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Full text: Hainholz (Rights reserved) Issue33.2021 (Rights reserved)

Hainholz Zeitung Sozialer Zusammenhalt Nu m m er 3 3 | Ju li 2 0 2 1 Es grünt so grün In dieser Ausgabe Das Projekt „Hainholz pflanzt an“ kam im Stadtteil sehr gut an. ll Der Umbau hat begonnen! Rund 60 Menschen pflanzten die Samen ein und können bald ihr eigenes leckeres Gemüse ernten. as für ein erfolgreiches Gemeinschaftsprojekt: Rund 60 Hobbygärtner*innen meldeten sich bei der ersten Vorsitzenden des Vereins „Wir sind Hainholz e.V.“, Anja Alsweh-Kurz, um sich an „Hainholz pflanzt an“ zu beteiligen. Der Verein hatte das Projekt gemeinsam mit dem Teegartenbeirat, dem Ehrenamtsstammtisch und dem Werkstatttreff Mecklenheide (WTM) angeschoben. Man wollte während der Kontaktbeschränkungen die Menschen zumindest virtuell näher zusammenbringen. „Das ist wunderbar gelungen“, freut sich die Vereinsvorsitzende. Alle Beteiligten hatten einen wichtigen Part: Der Teegartenbeirat übernahm das Finanzielle, der Verein kümmerte sich um die Logistik samt Veröffentli­ chung, der WTM steuerte ein Plakat bei und der Ehre­namts­stamm­tisch sorgte für das Überbringen der Pakete. Alle Interessierten bekamen nämlich kostenlos Pflanzpakete samt Aufzuchtanleitung und Kokospellets gebracht. Die Samen sollten sie aussähen und von ihren keimenden Pflanzen Fotos an den Verein schicken. Die besten drei Fotos wurden gekürt, den ersten Preis erhielt die Kindertagesstätte „Hainholzer Hafen“. n ll In den Startlöchern Im ehemaligen Gemeindehaus an der Turm­straße wurde im Inneren schon viel verändert. Bald soll der Umbau richtig beginnen. Seite 3 ll Klein, aber fein! Der Kultursommer „Hainholz Spezial“ steigt im Sommer mit einem kurzen, aber abwechslungsreichen Programm. Seiten 4/5 ll Neuer Bücherschrank kommt Das beliebte Angebot bleibt erhalten. Künftig soll es noch mehr Kinder- und Jugendbücher geben. Mit kleinen Lese­­­­inseln wird gefeiert. Seite 6 Viel neue Power beim VfV Hainholz Dennis Kronshage als erster Vorsitzender und drei weitere neue Vorstandsmitglieder packen jetzt im Verein tatkräftig mit an. Vieles wurde schon vorangebracht. E ine übersichtliche, modern gestaltete Website, eine im Design dazu passende Vereinszeitschrift, etliche neue Sponsoren und endlich wieder ein vollständiger Vorstand: Beim Verein für Volkssport (VfV) Hainholz geht es mit ganz viel neuer Power seit einem halben Jahr so richtig aufwärts. Und das obwohl die Bestimmungen im Zusammenhang mit der Corona-Krise die Aktivitäten des Traditionsvereins immer noch stark einschränken und fast kein Training stattfinden kann. Wichtigster Schritt für diese gute Entwick­lung war es, dass der Verein im Herbst 2020 mit Dennis Krons­hage einen neuen ersten Vorsitzenden ge­­ fun­den hat. Der erfahrene Geschäftsmann, der schon seit seiner Kindheit dem Verein treu ist und mehrere Unternehmen führt, konnte anschließend Laura Harberding für das Amt der Kassiererin und Wiebke Rose für das der Schriftführerin gewinnen. Zunächst wurden die Posten des ersten Vorsitzenden, der Kassiererin und der Schriftführerin kommissarisch besetzt, da aufgrund der CoronaKrise keine Wahlen stattfinden konnten. Seit der Mitgliederversammlung im April 2021 sind sie offiziell gewählt. Zur bevorstehenden Wahl konnte Dennis Kronshage zudem noch Marco Antonio D'Andrea für das Amt des ersten stellvertreten­den Vorsitzenden gewinnen. Simone Granel-Sprengel, die bis dahin den Posten der ersten stellvertretenden Vorsitzenden besetzte, wurde auf eigenen Wunsch zur zweiten stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Stephan Lindenau bleibt weiterhin Jugendwart. „Der neu zusammengesetzte Vorstand hat schon so vieles angeschoben, das ist richtig großartig. Endlich geht es wieder nach vorne“, freut sich Michaela Lindenau. Sie hatte den Verein mehr als zwei Jahre lang gemeinsam mit zwei weiteren Vorstandmitgliedern ohne Vorsitzenden geführt und brauchte dringend Entlastung. Inzwischen ist sie aus dem Vorstand aus­ge­schieden. Dennis Kronshage und seine Vorstandskolle­g*in­ nen haben nicht nur die Website relaunched, die Vereinszeitschrift neu aufgelegt und mehrere engagierte Sponsoren gewonnen. Sie haben auch die gesamte Mitgliederverwaltung geordnet und besser strukturiert. Die drei großen Fußballplätze und das Kleinspielfeld sehen jetzt ebenfalls wieder gut aus: Sie wurden saniert, die Bandengeländer neu gestrichen und ausgebessert und die Bandenwerbung komplett erneuert. Die Kabinen wurden grundgereinigt. „Jetzt ist alles wieder ansehnlich und einladend, das ist mir ganz wichtig. Denn es ist doch so: Nur wenn man sich an einem Ort wohlfühlt, dann kommt man auch gerne wieder“, betont der Vereinsvorsitzende. Im Moment hat der Verein 180 Vereinsmitglie­ der in den zwei Sparten Fußball und Handball. Einst waren es mehr als 500 Mitglieder. Aber auch das soll sich möglichst in den kommenden Monaten und Jahren wieder ändern und ein Aufwärtstrend eingeleitet werden. Es gibt zum Beispiel zwei relativ neue Tennisplätze auf der Anlage, die vor circa sechs Jahren gebaut und bislang fast nicht bespielt wurden. Sie sollen als nächstes eine Auffrischung bekommen und dann eventuell auch weitere Sportler*innen in den Verein bringen. n Dennis Kronshage (Vierter von links) und sein Team packen gemeinsam beim VfV Hainholz an. Bald wollen sie auch die Tennissparte neu aufbauen. Foto: VfV Hainholz Grafik: Vexels.com Grafiken: Freepi k Collag e: Kerstin Thiem W Die Neugestaltung von Spielplatz und Stadtgrünplatz an der Fenskestraße geht in großen Schritten voran. Seite 2 2 Hainholz Zeitung Nummer 33 Juli 2021 Der Umbau hat begonnen! Die Neugestaltung von Spielplatz und Stadtgrünplatz an der Fenskestraße geht in großen Schritten voran. E s sieht Tag für Tag ein kleines bisschen anders aus und Passant*innen können längst erkennen: Es tut sich was an der Fenskestraße! Der Umbau des rund 2.400 Quadratmeter großen Stadtgrünplatzes und Spielplatzes hat Mitte April begonnen. Seither geht es in großen Schritten voran. Nachdem die Baustelle durch Bauzäune rundum gesichert worden war, rückten plangemäß die Baumaschinen an, um den Platz zu räumen. Alle abgenutzten Spielgeräte, Bänke, Beton- und Holz­elemente und Steinplatten wurden abge­ bau­­t und abtransportiert. Anschließend wurde mit den Erdarbeiten im östlichen Bereich des Stadt­ grünplatzes begonnen. Diese sind zum Groß­ teil inzwischen beendet. Im östlichen Bereich des Platzes, vor den Häusern Melanchtonstraße 4 bis 4 F wurde ab Mitte Mai die schmale Er­schlie­ ßungsstraße erneuert. Parallel dazu gingen die Arbeiten am Stadtgrünplatz weiter. Die Grünfläche wird künftig offener und ein­ seh­­barer sein. Ein wichtiges Anliegen der An­woh­ ner*innen, die sich in der Pla­nungs­phase be­teiligt hatten, waren die vorhandenen Bäume. Sie werden wie gewünscht erhalten bleiben und der Platz wird insgesamt sehr schön bewachsen sein. In der Mitte der Fläche und an den Randbereichen werden neue Beete angelegt und so bepflanzt, dass zu jeder Jahreszeit etwas blüht. Dadurch wird der Stadtgrünplatz immer wieder anders aussehen. Darüber hinaus sind neue Sitz­gelegen­ heiten in sonnigen und schatti­gen Bereichen vorgesehen. Der Spielplatz wird um 350 Quadratmeter vergrößert. Die Kinder dürfen sich auf ein großes Klettergerüst, ein Trampolin und eine hohe Schaukel freuen. Für die Kleinen wird es einen Sandspielbereich geben. Bei allen Angeboten können mehrere Kinder gleichzeitig die Geräte nutzen. Am Fußgängerüberweg der Fenskestraße entsteht ein breiterer Eingangsbereich. Die Planung wurde von dem hannoverschen Planungs­büro nsp schonhoff schadzek depenbrock land­schaftsarchitekten stadtplaner PartGmbB Hannover ausgearbeitet. Insgesamt werden 832.000 Euro aus Städtebauförderungsmitteln in die Neugestaltung investiert. Die Arbeiten sollen voraussichtlich im Spätherbst abgeschlossen werden. n Stück für Stück entsteht etwas Neues: Nachdem die alten Spielgeräte entfernt wurden, begann die Neugestaltung. Viele Wünsche der Bewohner*innen sind in die Planung eingeflossen und werden umgesetzt. Fotos (5) LHH Dönüşüm başladı! Ремонт начался! Fenskestraße Caddesi'ndeki çocuk ve şehir parkının yeniden yapılandırılmasına yönelik çalışmalar büyük adımlarla devam ediyor. Реконструкция детской площадки и городской зеленой зоны на Фенскештрассе идет полным ходом. Her geçen gün görüntü biraz biraz değişiyor ve yoldan gelip geçenler uzun bir süredir buradaki değişimi fark ediyorlar: Fenskestraße Caddesi'nde bir şeyler oluyor! Yaklaşık 2 bin 400 metrekare büyüklüğündeki bu şehir ve çocuk parkının dönüşümü Nisan ortasında başladı. O zamandan bu yana büyük adımlarla yol alıyor. İnşaat alanının etrafı her taraftan kapatıldıktan sonra parkı temizlemek üzere inşaat makineleri plana uygun olarak parka giriş yaptı. Eskimiş bütün oyun aletleri, banklar, beton ve ahşap elemanlar ve döşeme taşları sökülerek başka yere taşındı. Ardından şehir parkının doğu kısmında toprak çalışmalarına başlandı. Bugüne dek bu çalışmaların çoğu tamamlandı. Parkın doğu kısmında, Melanchtonstraße Caddesi'nde 4 ila 4 F numaralı binaların önünde Mayıs ayı ortasından bu yana geçen süreçte dar bağlantı yolu yenilendi. Şehir parkındaki çalışmalar bunlara paralel olarak devam etti. Каждый день всё выглядит немного по-другому, и прохожие уже давно поняли, что на Фенскештрассе что-то происходит! В середине апреля началась реконструкция городских зеленых насаждений и детской площадки площадью около 2400 квадратных метров. С тех пор дела продвигаются большими темпами. Согласно плану после установки ограждений на расчистку территории выдвинулась строительная техника. Все изношенное игровое оборудование, скамейки, бетонные и деревянные элементы, каменные плиты были демонтированы и вывезены. Затем в восточной части городской зеленой зоны начались земляные работы. Большая их часть уже завершена. В восточной части площадки, перед домами на Меланхтонштрассе 4 - 4 F, с середины мая обновили узкую подъездную дорогу. В то же время продолжились работы на Штадтгрюнплац. Yeşil alan bundan böyle daha açık ve daha görünür olacak. Mevcut ağaçlar, semtin planlama aşamasına katılım göstermiş olan yetişkin sakinlerinin önemli bir isteğiydi. Bu ağaçlar, onların isteklerine uygun olarak korunacak ve park bütün olarak daha yeşil bir hale gelecek. Parkın orta kısımlarına ve kenar alanlarına yeni tarhlar kuruluyor ve buralar her mevsim çiçek açacak şekilde yeşillendiriliyor. Böylelikle şehrin bu yeşilliği her zaman farklı gözükecek. Bunların dışında hem güneş altında hem gölgede kalan noktalarda yeni oturma olanakları da öngörülmüş bulunuyor. Oyun parkı 350 metrekare kadar genişletiliyor. Çocuklar kocaman tırmanma iskelesi, tramplen ve yüksek salıncağı gördüklerinde çok sevinecek. Daha küçükler için ise bir kum sahası bulunacak. Birçok olanaktan aynı anda çok sayıda çocuk aynı anda yararlanabilecek. Fenskestraße Caddesi'ndeki yaya geçidinin orada geniş bir giriş noktası oluşturuluyor. Yeni parkın planı Hannover'deki bir planlama bürosu olan nsp schonhoff schadzek depenbrock landschaftsarchitekten stadtplaner PartGmbB Hannover tarafından hazırlardı. Bu dönüşüm için toplamda 832.000 avro kentsel teşvik kaynaklarından ayrıldı. Çalışmaların sonbaharın sonlarına doğru tamamlanması öngörülüyor. Зеленая зона в будущем станет более открытой и просматриваемой. Судьба растущих здесь деревьев вызывала серьезную озабоченность взрослых, участвовавших в этапе планирования. По желанию они будут сохранены, а место в целом будет выделяться пышной растительностью. Посередине и по краям закладываются новые грядки, чтобы в любое время года здесь что-то росло. В результате зеленые насаждения всегда будут выглядеть по-разному. Кроме того, предусмотрена установка новых скамеек как в солнечных, так и в тенистых местах. Детская площадка будет увеличена на 350 квадратных метров. Для детей появятся большой комплекс для лазания, батут и высокие качели. Самых маленьких порадует игровая площадка с песком. При таком изобилии использовать оборудование смогут одновременно много детей. На пешеходном переходе на Фенскештрассе создается более широкая въездная зона. Проект был разработан ландшафтными архитекторами ганноверского бюро планирования nsp schonhoff schadzek depenbrock, Stadtplaner PartGmbB. Общая сумма инвестиций, привлеченных из фондов городского развития на реконструкцию составит 832 000 евро. Ожидается, что работы будут завершены поздней осенью. Nummer 33 Juli 2021 Hainholz Zeitung 3 „Wir stehen in den Startlöchern“ Im ehemaligen Gemeindehaus an der Turmstraße wurde im Inneren schon viel verändert. Bald soll der Umbau richtig beginnen. sein, der zentral zwischen Eingang und Gemeinschaftsgarten liegt. Mitte Oktober 2020 fand ein erstes Treffen von Interessent*innen statt. Die Corona-Pandemie und der damit zusammenhängende Lockdown haben dann die weiteren Treffen und Aktivitäten zur Zusammenstellung einer Hausgruppe verhindert. „Diesen Faden möchten wir nun in Kürze wieder aufnehmen“, kündigt Friedhelm Birth an. n Pa rt ne r ro Pa rt ne r & assend zur Umgestaltung von Turm- und Hütten­straße wird es auch mit dem Um­bau des ehemaligen Gemeindehauses der Kirchengemeinde Hannover-Hainholz in großen Schritten vorangehen. Es wird zu einem Wohnprojekt umgenutzt, künftig werden dort mehrere Generationen unter einem Dach leben. Die Wohnungsgenossenschaft WOGE Nordstadt eG hat das Haus aus den 1960er Jahren von der Kirchengemeinde gekauft. Zum 1. Januar 2020 wurde es an die WOGE übergeben, eine Baugenehmigung lag bis Redaktionsschluss noch nicht vor, wird aber in Kürze erwartet. „Wir stehen in den Startlöchern“, sagt Friedhelm Birth aus dem Vorstand der WOGE. Die vergangenen Monate hat die WOGE dazu genutzt, sämtliche Altlasten zu entsorgen und viele Arbeiten auszuführen, die ohne Baugenehmigung bereits erledigt werden konnten. Im ehemaligen Gemeindesaal wurde die Decken- und Innenverkleidung entfernt, viele Bodenbeläg­e wurden herausgerissen und Leichtbauwände demontiert. Angebote für den Rohbau, den Stahlbau, die Zimmerer- und Dachdeckerarbeiten und den Gerüstbau wurden eingeholt und ausgewertet. „Wir konnten die Preise und Beauftragungen sichern, die Maßnahmen können starten“, betont der WOGE-Vorstand. Das Haus soll Älteren, Alleinstehenden und jungen Familien ein neues bezahlbares Zuhause bieten. Geplant hat es das Architektenbüro partner & partner. Herzstück wird der Gemeinschaftsraum bü : Arch ite kt ur Vi su al is ie ru ng P nf ti g, fr is ch … un d so ll kü io ne n re re n Gen erat sa ni er t, m eh . oh ne n bi eten P la tz zu m W Viele Jahre lang hat das alte Gemeindehaus der Kirchengemeinde Hannover-Hainholz gute Dienste geleistet. Nun wird es umgebaut … Foto: LHH Die ersten Leitungen werden erneuert An der Turmstraße, im nördlichen Bereich der Hüttenstraße und am Kirchenvorplatz laufen die baulichen Vorbereitungen zur Umgestaltung an. Der Belag des Kirchenvorplatzes und der Turmstraße wird erneuert. Die vorbereitenden Leitungs­a rbeiten haben begonnen. Foto: LHH E rst war die Fenskestraße an der Reihe, im Moment sind Stadtgrünplatz und Spielplatz an der Fenskestraße dran (siehe Seite 2). Direkt im Anschluss geht es mit der Umgestaltung des nördlichen Teils der Hüttenstraße, der Turmstraße und des Kirchenvorplatzes weiter. Die Arbeiten zur Verlegung neuer Leitungen beginnen dort in diesen Tagen. Parallel dazu laufen die Ausschreibungs- und Vergabeverfahren für die weiteren Bauarbeiten. Sobald diese abgeschlossen sind, sollen die Arbeiten anfangen. Voraussichtlich wird das ab Oktober dieses Jahres der Fall sein. „Ende Mai 2022 soll die Umgestaltung der gesamten Fläche abgeschlossen sein – wenn alles plangemäß läuft“, freut sich Erik Scharlemann vom städti­ schen Fachbereich Tiefbau. Die Hüttenstraße soll künftig sicherer werden, damit zum Beispiel die Kinder der Kinder­ tages­stätte der Kirchengemeinde Hainholz, die im neuen Gebäude direkt an der St.-Marien-Kirche betreut werden, sichere­r zum Kindergarten und zum Spielplatz kom­me­n. Nach dem Umbau wird die Straße, die im Mo­­ ment sehr breit ist und geradezu dazu einlädt, schnell zu fahren, sehr viel schmaler sein. Dafür bekommt sie auf der Seite der Kita weitere AutoStellplätze und einen deutlich breiteren Gehweg. In der Turmstraße wird in der Mitte der Fahrbahn ein etwa zwei Meter breites Lauf­band aus Natursteinen gelegt. Der Eingang vor der Hainhölzer Kirche wird barrierefrei mit Natur­steinplatten gestaltet. In die Kirche wird man barrierefrei über eine breite Rampe gelangen. Eine ausführliche Beschreibung der Planung finden Sie in der letzten Herbstausgabe der Sanierungs­zeitung (Nummer 32/November 2020). Mit der Planung der Neugestaltung hatte die Bauverwaltung das hannoversche Büro nsp schonhoff schadzek depenbrock landschafts­archi­ tekten stadtplaner PartgmbB Hannover beauftragt. Die Anregungen der Anwohner*innen aus der Beteiligungsaktion im Jahr 2017 wur­­­­­den in die Planungen einbezogen. Insgesamt werden eine Million Euro aus Städtebauförderungs­mitteln in den Umbau investiert. n Es geht voran am Hainhölzer Markt Süd D ie Neubebauung des Hainhölzer Markts Süd mit einem Nahversorgungszentrum und Wohnungen rückt Stück für Stück in greifbare Nähe. Vom 6. Mai bis 7. Juni 2021 war der vor­habenbezogene Bebauungsplan (Nr. 1800) zur öffentlichen Stellungnahme in der Bauverwaltung ausgelegt. Jede*r, die*der Interesse hatte, konnte Einwendungen dagegen erheben oder Anmerkun­ gen dazu machen. Außerdem hatten alle Bürger*innen die Möglichkeit, sich die Planun­g auf www.hannover.de anzusehe­n und dazu Hinweise und Anregungen online abzugeben. Bereits Anfang des Jahres waren alle betroffenen Träger*innen öffentlicher Belange wie etwa Naturschutzverbände, die Region Hannover oder die Üstra Hannoversche Verkehrsbetriebe AG beteiligt worden. „Im Moment werden alle Einwendungen, die eingegangen sind, geprüft und in die Planung eingearbeitet“, erläutert Uta Schäfer aus dem Sachgebiet Stadterneuerung. Wenn alles plangemäß verläuft, kann Anfang 2022 mit den Baumfällungen, dem Abriss der Bestandsgebäude und der Altlastensanierung begonnen werden. Klein, aber fein! Der Kultursommer „Hainholz Spezial“ wird zwar nur einen Monat lang dauern, doch es stehen etliche individuelle Veranstaltungen auf dem Programm. E rneut stand er lange Zeit auf der Kippe, aber dann fasste das Organisationsteam einen mutigen Entschluss: Der Kultursommer findet in diesem Jahr statt. Obwohl die Vorbereitung aufgrund der unberechenbaren Entwicklung der CoronaPandemie schwierig ist und das Team vor zahl­ reiche Herausforderungen stellt. Zwar wird sich das Programm nicht über den eigentlich geplanten Zeitraum von drei Monaten hinziehen, sondern nur in stark verkürzter Form stattfinden – etliche individuelle Veranstaltungen gibt es trotzdem. Der Kultursommer wird klein, aber fein! „Wir möchten den Hainhölzer*innen nach die­ ser Zeit der kulturellen Entbehrungen auf je­den Fall etwas sehr Schönes anbieten“, sagt Wolfgang Steidele vom Verein Kulturspielraum Hannover e.V. Der Verein wird Veranstalter sein, im Organisationsteam unterstützen Quartiers­ manager Wolfgang Herberg und Michael Laube vom Kulturtreff Hainholz aktiv. Soweit es möglich ist, sollen die Veranstaltungen unter freiem Himmel stattfinden. Beginnen wird der Kultursommer „Hainholz Spezial“ am Samstag, 28. August, mit einer Radtour zu den fünf Veran­stal­tungs­orten im Stadtteil: zum Teegarten, zur Alten Kornbrennerei, zum Kulturbunker Hainholz, zu den Ateliers Schulenburger Landstraße 152 und zum Kulturtreff Hainholz. An jedem Ort wird es eine Überraschung zu entdecken geben. Enden wird „Hainholz Spezial“ am Sonntag, 3. Oktober, mit einem schönen Konzert für große und kleine Kultur­begeisterte. Viele weitere Programmpunkte stehen schon fest. Ein Flyer, der in Kürze an die Haus­­halte verteilt und im Stadtteil ausgelegt wird, lie­fert die genauen Informationen. Außerdem wird auf der Internetseite des Kulturtreffs Hainholz informiert: www.kulturtreffhainholz.de n U r e m m V Kulturso Die Sanierungszeitung erscheint in un­regel­­ mäßi­gen Abständen und wird im Sanie­rungs­ ge­­biet Hainholz kostenlos an alle Haushalte verteilt. Foto: Krings Herausgeber: Landeshauptstadt Hannover Der Oberbürgermeister Sachgebiet Stadterneuerung, Rudolf-Hillebrecht-Platz 1, 30159 Hannover in Zusammenarbeit mit dem ­Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit V U V Impressum Änderungen und Irrtümer vorbehalten. Ohne Anspruch auf Fehlerlosigkeit. Projektleitung: Wolfgang Herberg Redaktion: Sigrid Krings Layout: kerstin thiem grafik design Druck: Qbus Media, Hannover ie Ateliers an der Schulenburger Landstraße 150 werden Anfang September Teil des bekannten Zinnober Kunstlaufs sein. Deswegen werden sie ihre Türen für Besucher*innen öffnen und einen Eindruck von ihrem Schaffen vermitteln. Natürlich unter den dann geltenden Hygiene-Bestimmungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie. Anfang Oktober werden sie erneut Gäste in ihren Räumen begrüßen. Foto: Krings Das ist in den Ateliers los D Juli 2021 V Nummer 33 Fotos (2): Krings 4 Hainholz Zeitung Nummer 33 Juli 2021 Hainholz Zeitung V Foto: LHH Das ist im Kulturhaus los D er Platz vor dem Kulturhaus ist groß und sehr beliebt. Er wird in ein Digitales Musikfestival eingebunden: Drei DJs werden vor dem Kulturtreff, dem Kulturbunker und dem Jugendtreff ihre Musik auflegen. Die Musik wird ins Internet ge­­streamt und kann übers Smartphone abgerufen werden. Hörer*innen können die Musik an jedem Ort genießen. Je nach Lage der Kontaktbeschränkungen können auf dem Platz weitere Veranstaltungen stattfinden. 5 Jede Woche ein kleines Konzert für Hainholz Das beliebte Kulturangebot „DaDaDienstag“ soll auch in diesem Sommer stattfinden. Vielleicht auch wieder als „BlaBlaueStunde“ im Teegarten. W Foto: LHH V Das ist im Teegarten los D er Teegarten hat sich schon im ver­gan­genen Sommer als Corona-geeigneter Veranstaltungsort bewährt. Er ist umzäunt und der Ein- und Auslass kann ganz genau im Auge behalten werden. Fünf kleine Konzerte finden dort im Rahmen der BlaBlauenStunde eine perfekte Bühne. Außerdem wird es ein Open-Air-Kino geben. Foto: LHH U Das ist an der Alten Kornbrennerei los I n der Alten Kornbrennerei haben zahlreiche Künstler*innen ihre Ateliers und es gibt einen weitläufigen Innenhof. Dort ist viel Platz für kleine Freiluftveranstaltungen. Der Zu- und Ausgang ist kontrollierbar, da es nur einen Eingang gibt. Die Alte Kornbrennerei wird deswegen der Schauplatz der Hainholz Classics sein. ird es die „BlaBlaueStunde“? Oder der „DaDaDienstag“? Wie bei so vielen Dingen seit Beginn der Corona-Pandemie: Man weiß es nicht genau, auch Michael Laube vom Kulturtreff Hainholz nicht. Das beliebte Kulturangebot jedenfalls soll auch in diesem Jahr stattfinden – so viel steht fest. „Ich plane nur noch sehr zurückhaltend und entscheide jeden Tag neu“, gibt er zu. Wenn es irgendwie möglich ist, soll die Konzertreihe auf dem Platz vor dem Kulturhaus den Menschen in Hainholz willkommene Abwechslung bieten. „Aber wir haben auch schon die Zusage vom Träger des Teegartens, dem Verein Internationale Stadtteilgärten e.V., dass wir wie im vergangenen Jahr dorthin ausweichen können“, freut sich der engagierte Sozialarbeiter. Der Teegarten war im Sommer 2020 die Rettung, um die kleinen Konzerte des „DaDaDienstag“ trotz der Pandemie abhalten zu können: Der Teegarten ist fest umzäunt, es gibt nur einen Eingang und alle Hygiene- und Abstandsmaßnahmen ließen sich dort ohne Weiteres einhalten. Nach dem eigentlichen Konzept kann jede*r kommen und gehen, wie es ihr*ihm gefällt – das ist nicht machbar, wenn Kontakte zwischen Menschen möglichst lückenlos nachvollzogen werden müssen. So bekam der „DaDaDienstag“ im Teegarten den neuen Namen „BlaBlaueStunde“ – und vom begeisterten Publikum ganz viel Beifall. Auch diesen Sommer will der Kulturtreff jede Woche ein schönes Angebot nach dem bewährten Konzept machen. Für jeden Geschmack und jedes Alter soll etwas dabei sein. Auftreten werden junge Künstler*innen aus Hannover und der Region mit Musik aus unterschiedlichen Stilrichtungen. Die Grundfinanzierung läuft über das Förderprogramm „Kultur in der Nachbarschaft“ der Stadt Hannover. Wenn möglich, soll es am 30. Juni losgehen. Ob unter dem Namen „BlaBlaueStunde“ oder als „DaDaDienstag“ ist eigentlich fast schon egal. Das ist im Kulturbunker los D er Kulturbunker hat einen wunderschönen Innenhof, der groß genug für kleine Veranstaltungen ist. Hier wird zum Beispiel das Wilhelm-Busch-Theater ein Theaterstück aufführen. Für Konzerte, zum Beispiel der hannoverschen Band „Schneewittchen“, können die Balkone mit einbezogen werden, die in den Innenhof zeigen. Die BlaBlaueStunde hat im vergangenen Sommer viele Gäste aufgemuntert. Foto: Michael Laube 6 Hainholz Zeitung Nummer 33 Juli 2021 Ein neuer Bücherschrank für den Stadtteil Das beliebte kulturelle Angebot soll unbedingt erhalten bleiben – die Eröffnung ist für den 20. Juli geplant. s war an Ostern, mitten in der Nacht von Karfreitag auf Karsamstag: Unbekannte machten sich am Hainhölzer Bücherschrank vor dem Kulturhaus zu schaffen. Nicht, um sich achtsam ein gebrauchtes Buch herauszunehmen oder eines hineinzustellen, sondern um den Schrank anzuzünden. Keiner bemerkte es. Kurze Zeit später stand der Schrank samt aller Bücher lichterloh in Flammen – und brannte komplett ab. Die Feuerwehr konnte nur noch löschen, der starke Wind trug die Bücherreste anschließend durch den Stadtteil. „Das alles war wirklich schockierend“, erinnert sich Svenja Schlüter vom Kulturtreff Hainholz. Manuela Diedrich, die in der Nähe des Kulturhauses wohnt, sah den Schaden und gab sofort in der Stadtverwaltung Bescheid. Sie ist seit circa zwei Jahren Patin des Schrankes und sorgt regelmäßig für Ordnung darin. „Ich war sehr traurig und entsetzt über den Brand“, sagt auch sie. Doch was nun? Sollte man gerade in den jetzigen schwierigen Zeiten auf das kostenlose kulturelle Angebot, das so rege genutzt wird, verzichten? Das kam nicht in Frage. Stattdessen nahm man alle Kräfte im Stadtteil zusammen und fragte beim Werkstatttreff Mecklenheide (WTM) an, ob ein neuer Bücherschrank gebaut werden könnte. Der WTM fertigt die Schränke, die es an zahlreichen Standorten in Hannover gibt, seit 2005 an. Sobald die Finanzierung der Kosten in Höhe von 3.471,51 Euro stand, wurde bestellt. Das Geld kommt aus Mitteln des Integrationsbeirats Nord und des Quartiersfonds Hainholz. Zusätzlich gab es eine Spende vom Roundtable Tisch 197 Hannover. In diesen Tagen wird der neue Bücherschrank vor dem Kulturtreff aufgestellt. „Darüber freue ich mich sehr, und natürlich bleibe ich weiterhin Patin des Schrankes“, betont Manuela Diedrich. Künftig soll im gesamten unteren Regal nur Kinder- und Jugendliteratur stehen. Selbstverständlich können auch Bücher in anderen Sprachen hineingestellt werden. Die Aufstellung wird mit einem kleinen Fest gefeiert (siehe Kasten). Grafiken: @macrovector_official / Freepik E Kleine Lese­inseln zur Eröffnung Der Werkstatttreff Mecklenheide baut die beliebten Bücherschränke seit 2005. Foto: WTM Mecklenheide Vor der Umgestaltung der Grünen Mitte stand der Bücherschrank noch weiter vorne an der Voltmerstraße. D ie Aufstellung des neuen Bücherschranks wird gefeiert! Natürlich coronagerecht unter Einhaltung der geltenden Hygiene- und Abstandsregeln. Am Dienstag, 20. Juli, wird es ab 16 Uhr kleine Leseinseln auf dem Platz vor dem Kulturhaus geben. Hainhölzer*innen lesen aus ihren Lieblingsbüchern vor, die dann auch im Schrank zu finden sein werden. An Ostern 2021 wurde der Bücherschrank von Unbekannten angezündet und brannte ab. Fotos (2): LHH Semtimiz için yeni bir kitaplık Новый общественный книжный шкаф для района Sevilen kültür varlığı mutlaka korunacak. Açılışın 20.07. tarihinde yapılması planlanıyor. Предлагаемую услугу в сфере культурного досуга следует сохранить - открытие запланировано на 20.07.. Bir Paskalya bayramıydı; Paskalya cumasını Paskalya cumartesisine bağlayan gecenin tam ortası: Kimliği bilinmeyen kişiler Kültür Evi'nin (Kulturhaus) önündeki Hainholz Kitaplığı'nın etrafında dolanıyorlardı. Dertleri kitaplıktan kullanılmış bir kitap almak veya bir yenisini koymak değil, bilakis bu kitaplığı ateşe vermekti. Kimse hiçbir şey fark etmedi. Kısa bir süre sonra kitaplık içindeki bütün kitaplarla birlikte alevler içerisinde kaldı ve yanıp kül oldu. İtfaiyeye sadece ateşi söndürmek kalmıştı; ardından güçlü rüzgâr da kitaplardan kalanları bütün bir şehre dağıttı. Kimse ilgilenmedi. Hainholz Kültür Buluşmaları'ndan (Kulturtreff Hainholz) konuştuğumuz Svenja Schlüter olayı hatırlıyor ve "baştan sona şok ediciydi" diye anlatıyor. Kültür Evi'nin yakınlarında oturan Manuela Diedrich ise kitaplığın yandığını görmüş ve hemen belediyeye haber vermiş. Yaklaşık iki yıldır kitaplığın hamisi ve düzenli olarak kitapları yerleştiriyor ve kitaplığın içini derleyip topluyor. "Yangından dolayı çok üzüldüm ve dehşete kapıldım.", diyor. Peki, şimdi ne olacak? Tam da şimdiki bu zor zamanlarda ücretsiz ve fazla fazla yararlanılan bu kültürel hizmetten vaz mı geçeceğiz? Söz konusu bile değil. Bunun yerine semtin bütün güçleri el ele verdiler Mecklenheide Çalıştay Buluşması'na (WTM) yeni bir kitaplık yapıp yapamayacaklarını sordular. WTM, 2005 senesinden bu yana Hannover'in sayısız noktasında bulunan bu kitap dolaplarını üretiyor. Bunun için gerekli olan 3.471,51 avroluk finansman hazır olur olmaz sipariş verildi. Bu finansman Kuzey Uyum Danışma Konseyinin ve Hainholz Mahalle Fonundan karşılandı. Ayrıca Round Table Hannover'den de bağış geldi. Bugünlerde yeni kitaplık Kültür Buluşması'nın (Kulturtreff) önüne yerleştiriliyor. Manuela Diedrich, "Buna çok seviniyorum ve tabii ti kitaplığın hamisi olarak kalmaya devam edeceğim.", diyor. Bundan sonra kitaplığın alt rafında sadece çocuk ve gençlik edebiyatı bulunacak. Elbette başka dillerde de kitaplar konabilecek. Yerleştirilen yeni kitaplık küçük bir eğlenceyle kutlanacak (kutuya bakın). Это произошло на Пасху, в ночь между Страстной пятницей и Великой субботой: Неизвестные заинтересовались книжным шкафом, установленным перед Домом Культуры в районе Хайнхольц. Однако не для того, чтобы взять что-то почитать или положить туда книги для обмена, а для того, чтобы поджечь. Свидетелей не оказалось. Как результат - шкаф и все книги в нем сгорели полностью. Пожарным не оставалось ничего не другого, как только тушить пламя, а сильный ветер тогда разнес остатки книг по всей округе. Никому до этого и дела не было. «Для нас это был шок», - вспоминает Свенья Шлютер из культурного центра Хайнхольца. Мануэла Дидрих, проживающая рядом с Домом Культуры, увидев причиненный ущерб, немедленно сообщила об этом в городскую администрацию. Именно она в течение почти двух лет шефствует над общественным книжным шкафом и следит за его состоянием. «Я сильно расстроилась из-за пожара», - говорит она. Но что же теперь делать? Неужели придется отказаться от этой бесплатной услуги, которая так активно используются особенно в это трудное время? Ни в коем случае. Собравшись с мыслями, районная администрация решила обратиться в мастерскую Мекленхайде (WTM) с просьбой изготовить новый книжный шкаф. WTM производит общественные книжные шкафы, установленные во многих точках Ганновера, с 2005 года. Как только был улажен вопрос финансирования в размере 3471,51 евро, сразу же был размещен заказ. Деньги поступили из средств Консультативного совета по интеграции Норд и фонда района Хайнхольц. Кроме того поступило пожертвование от Раунд Тейбл Ганновер. На днях перед культурным центром будет установлен новый книжный шкаф. «Я чрезвычайно рада этому и, конечно, продолжу шефствовать над ним», - подчеркивает Мануэла Дидрих. В дальнейшем планируется отдать всю нижнюю полку под детскую и юношескую литературу. Кроме того внутри можно размещать книги на других языках. В день установки намечается праздничное открытие (см. объявление). Nummer 33 Juli 2021 7 Hainholz Zeitung Große Fotos werben für Ehrenamt Banner am Teegartenzaun bringen gleichzeitig die Wertschätzung für den unentgeltlichen Einsatz in Hainholz zum Ausdruck. G roße Banner mit ausdrucksstarken Fotos von Ehrenamtlichen hängen seit einiger Zeit am Zaun des Teegartens und verschönern ihn. Sie sollen auf das ehrenamtliche Engagement in Hainholz aufmerksam machen und gleichzeitig Wertschätzung für den unentgeltlichen Einsatz zum Ausdruck bringen. Das von der ehemaligen Berufspraktikantin, Liane Myers, entwickelte und angeleitete Projekt „Wir sind Hainholz" im Jahr 2019/ 2020 legte den Grundstein für die Banner. Die Aufnahmen, die aus dem Projekt entstanden, wurden für die Banner verwendet und mit Statements zur Motivation der Ehrenamtlichen ergänzt. „Ein Stück weit ist das auch eine Kampagne, um weitere Ehrenamtliche zu finden oder Bewoh­ ner*innen dazu zu motivieren, sich für ihren Stadt­­­­­­­ teil einzubringen“, beschreibt die Sozial­ar­bei­te­rin. Auf den Bannern steht auch, was die Ehren­amt­ li­chen genau machen. Manche sind zum Beispiel im Teegartenbeirat tätig, andere setzen sich als Pat*innen für bestimmte Dinge ein oder sind Mitglied der Sanierungskommission. „Vielleicht recherchiert der oder die eine oder andere ja auch, was das ist und kommt dadurch auf den Geschmack“, hofft Liane Myers. Hainholz lebe von der Vielfalt seiner Menschen und deren vielfältigem Engagement. Und das werde weiterhin dringend gebraucht. Das Projekt wurde mit Mitteln des städtischen Fachbereichs Soziales finanziert. Seit einigen Wochen hängen große Banner am Zaun des Teegartens und machen auf die Wichtigkeit des Ehrenamts aufmerksam. Fotos: LHH (Freiwillig) für den Stadtteil aktiv „Ehrenamt ist eine gute Motivation“ Sina Badulla und Liane Myers haben Hainholz durch ihren Einsatz vorangebracht. Manuela Diedrich engagiert sich ehrenamtlich im Teegartenbeirat und in der Senior*innenbetreuung. A E uch in diesem Jahr wird es wieder ein um­­ fang­reiches Programm im Teegarten geben. Der Programm-Flyer wurde bereits an alle Hain­ höl­zer Haus­halte verteilt, die Veranstaltungen werden zusätzlich im Stadtteil bekannt gemacht. Zusammengetragen und organisiert werden die Angebote jedes Jahr wieder von den Aktiven des Teegartenbeirats, zu denen inzwischen auch Liane Myers gehört. Die Sozialarbeiterin hatte im Jahr 2019 ihr Anerkennungspraktikum im Quartiersbüro Hainholz gemacht und ist dem Stadtteil als Ehrenamtliche treu geblieben. „Darüber freu­ ­en sich alle sehr“, sagt Quartiers­managerin Christina Glahn. Auch in anderen Projekten bringt Liane Myers sich weiter in den Stadtteil ein, zum Beispiel beim Ehrenamtsstammtisch „Freiwillig Aktiv Hainholz“. Dieser wurde von ihrer späteren Nachfol­gerin Sina Badulla im Jahr 2019 zunächst als Honorar­ kraft aufgebaut und später im Anerkennungsjahr begleitet. „Es war ein großes Glück, dass ich die Ehrenamtlichen dadurch schon vor der CoronaPandemie kennengelernt habe. So konnte ich leichter den Kontakt zu ihnen halten“, blickt die junge Frau zurück, die inzwischen eine Stelle als Sozialarbeiterin in der städtischen Gemeinwesenarbeit im Sahlkamp angetreten hat. Ihr Berufspraktikum im Quartiersbüro sei aufgrund der Pandemie ganz anders verlaufen, als sie es sich vorgestellt hatte. „Trotzdem hat mir die Arbeit, vor allem mit den Ehrenamtlichen, sehr viel Spaß gemacht und ich freue mich darüber, beruflich weiter in der Stadtteilarbeit bleiben zu können“, sagt Sina Badulla. Freiwillig für den Stadtteil aktiv: Sina Badulla (rechts) und Liane Myers haben während ihres Anerkennungsjahres im Quartiersbüro vieles vorangebracht. Foto: Holger Hütte ins steht für Manuela Diedrich fest: „Das Ehrenamt gibt mir ganz viel zurück. Es ist Antrieb und Motivation – auch für mich!“ Die 57-Jährige ist seit zwei Jahren Mitglied im Teegartenbeirat und engagiert sich nicht nur für die Planung des sommerlichen Programms, sondern steht Sonntag für Sonntag in den Sommermonaten auch selbst im Teegarten. Dort schenkt sie beim Sonntagscafé Kaffee aus und verteilt Kuchen an die vielen Gäste des besonders beliebten regelmäßigen Angebots. Auch im Ehrenamtsstammtisch „Freiwillig Aktiv Hainholz“ ist Manuela Diedrich aktiv, außerdem ist sie Patin des Bücherschranks (siehe Text Seite 6). Zusätzlich hilft sie – ehrenamtlich – in der Senior*innenbetreuung einer Organisation mit. Sie geht für die alten Menschen Einkaufen und versucht, sie so gut wie möglich zu aktivieren. „Ich bin ganz viel mit den Senior*innen draußen, damit sie hin und wieder etwas anderes als ihre eigenen vier Wände sehen“, erzählt die ehemalige Verkäuferin. Das sei durch die Beschränkungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie sehr viel schwieriger geworden, aber nun noch deutlich wichtiger als vorher. „Viele haben sich richtiggehend eingeigelt und können sich nur noch schlecht aufraffen“. Dass sie sich ehrenamtlich engagieren würde, war für die Hainhölzerin, die seit 14 Jahren im Stadtteil lebt, eine Selbstverständlichkeit. „Ich musste aus gesundheitlichen Gründen recht früh in Rente gehen und hatte dadurch viel Freizeit. Warum sollte ich diese nicht für ein Ehrenamt nutzen?“, fragte sie sich. Diese sei nun sehr gut ausgefüllt – mit äußerst sinnvollen Tätigkeiten, die ihr selbst sehr viel Freude bereiten. Ein bisschen freie Zeit bleibt ihr natürlich dennoch. Dann treibt die aktive Frau gerne Sport, geht zu Veranstaltungen, fährt Rad oder liest. Manuela Diedrich hat mehrere Ehrenämter. Eines ist die Mitarbeit im Teegartenbeirat. Foto: Liane Myers E hrenamtliche, die gerne am Ehrenamtsstammtisch „Freiwillig Aktiv Hainholz“ teilnehmen möchten, sind jederzeit herzlich eingeladen, zu kommen. Der Stammtisch findet an jedem zweiten und vierten Dienstag im Monat von 16 bis 18 Uhr statt. Zurzeit (noch) ist das Treffen nur per Telefon­ konferenz möglich. Sobald es wiede­r erlaubt ist, kommen die Aktiven im Quar­tiers­büro, Schulenburger Landstraße 20, zusammen. 8 Hainholz Zeitung Nummer 33 Ein ganz besonderes Geschenk Liebevoll gezeichnete Bilder einer*s anonymen Spender*in bereiten den Kindern der Grundschule Fichteschule große Freude. U iii, was ist das denn?“, „Schau mal, ein Wildschwein mit Babies“ – so und ähnlich klang es seit Frühjahr 2020 immer wieder in den Räumen der Grundschule Fichteschule. Der Grund für diese begeisterten Ausrufe war ein ganz besonderes Geschenk: Immer wieder, in unregelmäßigen Abständen, fanden die Schüler*innen detailgetreue, liebevoll gezeichnete Bilder von Vögeln, Käfern, Blumen und Bäumen am Türgriff der Schule oder im Briefkasten. An allen befand sich eine Beschreibung, um was für einen Baum oder Käfer es sich handelte. Von wem diese feinen Zeichnungen stammten, blieb allerdings ein Geheimnis. Der Spender oder die Spenderin gab sich nicht zu erkennen. „Am Nikolaustag im vergangenen Jahr kam sogar ein kleines Rätsel mit: Ein Nadelbaum wurde beschrieben und die Kinder mussten raten, um welchen perfekten Weihnachtsbaum es sich handeln könnte“, beschreibt Vera Rocke, Sekretärin der Grundschule. Das Rätsel habe noch einen Tipp enthalten: „Wie heißt eure Schule?“ Da sei die Antwort natürlich leicht gewesen, lacht Vera Rocke. Die schönen Bilder hingen monatelang an den Wänden am Eingang zur Schulmensa, bis sie der Weihnachtsdekoration weichen mussten. Nun liegen sie, säuberlich und sicher verwahrt, im Sekretariat der Schule. „Sobald der Anlass passt, werden sie im Unterricht eingesetzt“, kündigt die Mitarbeiterin an. Bis heute habe man nicht herausgefunden, wer der*die Spender*in sei. „In dieser schlechten Zeit mit vielen Einschränkungen und Sorgen soll mein bescheidener Beitrag zum Projekt ‚Art⎮Corona‘ Euch ein bisschen Freude bereiten. Die Natur schützen, heißt auch die eigene Gesundheit schützen. All diese Tiere könnt Ihr in Hainholz und Umgebung entdecken“, schrieb der*die Künstler*in. Im Rahmen des Projektes „Art⎮Corona“ waren im vergangenen Jahr an einigen Stellen im Stadtteil unterschiedliche Kunstwerke zu finden. Die Worte der geheimnisvollen Person bauten auch noch heute auf, sagt die Sekretärin und sendet auf diesem Wege einen herzlichen Dank: „Wir alle hier in der Fichteschule, die Kinder, Lehrerinnen und Lehrer, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wünschen Ihnen auf diesem Weg ganz viel Gesundheit. Wir hoffen, Sie irgendwann einmal kennenzulernen.“ Juli 2021 Termine ll Sitzung des Stadtteilforums Das Stadtteilforum kommt am Dienstag, 3. August, ab 19 Uhr zu seiner nächsten Sitzun­g zusammen. Wann genau und wo, steht noch nicht fest. Beides, sowie die weiteren Termine nach den Sommerferien, werden im Stadtteil bekannt gemacht oder können im Quartiersbüro (Kontakt siehe unten) erfragt werden. Alle Termine werden kurzfristig je nach Lage der Kontaktbeschränkungen darauf geprüft, ob sie virtuell oder persönlich stattfinden können. ll Sitzungen der Sanierungskommission Die Sanierungskommission tritt an folgenden Terminen jeweils mittwochs zusammen: 8. September und 24. November. Beginn der Sitzungen ist jeweils ab 18.30 Uhr. Die Orte werden im Stadtteil bekannt gemacht. ll Eröffnung des Bücherschranks Die Aufstellung des neuen Bücherschranks wird gefeiert! Natürlich coronagerecht unter Einhaltung der geltenden Hygiene- und Abstands­­regeln. Am Dienstag, 20. Juli, wird es ab 16 Uhr kleine Leseinseln auf dem Platz vor dem Kulturhaus geben. Hainhölzer*innen lesen aus ihren Lieblings­büchern vor, die dann auch im Schrank zu finde­n sein werden. ll Start in den Kultursommer Der Kultursommer „Hainholz Spezial“ beginnt am Samstag, 28. August, mit einer Radtour. Treffpunkt ist um 14 Uhr vor dem Kulturhaus Hainholz. Müllmelde-App Über die MüllmeldeApp des Abfallwirtschafts­ betriebs aha Region Han­ no­ver kann wilder Müll direkt, schnell und effektiv gemeldet werden. Ein*e unbekannte*r Künstler*in hat im ver­ gan­g enen Jahr wunderschöne Zeichnungen für die Grundschule Fichteschule angefertigt. Fotos: Vera Rocke Im Kulturhaus gibt’s jetzt modernste Technik Referent*innen können zu Sitzungen hinzugeschaltet werden und digital teilnehmen. E s hat in der Vorbereitung etwas gehakt – aber dann ging alles ganz schnell. Der große Saal des Kulturhauses ist jetzt mit modernster digitaler Technik ausgestattet: Ein riesiger Monitor hängt an der Wand, die nötigen Kameras wurden angebracht, die leistungsfähigen LAN-Kabel aus dem Keller nach oben verlegt und es gibt einen dazugehörigen Laptop. Die technischen Geräte sind ganz einfach zu bedienen und für alle interessierten Gruppen aus dem Stadtteil zugänglich. „Nun sind wir auch im 21. Jahrhundert an­­ ge­­kommen und tatsächlich ‚Pionier*innen‘ auf diese­m Ge­­biet“, sagt Michael Laube vom Kultur­ tref­f zufrieden. Zum Beispiel zu Sitzungen der Sanie­rungskommis­sion Hainholz können mithilfe der neuen Techni­k Fachleute virtuell hinzugeschaltet werden. Oder Menschen, die nicht mobil sind, können von zu­hau­se aus an Sitzungen teilneh-men. Virtuelle Schulungen oder Fortbildungen im Saal – das alles ist ohne Weiteres möglich. Circa 10.000 Euro hat alles zusammen gekostet. Finanziert wurde die neue Technik durch ein Programm zur Digitalisierung von Vereinen der N-Bank und dem Verein Hainhölzer Kulturgemeinschaft e.V. 1.500 Euro kamen außerdem aus dem Quartiersfonds Hainholz. Der Kulturtreff hat darüber hinaus im April ein neues Projekt gemeinsam mit dem Verein DIDF angeschoben. Junge Menschen, die in Ruhe lernen möchten und zuhause keine Möglichkeit dazu haben, können dies im Kulturhaus tun. Sie können sogar einen Laptop des Vereins nutzen, bekommen technische Unterstützung und haben Zugang zum Internet. Wer dieses Angebot nutzen möchte, kann sich während der Bürozeiten telefonisch unter der Numme­r (0511) 350 45 88 dafür melden oder eine E-Mail an post@kulturtreffhainholz.de schreiben. Kulturtreff Hainholz Kontaktbeamtin der Polizei Ansprechpartner*innen im Stadtteil Quartiersmanagement Planung Voltmerstraße 36 Schulenburger Landstraße 20 Wolfgang Herberg wolfgang.herberg@hannover-stadt.de Telefon: (0511) 168-318 25 Christina Glahn christina.glahn@hannover-stadt.de Telefon: (0511) 168-318 22 Uta Schäfer uta.schaefer@hannover-stadt.de Telefon: (0511) 168-449 55 Michael Laube, Svenja Schlüter, Mabel Ulonska post@kulturtreffhainholz.de Telefon: (0511) 350 45 88 www.kulturtreffhainholz.de Christine Schröder christine.schroeder@polizei.niedersachsen.de Telefon: (0511) 109 31 15
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