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Periodical volume

Full text: Leben in Stöcken Issue 12.2016

Leben in

Sanierungszeitung
für das Programmgebiet
Soziale Stadt

www.stoecken.info

Kinder können auf Safari gehen

AUSGABE 12
DEZEMBER 2016

Der Spielplatz am Onnengaweg wurde komplett neu gestaltet und im November eingeweiht
Aus dem Inhalt:

Klettern auf dem Zebra, schaukeln
auf dem Tiger, rutschen von der
Giraffe: Der neue Spielplatz am
Onnengaweg besteht aus vielen
Spielgeräten, die afrikanischen
Tieren nachempfunden sind und
Kinder verschiedener Altersgruppen ansprechen. Bei der Eröffnung
am 18. November konnten diese auf
ihrem neuen Spielplatz erstmals
„auf Safari gehen“.

Wie beim Spielplatz Parlweg/Lauckerthof, der bereits vor etwa drei Jahren deutlich attraktiver gestaltet worden war, wurden auch an der Neuplanung des Spielplatzes am Onnengaweg die künftigen NutzerInnen beteiligt: Daran wirkten insgesamt 35 Kinder im Alter bis zu 14 Jahren mit. Sie
konnten bestehende Spielmöglichkeiten bewerten und Wünsche äußern.
Die anschließend erarbeiteten Pläne
wurden ihnen später vorgestellt und
mit ihnen besprochen.
In die Gestaltung einzelner Spielobjekte wurden die Kinder ebenfalls
einbezogen:
Anfang
November
lernten sie in einem zweitägigen
Workshop mit dem Graffiti-Künstler
BeNeR1 alias Patrick Wolters, wie
man mit einer Sprühdose malt.
Anschließend entwarfen sie eigene
Motive, die kommendes Frühjahr auf
große Steine gesprüht werden sollen.
Die sogenannten „Bubbles“ sind aus
Beton und dienen auf dem Spielplatz
als Spiel- und Sitzelemente.

Sichtbare Veränderungen:
Das alte Freizeitheim wurde vergangenen Sommer abgerissen.
Die Planungen für den Neubau
des „Stadtteilzentrums“ laufen
auf Hochtouren.
Seite 2

Erfolgreicher Probelauf:

Tierisch was los: Bezirksbürgermeisterin Regine Bittorf (rechts) und Hannovers Bürgermeister Thomas Hermann (links) freuten sich
darüber, dass viele Kinder den neuen Spielplatz am Onnengaweg bei der Eröffnung am 18. November gleich in Beschlag nahmen.
Mit der Umgestaltung des Spielplatzes wurde im August dieses Jahres begonnen. „Alles ist hervorragend gelaufen. Die Baustelle lag
immer im Zeitplan“, berichtet Petra
Urban vom Fachbereich Umwelt und

Stadtgrün der Landeshauptstadt Hannover: Die Garten- und Landschaftsbauarbeiten führte eine hannoversche Firma aus. Die „tierischen
Gestalten“ wurden speziell für diesen
Spielplatz von einer Dresdner Firma

Einfach mal abhängen, die Seele baumeln lassen oder sich ordentlich strecken: Auf dem Spielplatz findet jeder etwas, das ihm gefällt.

angefertigt. Auf das Zusammenwirken der einzelnen Elemente sei besonders geachtet worden, erklärt Petra Urban.
Das rund 730 Quadratmeter große
Gelände ist komplett barrierefrei und
in verschiedene Spielzonen aufgeteilt.
Für die Eltern gibt es Sitzmöglichkeiten. Die angrenzende Grünfläche
wurde mit Sträuchern, Gräsern und
Stauden bepflanzt. Insgesamt kostete
die Umgestaltung rund 200 000 Euro.
Die Mittel stammen aus dem
Bund-Länder-Programm
„Soziale
Stadt“.

Zwei Wochen lang konnten die
StöckenerInnen kostenlos ein
Lastenrad testen. Nun soll ein solches Fahrzeug für den Stadtteil
angeschafft werden.
Seite 4

Gerichte aus aller Welt:
In einem offenen Kochkurs im
Jugendzentrum „Opa Seemann“
erhalten Jugendliche Tipps vom
Profi und lernen internationale
Küche kennen. 
Seite 6

Übersetzungen ins Türkische und
Russische stehen auf Seite 2 und 3.

Meinung der NutzerInnen ist gefragt
Als letzter der drei Spielplätze in
Stöcken soll das Gelände an der Hogrefestraße in unmittelbarer Nachbarschaft zum neuen „Stadtteilzentrum“
attraktiver gestaltet werden. Auch
hier sind Kinder und Jugendliche an
der Planung beteiligt. So konnten
Jugendliche im Mai dieses Jahres
im Jugendzentrum „Opa Seemann“
Fragebögen ausfüllen und ihre Wünsche und Vorstellungen äußern. Viele
der 34 Jugendlichen wünschen sich
eine Möglichkeit zum Basketballspielen, eine Hängematte und Fitness-

geräte. Außerdem wurde angeregt,
Angebote zu schaffen, die auch von
Jugendlichen mit Handicap genutzt
werden können.
Bei den Jüngeren steht Trampolinspringen ganz hoch im Kurs. Sie
möchten außerdem gerne auf dem
neuen Spielplatz rutschen, klettern
und schaukeln. Insgesamt 22 Kinder
folgten der Einladung zur Beteiligung,
darunter einige aus der Nachbarschaft und viele aus dem Leckerhaus,
das in das neue „Stadtteilzentrum“
einziehen wird.

Auf Grundlage der Wünsche und
Ideen erarbeitet das hannoversche
Büro für Freiraumplanung Christine
Früh derzeit einen Entwurfsplan.
Dazu können die Jugendlichen später in einem weiteren Workshop
ihre Meinung äußern. Die Kinder
werden ebenfalls erneut befragt. Fest
stehe, dass der Bolzplatz erhalten
bleibe, sagt Petra Urban von der Stadt
Hannover. Wegen der Baumaßnahmen
für das neue Stadtteilzentrum können
das Ballfeld und der Spielplatz derzeit
nicht genutzt werden.

Auf Schusters Rappen:
Die Stöckener Spaziergänge sind
beliebt. Ihr Ausgangspunkt ist das
neue Café Anna Blume auf dem
Stöckener Friedhof.
Seite 8

Wie soll der neue Spielplatz an der
Hogrefestraße aussehen? Dazu wurden Kinder und Jugendliche befragt.

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Leben in Stöcken



Ausgabe 12 / Dezember 2016

In Stöckens Mitte geht es voran

„Stadtteilzentrum“, Platzgestaltung und neue Wohnungen: Am Stöckener Markt werden mehrere Projekte realisiert
Den Anfang machte der PennyMarkt: Das neue Gebäude wurde
Ende August eröffnet und ist ein
erstes sichtbares Zeichen für die
vielen Veränderungen, die in den
kommenden Monaten und Jahren in
Stöckens Mitte anstehen. Konkret
geplant sind der Bau des „Stadtteilzentrums“, die Neugestaltung
des Platzes am Stöckener Markt
sowie ein Wohnungsbauprojekt auf
dem ehemaligen Gelände der St.
Christophorus-Gemeinde. Hier ein
Überblick über den Planungsstand:
„Stadtteilzentrum“: Das ehemalige

Freizeitheim wurde vergangenen Sommer abgerissen, um Platz für einen
Neubau zu schaffen. „Der Abbruch ist
nach Plan verlaufen – sowohl was die
Zeit als auch die Kosten anbelangt“,
berichtet Marlies Kloten vom Fachbereich Stadterneuerung der Stadt
Hannover. Mehrere Wochen lang waren zwei Bagger im Einsatz. Etliche
Tonnen Bauschutt mussten abtransportiert und entsorgt werden. „Der
Verkehr wurde dadurch aber kaum
beeinträchtigt – und das, obwohl zeitgleich der Penny-Markt neu gebaut
wurde“, sagt Marlies Kloten.
Noch in diesem Winter soll mit
dem Rohbau begonnen werden. Damit
wurde bereits eine Firma beauftragt.
Etwas zeitaufwändiger gestalten sich
die Ausschreibungen für andere Arbeiten, insbesondere für das Dach
und die Fassade, die architektonisch
besonders anspruchsvoll sind.
Zeitgleich laufen die Planungen
für den Ausbau, die unter anderem

die Lüftung, energetische Standards,
Bodenbeläge und die Elektrotechnik
betreffen. Geklärt werden müssen
etliche Details, zum Beispiel welche
Fliesen die Küche des Leckerhauses
haben soll, das ebenso ins neue
„Stadtteilzentrum“ einziehen wird wie
der Stadtteilladen und das bisherige
Freizeitheim. „Die Nutzer sitzen bei
den Planungen immer mit am Tisch“,
betont Marlies Kloten.
Sie geht davon aus, dass die Bauarbeiten voraussichtlich kommendes
Jahr abgeschlossen werden. Welchen
Namen die Einrichtung dann tragen
wird, ist noch nicht endgültig geklärt.
Vorerst läuft das Projekt unter dem
Arbeitstitel „Stadtteilzentrum“.
Vorplatz soll mit dem Stöckener
Markt zusammenwachsen

Mit der Umgestaltung des Vorplatzes,
der optisch und funktional mit dem
Stöckener Markt zusammenwachsen soll, wird im Anschluss an die
Hochbauarbeiten begonnen, wenn
keine Baufahrzeuge mehr darüber
fahren. „Auch hier laufen die Detailplanungen“, berichtet Marlies Kloten.
So werden derzeit etwa Fragen der
Entwässerung oder der Beleuchtung
geklärt.
Stöckener Markt: Die Arbeiten am
Stöckener Markt werden voraussichtlich nach Fertigstellung des „Stadtteilzentrums“ starten. Aktuell werden
die bestehenden Planungen vertieft.
Zu bedenken sind unter anderem die
Stromanschlüsse für die Marktstände sowie die Materialwahl für die

Schweres Gerät musste aufgefahren werden, um das alte Freizeitheim abzureißen. Die
Arbeiten kamen gut voran und wurden im September abgeschlossen.

Helle Klinkerfassade, große Fenster und Loggien: So soll das neue Wohnhaus auf dem ehemaligen Gelände der St. Christophorus
Gemeinde aussehen. Im Erdgeschoss sind zudem kleine Läden sowie ein BewohnerInnen-Café geplant. Baustart ist voraussichtlich
2019. Bis dahin sollen das „Stadtteilzentrum“ fertiggestellt und der Stöckener Markt umgestaltet worden sein.  Bild: Heimatwerk
Pflasterung. Der Platz soll später komplett barrierefrei sein, verschiedene
Funktionen erfüllen, eine höhere Aufenthaltsqualität bieten und besser an
das „Stadtteilzentrum“ angebunden
sein. Spätestens 2019 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.
Heimatwerk baut 40 Wohnungen
für Familien, Paare und Singles
Wohnbebauung im Osten des
­Stöckener Marktes: Das ehemalige

Grundstück der St. ChristophorusGemeinde ist inzwischen an die Wohnungsgenossenschaft
Heimatwerk
Hannover verkauft worden. Diese will
dort für ihre Mitglieder insgesamt 40
Wohnungen bauen, darunter 24, die
für Singles und Zwei-Personen-Haushalte geeignet sind. Die anderen
16 Wohnungen werden Platz für Familien bieten. Ein Viertel der Wohnungen
wird öffentlich gefördert sein. Das
Investitionsvolumen beträgt voraussichtlich 15 Millionen Euro.
Ins Erdgeschoss soll Gewerbe
einziehen. Geplant ist außerdem ein
BewohnerInnencafé, das sich zum
Stöckener Markt hin öffnet. Im begrünten Innenhof sind Laubengänge

vorgesehen, die einem Kreuzgang
ähneln und an die Vergangenheit
erinnern sollen. Außerdem sollen hier
Einrichtungsgegenstände der ehemaligen katholischen Kirche ihren Platz
finden. „Möglicherweise werden dort
später auch Andachten abgehalten“,
sagt Cord Holger Hecht, technischer
Vorstand des Heimatwerks.
Das teilweise viergeschossige
Gebäudeensemble in Form eines Hufeisens wird eine beigefarbene Klinkerfassade besitzen und energetisch den
dann geltenden Anforderungen entsprechen. In Überlegung sind auch ein
Anschluss an das Fernwärmenetz, ein
Gründach sowie die Nutzung von Sonnenenergie. Die Wohnungen erhalten
Loggien, Balkone oder Terrassen.
Parkplätze werden in einer Tiefgarage
im Keller ausreichend vorhanden sein.
Möglicherweise könnte dort auch
ein Stellplatz mit Stromanschluss für
E-Mobile eingerichtet werden, erläutert Architekt Dr. Dirk Jabusch.
In das neue Gebäude wird eine
Behinderten-Wohngruppe einziehen,
die bereits heute auf dem Gelände
beheimatet ist. Die BewohnerInnen
erhalten im Erdgeschoss und in der
ersten Etage Zimmer, die zu größeren

Wohneinheiten gehören. Während der
ersten Bauphase bleibt die Gruppe im
ehemaligen Pfarrheim wohnen. Alle
anderen Altgebäude, darunter auch
die bis dahin profanierte Kirche, werden zurückgebaut. Auf der Freifläche
wird der erste Teil des Neubaus entstehen, in den die Wohngruppe einziehen kann. Anschließend startet auf
dem Grundstück des Pfarrheims der
zweite Bauabschnitt.
Gruppen können bleiben

Cord Holger Hecht rechnet 2019 mit
einem Baustart für das Projekt. Zuvor
muss der bestehende Bebauungsplan
geändert werden. Anschließend kann
ein Bauantrag gestellt werden. Bis die
Kirchengebäude abgerissen werden,
können sie von denjenigen Gruppen
genutzt werden, die sich teilweise
zuvor im Freizeitheim getroffen haben. Voraussichtlich werden sie dann
in die Räumlichkeiten im neu eröffneten „Stadtteilzentrum“ umziehen
können, bevor der Abriss startet.
„Wir wollen vermeiden, dass es am
Stöckener Markt mehrere Baustellen
gleichzeitig gibt“, betont Cord Holger
Hecht.

Spielplatz am Onnengaweg türkisch
Çocuklar safariye gidebilirler
Onnengaweg‘de bulunan oyun alanı tamamen yeni tasarlandı ve geçen Kasım ayında açılışı yapıldı
Zebraya tırmanmak, kaplanda sallanmak, zürafadan kaymak: Onnengaweg‘deki oyun alanı birçok
oyun aletlerinden oluşmaktadır, bunlarda Afrika
hayvanlarına modellenmiştir ve farklı yaş
grublarına hitap etmektedir. 18 Kasım acılış
gününde çocuklar yeni çocuk alanında ilk defa
safariye gittiler.
Aynen üç sene önce daha çekici tasarlanan
Parlweg/Lauckerthof’daki çocuk alanı gibi burda
Onnengawegdeki çocuk alanındada yine çocuklar dahil edildi: Toplam 14 yaşına kadar bulunan 35 çocuk katıldılar. Onlar mevcut bulunan
oyun seçeneklerini değerlendirip ve dileklerini
bildirdiler. Sonradan revizyon yapılmış olan planlar onlara sunulup onlarla konuşuldu.
Ayrıca bireysel oyun nesnelerinin tasarımındada çocuklar dahil edildiler: Kasım başında iki
gün süren atölye çalışmasında Patrick Wolters

takma adı BeNeR1 olan grafiti sanatcısından
spreyle boyamayı öğrenip ve kendi motiflerini
tasarladılar. Sonradan büyük taşların üzerine
resimler püskürtüldü. Sözde „Bubbles“ (kabarcıklar) betondan oluşmaktadır ve oyun alanınında oyun ve oturma elemanı olarak görev görmektedir.
Oyun alanının yeniden tasarlanıp yapılması
bu senenin Ağustos ayında başlatılmıştı. Fachbereich Umwelt und Stadtgrün der Landeshauptstadt Hannover (Hannover belediyesi: çevre ve
şehir yeşil alan bölümü) bayan Petra Urban‘in
bildirisine göre inşaat planlanmış zamanın içerisindeydi. Bahçe ve peyzaş işlerini bir hannoverli
şirket yönetti. Hayvan figürlerini özel bu oyun
alanı için bir Dresdner şirket yaptı. Unsurların
tek tek birbirlerine uyum sağlaması için özellikle
dikkat edildi, Petra Urban açıkladı.

Toplam 730 metrekare büyüklükte olan arazi
komple engelli erişimli ve çeşitli oyun bölgelere
bölündü. Veliler için oturma imkanları var. Bitişikteki yeşil alan çalılar, otlar ve bitkilerle ekildi. Bu yeniden dönüştürülme toplam 200.000
Euro tuttu. Fonlar Bund-Länder-Programm „Soziale Stadt“ (federal devlet programı „sosyal
şehir“den) geliyor.
Trampolin rağbette olan

Stöckende bulunan üç oyun alanlarından sonuncusu­
da Hogrefestraßede ve yeni Stadtteilzentrumun
yakınında bulunan oyun alanıda yeniden tasarlanıp
dahada çekici yapılacak. Burdada yine çocuklar
planlamaya dahil edildi. Jugendzentrum „Opa See­
mann“da bu yılın Mayıs ayında gençler anket amaçlı
formları doldurup ve kendi isteklerini ve fikirlerini
ifade ettiler. Bu 34 gençlerden çoğu basket oynama

imkanı, bir hamak ve fitness ekipmanları istediler.
Daha küçüklerde trampolin atlama rağbette.
Onun haricinde yeni oyun alanında kaymak, tır­
manmak ve sallanmakta istiyorlar. Toplam 22 çocuk
davete katıldılar. Aralarında bulunan bazıları semt
yakınları ve çoğunluğuda yeni Stadtteilzentruma
taşınacak olan Leckerhausdan.
Bu renkli karmaşıklıklarda bulunan istek ve fikir­
lerden görevlendirilen hannoverde bulunan Büro für
Freiraumplanung Christine Früh bir plan düzenli­
yecek. Başka bir atölye calışmasında daha sonra
gençler kendi görüşlerini beyan edebilecekler. Ço­
cuklarda tekrar sorgulanacaklar. Stadt Hanno­
ver‘den Petra Urbanın açıklamasına göre Bolzplatzın
(oyun alanı) kesin olarak muhafaza edilmesidir.
Stöckendeki yeni Stadtteilzentrumun inşaatından
dolayı top sahası ve oyun alanı şu anda kullanılınmaz
halde.

Leben in Stöcken

Ausgabe 12 / Dezember 2016

Spielplatz am Onnengaweg russisch
Дети могут участвовать в Сафари
Площадка для игр на Onnengaweg была полностью по-новому оформлена и вновь открыта в прошедшем ноябре
Вскарабкаться на зебру, покачаться на
тигре, съехать с шеи жирафа: новая
площадка для игр в Onnengaweg состоит
из многих игровых аттракционов, которые
напоминают африканских животных
и подходят различным возрастным
группам. 18 ноября дети, при открытии их
новой площадке для игр, могли впервые
участвовать в Сафари.
Как при планировании игровой
площадки на Parlweg/Lauckerthof,
которая уже примерно 3 года назад была
привлекательно оформлена, при новом
планировании площадки для игр на
Onnengaweg также участвовало 35 детей
в возрасте до 14 лет. Они могли оценивать
существующие игровые возможности
и высказывать свои пожелания.
Окончательно переработанные планы
были им представлены и также с ними
обсуждены.
Дети приобщались также к
художественному оформлению отдельных
игровых аттракционов: в начале ноября
они знакомились в двухдневном семинаре

с деятелем искусства Graffiti Patrick Wolters
он же BeNeR1 с живописью аэрозольной
краской и сделали эскизы собственных
мотивов. Затем картины были выполнены
распылением из аэрозольных баллончиков
на больших камнях. Так называемые
"Bubbles" изготовлены из бетона и служат
как для игр, так и для сидения.
Переоформление площадки для
игр началось в августе этого года. "Все
происходило замечательно. Строительный
график всегда выполнялся", сообщает
Petra Urban от Fachbereich Umwelt und
Stadtgrün der Landeshauptstadt Hannover:
"Одна ганноверская фирма выполняла
садовые работы и строительные
работы ландшафта. Другая из Дрездена
изготовила "африканских животных"
специально для этой площадки.
Особенно было обращено внимание
на взаимодействие между отдельными
элементами" - объясняет Petra Urban.
Территория величиной в целом
примерно 730 кв. м полностью свободна от
барьеров (для инвалидов) и разделена на

различные игровые зоны. Для родителей
имеются места для сидения. Прилегающие
зеленые лужайки обсаживались кустами,
травами и травянистым многолетником.
В целом затраты на облагораживание
и переоформление площадки для игр
составили примерно 200.000 евро.
Средства были выделены из фонда BundLänder-Programm "Soziale Stadt".
Интерес к батуту высоко подпрыгнул
Последняя из трёх площадок для
игр в Stöcken, игровая площадка
на Hogrefestraße, находящаяся в
непосредственной близости к новому
Stadtteilzentrum, также должна быть
оформлена привлекательнее. Дети
и подростки также участвовали в
планировании. В мае этого года они
имели возможность заполнить анкеты в
молодежном центре Jugendzentrum "Opa
Seemann" и выразить свои пожелания и
представления. Многие из этих 34 молодых
людей хотели бы получить возможность
для игры в баскетбол, использовать гамак

и заниматься фитнесом. Кроме того, было
высказано мнение, создать предложения,
которые сделают возможным участие детей
с физическими недостатками.
Для младших более интересны прыжки
на батуте. Кроме того, они охотно съезжали
бы с горки, качались бы на качелях и
забирались бы как можно выше. Всего 22
ребенка приняли приглашение для участия,
в том числе некоторые, которые живут по
соседству и многие из Leckerhaus, который
въедет в новый Stadtteilzentrum.
Из этого пестрого букета полного
желаний и идей Büro für Freiraumplanung
Christine Früh из Ганновера вырабатывает
план. В следующем семинаре по этому
поводу подростки смогут выразить своё
мнение. Дети также будут снова опрошены.
"Уже принято решение, что в будущем
Bolzplatz остаётся для использования" говорит Petra Urban от Stadt Hannover. В
настоящее время поле для игры в мяч и
площадка для игр не могут использоваться
из-за строительных мероприятий для
нового Stadtteilzentrum в Stöcken.

„Im Stadtteil ist ein Klima des Miteinanders entstanden“
Interview mit der neuen hannoverschen Sozial- und Sportdezernentin Konstanze Beckedorf über Entwicklungen und Erfolge
im Sanierungsgebiet Stöcken
Frau Beckedorf, wenige Wochen
nach Ihrem Amtsantritt haben
Sie das Sanierungsgebiet Stöcken
besucht und sich ausführlich
informiert. Welchen Eindruck
haben Sie gewonnen?

Welche Erfolge im Rahmen
des Programms „Soziale Stadt“
konnten Sie ausmachen? Welche
positiven Entwicklungen wurden
auf den Weg gebracht?

Einer der größten Erfolge ist sicherlich, dass bestehende Initiativen zukunftsfähig gemacht und gleichzeitig
neue Einrichtungen mit bedarfsorientierten Angeboten geschaffen und im
Stadtteil vernetzt werden konnten. Es
ist uns gelungen, Orte der Begegnung
und Kommunikation im Stadtteil zu
verankern, Beschäftigungs- und Arbeitsmöglichkeiten zu schaffen und
ein Klima des Miteinanders im Stadtteil zu erzeugen.
Um nur einige Beispiele zu nennen:
Der Verein soziales Netzwerk Stöcken,
der auch das Leckerhaus betreibt, hatWie bewerten Sie das Engagement te bereits 2009 die Trägerschaft des
Stadtteilladens übernommen. Dort
der Menschen im Stadtteil?
fand unter anderem das von der Stadt
In Stöcken interessieren sich viele Hannover geförderte Projekt „Gesund
Bewohnerinnen und Bewohner für in Stöcken“ eine Heimat. Als zweiter
ihr Umfeld und ihren Stadtteil, das erfahrener Träger konnte der Verein
We r k s t a t t-Tr e f f
zeigt sich auch
Mecklenheide geim
Engagement „Die Menschen identifizieren
und der Beteili- sich mit ihrem Stadtteil und füh- wonnen werden,
der das Sozialkaufgung, die über len sich hier wohl.“
die „klassischen“
haus „Stöber-Treff
Bereiche wie Sportverein und Feuer- Stöcken“ betreibt. Hier können die
wehr hinausgehen. Im Rahmen des Bewohnerinnen und Bewohner günstig
Programms „Soziale Stadt“ wurden einkaufen. Zudem gehen Menschen mit
unterschiedliche Beteiligungsformate geringem Einkommen und Langzeitarund -angebote entwickelt, die auf beitslose im „Stöber-Treff“ einer sinnpositive Resonanz in der Bevölkerung vollen Tätigkeit nach, können sich quagestoßen sind.
lifizieren und erhalten die Möglichkeit,
Viele Bewohnerinnen und Bewoh- sich in das Berufsleben zu integrieren.
ner engagieren sich ehrenamtlich in
Ein weiteres Angebot für langzeitder Nachbarschaftshilfe des Stadtteil- arbeitslose Menschen ist der „Aktiladens, bei Gesundheitsangeboten, onsraumNORD“. Das von Bund und
im Sprachcafé, bei Festen und Veran- Land geförderte BIWAQ-Projekt biestaltungen. Sie wirken außerdem in tet über die Stadtteilgrenzen hinaus
verschiedenen Arbeitsgruppen zu The- umfassende Unterstützung bei der
men wie Wohnen, Öffentlichkeitsarbeit Arbeitssuche sowie Hilfestellung bei
und Willkommenskultur mit. Und nicht Bewerbungen und der Vermittlung von
zuletzt leisten sie in der Sanierungs- Praktika. In Stöcken hat sich als Ankommission wichtige politische Arbeit. laufstelle der „Talente-Treff“ etabliert.
Zunächst war ich positiv überrascht,
welche Wohn- und Lebensqualität
Stöcken zu bieten hat. Ich habe in
meinen Gesprächen erfahren, dass
viele Bewohnerinnen und Bewohner
schon sehr lange in Stöcken leben,
was meines Erachtens ein wichtiges
Indiz dafür ist, dass sie sich mit ihrem
Stadtteil identifizieren und hier wohlfühlen. Vermutlich nehmen sie gerade
deswegen die Veränderungen, die mit
Hilfe des Programms „Soziale Stadt“
initiiert werden konnten, positiv wahr.

Mit diesen Angeboten und vielen
weiteren Projekten, die mit Trägern
im Stadtteil durchgeführt wurden,
werden Menschen erreicht, die ansonsten nicht oder nur wenig im Stadtteil
sichtbar waren. Mithilfe des Teams
im Quartiersmanagement Stöcken
wurden zudem viele niedrigschwellige
Angebote etwa im Bereich Bildung, Information und Gesundheit entwickelt:
unter anderem Deutschkurse mit Kinderbetreuung, Kinderferienwochen,
Schwimmkurse für Kinder und der
Bewegungspark. Die vielen formellen
und informellen Hilfestrukturen stärken die Teilhabe und damit auch die
Identifikation mit dem Stadtteil.
Wo sehen Sie noch Handlungsbedarf? Was sollte Ihrer Ansicht
nach in den kommenden Jahren
geschehen?

Hauptschwerpunkt ist die Stabilisierung der sozialen Infrastruktur, die
über die Jahre aufgebaut wurde. Erfolgreiche Projekte müssen über den
Programmzeitraum „Soziale Stadt“
hinaus verstetigt werden, damit sie
der Bevölkerung in Stöcken erhalten
bleiben. Das neue Stadtteilzentrum
wird mit der Stadtteilkulturarbeit, dem
Leckerhaus und dem Stadtteilladen
künftig drei Einrichtungen des Stadtteils unter einem Dach vereinen. Das
Sozialkaufhaus „Stöber-Treff“ werden

„In Stöcken interessieren sich viele Bewohnerinnen und Bewohner für ihr soziales
Umfeld und ihren Stadtteil.“ Die neue hannoversche Sozial- und Sportdezernentin Konstanze Beckedorf hat einen sehr positiven Eindruck vom Stadtteil gewonnen.
wir weiterhin unterstützen, damit es
sein Angebot langfristig vorhalten
kann.
Viele soziale Themen des Stadtteils
werden uns weiter beschäftigen – etwa die interkulturelle Arbeit oder die
Kinder- und Altersarmut. Wir werden
uns außerdem so konkreten Fragen
stellen wie die, ob es weiterhin einen Bedarf für die Unterstützung von
Langzeitarbeitslosen geben wird und
wie das Konzept des „Talente-Treffs“
weiterentwickelt werden soll, wenn
das BiWAQ-Projekt ausgelaufen ist.

Zur Person
Konstanze Beckedorf ist seit dem
1. März 2016 Sozial- und Sportdezernentin der Stadt Hannover.
Sie wurde für acht Jahre gewählt.
Die 55-Jährige gebürtige Hannoveranerin besuchte das Ratsgymnasium und studierte später Jura.
Zunächst arbeitete sie für das

Rechtsamt in Lüneburg, später
wurde sie Sozialdezernentin der
Gemeinde Wedemark. Das Amt
bekleidete sie zehn Jahre lang, bevor sie sich bei der Stadt Hannover
bewarb. Konstanze Beckedorf ist
verheiratet und hat zwei mittlerweile erwachsene Kinder.

Wird ihr Dezernat mit Ihnen an
der Spitze neue Schwerpunkte
im Sanierungsgebiet setzen oder
bleibt es bei der bisherigen Linie?

Die Linie ist mit den von der Politik
verabschiedeten
Sanierungszielen
vorgegeben und hat sich als adäquat
und erfolgreich erwiesen. Kontinuität
und Nachhaltigkeit sind aus meiner
Sicht die Schwerpunkte, die im Sanierungsgebiet Stöcken verfolgt werden
müssen, um die aufgebauten Strukturen zu sichern.
Bei der Fülle von Projekten und
Maßnahmen wird es leider nicht möglich sein, auf Dauer alle zu fördern.
Das ist aber auch nicht im Sinne des
Programms „Soziale Stadt“, das eher
als Anstoß und zur Strukturbildung
denn als Dauerförderung angelegt
ist. Sollten wir aber soziale Entwicklungen und veränderte Bedarfe
beobachten, werden wir rechtzeitig
umsteuern und neue Schwerpunkte
setzen.
Vielen Dank für das Gespräch!

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Leben in Stöcken



Ausgabe 12 / Dezember 2016

Lastenfahrrad kommt gut an

Nach zweiwöchiger, erfolgreicher Testphase im vergangenen Herbst ist eine feste Ausleihe in Stöcken geplant
Ob zum Transport von Einkäufen
oder für die Fahrt mit Kindern zur
Kita: Lastenfahrräder sind im Alltag
sehr nützlich. Doch für die meisten
Menschen lohnt sich eine Anschaffung nicht – der Kaufpreis beträgt
schließlich mehrere tausend Euro.
Deshalb bietet sich eine Ausleihe
an. Dazu hatten die StöckenerInnen vergangenen September
Gelegenheit. Erstmals vorgestellt
wurden zwei Lastenräder – eins
davon mit Elektromotor – beim
Stadtteilfest auf dem Gelände der
IGS Stöcken. Wer wollte, konnte
damit eine Probefahrt machen und
auch einen abgesteckten Parcours
abfahren.

Anschließend bestand knapp zwei
Wochen lang die Möglichkeit, das
Lastenrad ohne Elektroantrieb, das
von der Lastenrad-Initiative „Hannah“

zur Verfügung gestellt wurde, für einen oder mehrere Tage zu leihen. Die
kostenlose Ausleihe lief über den
Stadtteilladen und wurde gut angenommen. Fast an jedem Tag war der
Transporter auf zwei Rädern auf Stöckens Straßen unterwegs. „Man muss
sich erst daran gewöhnen, aber dann
fährt es sich ganz einfach. Für mich
ist das Fahrrad praktisch: So kann ich
meine Tochter zur Schule bringen und
auch noch Einkäufe transportieren“,
sagt Melanie Köhler, die das Lastenrad
als eine der ersten im Stadtteil testete.
In der Sanierungskommission Stöcken wurde über das große Interesse
am Lastenrad berichtet. Und auch die
Resonanz der VertreterInnen im Gremium fiel positiv aus. Deshalb wird
voraussichtlich Anfang kommenden
Jahres aus Mitteln des Quartierfonds
„Soziale Stadt“ für den Stadtteil dauerhaft ein Lastenrad zur Ausleihe an-

Ein neuer Anblick auf Stöckens Straßen: Das Lastenrad ist praktisch, umweltfreundlich
und verglichen mit einem Auto preiswert.

geschafft. Welches Modell erworben
werden soll, steht aber noch nicht fest.
Das Fahrzeug soll drei Räder besitzen,
damit es leichter zu fahren ist, sagt
Quartiersmanagerin Katja Bicker.
Die Ausleihe soll zunächst über den
Stadtteilladen laufen. „Als möglicher
Standort für die Verleihstation bietet
sich später das neue ‚Stadtteilzentrum‘
an“, sagt Holger Pump-Uhlmann vom
Sanierungsmanagement Stöcken, der
den Probebetrieb organisiert hatte. Angedacht sind Kurse für ältere BewohnerInnen, weil ihnen das Fahren mit dem
Lastenrad erfahrungsgemäß anfangs
schwerfällt.

Hannah und
ihre Schwestern
Unter dem Projektnamen „Hannah“ verleiht unter anderem der
Allgemeine Deutsche Fahrradclub
(ADFC) seit knapp zwei Jahren an
drei festen Standorten in Hannover
(Mitte, Limmer und Linden) sowie
an wechselnden Standorten in der
Stadt und der Region acht Lastenräder, darunter vier mit Elektromotoren. Sie bilden eine Alternative
zum Fahren mit dem Auto.
Rund 700 HannoveranerInnen
nutzen das Angebot regelmäßig. Die Räder können mit bis zu
180 Kilogramm beladen werden.
In dem vorderen Transportkasten finden auch zwei Kinder
Platz. Die kostenlose Ausleihe
erfolgt über das Internetportal
www.hannah-lastenrad.de.

Ein gutes Tandem: Melanie Köhler fuhr ihre Tochter mit dem Lastenrad zur Schule. Auf
dem Stadtteilfest konnte das Gefährt erstmals ausprobiert werden (Bild unten).

Lastenrad russisch/ türkisch

Грузовой велосипед имеет успех

Kargo bisikleti iyi tutuldu

После двухнедельных испытаний в Stöcken запланирован
пункт проката

Iki haftalık test aşamasından sonra Stöckende sabit ödünç
alımı planlanılıyor

Как для транспортировки покупок, так и для
поездки с детьми к Kita: грузовой велосипед
очень полезен в повседневной жизни. Однако,
для большинства людей, покупка не выгодна,
так как покупная цена составляет несколько
тысяч евро. Поэтому грузовые велосипеды
предлагаются на прокат. Возможность
познакомиться с ним жители Stöcken получили
в прошедшем сентябре. На празднике района,
на территории IGS Stöcken, впервые были
представлены два грузовых велосипеда,
причём один из них был с электроприводом.
Тот, кто хотел, мог сделать пробную поездку, а
также объехать выставленные препятствия.
Затем в течение почти двух недель была
предоставлена возможность на один или
несколько дней взять на прокат грузовой
велосипед без электропривода, который был
предоставлен Lastenrad-Initiative "Hannah".
Прокат грузового велосипеда привлёк много
интересующихся и имел успех. Выдача
велосипеда в бесплатный прокат была
организована с помощью Stadtteilladen. Почти
каждый день разъезжал транспортер на
двух колесах по улицам Stöcken. "В начале
нужно только к нему привыкнуть, но затем это
совсем просто. Для меня такой велосипед
очень удобен: с ним я могу привезти мою
дочь в школу, а также транспортировать
покупки", рассказывала Melanie Köhler, которая
одна из первых в районе испытала грузовой
велосипед.
Администрация Herrenhausen-Stöcken
сообщала о большом интересе к грузовому
велосипеду. Резонанс политиков района

Alışveriş taşıması için veya çocuklarla kreşe
gitmek için: gündelik hayatta kargo bisikleti
çok yararli. Ama çoğu insanlar için kargo
bisikleti satın almak değmez, çünkü alış
fıyatı binlerce euro tutuyor. O yüzden ödünç
almak daha uygun, ve bunun için Stöckendekiler geçen Eylülde imkan buldular.
Ilkin IGS Stöcken okulunun arazisinde olan
semt şenliğinde iki kargo bisikleti, birisi
elektrikli olan, tanıtıldı. Isteyen bisikletle
bir deneme sürüşü ve bir bahis parkur sürebilirdi.
Daha sonradan Allgemeinen Deutschen
Fahrradclub (ADFC) iki hafta boyunca elektriksiz kargo bisikletini bir veya birkaç günlüğune ödünç alabilme imkanını sağladılar.
Bu ücretsiz ödünç alma imkanını Stadtteilladen organize etti ve buda iyi tutuldu.
Hemen hemen hergün Stöckenin sokaklarında bu iki tekerlek üzerinde olan
taşıyıcı yollardaydı. „Ilkin bu bisiklete insan
alışması lazim, ama daha sonra sürmesi

был также положителен. Поэтому из средств
Quartierfond "Soziale Stadt" будет приобретён
один грузовой велосипед для использования
в прокате в Stöcken. Какая модель должна
быть приобретена, еще точно не установлено.
"Помещение для станции проката
предлагается выделить в новом Stadtteil­
zen­trum", говорит Holger Pump-Uhlmann от
Sanierungsmanagement Stöcken, который всё
это организовал. Кроме того, рассматривается
вопрос организации курсов для более пожилых
жителей, так как освоение грузового велосипеда
дается им тяжелее.
Hannah и её сестры
Под проектным именем "Hannah" велосипедный
клуб Allgemeinen Deutschen Fahrradclub и
торговец велосипедами Velogold уже почти 2
года предлагают прокат грузовых велосипедов.
В трёх прокатных пунктах Ганновера (в Mitte,
Limmer и Linden для постоянного хранения), а
также в различных пунктах временного хранения
в городе и пригороде Ганновера они предлагают
8 грузовых велосипедов, в том числе 4 с
электроприводами. За это время уже примерно
700 жителей Ганновера регулярно пользуются
услугами проката. Для проката предлагаются
грузовые велосипеды типа "Bakfiets", что в
переводе с голландского означает "грузовой
велосипед". Велосипеды этого типа могут быть
нагружены максимально до 180 кг. В переднем
транспортном ящике найдутся места для двух
маленьких детей. Регистрация для бесплатного
проката осуществляется через интернетпортал
www.hannah-lastenrad.de.

kolay oluyor. Benim için bu bisiklet çok
pratik: Böylelikle kreşe kızımı götürebiliyorum hemde alışverişimi halledebiliyorum.“
semtde kargo bisikletini ilk deneyenlerden
biri olarak açıklayan Melanie Köhler.
Bezirksrat Herrenhausen-Stöckende
(belediye meclisi) bu kargo bisikletine olan
büyük ilgi bildirildi ve ilçe politikacılarınında
rezonansıda olumlu yöndeydi. Bu yüzden
semt için Quartiersfond „Soziale Stadt“
fonundan bir kargo bisikleti, sürekli olarak
ödünç alınabilinmesi için, satın alınacak.
„Mümkün kalıcı bir konum istasyon olarak
ilerde yeni yapılacak olan Stadtteilzentrum
olabilir.“ Sanierungsmanagement Stöckenden Holger Pump-Uhlmann açıklık
getirdi, vede bu deneme sürecini organize
eden.
Hannah ve kardesleri

Proje adı „Hannah“ olarak ADFC vede uzman bisiklet satıcı Velegold yaklaşık iki
yıldır üç sabit yerde Hannoverde (Merkez,
Limmer ve Linden) ve değişen şehir ve bölge yerlerindede sekiz kargo bisikletini,
aralarında dört tanesi elektrik motorlu olan,
ödünç veriyorlar. Yaklaşık 700 Hannoverliler
bu teklifi düzenli olarak kullanıyorlar. Ödünç
verilen bisiklet ürünü olan „Bakfiets“, hollandaca kargo bisikleti. Bisikletlere maksimum 180 kilogram yüklenebilinir. Önde
bulunan taşıma kutusuna iki çocuk rahatlıkla sığabilir. Bu ücretsiz ödünç alma işlemini www.hannah-lastenrad.de internet
sayfasından yapabilirsiniz.

Leben in Stöcken

Ausgabe 12 / Dezember 2016

Klimaschutz kann sichtbar gemacht werden

Das Sanierungsmanagement Stöcken bietet seit einigen Monaten für verschiedene Zielgruppen Workshops und Vorträge an
Wer Strom und Heizenergie spart,
schont die Umwelt – und den eigenen
Geldbeutel. Möglichkeiten dazu
bieten sich im Alltag vielfach: Angefangen von der Wahl der richtigen
Leuchtmittel über den effektiven
Gebrauch der Heizung bis hin zum
energiesparenden Kochen. Das
Sanierungsmanagement Stöcken
hat deshalb in Zusammenarbeit mit
verschiedenen Institutionen wie
dem Forum Herrenhäuser Markt,
dem Stadtteilladen Stöcken und dem
Wohncafé Wohnen+ eine Veranstaltungsreihe ins Leben gerufen. Fachleute und ExpertInnen unter anderem
der Verbraucherzentrale und der
Klimaschutzagentur Region Hannover
geben in Vorträgen und Workshops
praktische Tipps. Interessierte können auch spezielle Angebote anfragen – Kosten fallen dafür nicht an.

Die Veranstaltungsreihe startete vergangenen Sommer. Inhaltlich ging
es etwa um Energierechnungen,
Strom- und Energiespartipps und das
richtige Heizen und Lüften. In einem
Kochworkshop wurde aufgezeigt, wie
man sich klimafreundlich ernähren
kann, indem zum Beispiel nur Lebensmittel verwendet werden, die keine
weiten Transportwege zurückgelegt
haben. Und Ende November wurden
in einigen Stöckener Straßen Thermografiebilder von Häusern erstellt.
Darauf ist zu sehen, wo an der Ge-

bäudehülle, den Dächern, Türen und
Fenstern Wärme verloren geht. Die
BewohnerInnen und EigentümerInnen
konnten die Aufnahmen ihres Hauses
abfotografieren.
Das Sanierungsmanagement Stöcken spricht auch Kitas und Schulen
im Stadtbezirk gezielt an. Sie können
unter anderem aus verschiedenen
Programmen wählen, die vom Stöckener Büro für Naturetainment
durchgeführt werden:
Angeboten
werden Kliamaaktiv-Stationen in
Turnhallen, Mitmachtheater und eine Naturonauten-Experimente-Show.
Die Kindermeilen-Kampagne des Klima-Bündnis veranstaltet außerdem
Aktionswochen, in denen zum Beispiel
Wege klimafreundlich mit dem Rad oder
zu Fuß zurückgelegt werden. Und das
Umweltzentrum Hannover bietet einen
Koch-Workshop für Kinder zum Thema
„klimafreundliche Ernährung“ an.
Projektwoche an Schulen geplant

Des Weiteren können Kita-Gruppen
und Schulklassen Naturlernorte besuchen wie den Kinderwald Hannover oder das Schulbiologiezentrum
Hannover. Das Agenda 21- und Nachhaltigkeitsbüro verleiht Aktiv- und
Experimentierkisten, mit denen zum
Beispiel der Stromverbrauch oder der
Niederschlag gemessen oder Versuche zum Thema Energie unternommen werden können.

Die Wärmebildkamera bringt‘s an den Tag: Ein gut gedämmtes Haus erscheint in Blau- und Grüntönen. Wo rote Stellen zu sehen
sind, geht viel Energie verloren. Ende November konnten Hausbesitzer kostenlos sogenannte Thermographiebilder machen lassen.
„Im September kommenden Jahres wollen wir mit einigen Schulen im
Stadtbezirk eine Projektwoche zu den
Themen Klimaschutz und Energie veranstalten“, berichtet Annerose Hörter

vom Sanierungsmanagement Stöcken.
„Von Montag bis Donnerstag wird es
dann Veranstaltungen in den jeweiligen Schulen geben und am Freitag
einen gemeinsamen Aktionstag.“ Alle

Angebote und Veranstaltungen des
Sanierungsmanagements sind auf
der Internetseite www.stoecken.info
unter dem Menüpunkt „Aktuelles“ zu
finden.

Tipps fürs richtige Heizen und Lüften im Winter
Die Kosten für die Heizung machen
durchschnittlich fast zwei Drittel
des Energiebudgets pro Haushalt
aus. Dabei reichen oft schon einfache Mittel und Maßnahmen, um
beim Heizen viel Energie zu sparen und gleichzeitig ein gesundes
Raumklima zu erhalten.
• Nachts Rollläden und Fensterläden schließen: So lässt sich der

Wärmeverlust weiter reduzieren,

denn Fenster haben nicht die Isolationswirkung einer Wand.

• 
Heizkörperverkleidungen entfernen und Heizkörper nicht
abdecken: Wird der Heizkörper

zum Beispiel durch Kleidung oder
Handtücher abgedeckt, kann sich
die Heizwärme nicht gut im Raum
verteilen und die Heizung arbeitet
stärker als eigentlich nötig – eine
Energieverschwendung.

Barrierefrei ins Haus
Die BewohnerInnen des Hauses im
Lauckerthof 3 haben einen barrierefreien Zugang zum Souterrain erhalten: Dafür legte die Gesellschaft
für Bauen und Wohnen in Hannover
(GBH) auf der Rückseite des Gebäudes einen geschwungenen Weg
an, der nur ein sehr geringes Gefälle aufweist und für Rollatoren oder
Kinderwagen gut geeignet ist. Auch
Fahrräder können leicht in den

Keller geschoben werden. Bisher
mussten immer Stufen überwunden werden, um an dieser Stelle ins
Haus zu gelangen.
Die Treppe blieb erhalten und
wurde repariert, außerdem wurden
Pflanzungen vorgenommen, sodass
der gesamte Eingangsbereich aufgewertet wurde. Der neue Zugang
werde bereits rege genutzt, heißt
es bei der GBH.

In einem großen Bogen schwingt sich der Weg zum Souterrain des Gebäudes.
Fahrräder oder Rollatoren können darauf gut geschoben werden.

• S toßlüftung anstatt Dauer­l üf­
tung: Dauerhaft gekippte Fenster

sorgen kaum für Luftaustausch,
sie kühlen vielmehr die Wände
aus. Besser ist es, die Fenster
mehrmals am Tag für ein paar
Minu­
ten ganz zu öffnen, damit
ein kompletter Luftaustausch
stattfindet. Zuvor sollte das
Thermos­tatventil
heruntergedreht werden.

Neuer Zugang
zum Friedhof
Viele StöckenerInnen wünschen
sich, einfacher und bequemer
auf den Stöckener Friedhof zu
gelangen. Deshalb wird in der
Nähe der Kreuzung Moorhoffstraße/Hogrefestraße ein weiterer
Zugang geschaffen, der von der
nahe gelegenen Stadtbahnhaltestelle gut erreichbar sein wird.
Der Fachbereich Umwelt und
Stadtgrün der Landeshauptstadt
Hannover hat bereits ein Büro mit
konkreten Planungen beauftragt.
Die Maßnahme ist Teil des Freiraumentwicklungskonzeptes im
Sanierungsgebiet Stöcken.
Für den neuen Eingangsbereich wird eine kleine Gasstation
von enercity abgerissen. An der
Stelle wird die Friedhofsmauer
geöffnet. Eine flache, barrierefreie Rampe wird den Höhenunterschied von etwa einem Meter
zwischen Gehweg und Friedhof
ausgleichen. Kommendes Jahr
soll mit dem Bau begonnen werden.

• Verheizen Sie keinen Strom: Mit

Strom zu heizen ist sehr ineffektiv und teuer. Heizlüfter sollten,
wenn überhaupt, nur sehr sparsam verwendet werden.

Weitere Energiespartipps gibt
das Sanierungsmanagement unter
www.stoecken.info.

Wer das Thermostat auf Stufe 3
stellt, hat es warm und verbraucht
vergleichsweise wenig Energie.

Mit Stöckener Vereinen durchs Jahr
Auch für 2017 ist wieder ein Stadtteil-Kalender erhältlich, der von der
AG Öffentlichkeit der Vor-Ort-Runde herausgegeben wird. Die neue
Ausgabe zeigt Bilder von Vereinen
in Stöcken – von der freiwilligen
Feuerwehr über den Sportverein
bis hin zur Liedertafel. Dazu gibt
es kurze erläuternde Texte. Die
Auflage beträgt knapp 2.000 Exemplare. Viele Kalender werden von
Geschäftsleuten an ihre KundInnen
und von Vereinen an ihre Mitglieder

verschenkt. Ansonsten sind sie für
einen Euro Schutzgebühr zu beziehen.

Die Dancing Wheels (Bild oben) und die Freiwillige Feuerwehr Stöcken werden
neben vielen anderen Vereinen in dem Stadtteil-Kalender vorgestellt.

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6

Leben in Stöcken

AnsprechpartnerInnen und
Rufnummern im S
­ tadtteil
QUARTIERSMANAGEMENT: Freudenthalstraße 32.

Sprechzeiten mittwochs von 10 bis 11 Uhr oder nach Absprache:
Telefon (05 11) 2 79 24 70 (Katja Bicker, Stadt Hannover, Fachbe­
reich Planen und Stadtentwicklung), (05 11) 2 79 25 50 (Agnes
Skowronneck, Stadt Hannover, Fachbereich Soziales) und
(05 11) 2 28 67 58 (­Claudia Müller, GBH).

STADTTEILLADEN: Ithstraße 8. Projektleiterin Nanette

Klieber vom Sozialen Netzwerk Stöcken e.V. steht montags zwi­
schen 14 und 16 Uhr persönlich im Stadtteilladen für Fragen und
Anregungen zur Verfügung. Zu der Zeit ist sie auch telefonisch
erreichbar unter (05 11) 70 03 37 61 oder 01 63/4 58 11 55. Die
E-Mail-Adresse lautet: stadtteilladen.stoecken@web.de.

FREIZEITHEIM: Zurzeit Stöckener Straße 85, Telefon

(05 11) 16 84 35 51; E-Mail: FZH-Stoecken@hannover-stadt.de;
Website: www.fzh-stoecken.de

GEWERBEBERATUNG: Wolfgang Jarnot und Manfred Gutz­

mer; Telefon (05 11) 6 40 68 30; E-Mail: w.jarnot@stadt-um-bau.de

JUGENDZENTRUM: Jugendzentrum „Opa ­Seemann“, Eichs­

felder Straße 32, Telefon (05 11) 16 84 76 92. AnsprechpartnerInnen:
Astrid Bennewitz und Merve Ertürk. Das Jugendzentrum ist montags
bis freitags von 14 bis 20 Uhr geöffnet, inbegriffen Service- und
Beratungszeiten. Dienstags ist Mädchen- und Gruppentag.

LECKERHAUS: Pädagogischer Mittagstisch mit Haus­

aufgabenbetreuung,
Nachhilfe
und
Sprachförderung
für Kinder und Jugendliche in der Lüssenhopstraße 17.
Das Leckerhaus ist montags bis donnerstags von 11 bis
17 Uhr sowie freitags von 10 und 16 Uhr unter Telefon
(05 11) 9 20 59 11 zu erreichen. E-Mail: info@leckerhaus.de.
Website: www. leckerhaus.de. Jeweils die erste Woche der Os­
ter-, Sommer- und Herbstferien sind Aktionswochen, ansonsten
ist das Leckerhaus während der Schulferien g­ eschlossen.



Auf den Geschmack gekommen
Im Jugendzentrum „Opa Seemann“ wird ein offener Kochkurs angeboten – mit großem Erfolg
Schnell noch ein paar
frische Kräuter gezupft,
etwas Öl und Essig angerührt, Salz und Pfeffer
dazu – fertig ist die Salatsauce. Der 11-jährige
David und der 12-jährige
Luca widmen sich auch
diesem letzten Detail des
Abendessens mit großer
Ernsthaftigkeit und Sorgfalt. Zuvor haben sie bereits einen Flammkuchen
zubereitet, der nun im
Ofen gart und appetitlich
duftet.

Die beiden Jungs gehören zu
einer Kochgruppe, die sich
seit gut drei Jahren im Jugendzentrum Opa Seemann
trifft. Angeleitet werden sie
von einem professionellen
Koch: Dirk Uiffinger arbeitet
normalerweise im Mövenpick-Restaurant am Kröpcke
als stellvertretender Küchenchef.
„Ich habe dort früher
eine Kochschule betrieben.
Als ich gefragt wurde, ob

ich auch Jugendlichen das Kochen
beibringen möchte, habe ich sofort
‚ja‘ gesagt“, erzählt Dirk Uiffinger. Für
Astrid Bennewitz, Leiterin des Jugendzentrums, war der Koch ein echter
Glücksgriff: „Er hat einen ganz wunderbaren Umgang mit den Jugendlichen, erklärt gut, geht auf sie ein und
lässt ihre Wünsche zu.“
Für die offene Kochgruppe müssen
sich die TeilnehmerInnen nicht anmelden. Wer Lust hat, stößt freitagsnachmittags einfach dazu. Seit einigen
Monaten treffen sich vor allem Jungen
verschiedener Nationalitäten. „Jungen
kochen sehr gerne, wir wollen sie deshalb gezielt heranführen“, sagt Astrid
Bennewitz. Das Angebot trägt den
Titel „Kochen 2.0“, weil Gerichte aus
verschiedenen Kulturen ausprobiert
werden.
Tipps und Kniffe vom Profi

Zunächst überlegen die Jugendlichen
mit dem Koch gemeinsam, was sie
essen wollen. Anschließend besorgt
Dirk Uiffinger die frischen Zutaten, die
wenig später gemeinsam zubereitet
werden. Dabei zeigt ihnen der Profi
viele Tipps und Kniffe. Gekocht wer-

SOZIALDIENST: Kommunaler Sozialdienst Hannover, Oert­
zeweg 5/ Eingang Fuhsestraße (Leinhausen). Die MitarbeiterInnen sind jeden Montag und Donnerstag zwischen 8.30 und 11
Uhr unter Telefon (05 11) 16 84 93 40 zu erreichen.

POLIZEI: Das Polizeikommissariat Stöcken befindet sich in der
Stöckener Straße 85; Telefon (05 11) 1 09 38 15 (keine Notrufnummer!).

WOHNEN+: Beratung zu den Themen Pflege, Gesund­heit
und Soziales in der Moorhoffstraße 19. Ansprechpartnerin
Birgit ­Bechinie ist unter der Rufnummer (05 11) 45 96 03 75
erreichbar. Sprechzeiten sind dienstags von 17 bis 18 Uhr, mitt­
wochs von 9 bis 11 Uhr und freitags von 9 bis 10 Uhr.
GESUND IN STÖCKEN: Informationen und ver­schiedene

Angebote zum Thema ­Gesundheit mittwochs im ­Stadtteil­laden,
Ithstraße 8. Kontakt: Nanette Klieber, Telefon (0163) 4 58 11 55.

DRK-SENIORENBÜRO: Seniorenbüro des Deutschen
Roten Kreuzes in der Stünkel­straße 12 (Ledeburg), der Eingang
befindet sich in der Baldeniusstraße. AnsprechpartnerInnen
sind ab 2017 Werner Biermann, Telefon (05 11) 79 15 34, E-Mail
webi@htp-tel.de, sowie Monika Klimmek, Telefon (05 11)
60 23 57, E-Mail monika.klimmek@htp-tel.de.

SENIORENSERVICE: Kommunaler Seniorenservice Han­

nover in der Ihmepassage 5 (Linden). Leslie Neis ist telefonisch
unter (05 11) 16 84 29 00 zu erreichen. Montags und mittwochs
arbeitet sie von 9 bis 13 Uhr in der Begegnungsstätte Herren­
hausen, Herrenhäuser Str. 54, Telefon (05 11) 16 84 76 88.

SANIERUNGSMANAGEMENT STÖCKEN (IM AUFTRAG DER LANDESHAUPTSTADT HANNOVER):
Kostenlose Beratungen und Informationen für Haus- und Woh­
nungseigentümerInnen sowie MieterInnen zu den Themen Sanie­
rung und Modernisierung, Wärmeversorgung, Fördermöglich­
keiten, Strom und Energiesparen. Arbeitsgemeinschaft QuartierE,
Telefon (05 11) 21 90 52 40, E-Mail: energie@stoecken.info.

Ausgabe 12 / Dezember 2016

Das gemeinsame Essen ist Abschluss und Höhepunkt des Kochkurses. Eingeladen
sind alle BesucherInnen des Jugendzentrums – auch die, die nicht gekocht haben.

So wird‘s gemacht: Mövenpick-Koch Dirk Uiffinger zeigt den Jugendlichen, wie man aus frischen
Zutaten schmackhafte Gerichte zubereitet.

den mitunter ebenso ungewöhnliche
wie ungewohnte Gerichte, erzählt Dirk
Uiffinger: „Neulich gab es zum Beispiel
Fufu. Das typisch afrikanische Essen
besteht unter anderem aus Kochbananen, Maniok und Fleisch und wird zu
einem festen Brei verarbeitet.“
Das Gericht kam bei den TeilnehmerInnen gut an. Sie freuen sich über
die Vielfalt der Küche: „Wir können
hier viel lernen und schieben nicht
einfach eine Pizza in den Ofen“, betont
Luca. Und David hat einige Rezepte bereits zuhause mit seiner Mutter nachgekocht: „Die war sehr begeistert“,
freut er sich.
Luca geht mit seinen Freunden
zwar immer noch in Fast Food-Restaurants, er konnte sie aber auch schon
auf den Geschmack bringen, von ihm
und den anderen TeilnehmerInnen
am Kochkurs frisch zubereitete Speisen zu probieren. Das anschließende
Essen im großen Kreis ist für alle der
krönende Abschluss: „Das ist immer
sehr gemütlich“, sagt Astrid Bennewitz. Eingeladen sind alle, die sich im

Jugendzentrum aufhalten. Diejenigen,
die nicht gekocht haben, übernehmen
Aufgaben wie den Tisch zu decken.
Beim Essen kommen dann alle
ins Gespräch – auch über Fragen der
Ernährung. „Wir wollen den Umgang
mit Lebensmitteln und gesundes Essen näherbringen“, erläutert Astrid
Bennewitz. In erster Linie geht es aber
um die Freude am Kochen und den
Spaß am Essen. „Wenn man es selbst
gemacht hat, schmeckt es besonders
gut“, betont David.

Stolz präsentieren Luca und David den Flammkuchen, der gerade aus dem Ofen kommt.

Nachbarschaft feiert sich

Frühlingsgruß wartet in der Erde

Das Fest der Nachbarn hat
in Stöcken mittlerweile
Tradition: Auch dieses Jahr
feierten Ende Mai viele BewohnerInnen des Quartiers
im Innenhof des Hauses
Moorhoffstraße 19 zusammen. Das Programm sah
jede Menge Aktionen für
Kinder und Erwachsene vor
– von Basteln über Tanz und
Trommeln bis hin zu einer
Ballonaktion.

Die StöckenerInnen dürfen sich
schon auf das kommende Frühjahr
freuen: Mit den ersten Sonnenstrahlen und warmen Tagen werden
an der Hogrefestraße bunte Blumen
erblühen. Rund 700 Zwiebeln wurden dort im Oktober und November
in die Erde gesetzt.
Auftakt war eine gemeinsame
Aktion des Quartiersmanagement
Stöcken und des Vereins „Grüne
Brücke“, ein Beschäftigungsprojekt
der Gesellschaft für Bauen und

Natürlich darf bei einem
solchen Fest das kulinarische Angebot nicht fehlen:
Es gab Kaffee und Kuchen,
Bratwurst vom Grill und
alkoholfreie Cocktails. Gefördert wurde die Veranstaltung aus Mitteln des BundLänder-Programms „Soziale
Stadt“, dem Quartiersfonds
und der Gesellschaft für Bauen und Wohnen in Hannover
(GBH).

Wohnen Hannover (GBH). Mehrere
AnwohnerInnen zogen, ausgestattet mit Gartenarbeitsgeräten, am
Nachmittag des 27. Oktober los,
um einen Teil der Blumenzwiebeln
einzubuddeln. Einige PassantInnen
verfolgten das Geschehen mit
großem Interesse.
Nach der Arbeit gab es für alle
Beteiligten im Stadtteilladen Kaffee, Kuchen und Börek. Der Verein
„Grüne Brücke“ setzte die Pflanzaktion an den folgenden Tagen fort.

STÖBER-TREFF STÖCKEN: Günstiger Verkauf von gut
erhaltenen Gebrauchtwaren, Entgegennahme von Sachspen­
den in der Weizenfeldstraße 62. Geöffnet montags und don­
nerstags von 13 bis 18 Uhr, dienstags, mittwochs, freitags und
samstags von 10 bis 15 Uhr. Telefon: (0511) 979 399 77. E-Mail:
­stoeber-treff-stoecken@werkstatt-treff.de.
TALENTE-TREFF:

Anlaufstelle für arbeitssuchende Frauen und Männer ab 27
Jahren, das heißt sowohl Orientierung für die Arbeitssuche
als auch konkrete Hilfe. Öffnungszeiten: Dienstags 10 bis
12 Uhr, donnerstags 14 bis 16 Uhr und nach Absprache.
Eichsfelder Straße 56, Telefon: (0511) 590 248 09. E-Mail:
talente-treff@werkstatt-treff.de.

Gemeinsam tanzten die TeilnehmerInnen des Nachbarschaftsfestes im
Innenhof des Hauses Moorhoffstraße 19.

An der Hogrefestraße wurden jede Menge Löcher ausgehoben, um darin Blumenzwiebeln
zu verbuddeln. Die werden im kommenden Frühjahr erblühen.

Leben in Stöcken

Ausgabe 12 / Dezember 2016

Das Leben trotz Schmerzen managen

In einem Kurs im Gesundheitstreff Stöcken lernten chronisch Kranke, wie sie mit ihrem Leiden besser umgehen können
Wenn die Schmerzen kamen, zog
sich Lothar Bansemer früher in
sein Schneckenhaus zurück. „Ich
bin dann nicht mehr rausgegangen,
habe Termine ausfallen lassen und
Pflichten vernachlässigt“, erzählt
der 49-Jährige. Als Entschuldigung
hielt immer sein chronisches Leiden
her. Das kann er zwar nicht lindern,
aber seit er den INSEA-Kurs im
Stadtteilladen besucht, geht er
anders damit um: „Ich habe gelernt,
die Schmerzen anders wahrzunehmen und zum Beispiel mit Atemund Entspannungstechniken darauf
zu reagieren.“

Auch Selbstdisziplin und Selbstmanagement gehörten zu den wesentlichen Inhalten des Kurses,
der vergangenen Herbst zum ersten Mal angeboten wurde. Die
12 TeilnehmerInnen trafen sich an
sechs Terminen für jeweils zweieinhalb Stunden im Stadtteilladen. INSEA
steht für „Initiative für Selbstmanage-

Einmal wöchentlich traf sich die Gruppe
im Stadtteilladen. Die Atmosphäre war
– trotz des schwierigen Themas – locker.

ment und aktives Leben“. Das Konzept
wurde unter anderem von der Medizinischen Hochschule Hannover und
der Patientenuniversität entwickelt.
Zu KursleiterInnen werden chronisch
Kranke ausgebildet, die das Programm
bereits durchlaufen haben.
Ziel der Kurse ist es, chronisch
Kranke sowie deren Angehörige darin
zu unterstützen, dass sie Schwierigkeiten im Alltag erkennen, einschätzen und äußern können. Sie sollen
außerdem lernen, Entscheidungen zu
treffen, Handlungen zu planen, sich
konkrete Ziele zu setzen und umfangreiche Aufgaben in kleinen, durchführbaren Schritten anzugehen.
Die Gruppe hilft TeilnehmerInnen,
konsequent zu sein

„Wir haben uns jedes Mal selbst eine
Art Hausaufgabe aufgegeben“, berichtet Lothar Bansemer. „Beim nächsten
Treffen wurde dann gefragt, ob wir
diese erledigt haben. Die Gruppe hilft
einem, konsequent zu sein, schließlich
hat man es ja vor allen gesagt.“ Er und
seine Frau, die ebenfalls den Kurs besucht hat, hatten sich beispielsweise
vorgenommen, immer gemeinsam
mit dem Hund spazieren zu gehen
– auch wenn einer von beiden akute
Schmerzen hat. „Wir haben konkrete
Lösungen gefunden“, freut sich Helga Bansemer. Das Ehepaar aus dem
Stadtteil Ledeburg fand es hilfreich,
sich mit anderen Betroffenen über

Siegfried Gahlstorf (Bildmitte) sprach mit Helga und Lothar Bansemer über ihre chronischen Leiden. Gemeinsam erarbeiteten sie
Konzepte, wie sie künftig besser damit umgehen können.
ähnliche Probleme austauschen zu
können: „Wir können die Kurse unbedingt weiterempfehlen.“
„Man hörte von den anderen, wie
sie mit ihren Schmerzen umgehen“,
ergänzt Inge Kassens, die ebenfalls
am Kurs teilgenommen hatte. Weil
ihr Mann verstorben und sie selbst
umgezogen war, hatte die Stöckenerin ihr chronisches Leiden lange Zeit

Ausgezeichnetes Engagement
Der Kleiderkammer für Flüchtlinge wurde vom Bezirksrat HerrenhausenStöcken der Ehrenamtspreis verliehen
Seit nunmehr fast zwei Jahren
erhalten Flüchtlinge in der Kleiderkammer der katholischen Kirche
St. Adalbert gegen ein geringes
Entgelt Kleidung, Bettwäsche und
Handtücher. Die Nachfrage ist
groß, das Engagement der vielen
ehrenamtlichen Helfer ebenfalls.
Deshalb wurde das Projekt nun vom
Stadtbezirksrat HerrenhausenStöcken mit dem Ehrenamtspreis
ausgezeichnet. Dieser ist mit 500
Euro dotiert.

„Das ist eine tolle Bestätigung für
unsere Arbeit. Wir geben nicht nur
Kleidung aus, sondern sprechen mit
den Besucherinnen und Besuchern
auf Augenhöhe. Auch untereinander
kommen sie ins Gespräch,“ sagt Pilar Cantoria-Zschau, Koordinatorin
der Kleiderkammer und Mitglied des
Integrationsbeirats HerrenhausenStöcken. Jeden Donnerstag zwischen
10 und 12 Uhr können Flüchtlinge, die
in Unterkünften in der Nähe leben,
in die ehemalige Pfarrerswohnung in
der Stöckener Straße 43 kommen. Sie
finden dort eine große Auswahl vor
allem an Kleidung vor, die gut sortiert
in Regalen ausliegt oder auf Ständern
hängt. Die Abgabe der Waren wird in
einer Kartei dokumentiert. Am Nachmittag können zwischen 15 und 17
Uhr Spenden gebracht werden, die
anschließend begutachtet und einsortiert werden.
Das bunt gemischte Team besteht
aus Ehrenamtlichen mit verschiedenen Kompetenzen. Sie stammen
aus verschiedenen Ländern und Kul-

Das Team von der Kleiderkammer für Flüchtlinge der katholischen Kirche St. Adalbert
freut sich über die Verleihung des Ehrenamtspreises.
turen und wissen, wie es ist, wenn
man in einem fremden Land Fuß fassen möchte. „Deutschland ist inzwischen unsere Heimat geworden. Wir
haben viel bekommen und wollen nun
auch anderen helfen“, sagt Pilar Cantoria-Zschau. Viele MitarbeiterInnen
haben sich über die gemeinsame Arbeit angefreundet und empfinden den
Erfahrungsaustausch als bereichernd.
Stiftung hilft finanziell

„Ich bin begeistert über das ehrenamtliche Engagement und über die
wertschätzende Art, wie hier die
Kundinnen und Kunden behandelt
werden“, sagte Ricarda Niedergerke,
die das Projekt gemeinsam mit ihrem
Mann aus Mitteln ihrer „Ricarda und
Udo Niedergerke Stiftung“, die von

der Bürgerstiftung verwaltet wird,
finanziell unterstützt. Das Ärzte-Ehepaar im Ruhestand besuchte die
Kleiderkammer im vergangenen Juni.
Nachdem sie sich einen Eindruck verschafft und viele Erfahrungsberichte
des Teams gehört hatten, waren die
beiden überzeugt, dass das Angebot
aufrechterhalten bleiben sollte. Deshalb sagten sie Pilar Cantoria-Zschau
zu, die Kleiderkammer für ein weiteres
Jahr aus Stiftungsmitteln zu unterstützen.
Die Kleiderkammer, die im März
2015 eröffnet wurde, geht auf eine
Initiative der AG Willkommenskultur
zurück. Die Räume stellt die Kirchengemeinde gegen einen geringen Beitrag zur Verfügung. Teile der Einrichtung finanzierte der Unterstützerkreis
Flüchtlingsunterkünfte Hannover e.V.

mit Schmerztabletten unterdrückt
und kaum noch Hilfen in Anspruch
genommen. Jetzt geht sie wieder zum
Arzt und zur Krankengymnastik und
setzt sich konkrete Ziele, die sie auch
einhält. „Wichtig ist es, intensiver auf
sich selber zu achten und auch einmal
‚nein‘ zu sagen“, meint die 78-Jährige.
Die kostenlosen Kurse laufen unter
dem Titel „Gesund und aktiv leben“

und sollen auch künftig im Gesundheitstreff von Gesund in Stöcken
stattfinden. Unterstützt wird das
Programm von der Landeshauptstadt
Hannover sowie dem Fachbereich
Gesundheit der Region Hannover.
Anmeldungen nimmt Nanette Klieber
entgegen. Sie ist telefonisch unter
0163 – 458 11 55 und per Mail an
n.klieber@gmx.net zu erreichen.

Stöber-Treff ist
beliebter Treffpunkt
Zahl der Kunden steigt – Langzeitarbeitslose
erhalten berufliche Perspektive
Vom Kinderspielzeug über den Anzug bis zum Krimi: Das Angebot im
Stöber-Treff Stöcken ist groß. Vor
drei Jahren wurde das Sozialkaufhaus in der Weizenfeldstraße 62
eröffnet. Die KundInnen erhalten
hier hochwertige Ware zu äußerst
günstigen Preisen. „Die Nachfrage
ist groß, die Umsätze steigen stetig“, berichtet Astrid Schubert
vom Werkstatt-Treff Mecklenheide. Der Verein ist für die Organisation und den Betrieb des
Stöber-Treffs verantwortlich.
Die Einrichtung bietet Menschen, die nur schwer Arbeit
finden, die Möglichkeit, einer
regelmäßigen
Beschäftigung
nachzugehen: Derzeit arbeiten
dort 16 Personen, darunter sieben
TeilnehmerInnen in Arbeitsgelegenheiten und sechs TeilnehmerInnen des Bundesprogramms
Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt.
Sie werden von Festangestellten
sowie ehrenamtlichen MitarbeiterInnen unterstützt.
In den Verkauf kommen Spenden von Firmen und Privatleuten.
Die Ware wird zunächst sortiert
und – falls nötig – aufbereitet. Die
Sachspenden sollten aber nicht
vor der Tür des Stöber-Treffs abgelegt werden, betont Astrid Schubert: „Die Säcke sind dann meist
schon geöffnet und durchwühlt,
wenn die Mitarbeiter zur Arbeit

Ein Teil des Teams vom Stöber-Treff:
(v.l.n.r.) Antje Usher, Klaus Wilke,
Annika Westermann, Majed Karin
Morad, Heike Löffler, Renate Czieslick.
kommen. Wir bitten deshalb
darum, die Sachspenden während
der Öffnungszeiten zu bringen.“
Geöffnet hat der Stöber-Treff
montags und donnerstags von 13
bis 18 Uhr. Dienstags, mittwochs,
freitags und samstags können
KundInnen zwischen 10 und 15
Uhr kommen. Viele besuchen das
Sozialkaufhaus nicht nur, um einzukaufen, sondern auch weil sie
dort mit den MitarbeiterInnen und
anderen KundInnen ins Gespräch
kommen. „Der Laden hat sich als
ein beliebter Treffpunkt im Quartier etabliert“, sagt Astrid Schubert. Die meisten BesucherInnen
seien über 30 Jahre alt und weiblich, der Anteil an Männern werde
jedoch stetig größer.

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Leben in Stöcken



Ausgabe 12 / Dezember 2016

Der Weg ist das Ziel
Die „Stöckener Spaziergänge“ starten seit
einiger Zeit im inklusiven Kulturcafé Anna Blume
Wer zu Fuß unterwegs ist, sieht
die Welt mit anderen Augen: Das
langsame Tempo ermöglicht den
Blick auf Details, Wind und Wetter
sind unmittelbar spürbar, beim
gemeinsamen Gehen kann man
sich in aller Ruhe austauschen.
Vielleicht ist das der Grund,
­warum die „Stöckener Spaziergänge“ so beliebt sind. Jeweils
rund 40 Interessierte kamen allein
zu den beiden Spaziergängen, die
vergangenen Sommer über den
Stöckener Friedhof führten.
„Darunter waren einige, die an
beiden Veranstaltungen teil­
genommen haben“, freut sich
Margit Mertz, die die Spaziergänge begleitet.

Vielleicht liegt es auch an ihr, dass der
Zuspruch so groß ist. Denn Margit
Mertz kennt sich auf dem Stöckener
Friedhof sehr gut aus und kann viel zur
Geschichte, zur gärtnerischen Gestaltung sowie zu einigen Gräbern erzählen. Sie halte allerdings keine Vorträge
und mache auch keine Führung, betont
sie. Vielmehr weise sie auf Besonderheiten hin und berichte im Vorbeigehen
oder auf Nachfrage Wissenswertes.
Spaziergänge über den Friedhof finden zu jeder Jahreszeit statt. Aber
auch andere Strecken werden gelaufen: So stand etwa Ende August ein
Sonntagsspaziergang nach Marienwerder auf dem Programm. Die Veranstaltung „Stöckener Spaziergänge“ gibt es
schon seit einigen Jahren und wurde

Rund 40 TeilnehmerInnen trafen sich vergangenen Sommer auf dem Stöckener Friedhof zum gemeinsamen Spaziergang (Bild oben).
Margit Mertz (Bild unten links) gab eine kleine Einführung und Erläuterungen zur gärtnerischen Gestaltung sowie zu einigen Gräbern.
Bevor es losging, trafen sich viele SpaziergängerInnen im integrativen Kulturcafé Anna Blume.
von der AG Öffentlichkeit und Beteiligung der Vor-Ort-Runde initiiert. Neu
ist in diesem Jahr, dass alle Ausflüge
im Café Anna Blume am südlichen
Hauptzugang des Friedhofs starten.
Hier können sich die TeilnehmerInnen zunächst mit Kaffee und Kuchen
stärken – entweder im stilvoll eingerichteten Café oder in dem kleinen

Ortswechsel fürs Stadtteilfest
In der Vergangenheit fand das
Stadtteilfest Stöcken im und am
Freizeitheim statt. Doch das wurde im Sommer abgerissen, weil an
derselben Stelle ein neues „Stadtteilzentrum“ entstehen soll. Das
Freizeitheim als Veranstalter suchte
deshalb nach einem anderen geeigneten Ort – und wurden mit der IGS
Stöcken fündig: Dort konnte dieses

Jahr am Samstag, 3. September,
nachmittags gefeiert werden. Mehrere große Banner im Stadtteil wiesen in den Tagen zuvor auf das Fest
und den Ortswechsel hin.
Das Quartiersmanagement Stöcken bot eine Mitmachaktion zum
Thema „Stöcken bewegt, weil...“ an.
Den Satz konnten die BesucherInnen
mit eigenen Ideen zu Ende führen.

Von den Ergebnissen wurden Fotos
gemacht, die die TeilnehmerInnen
mitnehmen konnten. Außerdem gab
es eine Menge Spiel- und Bastelangebote für Kinder sowie Infostände
von Initiativen im Stadtteil. Wer
wollte, konnte zwei Lastenfahrräder
ausprobieren. Dafür wurde auf dem
Schulhof ein Parcours angelegt.
Ein Highlight der Veranstaltung
war die Öffnung einer Plombe, die
bei Erdarbeiten nach dem Abriss des
Freizeitheims gefunden worden war.

Feste Termine
im Stadtteil

Offener Spieletreff für Erwachsene von 16.30 bis 18.30
Uhr. In gemütlicher Runde werden Gesellschafts- und Kar­
tenspiele gespielt.

STADTTEILLADEN

Sonnabend
Lesecafé: siehe Donnerstag und Freitag

Die Teilnahme an allen Angeboten des ­Stadtteilladens ist
kostenlos.
Montag
Bürozeiten: Das Team des Stadtteilladens (Nanette Klie­
ber, Lore Schauder und Rosemarie Altenburg) sind persön­
lich und telefonisch von 14 bis 16 Uhr im Stadtteilladen in
der Ithstraße 8 zu erreichen. Die Rufnummer lautet (05 11)
70 03 37 61.
Dienstag
Nachbarschaftshilfe: Von 9 bis 11 Uhr bietet Hatice Icik
in türkischer und deutscher Sprache kostenlose Nachbar­
schaftshilfe an.
Russische Nachbarschaftshilfe: Von 13 bis 15 Uhr bietet
­Irina Yura in russischer und deutscher Sprache kostenlose
Nachbarschaftshilfe an.
Mittwoch
Angebot von „Gesund in Stöcken“: Von 10 bis 11 Uhr Wal­
ken für AnfängerInnen und Fortgeschrittene; von 11 bis 13
Uhr „gesundes Frühstück“.
Donnerstag
„Starke Frauen – engagierte Frauen“ von 9 bis 11 Uhr.
Unter der Leitung der Gesundheits- und Bildungslotsin
Ömür Türk findet ein Bildungsangebot für türkische Frauen
statt. Hierzu werden unterschiedliche Institutionen auf­
gesucht oder FachreferentInnen eingeladen.
Lesecafé: BesucherInnen können zwischen 12 und 13 Uhr
kostenlos deutsche und russischsprachige Tageszeitungen
und Zeitschriften sowie Bücher aus dem ­offenen Bücher­
schrank lesen. Das Lesecafé wird von Irina Yura geleitet.
Geselliges Handarbeiten von 15 bis 17 Uhr. In ungezwun­
gener Atmosphäre gemeinsam stricken oder häkeln.
Freitag
Lesecafé: siehe Donnerstag

Sonntag
Sonntagscafé: An jedem 2. Sonntag im Monat findet unter
der Leitung von Margit Mertz von 15 bis 17 Uhr das Sonn­
tagscafé statt.

GESUND IN STÖCKEN:
Montag
„Sport und Spaß statt Körperkult“: Gymnastik für junge und
ältere Frauen unterschiedlicher Herkunft und Kultur von 11
bis 12 Uhr im Centrum für Physiotherapie in ­Stöcken, Eichs­
felder Straße 95. Die Teilnahmegebühr beträgt 2,50 Euro.
Eine 5er-Karte kann direkt vor Ort erworben werden. Eine
kostenlose Schnupperstunde ist möglich. Anmeldung über
die Physiotherapiepraxis Hotho, Telefon (05 11) 75 65 88.
Achtsamkeit in Ruhe und Bewegung: Mehrmals im Jahr
finden Übungskurse für ehemalige MBSR-TeilnehmerInnen
sowie Menschen mit Meditationserfahrung statt. Auskunft
erteilt Projektkoordinatorin Nanette Klieber, Telefon
01 63/ 4 58 11 55.
Dienstag
In Kooperation mit dem KSH wird ein Funktionstraining
angeboten und zwar von 10 bis 10.30 Uhr sowie von 10.30
bis 11 Uhr im Centrum für Physiotherapie in Stöcken,
Eichsfelder Straße 95. Anmeldung über die Physiothera­
piepraxis Hotho, Telefon (05 11) 75 65 88.
QIGONG: Mehrmals im Jahr Kurse für AnfängerInnen und
Fortgeschrittene. Auskunft erteilt Projektkoordinatorin
Nanette Klieber, Telefon 01 63/ 4 58 11 55.
Mittwoch
Walking für AnfängerInnen und Fortgeschrittene: Kosten­
loses Training unter Anleitung von Margit Mertz. Start ist
um 10 Uhr am Stadtteilladen in der Ithstraße 8. Im
Anschluss daran findet im Stadtteilladen das „Gesunde
Frühstück“ statt. Alle TeilnehmerInnen bringen bitte
etwas Leckeres fürs Büffet mit.

Garten davor. Bedient werden die Gäste von Menschen mit und ohne Behinderungen. Die Inklusion ist Cafébetreiberin Ute Wrede ein sehr wichtiges
Anliegen. Sie bietet außerdem Produkte an, die überwiegend aus der
Region stammen, und organisiert
regelmäßig kulturelle Veranstaltungen.

Sie war vergraben worden, als das
Gebäude errichtet wurde. Was darin
war, wusste niemand. Entsprechend
groß war die Spannung. Der Fund
war jedoch unspektakulär: Hervor
kamen zwei Zeitungen – Ausgaben
von dem Tag, an dem die Plombe
vergraben wurde.
Stöcken bewegt viele Menschen: Die Gründe
dafür konnten sie auf einen Zettel schreiben.
Wer wollte, ließ sich dann auf einem Fahrrad
fotografieren.

Donnerstag
„Starke Frauen – engagierte Frauen“: Kostenloses und
zweisprachiges Bildungsangebot für jüngere und ältere
türkische Frauen unter Leitung der Bildungs- und Gesund­
heitslotsin Ömür Türk von 9 bis 11 Uhr im Stadtteilladen.
„Sport und Spaß statt Körperkult“: siehe Montag
Funktionstraining in Kooperation mit dem KSH: von 10 bis
10.30 Uhr, von 10.30 bis 11 Uhr, von 17 bis 17.30 Uhr und
von 17.30 bis 18 Uhr im Centrum für Physiotherapie in Stö­
cken, Eichsfelder Str. 95. Anmeldung über die Physiothera­
piepraxis Hotho, Telefon (05 11) 75 65 88.

WOHNEN+:

Montag
10 bis 10.45 Uhr: Sitzgymnastik
11 bis 14 Uhr: Gemeinsames Kochen und anschließendes
Mittagessen*
Dienstag
11 bis 12.30 Uhr: Gitarrenkurs

Impressum

Herausgeber:
Landeshauptstadt Hannover
Der Oberbürgermeister
Sachgebiet Stadterneuerung,
Rudolf Hillebrecht Platz 1,
30159 Hannover, in Zusammenarbeit
mit dem Bereich Presse- und
­Öffentlichkeitsarbeit.
Die Sanierungszeitung erscheint
in unregelmäßigen Abständen und
wird im Sanierungsgebiet Stöcken
kostenlos an alle Haushalte verteilt.

15 bis 17 Uhr: Kaffeenachmittag (manchmal mit Vorträgen
und jeden 3. Dienstag Besprechung von Neuigkeiten)

Projektleitung:
Katja Bicker und Gereon Visse

Mittwoch
9 bis 11 Uhr: Türkische Frühstücksgruppe

Redaktion:
Sebastian Hoff

11 bis 14 Uhr: Gemeinsames Kochen und anschließendes
Mittagessen*

Layout:
Christian Smit

15 bis 18 Uhr: Kartenrunde

Druck:
Quensen Druck + Verlag GmbH & Co. KG
31135 Hildesheim

Donnerstag
11 bis 14 Uhr: Gemeinsames Kochen und anschließendes
Mittagessen*
Ab 14.30 Uhr: Gedächtnistraining (jeden 2. Donnerstag im
Monat)
Freitag
ab 15 Uhr: Kartenrunde, Gesprächsrunde oder Handarbei­
ten (jeden 2. Freitag im Monat)
* Bei Interesse bitte bei Birgit Bechinie anmelden
(Diakoniestation Moorhoffstr. 19, Tel.: (0511) 459 603 75)
        
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