Städtebauförderung (10.631,10 €) Quartiersfonds Stöcken (59,50 €) 2011 Mittel der Städtebauförderung 2012 Mittel der Städtebauförderung 2013 Mittel der Städtebauförderung

Projektziel:

Zielgruppe: Laufzeit (Beginn/Ende) Träger: Kooperationspartner: Kosten und Finanzierung:

5.965,47 € 10.690,60 € 10.548,50 € 11.382,25 € 11.400,00 €

Stand des Verfahrens / Ergebnisse:

Bisher sind sieben Ausgaben der Sanierungszeitung erschienen. Die 8. Ausgabe ist für den Sommer und die 9. Ausgabe für November 2013 geplant. Artikel von TeihnehmerInnen der Arbeitsgruppe Sanierungszeitung wurden in der Zeitung veröffentlicht.

Integriertes Handlungskonzept Stöcken 2013

109

Öffentlichkeit, Beteiligung, bürgerschaftliches Engagement und Image

Zielerreichung, Erfolgsindikatoren
Angestrebt / Erreicht

-

Zwei Ausgaben der Sanierungszeitung pro Jahr (erreicht) Informieren von Bewohnerinnen und Bewohnern über Projekte und Maßnahmen im Stadtteil (erreicht) Teilnahme von Bewohnerinnen und Bewohnern an der Arbeitsgruppe Sanierungszeitung (erreicht) Veröffentlichung von Artikeln der AG Teilnehmer in der Sanierungszeitung (erreicht)

110

Integriertes Handlungskonzept Stöcken 2013

ÖFFENTLICHKEIT, BETEILIGUNG, Öffentlichkeit, Beteiligung, BÜRGERSCHAFTLICHES ENGAGEMENT UND IMAGE bürgerschaftliches Engagement und Image

Archiv Schützenverein
Sanierungsziel: ProjektBeschreibung / Ausgangslage:

S.07.305

Projekt- und zielgruppenspezifische sowie allgemeine Öffentlichkeitsarbeit Der Schützenverein Stöcken hat eine lange Tradition im Stadtteil. Im Laufe der Vereinsgeschichte haben sich viele Fotoalben, Ordner und Schriftstücke angesammelt, die der Verein komplett aufbewahren möchte. Während der Renovierung des Schützenhauses im Jahr 2012 wurde hierfür der ehemalige Barraum als Archiv-/Lagerraum umgebaut. Eine geeignete Archivmöblierung gab es bisher nicht. Anlage eines Archivs mit entsprechendem Mobiliar Historisch Interessierte aus dem Stadtteil und Stadtbezirk Herbst 2012 Schützenverein Stöcken von 1898 e.V. LHH Quartiersmanagement Stöcken Kosten Ausstattung Archivraum (Schränke, Regale) Finanzierung Quartiersfonds Stöcken

Projektziel: Zielgruppe: Laufzeit (Beginn/Ende) Träger: Kooperationspartner: Kosten und Finanzierung:

1.000 €

Stand des Verfahrens / Ergebnisse: Zielerreichung, Erfolgsindikatoren
Angestrebt / Erreicht

Abgeschlossen

Der Archivraum wurde eingerichtet und Fotoalben, Ordner und Schriftstücke archiviert.

Integriertes Handlungskonzept Stöcken 2013

111

ÖFFENTLICHCKEIT, BETEILIGUNG, Öffentlichkeit, Beteiligung, BÜRGERSCHAFTLICHES ENGAGEMENT UND IMAGE bürgerschaftliches Engagement und Image

Filmkreis Stöcken
Sanierungsziel: ProjektBeschreibung / Ausgangslage:

S.07.306

Projekt- und zielgruppenspezifische sowie allgemeine Öffentlichkeitsarbeit Die TeilnehmerInnen des Film- und Videokreises Stöcken treffen sich seit 1979 und filmen Veranstaltungen im Stadtteil z.B. das Fest der Nachbarn oder das Stadtteilfest und erstellen kostenlos Filme dazu. Bei den regelmäßigen Treffen im Freizeitheim Stöcken werden neue Projekt geplant und das aufgenomme Material bearbeitet. Dokumentation von Ereignissen im Stadtteil und Stadtbezirk TeilnehmerInnen des Film- und Videokreises Der Filmkreis besteht seit 1979. Förderung im Jahr 2012 Film- und Videokreis Stöcken Institutionen, Vereine und Einrichtungen des Stadtteils Stöcken und des Stadtbezirks Herrenhausen-Stöcken, LHH Quartiersmanagement Kosten Monitor 300 € Finanzierung Quartiersfonds Stöcken

Projektziel: Zielgruppe: Laufzeit (Beginn/Ende) Träger: Kooperationspartner: Kosten und Finanzierung:

Stand des Verfahrens / Ergebnisse: Zielerreichung, Erfolgsindikatoren
Angestrebt / Erreicht

Abgeschlossen

Der Filmkreis filmt Ereignisse wie Stadtteilfest,das Fest der Nachbarn im Stadtteil, 10 Jahre Stadtteil-Schulverbund, 10 Jahre Leckerhaus oder die Communauten.

112

Integriertes Handlungskonzept Stöcken 2013

Öffentlichkeit, Beteiligung, bürgerschaftliches Engagement und Image

Schöne Ecken sind in Stöcken
Sanierungsziel: ProjektBeschreibung / Ausgangslage:

S.07.501

Verbesserung des Stadtteilimages In Anlehnung an die 2001 durchgeführte Kampagne „Hannover heißt zu Hause“ mit dem Motto für den Stadtteil Stöcken „Schöne Ecken sind in Stöcken“ werden in der Arbeitsgruppe „Öffentlichkeit, Beteiligung und Bürgerschaftliches Engagement“ unterschiedlichste Projekte zur Verbesserung des Stadtteilimages entwickelt und durchgeführt. Verbesserung des Stadtteilimages durch Einzelprojekte und Aktionen wie z. B. Fotowettbewerb, Erstellung einer Postkarte von Stöcken, Stöckener Kalender seit 2010, Jubiläumsfest des Stadtteilbrunnens, Stadteilspaziergänge. Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteils fortlaufend Arbeitsgruppe Öffentlichkeit, Beteiligung und Bürgerschaftliches Engagement Quartiersmanagement Stöcken, Freizeitheim Stöcken, Kommunaler Sozialdienst, Vor-Ort-Runde Stöcken Kosten: 2009 für Fotowettbewerb, Postkarten, Kalender 2010 für Layout, Druck Kalender 2011 für Stadtteilspaziergänge, Kalender 2012 für Stadtteilspaziergänge, Kalender 2013 für Stadtteilspaziergänge, Kalender Finanzierung: Mittel Jugend- und Sozialdezernat (Soziale Stadt) Quartiersfonds Stöcken 2.136,24 € 1.010,00 € 1.500,00 € 1.500,00 € 1.500,00 € . . . . .

Projektziel:

Zielgruppe: Laufzeit (Beginn/Ende) Träger: Kooperationspartner: Kosten und Finanzierung:

Stand des Verfahrens / Ergebnisse: Zielerreichung, Erfolgsindikatoren
Angestrebt / Erreicht

Die Projekte für 2013 sind in Planung.

Die Vorbereitungen der bis zu fünf Statteilspaziergänge, bzw. Exkursionen sind in Planung.

Integriertes Handlungskonzept Stöcken 2013

113

Öffentlichkeit, Beteiligung, bürgerschaftliches Engagement und Image

Quartiersfonds Stöcken
Sanierungsziel: ProjektBeschreibung / Ausgangslage:

S.07.601

Förderung des ehrenamtlichen Engagements Die Stadt Hannover stellt im Rahmen des Programms Soziale Stadt für das Sanierungsgebiet Stöcken einen Quartiersfonds zur Verfügung. Die Mittel des Quartiersfonds sollen dem Stadtteil zugute kommen. Kleinere Projekte und Maßnahmen sollen unterstützt werden, die das Zusammenleben im Stadtteil durch Stärkung demokratischer Teilhabe, Selbsthilfe oder Selbstorganisation fördern. Die Projekte sollen möglichst niedrigschwellig sein, BewohnerInnen sollen nicht durch räumliche, sprachliche, kulturelle, finanzielle oder inhaltliche Barrieren an einer Teilnahme gehindert werden. Der Quartiersfonds soll ermöglichen neue Ideen zu realisieren und dient nicht der Regelfinanzierung von Projekten und Maßnahmen. Gefördert werden Sach- und Personalkosten (Honorare); Voll- und Teilfinanzierungen sind möglich. Anträge werden an das Quartiersmanagement Stöcken gestellt. Förderung des ehrenamtlichen Engagements Förderung von kleinen Projekten und Maßnahmen, die sich aus dem Stadtteil heraus entwickeln Förderung von Nachbarschaften und des Zusammenlebens im Stadtteil Belebung der Stadtteilkultur Privatpersonen, Vereine, Verbände, Institutionen und städtische Dienststellen ab 2008 bis voraussichtlich 2017 Landeshauptstadt Hannover, Sachgebiet Stadterneuerung

Projektziel:

Zielgruppe: Laufzeit (Beginn/Ende) Träger: Kooperationspartner: Kosten und Finanzierung:

In den Jahren 2008 bis 2013 wurden jährlich bis zu 25.000 € von der Landeshauptstadt Hannover für den Quartiersfonds zur Verfügung gestellt. Im Jahr 2012 standen insgesamt 20.000 € zur Verfügung. Es wurden 26 Projekte gefördert. Die den Projekten zugekommenen Fördermittel sind in den jeweiligen Projektbögen dargestellt.

Stand des Verfahrens / Ergebnisse: Zielerreichung, Erfolgsindikatoren
Angestrebt / Erreicht

Im Zeitraum 2008 bis 2012 wurden 203 Projekte mit insgesamt 97.500 € gefördert. Anträge auf Fördermittel für das Jahr 2013 liegen dem Quartiersmanagement vor.

   

Stärkung ehrenamtlichen Engagements Schaffung von Begegnungsmöglichkeiten Stärkung der Dialoge zwischen Jung und Alt und unter den Kulturen Belebung der Stadtteilkultur

114

Integriertes Handlungskonzept Stöcken 2013

Öffentlichkeit, Beteiligung, bürgerschaftliches Engagement und Image

Wohnungsbelegung im Lauckerthof
Sanierungsziel:

S.07.701

Zielgruppenspezifische sowie offene und allgemeine Beteiligung bei Planungen und Durchführung von Projekten Die Anzahl der zugewiesenen Flüchtlinge für die Stadt Hannover ist in den letzten Monaten gestiegen, so dass die vorhandenen Unterbringungskapazitäten nahezu ausgeschöpft sind und nach weiteren Möglichkeiten gesucht werden muss. Einzelne Wohnungen in dem Wohnkomplex „Lauckerthof“, der sich im Eigentum der Gesellschaft für Bauen und Wohnen Hannover (GBH) befindet, bieten sich für die Flüchtlingsunterbringung an, da u. a. Leerstände vorhanden sind und vor Ort ein Hausmeister und eine Kraft der Johanniter den BewohnerInnen zur Verfügung stehen. Da der Stadtteil Stöcken bereits jetzt schon mit einen hohen Anteil an sozialer Belastung umzugehen hat, ist es wichtig mit Multiplikatoren vor Ort die Umsetzung des Vorhabens zu kommunizieren und zu begleiten, sowie die Anzahl der Wohnungen und Flüchtlinge zu begrenzen. Zur Erreichung dieser Zielsetzungen wird die Unterbringung der Flüchtlinge durch eine Arbeitsgruppe aus Multiplikatoren innerhalb des Stadtteils Stöcken (Mitglieder der Sanierungskommission Stöcken und des Integrationsbeirates Herrenhausen-Stöcken) und durch VertreterInnen der Stadt begleitet. Umsetzung der Projekts unter Einbeziehung des Stadtteils Transparenz des Projekts „Flüchtlingsunterbringung im Lauckerthof“ für die BewohnerInnen des Stadtteils Sozialverträgliche Einbindung von Flüchtlingen in den Stadtteil Multiplikatoren des Stadtteils Stöcken ab September 2010 Landeshauptstadt Hannover Fachbereich Planen und Stadtentwicklung, Quartiersmanagement Stöcken Landeshauptstadt Hannover Sachgebiet Unterbringung, Kommission Sanierung Stöcken, Afrikanischer Dachverband Norddeutschland e.V., Integrationsbeirat Herrenhausen-Stöcken Es fallen keine Kosten an.

ProjektBeschreibung / Ausgangslage:

Projektziel:

Zielgruppe: Laufzeit (Beginn/Ende) Träger: Kooperationspartner:

Kosten und Finanzierung:

Stand des Verfahrens / Ergebnisse:

Seit September 2010 treffen sich VertreterInnen der Kommission Sanierung und des Integrationsbeirats Herrenhausen-Stöcken, des Afrikanischer Dachverband Norddeutschland e.V., des Sachgebiets Stadterneuerung und des Quartiersmanagements Stöcken sowie die Bereichsleitung des Bereiches Stadterneuerung und Wohnen anlassbezogen zum Thema „Flüchtlingsunterbringung im Lauckerthof“. Mit der Gruppe werden Absprachen und Anregungen zur Unterbringung im Lauckerthof erarbeitet. Die Gruppe wird regelmäßig über den Verlauf der Belegung und über evtl. Probleme informiert und trifft sich nur nach Bedarf. Zurzeit sind 9 Wohnungen mit 50 Personen belegt, wovon ca. die Hälfte Kleinkinder sind.

Integriertes Handlungskonzept Stöcken 2013

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Öffentlichkeit, Beteiligung, bürgerschaftliches Engagement und Image

Zielerreichung, Erfolgsindikatoren
Angestrebt / Erreicht

 

Transparenz für den Stadtteil bei der Umsetzung des Verfahrens Einbindung des Stadtteils, um eine verträgliche Lösung für den Stadtteil zu erreichen

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Integriertes Handlungskonzept Stöcken 2013

Register „abgeschlossene Projekte“
Register „abgeschlossene Projekte“
Vor dem Stichtag zum IHK 2013 abgeschlossene Projekte, die in den IHKs 2010 - 2012 aufgeführt sind. Bezeichnung Stromsparberatung für Mieter Moderniersierung Weizenfeldstraße 1-9 Kreatives Künstlerisches Gestalten im Leckerhaus für Lückekinder Kunst als Verarbeitungshilfe Alles wird neu?! Romeo und Julia Musikalische Förderung von Migrantinnen im Stadtteil Musik in Stöcken Streetdance Musikrevue - Wir sind`s Puppenbühne Theaterprojekt "Tischlein, Tischlein, du musst wandern…" Tanztheater "together I" Topf-Fit - Die Koch AG Theaterprojekt "Tumult im Bücherschrank" Kinder- und Jugendzirkus "Fetzis" Märchenstunde Migrationsberatung Bewegte Bewegung Registereintrag im Anhang: Fundstelle IHK 2011, Teil II, Seite 13 IHK 2011, Teil II, Seite 14 IHK 2010, Teil II, Seite 18 IHK 2010, Teil II, Seiten 19+20 IHK 2010, Teil II, Seiten 22+23 IHK 2010, Teil II, Seiten 24+25 IHK 2010, Teil II, Seiten 26+27 IHK 2010, Teil II, Seite 28 IHK 201, Teil II, Seite 31 IHK 2011, Teil II, Seite 32 IHK 2011, Teil II, Seite 33 IHK 2011, Teil II, Seiten 34+35 IHK 2011, Teil II, Seiten 36+37 IHK 2011, Teil II, Seite 40 IHK 2010, Teil II, Seiten 34+35 IHK 2011, Teil II, Seite 45 IHK 2012, Teil II, Seite 44 IHK 2011, Teil II, Seite 50 IHK 2012, Teil II, Seite 51 IHK 2011, Teil II, Seiten 53+54 IHK 2012, Teil II, Seite 54+55 IHK 2011, Teil II, Seite 58 IHK 2012, Teil II, Seite 60+61 IHK 2011, Teil II, Seiten 69+70 IHK 2011, Teil II, Seite 82 IHK 2012, Teil II, Seite 84+85 IHK 2010, Teil II, Seite 49 IHK 2010, Teil II, Seite 50 IHK 2010, Teil II, Seite 51 IHK 2011, Teil II, Seite 85 IHK 2011, Teil II, Seite 86 IHK 2010, Teil II, Seite 53 IHK 2010, Teil II, Seite 54 IHK 2010, Teil II, Seite 55 IHK 2011, Teil II, Seite 87 IHK 2012, Teil II, Seite 86 IHK 2012, Teil II, Seite 87 IHK 2010, Teil II, Seite 56 IHK 2010, Teil II, Seite 57 IHK 2010, Teil II, Seite 65 IHK 2011, Teil II, Seite 97 IHK 2010, Teil II, Seite 67 IHK 2012, Teil II Seite 105 IHK 2010, Teil II, Seite 68 IHK 2010, Teil II, Seite 71 IHK 2001, Teil II, Seite101 IHK 2010, Teil II, Seite 73 IHK 2010, Teil II, Seite 76 IHK 2011, Teil II, Seite 104 IHK 2011, Teil II, Seite 107 IHK 2010, Teil II, Seite 80 IHK 2010, Teil II, Seite 81 IHK 2010, Teil II, Seite 82

Nr. 1.102 1.201 3.101 3.102 3.203 3.204 3.206 3.207 3.208 3.209 3.210 3.211 3.212 3.302 3.402 3.405 3.406 3.503 3.505 3.601 3.603 3.702 3.703 4.105 4.201 4.202

Skowronneck Herberg Skowronneck Skowronneck Skowronneck Skowronneck Skowronneck Skowronneck Bennewitz Somberg Somberg Somberg Somberg Skowronneck Skowronneck Somberg Somberg Skowronneck Somberg Skowronneck Somberg Skowronneck Somberg Götte Skowronneck Skowronneck Skowronneck Skowronneck Skowronneck Skowronneck Somberg Skowronneck Skowronneck Skowronneck Somberg Skowronneck Somberg Skowronneck Skowronneck Somberg Somberg Somberg Müller Somberg Skowronneck Skowronneck Somberg Somberg Somberg Somberg Skowronneck Skowronneck Skowronneck

Sozialräumliche Koordinierungsrunde Herrenhausen-Stöcken Abfall - Nein Danke! Stöcken singt schultzing outreach Betriebliche Ausbildungsvorbereitung für junge Menschen Lernpartnerschaften Berufsparcours Kommunikationstraining, Coaching und PC- Training für 4.203 Mädchen und Frauen 4.204 Qualifizierung von Babysittern Praxis-Workshop "Na?nnover - ZukunftsCityKunterbunt2009" 4.206 Vertiefte Berufsorientierung 4.207 JugendleiterInnenausbildung 4.301 Lernföderung für Hortkinder Chancengleichheit für benachteiligte Kinder in der Grundschule Wenn die Giraffe mit dem Wolf tanzt Chancengleichheit in der Schule Mittagstisch Helden gesucht! Starke Kita Praxis-Workshop "7 für alle" Erhöhung des Ballfangzauns Aufwertung des Treffpunktes am Bücherschrank Stöcken blüht auf! Pflanzaktion Narzissen Wohnumfeld Lauckerthof Abstellmöglichkeiten für Fahrräder Bewohnerbefragung Stöcken Stöckener PoWEr I - Projekt- und Entwicklungswerkstatt Kinderstadtteilplan Stöcken im Internet Baumpatenschaften Freudenthalstraße Brunnenfest Index - Informationsbroschüre Herrenhausen-Stöcken Festschrift 10 Jahre Russische Laienbühne NeNa (Nette Nachbarn) Konzepterstellung zur Weiterentwicklung des Vereins Soziales 7.402 Netzwerk e.V. 4.303 4.304 4.305 4.306 4.401 4.402 6.201 6.202 6.203 6.204 6.301 7.101 7.102 7.103 7.202 7.203 7.302 7.304 7.401 4.302 4.205

Integriertes Handlungskonzept Stöcken 2013

117

Kosten und Finanzierung
Kosten und Finanzierung
Tabelle 1

Tabelle 1: Gesamtkosten 2007 bis 2013

8. Kosten und Finanzierung
Gesamtkosten 2007 bis 2013 Gesamt 2007 - 2013 8.815.677,00 € 91.074,00 € 517.295,00 € 984.825,00 € 2.000.000,00 € 519.884,00 €

Maßnahmen Wohnen Lokale Ökonomie Soziale und Kulturelle Angebote und Infrastruktur Bildung und Qualifizierung Verkehr Freiraum, Grünflächen und Wohnumfeld Öffentlichkeit, Beteiligung, Bürgerschaftliches Engagement und Image Summen

97.217,00 € 13.025.972,00 €

Tabelle 2: Finanzierung 2007 bis 2013
Tabelle 2 Finanzierung 2007 bis 2013 Mittelübersicht (Jahr) 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 Summen Städtebauförderung (3/3) 0€ 240.000 € 274.090 € 640.589 € 899.040 € 283.860 € 682.750 € 3.020.329 € Sonstige öffentliche Mittel Mittel des Jugend- und Zusätzliche SozialEigenmittel Mittel LHH dezernats Träger 8.003 € 0€ 60.310 € 11.197 € 95.433 € 7.017 € 87.566 € 381.886 € 53.204 € 1.725.264 € 71.208 € 327.961 € 39.022 € 583.405 € 414.745 € 3.036.730 €

Sonstige Mittel

Gesamt

0€ 800 € 0€ 306.587 € 10.163 € 333.451 € 765.033 € 89.047 € 3.437.706 € 19.001 € 346.287 € 215.389 € 901.330 € 69.888 € 5.460.519 € 1.034.163 €

0€ 8.803 € 1.830 € 619.923 € 6.250 € 726.404 € 11.855 € 1.975.976 € 19.698 € 6.153.913 € 16.677 € 1.261.382 € 3.176 € 2.279.571 € 59.486 € 13.025.972 €

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Integriertes Handlungskonzept Stöcken 2013

Sozialräumliche Analyse für das Sanierungsgebiet
Sozialräumliche Analyse für das Sanierungsgebiet Die nachfolgenden Tabellen enthalten ausgewählte Sozialdaten für das Sanierungsgebiet Stöcken im Vergleich zu den Daten der Landeshauptstadt Hannover. Tabelle 1: Bevölkerung am Ort der Hauptwohnung am 01.01.im Sanierungsgebiet Stöcken (baublockscharfe Abgrenzung)
Tabelle 1: Bevölkerung am Ort der Hauptwohnung am 01.01. im Sanierungsgebiet Stöcken (baublockscharfe Abgrenzung)
Sanierungsgebiet Sanierungsgebiet Sanierungsgebiet Sanierungsgebiet Sanierungsgebiet Sanierungsgebiet Stöcken 2008 Stöcken 2009 Stöcken 2010 Stöcken 2011 Stöcken 2012 Stöcken 2013 Bevölkerung insgesamt davon: Ausländer/-innen Deutsche darunter: mit 2. Nationalität Migrationshintergrund** 0 bis 17 Jahre insgesamt* davon: Ausländer/-innen Deutsche darunter: mit 2. Nationalität Migrationshintergrund** 60 Jahre u.ä. insgesamt* davon: Ausländer/-innen Deutsche darunter: mit 2. Nationalität Migrationshintergrund** 18 - 59 Jahre insgesamt* Jugendquotient # Altenquotient # * Anteil an Gesamtbevölkerung ** Summe Ausländer/-innen und Deutsche mit 2. Staatsangehörigkeit / in Prozent an jeweiliger Bevölkerungsgruppe

abs. 6.024 1.847 4.177 662 2.509 874 231 643 300 531 1.533 398 1.135 71 469 3.617

in % 100,0 30,7 69,3 15,8 41,7 14,5 26,4 73,6 46,7 60,8 25,4 26,0 74,0 6,3 30,6 60,0 24,2 42,4

abs. 6.026 1.832 4.194 715 2.547 891 223 668 344 567 1.539 419 1.120 71 490 3.596

in % 100,0 30,4 69,6 17,0 42,3 14,8 25,0 75,0 51,5 63,6 25,5 27,2 72,8 6,3 31,8 59,7 24,8 42,8

abs. 5.986 1.747 4.239 756 2.503 890 202 688 369 571 1.531 420 1.111 69 489 3.565

in % 100,0 29,2 70,8 17,8 41,8 14,9 22,7 77,3 53,6 64,2 25,6 27,4 72,6 6,2 31,9 59,6 25,0 42,9

abs. 5.911 1.745 4.166 770 2.515 876 192 684 381 573 1.530 443 1.087 73 516 3.505

in % 100,0 29,5 70,5 18,5 42,5 14,8 21,9 78,1 55,7 65,4 25,9 29,0 71,0 6,7 33,7 59,3 25,0 43,7

abs. 6.063 1.808 4.255 814 2.622 861 173 688 406 579 1.596 451 1.145 85 536 3.606

in % 100,0 29,8 70,2 19,1 43,2 14,2 20,1 79,9 59,0 67,2 26,3 28,3 71,7 7,4 33,6 59,5 23,9 44,3

abs. 6.154 1.879 4.275 859 2.738 883 185 698 436 621 1.615 460 1.155 88 548 3.656

Entwicklung 2008 -2013 LHH insg. in % abs. in % in % 100,0 130 2,2 100,0 30,5 69,5 20,1 44,5 14,3 21,0 79,0 62,5 70,3 26,2 28,5 71,5 7,6 33,9 59,4 24,2 44,2 32 98 197 229 9 1,7 2,3 29,8 9,1 1,0 14,6 85,4 13,6 26,2 15,0 10,8 89,2 35,5 42,5 24,6 9,9 90,1 4,9 14,3 60,4 24,9 40,8

-46 -19,9 8,6 55 136 90 82 62 20 17 79 39 45,3 16,9 5,3 15,6 1,8 23,9 16,8 -1,0

Quelle: Landeshauptstadt Hannover, Fachbereich Steuerung, Personal und Zentrale Dienste - Bereich Wahlen und Statistik

# Lesebeispiel: Der Jugend- und Altenquotient drückt aus, ob sich ein Quartier im Laufe der Zeit "verjüngt" bzw. "altert". Der Jugendquotient gibt an, wie viele Kinder und Jugendliche im Alter von 0 bis 17 Jahren auf 100 Personen mittleren Alters von 18 bis 59 Jahren kommen. Der Altenquotient bezieht die Anzahl der Senior/innen 60+ auf die Bevölkerung mittleren Alters von 18-59 J. Lesebeispiel: Auf 100 18 bis 59-Jährige kommen im Sanierungsgebiet Stöcken im Jahr 2013 rund 24 junge und 44 alte Menschen (In LHH 25 bzw. 41). Das Verhältnis von jungen Menschen zu Menschen mittleren Jahres bleibt im betrachteten Zeitraum recht stabil und ist ähnlich wie in der LHH insg. Der Altenquotient ist im Stöckener Sanierungsgebiet seit 2008 kontinuierlich gestiegen. Das Quartier altert "schneller" als der Stadtdurchschnitt.

Tabelle 2: Haushalte im Sanierungsgebiet Stöcken 						 (Achtung hier: Mikrobezirke 1802 bis 1807) -Achtung, keine baublockscharfe Abgrenzung
Tabelle 2: Haushalte im Sanierungsgebiet Stöcken (Achtung hier: Mikrobezirke 1802 bis 1807 ) - Achtung, keine baublockscharfe Abgrenzung
Sanierungsgebiet Sanierungsgebiet Sanierungsgebiet Sanierungsgebiet Stöcken 31.10.2007 Stöcken 01.01.2009 Stöcken 01.01.2010 Stöcken 01.01.2012 Haushalte insgesamt Familienhaushalte* davon: mit 1 Kind mit 2 Kindern mit 3 u.m. Kindern allein Erziehende** abs. 4.812 788 462 254 72 265 in % 16,4 58,6 32,2 9,1 33,6 abs. 4.760 815 487 259 69 258 in % 17,1 59,8 31,8 8,5 31,7 abs. 4.730 795 462 260 73 248 in % 16,8 58,1 32,7 9,2 31,2 abs. 4.786 773 441 252 80 228 in % 16,2 57,1 32,6 10,3 29,5 Entwicklung 2007 - 2012 abs. -26 -15 -21 -2 8 -37 in % -0,5 -1,9 -4,5 -0,8 11,1 -14,0 LHH am 01.01.2012 in % 16,9 54,7 34,2 11,1 25,2

* Familienhaushalte definiert als Haushalt mit 1 oder mehreren Kindern im Alter von 0 bis 17 Jahren im Haushalt, Anteil an allen Haushalten ** Anteil an allen Familienhaushalten Aufgrund der Einführung eines neuen Haushaltsgenerierungsverfahrens liegen Daten erstmals zum 31.10.2007 vor.

Quelle: Landeshauptstadt Hannover, Fachbereich Steuerung, Personal und Zentrale Dienste - Bereich Wahlen und Statistik

Integriertes Handlungskonzept Stöcken 2013

119

Sozialräumliche Analyse für das Sanierungsgebiet
Tabelle 3: Arbeitslosigkeit (SGB II und SGB III) im Sanierungsgebiet Stöcken jeweils im Dezember (baublockscharfe Abgrenzung)
Tabelle 3: Arbeitslosigkeit (SGB II und SGB III) im Sanierungsgebiet Stöcken jeweils im Dezember (baublockscharfe Abgrenzung)
Sanierungsgebiet Stöcken 2007 Arbeitslose insgesamt* Männer* Frauen* Deutsche* / ** Ausländer/-innen* unter 25 Jahren* 55 Jahre u.ä.* Langzeitarbeitslose*** abs. 573 297 276 347 223 55 64 260 in % 14,4 14,2 14,5 13,2 16,4 8,4 8,5 45,4 Sanierungsgebiet Stöcken 2008 abs. 563 290 273 353 207 41 70 231 in % 14,1 14,1 14,2 13,4 15,4 6,7 9,6 41,0 Sanierungsgebiet Stöcken 2009 abs. 566 322 244 371 194 61 72 197 in % 14,4 16,0 12,7 13,9 15,4 10,3 10,1 34,8 Sanierungsgebiet Stöcken 2010 abs. 575 309 266 374 198 40 86 218 in % 14,8 15,3 14,2 14,2 15,8 7,1 12,2 37,9 Sanierungsgebiet Stöcken 2011 abs. 510 270 240 325 184 52 80 x in % 12,8 13,0 12,6 12,2 13,9 8,0 11,8 x Sanierungsgebiet Stöcken 2012 abs. 524 285 239 326 196 51 84 224 in % 13,1 13,7 12,5 12,3 14,4 8,2 12,6 42,7 Entwicklung 2007 -2012 abs. -49 -12 -37 -21 -27 -4 20 -36 in % -8,6 -4,0 -13,4 -6,1 -12,1 -7,3 31,3 -13,8 LHH 2012 insg. in % 8,1 9,0 7,1 7,0 13,3 5,1 7,2 44,8

* Anteil an der jeweiligen Bevölkerung am Ort der Hauptwohnung im erwerbsfähigen Alter von 18 bis 64 Jahren bzw. in der jeweiligen Altersgruppe ** Die Bundesagentur für Arbeit weist "ungeklärte Nationalitäten" nicht aus, weshalb die Summe aus Deutschen und Ausländer/innen nicht insgesamt ergibt. ***Langzeitarbeitslose- Anteil an allen Arbeitslosen, Aussagekraft eingeschränkt

Quelle: Bundesagentur für Arbeit; Landeshauptstadt Hannover, Fachbereich Steuerung, Personal und Zentrale Dienste - Bereich Wahlen und Statistik

Hinweis: Im Unterschied zu den Arbeitslosenquoten der Bundesagentur für Arbeit beziehen sich die Arbeitslosenanteile hierbei nicht auf die zivilen Erwerbspersonen, sondern auf die 18-64-jährige Bevölkerung mit Hauptwohnsitz in Hannover.Lesebeispiel: Im Dezember 2010 waren 14,8 % der 18 bis 64-Jährigen im Sanierungsgebiet Stöcken arbeitslos. In der Landeshauptstadt insgesamt waren es zum gleichen Zeitpunkt 8,5 %. Im Zeitraum 2007 bis 2010 sind - im Unterschied zu den anderen Sanierungsgebieten - die Anzahl und der Anteil der Arbeitslosen vergleichsweise stabil geblieben. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Jugendarbeitslosigkeit deutlich gesunken (um fast 3 Prozentpunkte bzw. absolut 21 Personen, während die Arbeitslosigkeit und Älteren erneut deutlich angestiegen ist.

Tabelle 4: Empfängerinnen und Empfänger von Transferleistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts* im Sanierungsgebiet Stöcken, jeweils im Dezember (baublockscharfe Abgrenzung)
Tabelle 4: Empfängerinnen und Empfänger von Transferleistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts* im Sanierungsgebiet Stöcken, jeweils im Dezember (baublockscharfe Abgrenzung)
Sanierungsgebiet Stöcken 2007 Sanierungsgebiet Stöcken 2008 Sanierungsgebiet Stöcken 2009 Sanierungsgebiet Stöcken 2010 Sanierungsgebiet Stöcken 2011 Entwicklung 2007 2011

LHH 2011

Empfänger insgesamt** 0 bis 17 Jahre 60 Jahre und älter Ausländer/-innen Bedarfsgemeinschaften*** darunter: Familienhaushalte*** darunter: allein Erziehende***

abs. 1.642 415 254 664 966 278 152

in % 27,3 47,5 16,6 36,0 20,1 35,3 57,4

abs. 1.621 398 259 640 956 275 153

in % 26,9 44,7 16,8 34,9 20,1 33,7 59,3

abs. 1.708

385 268 674

1.057 277 152

in % 28,5 43,3 17,5 38,6 22,3 34,8 61,3

abs. 1.688 335 291 684 1.088 253 135

in % 28,6 38,2 19,0 39,2 n.v. n.v. n.v.

abs. 1.658 345 308 667 1.071 235 136

in % 27,3 40,1 19,3 36,9 22,4 30,4 59,6

abs. 16 -70 54 3 105 -43 -16

in % 1,0 -16,9 21,3 0,5 10,9 -15,5 -10,5

in %

15,2 25,0 8,1 33,8 16,5 25,3 51,1

* darin enthalten sind die Empfänger/innen von Leistungen nach SGB II (ALG II und Sozialgeld) sowie Hilfe zum Lebensunterhalt und Grundsicherung nach SGB XII für das Sanierungsgebiet Stöcken liegen baublockscharf Transferleistungsquoten erst ab Dez. 2007 vor. ** Anteil jeweiligen Bevölkerungs- bzw. Altersgruppe *** Anteil an der jeweiligen Haushaltsform, Grundgesamtheit = Mikrobezirke, Stand 31.10.2007, 1.1.2009, 2010 und 2012. Führt im Ergebnis zur leichten Unterschätzung der Transferleistungsquote bei Bedarfsgemeinschaften, Familien und allein Erziehenden.

Quelle: Bundesagentur für Arbeit; Landeshauptstadt Hannover, Fachbereich Soziales und Fachbereich Steuerung, Personal und Zentrale Dienste - Bereich Wahlen und Statistik

Lesebeispiel: Im Dezember 2011 bezogen 27,3 % der Bewohner/innen des Sanierungsgebiets Stöcken Transferleistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts (LHH: 15,2 %). Kinder sind - wie überall - überproportional betroffen (40,1 %, LHH: 25 %), Verglichen mit der Kinderarmutsquote in anderen Sanierungsgebieten ist die Armutsquote in Stöcken aber vergleichweise "moderat" (dort häufiger zwischen 50 und 60 %). Auch sind anders als zum Beispiel in Vahrenheide Ost - die AusländerInnen in Stöcken kaum häufiger betroffen (36,9 %), als im gesamtstädtischen Durchschnitt (33,8 %). Auch ist die Armutsquote bei dieser Bevölkerungsgruppe im Vergleich zum Vorjahr etwas gesunken. Der Transferleistungsbezug unter SeniorInnen nimmt - wie auch andernorts - sukzessive zu und liegt bei 19,3 % (LHH: 8,1 %). Armut unter Paaren mit Kindern sank, unter allen Erziehenden kaum.

120

Integriertes Handlungskonzept Stöcken 2013

Sozialräumliche Analyse für das Sanierungsgebiet
Tabelle 5: Entwicklung der Schullaufbahnempfehlung (Übergang von 4. in die 5. Klasse)
Tabelle 5   Entwicklung der Schullaufbahnempfehlung (Übergang von der 4. in die 5. Klasse)
Hauptschule Stadtteil Stöcken LHH gesamt 2011 36,2 18,9 2012 25,0 18,5 Prozentpunkte -11,2 -0,4 Realschule 2011 31,9 34,4 2012 33,8 34,3 Prozentpunkte 1,9 -0,1 Gymnasium 2011 31,9 46,7 2012 41,2 47,2 Prozentpunkte 9,3 0,5

Quelle: Landeshauptstadt Hannover: FB Bibliothek und Schule, Bereich Schulplanung Schuljahre 11/12 und 12/13

Tabelle 6: Wahlbeteiligung bei den Landtagswahlen 2003, 2008 und 2013 in den Wahlbezirken
Tabelle 6 Wahlbeteiligung bei den Landtagswahlen 2003, 2008 und 2013 in den Wahlbezirken Wahlbezirke in Stöcken 1801 1802 1803 1804 1805 1806 1807 1808 1809 Gesamtergebnis LH Hannover Landtagswahl 2003 Landtagswahl 2008 Landtagswahl 2013 Wahlberechtigte Wähler Wahlberechtigte Wähler Wahlberechtigte Wähler 639 359 643 274 636 317 788 476 767 372 776 381 1004 447 1055 365 1067 408 972 432 978 358 945 323 876 542 843 371 847 394 730 476 658 320 658 336 624 384 628 287 600 271 558 249 549 205 562 227 603 382 749 371 908 428 366.884 240.716 367.946 207.170 373.048 226.089

Die Wahlbeteiligung in den Wahlbezirken berücksichtigt nicht die Briefwähler/innen. Briefwähler/innen können nur dem Stadtteil, jedoch nicht dem Wahlbezirk zugeordnet werden. Quelle: LHH, FB Steuerung, Personal und Zentrale Dienste - Bereich Wahlen und Statistik

Tabelle 7: Wahlbeteiligung bei den Ratswahlen 2001, 2006 und 2011 in den Wahlbezirken
Tabelle 7 Wahlbeteiligung bei den Ratswahlen 2001, 2006 und 2011 in den Wahlbezirken Ratswahl 2001 Ratswahl 2006 Ratswahl 2011 WahlbeteiliWahlbeteiliWahlbeteiliWahlbezirke in Stöcken Wahlberechtigte Wahlberechtigte Wahlberechtigte gung in % gung in % gung in % 1801 687 36,1 670 28,2 678 31,9 1802 832 38,8 849 32,4 833 34,0 1803 1.129 29,1 1.174 19,9 1.155 23,4 1804 1.119 28,6 1.117 20,1 1.082 20,2 1805 914 35,1 968 27,7 893 31,6 1806 795 39,2 761 32,9 730 30,7 1807 653 39,2 654 33,6 619 35,4 1808 550 26,7 556 23,6 608 28,1 1809 470 37,4 827 36,3 961 32,2 Gesamtergebnis LH Hannover 385.049 48,1 388.633 42,8 393.171 44,6 Die Wahlbeteiligung in den Wahlbezirken berücksichtigt nicht die Briefwähler/innen. Briefwähler/innen können nur dem Stadtteil, jedoch nicht dem Wahlbezirk zugeordnet werden. Quelle: LHH, FB Steuerung, Personal und Zentrale Dienste - Bereich Wahlen und Statistik

Integriertes Handlungskonzept Stöcken 2013

121

Maßnahmenplan

Maßnahmen mit Förderung

Maßnahmen in Vorbereitung/ Durchführung

Entwicklungs-/Potentialflächen

Spiel-/ Bolzplatz

Gebäudeabriss

Geltungsbereich des Sanierungsgebietes

Öffentliche Verkehrs- und Grünflächen

Straßen/ Wege/ Plätze

Grünflächen

Verweilpunkt

Private Frei- und Grünflächen

Wege / Plätze / Parkplätze

Grünflächen

Soziale Infrastruktur

Umnutzung/ Neugestaltung
"Leckerhaus"

Neubau

QM

Wohnen

Gebäudemodernisierung

Neugestaltete Eingangsbereiche

Neubau

Gewerbe

Neugestaltung

Neubau

Maßstab 1:2000

Stand 2013-05

Landeshaupstadt Hannover Fachbereich Planen und Stadtentwicklung Bereich Stadterneuerung und Wohnen O.E. 61.41

Basisdaten: Stadtkarte 1:1000 © LH Hannover - Geoinformation

Nord

122

Integriertes Handlungskonzept Stöcken 2013

geMeindeholZ

"Bach zum Erleben"
Grünzug Stöckener Bach Ost Grünzug Gemeindeholz
Geme indeh olzstra ße
e Freu den thals traß

" Park im Wald"

"BachLauf als Verbindung"

Grünzug Stöckener Bach West

traße trauts oben
dstraße Weizenfel

obe ntra u tstr aße

"Tor zur Landschaft"
Weizenfeldstraße

"Straße als Lebensraum"

Freud enthal stra

Solling

"Spielort in Bewegung"
Pa rl we g
rtenstra ße

Baumga

straße

Spielplatz Onnengaweg

ße

Hog

osterwalder Wende

Potentialfläche Alte Stöckener Straße
e Alt ne cke Stö

refe straß e

Integriertes Handlungskonzept Stöcken 2013
"Straße als Lebensraum"
Hogrefestraße
Weiz enfeld st raße
Broyhanstraße

Verbindung zur Leineaue

Flemesstraß

La uc ke rth
e

of
Börs man nstra ße

"Spielort im Quartier"

"Lebendige Mitte"
Zentrum Stöckener Markt
Stöckener Markt

Spielplatz Parlweg / Lauckerthof

on nen

Ithstraße

"Potentialfläche"
eg gaw

Lüssenhopstraße

"Spielort der Begegnung"
Spielplatz Hogrefestraße/ Freizeitheim

Moorh

e ofstraß

rS tra ße K3

StadtFriedhoF Stöcken

"Straße als Lebensraum"
Moorhoffstraße
Oheb ruchst raße

"Eingang Nordwest"
Zugang zum Stadtfriedhof Stöcken

MaSSnahMen ohne konkrete Verortung:

"Neue Orte zum Verweilen"
Verweilpunkte, Wegenetz und Spielpunkte

Sanierungsgebietsgrenze

MaSSnahMen Zuordnung

Öffentliche Grünflächen

"FreiRaum Jugend"
Jugendprojekt
en ud ße Fre lstra a th

Spielplätze

Verkehr und Straßen
0 50 100 150 200 m

"Grüne Oasen"
N

Sonstige

Begrünung und Baumpflanzungen im Straßenraum

123
        
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