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Full text: Beteiligungsbericht (Rights reserved) Ausgabe 2013(2015) (Rights reserved)

Kreissparkasse Ostalb GOA TZA Rehabilitationsmedizin Ostalb GmbH Zentrum für Gestaltung OSTALBKREIS OstalbKlinikum Service GmbH WiRO Servicegesellschaft St. AnnaVirngrundKlinik mbH Krankenhaus Eigenbetriebe OstalbKlinikum Aalen/ Wachkoma Bopfingen St. AnnaVirngrundKlinik Ellwangen Servicegesellschaft Stauferklinikum mbH Stauferklinikum Schwäbisch Gmünd BETEILIGUNGSBERICHT DES OSTALBKREISES 2013 VORWORT Der Ostalbkreis ist an zahlreichen Gesellschaften beteiligt oder gehört ihnen an. Viele Aufgaben des Landkreises werden in nicht unerheblichem Umfang von Beteiligungsgesel lschaften außerhalb der Kernverwaltung wahrgenommen. Die wirtschaftliche Betätigung kann in verschiedenen Organisationsformen, wie dem Regiebetrieb (wirtschaftlich u nselbstständig), dem Eigenbetrieb (wirtschaftlich selbstständig, rechtlich unselbstständig), den Gesellschaften in Privatrechtsform wie der GmbH oder der Aktiengesellschaft (wir tschaftlich und rechtlich selbstständig) oder in Zweckverbänden und Vereinen erfolgen. Die kreiseigenen Unternehmen sind – trotz der formalen Ausgründung in Unternehmen privater Rechtsform Instrumente zur Erfüllung öffentlicher Aufgaben. Ein erfolgreiches Agieren der Unternehmen erfordert ein gutes Zusammenspiel zwischen dem Ostalbkreis, den Mitgesellschaftern und den Beteiligungsunternehmen. Als „Konzernmutter“ übernimmt der Kreis wirtschaftliche und politische Verantwortung für seine Tochterorganisationen und trägt unternehmerische Risiken. Umgekehrt müssen die Tochtergesellschaften den Interessen des Kreises dienen, indem sie die übertragenen Au fgaben effizient erfüllen. Der Ostalbkreis bildet mit den in seinem Mehrheitsbesitz stehenden Unternehmen – unbeschadet einer rechtlichen Selbständigkeit der Unternehmen – eine wirtschaftliche Einheit. In jedem einzelnen Beteiligungsverhältnis gilt es daher, die voranstehenden ö ffentlichen Interessen mit den unternehmerischen Einzelinteressen in Einklang zu bringen. Es gibt verschiedene Gründe, die zur Gründung von Unternehmen in Privatrecht sform, die öffentliche Aufgaben wahrnehmen, führen. Dies können organisatorische oder auch politische Gründe sein. Zwingend ist jedoch immer „der öffentliche Zweck“, dem das Unte rnehmen dienen muss. § 105 Abs. 2 GemO i. V. m. § 48 LKrO schreibt dem Landkreis die Erstellung eines jährl ichen Beteiligungsberichts mit den wesentlichen Daten über die in Priva trechtsform geführten Unternehmen bzw. privatrechtlichen Unternehmen, an denen der Landkreis unmitte l- bar beteiligt ist, verbindlich vor. Dasselbe gilt für Unternehmen, an denen der Landkreis mit mehr als 50 % mittelbar beteiligt ist. Bei Unternehmen mit ei ner unmittelbaren Beteiligung von weniger als 25 % genügt die Darstellung des Gegenstands des Unternehmens, der Beteiligungsverhältnisse und des Stands der Erfüllung des öffentl ichen Zwecks. Im Beteiligungsbericht werden damit die Beteiligungen, die beteiligungsähnlichen Gesellschaften und die Eigenbetriebe des Ostalbkreises zusammengefasst. Hierbei werden das Geschäftsjahr und die wesentlichen Veränderungen der einzelnen Beteiligungen transp arent dargestellt. Der Beteiligungsbericht vermittelt einen Überblick über die Beteiligungen und ermöglicht gleichzeitig eine bessere Einschätzung der dort wahrgenommenen Aufgaben. In komprimierter Form werden Informationen zur Lage der Landkreis-Beteiligungen dem Kreistag und der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. Im Dezember 2013 wurde die Gesellschaft des Ostalbkreises für Beschäftigungsförderung gGmbH i. L. (G.O.B.) aus dem Handelsregister gelöscht. Darüber hinaus fanden im Bereich der Beteiligungen im Jahr 2013 keine umfangreichen Veränderungen statt. Aalen, Januar 2015 Klaus Pavel Landrat Inhaltsverzeichnis Vorwort Seite 1. Rechtliche Grundlagen ......................................................................................... 4 2. Beteiligungsübersicht ........................................................................................... 5 3. Übersicht Abschlussprüfer ..................................................................................... 6 4. Kennzahlen ........................................................................................................ 8 5. Beteiligungen des Ostalbkreises über 25 % ........................................................... 11 5.1 Gesellschaft im Ostalbkreis für Abfallbewirtschaftung mbH .............................. 11 5.2 Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH Region Ostwürttemberg ........................ 21 5.3 Gesellschaft des Ostalbkreises für Beschäftigungsförderung – gGmbH i.L. ......... 28 5.4 Zentrum für Gestaltung und Wirtschaftskommunikation GmbH ......................... 29 5.5 Technologiezentrum Aalen GmbH ................................................................. 33 5.6 Ostalb-Klinikum Service GmbH ..................................................................... 38 5.7 Servicegesellschaft St. Anna-Virngrund-Klinik Ellwangen mbH ........................... 43 5.8 Servicegesellschaft Stauferklinikum mbH ........................................................ 48 5.9 Rehabilitationsmedizin Ostalb GmbH ............................................................. 53 6. Beteiligungen des Ostalbkreises unter 25 % .......................................................... 60 6.1 P.E.G.A.S.U.S. GmbH & Co. KG .................................................................... 60 6.2 Rehabilitationszentrum Südwest für Behinderte gGmbH .................................... 63 6.3 Aalener Thermal-Mineralbad GmbH & Co. KG ............................................... 68 6.4 SPRAIT-TECH GmbH .................................................................................... 70 6.5 Kreisbaugenossenschaft Ostalb eG ................................................................ 73 6.6 Baugenossenschaft Ellwangen eG .................................................................. 76 7. Eigenbetriebe des Ostalbkreises .......................................................................... 79 7.1 Ostalb-Klinikum Aalen / Pflegeheim für Menschen im Wachkoma Bopfingen ...... 79 7.2 Stauferklinikum Schwäbisch Gmünd............................................................. 100 7.3 St. Anna-Virngrund-Klinik Ellwangen ............................................................ 116 8. Beteiligungsähnliche Gesellschaften .................................................................. 126 8.1 Kreissparkasse Ostalb ................................................................................ 126 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Rechtliche Grundlagen 1. RECHTLICHE GRUNDLAGEN Die Gemeindeordnung gibt in § 105 i. V. m. § 48 LKrO die entsprechenden Grun dsätze für den Beteiligungsbericht vor: „(2) Die Gemeinde hat zur Information des Gemeinderats und ihrer Einwohner jäh rlich einen Bericht über die Unternehmen in einer Rechtsform des privaten Rechts, an denen sie unmittelbar oder mit mehr als 50 vom Hundert mittelbar beteiligt ist, zu e rstellen. In dem Beteiligungsbericht sind für jedes Unternehmen mindestens darzuste llen: [...] Ist die Gemeinde unmittelbar mit weniger als 25 vom Hundert beteiligt, kann sich die Darstellung auf den Gegenstand des Unternehmens, die Beteiligungsverhältnisse und den Stand der Erfüllung des öffentlichen Zwecks des Unternehmens beschrä nken. (3) Die Erstellung des Beteiligungsberichts ist ortsüblich bekannt zu geben; Absatz 1 Nr. 2 Buchst. b gilt entsprechend. (4) Die Rechtsaufsichtsbehörde kann verlangen, dass die Gemeinde ihr den Beteil igungsbericht und den Prüfungsbericht mitteilt.“ Darüber hinaus ist der Beteiligungsbericht nach § 105 Abs. 1 Nr. 2 b GemO i. V. m. § 48 LKrO öffentlich bekannt zu geben und an 7 Tagen öffentlich auszul egen. 4 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Beteiligungsübersicht 2. BETEILIGUNGSÜBERSICHT 5 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Übersicht Abschlussprüfer 3. ÜBERSICHT ABSCHLUSSPRÜFER Beteiligungsunternehmen Gesellschaft im Ostalbkreis für Abfallbewirtschaftung mbH Abschlussprüfer 2012 MEDICITREU GMBH Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft Kaufbeurer Strasse 15 86825 Bad Wörishofen Helmer und Partner Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft August-Lösch-Straße 26/1 89522 Heidenheim Helmer und Partner Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft August-Lösch-Straße 26/1 89522 Heidenheim Steuerberaterin Elisabeth Hahn Vorderer Berg 32 73527 Schwäbisch Gmünd LIEB GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Friedhofstraße 9 73430 Aalen Dr. Fritz Städele Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft GmbH Augartenweg 24 87437 Kempten Rölfs RP AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Calwer Straße 7 70173 Stuttgart Dr. Fritz Städele Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft GmbH Augartenweg 24 87437 Kempten Dr. Fritz Städele Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft GmbH Augartenweg 24 87437 Kempten Helmer und Partner Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft August-Lösch-Straße 26/1 89522 Heidenheim Abschlussprüfer 2013 MEDICITREU GMBH Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft Kaufbeurer Strasse 15 86825 Bad Wörishofen Helmer und Partner Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft August-Lösch-Straße 26/1 89522 Heidenheim --- Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH Region Ostwürttemberg Gesellschaft des Ostalbkreises für Beschäftigungsförderung gGmbH i.L. Zentrum für Gestaltung und Wirtschaftskommunikation GmbH Steuerberaterin Elisabeth Hahn Vorderer Berg 32 73527 Schwäbisch Gmünd LIEB GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Friedhofstraße 9 73430 Aalen Dr. Fritz Städele Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft GmbH Augartenweg 24 87437 Kempten Rölfs RP AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Calwer Straße 7 70173 Stuttgart Dr. Fritz Städele Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft GmbH Augartenweg 24 87437 Kempten Dr. Fritz Städele Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft GmbH Augartenweg 24 87437 Kempten Helmer und Partner Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft August-Lösch-Straße 26/1 89522 Heidenheim Technologiezentrum Aalen GmbH Ostalb-Klinikum Service GmbH Servicegesellschaft St. AnnaVirngrund-Klinik Ellwangen mbH Servicegesellschaft Stauferklinikum mbH Rehabilitationsmedizin Ostalb GmbH P.E.G.A.S.U.S. GmbH & Co.KG 6 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Übersicht Abschlussprüfer Beteiligungsunternehmen Rehabilitationszentrum Südwest für Behinderte gGmbH Abschlussprüfer 2012 Treuhand Südwest GmbH Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft Beiertheimer Allee 32 76137 Karlsruhe INVRA Treuhand AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Pfeuferstraße 7 81373 München ALP Lutz GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Eutighofer Str. 120 73525 Schwäbisch Gmünd vbw Verband badenwürttembergischer Wohnungsund Immobilienunternehmen e. V. Herdweg 52/54 70174 Stuttgart vbw Verband badenwürttembergischer Wohnungsund Immobilienunternehmen e. V. Herdweg 52/54 70174 Stuttgart Landratsamt Ostalbkreis Rechnungsprüfungsamt Stuttgarter Str. 41 73430 Aalen Landratsamt Ostalbkreis Rechnungsprüfungsamt Stuttgarter Str. 41 73430 Aalen Landratsamt Ostalbkreis Rechnungsprüfungsamt Stuttgarter Str. 41 73430 Aalen Sparkassenverband BadenWürttemberg Prüfungsstelle Am Hauptbahnhof 2 70173 Stuttgart Abschlussprüfer 2013 Treuhand Südwest GmbH Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft Beiertheimer Allee 32 76137 Karlsruhe INVRA Treuhand AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Pfeuferstraße 7 81373 München ALP Lutz GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Eutighofer Str. 120 73525 Schwäbisch Gmünd vbw Verband badenwürttembergischer Wohnungsund Immobilienunternehmen e. V. Herdweg 52/54 70174 Stuttgart vbw Verband badenwürttembergischer Wohnungsund Immobilienunternehmen e. V. Herdweg 52/54 70174 Stuttgart Landratsamt Ostalbkreis Rechnungsprüfungsamt Stuttgarter Str. 41 73430 Aalen Landratsamt Ostalbkreis Rechnungsprüfungsamt Stuttgarter Str. 41 73430 Aalen Landratsamt Ostalbkreis Rechnungsprüfungsamt Stuttgarter Str. 41 73430 Aalen Sparkassenverband BadenWürttemberg Prüfungsstelle Am Hauptbahnhof 2 70173 Stuttgart Aalener Thermal-Mineralbad GmbH & Co. KG SPRAIT-TECH GmbH Kreisbaugenossenschaft Ostalb eG Baugenossenschaft Ellwangen eG Ostalb-Klinikum Aalen/Pflegeheim für Menschen im Wachkoma Bopfingen Stauferklinikum Schwäbisch Gmünd St. Anna-Virngrund-Klinik Ellwangen Kreissparkasse Ostalb 7 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Kennzahlen 4. KENNZAHLEN Vermögenslage: Prozentualer Anteil des Anlagevermögens am Gesamtvermögen. Eine hohe Anlagenintensität ist ein Indiz für einen kostenintensiven (Fixkosten) Betrieb des Unternehmens. Anlagenintensität = Anlagevermögen x 100 Gesamtvermögen (=Bilanzsumme) Umlaufintensität = Umlaufvermögen x 100 Gesamtvermögen (=Bilanzsumme) Prozentualer Anteil des Umlaufvermögens am Gesamtvermögen. (Eigenkapital + langfristiges Fremdkapital) x 100 Deckungsgrad B = Anlagevermögen Der Deckungsgrad B gibt darüber Auskunft, inwieweit das Anlagevermögen durch langfristiges Kapital gedeckt ist. Langfristiges Vermögen soll auch langfristig finanziert sein (goldene Bilanzregel)- Deshalb sollte der Deckungsgrad II deutlich über 100% liegen. Finanzlage: Eigenkapitalquote = Eigenkapital x 100 Gesamtkapital (=Bilanzsumme) Fremdkapital x 100 Gesamtkapital (=Bilanzsumme) Prozentualer Anteil des Eigenkapitals am Gesamtkapital. Eine hohe EK-Quote gilt als Indikator für die Bonität eines Unternehmens. Fremdkapitalquote = Prozentualer Anteil des Fremdkapitals am Gesamtkapital. Anlagendeckung I = Eigenkapital x 100 Anlagevermögen Prozentualer Anteil des Eigenkapitals am Anlagevermögen. Die Anlagendeckung dient der Beurteilung der langfristigen Liquidität (langfristig gebundene Vermögenswerte sollen durch langfristiges Kapital finanziert werden). 8 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Kennzahlen Dient zur Bewertung der Zahlungsfähigkeit. Beträgt die Liquidität 1. Grades z.B. über 100% können allein mit den liquiden Mitteln alle kurzfristigen Verbindlichkeiten gedeckt werden (hohe Zahlungsfähigkeit). Die Liquidität 2. Grades gibt an, inwieweit die Forderungen und flüssigen Mittel die kurzfristigen Verbindlichkeiten decken. Liquidität I. Grad = flüssige Mittel x 100 kurzfristige Verbindlichkeiten flüssige Mittel + kurzfr. Forderungen x 100 kurzfristige Verbindlichkeiten Liquidität II. Grad = Ertragslage: Umsatzrentabilität = Jahresüberschuss x 100 Umsatzerlöse Prozentualer Anteil des Jahresüberschusses an den Umsatzerlösen. Die Umsatzrentabilität misst den Betriebserfolg an der Umsatztätigkeit. Eigenkapitalrentabilität = Jahresüberschuss x 100 Eigenkapital Prozentualer Anteil des Jahresüberschusses am Eigenkapital. Die EK-Rentabilität gibt an, in welcher Höhe sich das eingesetzte Eigenkapital im Geschäftsjahr verzinst hat. Gesamtkapitalrentabilität = (Jahresüberschuss + Fremdkapitalzinsen) x 100 Gesamtkapital Prozentualer Anteil des Jahresüberschusses am Gesamtkapital. Die GK-Rentabilität gibt an, in welcher Höhe sich das eingesetzte (Gesamt-)Kapital im Geschäftsjahr verzinst hat. Kostendeckung = Umsatzerlöse x 100 Gesamtaufwand Prozentualer Anteil der Umsatzerlöse am Gesamtaufwand. Der Kostendeckungsgrad gibt an, in welchem Maße ein Unternehmen seine Aufwendungen am Markt über Umsatzerlöse decken kann. 9 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Kennzahlen Cash-Flow = Jahresüberschuss + Abschreibung auf Anlagevermögen + Erhöhung der langfr. Rückstellungen ./. Verminderung der langfr. Rückstellungen Der Cash-Flow beschreibt den Mittelzufluss des Geschäftsjahres, dem kein unmittelbarer Mittelabfluss gegenübersteht. Er zeigt, in welchem Umfang Finanzmittel für das Folgejahr zur Verfügung stehen. 10 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Gesellschaft im Ostalbkreis für Abfallbewirtschaftung mbH 5. BETEILIGUNGEN DES OSTALBKREISES ÜBER 25 % 5.1 Gesellschaft im Ostalbkreis für Abfallbewirtschaftung mbH Allgemeine Angaben Graf-von-Soden-Straße 7 73527 Schwäbisch Gmünd (0 71 71) 1 80 0 - 0 (0 71 71) 1 80 0 - 111 goa@goa-online.de www.goa-online.de 17. Oktober 1991 Gesellschaftsvertrag in der Fassung vom 02. August 2005 5.1.1 Sitz der Gesellschaft: Telefon: Telefax: E-Mail: Internet: Gründung der Gesellschaft: Rechtliche Grundlage: 5.1.2 Gegenstand des Unternehmens Gegenstand des Unternehmens ist das Einsammeln, Transportieren, die Verwertung und Beseitigung von Abfällen zur Erfüllung der Pflichten des Ostalbkreises als öffentlich rechtlicher Entsorgungsträger im Sinne von § 15 Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) sowie die Rekultivierung, Sanierung und Nachsorge von Deponien. Der Unternehmenszweck umfasst auch den Handel, das Makeln und die Vermar ktung von Abfällen, Sekundärrohstoffen und anderen Produkten aus dem Ostalbkreis, das Errichten und Betreiben von Abfall- und Sekundärrohstoffbehandlungsanlagen im Ostalbkreis sowie im Rahmen von § 102 Abs. 7 der Gemeindeordnung für Baden-Württemberg auch eine Betätigung außerhalb des Ostalbkreises. Die GOA ist beauftragter Dritter für die Erfüllung der gesetzlichen Aufgaben des Ostal bkreises auf dem Gebiet der Abfallwirtschaft im Sinne von § 22 KrWG. Seit dem 01.01.2008 hat der Ostalbkreis zudem die Entsorgungspflicht für die im Ra hmen der Selbstanlieferung überlassenen Abfälle gemäß § 16 Abs. 2 KrW-/AbfG i.V.m. § 72 Abs. 1 KrWG auf die GOA übertragen (ausgenommen Kleinmengen). 11 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Gesellschaft im Ostalbkreis für Abfallbewirtschaftung mbH Die Gesellschaft kann sich auf branchenverwandten Gebieten betätigen und sich insb esondere auch an Unternehmen ihrer Branche und branchenverwandten Unternehmen b eteiligen und die Geschäftsführung solcher Unternehmen übernehmen. 5.1.3 Stammkapital und Beteiligungsverhältnis zum 31.12.2013 Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt 2.000.000 €. Der Ostalbkreis ist Gesellscha fter mit 49 % (980.000 €), die Hörger Holding GmbH hält 51 % (1.020.000 €) an der GOA. Zum 31.12.2013 bestehen folgende Beteiligungen der GOA: Beteiligung ME-BW GmbH Kommanditeinlage Logex KG Beteiligung NOW Zweckverb. Wasservers. Beteiligung NEO 1.000,00 € 32.678,22 € 374,01 € 84.800,00 € 5.1.4 a) b) Organe der Gesellschaft Geschäftsführer: Henry Forster Aufsichtsrat: Landrat Klaus Pavel, Aalen, Vorsitzender Kreisrat Max Fuchs, Schwäbisch Gmünd, Volker Grab, Ellwangen, Bernd Hörger, Sontheim, Willy Hörger, Sontheim, Kreisrat Hörger Holding Hörger Holding, stellv. Vorsitzender Wolfgang Hofer, Essingen, Kreisrat Christian Käufer, Schwäbisch Gmünd, Rosalinde Kottmann, Gschwend, Arbeitnehmervertreter Kreisrätin Anton Fink, Günzburg (bis 31.12.2013), Rudolf Resch, Sontheim, Carl Utz Rossaro, Aalen, Hörger Holding Hörger Holding Kreisrat 12 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Gesellschaft im Ostalbkreis für Abfallbewirtschaftung mbH Martin Siekiera, Ulm (ab 1.1.2014), Karl Walliser, Gerstetten, Peter Welsch, Sontheim, Hörger Holding Hörger Holding Hörger Holding Herbert Witzany, Westhausen, c) Kreisrat Die Gesellschafterversammlung besteht aus der Hörger Holding GmbH und dem O stalbkreis. 5.1.5 Stand Erfüllung öffentlicher Zweck und allgemeiner Geschäftsverlauf Wie die gesamte Branche profitierte auch die GOA Anfang des Jahres von hohen Seku ndärrohstoffpreisen. Im Bereich Altpapier konnten die Erlöse aufgrund der Festpreisverei nbarung mit dem Verwerter stabil gehalten werden. Das gute Gewerbeabfallaufkommen durch den anhaltenden Aufschwung im produzierenden Gewerbe wirkte sich positiv auf die Auslastung der Gewerbeabfallaufbereitungsanlage (GAA) aus. Der Umsatz lag im Berichtsjahr mit 36.217 T€ um 2,8 % unter dem Vorjahresniveau. Di ese Minderung ist auf eine geänderte Zuordnung der Umsätze gemäß des neuen BMFSchreibens vom 20.09.2012 zum tauschähnlichen Umsatz in der Abfallentsorgung zurüc kzuführen. Der Umsatzanteil des Ostalbkreises beläuft sich auf 46,0 % (Vj. 48,2 %). 2012 wurden Investitionen in Höhe von 3.177 T€ vorgenommen. Investiert wurde schwe rpunktmäßig in Grundstücke, Maschinen und Fahrzeuge. Die Finanzierung der Investiti onen erfolgte über Bankkredite und über den Cashflow. 5.1.6 Lage des Unternehmens Das Ergebnis 2013 weist einen Gewinn von 2.963 T€ (Vj. 4.186 T€) aus. 1. Vermögenslage Das Eigenkapital beläuft sich per 31.12.2013 auf 13.372 T€ (Vj. 13.409 T€). Die Veränderung gegenüber dem Vorjahr resultiert aus dem Jahresüberschuss 2013 in Höhe von 2.963 T€, einer weiteren Gewinnausschüttung in Höhe von 1.000 T€ für 2012 sowie einer 13 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Gesellschaft im Ostalbkreis für Abfallbewirtschaftung mbH Vorabausschüttung in Höhe von 2.000 T€ für 2013. Die Eigenkapitalquote beträgt 41,4 % (Vj. 43,4 %). Der Deckungsgrad B (herangezogen wurden alle langfristig abgeschlossenen Da rlehen plus 50 % der Rückstellungen) erhöhte sich auf 111,6 % (Vj. 98,7 %). 2. Finanzlage Die zwischen Gesellschaftern und Geschäftsleitung abgestimmte langfristige Str ategie der anteiligen Gewinnthesaurierung verhilft der GOA zu einer stabilen Fina nzierungsstruktur. Im Dezember 2013 beschloss die Gesellschafterversammlung eine Vorabgewinnausschüttung in Höhe von 2,0 Mio. €, auszahlbar im Januar 2014. Diese Verbindlichkeit, ausg ewiesen in der Bilanz unter Sonstige Verbindlichkeiten, beeinflusste die Liquidität 2. Gr ades. Die Liquidität 2. Grades betrug zum Ende des Berichtsjahres 89,4 % (Vj. 76,8 %). Durch Finanzierungsmaßnahmen soll die Liquidität 2. Grades kurzfristig wieder auf das gewünschte Niveau von 100 % angehoben werden. Für die Berechnung der Liquiditätskennzahlen wurden die kurzfristigen Verbindlichke iten, die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, die sonstigen Verbindlichkeiten sowie 50 % der Rückstellungen herangezogen. Die kurzfristige Anlage der liquiden Mittel erbrachte Zinserträge in Höhe von 17 T€. Der Cashflow (Gewinn nach Steuern + AfA) beläuft sich auf 6.833 T€ (Vj. 7.680 T€). 3. Ertragslage 4.785 - 14 - 475 - 1.333 2.963 T€ T€ T€ T€ T€ Ergebnis des laufenden Betriebs Sonstige betriebl. Aufw./Erträge Finanzergebnis Steuern vom Einkommen und Ertrag Jahresüberschuss 14 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Gesellschaft im Ostalbkreis für Abfallbewirtschaftung mbH In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen/Erträgen sind folgende größere Posten en thalten: Erhaltener Schadensersatz Erträge aus Anlageverkäufen (saldiert) Betriebs-/periodenfremde Erträge Schadensaufwendungen Forderungsverluste Sonstige Nebenerlöse + 37 + 134 + 40 - 145 - 143 + 72 T€ T€ T€ T€ T€ T€ 15 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Gesellschaft im Ostalbkreis für Abfallbewirtschaftung mbH Kennzahlen der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage GOA Daten der Bilanz Aktiva in € Anlagevermögen Immaterielle Vermögensgegenstände Sachanlagen - Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten - technische Anlagen und Maschinen - andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung - geleistete Anzahlungen im Bau Finanzanlagen - Beteiligungen - Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht Summe Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte, Unfertige Leistungen Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände - Forderungen aus Lieferungen und Leistungen - Forderungen an Gesellschafter - Forderungen gg. Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsver hältnis besteht - Sonstige Vermögensgegenstände Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten Summe Umlaufvermögen Rechnungsabgrenzungsposten Bilanzsumme 673.262 480.049 193.213 40,25 118.852 0 26.597.892 122.392 5.500 27.431.698 -3.540 -5.500 -833.806 -2,89 -100,00 -3,04 134.582 62.534 72.048 115,21 2013 2012 Veränderungen in € in % 16.765.718 3.492.823 5.518.477 567.440 17.781.088 3.892.722 5.545.582 21.880 -1.015.370 -399.899 -27.105 545.560 -5,71 -10,27 -0,49 2.493,42 2.478.438 925.297 54.104 133.536 1.408.031 5.672.668 50.136 32.320.696 2.468.908 0 22.827 296.680 143.651 3.412.115 62.759 30.906.572 9.530 925.297 31.277 -163.144 1.264.380 2.260.553 -12.623 1.414.124 0,39 100,00 137,02 -54,99 880,17 66,25 -20,11 4,58 16 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Gesellschaft im Ostalbkreis für Abfallbewirtschaftung mbH Passiva in € Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Gewinnrücklage Bilanzgewinn Summe Eigenkapital Rückstellungen Steuerrückstellungen Sonstige Rückstellungen Summe Rückstellungen Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht Sonstige Verbindlichkeiten Summe Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten Bilanzsumme 12.184.481 0 1.778.140 0 11.435 2.631.986 16.606.042 6.655 32.320.698 13.752.476 168 1.436.397 94.997 6.226 566.764 15.857.028 13.915 30.906.572 -1.567.995 -168 341.743 -94.997 5.209 2.065.222 749.014 -7.260 1.414.126 -11,40 -100,00 23,79 -100,00 83,67 364,39 4,72 -52,17 4,58 285.037 2.051.124 2.336.161 21.387 1.605.015 1.626.402 263.650 446.109 709.759 1.232,76 27,79 43,64 2.000.000 7.168.585 4.203.255 13.371.840 2.000.000 7.168.585 4.240.642 13.409.227 0 0 -37.387 -37.387 0 0 -0,88 -0,28 2013 2012 Veränderungen in € in % Hinweis: Die einzelnen Positionen der Bilanz sind jeweils auf volle € gerundet. 17 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Gesellschaft im Ostalbkreis für Abfallbewirtschaftung mbH GOA Daten der GuV Gewinn- und Verlustrechnung in € Umsatzerlöse Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Leistungen Andere aktivierte Eigenleistungen Sonstige betriebliche Erträge Materialaufwand Personalaufwand Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen Sonstige betriebliche Aufwendungen Erträge aus Beteiligungen Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens Zinsen und ähnliche Aufwendungen Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Sonstige Steuern Jahresüberschuss Gewinnvortrag aus dem Vorjahr Einstellungen in Gewinnrücklagen Ausschüttung Bilanzgewinn 2013 2012 Veränderungen in € 36.985 290.849 83.894 -143.312 361.325 931.394 276.421 375.887 -1.669 0 -1.667 -2.326 -45.703 -1.631.921 in % 0,10 460,82 1.020,48 -25,14 3,10 8,00 7,70 11,31 -15,93 0 -37,15 -40,35 -8,64 -27,15 36.254.002 227.734 92.115 426.701 12.001.232 12.579.735 3.867.075 3.698.898 8.806 0 2.820 3.438 483.142 4.378.6556 36.217.017 -63.115 8.221 570.013 11.639.907 11.648.341 3.590.654 3.323.011 10.475 0 4.487 5.764 528.845 6.010.577 1.332.895 83.148 2.962.613 3.240.642 0 2.000.000 4.203.255 1.739.297 85.642 4.185.638 4.055.003 2.000.000 2.000.000 4.240.641 -406.402 -2.494 -1.223.025 -814.361 -2.000.000 0 -37.386 -23,37 -2,91 -29,22 -20,08 -100,00 0 -0,88 Hinweis: Die einzelnen Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung sind jeweils auf volle € gerundet. 18 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Gesellschaft im Ostalbkreis für Abfallbewirtschaftung mbH Personal Die Zahl der Mitarbeiter (ohne Aushilfen und Auszubildende) hat zum Ende des Bericht sjahres 253 (Vj. 258) betragen. Zum Ende des Berichtsjahres wurden 12 (Vj. 11) junge Menschen als Bürokaufleute, Fachkräfte für Abfallwirtschaft und Kfz-Mechatroniker ausgebildet. Weitere 70 Mitarbeiter waren im Reinigungsdienst, auf den Wertstoffhöfen und saisonal für die Betreuung der Grünabfallcontainer als Aushilfen geringfügig beschäftigt. Die Krankheitsquote im gesamten Unternehmensbereich ist mit 3,42 % im Berichtsjahr gegenüber dem Vorjahr (3,84 %) weiter leicht zurückgegangen. Es haben sich insgesamt 35 Arbeitsunfälle (Vj. 43) ereignet, die zusammen 364 Ausfalltage (Vj. 236) zur Folge hatten. Durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer 1) getrennt nach Gruppen - § 285 Nr. 7 HGB - (ohne Geschäftsführer und geringfügig Beschäftigte) 2012 Verwaltung mit Vertrieb vollzeitbeschäftigt 1) teilzeitbeschäftigt Gewerblicher Bereich (Fuhrpark, Deponie) vollzeitbeschäftigt teilzeitbeschäftigt Auszubildende Verwaltung mit Vertrieb Gewerblicher Bereich Insgesamt 1) 2013 Angestellte vollzeitbeschäftigt teilzeitbeschäftigt Arbeiter 1) 38 15 37 15 192 13 258 7 4 269 vollzeitbeschäftigt teilzeitbeschäftigt Auszubildende Verwaltung mit Vertrieb Gewerblicher Bereich Insgesamt 188 15 255 6 6 267 ohne 5 Mitarbeiter/-innen (Vorjahr: 5), die sich im Erziehungsurlaub befinden 5.1.7 keine Kapitalzuführung und -entnahme durch den Landkreis 19 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Gesellschaft im Ostalbkreis für Abfallbewirtschaftung mbH 5.1.8 Bürgschaftsübernahme durch den Landkreis Der Landkreis hat für nachstehende Darlehen Bürgschaften übernommen: Konto Nr. 604 386 761 606 592 873 604 487 428 604 499 876 606 593 055 4 302 287/21 604 624 336 604 786 077 604 786 069 Summe Darlehensgeber BW Bank BW Bank BW Bank BW Bank BW Bank Commerzbank BW Bank BW Bank BW Bank Aufnahmejahr 1998 1995 1996 1996 1996 1997 1997 1998 1998 Stand 31.12.2013 69.126,13 115.040,73 326.945,18 245.683,81 172.560,80 364.985,81 174.780,13 218.577,15 238.600,65 1.926.300,39 Entsprechend der Beteiligungsverhältnisse hat die WRZ Hörger GmbH & Co. KG im U mfang von 51 % der vom Ostalbkreis verbürgten Darlehen eine Rückbürgschaft überno mmen. 20 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH Region Ostwürttemberg 5.2 Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH Region Ostwürttemberg Allgemeine Angaben Bahnhofplatz 5 73525 Schwäbisch Gmünd (0 71 71) 9 27 53 - 0 (0 71 71) 9 27 53 - 33 wiro@ostwuerttemberg.de www.ostwuerttemberg.de 29. August 1996 Gesellschaftsvertrag in der Fassung vom 17. Dezember 1996 5.2.1 Sitz der Gesellschaft: Telefon: Telefax: E-Mail: Internet: Gründung der Gesellschaft: Rechtliche Grundlage: 5.2.2 Gegenstand des Unternehmens Die Gesellschaft hat das Ziel, Maßnahmen zu fördern, die der Entwicklung und Verbess erung der Wirtschaftsstruktur in der Region Ostwürttemberg dienen, insbesondere durch      Unterstützung der Wirtschaftsförderungsaktivitäten in der Region, Planung und Durchführung von Standortwerbung für die Region, Schaffung der notwendigen Datenbasis zur überregionalen Akquisition von Unternehmen, Unterstützung der in der Region ansässigen Unternehmen bei der Schaffung zusätzl icher und Sicherung vorhandener Arbeitsplätze und Entwicklung und Förderung von Initiativen zur Stärkung von weichen Standor tfaktoren der Region. 5.2.3 Stammkapital und Beteiligungsverhältnis zum 31.12.2013 Das Stammkapital der WiRO wurde im Jahr 2009 auf 55.000 Euro erhöht. Unter Beib ehaltung der Anteilstruktur übernahm der Ostalbkreis auf dieses Stammkapital eine Stammeinlage von 36.300 Euro (66 %) und der Landkreis Heidenheim eine Stammeinlage von 18.700 Euro (34 %). 21 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH Region Ostwürttemberg Die Stammeinlagen wurden bar erbracht. Nach Einzahlung des Stammkapitals können von den Gesellschaftern keine weiteren Einzahlungen (Nachschüsse) verlangt werden. 5.2.4 Organe der Gesellschaft Dr. oec. Ursula Bilger Landrat Klaus Pavel, Vorsitzender des Aufsichtsrats Landrat Thomas Reinhardt, stellv. Vorsitzender Vertreter des Kreistags des Ostalbkreises: Karl Bux Ursula Röttele Wolf-Dietrich Fehrenbacher Jutta Heim-Wenzler Gerd Dannenmann Vertreter des Kreistages des Landkreises Heidenheim: Andreas Stoch (bis 18.11.2013) Clemens Stahl (ab 19.11.2013) Bernhard Ilg Armin Leber Vertreter der Kreissparkasse Ostalb: Carl Trinkl Vertreter der Kreissparkasse Heidenheim: Dieter Steck Vertreter des Regionalverbands Ostwürttemberg: Richard Arnold Claudia Sünder Vertreter der IHK Ostwürttemberg: Klaus Moser Vertreter des DGB Ostwürttemberg: Peter Müller (bis 31.01.2013) Ralf Willek (ab 01.02.2013) Vertreter der EnBW/ODR: Frank Hose Vertreter der Volksbanken/Raiffeisenbanken aus dem Ostalbkreis: Karl Magenau Geschäftsführung: Aufsichtsrat: 22 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH Region Ostwürttemberg Die Mitglieder des Aufsichtsrates wurden am 02.12.2009 für die Amtszeit der Kre istage des Ostalbkreises und des Landkreises Heidenheim bestellt. Durch Normierung des Au fsichtsrates vom 26. Februar 1997 wurde ein beratender Beirat gebildet. Aufgabe des Be irats ist die Beratung des Aufsichtsrates und der Geschäftsführung in allen den U nternehmensgegenstand betreffenden Fragen. In der Aufsichtsratssitzung vom 26. Januar 2005 wurde das Ruhen der Funktion des Beirats beschlossen. 5.2.5 Stand Erfüllung öffentlicher Zweck und allgemeiner Geschäftsverlauf Das Aufgabengebiet der WiRO ist das Standortmarketing im weiteren Sinne und basiert auf den drei Säulen Standortentwicklung, Service für Unternehmen und Standortkommunikation. Über Projekte und Initiativen sind die drei Bereiche eng miteinander ve rknüpft. Dabei übernimmt die WiRO einerseits eine „Scharnierfunktion“ zu den Fachministerien, oder landesweiten Initiativen und Netzwerken und arbeitet andererseits eng mit den Wirtschaftsförderakteuren auf Landkreis- und kommunaler Ebene zusammen. Durch die positive Entwicklung der regionalen Wirtschaft im Jahr 2013 wurden bei Firmen viele Investitionsprojekte umgesetzt und die Innovationstätigkeit forciert. Der Arbeitsmarkt erwies sich im Jahr 2013 mit einer durchschnittlichen Arbeitslosenquote von 4,1 % und fast 160.000 Beschäftigten als stabil. Die Wirtschaftsleistung und die Arbeitsmarktdaten haben sich im Ostalbkreis, bedingt durch die unterschiedliche Wirtschaftsstruktur, etwas stärker entwickelt als im Landkreis Heidenheim. Die WiRO konnte in diesem wirtschaftlichen Umfeld ihre Strategiefelder mit der Weiterentwicklung Ostwürttembergs als Kompetenzstandort, Innovationsstandort, Investit ionsund Gründungsstandort und bei der Sicherung des Fachkräftebedarfs stärken und au sbauen. Im Geschäftsjahr 2013 wurden die Netzwerkaktivitäten in den Bereichen Automotive, Holz, Oberflächentechnologie, Photonik oder Marketing fortgeführt und das Komp etenzfeld Maschinen-, Anlagen- und Werkzeugbau mit der fünften Broschüre „innovative Branchen in Ostwürttemberg“ erstmals mit über 120 Unternehmen dargestellt. Neben Informations- und Netzwerkveranstaltungen in der Region wurde mit überregionalen Marketingmaßnahmen und der Vernetzung mit landesweiten Aktivitäten für Ostwür ttemberg als attraktiven Wirtschafts- und Lebensstandort geworben. Mit einem Regionsstand beim Existenzgründertag in Aalen, beim Cluster-Forum Baden-Württemberg in Ulm 23 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH Region Ostwürttemberg oder beim Wirtschaftsforum Magisches Dreieck in Dinkelsbühl konnten Existenzgründern und Unternehmen Standortangebote und Einbindungsmöglichkeiten in die regionalen Netzwerke vermittelt werden. Auf der Gewerbeimmobilienmesse Expo Real in München war die WiRO mit den Städten Aalen, Ellwangen und Schwäbisch Gmünd auf dem G emeinschaftsstand des Landes Baden-Württemberg vertreten. Im Berichtsjahr wurde das Leitprojekt „Fachkräfte für Ostwürttemberg“ weiter ausgebaut. Nachdem im Oktober 2012 die Fachkräfteallianz Ostwürttemberg mit 19 Partnern g egründet wurde, übernahm die WiRO und die IHK die Organisation und Koordinierung der Arbeitstreffen gemeinsam, bei denen die Formulierung und Umsetzung zielgerichteter Projekte und Maßnahmen und die Verzahnung von Initiativen im Fokus standen. Konkreter Ansatz der Wirtschaftsförderung im Rahmen der Fachkräfteallianz ist d ie Umsetzung der Fachkräftekampagne „Erstaunliches Ostwürttemberg“ mit einer attraktiven Internetwerbung, Plakaten, Bannern, Faktenfächern oder Gewinnspielen. Die WiRO organisierte mit zahlreichen regionalen Unternehmen Messeauftritte beim A bsolventenkongress in Stuttgart oder bei der Aalener Industriemesse (AIM) an der Hochschule Aalen, um frühzeitig für die künftige Fachkräfte zu werben. Um ausländische St udierende in der Region zu halten wurde ein Wellcome-Flyer mit unterschiedlichen Angeboten und Hilfestellungen entwickelt. 5.2.6 Lage des Unternehmens Der Jahresabschluss der WiRO zum 31.12.2013 weist eine Bilanzsumme in Höhe von 216.147,33 € sowie in der Gewinn- und Verlustrechnung einen Verlust aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von 33.256,91 € (Vorjahresverlust: 26.985,27 €) aus. Bedingt durch die Übernahme des Vorjahresverlustes aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit durch die Gesellschafter resultiert für 2013 ein Jahresfehlbetrag in Höhe von 6.271,64 €. Das Eigenkapital der Gesellschaft hat sich um den Jahresfehlbetrag auf 77 T€ vermindert. Die Eigenkapitalquote beträgt somit 35,53 % (Vorjahr: 47,38 %). Das Ergebnis berücksichtigt die der WiRO im Geschäftsjahr 2013 zugeflossenen planmäßigen Zuschüsse des Ostalbkreises in Höhe von 50.000 € und des Landkreises Heide nheim in Höhe von 25.000 €. 24 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH Region Ostwürttemberg Die gesamten Finanzierungszuschüsse der Gesellschafter Ostalbkreis und Landkreis Heidenheim, der Kreissparkasse Ostalb, der Kreissparkasse Heidenheim, diverser Volks- und Raiffeisenbanken aus dem Ostalbkreis und der EnBW ODR AG beliefen sich auf netto 282 T€. Zusätzlich konnten Erlöse aus Kostenbeteiligungen für Veranstaltungen oder der Geschäftsbesorgung für den Marketing-Club Ostwürttemberg in Höhe von 40 T€ erzielt werden. Für die Fachkräftekampagne Ostwürttemberg wurden in 2013 Erträge in Höhe von 77 T€ aus Zuschüssen von Unternehmen und Kommunen erzielt. Weitere Einnahmen durch diese Zuschüsse zur Kampagne belaufen sich auf 87 T€. Die flüssigen Mittel haben sich gegenüber dem Vorjahr um 63 T€ auf 201 T€ erhöht. 25 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH Region Ostwürttemberg Kennzahlen der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage WiRO Daten der Bilanz Aktiva in € Anlagevermögen Sachanlagen Summe Anlagevermögen Umlaufvermögen Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten Summe Umlaufvermögen Rechnungsabgrenzungsposten Bilanzsumme 7.194 201.358 208.552 1.921 216.147 29.470 137.842 167.312 2.137 175.333 -22.276 63.516 41.240 -216 40.814 -75,59 46,08 24,65 -10,11 23,28 5.675 5.675 5.884 5.884 -209 -209 -3,55 -3,55 2013 2012 Veränderungen in € in % Passiva in € 2013 2012 Veränderungen in € in % Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Gewinnvortrag Jahresfehlbetrag/Jahresüberschuss Summe Eigenkapital Rückstellungen Sonstige Rückstellungen Summe Rückstellungen Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Sonstige Verbindlichkeiten Summe Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten Bilanzsumme 1.742 5.043 6.785 86.867 216.147 40.684 6.583 47.267 0 175.333 -38.942 -1.540 -40.482 86.867 40.814 -95,72 -23,39 -85,65 100,00 23,28 45.700 45.700 45.000 45.000 700 700 1,56 1,56 55.000 28.067 -6.272 76.795 55.000 32.783 -4.716 83.067 0 -4.716 -1.556 -6.272 0 -14,39 32,99 -7,55 Hinweis: Die einzelnen Positionen der Bilanz sind jeweils auf volle € gerundet. 26 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH Region Ostwürttemberg WiRO Daten der GuV Gewinn- und Verlustrechnung in € 2013 2012 Veränderungen in € -5.341 32.847 -840 45 34.317 -255 0 -6.272 4.716 -1.556 in % -1,85 38,60 -0,35 1,98 22,10 -52,36 0 23,24 21,18 32,99 Umsatzerlöse Sonstige betriebliche Erträge Personalaufwand Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen Sonstige betriebliche Aufwendungen Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Zinsen und ähnliche Aufwendungen Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Erträge aus Verlustübernahme Jahresfehlbetrag 282.908 117.951 242.444 2.318 189.583 232 3 -33.257 26.985 -6.272 288.249 85.104 243.284 2.273 155.266 487 3 -26.985 22.269 -4.716 Hinweis: Die einzelnen Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung sind jeweils auf volle € gerundet. Personal Im Geschäftsjahr 2013 waren durchschnittlich 4 Mitarbeiter (Vorjahr: 4) beschäftigt. 5.2.7 keine Kapitalzuführung und -entnahme durch die Landkreise 5.2.8 keine Bürgschaftsübernahme durch die Landkreise 27 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Gesellschaft des Ostalbkreises für Beschäftigungsförderung – gGmbH i.L. 5.3 Gesellschaft des Ostalbkreises für Beschäftigungsförderung – gGmbH i.L. Allgemeine Angaben Hopfenstraße 65 73430 Aalen 19. Mai 1998 31. Dezember 2012 13. Dezember 2013 HRB 501189, Amtsgericht Ulm 5.3.1 Sitz der Gesellschaft: Gründung der Gesellschaft: Auflösung der Gesellschaft: Löschung der Gesellschaft aus dem Handelsregister: 5.3.2 Gegenstand des Unternehmens Berufliche (Wieder-)Eingliederung von arbeitslosen Sozialhilfeempfängern, arbeit slosen Jugendlichen und insbesondere Langzeitarbeitslosen im Ostalbkreis. Der Gegenstand des Unternehmens ist durch das neue SGB II entfallen. 5.3.3 Stammkapital und Beteiligungsverhältnis/Liquidation Das Stammkapital der Gesellschaft betrug zum 31.12.2012 insgesamt 81.806,70 €. Der Ostalbkreis war Gesellschafter mit 62,50 % (51.129,18 €), die Gesellschafter       Aktion Jugendberufshilfe im Ostalbkreis (AJO) e.V. Arbeitslosenselbsthilfeorganisation (A.L.S.O.) e.V. Integra gGmbH i.L., Aalen Caritas Ostwürttemberg, Aalen Deutsches Rotes Kreuz (DRK) Kreisverband Aalen e.V. und Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB) Ostalbkreis hielten jeweils 6,25 % (5.112,92 €) an der Gesellschaft. Am 08. Juni 2011 wurde die Liquidation der Gesellschaft beschlossen. Die Anmeldung der Liquidation beim Notariat wurde am 29. Juni 2011 beantragt, die Eintragung beim Registergericht erfolgte am 21. Dezember 2011. Die Liquidation der Gesellschaft wurde zum 31. Dezember 2012 beendet. Mit Ablauf des Sperrjahres wurde die Löschung der Gesellschaft am 27. Dezember 2012 beim Notariat beantragt. Aufgrund der Auflösung der Gesellschaft wurde das Stammkapital im Januar 2013 voll an die Gesellschafter ausbezahlt. Auf den Ostalbkreis entfielen durch den Gesellschaftsan teil in Höhe von 62,50 % damit 51.129,18 €. Die Löschung der Gesellschaft aus dem Handelsregister B des Amtsgerichts Ulm erfolgte am 13.12.2013. 28 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Zentrum für Gestaltung und Wirtschaftskommunikation GmbH 5.4 5.4.1 Zentrum für Gestaltung und Wirtschaftskommunikation GmbH Allgemeine Angaben Stuttgarter Str. 3 73525 Schwäbisch Gmünd (0 71 71) 9 32 4 74 (0 71 71) 9 32 4 75 20. Mai 1998 Gesellschaftsvertrag in der Fassung vom 31. Okt. 2001 Sitz der Gesellschaft: Telefon: Telefax: Gründung der Gesellschaft: Rechtliche Grundlage: 5.4.2 Gegenstand des Unternehmens Gegenstand des Unternehmens ist die Bündelung der in Schwäbisch Gmünd und in der Region vorhandenen Gestaltungspotentiale und Designbüros in einem Zentrum für Gesta ltung. Dies geschieht insbesondere durch Medienarbeit, Projektarbeit, Forschungs- und Entwicklungsprojekte, Veranstaltungen, Aus- und Weiterbildung, Büro-, Labor-, und Werkstattangebote sowie durch Schaffung von Arbeitsplätzen für qualifizierte Hochschulabso lventen. Die Gesellschaft enthält sich jeglicher Einflussnahme auf den Wettbewerb der B üros untereinander und tritt mit diesen nicht in Wettbewerb. 5.4.3 Stammkapital und Beteiligungsverhältnis zum 31.12.2013 132.935,89 Euro 76.693,78 Euro 30.677,51 Euro 240.307,18 Euro 55,32 % 31,91 % 12,77 % 100,00 % Stadt Schwäbisch Gmünd Ostalbkreis gmünder gestalter e. V. Summe: 5.4.4 Organe der Gesellschaft Zuständige Organe im Jahr 2013 waren der Aufsichtsrat, bestehend aus Oberbürgermeister Richard Arnold der Stadt Schwäbisch Gmünd (Vorsitz), Vertretern des Gemeind erats/der Parteien, Vertretern des Ostalbkreises, Vertretern der regionalen Industrie, Vertretern des gmünder gestalter e. V. und Vertretern der Fachhochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd, sowie die Gesellschafterversammlung und die Geschäftsführung (Eberhard Steiner). 29 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Zentrum für Gestaltung und Wirtschaftskommunikation GmbH 5.4.5 Stand Erfüllung öffentlicher Zweck und allgemeiner Geschäftsverlauf Da die Gesellschaft momentan ihre Tätigkeit eingestellt hat, ergaben sich im Jahr 2013 keine Umsatzerlöse. Als Aufwendungen sind im wesentlichen nur Kosten der Verwaltung angefallen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ergibt einen Jahresfehlbetrag 2.253,32 € (Vorjahr 1.942,66 €). Eine Gesellschafterversammlung wurde im Jahr 2013 nicht abgehalten. Aufgrund eines fehlenden Beschlusses der Gesellschafterversammlung wurde der Verlust 2012 auf neue Rechnung vorgetragen. 5.4.6 Lage des Unternehmens Kennzahlen der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Zentrum für Gestaltung und Wirtschaftskommunikation Daten der Bilanz Aktiva in € Anlagevermögen Immaterielle Vermögensgegenstände Sachanlagen - andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung Summe Anlagevermögen Umlaufvermögen Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände - Forderungen aus Lieferungen und Leistungen - Sonstige Vermögensgegenstände Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten Summe Umlaufvermögen Rechnungsabgrenzungsposten Bilanzsumme 0 0 0 0 2013 2012 Veränderungen in € in % 1 1 1 1 0 0 0 0 0 394 155.258 155.653 0 155.654 0 900 157.436 158.336 0 158.337 0 -506 -2.178 -2.684 0 -2.683 0 -56,22 -1,38 -1,69 0 -1,69 30 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Zentrum für Gestaltung und Wirtschaftskommunikation GmbH Passiva in € 2013 2012 Veränderungen in € in % Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Verlustvortrag Jahresüberschuss/ -fehlbetrag Summe Eigenkapital Rückstellungen Sonstige Rückstellungen Summe Rückstellungen Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Sonstige Verbindlichkeiten Summe Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten Bilanzsumme 0 0 0 0 155.654 430 0 430 0 158.337 -430 0 -430 0 -2.683 -100,00 0 -100,00 0 -1,69 1.920 1.920 1.920 1.920 0 0 0 0 240.307 -84.320 -2.253 153.734 240.307 -82.377 -1.943 155.987 0 -1.943 -310 -2.253 0 2,36 15,95 -1,44 Hinweis: Die einzelnen Positionen der Bilanz sind jeweils auf volle € gerundet. 31 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Zentrum für Gestaltung und Wirtschaftskommunikation GmbH Zentrum für Gestaltung und Wirtschaftskommunikation Daten der GuV Gewinn- und Verlustrechnung in € 2013 2012 Veränderungen in € 0 0 0 0 120 -436 4 -310 in % 0 0 0 0 -4,33 -52,59 100,00 15,95 Umsatzerlöse Sonstige betriebliche Erträge Personalaufwand Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen Sonstige betriebliche Aufwendungen Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Zinsen und ähnliche Aufwendungen Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Jahresfehlbetrag 0 0 0 0 -2.647 393 0 -2.253 0 0 0 0 -2.767 829 -4 -1.943 0 -2.253 0 -1.943 0 -310 0 15,95 Hinweis: Die einzelnen Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung sind jeweils auf volle € gerundet. Personal Die Zahl der Arbeitnehmer i. S. d. § 267 Abs. 5 HGB beträgt 0 Personen (Vorjahr: 0). 5.4.7 keine 5.4.8 keine Kapitalzuführung und -entnahme durch den Landkreis Bürgschaftsübernahme durch den Landkreis 32 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Technologiezentrum Aalen GmbH 5.5 Technologiezentrum Aalen GmbH 5.5.1 Allgemeine Angaben Gartenstraße 133 73430 Aalen (0 73 61) 5 60 1 - 0 (0 73 61) 4 51 87 tzaalen@t-online.de www.tza-aalen.de 30. Januar 1986 Gesellschaftsvertrag in der Fassung vom 07. Nov. 2011 mit Berichtigung vom 26.04.2012 Sitz der Gesellschaft: Telefon: Telefax: E-Mail: Internet: Gründung der Gesellschaft: Rechtliche Grundlage: 5.5.2 Gegenstand des Unternehmens Gegenstand des Unternehmens ist der Betrieb eines Technologiezentrums in Aalen. Das Technologiezentrum soll jungen technologieorientierten Unternehmen des produzierenden Gewerbes und des produktionsorientierten Dienstleistungsgewerbes den Aufbau eines am Markt erfolgreichen Unternehmens erleichtern. Dies geschieht insbesondere durch die Bereitstellung von Gemeinschaftseinrichtungen, Büro- und Werkstatträumen, von zentralisierten Verwaltungs- und Bürodienstleistungen sowie durch das Angebot von Beratung sdiensten. Die Gesellschaft ist berechtigt, andere Leistungen gleicher oder ähnlicher Art zu erbringen. Sie darf Unternehmen gleicher oder ähnlicher Art übernehmen und vertr eten und sich an solchen Unternehmen beteiligen und wieder aufgeben. 5.5.3 Stammkapital und Beteiligungsverhältnis zum 31.12.2013 Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft zum 31.12.2013 beträgt 26.010 €. Hieran hält der Ostalbkreis einen Anteil in Höhe von 7.680 € und ist somit nach der Stadt Aalen (41,14 %) größter Gesellschafter mit einem Beteiligungsverhältnis von 29,53 %. Weitere Gesellschafter: - Kreissparkasse Ostalb: 16,34 % - Carl-Schneider-Stiftung: 8,27 % 33 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Technologiezentrum Aalen GmbH - Süddeutscher Zeitungsdienst: 1,58 % - Telenot Electronic GmbH: 1,58 % - Wohnungsbau Aalen GmbH: 1,58 % Die VR-Bank Aalen eG veräußerte ihren Geschäftsanteil in Höhe von 10,03 % mit notariellem Kaufvertrag vom 16. Mai 2013 an die Stadt Aalen. 5.5.4 Organe der Gesellschaft Organe der Gesellschaft sind der Geschäftsführer und die Gesellschafterversammlung. Geschäftsführung: Herr Robert Ihl 5.5.5 Stand Erfüllung öffentlicher Zweck und allgemeiner Geschäftsverlauf Der positive Geschäftsverlauf im Jahr 2013 beruht auf der guten Auslastung des Technologiezentrums. Bei Auszügen konnten die freigewordenen Flächen sofort weitervermietet werden, sodass das TZA keinen Leerstand zu verzeichnen hatte. Daneben konnten mit der Vermietung von Stellplätzen, die bis 28.02.2012 kostenfrei zur Verfügung standen, zusätzliche Einnahmen erzielt werden. 5.5.6 Lage des Unternehmens Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2013 hat sich die finanzielle Situation um rund 3,7 T€ verbessert. Alle Zahlungsverpflichtungen konnten jederzeit erfüllt werden. Das Jahresergebnis entspricht mit einem positiven Saldo von rund 5,1 T€ weitgehend den Erwartungen und der Prognose des Wirtschaftsplanes. Im Fünf-Jahres-Vergleich konnte erstmalig ein Überschuss erzielt werden. Neben anderen Einflussfaktoren war hierfür die Kostenreduktion aus der Schließung des Sekretariatsservice ab Oktober 2013, der nicht kostendeckend betrieben werden konnte, ursächlich. Die Bilanzsumme hat sich im Geschäftsjahr 2013 gegenüber dem Vorjahr auf 122,7 T€, somit um rund 1,8 T€ oder 1,5 % erhöht. Auf der Passivseite kam es lediglich zu geringen Veränderungen (z. B. die Erhöhung des Eigenkapitals um 5,1 T€ auf 76.300 T€). Die Bilanzstruktur hat sich nur unwesentlich verändert. Bei den ausgewiesenen 34 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Technologiezentrum Aalen GmbH Verbindlichkeiten (43,2 T€) handelt es sich größtenteils (35 T€) um Vorauszahlungen auf Betriebskosten, die jeweils im Folgejahr abgerechnet werden. Die Grundmieterlöse in 2013 konnten um rund 1,2 % auf 99,9 T€ gesteigert werden. Daneben wirkte sich die Vermietung für Garagen und Stellplätze mit einem Umsatzplus von rund 3,1 T€ aus, so dass sich der Gesamtumsatz um rund 5,1 T€ bzw. 3,4 % auf 153,6 T€ erhöht hat. Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrifft insbesondere die Reduzierung der Instandhaltungskosten (- 2,0 T€) sowie der Gartenpflege (- 2,7 T€). Die gesamten Aufwendungen für Gebäudebewirtschaftung haben sich auf 106,9 T€ verringert. Ausblick: Auf dem Campus der Hochschule Aalen auf dem „Burren“, entsteht das bereits viel beschriebene „Eule“ Innovationszentrum. Dort können sich Studenten der Hochschule für Forschungszwecke oder zur Entwicklung einer Idee mit anschließender Existenzgründung einmieten. Aber auch andere Mieter sollen hier geeignete Räume finden können. Daneben bietet das Wirtschaftszentrum (WiZ) an der Ulmer Straße ebenfalls gute räumliche Möglichkeiten für dienstleistungsorientierte junge Unternehmen. Sofern es sich dabei um Existenzgründer handelt, kann sich die Stadt Aalen eine subventionierte Miete - eventuell über drei Jahre gestaffelt - vorstellen. Im Rahmen der nächsten Gesellschafterversammlung wird insofern darüber diskutiert werden müssen, ob die TZA GmbH nicht aufgrund der oben beschriebenen Sachverhalte aufgelöst werden kann. 35 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Technologiezentrum Aalen GmbH Kennzahlen der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage TZA - Technologiezentrum Aalen GmbH Daten der Bilanz Aktiva in € Anlagevermögen Sachanlagen Summe Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte, Unfertige Leistungen Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten Summe Umlaufvermögen Bilanzsumme Passiva in € Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnrücklagen Jahresüberschuss/-fehlbetrag Summe Eigenkapital Rückstellungen Sonstige Rückstellungen Summe Rückstellungen Verbindlichkeiten Erhaltene Anzahlungen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Sonstige Verbindlichkeiten Summe Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten Bilanzsumme 35.219 4.808 1.587 41.614 1.583 122.719 35.783 3.330 4.792 43.905 2.215 120.880 -564 1.478 -3.205 -2291 -632 1.839 -1,58 44,38 -66,88 -5,22 -28,53 1,52 3.200 3.200 3.500 3.500 -300 -300 -8,57 -8,57 26.010 0 45.250 5.062 76.322 26.010 0 47.942 -2.692 71.260 0 0 -2.692 7.754 5.062 0 0 -5,6 288,04 7,10 35.406 1.483 81.585 118.474 122.719 2013 35.678 882 77.910 114.470 120.880 2012 -272 601 3.675 4.004 1.839 -0,76 68,14 4,72 3,5 1,52 4.245 4.245 6.410 6.410 -2.165 -2.165 -33,78 -33,78 2013 2012 Veränderungen in € in % Veränderungen in € in % Hinweis: Die einzelnen Positionen der Bilanz sind jeweils auf volle € gerundet. 36 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Technologiezentrum Aalen GmbH TZA - Technologiezentrum Aalen GmbH Daten der GuV Gewinn- und Verlustrechnung in € 2013 2012 Veränderungen in € 5.099 -4.461 -625 -3.994 -315 -3.791 -359 7.754 0 7.754 in % 3,43 -106,47 -42,26 -13,69 -13,34 -3,13 -100,00 438,08 0 288,04 Umsatzerlöse Bestandsveränderungen an unfertigen Leistungen Sonstige betriebliche Erträge Personalaufwand Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen Sonstige betriebliche Aufwendungen Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Sonstige Steuern Jahresüberschuss/-fehlbetrag 153.621 -271 854 25.178 2.046 117.456 0 9.524 4.462 5.062 148.522 4.190 1.479 29.172 2.361 121.247 359 1.770 4.462 -2.692 Hinweis: Die einzelnen Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung sind jeweils auf volle € gerundet. Personal Im Jahresdurchschnitt 2013 beschäftigte die Gesellschaft 2 Mitarbeiter. 5.5.7 keine 5.5.8 keine Bürgschaftsübernahme durch den Landkreis Kapitalzuführung und -entnahme durch den Landkreis 37 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Ostalb-Klinikum Service GmbH 5.6 Ostalb-Klinikum Service GmbH 5.6.1 Allgemeine Angaben Im Kälblesrain 1 73430 Aalen (0 73 61) 55 30 01 (0 73 61) 55 30 03 info@ostalb-klinikum.de www.ostalb-klinikum.de 25. Juni 2004 Gesellschaftsvertrag in der Fassung vom 24. Juni 2004 Sitz der Gesellschaft: Telefon: Telefax: E-Mail: Internet: Gründung der Gesellschaft: Rechtliche Grundlage: 5.6.2 Gegenstand des Unternehmens Gegenstand des Unternehmens ist die Erbringung von patientenfernen Leistu ngen für das Ostalb-Klinikum Aalen, insbesondere in den Bereichen Reinigung, Küchenbetrieb/ Catering, Pfortendienst, innerbetrieblicher Transport und Bettenzentrale. Die Gesellschaft kann weitere Serviceleistungen für das Ostalb-Klinikum Aalen übernehmen. 5.6.3 Stammkapital und Beteiligungsverhältnis zum 31.12.2013 Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt 25.000 €. Daran ist der Ostalbkreis mit 51 %, die Klinikdienste Süd mit 49 % beteiligt. 5.6.4 Organe der Gesellschaft Axel Janischowski Ulrich Geiger Landrat Klaus Pavel, Vorsitzender des Aufsichtsrats Manfred Baldauf, stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats Karl Kurz, Kreiskämmerer Geschäftsführung: Prokura: Aufsichtsrat: 5.6.5 Stand Erfüllung öffentlicher Zweck und allgemeiner Geschäftsverlauf Durch den enormen Kostendruck im Gesundheits- und Sozialwesen sind Krankenhäuser, wie alle anderen Einrichtungen im Bereich Gesundheit und Soziales g ezwungen, Leistungen möglichst kostengünstig zu erlangen. Dies begünstigt die Entstehung von Servicegesel l- 38 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Ostalb-Klinikum Service GmbH schaften, die ihre Beschäftigten in der Regel zu Tarifen außerhalb des TVöD beschäftigen und zum anderen gegenüber einem reinen Outsourcing den Vorteil der Umsatzsteuere rsparnis im Rahmen einer Organschaft bieten. Der Kostendruck führt zwar auch zu gering eren Gewinnspannen in diesem Umfeld, sichert aber doch die Existenzberechtigung entsprechender Gesellschaften. Die Gesellschaft wurde als Dienstleister für das Ostalb-Klinikum Aalen gegründet. Seit dem Start der Gesellschaft wurden die Kerngebiete über die Jahre laufend erweitert. Heute versteht sich die Gesellschaft als wichtiger Partner für alle gebäuderelevanten Prozesse. Gegenwärtig ist die Servicegesellschaft zuständig für die Bereiche Reinigung, Catering, Pfortendienste, Bettenaufbereitung sowie Transport- und Logistikdienste. Ausblick Die Gesellschaft ist wesentlich abhängig vom Umfeld im Sozial- und Gesundheitswesen. Sollten sich hier die Rahmenbedingungen ändern, so hat dies direkte Auswirku ngen auf die Gesellschaft. Durch den enormen Kostendruck in diesem Bereich bleibt den sozialen Ei nrichtungen kaum eine andere Möglichkeit, als zu versuchen, möglichst viele Leistungen ko stengünstig zu beschaffen und sich auf ihre Kernaufgaben zu konzentri eren. 5.6.6 Lage des Unternehmens Im Geschäftsjahr 2013 konnte ein Umsatz von 3.653 T€ erzielt werden. Dieser liegt über den Erwartungen, die laut Wirtschaftsplan für das Jahr 2013 geplant waren. Für das Jahr 2014 ist ein Umsatz von 4.042 T€ geplant. Die Eigenkapitalquote hat sich gegenüber dem Vorjahr erhöht. Sie liegt bei einer Bilanzsumme von 780 T€ (Vorjahr: 623 T€) bei 51,9 % (Vorjahr: 44,9 %). Die liquiden Mittel beliefen sich zum 31.12.2013 auf 241 T€ und damit auf 30,9 % der Bilanzsumme. Die Bankverbindlichkeiten betragen im Berichtsjahr 65 T€. Die Gesellschaft erzielte einen Gewinn von 125 T€. 39 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Ostalb-Klinikum Service GmbH Kennzahlen der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Ostalb-Klinikum Service GmbH Daten der Bilanz Aktiva in € Anlagevermögen Immaterielle Vermögensgegenstände Sachanlagen Summe Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte, Unfertige Leistungen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten Summe Umlaufvermögen Rechnungsabgrenzungsposten Bilanzsumme 2.149 419.642 240.699 662.490 480 780.360 992 438.939 93.429 533.361 1.628 623.454 1.157 -19.297 147.270 129.129 -1.148 156.906 116,63 -4,40 157,63 24,21 -70,52 25,17 1 117.391 117.392 106 88.359 88.465 -105 29.032 28.927 -99,06 32,86 32,70 2013 2012 Veränderungen in € in % Passiva in € 2013 2012 Veränderungen in € in % Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Gewinnrücklage Gewinnvortrag Jahresüberschuss Summe Eigenkapital Rückstellungen Steuerrückstellungen Sonstige Rückstellungen Summe Rückstellungen Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 64.690 56.485 0 114.701 64.690 -58.216 100,00 -50,75 43.240 20.677 63.917 0 32.336 32.336 43.240 -11.659 31.581 100,00 -36,06 97,67 25.000 135.147 119.644 124.853 404.644 25.000 135.147 113.715 5.929 279.791 0 0 5.929 118.924 124.853 0 0 5,21 2.005,80 44,62 40 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Ostalb-Klinikum Service GmbH Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Sonstige Verbindlichkeiten Summe Verbindlichkeiten Bilanzsumme 26.360 164.265 311.799 780.360 47.906 148.720 311.327 623.454 -21.546 15.545 472 156.906 -44,98 10,45 0,15 25,17 Hinweis: Die einzelnen Positionen der Bilanz sind jeweils auf volle € gerundet. Ostalb-Klinikum Service GmbH Daten der GuV Gewinn- und Verlustrechnung in € 2013 2012 Veränderungen in € 254.559 7.844 -67.741 154.323 2.067 13.615 4.346 1.395 in % 7,49 157,38 -8,04 7,45 5,79 3,05 100,00 100,00 Umsatzerlöse Sonstige betriebliche Erträge Materialaufwand Personalaufwand Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen Sonstige betriebliche Aufwendungen Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Zinsen und ähnliche Aufwendungen Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Sonstige Steuern Jahresüberschuss 3.653.582 12.828 774.419 2.225.353 37.756 460.217 4.346 1.395 3.399.023 4.984 842.160 2.071.030 35.689 446.602 0 0 171.616 8.526 163.090 1.912,85 46.627 137 124.853 2.446 151 5.929 44.181 -14 118.924 1.806,26 -9,27 2.005,80 Hinweis: Die einzelnen Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung sind jeweils auf volle € gerundet. 41 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Ostalb-Klinikum Service GmbH Personal Die Gesellschaft beschäftigte zum Ende des Geschäftsjahres 133 Mitarbeiter, von denen 20 geringfügig und 113 sozialversicherungspflichtig beschäftigt wurden. Die Entlohnung erfolgt entsprechend des Tarifvertrags für Gebäudereiniger. 5.6.7 keine Kapitalzuführung und -entnahme durch den Landkreis 5.6.8 keine Bürgschaftsübernahme durch den Landkreis 42 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Servicegesellschaft St. Anna-Virngrund-Klinik Ellwangen mbH 5.7 Servicegesellschaft St. Anna-Virngrund-Klinik Ellwangen mbH 5.7.1 Allgemeine Angaben Dalkinger Straße 8-12 73479 Ellwangen (0 79 61) 881-10 10 (0 79 61) 881-10 03 info@klinik-ellwangen.de www.klinik-ellwangen.de 14. Dezember 2009 Gesellschaftsvertrag in der Fassung vom 11. Dez. 2009 Sitz der Gesellschaft: Telefon: Telefax: E-Mail: Internet: Gründung der Gesellschaft: Rechtliche Grundlage: 5.7.2 Gegenstand des Unternehmens Gegenstand des Unternehmens ist die Erbringung von patientenfernen Leistu ngen für die St. Anna-Virngrund-Klinik Ellwangen, insbesondere in den Bereichen Reinigung, Küchenbetrieb/Catering, Wäscherei und Haustechnik, sowie - im Rahmen der Aufgabenstellung des Ostalbkreises - die Bildung eines medizinischen Fortbildungszentrums in Ellwangen und die Förderung von Kooperationen der St. Anna-Virngrund-Klinik Ellwangen mit niedergelassenen Ärzten und Therapeuten. Die Gesellschaft kann ihre Serviceleistungen auch für andere Kliniken des Ostal bkreises sowie für andere öffentliche Einrichtungen im Ostalbkreis übernehmen und sich auf branchenverwandten Gebieten betätigen sowie an anderen Unternehmen ihrer Branche und branchenverwandten Unternehmen beteiligen und die Geschäftsführung solcher Unte rnehmen übernehmen. §§ 102, 103 GemO i.V.m. § 48 LKrO sind zu beachten. 5.7.3 Stammkapital und Beteiligungsverhältnis zum 31.12.2013 Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt 25.000 €. Alleiniger Gesellschafter ist der Ostalbkreis (Eigenbetrieb St. Anna-Virngrund-Klinik Ellwangen). 5.7.4 Organe der Gesellschaft Robert Filter Geschäftsführung: 43 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Servicegesellschaft St. Anna-Virngrund-Klinik Ellwangen mbH Gemäß § 9 des Gesellschaftsvertrags wird die Servicegesellschaft St. Anna-Virngrund-Klinik Ellwangen mbH durch einen Geschäftsführer alleine vertreten. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei Geschäftsführer gemeinsam oder ein Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen. Der vorgenannte Geschäftsführer ist auf unbestimmte Zeit berufen. Aufsichtsrat: Landrat Klaus Pavel, Vorsitzender des Aufsichtsrats Karl Kurz, stellvertretender Vorsitzender Ralf Wagenknecht 5.7.5 Stand Erfüllung öffentlicher Zweck und allgemeiner Geschäftsverlauf Die sich unter den gesundheitspolitischen Rahmenbedingungen schwierig gestaltende F inanzsituation der Kliniken in Deutschland erfordert auch in Zukunft die N utzung aller strukturellen Optionen. Unter diesen Zielperspektiven war die Gründung der Serviceg esellschaft St. Anna-Virngrund-Klinik Ellwangen mbH eine zukunftsorientierte, strategisch richtungsweisende Entscheidung für die St. Anna-Virngrund-Klinik Ellwangen. Kliniken in öffentlich-rechtlicher Trägerschaft werden sich im Konkurrenzfeld mit freigemeinnützigen und privaten Trägern nur dann behaupten können, wenn es ihnen gelingt sich zusätzliche Wirtschaftspotentiale und Gestaltungsspielräume zu erschließen. Auch wenn die weiteren Geschäftsfelder, medizinisches Fortbildungszentrum und Kooperationen mit niedergelassenen Ärzten und Therapeuten, auch im Jahr 2013 noch nicht realisiert werden konnten, ist man davon überzeugt, dass sich mittelfristig hieraus interessante strategische Handlungsmöglichkeiten für moderne sektorenübergreifende Versorgungsformen erg eben. Durch die Generierung zusätzlicher externer Erträge aus Leistungen für Fremdbetriebe (z. B. Ausbau der Schulverpflegung) und die Intensivierung medizinischer Kooperationen erhofft man sich weitere wirtschaftliche Optionen für die Zukunft. Auf der Basis des Tarifvertrages für die gewerblich Beschäftigten in der Gebäudereinig ung wurden im Geschäftsjahr 2013 über einen Mehrfacharbeitgebervertrag durchschnittlich 24,28 Vollkräfte (Vorjahr: 22,54) (≙ 37 Mitarbeiter/innen) beschäftigt. Das Mehrfacharbeitgebermodell mit der Servicegesellschaft Hospitalstiftung zum Hl. Geist in Ellwangen (Jagst) mbH (im Jahr 2013 durchschnittlich 7,27 Vollkräfte ≙ 12 Mitarbeiter/innen) ermöglicht einen flexiblen Personaleinsatz in beiden Servicegesell- 44 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Servicegesellschaft St. Anna-Virngrund-Klinik Ellwangen mbH schaften unter Vermeidung einer Umsatzsteuerpflicht für die jeweilige Personalge stellung. Im Geschäftsjahr 2013 wurde der flexible Einsatz von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gleichzeitig oder wechselseitig in beiden Servicegesellschaften noch nicht praktiziert. 5.7.6 Lage des Unternehmens Die Servicegesellschaft erwirtschaftete im Jahr 2013 aus den patientenfernen Leistungen Umsatzerlöse in Höhe von 690.299 € (Vorjahr: 662.423 €). Umsatzstärkster Bereich waren die Erträge aus Reinigungsleistungen mit 298.533 € (Vorjahr: 246.935 €), gefolgt von den Erträgen aus Küchenleistungen/Catering mit 227.267 € (Vorjahr: 191.955 €), den Erträgen aus Leistungen der Technik mit 134.656 € (Vorjahr: 150.248 €) und den Erträgen aus Wäschereileistungen mit 27.108 € (Vorjahr: 70.925 €). Die geschäftspolitische Entwicklung der Servicegesellschaft St. Anna-Virngrund-Klinik Ellwangen mbH verlief mit einem Jahresüberschuss im Berichtsjahr 2013 in Höhe von 2.739,96 € (Vorjahr: 3.807,41 €) auch im vierten Jahr erfolgreich. Kennzahlen der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Servicegesellschaft St. Anna-Virngrund-Klinik Ellwangen mbH Daten der Bilanz Aktiva in € Umlaufvermögen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Sonstige Vermögensgegenstände Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten Summe Umlaufvermögen Bilanzsumme 57.584 167 34.247 91.998 91.998 17.671 2.791 62.994 83.457 83.457 39.913 -2.624 -28.747 8.541 8.541 225,87 -94,02 -45,63 10,23 10,23 2013 2012 Veränderungen in € in % Passiva in € 2013 2012 Veränderungen in € in % Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Gewinnvortrag 25.000 4.401 25.000 594 0 3.807 0 640,91 45 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Servicegesellschaft St. Anna-Virngrund-Klinik Ellwangen mbH Jahresüberschuss Summe Eigenkapital Rückstellungen Steuerrückstellungen Sonstige Rückstellungen Summe Rückstellungen Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Sonstige Verbindlichkeiten Summe Verbindlichkeiten Bilanzsumme 25.077 4.693 29.770 91.998 24.799 1.002 25.801 83.457 278 3.691 3.969 8.541 1,12 368,36 15,38 10,23 2.587 27.500 30.087 1.505 26.750 28.255 1.082 750 1.832 71,89 2,80 6,48 2.740 32.141 3.807 29.401 -1.067 2.740 -28,03 9,32 Hinweis: Die einzelnen Positionen der Bilanz sind jeweils auf volle € gerundet. Servicegesellschaft St. Anna-Virngrund-Klinik Ellwangen mbH Daten der GuV Gewinn- und Verlustrechnung in € 2013 2012 Veränderungen in € 27.876 34.080 -4.714 -1.490 in % 4,21 5,59 -9,88 -28,05 Umsatzerlöse Personalaufwand Sonstige betriebliche Aufwendungen Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Jahresüberschuss 690.299 643.468 43.009 3.822 662.423 609.388 47.723 5.312 1.082 2.740 1.505 3.807 -423 -1.067 -28,11 -28,03 Hinweis: Die einzelnen Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung sind jeweils auf volle € gerundet. Personal Durch die erneute Ausweitung des Servicepersonalstamms in der Servicegesellschaft St. Anna-Virngrund-Klinik Ellwangen mbH erhöhte sich im Geschäftsjahr 2013 die Personalkostenquote auf 93,59 % der Gesamtkosten. Tarifbedingte Personalkostensteigerungen in 46 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Servicegesellschaft St. Anna-Virngrund-Klinik Ellwangen mbH Höhe von 2,05 % im Jahr 2013 haben dies zusätzlich verstärkt. Infolge der vom Ostalbkreis als Träger vorgegebenen „sozialverträglichen“ Fluktuationslösung, d.h. erst beim Ausscheiden von Personal aus der Muttereinrichtung St. Anna-Virngrund-Klinik wird neues Personal in der Servicegesellschaft angestellt, wird die Beschäftigtenzahl in der Serviceg esellschaft auch zukünftig nur langsam anwachsen. Im Wirtschaftsjahr waren durchschnit tlich 37 Personen (Vorjahr: 38) beschäftigt. 5.7.7 keine 5.7.8 keine Kapitalzuführung und -entnahme durch den Landkreis Bürgschaftsübernahme durch den Landkreis 47 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Servicegesellschaft Stauferklinikum mbH 5.8 Servicegesellschaft Stauferklinikum mbH 5.8.1 Allgemeine Angaben Wetzgauer Straße 85 73557 Mutlangen (0 71 71) 7 01-0 (0 71 71) 7 01-10 09 info@stauferklinikum.de www.stauferklinikum.de 15. Dezember 2010 Gesellschaftsvertrag in der Fassung vom 01. März 2011 Sitz der Gesellschaft: Telefon: Telefax: E-Mail: Internet: Gründung der Gesellschaft: Rechtliche Grundlage: 5.8.2 Gegenstand des Unternehmens Gegenstand des Unternehmens ist die wirtschaftliche Erbringung von patientenfernen Leistungen für das Stauferklinikum Schwäbisch Gmünd und eventuell weiteren öffentlichen Einrichtungen des Ostalbkreises, im Wesentlichen in den Bereichen Reinigung, Küchenbetrieb/Catering, Wäscherei und Haustechnik, sowie - im Rahmen der Aufgabenstellung des Ostalbkreises - die Förderung von Kooperationen des Stauferklinikums Schwäbisch Gmünd mit niedergelassenen Ärzten und Therapeuten. Die Gesellschaft kann Serviceleistungen auch für andere Kliniken des Ostalbkreises s owie für andere öffentliche Einrichtungen im Ostalbkreis übernehmen und sich auf branche nverwandten Gebieten betätigen und sich auch an anderen Unternehmen ihrer Branche und branchenverwandten Unternehmen beteiligen und die Geschäftsführung solcher U nternehmen übernehmen. 5.8.3 Stammkapital und Beteiligungsverhältnis zum 31.12.2013 Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt 25.000 €. Alleiniger Gesellschafter ist der Ostalbkreis (Eigenbetrieb Stauferklinikum Schwäbisch Gmünd). 5.8.4 Organe der Gesellschaft Walter Hees Martin Weller Geschäftsführung: Gesamtprokura: 48 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Servicegesellschaft Stauferklinikum mbH Franz Xaver Pretzel Aufsichtsrat: Landrat Klaus Pavel, Vorsitzender des Aufsichtsrats Karl Kurz, stellvertretender Vorsitzender Ralf Wagenknecht 5.8.5 Stand Erfüllung öffentlicher Zweck und allgemeiner Geschäftsverlauf Durch den enormen Kostendruck im Gesundheits- und Sozialwesen sind Krankenhäuser, wie alle anderen Einrichtungen im Bereich Gesundheit und Soziales, b ereits seit Jahren gezwungen, Leistungen möglichst kostengünstig zu erlangen. Dies begünstigt die Entst ehung von Servicegesellschaften, die ihre Beschäftigten in der Regel zu Tarifen unterhalb des TVöD beschäftigen und zum anderen gegenüber einem reinen Outsourcing den Vo rteil der Umsatzsteuerersparnis im Rahmen einer Organschaft bieten. Der Kostendruck führt zwar auch zu geringeren Gewinnspannen in diesem Umfeld, sichert aber doch die Existenzberechtigung entsprechender Gesellschaften. Die Gesellschaft wurde im Dezember 2010 als Dienstleister für das Stauferklinikum Schwäbisch Gmünd gegründet und nahm zum 1.7.2011 ihre Tätigkeit auf. Sie erbringt insbesondere Dienste im Bereich der Unterhaltsreinigung, Küche, Wäscherei, Empfang und Technik. Ausblick Die Gesellschaft ist wesentlich abhängig vom Umfeld im Sozial- und Gesundheitswesen. Sollten sich hier die Rahmenbedingungen ändern, so hat dies direkte Auswirkun gen auf die Gesellschaft. Durch den enormen Kostendruck in diesem Bereich bleibt den sozi alen Einrichtungen kaum eine andere Möglichkeit, als zu versuchen, möglichst viele Leistungen kostengünstig zu beschaffen und sich auf ihre Kernaufgaben zu konzentri eren. 5.8.6 Lage des Unternehmens Im Geschäftsjahr 2013 konnte ein Umsatz von 1.306 T€ erzielt werden. Dieser liegt über den Erwartungen des Wirtschaftsplans für das Jahr 2013, der mit 1.202 T€ kalkuliert wurde. Die Gesellschaft erzielte einen Jahresüberschuss von 17 T€. Dieser lag insbesondere durch die höheren Umsatzerlöse über den Erwartungen aus dem Wirtschaftsplan, welcher mit einem positiven Ergebnis von 11 T€ abschloss. 49 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Servicegesellschaft Stauferklinikum mbH Die Eigenkapitalquote liegt bei einer Bilanzsumme von 175 T€ bei 14,3 % (Vj. 3,7 %). Kreditaufnahmen waren im Berichtsjahr nicht erforderlich. Investitionen waren für 2013 nicht geplant - es wurden jedoch Investitionen in Höhe von 31 T€ getätigt. Die größten Positionen waren 2 Scheuersaugmaschinen für insgesamt 27 T€. Kennzahlen der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Servicegesellschaft Stauferklinikum mbH Daten der Bilanz Aktiva in € Anlagevermögen Technische Anlagen und Maschinen Umlaufvermögen Sonstige Vermögensgegenstände Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten Summe Umlaufvermögen Rechnungsabgrenzungsposten Bilanzsumme 3.324 139.953 143.277 3.415 175.420 46 210.410 210.456 2.017 212.473 3.278 -70.457 -67.179 1.398 -37.053 7.126,09 -33,49 -31,92 69,31 -17,44 28.727 0 28.727 100,00 2013 2012 Veränderungen in € in % Passiva in € 2013 2012 Veränderungen in € in % Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Nicht eingeforderte ausstehende Einlagen Verlustvortrag Jahresüberschuss Summe Eigenkapital Rückstellungen Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 20.821 6.250 14.571 233,14 25.000 12.500 -4.662 16.857 24.695 16.104 25.000 12.500 -12.018 7.356 7.838 9.196 0 0 7.356 9.501 16.857 6.908 0 0 -61,21 129,16 215,07 75,12 50 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Servicegesellschaft Stauferklinikum mbH Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Sonstige Verbindlichkeiten Summe Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten Bilanzsumme 32.988 76.747 130.556 4.065 175.420 124.872 64.317 195.439 0 212.473 -91.884 12.430 -64.883 4.065 -37.053 -73,58 19,33 -33,20 100,00 -17,44 Hinweis: Die einzelnen Positionen der Bilanz sind jeweils auf volle € gerundet. Servicegesellschaft Stauferklinikum mbH Daten der GuV Gewinn- und Verlustrechnung in € 2013 2012 Veränderungen in € 94.271 32 -69.285 122.156 25.000 -4 14.214 in % 7,78 2,51 -98,24 11,17 60,12 -100,00 193,23 Umsatzerlöse Sonstige betriebliche Erträge Materialaufwand Personalaufwand Sonstige betriebliche Aufwendungen Zinsen und ähnliche Aufwendungen Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Jahresüberschuss 1.306.369 1.306 1.244 1.216.057 66.583 0 21.570 1.212.098 1.274 70.529 1.093.901 41.583 4 7.356 4.713 16.857 0 7.356 4.713 9.501 100,00 129,16 Hinweis: Die einzelnen Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung sind jeweils auf volle € gerundet. Personal Die Gesellschaft beschäftigte Ende des Geschäftsjahres 54 Mitarbeiter, von denen 2 geringfügig beschäftigt und 52 sozialversicherungspflichtig beschäftigt waren. Im Geschäftsjahr 2014 ist mit keiner größeren Veränderung des Personalstands zu rechnen. 51 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Servicegesellschaft Stauferklinikum mbH 5.8.7 keine Kapitalzuführung und -entnahme durch den Landkreis 5.8.8 keine Bürgschaftsübernahme durch den Landkreis 52 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Rehabilitationsmedizin Ostalb GmbH 5.9 5.9.1 Rehabilitationsmedizin Ostalb GmbH Allgemeine Angaben Im Kälblesrain 1 73430 Aalen (0 73 61) 55 - 30 01 (0 73 61) 55 - 30 03 info@geriatrie-ostalb.de www.geriatrie-ostalb.de 7. Juli 2011 Gesellschaftsvertrag in der Fassung vom 7. Juli 2011 mit Nachtrag vom 31. August 2011 Sitz der Gesellschaft: Telefon: Telefax: E-Mail: Internet: Gründung der Gesellschaft: Rechtliche Grundlage: 5.9.2 Gegenstand des Unternehmens Zweck der Gesellschaft ist der Betrieb einer Einrichtung zur E rbringung von ambulanten und stationären Leistungen zur medizinischen Rehabilitation, insbesondere Altersmedizin im Sinne von § 40 SGB V und § 111 SGB V als Einrichtung der Wohlfahrtspflege. Der Sa tzungszweck wird insbesondere durch den Betrieb einer Rehabilitations-Klinik verwirklicht. Die Gesellschaft verfolgt im Rahmen ihrer kommunalen Aufgabenstellung ausschlie ßlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerb egünstigte Zwecke" der Abgabenordnung (AO). 5.9.3 Stammkapital und Beteiligungsverhältnis zum 31.12.2013 Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt 100.000 €. Alleiniger Gesellschafter ist der Ostalbkreis. 5.9.4 Organe der Gesellschaft Axel J.F. Janischowski Stephan Schneider Landrat Klaus Pavel, Vorsitzender des Aufsichtsrats Dr. Eberhard Schwerdtner, Kreisrat, stellvertretender Vorsitzender Geschäftsführung: Prokura: Aufsichtsrat: 53 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Rehabilitationsmedizin Ostalb GmbH Prof. Dr. Ulrich Solzbach, Ärztlicher Direktor und Chefarzt O stalbKlinikum Günter Schneider, Pflegedirektor Ostalb-Klinikum Dr. Gunter Bühler, Kreisrat Sigrid Heusel, Kreisrätin Martin Gerlach, Kreisrat (bis 30.9.2013) Herbert Witzany, Kreisrat (seit 01.10.2013) Volker Grab, Kreisrat Fachbeirat: derzeit nicht besetzt 5.9.5 Stand Erfüllung öffentlicher Zweck und allgemeiner Geschäftsverlauf Nach der Schließung der Geriatrischen Rehaklinik in Aalen wurde ein neues medizinisches und wirtschaftlich tragfähiges Konzept für das Geschäftsfeld Geriatr ische Rehabilitation am Standort Gesundheitszentrum Ostalb-Klinikum Aalen erforderlich. Um die Versorgungslücke in der wohnortnahen Rehabilitation - insbesondere für die Menschen im Ostalbkreis - zu schließen, wurde die Rehabilitationsmedizin Ostalb GmbH gegründet. Bereits im Herbst 2011 wurden umfangreiche Um- und Neubauarbeiten durchgeführt, um die geriatrische Rehabilitation in den Campus des Ostalb-Klinikums zu integrieren. Die im Versorgungsvertrag vereinbarten 45 Betten sind baulich allerdings nur über zwei Stufen zu erreichen. Anfang Februar 2012 wurden in einer ersten Stufe 24 stationäre geriatrische Rehabilitationsplätze und 12 akutgeriatrische Betten realisiert. Die verbleibenden 21 stationären geriatrischen Betten wurden am 01.04.2014 nach dem Umzug der Frauenklinik und nachfolgenden Umbaumaßnahmen in Betrieb genommen. Die Geriatrische Rehabilitation am Standort Ostalb-Klinikum Aalen ist ein Teil des neuen „Zentrums für Altersmedizin“ mit folgenden Bausteinen: - akutstationäre Krankenhausbehandlung (§ 109 SGB V), inklusive frührehabilitative g eriatrische Komplexbehandlung (OPS 8-550) - stationäre Geriatrische Rehabilitation (§§ 40, 111 SGB V), - tagesklinische bzw. ambulante Geriatrische Rehabilitation (§§ 40, 111 SGB V) - Heilmittelerbringung Das „Zentrum für Altersmedizin“ wird von der Rehabilitationsmedizin Ostalb GmbH b etrieben. Die akutstationäre Krankenhausbehandlung inklusive frührehabilitative ger iatri- 54 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Rehabilitationsmedizin Ostalb GmbH sche Komplexbehandlung ist Teil des Ostalb-Klinikums Aalen und wird von der Rehabilitationsmedizin Ostalb GmbH über einen Kooperationsvertrag ärztlich, pflegerisch und th erapeutisch abgewickelt. Am 1. Februar 2012 konnte die Gesellschaft mit der Patientenversorgung in der stationären geriatrischen Rehabilitation beginnen. Im Mai 2012 wurden auch in der Akutgeriatrie die ersten Patienten behandelt. Vom 1.1.2013 bis 31.12.2013 wurden 415 Patienten mit insgesamt 9.020 Berechnungstagen in der stationären geriatrischen Rehabilitation behandelt. Die 24 Betten waren mit durchschnittlich 103,0 % ausgelastet. In der ambulant geriatrischen Rehabilitation wurden 31 Patienten mit insgesamt 349 Behandlungstagen im Rahmen von Einzelfallgenehmigungen behandelt. Ausblick Der Schwerpunkt der Gesellschaft liegt aktuell im Bereich der stationären geriatr ischen Rehabilitation. Die Ausgestaltung dieser, von den Krankenkassen getragenen, medizin ischen Leistung wird aktuell in Baden-Württemberg kontrovers diskutiert. Schon einige Träger haben stationäre geriatrische Rehabilitationsangebote wieder aufgegeben, da mit den aktuell von den Krankenkassen bezahlten Vergütungssätzen nur sehr schwer eine auskömmliche Finanzierung zu erreichen ist. Es besteht durchaus das Risiko, dass sich trotz der Diskussionen auf Landesebene und der Schiedsstellenentscheidungen keine nachhaltigen Verbesserungen für das Geschäftsfeld stationäre geriatrische Rehabil itation ergeben. Die Rehabilitationsmedizin Ostalb GmbH versucht dieses Risiko durch Diversifikation zu minimieren. Ein bereits bestehendes zusätzliches Geschäftsfeld ist die B etreuung der Akutgeriatrie des Ostalb-Klinikums Aalen. Ein weiteres Standbein soll die ambulante geriatrische Rehabilitation werden, mit dem bereits 2012 über Einzelfallentscheidungen begonnen wurde. Für 2014 wird der Abschluss eines Versorgungsvertrags über 10 Plätze in der ambulanten geriatrischen Rehabilitation mit den Landesverbänden der Krankenkassen angestrebt. Eine weitere Möglichkeit der Diversifikation ist der Einstieg in weitere rehabilitative Geschäftsfelder außerhalb der geriatrischen Rehabilitation. Aktuell führt die Geschäftsfü hrung erste Sondierungsgespräche mit möglichen strategischen Partnern. 55 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Rehabilitationsmedizin Ostalb GmbH 5.9.6 Lage des Unternehmens Die Rehabilitationsmedizin Ostalb GmbH hat das Geschäftsjahr 2013 mit einem Jahresfehlbetrag von 64.765,60 € abgeschlossen. Im Vorjahr wurde noch ein Fehlbetrag in Höhe von 72.586,32 € ausgewiesen. Der Wirtschaftsplan 2013 weist einen voraussichtlichen Jahresfehlbetrag in Höhe von 91 TEUR aus. Das Jahresergebnis 2013 ist folglich besser als der Wirtschaftsplan. Hauptgrund für die positive Entwicklung ist die von Beginn an sehr gute Belegung der Rehaklinik. Durch die Jahresfehlbeträge 2011 bis 2013 hat sich das Eigenkapital von den ursprünglich vom Ostalbkreis eingebrachten 500.000 € (davon Kapitalrücklage: 400.000 €) auf einen Stand per 31.12.2013 von 222.056,05 € reduziert. Die Eigenkapitalquote beträgt damit 39,3 % (Vj. 45,2 %). 56 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Rehabilitationsmedizin Ostalb GmbH Kennzahlen der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Rehabilitationsmedizin Ostalb GmbH Daten der Bilanz Aktiva in € Anlagevermögen Immaterielle Vermögensgegenstände Sachanlagen Summe Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte, Unfertige Leistungen Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten Summe Umlaufvermögen Rechnungsabgrenzungsposten Bilanzsumme 47.682 301.477 77.191 426.350 7.280 565.599 54.926 246.986 179.961 481.873 12.613 634.816 -7.244 54.491 -102.770 -55.523 -5.333 -69.217 -13,19 22,06 -57,11 -11,52 -42,28 -10,90 27.008 104.961 131.969 35.535 104.795 140.330 -8.527 166 -8.361 -24,00 0,16 -5,96 2013 2012 Veränderungen in € in % Passiva in € Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Verlustvortrag Jahresfehlbetrag Summe Eigenkapital Rückstellungen Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten gg. Kreditinstituten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Sonstige Verbindlichkeiten 2013 2012 Veränderungen in € in % 100.000 400.000 -213.178 -64.766 222.056 106.082 100.000 400.000 -140.592 -72.586 286.822 87.137 0 0 -72.586 7.820 -64.766 18.945 51,63 -10,77 -22,58 21,74 150.990 40.815 8.958 36.698 174.578 27.341 27.744 31.194 -23.588 13.474 -18.786 5.504 -13,51 49,28 -67,71 17,64 57 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Rehabilitationsmedizin Ostalb GmbH Summe Verbindlichkeiten Bilanzsumme 237.461 565.599 260.858 634.816 -23.397 -69.217 -8,97 -10,90 Hinweis: Die einzelnen Positionen der Bilanz sind jeweils auf volle € gerundet. Rehabilitationsmedizin Ostalb GmbH Daten der GuV Gewinn- und Verlustrechnung in € 2013 2012 Veränderungen in € 357.320 -62.170 178.002 27.536 278.546 8.052 147.835 -432 2.754 7.997 in % 26,31 -113,19 46,49 14,12 21,53 33,52 41,72 -65,85 136,27 -10,99 Umsatzerlöse Bestandsveränderungen an unfertigen Leistungen Sonstige betriebliche Erträge Materialaufwand Personalaufwand Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen Sonstige betriebliche Aufwendungen Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Zinsen und ähnliche Aufwendungen Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Jahresfehlbetrag 1.715.452 7.244,07 560.857 222.608,10 1.572.409,84 32.071 502.190 224 4.775 -64.765,71 1.358.132 54.926 382.855 195.072 1.293.864 24.019 354.355 656 2.021 -72.763 0 -64.766 -177 -72.586 177 7.820 100,00 -10,77 Hinweis: Die einzelnen Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung sind jeweils auf volle € gerundet. Personal Die Rehabilitationsmedizin Ostalb GmbH hat den Mitarbeiterstamm im Jahr 2013 leicht ausgebaut. Zum Ende des Geschäftsjahres beschäftigte die Gesell schaft 46 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. 58 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Rehabilitationsmedizin Ostalb GmbH 5.9.7 keine Kapitalzuführung und -entnahme durch den Landkreis 5.9.8 Bürgschaftsübernahme durch den Landkreis Die Darlehen der Rehabilitationsmedizin Ostalb GmbH sind durch Ausfallbürgschaften des Ostalbkreises über insgesamt 148.000 € gesichert. Daneben bestehen Ausfallbürgschaften des Ostalbkreises für die über Deutsche Leasing geleasten Gegenstände in Höhe von zusammen 100.207,54 €. Der Kreistag hat in seiner Sitzung am 20.12.2011 der Übernahme einer Bürgschaft zur Aufnahme von Kassenkrediten und zur Aufnahme von Investitionskrediten in Höhe von 500.000 € zugestimmt. Am 17.12.2013 hat der Kreistag der Übernahme einer weiteren Bürgschaft in Höhe von 80 % für vorgesehene Leasing- und Kreditverträge mit einem Gesamtvolumen von voraussichtlich 314.000 € zugestimmt. 59 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 P.E.G.A.S.U.S. GmbH & Co. KG 6. BETEILIGUNGEN DES OSTALBKREISES UNTER 25 % 6.1 6.1.1 P.E.G.A.S.U.S. GmbH & Co. KG Allgemeine Angaben Ludwig-Erhard-Str. 1 89518 Heidenheim Sitz der Gesellschaft: Telefon: Telefax: E-Mail: Internet: Gründung der Gesellschaft: Rechtliche Grundlage: 6.1.2 (0 73 21) 3 24 - 183 (0 73 21) 3 24 - 4 183 schmid@ostwuerttemberg.ihk.de www.pegasus-ostwuerttemberg.de 14. Juli 1997 Gesellschaftsvertrag in der Fassung vom 04. Sept. 1997 Gegenstand des Unternehmens Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb, die Verwaltung und die Veräuß erung von Anteilen oder stillen Beteiligungen an Unternehmen im Bereich der I ndustrie, des Handels und des Dienstleistungsgewerbes insbesondere kleinerer und mittlerer Größe im Bereich der Region Ostwürttemberg. Auf diese Weise soll die Gründung neuer Unternehmen und die Sicherung bestehender Unternehmen durch Verbreiterung der Eigenkapitalbasis g efördert werden. Gegenstand des Unternehmens ist weiterhin die Beratung solcher Unternehmen oder deren Unterstützung auf andere Weise. Die Gesellschaft ist zu allen Geschäften und Ma ßnahmen berechtigt, die zur Erreichung des Gesellschaftszwecks notwendig oder zweckm äßig erscheinen. 6.1.3 Stammkapital und Beteiligungsverhältnis zum 31.12.2013 Die P.E.G.A.S.U.S. GmbH & Co. KG verfügt über 36 Kommanditeinlagen in Höhe von 1.477.633,53 €. Hiervon hält der Ostalbkreis einen Anteil von 102.258,38 €. Dies en tspricht einem Beteiligungsverhältnis von 6,9 %. 60 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 P.E.G.A.S.U.S. GmbH & Co. KG Der Komplementär der Gesellschaft, die Firma Ostwürttemberg Beteiligungsfonds P.E.G.A.S.U.S. Verwaltungs-GmbH, mit Sitz in Heidenheim, ist kapitalmäßig nicht beteiligt. Das Haftkapital des Komplementärs beträgt 38.346,89 €. 6.1.4 Organe der Gesellschaft Zur Geschäftsführung ist allein der persönlich haftende Gesellschafter berechtigt und verpflichtet. Er wird durch seinen Geschäftsführer Markus Schmid vertreten. Dr. Ing. Hans P. Schiffer, Heidenheim (bis 4.7.2013), Vorsitzender Roland Wendel, Schwäbisch Gmünd (ab 4.7.2013), Vorsitzender Dr. Ing. Dr. Manfred Heinritz, Aalen (bis 4.7.2013), stellvertretender Vorsitzender Josef Kötter, Aalen (ab 4.7.2013), stellvertretender Vorsitzender Oberbürgermeister Bernhard Ilg, Heidenheim Oliver Conradi, Heidenheim Landrat Klaus Pavel, Aalen Dipl. Ing. Michael Waldenmaier, Heidenheim(bis 4.7.2013) Horst Seeber, Heidenheim (ab 4.7.2013) Andreas Götz, Aalen (ab 4.7.2013) Dipl.-Kfm. Joerg Ayßlinger, Weinstadt, Vorsitzender Dr. Gernot Schauer, Heidenheim, stellvertretender Vorsitzender Manfred Henne, Heidenheim Dipl.-Kfm. Veit Reinhardt, Aalen Lothar Trips, Aalen Geschäftsführung: Beirat: Anlageausschuss: 6.1.5 Stand Erfüllung öffentlicher Zweck und allgemeiner Geschäftsverlauf Im Berichtsjahr wurde eine neue stille Beteiligung gezeichnet. Es wird zunehmend schwerer geeignete Beteiligungen zu finden. Mit Vertrag vom 1.5.2013 hat sich die Pegasus KG als stille Gesellschafterin an der DiKorrA GmbH, Aalen, mit einer Einlage von 50 T€ beteiligt. Gegenstand des Unternehmens ist die Forschung, Produktion und Vertrieb von materialwissenschaftlicher Software und laborgestützten Dienstleistungen zur Analyse von Materialien. 61 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 P.E.G.A.S.U.S. GmbH & Co. KG Die DiKorrA GmbH hat im Februar 2014 einen Insolvenzantrag gestellt. Die Beteil igung wurde daher in voller Höhe wertberichtigt. Die bisher gezeichneten Beteiligungen haben das der Zielgruppe anhaftende Risiko ve rdeutlicht. Gerade bei der Finanzierung von Existenzgründungen und der Förderung von Innovationen ist das latente Ausfallrisiko deutlich höher als bei bereits gefestigten Unternehmen. Zum 31.12.2013 ist die Gesellschaft an 4 Unternehmen beteiligt (P.E.G.A.S.U.S. GmbH, KW Generator GmbH & Co. KG, Fahrversuch Süd GmbH und DiKorrA GmbH). Die Anlagestrategie der Gesellschaft bleibt unverändert. Im Geschäftsjahr 2014 wurde bis Prüfungsende keine neue Beteiligung gezeichnet. Im Geschäftsjahr 2012 haben zwei Kommanditisten mit einem Kommanditanteil von insgesamt 25 T€ ihre Beteiligung zum 31. Dezember 2013 gekündigt. Im Jahr 2013 erfolgte eine weitere Kündigung eines Kommanditisten mit einem Kommanditanteil von 26 T€ zum 31. Dezember 2014. 6.1.6 Lage des Unternehmens Durch die Abwertung der Beteiligung an der Firma DiKorrA GmbH von 50 T€, schloss das Geschäftsjahr mit einem Jahresverlust von 32.903,24 € (Vorjahr: Jahresfehlbetrag: 91 T€). Das Anlagevermögen des Fonds liegt bei rd. 238.000 €, das Umlaufvermögen bei bein ahe 864.000 €. Der Fonds verfügt damit über eine gute Mittelausstattung. 62 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Rehabilitationszentrum Südwest für Behinderte gGmbH 6.2 Rehabilitationszentrum Südwest für Behinderte gGmbH 6.2.1 Allgemeine Angaben Kanalweg 40/42 76149 Karlsruhe (07 21) 9 81 41 - 0 (07 21) 9 81 41 - 19 info@reha-suedwest.de www.reha-suedwest.de 18. Januar 1990 Satzung in der Fassung vom 13. Juni 2005 Sitz der Gesellschaft: Telefon: Telefax: E-Mail: Internet: Gründung der Gesellschaft: Rechtliche Grundlage: 6.2.2 Gegenstand des Unternehmens Gegenstand der Gesellschaft ist die ausschließliche und unmittelbare Verfolg ung gemeinnütziger und mildtätiger Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegünsti gte Zwecke“ der Abgabenordnung, insbesondere:  Direkte Hilfe durch Betreuung, Unterrichtung, Beratung der Bedürftigen selbst, d eren Eltern und sonstigen Pflegepersonen sowie Durchführung von Maßnahmen zur Rehabilitation Behinderter oder anderer Hilfebedürftiger, die auf eine gleiche oder ähnliche Unterstützung wie Behinderte angewiesen sind.  Einflussnahme auf die Errichtung von Spezialbehandlungszentren durch Gebiet skörperschaften, sonstige Behörden oder andere Träger.  Planung, Errichtung und Betrieb von Fördereinrichtungen, Heimen, Rehabilitation szentren und -kliniken für Menschen mit Behinderung und andere Hilfebedürftige wie oben genannt.  Aufklärung der Öffentlichkeit und der zuständigen Behörden über die Situation von Menschen mit Behinderung und Hilfebedürftigen. Die Gesellschaft ist zu allen Maßnahmen berechtigt, die ihr zur Erreichung des Gesel lschaftszwecks notwendig oder nützlich erscheinen. 63 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Rehabilitationszentrum Südwest für Behinderte gGmbH 6.2.3 Stammkapital und Beteiligungsverhältnis zum 31.12.2013 Am Stammkapital der Gesellschaft in Höhe von 51.129,19 € ist der Ostalbkreis mit 2.556,46 € beteiligt. Dies entspricht einem Beteiligungsverhältnis von 5,0 %. 6.2.4 Organe der Gesellschaft Dipl. Betriebswirt (BA) Tobias David. Dipl.-Kauffrau Marion Reick-Westphal Geschäftführer: Prokura: Die Gesellschaft hat einen Aufsichtsrat, dem im abgelaufenen Geschäftsjahr 2013 zwölf Mitglieder angehörten. Gesellschafterversammlungen wurden am 14. März, 17. Juli und 11. Dezember 2013 abgehalten. 6.2.5 Stand Erfüllung öffentlicher Zweck und allgemeiner Geschäftsverlauf Die Rehabilitationszentrum Südwest für Behinderte gGmbH ist eine private, gemeinnützige Gesellschaft, die in Baden-Württemberg insbesondere behinderten Menschen und deren Angehörigen durch ein umfangreiches Beratungs- und Unterstützungsprogramm hilft. Die Gesellschaft will durch die Verbindung von ambulanten Diensten und pädagogischen, therapeutischen und versorgenden Einrichtungen Menschen mit Behinderungen aller Altersgruppen individuell und wohnortnah unter Enbeziehung der Angehörigen unterstützen. Die Gesellschaft ist selbstlos tätig; sie verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Zwecke, sondern ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke. Die Mittel der Gesellschaft dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Insgesamt ist die Gesellschaft an rd. 20 Standorten in Baden-Württemberg u.a. mit Beratungs-, Frühförderstellen, ambulanten Diensten, Wohnheimen und Kindertagesstätten für Kinder mit und ohne Behinderung tätig. Des Weiteren ist die Reha-Südwest Träger von vier Sonderschulen, davon zwei Heimsonderschulen sowie eine Klinikschule. 64 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Rehabilitationszentrum Südwest für Behinderte gGmbH Im Ostalbkreis ist die Gesellschaft durch die Konrad-Biesalski-Schule, als Heimsonderschule für Kinder und Jugendliche mit Körperbehinderung vertreten. Der Erziehungs- und Bildungsauftrag bezieht sich auf Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit einer Körperbehinderung, die aufgrund ihrer individuellen Voraussetzungen auf sonderpäd agogischen und therapeutischen Unterricht angewiesen sind. Die Schule führt die Bildungsgänge Grund- und Hauptschule, Förderschule sowie Schule für Geistigbehinderte in den Altersstufen: Grundstufe, Hauptstufe und Berufsschu lstufe. Im Schuljahresinternat mit Kurzzeitaufnahmeangebot werden Kinder und Jugendliche sozialpädagogisch und pflegerisch betreut. Mit Außenklassen in AA-Hofherrnweiler, AA-Unterrombach, AA-Fachsenfeld und Ellwangen-Rindelbach wird auch im Ostalbkreis ein wohnortnahes, kooperatives bzw. inklusives Schulkonzept umgesetzt. Die Schule ist im Ostalbkreis weiterhin mit den inklusiven Kindertagesstätten in Wört und Aalen sowie Außenstellen in Ellwangen, Schwäbisch Gmünd-Wustenriet und BopfingenAufhausen vertreten. An allen diesen Standorten werden Schulkindergartengruppen, Al lgemeine Kindergartengruppen und Kleinkindgruppen unter einem Dach angeboten. Darüber hinaus runden eine sonderpädagogische Beratungsstelle mit frühkindlicher Fö rderung, der sonderpädagogische Dienst in Allgemeinen Schulen, ein Familien unterstützender Dienst, das Angebot der Schulbegleitung/Schulassistenz, mehreren Wohngruppen im Rahmen des Ambulant Begleiteten Wohnens in Aalen, Ellwangen und Wört sowie ein Integrationsunternehmen das personenzentrierte Dienstleistungsangebot der Gesellschaft in der Region ab. Die schulischen und vorschulischen Angebote der Konrad-Biesalski-Schule und ihrer Kindertagesstätten weisen auch im Jahr 2013 eine konstant hohe Belegung aus und tragen somit zu einem positiven Betriebsergebnis bei. Die Reha-Südwest gGmbH hat im Jahr 2013 regionale Betriebsträgergesellschaften in Form von 100%-igen Tochtergesellschaften auf den Weg gebracht. Es ist geplant, die Konrad-Biesalski-Schule Wört mit allen Betriebsteilen in die Regionalgesellschaft RehaSüdwest Ostwürttemberg-Hohenlohe gGmbH einzubringen. 65 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Rehabilitationszentrum Südwest für Behinderte gGmbH 6.2.6 Lage des Unternehmens Die Bilanzsumme der Gesellschaft beträgt 69.193 T€ (Vorjahr: 69.637 T€). Das Anlagevermögen ist zum Jahresabschluss 2013 mit 47.294 T€ um 495 T€ im Vergleich zum Vorjahr leicht zurückgegangen. Das Gesamtumlaufvermögen ist von 22.756 T€ (2012) auf 21.843 T€ im Jahr 2013 leicht gesunken. Auf der Passivseite hat sich das Eigenkapital durch den Jahresfehlbetrag 2013 in Höhe von 1.229 T€ (Vorjahr: Jahresüberschuss 848 T€) auf 27.622 T€ verringert. Gemessen am Gesamtkapital ergibt sich zum Bilanzstichtag ein prozentualer Eigenkapitalanteil von 39,9 % gegenüber 41,4 % zum Bilanzstichtag 31.12.2012. Die Umsatzerlöse sind im Jahr 2013 um 1.385 T€ (+3,7 %) auf 38.319 T€ gestiegen. Die Umsatzsteigerung beruht auf einer höheren Auslastung einzelner Einrichtungen und entsprechend höherer Einnahmen sowie Pflegesatzsteigerungen. In den Konzernjahresabschluss der Rehabilitationszentrum Südwest für Behinder te gGmbH zum 31. Dezember 2013 sind folgende Unternehmen einbezogen: - Kinderklinik Schömberg gGmbH, Schömberg - Regenbogen gGmbH Gesellschaft für Integration und Rehabilitation, Man nheim - IL-KA Integration + Leistung Karlsruhe gGmbH, Karlsruhe - PAR-LE gGmbH, Löffingen - KBS Arbeit + Integration gGmbH, Wört - Reha-Südwest Südbaden gGmbH, Löffingen - Reha-Südwest Ostwürttemberg-Hohenlohe gGmbH, Wört Die Unternehmensstrukturentwicklung konnte durch die Gründung der regionalen B etriebsträgergesellschaften Reha-Südwest Südbaden gGmbH und Reha-Südwest Ostwürttemberg-Hohenlohe gGmbH entscheidend vorangebracht werden. Zukünftige Entwicklung: Die Risiken für die zukünftige Unternehmensentwicklung wurden auch in diesem Betrieb sjahr deutlich. Zum einen sind hier die im Wandel befindlichen Rahmenb edingungen wie Betriebs- und Förderrichtlinien zu nennen, welche etwa im Heimbereich umfangreiche Investitionen notwendig machen. Aufgrund rückläufiger Mittel aus Zuschüssen stellt sich 66 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Rehabilitationszentrum Südwest für Behinderte gGmbH die Finanzierung dieser Investitionen wesentlich schwieriger dar als in der Vergangenheit. Die Investitionstätigkeit wird sich in den nächsten Jahren auf ausgewählte Projekte beschränken müssen. Zum anderen steigen die gesetzlichen Anforderungen und Voraussetzungen zum B etrieb der Einrichtungen und Dienste in der Behinderten- und Jugendhilfe, wie auch im betrieblichen Gesundheits- und Arbeitsschutz. 67 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Aalener Thermal-Mineralbad GmbH & Co. KG 6.3 Aalener Thermal-Mineralbad GmbH & Co. KG Allgemeine Angaben Osterbucher Platz 3 73430 Aalen (0 73 61) 94 93 - 0 (0 73 61) 94 93 - 30 info@limes-thermen.de www.limes-thermen.de 01. Oktober 1982 Gesellschaftsvertrag in der Fassung vom 20. Juni 2012 6.3.1 Sitz der Gesellschaft: Telefon: Telefax: E-Mail: Internet: Gründung der Gesellschaft: Rechtliche Grundlage: 6.3.2 Gegenstand des Unternehmens Gegenstand des Unternehmens ist der Bau und Betrieb eines Thermal-Mineralbades in Aalen mit medizinischer Abteilung und anderen das Bad ergänzenden Einrichtungen, die sonstige Verwertung von Mineralwasser und die Beteiligung an Gesellschaften, die solche Einrichtungen betreiben. 6.3.3 Stammkapital und Beteiligungsverhältnis zum 31.12.2013 Am Stammkapital in Höhe von 7.158.086,92 € ist der Ostalbkreis in Form einer Kommanditeinlage mit 255.645,90 € beteiligt. Dies entspricht einem Beteiligungsverhältnis von 3,57 %. Die Stadtwerke Aalen GmbH ist am Gesellschaftskapital mit einer Kommanditeinlage von 3.993.196,04 € (= 55,79 %) beteiligt. 6.3.4 Organe der Gesellschaft Organe der Gesellschaft sind der Geschäftsführer, der Aufsichtsrat und die Gesellschafterversammlung. Geschäftsführung: Zur Geschäftsführung und Vertretung der Gesellschaft ist allein die Komplementärin, Thermal-Mineralbad Verwaltungs-GmbH, Aalen berechtigt und verpflichtet. Sie wird durch ihren Geschäftsführer Reinhold Schmid vertreten. 68 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Aalener Thermal-Mineralbad GmbH & Co. KG Aufsichtsrat: weitere Mitglieder: Martin Gerlach, Aufsichtsratsvorsitzender (bis 30.09.2013) Thilo Rentschler, Aufsichtsratsvorsitzender (ab 01.10.2013) Heinrich Bickel Karin Boldyreff-Duncker Josef Bühler Frauke Krauß Eduard Newerkla Josef Anton Fuchs Andreas Götz Karl Kurz Cord Müller Peter Peschel 6.3.5 Stand Erfüllung öffentlicher Zweck und allgemeiner Geschäftsverlauf Die Aalener Thermal-Mineralbad GmbH & Co. KG ist Verpächterin der Limes-Thermen Aalen. Pächter ist die Stadtwerke Aalen GmbH. Am 31.12.2012 lief der bisherige Pachtvertrag ab, wurde aber bis Ende 2011 nicht gekündigt und verlängerte sich damit um weitere fünf Jahre. Die Konditionen des Pachtvertrags wurden am 15.07.2013 neu gefasst und bis zum Ende des Jahres 2017 festgelegt. Ab dem 1.1.2013 beträgt der Pachtzins 500.000 € pro Jahr (bisher 325.000 €). Nenneswerte Erträge werden nur aus der Verpachtung generiert. Weitere Gschäftsfelder gibt es nicht. Der komplette Betrieb, die anfallenden Kosten und die Investitionen des Thermalbades obliegen der Stadtwerke Aalen GmbH. Das Thermalbad ist gut aufgestellt. Die Einrichtungen bieten eine hohe Qualität an Badekultur und Wellness sowie an Gesundheitsvorsorge und Therapie. Um die Marktposition weiterhin ausbauen zu können und den Kundenwünschen zu entsprechen, ist eine nachhaltige Entwicklung nötig. Im Jahr 2013 konnte eine Besucherzahl von 286.720 (Vorjahr 285.084) verzeichnet werden. Diese leichte Steigerung von 0,6 % im Einzelnen: Im Bereich „Sauna“ nahm die Besucherzahl um 0,5 % und im Bereich „Bad“ um 0,4 % ab. Im Bereich Hotel sank die Besucherzahl um 4 % auf 21.761 (Vorjahr: 22.670). Im Bereich „Besucher auf Rezept“ konnte eine Steigerung um 7,9 % erreicht werden. 6.3.6 Lage des Unternehmens Im laufenden Geschäftsjahr erhöhte sich das Anlagevermögen unter Berücksichtigung von planmäßigen Abschreibungen von 4.138.907 € auf 5.548.376 €. Der Jahresüberschuss erhöhte sich auf 60.261,51 € (Vorjahr: 33.504,84 €). 69 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 SPRAIT-TECH GmbH 6.4 SPRAIT-TECH GmbH SPRAIT-TECH GmbH Existenzgründer- und Gewerbezentrum Spraitbach 6.4.1 Allgemeine Angaben Kirchplatz 1 73565 Spraitbach (0 71 76) 65 63 - 0 (0 71 76) 65 63 - 29 info@spraitbach.de 1999 Gesellschaftsvertrag in der Fassung vom 09. Juli 1999 Sitz der Gesellschaft: Telefon: Telefax: E-Mail: Gründung der Gesellschaft: Rechtliche Grundlage: 6.4.2 Gegenstand des Unternehmens Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb, Betrieb und die Vermarktung des ländl ichen Existenzgründer- und Gewerbezentrums Spraitbach. Ferner sollen Maßnahmen zur Verbesserung der wirtschaftlichen und sozialen Struktur des Raumes Spraitbach u. a. durch die Erschließung von Gewerbegebieten für neue Industri eansiedlungen, die Schaffung neuer und Sicherung bestehender Arbeitsplätze ergriffen werden. Darüber hinaus ist die Beteiligung an Unternehmen mit gleichem oder wirtschaftlich nachgelagertem Geschäftszweck zugelassen. 6.4.3 Stammkapital und Beteiligungsverhältnis zum 31.12.2013 Gesellschafter sind die Gemeinde Spraitbach und der Ostalbkreis. Am Stammkapital der Gesellschaft in Höhe von 870.000 € ist der Ostalbkreis mit 25.500 € beteiligt. Dies entspricht einem Beteiligungsverhältnis von 2,93 %. Für den Ostalbkreis ist im Gesellschaftsvertrag eine Nachschusspflicht ausgeschlossen. 6.4.4 Organe der Gesellschaft Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterversammlung und die Geschäft sführung. Die Gesellschafterversammlung ist das beschließende Organ der Gesellschaft. 70 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 SPRAIT-TECH GmbH Geschäftführer: 6.4.5 Jürgen Bitzer, Spraitbach Stand Erfüllung öffentlicher Zweck und allgemeiner Geschäftsverlauf Zweck der Gesellschaft ist das Ergreifen von Maßnahmen zur Verbesserung der wirtschaf tlichen und sozialen Struktur der Gemeinde Spraitbach. Dazu wurde 1999 das Grundstück in der Eugen-Hahn-Straße 35 in Spraitbach erworben, instandgesetzt und an Existenzgründer und Gewerbetreibende vermietet. Die Wirtschaft in Ostwürttemberg hat sich im Jahr 2013 eher moderat entwickelt. Die U msätze im verarbeitenden Gewerbe sind gegenüber dem Vorjahr leicht gesunken. Im B ereich der Dienstleister konnte hingegen eine leichte Steigerung festgestellt werden ebenso im Immobilienbereich. Die Auslastung des Gewerbe- und Existenzgründungszentrum war auch im Jahr 2013 sehr stabil. Der hohe Belegungsstandard konnte gehalten werden. Zum Jahresende lag die Belegungsquote wie im Vorjahr bei 100 %. Einen Wechsel in der Belegung gab es im Jahr 2013 nicht. Von der vermieteten Fläche wurden 84 % durch das produzierende Gewerbe und die restlichen 16 % durch Dienstleistungsunternehmen g enutzt. Zusätzliche Anfragen betreffen zumeist kleinere Gewerbeflächen bis ca. 400 m² sowie Lagerflächen. Insgesamt beschäftigen die Mieter der SPRAIT-TECH GmbH über 80 Arbeitnehmer und Auszubildende. 6.4.6 Lage des Unternehmens Die Lage ist geprägt vom operativen Geschäft. Außerordentliche Vorgänge waren nicht zu verzeichnen. Die Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen. Das Geschäftsjahr 2013 schließt mit einem Umsatz von 368 T€ (Vorjahr: 345 T€). Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres betrug 37.970,67 € (Vorjahr: 46.509,29 €). Daraus ergibt sich eine Umsatzrendite von 10,3 %. Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt 809,1 T€ (Vorjahr 771,1 T€). Der Cash-Flow des Berichtsjahres beträgt 109 T€ (Vorjahr 118 T€). 71 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 SPRAIT-TECH GmbH Personal Für die SPRAIT-TECH waren neben dem Geschäftsführer durchschnittlich 2 weitere Mitarbeiter für die Bereiche Außenanlage, Reinigung und Heizung auf geringfügiger Basis b eschäftigt. Ergänzend wurden Aufgaben der Haustechnik durch einen ortsansässigen Dienstleistungsunternehmer ausgeführt. Ausblick Die Geschäftsleitung erwartet auch für 2014 wieder eine hohe, stabile Vermietungssituation und ein positives Geschäftsjahr. Im Vergleich zum sehr erfolgreichen Geschäftsjahr 2013 wird nicht mit einer Umsatzsteigerung gerechnet. 72 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Kreisbaugenossenschaft Ostalb eG 6.5 6.5.1 Kreisbaugenossenschaft Ostalb eG Allgemeine Angaben Maiergasse 13 73433 Aalen (0 73 61) 97 72 - 0 (0 73 61) 97 72 - 45 info@kreisbau-ostalb.de www.kreisbau-ostalb.de 10. Oktober 1935 Satzung in der Fassung vom 19. September 2011 Sitz der Gesellschaft: Telefon: Telefax: E-Mail: Internet: Gründung der Gesellschaft: Rechtliche Grundlage: 6.5.2 Gegenstand des Unternehmens Die Genossenschaft errichtet und bewirtschaftet Immobilien in allen Rechts- und Nutzungsformen. Sie betreut, erwirbt, vermittelt und veräußert Immob ilien und Vermögensanlagen jedweder Rechtsform. Die Genossenschaft kann sich in allen Bereichen der Wohnungswirtschaft, des Städtebaus, der Infrastruktur und des Bau- und Ausbaugewerbes anfallenden Aufgaben betätigen. Beteiligungen sind zulässig. Die Aufgaben der Kreisbaugenossenschaft Ostalb eG sind: · Immobilienvermittlung · Verwaltung von Eigentumswohnungen · Mietverwaltung · Modernisierung · Gebäudemanagement. 6.5.3 Stammkapital und Beteiligungsverhältnis zum 31.12.2013 Der Ostalbkreis ist mit rund 5.250 € am Stammkapital der Kreisbaugenossenschaft in Höhe von rund 1,399 Mio. € beteiligt. Dies entspricht einem Beteiligungsverhältnis von 0,37 %. Der Ostalbkreis besitzt derzeit 21 Geschäftsanteile. 73 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Kreisbaugenossenschaft Ostalb eG 6.5.4 Organe der Gesellschaft Georg Ruf, hauptamtlicher Genossenschaftsvorstand Karl Köhnlein, nebenamtlicher Vorstand Peter Traub, Vorsitzender des Aufsichtsrats Landrat Klaus Pavel, stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats Dr. Joachim Bläse Dr. Gunter Bühler Nadja Finckh Maximilian Grimminger Andreas Holdenried Carl Trinkl Prof. Dr. Werner Ziegler Vorstand: Aufsichtsrat: 6.5.5 Stand Erfüllung öffentlicher Zweck und allgemeiner Geschäftsverlauf Zum 31.12.2013 befanden sich im Bestand der Kreisbaugenossenschaft 628 Wohnungen (Vorjahr: 629) und 30 gewerbliche Einheiten (Vorjahr: 28). Die Mietfluktuation im Eigenbestand liegt 2013 bei 8,9 % (Bundesdurchschnitt Genossenschaften 8,0 %). Die durchschnittliche ungewollte Leerstandsquote im Jahr 2013 belief sich auf 0,2 % (Vorjahr: 0,2 %). Im Jahr 2013 wurden keine Gebäude mehr aus dem Altbestand verkauft. Auch zukünftig ist keine Veräußerung von Altbeständen mehr geplant. Mit der Sanierung von 77 Wohnungen im Quartier Brunnenhaldestraße in Oberkochen und der begonnenen Sanierung von 35 Wohnungen in der Heinz-Küppenbender-Straße in Oberkochen wird dieser Grundsatz unterstrichen. Im Eigenbestand ist die Modernisierung, insbesondere in Form von vollumfänglichen energetischen Gebäudesanierungen, das Ziel. Bereits im Jahr 2012 wurden Vorbereitungen für den strategischen Einstieg in das neue Geschäftsfeld Facility Management getroffen. Mit der Übernahme der Betreuung des St udentenwohnheims und des Jobcenters sowie des Amtes für Vermessung und Geoinformation wurden erste Schritte unternommen. Die Kreisbaugenossenschaft Ostalb konzentriert sich auf die Akquise weiterer Objekte. Im Jahr 2013 wurde das Wohn- und Geschäftshaus in Abtsgmünd „Wohnen an der Lein“ mit acht Wohnungen und zwei Gewerbeeinheiten sowie das „Seniorengerechte Wo hnen“ in Neuler mit insgesamt ebenfalls acht Wohnungen fertiggestellt. Im Bau befindet sich seit 74 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Kreisbaugenossenschaft Ostalb eG Mai 2013 das Wohn- und Geschäftshaus in der Schubartstraße 7 in Aalen. Ein Schwe rpunkt im Jahr 2013 lag in der Entwicklung weiterer neuer Bauvorhaben, wie das Vorhaben „Wohnen im Park“ in Wasseralfingen, das Projekt „in media cicitate“ in der Unt eren Wöhrstraße in Aalen sowie ein Wohnprojekt in der Adolph-Kolping-Straße in Oberkochen. Daneben wird ein Neubau mit 20 Wohneinheiten in Waldstetten angestrebt. Zum 31.12.2013 hatte die Kreisbaugenossenschaft insgesamt 35 Wohnungen von privaten Eigentümern zu verwalten bzw. zu vermieten. Das Unternehmen bietet hier, insbeso ndere für Kapitalanleger, welche alle Belange ihrer Immobilie auf die Kreisbaugenosse nschaft als Dienstleister übertragen, einen entsprechenden Service an. Bei 46 Eigentümergemeinschaften mit 462 Wohnungen, 8 gewerblichen Einheiten, 2 Pflegeheimen, 283 Garagen und 141 Stellplätzen war die Genossenschaft zum Verwalter nach WEG b estellt. Der Mitgliederbestand der Genossenschaft betrug am Jahresende 1.452 Mitglieder (Vorjahr 1.507). Die Mitgliederzahl der Kreisbaugenossenschaft Ostalb eG ist in den letzten 10 Jahren stark gesunken. Hintergrund ist einerseits der Verkauf zahlreicher Bestandsi mmobilien, andererseits der hohe Altersdurchschnitt der Mitglieder. Letzteres wird auch in der Prognose zu einem weiteren, jedoch im Verhältnis zu den Vorjahren etwas schwäch eren Rückgang führen. 6.5.6 Lage des Unternehmens Die Finanzen der Genossenschaft sind geordnet. Die Eigenkapitalquote liegt bei 24,75 % (Vorjahr: 26,17 %) der Bilanzsumme. Das Unternehmen war jederzeit in der Lage seinen Zahlungsverpflichtungen unter teilweiser Inanspruchnahme von Kontokorrentkrediten nachzukommen. Der Jahresüberschuss 2013 beläuft sich auf insgesamt 181.710,52 €. Ziel der Genossenschaft ist weiterhin, die Ertragslage nachhaltig zu verbessern und ein positives Betriebsergebnis ohne Substanzverkäufe zu erzielen. 2013 fanden keine klassischen Bestandsverkäufe mehr statt. Insgesamt hat die Kreisbaugenossenschaft Ostalb eG im Zeitraum 2004 bis 2013 ca. 13,8 Mio. € in den eigenen Wohnungsbestand investiert. Personal: Zum 31.12.2013 waren insgesamt 36 (Vorjahr: 28) Mitarbeiter, einschließlich 6 Teilzeitkräfte und 11 Hausmeister, bei der Kreisbaugenossenschaft beschäftigt. 75 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Baugenossenschaft Ellwangen eG 6.6 6.6.1 Baugenossenschaft Ellwangen eG Allgemeine Angaben Spitalstr. 6 73479 Ellwangen (0 79 61) 4 01 - 3 (0 79 61) 4 01 - 4 20 info@bg-ellwangen.de www.bg-ellwangen.de 21. Juni 1921 Satzung in der Fassung vom 16. Juli 2008 Sitz der Gesellschaft: Telefon: Telefax: E-Mail: Internet: Gründung der Gesellschaft: Rechtliche Grundlage: 6.6.2 Gegenstand des Unternehmens Die Genossenschaft errichtet und bewirtschaftet Wohnungen in allen Rechts- und Nutzungsformen, darunter Eigenheime und Eigentumswohnungen und überlässt diese zu angemessenen Preisen. Zweck der Genossenschaft ist vorrangig eine gute, sichere und sozial verantwortbare Wohnungsversorgung für die Mitglieder der Genossenschaft. Als Ergänzung der wohnlichen Versorgung ihrer Mitglieder stellt sie Gemeinschaftsanlagen und Folgeeinrichtungen, Geschäftsräume für Gewerbetreibende, soziale, wirtschaftl iche und kulturelle Einrichtungen bereit. Daneben kann sie Wohnbauten errichten sowie die zuvor genannten Bauten bewirtschaften und fremde Wohnungen betreuen. Außerdem kann sie alle im Bereich der Wohnungswirtschaft, des Städtebaus und der Infrastruktur anfallenden Aufgaben eines Wohnungsunternehmens übernehmen. Die Genossenschaft kann auch Maklertätigkeiten übernehmen. Des Weiteren sind Beteiligungen möglich. Die Ausdehnung des Geschäftsbetriebs auf Nichtmitglieder ist zugelassen; Vorstand und Aufsichtsrat beschließen gemäß § 27 der Satzung die Voraussetzungen. Die Baugenossenschaft Ellwangen eG wird heute von ca. 934 Mitgliedern und ca. 5.668 Geschäftsanteilen getragen. 76 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Baugenossenschaft Ellwangen eG 6.6.3 Stammkapital und Beteiligungsverhältnis zum 31.12.2013 Der Ostalbkreis ist am Geschäftsguthaben der Baugenossenschaft Ellwangen eG in Höhe von 1.384.574,10 € mit 2.080 € beteiligt. Dies entspricht einem Beteiligungsverhältnis von 0,15 %. 6.6.4 Organe der Gesellschaft Egon Bertenbreiter, Geschäftsführender Vorstand Oskar Sättele Xaver Stempfle Manfred Kröll, Vorsitzender des Aufsichtsrats Claus-Peter Grimm Uwe Debler Markus Frei Frank Hose Sabine Seitz Vorstand: Aufsichtsrat: 6.6.5 Stand Erfüllung öffentlicher Zweck und allg. Geschäftsverlauf Im Jahr 2012 hatte die Baugenossenschaft ca. 693 Mietwohnungen mit ca. 45.182 m² Wohnfläche und 20 Gewerbeeinheiten mit ca. 4.260 m² in eigenem Besitz. Zudem haben 29 Eigentümergemeinschaften die Verwaltung von derzeit 486 Wohnungen, 16 Gewerb eeinheiten und 493 Garagen bzw. Stellplätze auf die Baugenossenschaft übertragen. Von den verwalteten Einheiten befinden sich 5 Wohnungen, 9 Gewerbeeinheiten und 21 Garagen bzw. Stellplätze im eigenen Bestand. Im Geschäftsjahr wurden 29 Mieterwechsel und der Abschluss von 43 neuen Mietverträgen bearbeitet. Die Zahl der Wohnungsbewerber belief sich auf ca. 195 Personen. Unter den Mieteinheiten befinden sich 19,98 % Altbauten, 80,02 % modernisierte und neugebaute Einheiten. Die Anzahl der vermietungsbedingten Leerstände betrug 12 Wohnungen. 5 Wohnungen standen sanierungsbedingt leer. Da die Nachfrage nach Mietwohnungen weiterhin zufri edenstellend ist, waren keine längeren Leerstandszeiten zu verzeichnen. 77 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Baugenossenschaft Ellwangen eG 6.6.6 Lage des Unternehmens Im Geschäftsjahr 2013 konnte ein Jahresüberschuss in Höhe von 388.560,34 € erzielt werden (Vorjahr 439.348,64 €). Der Bilanzgewinn für das Jahr 2013 wurde mit 69.560,34 € festgestellt (Vorjahr 65.348,64 €) und hat sich somit gegenüber dem Vorjahr erneut erhöht. Die Eigenkapitalquote ist von 19,19 % auf 21,66 % angestiegen. Die Liquiditätslage erlaubte jederzeit die Erfüllung der finanziellen Verpflichtungen. Um eine nachhaltige Vermietbarkeit zu sichern, wird fortlaufend der Eigenbestand m odernisiert. Für die laufende Instandhaltung wurden im Geschäftsjahr ca. 69 T€, für die Modernisierung einzelner Wohnungen ca. 60 T€, also insgesamt ca. 129 T€ (Vorjahr ca. 195 T€) aufgewendet. Die Umsatzerlöse aus der Hausbewirtschaftung betrugen im Geschäftsjahr 3.306.773,12 € (Vorjahr 3.307.553,17 €). Die Umsatzerlöse aus den Sollmieten abzüglich Erlösschmälerungen durch Leerstand betrugen im Geschäftsjahr 2013 2.597.385,08 € (Vorjahr 2.556.574,16 €). Der Anstieg der Erlöse ist auf die Neubauten und allgemeine Mieterhöhung zurückzuführen. Im Geschäftsjahr 2013 wurden die Neubauten der Gebäude Abt-Kuno-Straße 1/3 und Lessingstraße 11/11a mit insgesamt 18 Wohnungen fertig gestellt und zu 100 % vermietet. 78 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Ostalb-Klinikum Aalen / Pflegeheim für Menschen im Wachkoma Bopfingen 7. EIGENBETRIEBE DES OSTALBKREISES 7.1 Ostalb-Klinikum Aalen / Pflegeheim für Menschen im Wachkoma Bopfingen Allgemeine Angaben Im Kälblesrain 1 73430 Aalen (0 73 61) 55 - 0 (0 73 61) 55 - 30 03 info@ostalb-klinikum.de www.ostalb-klinikum.de 01. Januar 1995 Betriebssatzung für die Kliniken des Ostalbkreises in der Fassung vom 15. Dezember 2009 7.1.1 Sitz der Klinik: Telefon: Telefax: E-Mail: Internet: Gründung des Eigenbetriebs: Rechtliche Grundlage: 7.1.2 Gegenstand des Unternehmens Zweck des Klinik-Eigenbetriebes „Ostalb-Klinikum Aalen/Wachkoma Bopfingen“ ist die bedarfsgerechte zweckmäßige und wirtschaftliche Versorgung der Bevölkerung im Ei nzugsgebiet der Klinik auf dem Gebiet des öffentlichen Gesundheitsw esens. Aufgabe des Klinik-Eigenbetriebes „Ostalb-Klinikum Aalen/Wachkoma Bopfingen“ ist der ärztliche, pflegerische, technische und kaufmännische Betrieb der dazugehörenden Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen einschließlich der organisatorisch und wirtschaftlich mit ihnen verbundenen Einrichtungen und Nebenbetriebe, wie z. B. Personalwohnheim, Ausbildungsstätten und Medizinische Dienstleistungszentren. 7.1.3 Organe der Gesellschaft Zuständige Organe sind gemäß § 4 der Betriebssatzung:     der Kreistag der Krankenhausausschuss der Landrat die Betriebsleitung. 79 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Ostalb-Klinikum Aalen / Pflegeheim für Menschen im Wachkoma Bopfingen Mitglieder des Krankenhausausschusses (Stand 31.12.2013): Kreisrätin Ursula Barth Kreisrat Dr. Gunter Bühler Kreisrat Karl Bux Kreisrat Rainer Knecht Kreisrätin Ellen Eva Renz Kreisrätin Ursula Röttele Kreisrat Dr. Eberhard Schwerdtner Kreisrat Peter Seyfried Kreisrat Gerhard Böhm Kreisrätin Sigrid Heusel Kreisrätin Dr. Carola Merk-Rudolph Kreisrat Jürgen Opferkuch Kreisrat Alfred Grieser Kreisrat Karl Hilsenbek Kreisrat Herbert Witzany Kreisrat Volker Grab (CDU) (CDU) (CDU) (CDU) (CDU) (CDU) (CDU) (CDU) (SPD) (SPD) (SPD) (Freie Wähler) (Freie Wähler) (Freie Wähler) (Freie Wähler) (Bündnis 90/Die Grünen) Der Krankenhausausschuss hat im Jahr 2013 in 7 Sitzungen die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben wahrgenommen. Die Betriebsleitung setzt sich aus folgenden Mitgliedern zusammen: Krankenhausdirektor: Stv. Krankenhausdirektor: Ärztlicher Direktor: Stv. Ärztlicher Direktor: Pflegedirektor: Stv. Pflegedirektorin: Axel J. F. Janischowski Johannes-Martin Frank Chefarzt Prof. Dr. Ulrich Solzbach Prof. Dr. Joachim Freihorst Günter Schneider Susanne Müller Die Betriebsleitung ist für die Erreichung der Unternehmensziele sowie die wir tschaftliche Führung des Unternehmens verantwortlich. 7.1.4 Stand Erfüllung öffentlicher Zweck und allgemeiner Geschäftsverlauf Der Eigenbetrieb Ostalb-Klinikum Aalen betreibt am Standort Aalen das Akutklinikum Ostalb-Klinikum Aalen sowie ein Medizinisches Dienstleistungszentrum. Am Standort Bopfi ngen betreibt der Eigenbetrieb das Pflegeheim für Menschen im Wachkoma sowie die V ermögensverwaltung der Immobilie „ehemalige Klinik am Ipf“. Für diese vier Geschäftsb ereiche wird jeweils eine eigene Bilanz und GuV erstellt. 80 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Ostalb-Klinikum Aalen / Pflegeheim für Menschen im Wachkoma Bopfingen Zum Ostalb-Klinikum gehört auch das Bildungszentrum Gesundheit und Pflege (Aus- und Weiterbildungsstätte für die Bereiche Kinderkrankenpflege, Krankenpflege, Operationstechnische Assistenz sowie Intensivpflege/Anästhesie). Das Ostalb-Klinikum Aalen ist ein Klinikum der Zentralversorgung mit differenzierter Fachabteilungsstruktur und Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Ulm. Es betreibt 375 stationäre Betten, davon 357 in der somatischen Medizin und 18 psychosom atische Betten sowie 18 tagesklinische Plätze in der Psychosomatik. Im Ostalb-Klinikum gilt für alle Abteilungen mit Ausnahme der Psychosomatik das DRGFallpauschalensystem. Für die Psychosomatik gelten weiterhin die Regelungen der Bu ndespflegesatzverordnung. Die 17.677 behandelten Patienten im DRG-Bereich stellen im Vergleich zum Vorjahr einen leichten Rückgang von 1 % dar. Die Summe der Effektivgewichte aller abgerechneten Pauschalen (Case-Mix) blieb mit 16.222 auf dem Vorjahresniveau (16.172). Der durchschnittliche Schweregrad aller Fälle (Case-Mix-Index) stieg leicht an von 0,906 auf 0,918. Die Erlöse aus Zusatzentgelten und tagesbezogenen Entgelten sanken von 1.020.183 € auf 773.705 €. Der Erlösrückgang wurde neben Mengeneffekten auch durch den Preisverfall bei verschiedenen Zusatzentgelten verursacht. Mit 98.493 Pflegetagen im DRG-Bereich wurden 1.367 (1,3 %) weniger erreicht als im Vorjahr. Die durchschnittliche Verweildauer ist im Jahr 2013 von 5,6 Tagen auf 5,57 Tage leicht gesunken. In 2013 wurden unterjährig die bisher räumlich und organisatorisch getrennten operat iven und konservativen Intensivstationen zunächst abrechnungstechnisch zusammeng efasst. Die räumliche und organisatorische Zusammenlegung zu einer interdisziplinären Intensivstation erfolgt im April 2014. Aufgrund dieser neuen Zuordnungen sind die Lei stungszahlen 2013 je Fachabteilung in den betroffenen Bereichen nicht direkt mit den Vo rjahren vergleichbar. 81 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Ostalb-Klinikum Aalen / Pflegeheim für Menschen im Wachkoma Bopfingen Die Fallzahlen lagen 2013 in den beiden Medizinischen Kliniken bei 5.651, im Bereich Chirurgie bei 3.660 und in der Frauenklinik bei 3.326 Fällen. Die Fallzahl für Kinder - und Jugendmedizin ist 2013 um rund 80 Fälle auf 2.812 gesunken. Im Bereich Neurologie wurden 1.699 Patienten behandelt, 85 Patienten mehr als im Vorjahr. Besonders stark gestiegen ist die Anzahl der Schlaganfallpatienten, von rund 560 Patienten im Jahr 2012 auf 650 Patienten im Jahr 2013. Nach 110 stationären Fällen im Jahr 2012 wurden 2013 114 HNO-Patienten stationär versorgt. Die Anzahl der stationären Patienten verharrt seit Jahren auf diesem sehr niedrigen Niveau. Die HNO-Medizin entwickelt sich außerhalb der Maximalversorgung mehr und mehr zu einem ambulanten Fach. Die stationären Kapazitäten der Psychosomatik waren zu 98,8 %, die tagesklinische Psychosomatik zu 103,5 % ausgelastet. Die Budget- und Entgeltverhandlung mit den Kostenträgern fand am 18. Oktober 2013 statt. Hauptthema der Verhandlungsrunde war die Leistungsentwicklung in den unterschiedlichen Teilbereichen. Nach eingehender Diskussion der Ist-Leistungszahlen und der zu erwartenden Entwicklungen konnten sich die Verhandlungspartner auf ein unstrittiges Leistungsvolumen einigen. Auch im Bereich der Psychosomatik konnten Klinikum und Kostenträger Einvernehmen erzielen. Die Leistungsvereinbarung des Vorjahres wurde for tgeschrieben. Das Ostalb-Klinikum Aalen bietet ca. 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der R egion einen Arbeitsplatz. Auch im Jahr 2013 investierte das Klinikum in zukünftiges Fachpersonal und begrüßte zum Ausbildungsstart im Oktober 41 neue Auszubildende. 82 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Ostalb-Klinikum Aalen / Pflegeheim für Menschen im Wachkoma Bopfingen Rückblick auf das Jahr 2013:  Einjähriges Bestehen des Zentrums für Altersmedizin Im Februar 2013 wurde das Zentrum für Altersmedizin am Ostalb-Klinikum 1 Jahr alt und kann bislang auf einen erfolgreichen Verlauf zurückblicken. Bereits im Mai 2012 wu rde die Einrichtung nach DIN ISO 9001 und dem Qualitätssiegel Geriatrie zertifiziert und ausgezeichnet. Zum Ende des Geschäftsjahres 2013 beschäftigte die Gesellschaft 46 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.  Eröffnung der neuen Frauenklinik Nach 18-monatiger Bauzeit war Anfang Dezember 2013 der Neubau der Frauenklinik am Ostalb-Klinikum bezugsfertig. Durch den Neubau mit gelungener Optik und Architektur steht eine zeitgemäße, moderne Ausstattung und Einrichtung zur Verfügung. Sowohl der Zeitplan als auch das Kostenbudget konnten eingehalten werden. Neben dem Labor und einer interdisziplinären Station befindet sich nun auch die Frühchen-Station im Neubau und ist damit räumlich noch enger mit der Geburtshilfe verbunden. Nach dem Auszug der Frauenklinik wird nun in den bisherigen Räumen die zweite Au sbaustufe der Geriatrie und die damit verbundene Ausweitung von 24 auf 45 stationäre Reha-Betten umgesetzt.  Neustrukturierung der Zentralen Notaufnahme Nach intensiven Vorbereitungen ist es gelungen, das Konzept einer chefarztgeführten Notaufnahme auf den Weg zu bringen. Ende September 2013 wurde im Krankenhausausschuss Dr. Stefan Kühner als zukünftiger Chefarzt der Zentralen Notaufnahme gewählt. Durch die Neustrukturierung der Notaufnahme wird es möglich sein, die St ationen von Aufnahmen in der Nacht zu entlasten, da in der Notfallaufnahme spezielle Bettplätze geschaffen werden. Die neue Notaufnahme nimmt flächenmäßig ungefähr die doppelte Größe der bisherigen Räumlichkeiten ein. Aufgrund der stark gestiegenen Pat ientenzahlen war eine adäquate Versorgung kaum mehr möglich. Zu Beginn der Notaufnahme im Jahr 1988 wurden ca. 15.000 Patienten versorgt, zwischenzeitlich bestehen über 30.000 Patientenkontakte. Das Klinikum erwartet von der neuen Struktur eine Qualitätssteigerung in der Versorgung sowie eine Steigerung der Patientenzufriedenheit. 83 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Ostalb-Klinikum Aalen / Pflegeheim für Menschen im Wachkoma Bopfingen 7.1.5 Lage des Unternehmens Das Ostalb-Klinikum weist im Jahr 2013 wie bereits im Vorjahr ein negatives Bilanzergebnis aus. Der Bilanzverlust beträgt 1.381.994 €. Gegenüber dem Jahr 2012 mit einem Bilanzverlust von 2.079.959 € konnte das Ergebnis um fast 700.000 € verbessert we rden. Die vor der Bundestagswahl 2013 beschlossenen Krankenhaushilfen verringerten die strukturelle Unterfinanzierung der Krankenhausleistungen dabei nur geringfügig. Der größte Teil der Ergebnisverbesserung gegenüber 2012 gelang durch weitere Konsolidi erungsanstrengungen des Klinikums. Die Erlöse aus Krankenhausleistungen erreichten im Jahr 2013 einen Betrag in Höhe von 54.826.740 €, das sind 1.524.523 € mehr als im Jahr 2012. Die Erlöse aus Wahlleistungen (Zimmerzuschläge, Telefongebühren usw.) stiegen 2013 mit insgesamt 820.089 € gegenüber dem Vorjahr (794.642 €) leicht an. Die Erlöse aus Ambulanten Leistungen des Krankenhauses (Ambulantes Operieren, Notfallbehandlungen, Physikalische Therapie, Ambulante Herzkathederuntersuchungen für andere Kliniken usw.) liegen bei 1.855.310 €, das sind 49.895 € mehr als im Vorjahr. Hauptursache war die Steigerung der Erlöse aus Notfallbehandlungen. Die Personalaufwendungen (inklusive Rückstellungen), sind von 44.007.858 € im Jahr 2012 um 453.267 € auf 44.461.125 € im Jahr 2013 gestiegen, eine Steigerung um knapp 1 %. Die tariflichen Personalkostensteigerungen lagen 2013 sowohl im Bereich des TVöD als auch beim TV-Ärzte bei rund 2,5 %. Die Reduktion der Personalkostensteigerung auf 1 % konnte durch Anpassungen im Personalkörper und durch die konseque nte Reduzierung von Resturlaubsrückstellungen erreicht werden. Die Aufwendungen für Lebensmittel und Getränke sind 2013 von 755.633 € im Jahr 2012 auf 714.541 € gesunken. Die Aufwendungen für Medizinischen Sachbedarf sind von 11.964.744 € im Jahr 2012 auf 11.662.305 € im Jahr 2013 gesunken. Gegenüber dem Vorjahr sind vor allem die Kosten für Blutprodukte und Implantate gesunken. Die Gesamtaufwendungen für die Energie sind 2013 im Vergleich zum Vorjahr nochmals gestiegen. Für Wärme und Strom steigerten sich die Kosten wie in den Vorjahren deutlich: Allein die Stromkosten sind gegenüber 2012 um rund 150.000 € gestiegen, davon gehen 130.000 € auf Steigerungen bei Abgaben und Steuern zurück. Die Wärmekosten stiegen um etwa 60.000 €. Hier war mit rund 50.000 € eine Verbrauchsmengensteigerung der Hauptko stentreiber. Leicht rückläufig waren dagegen die Aufwendungen für Wasser. 84 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Ostalb-Klinikum Aalen / Pflegeheim für Menschen im Wachkoma Bopfingen Die Aufwendungen für Wartungen und Instandhaltungen sind von 2.175.307 € im Jahr 2012 auf 2.285.775 € im Jahr 2013 gestiegen. Ausblick Der abrechenbare Landesbasisfallwert für DRG-Leistungen steigt von 3.121,04 € im Jahr 2013 auf 3.193,50 € im Jahr 2014, nominell eine Steigerung um 2,3 %. Aus dem „Hilfspaket“ der Bundesregierung kann das Ostalb-Klinikum im Jahr 2014 mit Zusatzerlösen von rund 400.000 € rechnen. Die Entgelte in der Psychosomatik, die nach der Bundespflegesatzverordnung abgerechnet wird, steigen um 2,81 %. Aus dem neuen DRG-Katalog für das Jahr 2014 erwartet das Ostalb-Klinikum einen negativen Katalogeffekt von knapp 60 Case-Mix-Punkten. Aufgrund von Strukturveränderungen in Leistungsbereichen wie der Neurochirurgie, der Intensivmedizin und der O rthopädie sollte es möglich sein, diesen Katalogeffekt aufzuholen und zusätzlich eine we itere Leistungssteigerung zu generieren. In anderen Erlösbereichen wird mit einer leichten Steigerung g egenüber 2013 gerechnet, die sich aber unter 1 % bewegen dürfte. Die erwarteten Kostensteigerungen im Jahr 2014 können bei gleicher Leistungsmenge nicht mit den vorgegebenen Steigerungen der Entgelte und dem Hilfspaket der Bunde sregierung aufgefangen werden. Mit einer moderaten Leistungssteigerung sollte dies a llerdings gelingen. Das durch die Unterfinanzierung in den Vorjahren entstandene Sockeldefizit von rund 1,5 Mio. € reduziert sich dadurch aber nicht. Weitere Ergebnisve rbesserungen sind daher nur durch weitere Maßnahmen zur Kostensenkung und Effizien zsteigerung möglich, die teilweise schon 2013 eingeleitet wurden. Im Jahr 2014 wird es dennoch nicht möglich sein, ein ausgeglichenes Ergebnis zu erreichen. 85 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Ostalb-Klinikum Aalen / Pflegeheim für Menschen im Wachkoma Bopfingen Kennzahlen der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Ostalb-Klinikum Aalen Daten der Bilanz Aktiva in € Anlagevermögen Immaterielle Vermögensgegenstände Sachanlagen Finanzanlagen Summe Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte, Unfertige Leistungen Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten Summe Umlaufvermögen Ausgleichsposten nach dem KHG Rechnungsabgrenzungsposten Bilanzsumme 1.804.616 20.025.950 10.424.833 32.255.398 3.034.859 18.017 1.499.447 17.476.265 10.948.774 29.924.486 3.023.290 14.679 305.169 2.549.685 -523.941 2.330.912 11.569 3.338 11.609.033 20,35 14,59 -4,79 7,79 0,38 22,74 10,11 2013 2012 Veränderungen in € in % 197.950 90.843.555 112.750 91.154.255 200.040 81.578.250 112.750 81.891.040 -2.090 9.265.305 0 9.263.215 -1,04 11,36 0 11,31 126.462.529 114.853.496 Passiva in € 2013 2012 Veränderungen in € in % Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnrücklage Bilanzverlust Summe Eigenkapital Sonderposten Sonderposten aus Fördermitteln nach dem KHG Sonderposten aus Zuweisungen und Zuschüssen der öffentlichen Hand Sonderposten aus Zuwendungen Dritter 43.174.754 36.988 1.621.572 44.480.837 64.101 1.695.604 -1.306.083 -27.113 -74.032 -2,94 -42,30 -4,37 0 35.907.134 20.079 -1.381.994 34.545.219 0 31.457.976 20.079 -2.079.959 29.398.096 0 4.449.158 0 697.965 5.147.123 0 14,14 0 -33,56 17,51 86 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Ostalb-Klinikum Aalen / Pflegeheim für Menschen im Wachkoma Bopfingen Summe Sonderposten Rückstellungen Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Sonstige Rückstellungen Summe Rückstellungen Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bzw. dem Krankenhausträger Verbindlichkeiten nach dem Krankenhausfinanzierungsrecht Sonstige Verbindlichkeiten Summe Verbindlichkeiten Ausgleichsposten aus Darlehensförderung Rechnungsabgrenzungsposten Bilanzsumme 2.352.622 5.446.625 22.550.000 11.226.422 2.404.365 43.980.033 22.096 313 126.462.529 2.586.389 4.784.864 19.500.000 7.221.397 1.764.073 35.856.722 39.153 34.124 114.853.496 -233.767 661.761 3.050.000 4.005.025 640.292 8.123.311 -17.057 -33.811 11.609.033 -9,04 13,83 15,64 55,46 36,30 22,65 -43,56 -99,08 10,11 101.597 2.979.958 3.081.555 101.597 3.183.237 3.284.834 0 -203.279 -203.279 0 -6,39 -6,19 44.833.313 46.240.541 -1.407.228 -3,04 Hinweis: Die einzelnen Positionen der Bilanz sind jeweils auf volle € gerundet. 87 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Ostalb-Klinikum Aalen / Pflegeheim für Menschen im Wachkoma Bopfingen Ostalb-Klinikum Aalen Daten der GuV Gewinn- und Verlustrechnung in€ 2013 2012 Veränderungen in € 1.524.523 25.447 49.895 11.146 138.704 0 1.171.966 453.267 278.069 428.841 in % 2,86 3,20 2,76 0,42 194,84 0 12,38 1,03 1,57 8,89 Erlöse aus Krankenhausleistungen Erlöse aus Wahlleistungen Erlöse aus ambulanten Leistungen des Krankenhauses Nutzungsentgelte der Ärzte Bestandsveränderungen an unfertigen Leistungen Zuweisungen und Zuschüsse der öffentlichen Hand Sonstige betriebliche Erträge Personalaufwand Materialaufwand Erträge aus Zuwendungen zur Finanzierung von Investitionen Erträge aus der Einstellung von Ausgleichsposten aus Darlehensförderung und für Eigenmittelförderung Erträge aus der Auflösung von Sonderposten/Verbindlichkeiten nach dem KHG und auf Grund sonstiger Zuwendungen zur Finanzierung des Anlagevermögens Erträge aus der Auflösung des Ausgleichspostens aus Darlehensförderung Aufwendungen aus der Zuführung zu Sonderposten/Verbindlichkeiten nach dem KHG und auf Grund sonstiger Zuwendungen zur Finanzierung des Anlagevermögens Aufwendungen für die nach dem KHG geförderte Nutzung von Anlagegegenständen Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen Sonstige betriebliche Aufwendungen Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 54.826.740 820.089 1.855.310 2.689.324 67.516 0 10.639.778 44.461.125 17.988.860 5.254.514 53.302.217 794.642 1.805.415 2.678.178 -71.188 0 9.467.812 44.007.858 17.710.791 4.825.673 11.569 11.570 -1 -0,01 2.720.387 2.743.843 -23.456 -0,85 17.057 17.058 -1 -0,01 5.280.055 4.829.205 450.850 9,34 412.394 532.364 -119.970 -22,54 3.744.063 9.197.787 1.507 3.190.546 7.912.079 5.968 553.517 1.285.708 -4.461 17,35 16,25 -74,75 88 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Ostalb-Klinikum Aalen / Pflegeheim für Menschen im Wachkoma Bopfingen Zinsen und ähnliche Aufwendungen Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Außerordentliche Aufwendungen Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Jahresfehlbetrag Entnahme aus der Kapitalrücklage - für Abschreibungen - für Leasingfinanzierung - für Betriebsmittelzinsen - für Prüfungsgebühren Bilanzverlust 1.082.843 0 7.710 8.942 -1.381.994 699.289 0 11.751 8.857 -2.079.959 383.554 0 -4.041 85 697.965 54,85 0 -34,39 0,96 -33,56 142.691 -2.323.185 2.573 155.731 -2.481.489 141.439 -2.743.094 1.319 55.443 -2.799.855 1.252 419.909 1.254 100.288 318.366 0,89 -15,31 95,07 180,88 -11,37 Hinweis: Die einzelnen Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung sind jeweils auf volle € gerundet. Personal Durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer getrennt nach Gruppen - § 285 Nr. 7 HGB 2013 665,98 2,59 10,44 2012 687,58 2,32 10,85 Beschäftigte Aushilfskräfte (geringfügig Beschäftigte) Anzahl der Auszubildenden (Angaben in Vollkräfte) (Da der TVöD keine Trennung in Arbeiter und Angestellte mehr vorsieht, hat man sich innerhalb der drei Klin iken auf diese Darstellung geeinigt.) 89 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Ostalb-Klinikum Aalen / Pflegeheim für Menschen im Wachkoma Bopfingen Medizinisches Dienstleistungszentrum (MDZ) Das Medizinische Dienstleistungszentrum am Ostalb-Klinikum Aalen umfasst diejenigen Bereiche auf dem Campus des Klinikums, die im Rahmen von langfristigen Miet - und Kooperationsverträgen an Ärzte und andere auf dem Gebiet des Gesundheitswesens tätige Personen und Unternehmen entgeltlich zur Leistungserbringung zur Verfügung gestellt werden. Das MDZ wurde im April 2004 in Betrieb genommen. Es umfasst zurzeit über 7.000 m² Nutzfläche. Das MDZ finanziert sich ausschließlich aus Mieterlösen. Die Erträge sind durch langfristige Mietverträge mit leistungsfähigen Partnern für die kommenden Jahre abgesichert. Das MDZ schließt das Jahr 2013 mit einem Bilanzgewinn in Höhe von 62.131 € ab. 90 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Ostalb-Klinikum Aalen / Pflegeheim für Menschen im Wachkoma Bopfingen Ostalb-Klinikum Aalen, Medizinisches Dienstleistungszentrum Daten der Bilanz Aktiva in € Anlagevermögen Sachanlagen Summe Anlagevermögen Umlaufvermögen Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten Summe Umlaufvermögen Rechnungsabgrenzungsposten Bilanzsumme 288.108 742.293 1.030.400 0 12.010.659 251.170 603.471 854.642 476 12.237.939 10.980.259 10.980.259 11.382.822 11.382.822 2013 2012 Veränderungen in € in % -402.563 -402.563 -3,54 -3,54 36.938 138.822 175.758 -476 -227.280 14,71 23,00 20,57 -100,00 -1,86 Passiva in € 2013 2012 Veränderungen in € in % Eigenkapital Kapitalrücklage Gewinnvortrag Bilanzgewinn Summe Eigenkapital Sonderposten Sonderposten aus Zuwendungen Dritter Summe Sonderposten Rückstellungen Sonstige Rückstellungen Summe Rückstellungen Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Sonstige Verbindlichkeiten Summe Verbindlichkeiten 10.811.802 149.920 28.971 10.990.694 11.033.874 186.769 26.440 11.247.084 -222.072 -36.849 2.531 -256.390 -2,01 -19,73 9,57 -2,28 112.955 112.955 120.300 120.300 -7.345 -7.345 -6,11 -6,11 590.276 230.327 62.131 882.734 613.129 144.736 85.592 843.456 -22.853 85.591 -23.461 39.278 -3,73 59,14 -27,41 4,66 24.276 24.276 25.078 25.078 -802 -802 -3,20 -3,20 91 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Ostalb-Klinikum Aalen / Pflegeheim für Menschen im Wachkoma Bopfingen Rechnungsabgrenzungsposten Bilanzsumme 0 12.010.659 2.021 12.237.939 -2.021 -227.280 -100,00 -1,86 Hinweis: Die einzelnen Positionen der Bilanz sind jeweils auf volle € g erundet. Ostalb-Klinikum Aalen, Medizinisches Dienstleistungszentrum Daten der GuV Gewinn- und Verlustrechnung in€ Sonstige betriebliche Erträge Materialaufwand Erträge aus der Auflösung von Sonderposten/Verbindlichkeiten nach dem KHG und auf Grund sonstiger Zuwendungen zur Finanzierung des Anlagevermögens Aufwendungen für die nach dem KHG geförderte Nutzung von Anlagegegenständen Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen Sonstige betriebliche Aufwendungen Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Zinsen und ähnliche Aufwendungen Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Jahresüberschuss Entnahme aus der Kapitalrücklage - für Abschreibungen - für Instandhaltung - für Betriebsmittelzinsen Bilanzgewinn 22.853 0 0 62.131 23.046 0 0 85.592 -193 0 0 -23.461 -0,84 0 0 -27,41 2013 1.202.045 188.069 2012 1.213.802 139.967 Veränderungen in € -11.757 48.102 in % -0,97 34,37 802 804 -2 -0,25 0 1.414 -1.414 -100,00 413.850 95.625 2.561 462.124 45.739 413.140 122.900 3.682 471.860 69.007 710 -27.275 -1.121 -9.736 -23.268 0,17 -22,19 -30,45 -2,06 -33,72 6.462 39.278 6.462 62.546 0 -23.268 0 -37,20 Hinweis: Die einzelnen Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung sind jeweils auf volle € gerundet. 92 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Ostalb-Klinikum Aalen / Pflegeheim für Menschen im Wachkoma Bopfingen Personal Durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer getrennt nach Gruppen § 285 Nr. 7 HGB 2013 Beschäftigte Aushilfskräfte (geringfügig Beschäftigte) Anzahl der Auszubildenden (Angaben in Vollkräfte) (Da der TVöD keine Trennung in Arbeiter und Angestellte mehr vorsieht, hat man sich innerhalb der drei Klin iken auf diese Darstellung geeinigt.) 2012 0 0 0 0 0 0 Pflegeheim für Menschen im Wachkoma Am Standort der ehemaligen Klinik am Ipf in Bopfingen betreibt das Ostalb -Klinik seit Oktober 2004 ein Spezialpflegeheim für Menschen im Wachkoma mit 18 Plätzen. Im Jahresdurchschnitt 2013 waren 15,37 Plätze belegt, das entspricht einer Ausla stung von 85 %. Rund 89 % der Bewohner waren 2013 in der Pflegestufe 3 oder sogar in der Pflegestufe 3+ eingestuft. Das Ergebnis 2013 des Pflegeheims für Menschen im Wachkoma weist einen Bilanzve rlust von 34.152 € aus. Es ist damit bei Weitem das beste Ergebnis seit Eröffnung im Jahr 2004. Möglich war dies durch die hervorragende Auslastung und den hohen Anteil an Bewohnern in Pflegestufe 3 bzw. 3+. Im Jahr 2012 lag ein Bilanzverlust in Höhe von 158.574 € vor. 93 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Ostalb-Klinikum Aalen / Pflegeheim für Menschen im Wachkoma Bopfingen Pflegeheim für Menschen im Wachkoma Bopfingen Daten der Bilanz Aktiva in € Ausstehende Einlagen auf das gezeichnete / gewährte Kapital Anlagevermögen Immaterielle Vermögensgegenstände Sachanlagen Umlaufvermögen Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag Bilanzsumme 141.712 66.400 234.882 119 2013 2012 Veränderungen in € -434 in % -9,05% 4.362 4.796 229 4.133 625 4.171 -396 -38 -63,36 -0,91 -93.170 66.281 -39,67 55698,32 34.152 246.625 158.574 398.372 -124.422 -151.747 -78,46 -38,09 Passiva in € Sonderposten Sonderposten aus nicht-öffentlichen Fördermitteln für Investitionen Summe Sonderposten Rückstellungen Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Verbindlichkeiten aus öffentlichen Fördermitteln für Investitionen davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr Sonstige Verbindlichkeiten Summe Verbindlichkeiten Bilanzsumme 2013 2012 Veränderungen in € in % 1.648 1.648 45.310 1.852 1.852 79.170 -204 -204 -33.860 -11,02 -11,02 -42,77 0 168.600 26.357 4.710 199.668 246.625 168.218 122.939 22.908 3.284 317.350 398.372 -168.218 45.661 3.449 1.426 -117.682 -151.747 -100,00 37,14 15,05 43,42 -37,08 -38,09 Hinweis: Die einzelnen Positionen der Bilanz sind jeweils auf volle € gerundet. 94 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Ostalb-Klinikum Aalen / Pflegeheim für Menschen im Wachkoma Bopfingen Pflegeheim für Menschen im Wachkoma Bopfingen Daten der GuV Gewinn- und Verlustrechnung in€ Erlöse aus allgemeinen Pflegeleistungen gemäß PflegeVG Erträge aus Unterkunft und Verpflegung Erträge aus Zusatzleistungen und Transportleistungen nach PflegeVG Erträge aus gesonderter Berechnung von Investitionskosten gegenüber Pflegebedürftigen Sonstige betriebliche Erträge Personalaufwand Materialaufwand Aufwendungen für zentrale Dienstleistungen Steuern, Abgaben, Versicherungen Mieten, Pachten, Leasing Erträge aus der Auflösung von Sonderposten Abschreibungen Aufwendungen für Instandhaltung und Instandsetzung Sonstige ordentliche und außerordentliche Aufwendungen Zinsen und ähnliche Aufwendungen Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Außerordentliche Erträge Außerordentliche Aufwendungen Weitere Erträge Jahresfehlbetrag Entnahme aus der Kapitalrücklage - für Abschreibungen - für Instandhaltung 0 0 0 0 2013 2012 Veränderungen in € 147.466 13.690 1.020 5.621 9.763 -18.780 30.623 24.119 1.247 95 17 5.756 2.680 933 -119 131.021 6.819 486 -12.823 193.029 in % 24,99 14,68 19,00 16,07 204,12 -2,43 30,58 181,40 18,21 100,00 9,09 210,92 21,22 19,72 -15,24 -70,34 186,87 100,00 -53,78 -121,57 737.594 106.949 6.388 40.598 14.546 755.028 130.776 37.415 8.095 95 204 8.485 15.312 5.664 662 -55.252 10.468 486 11.021 -34.249 590.128 93.259 5.368 34.977 4.783 773.808 100.153 13.296 6.848 0 187 2.729 12.632 4.731 781 -186.273 3.649 0 23.844 -158.780 0 0 0 0 95 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Ostalb-Klinikum Aalen / Pflegeheim für Menschen im Wachkoma Bopfingen - für Betriebsmittelzinsen Bilanzverlust 97 -34.152 206 -158.574 -109 124.422 -52,91 -78,46 Hinweis: Die einzelnen Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung sind jeweils auf volle € gerundet. Personal Durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer getrennt nach Gruppen § 285 Nr. 7 HGB 2013 15,0 0 0 2012 14,45 0 0 Beschäftigte Aushilfskräfte (geringfügig Beschäftigte) Anzahl der Auszubildenden (Angaben in Vollkräfte) (Da der TVöD keine Trennung in Arbeiter und Angestellte mehr vorsieht, hat man sich innerhalb der drei Klin iken auf diese Darstellung geeinigt.) Verwaltung der Immobilie „ehemalige Klink am Ipf Bopfingen“ Über die Vermögensverwaltung werden die Gebäudebewirtschaftung und Vermietungen in der ehemaligen Klinik am Ipf abgewickelt. Die Vermögensverwaltung erzielte 2013 einen Bilanzverlust in Höhe von 14.895 € (Vorjahr: 24.262 €). 96 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Ostalb-Klinikum Aalen / Pflegeheim für Menschen im Wachkoma Bopfingen Vermögensverwaltung Bopfingen Daten der Bilanz Aktiva in € Anlagevermögen Sachanlagen Summe Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten Summe Umlaufvermögen Bilanzsumme 5.312 77.097 0 82.410 2.025.568 5.312 29.830 0 35.142 2.040.834 1.943.158 1.943.158 2.005.692 2.005.692 2013 2012 Veränderungen in € in % -62.534 -62.534 -3,12 -3,12 0 47.267 0 47.268 -15.266 0 158,45 0 134,51 -0,75 Passiva in € 2013 2012 Veränderungen in € in % Eigenkapital Kapitalrücklage Gewinnrücklage Bilanzverlust Summe Eigenkapital Sonderposten Sonderposten aus Fördermitteln nach dem KHG Summe Sonderposten Rückstellungen Sonstige Rückstellungen Summe Rückstellungen Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Sonstige Verbindlichkeiten 336.129 44.537 1.440 318.979 55.153 3.490 17.150 -10.616 -2.050 5,38 -19,25 -58,74 5.279 5.279 5.279 5.279 0 0 0 0 549.519 549.519 567.675 567.675 -18.156 -18.156 -3,20 -3,20 1.220.655 -117.924 -14.895 1.087.836 1.258.183 -143.662 -24.262 1.090.258 -37.528 25.738 9.367 -2.422 -2,98 -17,92 -38,61 -0,22 97 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Ostalb-Klinikum Aalen / Pflegeheim für Menschen im Wachkoma Bopfingen Summe Verbindlichkeiten Bilanzsumme 382.106 2.025.568 377.622 2.040.834 4.484 -15.266 1,19 -0,75 Hinweis: Die einzelnen Positionen der Bilanz sind jeweils auf volle € gerundet. Vermögensverwaltung Bopfingen Daten der GuV Gewinn- und Verlustrechnung in € Sonstige betriebliche Erträge Personalaufwand Materialaufwand Erträge aus Zuwendungen zur Finanzierung von Investitionen Erträge aus der Auflösung von Sonderposten/Verbindlichkeiten nach dem KHG und auf Grund sonstiger Zuwendungen zur Finanzierung des Anlagevermögens Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen Sonstige betriebliche Aufwendungen Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Zinsen und ähnliche Aufwendungen Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Jahresfehlbetrag Entnahme aus der Kapitalrücklage - für Abschreibungen - für Instandhaltung - für Betriebsmittelzinsen Bilanzverlust 37.528 0 89 -14.895 35.314 0 333 -24.262 2.214 0 -244 9.367 6,27 0 -73,27 -38,61 2013 2012 Veränderungen in € -3.113 616 -1.940 0 in % -4,97 4,84 -6,87 0 59.472 13.339 26.310 0 62.585 12.723 28.250 0 18.156 18.509 -353 -1,91 62.175 17.508 0 10.378 -52.081 60.313 28.060 0 11.226 -59.478 1.862 -10.552 0 -848 7.397 3,09 -37,61 0 -7,55 -12,44 431 -52.512 431 -59.909 0 7.397 0 -12,35 Hinweis: Die einzelnen Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung sind jeweils auf volle € gerundet. 98 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Ostalb-Klinikum Aalen / Pflegeheim für Menschen im Wachkoma Bopfingen Personal Durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer getrennt nach Gruppen § 285 Nr. 7 HGB 2013 Beschäftigte Aushilfskräfte (geringfügig Beschäftigte) Anzahl der Auszubildenden (Angaben in Vollkräfte) (Da der TVöD keine Trennung in Arbeiter und Angestellte mehr vorsieht, hat man sich innerhalb der drei Klin iken auf diese Darstellung geeinigt.) 0,5 0 0 2012 0,5 0 0 7.1.6 keine 7.1.7 keine Kapitalzuführung und -entnahme durch den Landkreis Bürgschaftsübernahme durch den Landkreis 99 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Stauferklinikum Schwäbisch Gmünd 7.2 7.2.1 Stauferklinikum Schwäbisch Gmünd Allgemeine Angaben Wetzgauer Straße 85 73557 Mutlangen (0 71 71) 701 - 0 (0 71 71) 701 - 10 09 info@stauferklinikum.de www.stauferklinikum.de 01. Januar 1995 Betriebssatzung für die Kliniken des Ostalbkreises in der Fassung vom 15. Dezember 2009 Sitz der Klinik: Telefon: Telefax: E-Mail: Internet: Gründung des Eigenbetriebs: Rechtliche Grundlage: 7.2.2 Gegenstand des Unternehmens Zweck des Klinik-Eigenbetriebes „Stauferklinikum Schwäbisch Gmünd“ ist die bedarfsgerechte, zweckmäßige und wirtschaftliche Versorgung der Bevölkerung im Einzugsbereich der Klinik auf dem Gebiet des öffentlichen Gesundheitswesens. Aufgabe des Klinik-Eigenbetriebes „Stauferklinikum Schwäbisch Gmünd“ ist der ärztliche, pflegerische, technische und kaufmännische Betrieb der dazugehörenden Krankenhäuser einschließlich der organisatorisch und wirtschaftlich mit ihnen verbundenen Einrichtungen und Nebenbetriebe, wie z.B. Personalwohnheime und Ausbildungsstätten. 7.2.3 Organe der Gesellschaft Zuständige Organe sind gemäß § 4 der Betriebssatzung:     der Kreistag, der Krankenhausausschuss, der Landrat, die Betriebsleitung. Mitglieder des Krankenhausausschusses (Stand 31.12.2013): Kreisrätin Ursula Barth Kreisrat Dr. Gunter Bühler Kreisrat Karl Bux Kreisrat Rainer Knecht (CDU) (CDU) (CDU) (CDU) 100 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Stauferklinikum Schwäbisch Gmünd Kreisrätin Ellen Eva Renz Kreisrätin Ursula Röttele Kreisrat Dr. Eberhard Schwerdtner Kreisrat Peter Seyfried Kreisrat Gerhard Böhm Kreisrätin Sigrid Heusel Kreisrätin Dr. Carola Merk-Rudolph Kreisrat Jürgen Opferkuch Kreisrat Alfred Grieser Kreisrat Karl Hilsenbek Kreisrat Herbert Witzany Kreisrat Volker Grab (CDU) (CDU) (CDU) (CDU) (SPD) (SPD) (SPD) (Freie Wähler) (Freie Wähler) (Freie Wähler) (Freie Wähler) (Bündnis 90/Die Grünen) Der Krankenhausausschuss hat im Jahr 2013 in 6 Sitzungen die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben wahrgenommen. Die Betriebsleitung setzt sich aus folgenden Mitgliedern zusammen: Krankenhausdirektor: Stv. Krankenhausdirektor: Stv. Krankenhausdirektor: Ärztlicher Direktor: Stv. Ärztlicher Direktor: Pflegedirektor: Stv. Pflegedirektorin: Walter Hees Martin Weller Alexander Kuhn Dr. med. Manfred Wiedemann Dr. med. Erik Schlicht Franz Xaver Pretzel Ursula Kurzendörfer Die Betriebsleitung ist für die Erreichung der Unternehmensziele sowie die wir tschaftliche Führung des Unternehmens verantwortlich. 7.2.4 Stand Erfüllung öffentlicher Zweck und allgemeiner Geschäftsverlauf Das Stauferklinikum ist ein Klinikum der Akutversorgung mit 401 Betten. Es bietet den Patienten in der Raumschaft Schwäbisch Gmünd Behandlungen in den Fachabteilungen Zentrum für Innere Medizin, Allgemein- und Viszeralchirurgie, Gefäß- und Thoraxchirurgie, Zentrum für Traumatologie und Orthopädische Chirurgie, Wirbelsäulenzentrum, Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Kinder- und Jugendmedizin, Intensivmedizin, Anästhesiologie und Radiologie sowie der Zentralen Notaufnahme. Das Stauferklinikum ist Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Ulm und hält für 23 Medizinstudenten einen Ausbildungsplatz für den letzten Abschnitt des klinischen Studiums vor. 101 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Stauferklinikum Schwäbisch Gmünd Die an das Stauferklinikum angegliederte Fachschule für Gesundheits- und Krankenpflege bietet eine dreijährige Ausbildung zur/zum Gesundheits- und Krankenpfleger/in an. Nachdem am Stauferklinikum in den vergangenen Jahren lediglich eine Vielzahl kleinerer Baumaßnahmen zu verzeichnen waren, gab es im Jahr 2013 wieder einige größere und sehr wichtige Bauvorhaben. Insgesamt wurden im Jahr 2013 1.610.000 € für bauliche Maßnahmen ausgegeben. Rückblick auf das Jahr 2013:  Energetische und optische Sanierung des Bettenhauses Süd Mit einem Aufwand von rund 1,2 Mio. € wurde das Dach, die Westseite, Südseite und ein Teil der Ostseite des Bettenhauses Süd energetisch und optisch saniert. Der große Bettentrakt wurde optisch dem Aussehen des Neubaus der Kinder- und Frauenklinik angepasst. Durch diese Baumaßnahme wurde die energetische Situation der bisherigen Bausubstanz aus den 60er Jahren entscheidend verbessert.  Einrichtung einer Isolierstation für immungeschwächte Patienten Als große Baumaßnahme im Jahr 2013 gilt die Einrichtung einer Isolierstation für immungeschwächte Patienten. Diese Maßnahme war aufgrund des sehr differenzierten und umfangreichen Behandlungsspektrums im onkologischen Bereich erforderlich, da die deutlich verschärften Vorschriften des Robert-Koch-Instituts sehr viel höhere Anforderungen an die Unterbringung dieses Patientenklientels gestellt haben. Das Immunsystem von Patienten, bei welchen intensive Chemotherapien für bösartige Erkrankungen des Knochenmarks oder des lymphatischen Systems bestehen, ist während weiter Teile der Behan dlungsphase extrem geschwächt und für Infektionen durch Umgebungskeime in der Umgebungsluft, der Verpflegung, im Wasser oder von Mitarbeitern und Besuchern enorm anfällig. Die Einrichtung der Umkehrisolierstation mit vier Patientenzimmern soll so weit wie möglich davor schützen. Damit wurde ein absolutes Alleinstellungsmerkmal in der Region geschaffen, da eine derartige Einrichtung zwischen den Zentren Stuttgart und Ulm nicht gegeben ist. Der bauliche Aufwand für diese Maßnahme betrug rund 328.000 €. Die Baumaßnahme wurde in Höhe von 210.000 € durch das Sozialministerium gefördert. Der verbleibende Betrag wurde durch Kreismittel finanziert. 102 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Stauferklinikum Schwäbisch Gmünd  Verlegung der Bereiche Direktion, Finanzwesens und Technische Leitung Durch das sich stets weiter differenzierende medizinische Angebot des Stauferklinikums entsteht stets zusätzlicher Raumbedarf. Um im Klinikum selbst weitere Möglichkeiten zu schaffen, wurde der Direktionsbereich, das Finanzwesen und die Technische Leitung im Jahr 2013 in das MediCenter verlegt. Der Umbauaufwand in Höhe von 82.000€ wurde durch Klinikmittel finanziert.  Tag der offenen Tür Beim Tag der offenen Tür am 28.04.2013 konnte sich das Klinikum in seiner medizin ischen Vielfalt präsentieren und mit gelungenen Vorträgen und Demonstrationen die zah lreichen Besucher von der hohen Qualität der medizinischen und pflegerischen Versorgung überzeugen.  Zertifizierung als Babyfreundliche Geburtsklinik Im Jahr 2013 erfolgte die Zertifizierung als Babyfreundliche Geburtsklinik. Eine Besonderheit am Stauferklinikum ist die Versorgung von Frühgeburten und Risikokindern auf höchstem Niveau (Level 1-Versorgung). Level 1-Zentren werden von anerkannten Neonatologen und ärztlichen Geburtshelfern geleitet und haben räumlich miteinander verbu ndene Entbindungsstationen, Operationssaal und Neugeborenen-Intensivstation mit mindestens sechs Plätzen. Sie verfügen u. a. über ständige Arztbereitschaft und einen Neug eborenen-Notarzt für die Nachbarabteilungen. Besondere Risikoschwangerschaften, z. B. Mehrlingsschwangerschaften ab drei Kindern, sollten nur in Level 1-Zentren entbunden werden. Das Stauferklinikum hat in der Versorgung auch kleinster Frühgeborener an der Überlebensgrenze eine lange und erfolgreiche Tradition.  Einrichtung eines Viszeralmedizinischen Zentrums Die Anforderungen an Diagnostik und Therapie gastroenterologischer Erkrankungen werden mit stetigem Zuwachs des Wissens und der Überalterung der Gesellschaft zunehmend komplexer. Gleichzeitig befinden sich die Krankenhäuser in einem schwierigen ökonom ischen Umfeld, welches effiziente Abläufe erfordert. Im Stauferklinikum liegt gebündelte Kompetenz in der gastroenterologischen Diagnostik und in der interventionellen Therapie sowie sehr breite und differenzierte operative Mö glichkeiten im Bereich der Viszeralchirurgie vor. Um den Patienten, die entweder als Notfall 103 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Stauferklinikum Schwäbisch Gmünd oder elektiv zur gastroenterologischen Abklärung ins Haus kommen, ein möglichst umfa ssendes und effizientes Diagnostik- und Behandlungsregime anbieten zu können, wurde zum 1.4.2013 das „Viszeralmedizinische Zentrum“ ins Leben geruf en. Für dieses Viszeralmedizinische Zentrum sind sechs Betten auf der Station 5 reserviert. Ziel ist es, in einer gemeinsamen interdisziplinären gastroenterolog ischen/viszeralchirurgischen Betreuung des Patientenkomplexes gastroenterologische E rkrankungen zu diagnostizieren und sie rasch einer konservativen, interventionellen oder operativen Behandlung aus einer Hand zuzuführen. Abläufe für Patienten und Mitarbeiter werden dadurch deutlich verschlankt.  Gründung eines Interdisziplinären Zentrums für Intensivmedizin (IZI) Im Hinblick auf eine deutlich größere Eigenständigkeit des Intensivbereichs, vor allem aber um den stark gestiegenen Anforderungen in der ärztlichen Weiterbildung zu gen ügen, wurde zur Mitte des Jahres 2013 das Interdisziplinäre Zentrum für Intensivmedizin (IZI) gegründet. Das dem IZI zugrundeliegende Statut regelt schwerpunktmäßig Fragen der ärztlichen Aus- und Weiterbildung. Durch die innerhalb der Implementierung des IZI getroffenen Maßnahmen hat das Sta uferklinikum wesentlich an Attraktivität im Hinblick auf die ärztliche Ausbildung gewonnen. Auch in der Patientenversorgung können hierdurch deutliche Vorteile erzielt werden. Ausblick Zur zukünftigen allgemeinen Finanzierung der Krankenhäuser stehen Entscheidungen der Bundesregierung aus. Bestehende Übergangslösungen sind bis Ende des Jahres 2014 befristet. Entsprechend dem Koalitionsvertrag soll eine Bund-Länder-Kommission innerhalb des Jahres 2014 Grundsätze zur zukünftigen Krankenhausfinanzierung erarbeiten. Die bundesweit gravierend schlechte Finanzsituation der Krankenhäuser zeigt, dass massive strukturelle Probleme in der Krankenhausfinanzierung gegeben sind und dass es pol itischer Maßnahmen bedarf, um das erreichte sehr hohe Niveau der stationären Verso rgung auch in der Zukunft für die Bürger bereitzuhalten. 7.2.5 Lage des Unternehmens Trotz der schwierigen wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen ist es der B etriebsleitung des Stauferklinikums gelungen, den Verlust vom Vorjahr in Höhe von 1,4 Mio. € deutlich zu reduzieren: 104 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Stauferklinikum Schwäbisch Gmünd Das Bilanzergebnis weist im Geschäftsjahr 2013 einen Verlust von 452.495,13 € aus. Mit 19.772 Patienten wurden im Jahr 2013 rd. 1.092 Patienten mehr versorgt als im Jahr zuvor. Das sehr gute stationäre Leistungsergebnis zeigt sich auch in den Erlösen. Gegenüber dem Vorjahr konnten 738 Relativgewichte mehr abgerechnet werden. Dies entspricht einem Anstieg von 4 %. Trotz des Mehrleistungsabschlags steigen die Erlöse um 3,4 Mio. €. Dazu trägt auch der gestiegene Landesbasisfallwert bei, obwohl auch dieser durch den doppelten Mehrleistungsabschlag belastet ist. Die Erlöse aus „Einbettzimmer“ gingen im Berichtsjahr um 64.000 € (-19,5 %) zurück, da dieses Angebot wegen Raumnot oft nicht zur Verfügung gestellt werden konnte. Zum Teil konnte diesen Patienten wenigstens ein „Zweibettzimmer“ angeboten werden. Damit konnten 24.000 € mehr erlöst werden, der Saldo war aber negativ. Die Ambulanten Erlöse konnten um fast 10 % gesteigert werden. Mehr als die Hälfte der Mehrerlöse kommt aus der Speziellen Ambulanten Palliativversorgung (SAPV). Auch die Staufer-Reha und die Physikalische Therapie haben sich positiv entwickelt. Die Erlöse aus dem Ambulaten Operieren sind stabil. Frühzeitig wurde eine Budgetvereinbarung mit nach oben angepassten Leistungszahlen angestrebt. Diese konnten grundsätzlich bereits in der Verhandlung vom 11.07.2013 mit den Kostenträgern abgestimmt werden. Eine Vereinbarung kam zunächst dennoch nicht zustande. Die Diskussion um die neonatologische Versorgung „Level 1“ konnte nicht am Verhandlungstisch gelöst werden. Im Vorjahr wurden 13 Fälle mit einem Aufnahmeg ewicht von unter 1.250 g behandelt. Damit wurde die Mindestmenge um einen Fall unte rschritten. Aufgrund der vorliegenden Rechtsprechung ging das Klinikum davon aus, dass eine erstmalige Fallzahlunterschreitung den Bestand des Angebots nicht gefährdet. Die Kostenträger stellten diesen Bereich dennoch strittig. Das Klinikum war daher gezwungen die Schiedsstelle anzurufen. Die Mindestmenge von 14 Fällen wurde 2013 bereits im Herbst erreicht. Die Kostenträger stimmten schließlich doch der ungekürzten Vereinbarung zu, ohne dass die Schiedsstelle entscheiden musste. Der Anstieg der Personalkosten fiel im Jahr 2013 mit 1,88 % moderat aus. Dieser Wert wird durch die fortschreitende Verlagerung von Personal in die Service-GmbH begünstigt. Für den ärztlichen Dienst wurden 411.978 € mehr als im Jahr 2012 erforderlich, dies entspricht einem Anstieg von 3,13 %. Die patientennahen Dienstarten, Pflegedienst und 105 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Stauferklinikum Schwäbisch Gmünd Funktionsdienst verursachten einen Mehraufwand von 0,45 % bzw. 2,4 %. Der Mediz inisch-Technische Dienst verursachte mit 3,58 % einen überdurchschnittlichen Anstieg. Ursächlich hierfür waren mehrere kleinere Personalausweitungen in Sekretariaten, dem Zentralarchiv und für die Phlebotomisten. Für den Verwaltungsdienst stiegen die Ausgaben um 248.053 € durch zusätzlich notwendige Stellen in der zentralen IT-Abteilung. Die IT-Infrastruktur aller Kliniken im Ostalbkreis wird durch diese Abteilung betreut. Auch für die „Information“ wurden zusätzliche Stellen geschaffen. Beim Wirtschafts- und Versorgungsdienst gingen die Personalkosten bedingt durch die Service-GmbH absolut zurück. Der Technische Dienst wird durch den Vertrag „Medizintechnik“ mit der Firma Dräger entlastet. Im Berichtsjahr mussten für Lebensmittel 4 % mehr als im Vorjahr gezahlt werden. Dies entspricht dem bundesweiten Preisanstieg für Lebensmittel. Die Ausgaben für Arzneimittel stiegen erneut um 511.867 €. Überwiegend kann dieser Mehraufwand zusätzlich abgerechnet werden. Bei den Gelenkimplantaten hat die Diskussion in den Medien 2013 zu einem Rückgang der Operationen geführt. Gestiegen ist dagegen erneut der Aufwand für Untersuchungen in fremden Instituten und im Kernspintomograph. Für den gesamten medizinischen Sachbedarf stiegen die Ausgaben auf 18.223.876 €. Das sind 3,2 % mehr als im Jahr 2012. Die Ausgaben für Strom stiegen für das Klinikum im Jahr 2013 um 15,3 %, dies entspricht 154.401 €. Nahezu stabil konnte der Aufwand für Wärmeerzeugung gehalten werden. Der Wasserverbrauch lag im Jahr 2013 etwas niedriger und entlastet die Kosten um 35.900 €. Auch die Kosten für Instandhaltung stiegen weiter an. Die Fassaden der alten Bettenhäuser wurden renoviert und an die neuen Bauabschnitte angepasst. An diesen Kosten bete iligt sich das Klinikum. Weiter gestiegen sind die Kosten für die Instand haltung der medizinischen Einrichtungen. 106 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Stauferklinikum Schwäbisch Gmünd Kennzahlen der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Stauferklinikum Schwäbisch Gmünd Daten der Bilanz Aktiva in € Anlagevermögen Immaterielle Vermögensgegenstände Sachanlagen Finanzanlagen Summe Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte, Unfertige Leistungen Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten Summe Umlaufvermögen Ausgleichsposten nach dem KHG Rechnungsabgrenzungsposten Bilanzsumme 1.533.115 18.625.715 1.875.688 22.034.518 4.340.057 0 101.789.893 1.931.278 18.099.579 2.059.716 22.090.573 4.313.748 2.950 105.856.817 -398.163 526.136 -184.028 -56.055 26.309 -2.950 -4.066.924 -20,62 2,91 -8,93 -0,25 0,61 -100,00 -3,84 218.853 75.196.466 0 75.415.319 80.780 79.368.766 0 79.449.546 138.073 -4.172.300 0 -4.034.227 170,92 -5,26 0 -5,08 2013 2012 Veränderungen in € in % Passiva in € 2013 2012 Veränderungen in € in % Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnrücklage Verlustvortrag Bilanzverlust Summe Eigenkapital Sonderposten aus Zuwendungen zur Finanzierung des Sachanlagevermögens Rückstellungen Verbindlichkeiten 0 35.566.630 0 0 -452.495 35.114.135 0 37.526.054 0 -226.541 -1.809.826 35.489.687 0 -1.959.424 0 226.541 1.357.331 -375.552 0 -5,22 0 -100,00 -74,99 -1,06 19.110.808 15.536.700 3.574.108 23,00 9.359.660 7.864.848 1.494.812 19,01 107 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Stauferklinikum Schwäbisch Gmünd Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bzw. Krankenhausträger Verbindlichkeiten nach dem Krankenhausfinanzierungsrecht Verbindlichkeiten aus sonstigen Zuwendungen zur Finanzierung des Anlagevermögens Sonstige Verbindlichkeiten Summe Verbindlichkeiten Ausgleichsposten aus Darlehensförderung Rechnungsabgrenzungsposten Bilanzsumme 293.333 1.598.480 9.986.363 23.287.566 128.168 2.784.983 38.078.894 123.865 2.532 101.789.893 313.333 1.771.575 12.947.955 28.968.652 236.818 2.555.049 46.793.382 167.583 4.617 105.856.817 -20.000 -173.095 -2.961.592 -5.681.086 -108.650 229.934 -8.714.488 -43.718 -2.085 -4.066.924 -6,38 -9,77 -22,87 -19,61 -45,88 9,00 -18,62 -26,09 -45,16 -3,84 Hinweis: Die einzelnen Positionen der Bilanz sind jeweils auf volle € gerundet. 108 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Stauferklinikum Schwäbisch Gmünd Stauferklinikum Schwäbisch Gmünd Daten der GuV Gewinn- und Verlustrechnung in € Erlöse aus allgemeinen Krankenhausleistungen Erlöse aus Wahlleistungen Erlöse aus ambulanten Leistungen des Krankenhauses Nutzungsentgelte der Ärzte Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen/unfertig. Leistungen Zuweisungen und Zuschüsse der öffentlichen Hand Sonstige betriebliche Erträge Personalaufwand Materialaufwand Erträge aus Zuwendungen zur Finanzierung von Investitionen Erträge aus der Einstellung von Ausgleichsposten aus Darlehensförderung und für Eigenmittelförderung Erträge aus der Auflösung von Sonderposten/Verbindlichkeiten nach dem KHG Erträge aus der Auflösung des Ausgleichspostens für Darlehensförderung Aufwendungen aus der Zuführung von Sonderposten/Verbindlichkeiten nach dem KHG Aufwendungen für die nach dem KHG geförderte Nutzung von Anlagegegenständen Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen Sonstige betriebliche Aufwendungen Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Zinsen und ähnliche Aufwendungen Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 2013 2012 Veränderungen in € 3.468.614 -19.792 214.709 32.933 389.172 38.519 1.015.018 886.351 932.056 225.071 -2 in % 6,03 -2,35 9,61 1,18 100,00 79,15 7,54 1,88 4,26 15,30 -0,01 60.999.193 821.762 2.449.132 2.812.795 389.172 87.185 14.480.339 48.037.118 22.825.098 1.696.349 26.309 57.530.579 841.554 2.234.423 2.779.862 0 48.666 13.465.321 47.150.767 21.893.042 1.471.278 26.311 3.836.780 4.759.462 -922.682 -19,39 43.718 43.716 2 0 1.696.433 1.483.192 213.241 14,38 139.396 160.082 -20.686 -12,92 6.318.997 10.550.489 10.270 65.895 -2.758.767 2.811.503 19.687.259 20.761 95.723 -10.059.633 3.507.494 -9.136.770 -10.491 -29.828 7.300.866 124,76 -46,41 -50,53 -31,16 -72,58 109 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Stauferklinikum Schwäbisch Gmünd Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Jahresfehlbetrag Entnahme aus der Kapitalrücklage - Abgang Margaritenheim - für Abschreibungen - für Instandhaltung - für Betriebsmittelzinsen - Betriebsmittelzinsen (Nachberechnung 2012) - Anteil Prüfungsamt Bilanzverlust 0 2.411.132 0 13.222 3.642 9.124 -452.495 7.726.881 800.744 0 25.068 0 9.037 -1.809.826 -7.726.881 1.610.388 0 -11.846 3.642 87 1.357.331 -100,00 201,11 0 -47,26 100,00 0,96 -74,99 -130.849 -2.889.616 -311.923 -10.371.557 181.074 7.481.941 58,05 72,13 Hinweis: Die einzelnen Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung sind jeweils auf volle € gerundet. Personal Durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer getrennt nach Gruppen § 285 Nr. 7 HGB 2013 750,60 1 79,75 2012 764,26 1 78,23 Beschäftigte Aushilfskräfte (geringfügig Beschäftigte) Anzahl der Auszubildenden (Angaben in Vollkräfte) (Da der TVöD keine Trennung in Arbeiter und Angestellte mehr vorsieht, hat man sich innerhalb der drei Klin iken auf diese Darstellung geeinigt.) 110 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Stauferklinikum Schwäbisch Gmünd Medi-Center Schwäbisch Gmünd Daten der Bilanz Aktiva in € Anlagevermögen Immaterielle Vermögensgegenstände Sachanlagen Finanzanlagen Summe Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte, Unfertige Leistungen Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände Wertpapiere des Umlaufvermögens Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten Summe Umlaufvermögen Rechnungsabgrenzungsposten Bilanzsumme 0 3.800 0 12.834 16.635 0 2.045.090 0 12.532 0 569 13.101 0 2.108.182 0 2.015.955 12.500 2.028.455 0 2.082.580 12.500 2.095.080 2013 2012 Veränderungen in € in % 0 -66.625 0 -66.625 0 -3,20 0 -3,18 0 -8.732 0 12.265 3.534 0 -63.092 0 -69,68 0 2155,54 26,98 0 -2,99 Passiva in € 2013 2012 Veränderungen in € in % Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnrücklage Bilanzgewinn Summe Eigenkapital Rückstellungen Steuerrückstellungen Sonstige Rückstellungen Summe Rückstellungen Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.792.265 552 1.869.126 68 -76.861 484 -4,11 711,76 0 2.000 2.000 0 2.300 2.300 0 -300 -300 0 -13,04 -13,04 0 0 205.448 22.187 227.635 0 0 156.902 48.546 205.448 0 0 48.546 -26.359 22.187 0 0 30,94 -54,30 10,80 111 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Stauferklinikum Schwäbisch Gmünd Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bzw. dem Krankenhausträger Verbindlichkeiten nach dem Krankenhausfinanzierungsrecht Sonstige Verbindlichkeiten Summe Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten Bilanzsumme 9.891 0 12.746 1.815.455 0 2.045.090 10.014 0 21.226 1.900.433 0 2.108.182 -123 0 -8.480 -84.978 0 -63.092 -1,23 0 -39,95 -4,47 0 -2,99 Hinweis: Die einzelnen Positionen der Bilanz sind jeweils auf volle € gerundet. Medi-Center Schwäbisch Gmünd Daten der GuV Gewinn- und Verlustrechnung in € Sonstige betriebliche Erträge Materialaufwand Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen Sonstige betriebliche Aufwendungen Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Zinsen und ähnliche Aufwendungen Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Jahresüberschuss 2013 214.672 11.504 66.625 16.573 116 97.098 22.988 2012 246.301 15.881 66.625 14.807 0 99.767 49.221 Veränderungen in € -31.629 -4.377 0 1.766 116 -2.669 -26.233 in % -12,84 -27,56 0 11,93 100,00 -2,68 -53,30 801 22.187 675 48.546 126 -26.359 18,67 -54,30 Hinweis: Die einzelnen Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung sind jeweils auf volle € gerundet. Personal Im Geschäftsjahr 2013 waren keine Angestellten beschäftigt. 112 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Stauferklinikum Schwäbisch Gmünd Zentralapotheke Mutlangen Daten der Bilanz Aktiva in € Anlagevermögen Immaterielle Vermögensgegenstände Sachanlagen Finanzanlagen Summe Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte, Unfertige Leistungen Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände Wertpapiere des Umlaufvermögens Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten Summe Umlaufvermögen Rechnungsabgrenzungsposten Bilanzsumme 1.910.820 1.397.248 0 0 3.308.068 0 3.431.207 1.998.152 1.394.234 0 0 3.392.386 778 3.485.990 6.164 116.975 0 123.139 13.631 79.195 0 92.826 2013 2012 Veränderungen in € in % -7.467 37.780 0 30.313 -54,78 47,71 0 32,66 -87.332 3.014 0 0 -84.318 -778 -54.783 -4,37 0,22 0 0 -2,49 -100,00 -1,57 Passiva in € 2013 2012 Veränderungen in € in % Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnrücklage Gewinnvortrag/Verlustvortrag Bilanzgewinn/Bilanzverlust Summe Eigenkapital Sonderposten aus Zuwendungen Sonderposten aus Fördermitteln nach dem KHG Sonderposten aus Zuwendungen Dritter Summe Sonderposten aus Zuwendungen Rückstellungen Steuerrückstellungen 170.000 145.000 25.000 17,24 117.283 5.856 123.139 86.440 6.386 92.826 30.843 -530 30.313 35,68 -8,30 32,66 0 236.858 0 0 0 236.858 0 236.858 0 0 0 236.858 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 113 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Stauferklinikum Schwäbisch Gmünd Sonstige Rückstellungen Summe Rückstellungen Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bzw. dem Krankenhausträger Verbindlichkeiten nach dem Krankenhausfinanzierungsrecht Sonstige Verbindlichkeiten Summe Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten Bilanzsumme 1.092.629 209.783 2.662 0 1.335.984 2.641.058 0 3.431.207 1.019.975 280.906 2.551 0 1.332.141 2.635.572 0 3.485.990 72.654 -71.123 111 0 3.843 5.486 0 -54.783 7,12 -25,32 4,35 0 0,29 0,21 0 -1,57 260.152 430.152 375.734 520.734 -115.582 -90.582 -30,76 -17,40 Hinweis: Die einzelnen Positionen der Bilanz sind jeweils auf volle € gerundet. Zentralapotheke Mutlangen Daten der GuV Gewinn- und Verlustrechnung in € Umsatzerlöse Sonstige betriebliche Erträge Personalaufwand Materialaufwand Erträge aus Zuwendungen zur Finanzierung von Investitionen Erträge aus der Auflösung von Sonderposten/Verbindlichkeiten Aufwendungen aus der Zuführung zu Sonderposten Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen Sonstige betriebliche Aufwendungen Zinsen und ähnliche Aufwendungen Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 2013 0 1.624.559 1.302.180 142.696 55.620 25.307 55.620 25.307 170.554 8.834 295 2012 0 1.666.327 1.307.540 156.588 27.629 24.561 27.629 24.561 185.691 16.224 285 Veränderungen in € 0 -41.768 -5.360 -13.892 27.991 746 27.991 746 -15.137 -7.390 10 in % 0 -2,51 -0,41 -8,87 101,31 3,04 101,31 3,04 -8,15 -45,55 3,51 114 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Stauferklinikum Schwäbisch Gmünd Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Jahresüberschuss/-fehlbetrag 295 0 285 0 10 0 3,51 0 Hinweis: Die einzelnen Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung sind jeweils auf volle € gerundet. Personal Durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer getrennt nach Gruppen § 285 Nr. 7 HGB 2013 21,04 0 2,85 2012 21,33 0 2,85 Beschäftigte Aushilfskräfte (geringfügig Beschäftigte) Anzahl der Auszubildenden (Angaben in Vollkräfte) (Da der TVöD keine Trennung in Arbeiter und Angestellte mehr vorsieht, hat man sich innerhalb der drei Klin iken auf diese Darstellung geeinigt.) 7.2.6 keine Kapitalzuführung und -entnahme durch den Landkreis 7.2.7 keine Bürgschaftsübernahme durch den Landkreis 115 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 St. Anna-Virngrund-Klinik Ellwangen 7.3 St. Anna-Virngrund-Klinik Ellwangen 7.3.1 Allgemeine Angaben Dalkinger Straße 8-12 73479 Ellwangen (0 79 61) 881 - 10 01 (0 79 61) 881 - 10 03 info@klinik-ellwangen.de www.klinik-ellwangen.de 01. Januar 1995 Betriebssatzung für die Kliniken des Ostalbkreises in der Fassung vom 15. Dezember 2009 Sitz der Klinik: Telefon: Telefax: E-Mail: Internet: Gründung des Eigenbetriebs: Rechtliche Grundlage: 7.3.2 Gegenstand des Unternehmens Zweck des Klinik-Eigenbetriebes "St. Anna-Virngrund-Klinik Ellwangen" ist die bedarfsgerechte, zweckmäßige und wirtschaftliche Versorgung der Bevölkerung im Einzugsbereich der Klinik auf dem Gebiet des öffentlichen Gesundheitswesens. Aufgabe des Klinik-Eigenbetriebes "St. Anna-Virngrund-Klinik Ellwangen" ist der ärztliche, pflegerische, technische und kaufmännische Betrieb des dazugehörenden Krankenhauses einschließlich der organisatorisch und wirtschaftlich mit ihm verbundenen Einrichtungen und Nebenbetriebe, wie z.B. Personalwohnheime und Ausbildungsstätten. 7.3.3 Organe der Gesellschaft Zuständige Organe sind gemäß § 4 der Betriebssatzung:     der Kreistag, der Krankenhausausschuss, der Landrat, die Betriebsleitung. Mitglieder des Krankenhausausschusses (Stand 31.12.2013): Kreisrätin Ursula Barth Kreisrat Dr. Gunter Bühler (CDU) (CDU) 116 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 St. Anna-Virngrund-Klinik Ellwangen Kreisrat Karl Bux Kreisrat Rainer Knecht Kreisrätin Ellen Eva Renz Kreisrätin Ursula Röttele Kreisrat Dr. Eberhard Schwerdtner Kreisrat Peter Seyfried Kreisrat Gerhard Böhm Kreisrätin Sigrid Heusel Kreisrätin Dr. Carola Merk-Rudolph Kreisrat Jürgen Opferkuch Kreisrat Alfred Grieser Kreisrat Karl Hilsenbek Kreisrat Herbert Witzany Kreisrat Volker Grab (CDU) (CDU) (CDU) (CDU) (CDU) (CDU) (SPD) (SPD) (SPD) (Freie Wähler) (Freie Wähler) (Freie Wähler) (Freie Wähler) (Bündnis 90/Die Grünen) Der Krankenhausausschuss hat im Jahr 2013 in 6 Sitzungen die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben wahrgenommen. Die Betriebsleitung setzt sich aus folgenden Mitgliedern zusammen: Krankenhausdirektor: Stv. Krankenhausdirektor: Ärztlicher Direktor: Stv. Ärztlicher Direktor: Pflegedirektor : Stv. Pflegedirektor: Jürgen Luft (bis 31.01.2014) Thomas Schneider (ab 01.04.2014) Robert Filter Priv. Doz. Dr. med. Andreas Prengel Dr. med. Johannes Zundler Berthold Vaas Eugen Maile Die Betriebsleitung ist für die Erreichung der Unternehmensziele sowie die wir tschaftliche Führung des Unternehmens verantwortlich. 7.3.4 Stand Erfüllung öffentlicher Zweck und allgemeiner Geschäftsverlauf Nach der Fertigstellung des 4. Bauabschnitts im Jahr 2012 wurde im Geschäftsjahr 2013 die - vom Klinikum Winnenden in der St. Anna-Virngrund-Klinik betriebene - Abteilung für Erwachsenenpsychiatrie ihrer Bestimmung übergeben. Damit konnte das Profil und die Kompetenz der St. Anna-Virngrund-Klinik, neben dem seit zehn Jahren bewährten Angebot der Kinder- und Jugendpsychiatrie, nun auch um wohnortnahe psychiatrische V ersorgung für Erwachsene erweitert werden. 117 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 St. Anna-Virngrund-Klinik Ellwangen Nach Etablierung der Dialyse sowie des Intensivpflegedienstes Lebenswert am Arzt - und Therapiezentrum, gelang es im Jahr 2013 eine weitere Kooperation im Bereich orthopäd ische Chirurgie mit der Facharztpraxis für Orthopädie Dres. Hauf vertraglich zu vereinbaren. Damit wurde der Grundstein gelegt im Laufe des Jahres 2014 das Arzt- und Therapiezentrum baulich vollends fertigzustellen und räumlich vollständig seiner Bestimmung zu übergeben. Zum 01.07.2013 wurde die Abteilung Frauenheilkunde und Geburtshilfe als Hauptabteilung an der St. Anna-Virngrund-Klinik Ellwangen etabliert. Der Betrieb erfolgt in Zusammenarbeit im regionalen Netzwerk Gynäkologie und Geburtshilfe Ellwangen und der E lternschule an der St. Anna-Virngrund-Klinik Ellwangen. Damit wurde die Grundlage geschaffen, die Geburtshilfe am Standort Ellwangen multiprofessionell zu sichern und weiter auszubauen. Der Kreistag stimmte im Jahr 2013 einstimmig den Planungen für ein Parkhaus auf dem Gelände der St. Anna-Virngrund-Klinik mit 170 Stellplätzen zu und schuf somit die Voraussetzung um die seit Jahren zunehmend sehr schwierige Parkplatzsituation anzugehen und einer sachgerechten Lösung zuzuführen. Ferner bereitet der Krankenhausausschuss den Weg zur Etablierung einer Röntgenpraxis an der St. Anna-Virngrund-Klinik. Im Jahr 2013 wurden insgesamt 8.649 Patienten verzeichnet (Vorjahr: 8.555). Ausblick Um eine Verbesserung der Finanzsituation im Jahr 2014 für die gesamte Klinik zu erre ichen, gilt es in den Folgejahren das Leistungsspektrum auf hohem Niveau zu stabilisieren und gezielt zu erweitern, hierzu sinnvolle zielgenaue Investitionen zu tätigen und das mit den Kassen vereinbarte Budget auf einem stabilen Niveau zu vereinbaren und umzuse tzen. Trotz schwierigster Rahmenbedingungen und restriktiver gesundheitspolitscher Finanzi erungsvoraussetzungen kann die St. Anna-Virngrund-Klinik durch innovatives Management und eine unternehmerische Betriebsführung in den kommenden Jahren weiterhin wettb ewerbsfähig und erfolgreich geführt werden. Der Krankenhausausschuss hat hierzu im 118 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 St. Anna-Virngrund-Klinik Ellwangen Oktober 2013 Herrn Landrat Pavel sowie die Krankenhausdirektoren der Klinikeigen betriebe des Ostalbkreises beauftragt, verschiedene Handlungsaufträge zu bearbe iten und ein Zukunftskonzept 2020 als Entwurf zu entwickeln. Das Ziel ist hierbei, eine positive Entwicklung der Klinken in kommunaler Trägerschaft und eine weiterhin hohe medizinische Qualität sicherzustellen. Die St. Anna-Virngrund-Klinik wird im Jahr 2014 und 2015 hierzu parallel die Grundvoraussetzungen und erforderlichen Weichenstellungen schaffen, damit die durch das Klinikkonzept 2020 festgelegten Parameter zügig umgesetzt werden können. 7.3.5 Lage des Unternehmens Die im Jahr 2013 weiterhin restriktive Gesundheitspolitik zur Finanzierung der deutschen Krankenhäuser sowie gesetzlich und ökonomisch bedingte Sachkostensteigerungen und Personalkostensteigerungen durch Tarifvereinbarungen führten zu einer weiteren Ve rschärfung der Finanzsituation und einem Auseinanderdriften der Kostenschere zwischen Erlösbudgets und Ausgaben. Während die Erlöse im Jahr 2013 um ca. 1,5 Mio. € angestiegen sind, war ein Kostenzuwachs in Höhe von 1,7 Mio. € festzustellen. Kritisch ist festzustellen, dass nach einer Leistungssteigerung insbesondere im Jahr 2011 und einem stabilen Leistungsumfang im Jahr 2012, im Jahr 2013 ein spürbarer Leistung srückgang und Behandlungsfällen vorliegt. Hinzu kam eine Minderung des Erlösbudgets durch sogenannte Katalogeffekte bei der Bewertung zur Vergütung der DRG-Fallpauschalen. Ein höheres Defizit konnte lediglich durch große Sparanstrengungen und weiteres Verschieben erforderlicher Investitionen und Instandhaltungsmaßnahmen erreicht werden. Das Bilanzergebnis der St. Anna-Virngrund-Klinik weist im Berichtsjahr 2013 einen Verlust von 862.691,37 € aus. Im Vorjahr lag der Bilanzverlust bei 728.061,96 €. 119 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 St. Anna-Virngrund-Klinik Ellwangen Kennzahlen der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage St. Anna-Virngrund-Klinik Daten der Bilanz Aktiva in € Anlagevermögen Immaterielle Vermögensgegenstände Sachanlagen Finanzanlagen Summe Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte, Unfertige Leistungen Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten Summe Umlaufvermögen Ausgleichsposten nach dem KHG Rechnungsabgrenzungsposten Bilanzsumme 1.350.135 13.687.501 6.405 15.044.041 1.771.472 2.340 103.999.677 1.373.273 13.005.809 9.123 14.388.205 1.768.612 55 104.575.424 -23.138 681.692 -2.718 655.836 2.860 2.285 -575.747 -1,68 5,24 -29,79 4,56 0,16 4.154,55 -0,55 2013 2012 Veränderungen in € in % 120.295 87.036.529 25.000 87.181.824 81.174 88.312.378 25.000 88.418.552 39.121 -1.275.849 0 -1.236.728 48,19 -1,44 0 -1,40 Passiva in € 2013 2012 Veränderungen in € in % Eigenkapital Kapitalrücklage Bilanzverlust Summe Eigenkapital Sonderposten Sonderposten aus Fördermitteln nach dem KHG Sonderposten aus Zuweisungen und Zuschüssen der öffentlichen Hand Sonderposten aus Zuwendungen Dritter Summe Sonderposten 48.750.523 0 43.996 48.794.518 49.580.964 8.094 49.364 49.638.421 -830.441 -8.094 -5.368 -843.903 -1,67 -100,00 -10,87 -1,70 39.904.758 -862.691 39.042.066 39.188.087 -728.062 38.460.025 716.671 -134.629 582.041 1,83 18,49 1,51 120 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 St. Anna-Virngrund-Klinik Ellwangen Rückstellungen Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bzw. dem Krankenhausträger Verbindlichkeiten nach dem Krankenhausfinanzierungsrecht Sonstige Verbindlichkeiten Summe Verbindlichkeiten Ausgleichsposten aus Darlehensförderung Rechnungsabgrenzungsposten Bilanzsumme 10.067.738 1.385.504 8.836 609.019 1.491.010 13.562.108 0 1.764 103.999.677 8.986.864 2.793.512 0 769.751 945.234 13.495.361 335 870 104.575.424 1.080.874 -1.408.008 8.836 -160.732 545.776 66.747 -335 894 -575.747 12,03 -50,40 100,00 -20,88 57,74 0,49 -100,00 102,76 -0,55 2.599.221 2.980.411 -381.190 -12,79 Hinweis: Die einzelnen Positionen der Bilanz sind jeweils auf volle € gerundet. 121 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 St. Anna-Virngrund-Klinik Ellwangen St. Anna-Virngrund-Klinik Daten der GuV Gewinn- und Verlustrechnung in € Erlöse aus Krankenhausleistungen Erlöse aus Wahlleistungen Erlöse aus ambulanten Leistungen des Krankenhauses Nutzungsentgelte der Ärzte Bestandsveränderungen an unfertigen Leistungen Zuweisungen und Zuschüsse der öffentlichen Hand Sonstige betriebliche Erträge Personalaufwand Materialaufwand Erträge aus Zuwendungen zur Finanzierung von Investitionen Erträge aus der Einstellung von Ausgleichsposten aus Darlehensförderung und für Eigenmittelförderung Erträge aus der Auflösung von Sonderposten/Verbindlichkeiten nach dem KHG und auf Grund sonstiger Zuwendungen zur Finanzierung des Anlagevermögens Erträge aus der Auflösung des Ausgleichspostens aus Darlehensförderung Aufwendungen aus der Zuführung zu Sonderposten/Verbindlichkeiten nach dem KHG und auf Grund sonstiger Zuwendungen zur Finanzierung des Anlagevermögens Aufwendungen für die nach dem KHG geförderte Nutzung von Anlagegegenständen Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen Sonstige betriebliche Aufwendungen Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2013 26.052.976 295.150 836.723 1.082.653 6.965 0 6.230.939 22.652.819 7.598.502 565.827 2012 25.612.309 402.737 779.151 1.097.321 -242.268 0 5.364.289 22.070.955 7.447.441 563.563 Veränderungen in € 440.667 -107.587 57.572 -14.668 249.233 0 866.650 581.864 151.061 2.264 in % 1,72 -26,71 7,39 -1,34 102,87 0 16,16 2,64 2,03 0,40 2.860 6.862 -4.002 -58,32 1.574.766 1.564.717 10.049 0,64 335 803 -468 -58,28 590.689 566.832 23.857 4,21 54.281 77.865 -23.584 -30,29 2.262.711 4.892.557 1.126 2.243.467 3.973.116 1.699 19.244 919.441 -573 0,86 23,14 -33,73 122 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 St. Anna-Virngrund-Klinik Ellwangen Zinsen und ähnliche Aufwendungen Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Außerordentliche Erträge Außerordentliche Aufwendungen Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Jahresfehlbetrag Entnahme aus der Kapitalrücklage - für Abschreibungen - für Instandhaltung - für Betriebsmittelzinsen -für Prüfung Bilanzverlust 668.600 0 7.124 5.233 -862.691 667.064 0 22.396 5.406 -728.062 1.536 0 -15.272 -173 -134.629 0,23 0 -68,19 -3,20 18,49 49.091 -1.450.330 155 0 93.474 -1.543.649 85.674 -1.314.166 10 3.408 105.365 -1.422.928 -36.583 -136.164 145 -3.408 -11.891 -120.721 -42,70 10,36 1.450,00 -100,00 -11,29 8,48 Hinweis: Die einzelnen Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung sind jeweils auf volle € gerundet. Personal Durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer getrennt nach Gruppen § 285 Nr. 7 HGB Beschäftigte Aushilfskräfte (geringfügig Beschäftigte) Anzahl der Auszubildenden (Angaben in Vollkräfte) (Da der TVöD keine Trennung in Arbeiter und Angestellte mehr vorsieht, hat man sich innerhalb der drei Klin iken auf diese Darstellung geeinigt.) 2013 354,16 0,49 5,38 2012 349,84 0,51 5,3 123 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 St. Anna-Virngrund-Klinik Ellwangen Arzt- und Therapiezentrum Der Geschäftsbetrieb des Arzt- und Therapiezentrums schließt im Berichtsjahr 2013 mit einem Verlust von - 70.843,36 € ab. Nach Fertigstellung wurde erstmalig für 2013 eine Aktivierung der Baumaßnahme vorgenommen. Das Bilanzergebnis wird erstmalig durch die Abschreibungen (zusätzlich durch die Nachholung der Abschreibungen aus dem Jahr 2012) belastet. Durch die weitere Vermietung von Geschäftsräumen im Arzt- und Therapiezentrum ab August 2014 und der Weiterentwicklung des Geschäftsbetriebes ist in der Zukunft mit einer Ergebnisverbesserung zu rechnen. Arzt- und Therapiezentrum Daten der Bilanz Aktiva in € Anlagevermögen Sachanlagen Summe Anlagevermögen Umlaufvermögen Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten Summe Umlaufvermögen Bilanzsumme 9.434 979.294 988.728 2.230.604 7.304 1.565.522 1.572.827 2.195.934 2.130 -586.228 -584.099 34.670 29,16 -37,45 -37,14 1,58 1.241.876 1.241.876 623.107 623.107 618.769 618.769 99,30 99,30 2013 2012 Veränderungen in € in % Passiva in € 2013 2012 Veränderungen in € in % Eigenkapital Gewinnvortrag Bilanzverlust Summe Eigenkapital Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Sonstige Verbindlichkeiten 2.053.755 237.143 5.704 2.080.737 110.053 297 -26.982 127.090 5.407 -1,30 115,48 1.820,54 4.846 -70.843 -65.997 9.647 -4.800 4.846 -4.801 -66.043 -70.843 -49,77 1.375,90 -1.461,89 124 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 St. Anna-Virngrund-Klinik Ellwangen Summe Verbindlichkeiten Bilanzsumme 2.296.601 2.230.604 2.191.087 2.195.934 105.514 34.670 4,82 1,58 Hinweis: Die einzelnen Positionen der Bilanz sind jeweils auf volle € gerundet. Arzt- und Therapiezentrum Daten der GuV Gewinn- und Verlustrechnung in € Sonstige betriebliche Erträge Materialaufwand Abschreibungen immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen / aktivierte Aufwendungen für Ingangsetzung des Geschäftsbetriebs Sonstige betriebliche Aufwendungen Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Zinsen und ähnliche Aufwendungen Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Jahresfehlbetrag 2013 2012 Veränderungen in € 49.307 105 in % 46,82 0,30 154.618 34.929 105.311 34.824 81.779 0 81.779 100,00 22.997 4.556 90.245 -70.776 19.363 11.392 67.227 -4.711 3.634 -6.836 23.018 -66.065 18,77 -60,01 34,24 1.402,36 67 -70.843 90 -4.800 -23 -66.043 -25,56 1.375,90 Hinweis: Die einzelnen Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung sind jeweils auf volle € gerundet. 7.3.6 keine 7.3.7 keine Bürgschaftsübernahme durch den Landkreis Kapitalzuführung und -entnahme durch den Landkreis 125 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Kreissparkasse Ostalb 8. BETEILIGUNGSÄHNLICHE GESELLSCHAFTEN 8.1 8.1.1 Kreissparkasse Ostalb Allgemeine Angaben Bahnhofstraße 4 73430 Aalen (0 73 61) 5 08 - 0 (0 73 61) 5 08 - 6 90 info@ksk-ostalb.de www.ksk-ostalb.de Gegenstand des Unternehmens Sitz der Gesellschaft: Telefon: Telefax: E-Mail: Internet: 8.1.2 Die Kreissparkasse Ostalb ist eine rechtsfähige Anstalt des öffentlichen Rechts mit Sitz in Aalen und Schwäbisch Gmünd. Sie betreibt grundsätzlich alle banküblichen Geschäfte, soweit es das Sparkassengesetz von Baden-Württemberg, die aufgrund dieses Gesetzes erlassenen Rechtsverordnungen oder die Satzung der Kreissparkasse Ostalb vorsehen. Träger der Kreissparkasse Ostalb ist der Ostalbkreis. Als selbstständiges Wirtschaftsunternehmen verfolgt die Kreissparkasse Ostalb das Ziel, auf Grundlage der Markt- und Wettbewerbserfordernisse vorrangig in ihrem Geschäftsgebiet, dem Ostalbkreis, den Wettbewerb zu stärken und die angemessene und ausre ichende Versorgung aller Bevölkerungskreise, der Wirtschaft und der öffentlichen Hand mit geld- und kreditwirtschaftlichen Leistungen auch in der Fläche sicherzustellen. Die Kreissparkasse ist als Mitglied im Sparkassenstützungsfonds des Sparkasse nverbandes Baden-Württemberg dem Sicherungssystem der Deutschen Sparkassenorganisation ang eschlossen. 8.1.3 Stammkapital und Beteiligungsverhältnis zum 31.12.2013 Am 19. Juli 2005 haben sich die Haftungsgrundlagen von Sparkassen und Landesbanken geändert. Der Wegfall der Anstaltslast und das Auslaufen der Gewährträgerhaftung haben für die Sparkassen lediglich formale Auswirkungen. Im Hinblick auf die A nstaltslast 126 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Kreissparkasse Ostalb bedeutet dies, dass der Ostalbkreis als öffentlicher Träger der Kreissparkasse nur Kapital zur Verfügung stellen darf, wenn sich dies für ihn wirtschaftlich lohnt, also eine Rendite erwartet werden kann. Ein Träger soll wie ein privater Unternehmer handeln, wenn er K apital zur Verfügung stellt. In der Praxis hat die neue Regelung keine Bedeutung, denn die Institute erwirtschaften ihr Kapital selbst im harten Wettbewerb. Der Wegfall der Gewährträgerhaftung für neue Verbindlichkeiten hat zur Folge, dass ein öffentlicher Träger nicht mehr für diese Verbindlichkeiten des Instituts haftet. Auch dies ist in der Praxis allerdings ohne Bedeutung, denn kein öffentlicher Träger musste in der Ve rgangenheit für Verbindlichkeiten seiner Sparkasse gegenüber Kunden haften. Auch bisher sicherte der Haftungsverbund der Sparkassen-Finanzgruppe die Institute ab. Dieser Haftungsverbund deckt etwaige Stützungsfälle vollständig ab. 8.1.4 Organe der Gesellschaft Organe der Kreissparkasse sind der Verwaltungsrat, der Kreditausschuss und der Vo rstand. Vorstand: Carl Trinkl, Vorsitzender Andreas Götz, stellvertretender Vorsitzender Dr. Christof Morawitz Landrat Klaus Pavel, Vorsitzender des Aufsichtsrats Georg Ruf, 1. stellvertretender Vorsitzender Ulrich Pfeifle, 2. stellvertretender Vorsitzender weitere Mitglieder: Steffen Alt Dieter Bauer Philipp Blessing Max Fuchs Karl Hilsenbek Hans-Peter Kinzl Gabriele Maile Gudrun Munz (ab 01.06.2013) Dr. Rolf Siedler Michael Freiherr v. Thannhausen Norbert Barthle Dr. Joachim Bläse Wolf-Dietrich Fehrenbacher Charlotte Helzle Andreas Kapfer Winfried Mack Georg Merz (bis 31.05.2013) Dr. Eberhard Schwerdtner Hans-Jörg Stützel Verwaltungsrat: Der Kreditausschuss der Sparkasse setzt sich aus dem Verwaltungsratsvorsitzenden und vier weiteren Mitgliedern des Verwaltungsrats zusammen. 127 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Kreissparkasse Ostalb 8.1.5 Stand Erfüllung öffentlicher Zweck und allgemeiner Geschäftsverlauf Die Kreissparkasse Ostalb verfolgt ein partnerschaftliches Geschäftsmodell mit den Me nschen in der Region. Als kommunal und regional verankertes Institut mit öffentlichem Au ftrag hat sie im vergangenen Geschäftsjahr sowohl die Bürgerinnen und Bürger als auch die heimische Wirtschaft mit einem umfassenden Angebot an geld- und kreditwirtschaftlichen Leistungen versorgt. Um die Region positiv voranzubringen, unterstützte die Kreissparkasse Ostalb im verga ngenen Geschäftsjahr zahlreiche gesellschaftliche Bereiche materiell und ideell. Mit ihren 75 Geschäftsstellen und Selbstbedienungsstandorten bietet die Kreissparkasse Ostalb einen guten Service. Die alltäglichen Geldgeschäfte können schnell und einfach, ortsnah und dennoch bei Bedarf auch mit fachkundiger Unterstützung erledigt werden. Mit den mehr als 1.000 Mitarbeitern und einer Ausbildungsquote von rund 12 % zählt die Kreissparkasse Ostalb seit vielen Jahren auch zu einem der wichtigsten Arbeitg eber in der Region. Über die Bankenleistungen hinaus ist auch die Übernahme gesellschaftlicher Verantwo rtung im Ostalbkreis ein wichtiger Bestandteil des öffentlichen Auftrags der Krei ssparkasse Ostalb. 8.1.6 Lage des Unternehmens Auch im Geschäftsjahr 2013 konnte die Kreissparkasse Ostalb ihre Position als Marktführer in der Region festigen und wie im Vorjahr 2012 erfolgreiches Wirtschaften vorweisen. Seit Jahren zählt die Kreissparkasse zu den steuerkräftigsten Unternehmen in der Region. Das Kreditgeschäft der Kreissparkasse verzeichnete mit einer Steigerung von 2,2 % gegenüber dem Vorjahr ein moderates Wachstum. Im Geschäftsjahr beliefen sich die Ku ndenausleihungen auf 3,070 Mrd. €. Die Kundeneinlagen sind um rund 70 Mio. € auf 3,556 Mrd. € angestiegen. Die Zuwächse im Aktivgeschäft von rund 66 Mio. € resultierten im Geschäftsjahr vor allem aus privaten Baufinanzierungen, während viele mittelständ ische Unternehmen die gute wirtschaftliche Lage nutzten, um Neuinvestitionen - größtenteils auch aus eigener Liquidität - vorzunehmen. 128 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Kreissparkasse Ostalb Die gute wirtschaftliche Lage zeigte sich auch in teilweise überdurchschnittlichen Erfolgen mit den Verbundpartnern, der Landesbank, Landesbausparkasse, der DEKA-Bank, der Sparkassen-Versicherung und der Tochter „Sparkassen Immobilien Ostalb GmbH“. Der Umsatz der Sparkassen-Immobilien Ostalb GmbH lag bei 162 vermittelten Objekten bei 26,6 Mio. €. Das Geschäftsjahr 2013 schloss mit einem Bilanzgewinn von 4,6 Mio. € ab, der vollständig der Sicherheitsrücklage zugeführt wurde. Die Sicherheitsrücklage ist auf 216 Mio. € angewachsen. Durch das Niedrigzinsniveau ist die Kundennachfrage nach Wertpapieren gestiegen. In 2013 wurde somit ein Bruttowertpapierabsatz von 260 Mio. € erzielt. Vermögenslage: Nach der durch den Verwaltungsrat noch zu beschließenden vollständigen Zuführung des Bilanzgewinns wird sich die Sicherheitsrücklage auf 216 Mio. € belaufen. Die Gesamtkennziffer nach § 2 Abs. 6 Solvabilitätsverordnung überschreitet zum 31.12.2013 mit 18,8 % deutlich den gesetzlich vorgeschriebenen Wert von 8 %. Damit verfügt die Kreissparkasse Ostalb über eine solide Eigenkapitalbasis für künftige Geschäftsaufwendungen. Finanzlage: Die Zahlungsfähigkeit der Kreissparkasse war im Geschäftsjahr aufgrund einer planvollen und ausgewogenen Liquiditätsvorsorge immer gegeben. Ertragslage: Gegenüber dem Vorjahr hat sich der Zinsüberschuss verbessert. Niedrige Zinserträge im Anlagebereich konnten durch günstigere Refinanzierungsmöglichkeiten im Kundengeschäft kompensiert werden. Die deutliche Erhöhung der Zuführung zur Risikovorsorge für das Kreditgeschäft war durch die Entwicklung eines Einzelengagements geprägt. Nach Vornahme aller Bewertungsmaßnahmen resultiert im Gegensatz zum Vorjahr eine Nett ozuführung zur Risikovorsorge für das Kreditgeschäft. In der Prognose wurde – bei Ausbleiben außerordentlicher Entwicklungen – von keinem höheren Risikovorsorgebedarf im Kundenkreditgeschäft ausgegangen. Mit der geschäftlichen Entwicklung und der Ertragslage ist die Kreissparkasse unter Berücksichtigung der gesamtwirtschaftlichen sowie branchenspezifischen Entwicklung sehr zufrieden. Die Wachstumsraten im Kundengeschäft lagen sowohl bei den Einlagen als 129 Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Kreissparkasse Ostalb auch bei den Ausleihungen über den Erwartungen und Zielen. Der Jahresüberschuss liegt über dem Vorjahreswert. 8.1.7 keine Kapitalzuführung und -entnahme durch den Landkreis 8.1.8 Bürgschaftsübernahme durch den Landkreis Der Ostalbkreis ist entsprechend § 2 der Satzung in Anlehnung an § 8 Sparkasse ngesetz Träger der Kreissparkasse Ostalb (bis 18. Juli 2005 Gewährträger). Eine evtl. Haftung aus Bürgschaftsübernahmen gilt nur noch für sog. „Altfälle“, also Haftungsübernahmen, die bis zum 18.07.2005 eingegangen wurden und deren Laufzeit noch nicht b eendet ist. 130
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